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DE328416C - Stellvorrichtung fuer die Seiten- und Vordermarken zum Anlegen von Bogen oder Bahnenaus Papier oder anderem Stoff, insbesondere von Zylinderschnellpressen - Google Patents

Stellvorrichtung fuer die Seiten- und Vordermarken zum Anlegen von Bogen oder Bahnenaus Papier oder anderem Stoff, insbesondere von Zylinderschnellpressen

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Publication number
DE328416C
DE328416C DE1916328416D DE328416DD DE328416C DE 328416 C DE328416 C DE 328416C DE 1916328416 D DE1916328416 D DE 1916328416D DE 328416D D DE328416D D DE 328416DD DE 328416 C DE328416 C DE 328416C
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DE
Germany
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spindle
tooth
adjusting device
mark
cores
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Expired
Application number
DE1916328416D
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English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE328416C publication Critical patent/DE328416C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/04Fixed or adjustable stops or gauges

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Stellvorrichtung für die Seiten- und Vordermarken zum Anlegen von Bogen oder.Bahnen aus Papier oder anderem Stoff, insbesondere von Zylinderschnellpressen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stellvorrichtung für die Seiten- und Vordermarken von solchen Maschinen, bei denen Bogen oder Bahnen aus Papier oder anderem Material bearbeitet werden. Sie betrifft eine neue Ausführung einer Anlegemarke, welche elektrisch eingestellt wird. Die elektrische Einstellung erfolgt entweder unmittelbar an der Anlegemarke oder von einem abseits liegenden Punkte aus, wie z. B. dem gewöhnlichen Standort des dlie Maschine bedienenden Arbeiters. Anlegemarken dieser Art werden besonders bei Zylinderschnellpressen verwendet, doch können sie allgemein an anderen Maschinen Verwendung finden, bei denen Bogen oder Bahnen zugeführt werden. Die vorliegende Erfindung kann daher allgemein an derartigen Anlegemarken verwendet werden.
  • Auf den Zeichnungen veranschaulicht Fig. i eine seitliche Ansicht einer 'Zylinderschnellpresse mit Anlegemarken.
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Teiles der Vorrichtung nach Fig. i mit Vorder = und S'eitenanlegemarken.
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht einer der Anlegemarken, teilweise im Schnitt, Fig. ¢ ist ein senkrechter Schnitt durch die Anlegemarke nach :der Linie 4-4 gemäß Fig. 3.
  • Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3.
  • Fig.6 ist eine Ansicht der Sperrvorrichtung der Anlegemarke, teilweise im Schnitt. Fig. 7 ist eine Draufsicht auf dien unteren Teil der Spulenkerne, teilweise im Schnitt. Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines Kernteiles.
  • Fig. 9 zeigf die Schaltung des elektromagnetischen Antriebes, und Sperrung einer l@estimmten Anlegemarke.
  • Fig. 1o ist eine Seiten-ansieht einer anderen Ausführungsform der Anlegemarke. " Fig. i i ist eine Draufsicht, Fig. 12 ein Längsschnitt durch den linken Teil der Vorrichtung gemäß Fig. i i.
  • Fig. 13 ist ein Schnitt nach Bier Linie i 1-i i der Fig. 12, . Fig. 14 ein Schnitt nach der Linie 12-i2 der Fig. 12.
  • Fig. 15 ist eine Ansicht .des Ankers und[ der Sperrzähne von unten.
  • Auf den Zeichnungen ist als Beispiel eine Zylinderschnellpresse dargestellt, an welcher der Gegenstand der Erfindung angebracht ist. An einer solchen Presse A befindet sich der übliche Druckzylinder B und der Anlegetisch C. An diesem Tisch C ist eine seitliche Anlegemarke `G', wie sie weiter unten beschrieben ist, verstellbar angebracht. Auf der üblichen Schwingwelle E sind znvei Vordermarken G angebracht, die ebenfalls nach Form und Tätigkeit im Rahmen der Erfindung -liegen. Die Einstellung und der Antrieb der Vorder- und der Seitenmarken G und G' sind im wesentlichen gleich, weshalb die folgende Beschreibung ,der Vordermarke gleichzeitig auch für die Seitenmarke und ebenso für andere Anlegemarken dient, wie sie für andere Zwecke an Maschinen, bei denen Papierbogen oder Bahnen o. dgl. zugeführt werden,. Verwendung finden.
  • Jede dieser Vordermarken ist an einer Winkelstütze 2 befestigt, die an der Schwingwelle E vermittels der üblichen Klemmschraube 6 angebracht ist (Fig. i und :2). Auf dem wagerechten Teil der Stütze 2 ist ein Arm r, :der Träger der Anlegemarke, verschiebbar angeordnet, welcher mit der Stellschraube 4. an der Stütze 2 festgestellt wird. Die Schraube 4. ist in der Stütze 2 gelagert und geht durch' einen Schlitz 3 des Armes i. Das hintere Ende des' Armes i hat einen Winkelansatz, in welchem eine Stellschraube 5 gelagert ist, .die in ein Gewinde der Stütze ?- eingreift. Mit dieser Schraube wird die rohe, grobe Einstellung der Anlegemarke.bewirkt.
  • Das vordere Ende des Markenarmes i hat einen abwärts gerichteten Winkelarm io, neben dem an der unteren Fläche des Armes i ein Rahmen ii befestigt ist. -In diesem ist eine drehbare Spindel 12 gelagert, die aber durch an .den äußeren Flächen des Rahmens i i liegende Stellringe gegen Längsverschiebung gesichert ist. Das vordere Ende dieser Spindel 12 hat ein Gewinde 13, auf welchem eine mit gleichem Gewinde versehene Platte 14. angebracht ist, die nach vorn ragende Stifte 15 hat, an deren vorderem äußeren Ende die Märke 16 befestigt ist. Diese ist mit den üblichen Schutzfedern 17 versehen. Hieraus folgt, daß, wenn die Spindel 12 in einer oder der anderen Richtung sich dreht," die Marke 16 zu oder von dem senkrechten Teile io des Markenarmes sich verschiebt. Da die Spindel 12 schrittweise bewegt wird, so folgt weiter, daß eine außerordentlich feine und geringe Einstellung der Marke 16 erreicht wird.
  • Auf der Spindel 12 ist eine kleine Trommel finit zwei Schalträdern 2o, 21 befestigt, zwischen denen ein Sperrglied 22, mit einer Reihe von Öffnungen an seinem Umfange, angeordnet ist (Fig. 5 und 6). Die Zähne der Schalträder 2o und 2 i -sind entgegengesetzt gerichtet, so daß bei getrenntem Antriebe die Spindel 12 schrittweise im Sinne des Uhrzeigers oder im: Gegensinne gedreht wird, je nachdem, welches der Schalträder gerade bewegt wird.
  • Die Schalträder 2o und 21 werden durch einen neuen elektromagnetischen Motor bewegt, der aus zwei Solenoidspulenpaaren 25, 26 und 25d, 260' besteht. Da diese Solenoide und ihr Zubehör gleich ausgeführt sind., genügt die Beschreibung eines einzelnen Paares. Die Soienoidspulenpaare sind! an der untern Fläche des Armes i innerhalb des Rahmens i i angebracht (Fig. 3 und q.). In der Wickehtng des Solenoides 25 ist ein Kern 27 senkrecht beweglich angeordnet, der ein gewinkeltes unteres Ende a7' hat, an dem ein Schaltzahn 29 sitzt, der seinerseits auf das Schaltrad 2o einwirkt. Der entsprechende Solenoidkern-27a an ,der Gegenseite der Spindel 12 hat einen ähnlichen Zahn 29', der mit dem Schaltrad 2i zusamilienarbeitet. Die Solenovdspule 26 hat ebenfalls einen senkrecht beweglichen Kern 28, dessen unteres Ende im Fälle der Spulenerregung zur Aufnahme des vorderen Ankerendes 27' ausgespart ist. Die Kernteile 27' und 28 werden geiw öhnlich durch eine-Spiralfeder 3 i voneinander gehalten, so daß der Zähn 29 nicht in das Schaltrad1 2o eingreift. Die Feder 31 liegt um einen Stift 3o, der am Anker 28 befestigt ist und- in eine Öffnung 32 am Ende des Kernteiles 27' hineinragt (Fig. 7). Diese Anordnung der Kernteile 27 tnld 28 hält den Zahn 29 außer Eingriff mit dem entsprechenden Schaltrad 2o. Werden aber die Solenoidspulen 25 und 26 erregt, so werden die Kernteile 27 und 28 sofort magnetisch-, so daß das untere Winkelenide 27' des Kernes 27 angezogen und entgegen der Federspannung 3 i an das untere Ende des Kernes 28 angedrückt wird, wobei der Schaltzahn 29 in das Schaltradi 2o eingreift. Die beiden Kerne 27 und 28 werden gleichzeitig, zurriindestens aber kurze Zeit danach durch die entsprechenden Solenoid'spulen angezogen, so d'aß der Zahn 29 das Schaltrad 20 dreht und mit ihm die Spindel 12, und zwar um einen Betrag, der der Aufwärtsbewegung der Solenoidkerne entspricht und das der Drehung des Schaltrades 20 und der Spindel z2 um den' Betrag einer Zahnbreite gleichkommt. Sofern das Gegenpaar der Solenoide25a; 26d gleichartig wirkt, wird das Schaltraid) 21 und die Spindel i2 in entgegengesetzter Richtung gedreht, und zwar ebenfalls um den Betrag einer Zahnbreite für jede einzelne Erregung der Solenoide 25a und 26a. . -In !dLr Mitte zwischen den Solenoiden 25, 26 und 25a, 2611 ist ein weiteres Solenoid 35 angebracht mit Kern 36, dessen unteres Ende mit einem. Sperrzahn. 37 versehen ist, der mit den Öffnungen am Umfang des Sperrteiles 22 zusammenarbeitet, der seinerseits zwischen den Schalträdern 2o und 21 auf .der Spindel 12 sitzt. Der Solenoidkern 36 ist gewöhnlich in seiner unteren, oder Sperrlage, wobei sein Ende 37 in die nächstliegende COffnung des Sperrgliedes 22 eingreift (Fig. 6). Hierdurch bleiben die Spindel 12 und die Marke 16 fest und unbeweglich stehen, auch dann, wenn Jie Marke während der Arbeit Stößen oder auch Bewegungen im ganzen:, wie es bei bestimmten Arten von Pressender Fall ist, ausgesetzt ist. Ist dagegen das Solenoid 35 erregt, so wird der Keren 36 angezogen, er läßt dabei die Spindel 12 frei, die sich dann in einer von beiden Richtungen drehen läßt, um eine feine und genaue Einstellung ider Marke 16 zu erreichen. Die Einstellung der Spindel 12 und der Marke 16 wird, wie angegeben, -durch die entsprechenden Solenoidpaare 25, 26 oder 25a, -26a erreicht.
  • Um die entsprechenden Solenoide einer gegebenen Marke zu erregen, sind ,diese in den Stromkreis einer elektrischen Kraftquelle Y eingeschaltet (Fig. 9). Diese Stromkreise werden durch Drücker oder Schalter geregelt, von dienen ein Teil an oder neben- -der Marke selbsf angeordnet ist, während der andere Teil an der Maschine, an welcher die Marke verwehdet wird, dort angebracht ist, wo sie der Arbeiter, ohne seinen. Platz an der Maschine verlassen zu -müssen, bedienen kann. Ein solcher Platz ist in der dargestellten Maschine an dem Anlegeende der Presse A wo der Arbeiter die ausgelegten Bogen. beobachten und sofort feststellen kann, ob die Marken richtig sitzen. Die zum Stromschließen dienenden Teile bestehen vorzugsweise aus Druckknöpfen p, p', idie@an dem: Kontrollpunkt angeordnet sind, und aus Knöpfen pa und pb, die am Arm i neben den Solenoiden angebracht sind (Fig. 3 und q.). Die zugehörigen Leitungen. X dienen zur Verbindung der elektrischen Kraftquelle Y mit den Solenoiden 25, 26 und 25",-2611 sowie mit 35, wenn die entsprechenden Knöpfe oder Schalter p, p' und pa, pb bewegt werden, wie aus dein Leitungsschema der Fig. 9 zti ersehen ist, das den elektromagnetischen Antrieb und die Sperrung für einen einzelnen. Anleger darstellt. Es ist zu beachten, daß das. Solenoiid@ 35 so an den Erregerstrom angeschlossen, ist,- d:aß es in dem Stromkr:e,is beider Solenoidpaare 25, 26 und 25a, 2611 liegt, je nachdem das eine oder andere Paar durch Bedienung des einen oder anderen zu dem entsprechenden Solenoid'päar gehörigen Knopfes erregt wird, wobei das Lösen der Sperrvorrichtung 22, 37 auf der Spindel 12 schon eintritt, bevor die erregten Solenoide die Spindel zur Drehung veranlassen. Insofern zwei oder mehrere Marken an einer Maschine verwendet' werden, ist es vorteilhaft, die Druckknöpfe oder Schalter zur geineinsamen Bedienung sämtlicher Marken an einem Schaltbrett wie bei P in Fig. i anzuondnen, wobei die verschiedenen Knöpfe mit den entsprechenden Solenoiden der verschiedenen Marken verbunden sind.
  • Wenn mit der oben beschriebenen Vorrichtung, .die z. B. an einer Zylinderschnellpresse nach Fig. i angeordnet ist, nur die Vordermarke G eingestellt werden soll, z. B. die linke in Fig. 2, so kann diese Einstellung entweder unmittelbar durch Drücken des eigenen Knopfes p11 oder pb an der Marke selbst oder durch Bewegung eines entsprechenden Knopfes p oder p' am Schaltbrett P, welches am Anlegeende dien Presse- vorgesehen ist, erreicht werden. _ Bemerkt z. B. der Arbeiter, d@aß die linke Anlegemarke G ein wenig vorgeschoben werden muß, so drückt er, ohne dabei seinen Platz zu verlassen, den zugehörigen Knopf p auf dem Schaltbrett P und erregt hierdurch die Solenoid.spulen 25, 26 sowie 35, die .die Spindel 12 lösen und sie um einen Betrag drehen. Genügt dieser Betrag der Einstellung nicht, so wird das Niederdrücken des Knopfes p so oft wiederholt, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist. Anstatt aber die Einstellung von dem abseits gelegenen Kontrollpunkte zu bewirken, kann der Arbeiter die Marke vermittels des Knopfes pa auf dem Arm i neben dem Solenoidipaar einstellen.
  • In den weiteren Ausführungsformen nach Fig. io bis 15 besteht die Vorrichtung aus einem Rohr i', das am vorderen Ende eines Gehäuses ia befestigt ist, das seinerseits mit einem verschiebbaren und einstellbaren Verbindungsstück auf der Oberfläche einer Platte ib verstellbar ist. Die Verstellung @diesselben geschieht vermittels einer Stellschraube i°, d'ie in einen Flansch am Teile ia und 1b .eingreift. Die Platte 1b ist mit einer Rohrschelle it versehen, mit der die Märke verstellbar auf der Schwingwelle der Presse angebracht ist. Um den verschiebbaren Teil der Marke fest auf der Platte 1b zu befestigen, ist eine senkrechte.Flügelschraube 1d angeordnet, die durch einen Schlitz ie durch einen seitlichen Flansch des Gehäuses ia hindurchgeht und' in der Platte ih festsitzt.
  • In dem Rohr i' ist eine Spindel 12' (Fig. 12) drehbar angeordnet, an deren vorderem Enäte eine Scheibe 16' sitzt, die die Anlegemarke bildet, und an der verstellbare Schutzfedern 17', 17' angebracht sind. Das Rückendie der Spindel 12' .ist in einer Büchse des Gehäuses ia verschraubt (Fig. 12), so daß, wenn diese Spindel 12' sich dreht, sie sich gleichzeitig in Längsrichtung des Rohres i' nach innen oder außen verschiebt und eine entsprechende Verschiebung der Anlegemarke 16' erreicht, die ihrerseits infolge ihres Kreisumfanges auf dem Anlegetisch, über welchen die Bogen zugeführt werden, rollt.
  • Um die Spindel 12' in einer von beiden Richtungen zu drehen, sitzen auf ihr zwei mit entgegengesetzt gerichteten -Zähnen versehene Schalträder 2o', 2i', die durch die Schaltzähne 2911 un!d 29b entgegengesetzt gedreht werden. Die Schaltzähne sind an der unteren Seite eines schwingenden Ankers 27,71 angelenkt und gewöhnlich durch Federn 3Fa und 3ib (Fig. 14 und 15) im Eingriff mit den zugehörigen Schalträdern gehalten. Der Anker 27a ist an einer kleinen Achse 27b angelenkt, am oberen Teile des Gehäuses ia, und befindet sich zwischen zwei Paar Elektromagneten 25', 26', die an den Seiten des Gehäuses ia befestigt sind, so daß nach Erregung eines entsprechenden Magnetpaares der Anker in einer oder in der anderen Richtung ausschiwingt und dabei die Spindel 12' zeitweise um einen Betrag dreht, um so die Spindel nach vorn Qder hinten zu verschieben, genau so wie bei der Ausführungsform nach Fig. i bis B. Um den Anker für gewöhnlich in seiner Mittellage zu halten, wird die entgegengesetzte Seite des T-förmigen Kopfteiles durch flache Federn 40', q.0' beeinflußt, die ihrerseits an einem Querstück 35" im Gehäuse ia befestigt sind (Fig. ii).
  • Um die Spindel i2' in irgendeiner eingestellten Lage zu sperren, ist ein Elektromagnet 35'angeondbet der aus zwei an der unteren Fläche dies Querstückes 35" angebrachten Spulen besteht, .deren Kerne mit einem an einer Querstange 36" am Gehäuse angelenkten Anker 36' zusammenarbeiten. Dieser Anker wird gewöhnlich durch eine Feder 36"' von dem Magnet 35' weggezogen gehalten, so daß ein Sperrzahn 37' mit einem auf der Spindel i2' sitzenden Sperrad! 22' in Eingriff kommt.
  • Die Stromkreise der verschiedenen Magnete 25', 26' und 35' sind den Stromkreisen, gemäß Fig. 9 ähnlich und werden in derselben Weise geregelt und geschlossen, wie in Fig. 9, nämlich durch Druckknöpfe oder Schalter, die abseits oder wie p1 p= auf dem Gehäuse ia selbst liegen.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtungsart ist ähnlich den: in der früheren Ausführungsform nach Fig. i bis 9 dargestellten, und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden. Der einzige wesentliche Unterschied zwischen dieser und der vorbeschriebenen Ausführungsform besteht in der Verschiedenartigkeit der wirkenden Teile am Rückende der Anlegemarke, auf der oberen Seite des an der Schwingwelle befestigten Trägers, wo statt der Solenoidmagnete.d-er ersten Ausführungsform Elektromagnete mit schwingendem Anker verwendet werden, und. außerdem die Anlegemarke 161 fest an der drehbaren Spindiel 121 befestigt ist. Beide Ausführungsformen sind in ihrer Bauweise und Tätigkeit einander gleich.
  • Die Erfindung kann auch an irgendeiner der bekannten Arten von Anlegemarken, verwendet werden und kann an Stelle der verschiedenen, jetzt im Gebrauch befindlichen Marken gesetzt werden, an: Maschinen, bei denen eine Zuführung von Bogen oder Bahnen verschiedenen Materials stattfindet.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE: i. Stellvorrichtung für die Seiten- und Vordermarken zum Anlegen von Bogen oder Bahnen, aus Papier oder anderem Stoff mit je einer, drehbaren Spindel für jede Anlegemarke, insbesondere von Zylindierschhellpressen, dadurch gekennzeichnet;_daß die-Markenspindel (i2 bzw. i2') durch Elektromagnete (25, 26 und 25a, 26a bzw. 25', 26'), die in einem Stromkreis liegen, derart beeinflußt wird, daß sie j e nach Erregung in zwei Richtungen durch von diesen Magneten bewegte Schaltzähne (29, ::9' bzw. 29a, 29b) gedreht wird, während ein oder mehrere weitere Elektromagnete (35 bzw. 35') auf einen Sperrzahn (37 bzw. 37') derart einwirken, diaß bei Erregung der Spindelmagnete gleichzeitig dieser Zahn ein Sperrwerk (22 bzw. 22') und mit diesem die Spindel (i2 bvw. i2') freigibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß auf der Markenspindel (i2 bzw. i2') sowohl ein Schaltwerk (2o, 2i bzw. 2o','2i'), das von Elektromägneten (25, 26, 25a, 26a) und deren als - Schaltzähne (29, 29', 29a, 29b) ausgebildeten Kernen (27, 27a) beeinflußt wird, als auch eine Sperrvorrichtung (22 bzw. 22') mit einem Sperrzahn (37 bzw. 37') und zugehörigen Magneten (351 35 ') angeordnet ist, die gemeinsam so arbeiten, daß nach jedem schrittweisen Vorschub durch- die Schaltzähne Wer Kerne, 'd. h. einmaliger Erregung der Spulen, die Spindel (i2, i2') gesperrt ist.
  3. 3. Stellvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von Solenoiden (25, 26, 25a, 26a), die paarweise auf gegenüberliegenden Seiten des Schaltrades (2o, 21) vorgesehen sind und deren Kerne (27, 28 bzw. 2711, 2811) durch je einen den Schaltzahn (29 bzw. 29') tragenden Quersteg (27' bzw. 27") derart verbunden sind, daß bei Erregung des Solenoidpaares der starr an dem einenKern befestigte Quersteg von dem anderen Kern angezogen und dadurch der Schaltzahn in Eingriff mit dem Schaltrad gebracht und dieses durch die gemeinsame Hubbewegung der Kerne gedreht wird.
  4. 4. Stellvorrichtung nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Spulen entweder durch Kontakt (p11, pb) am Markenarm (i) selbst oder durch Kontakte °(p,. p') -auf .einem fernliegeriden Schaltbrett (P) eines gemeinsamen Stromkreises (X) erfolgt.
DE1916328416D 1915-11-27 1916-11-22 Stellvorrichtung fuer die Seiten- und Vordermarken zum Anlegen von Bogen oder Bahnenaus Papier oder anderem Stoff, insbesondere von Zylinderschnellpressen Expired DE328416C (de)

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DE (1) DE328416C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177649B (de) * 1959-07-24 1964-09-10 Crabtree & Sons Ltd R Stellvorrichtung fuer die Vordermarken am Anlegetisch von Bogendruck- od. dgl. Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177649B (de) * 1959-07-24 1964-09-10 Crabtree & Sons Ltd R Stellvorrichtung fuer die Vordermarken am Anlegetisch von Bogendruck- od. dgl. Maschinen

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