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Vorrichtung für die Markierun;O ausgewählter Zeichen
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oder Symbole aus einem aus Zeilen und Reihen von Teilfeldern aufgebauten
Zeichen- oder Symbolfeld Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung für die
Markierung ausgewählter Ziffern, Zeichen oder Symbole aus einem aus Zeichen und
Reihen von Teilfeldern aufgebauten Zeichen- oder Symbolfeld. 'Dypische aus Zeilen
und Reihen von Teilfeldern aufgebaute Ziffernfelder sind z.B. die sog. Lotto- oder
Totoscheine der staatlichen Lotteriegesellschaften, die meist mehrere Felder nebeneinander
und untereinander mit jeweils einer bestimmten Zahl von fortlaufend numerierten
Teilfeldern enthalten. Für den Lottoschein sind z.B. sieben Zeilen zu je sieben
Teilfeldern und damit sieben Reihen üblich, wobei aus diesen 49 Teilfeldern 6 Zahlen
vorher als "getippte" durch Ankreuzen anzugeben sind. Während der wöchentlich im
Rundfunk oder Fernsehen erfolgenden Bekanntgaben der 6 Gewinnzahlen werden diese
meist vom Wetter aufgeschrieben und danach in den Feldern die Teilfelder mit den
richtigen Gewinnzahlen gekennzeichnet , z.B. mit einem leistift oder Nugelschreiber
eingekreist. Dies bereitet bei wenigen belegten Feldern
keine Umstände,
dagegen sehr wohl bei mehr belegten Feldern, die z.B. bei sog. Wettgemeinschaften
sehr viele sein körben. Hier schafft die Erfindung Abhilfe, der demnach die Aufgabe
zugrundeliegt, eine Vorrichtung zu schaffen, die die markierung von.ausgewählten
Zeichen oder Symbolen, z.B. den Gewinnzahlen auf einen Lotto- oder Totoschein erheblich
vereinfacht und erleichtert.
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Die Rrfindung ist an einer, keinen Anspruch auf Vollständigkeit ergebenden
Beispiel,nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser ist Fig. 1 ein Ausschnitt
aus der bein Wetter verbleibenden Durchschrift eines Lotto- oder Totoscheines etwa
im Maßstab 2 : 1; Fig. 2 eine Schablone nach der Erfindung für einen Schein nach
Fig. 1 im ilaßstab der Fig. 1; Fig. 3 eine Ausführungsform zusammengefaßter Schablonen
gemäß Fig. 2 in einem verkleinerten lilaßstat...
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Fig. 1 stellt einen Ausschnitt aus einer dem Wetter verbleibenaen
Durchschrift eines Lottoscheines 1
dar, dessen Felder 2a, 2a', 2b...
aus in sieben Zeilen 3 und sieben Reihen 4 aufgebauten Teilfeldern 5 bestehen, die
fortlaufend von "1" bis "49" numeriert sind, wobei zur Vereinfachung der Zeichnung
nicht alle Zahlen eingetragen sind. Je nach den meist staatlich festgelegten oder
nach staatlicher Genehmigung festgelegten Wettbedingungen muß der Wetter eine vorgegebene
Zahl von Teilfeldern seiner Wahl als gewettete oder "getippte" Zahlen kenntlich
machen. Nach Fig. 1 sei angenommen, der Wetter habe aus den im Ausschnitt angegebenen
Zahlen die Zahlen "10" und "18" durch Ankreuzen kenntlich gemacht und es sei ferner
angenommen, die Zahl "18" sei eine sog. "Gewinnzahl".
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Für die Narkierung der richtig vorausgesehenen Zahlen dient die Gegenstand
der Erfindung bildende Vorrichtung gemäß Fig. 2 in Form einer Schablone 6, die z.B.
aus Karton oder als dünnes Kunststoffplättchen aus einem duroplastischen Werkstoff
best'ehen kann. Die Schablone weist geschlossene Fenster 7 auf, die in der Zeilen-
und Reihenteilung t bzw. tr der Zeilen- und Reihenteilung u z bzw. ur des Lottoscheines
bzw. des Durchschlags 1 entsprechend angeordnet sind, und die zweckmäßig in gleicher
Xeihenfolge wie der Lottoschein 1 mit
entsprechend gleichen Zeichen
oder Ziffern versehen sind, wie die Fig. 1 und 2 veranschaulichen.
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Die Fenster 7 sind jedoch leicht zu öffnen, was bei dem dargestellten
Beispiel der Fig. 2 in der Weise bewerkstelligt wird, daß sie nur an zwei Stellen
durch kleine Brücken 8, 8a mit der Schablone 6 bzw.
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den Längs- und Querstegen 9, 10 verbunden sind, so daß sie durch geringexl
Druck aus der die schablone bildenden Scheibe oder Platte z.B. mit einen Schreibgerät
oder Fingernagel herausgebrochen werden können. Im dargestellten Beispiel der Fig.
2 ist das Fenster 11 mit der Zahl "18t' herausgebrochen worden, weil diese als Gewinnzahl
angenommen wurde. In gleicher Weise können, falls nach den Wettsbestimmungen sechs
Gewinnzahlen zu "tippen" sind, fünf weitere Fenster herausgebrochen werden.
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Die Schablone 6 ist also so dimensioniert, daß, wenn man zwei ihrer
senkrecht aufeinanderstoßenden Kanten, z.3. ihre Kanten 12 und 13 zur Deckung mit
den entsprechenden Kanten 14 und 15 des Feldes 2a des Scheines 1 bringt, ihre Fenster
7 genau über den Teilfeldern 5 der Lottoscheindurchschrift liegen und ihre herausge-
brochenen
Fenster 11 die Teilfelder mit den richtigen Gewinnzahlen (oder Gewinnziffern oder
-symbolen) freilegen. lian kann also dann die Teilfelder mit den richtig "getippten't
Ziffern markieren, z.B. indem man mit einem Schreibgerät an der Innenkante des offenen
Fensters 11 entlangfährt und so einen Kreis um die Zahl im entsprechenden Teilfeld
zieht.
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Da eine Schablone 6 nach einmaligem Gebrauch, also wenn man in allen
Feldern eines oder mehrerer Wettscheine der gleichen Ziehung alle richtigen Teilfelder
markleit hat, weggeworfen werden muß, können mehrere Schablonen dem Benutzer als
Zusammenfassung in die Hand gegeben werden. Bei Schablonen aus Karton können sie
z.B. in Form eines blockes zum Abreißen der einzelnen Schablonen mit einseitig geleiniten
Rücken angeboten werden, sie können aber auch gemäß Fig. 3 aus einer Tafel 16 bestenen,
die mehrere Schablonen 17, 17a, 17b... zusammenfaßt, die durch vorgefertigte Schlitze
18 oder Stanzschnitte getrennt sind und nur durch schmale Brücken 19, 2G miteinander
verbunden sind, die das Abbrechen einzelner Schablonen gestattet.
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Für sog. "Systemwetten", also solche, für die über einen längeren
Zeitraum mehrere gleiche Ziffern oder Symbole verwendet werden, kann selbstverständlich
die Schablone nach aer Erfindung auch zum Markieren der "getippten Ziffern oder
Symbole benutzt werden.
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Sollen beispielsweise drei Ziffern für alle Felder gleich gehalten
werten, so werden die entsprechenden Fensterdeckelvorher- aus der Schablone herausgebrochen
und dann, in der gleichen Weise wie vorher beschrieben, zum Ankreuzen der entsprechenden
Teilfelder benutzt.
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