DE32832C - Gufseiserner Dampferzeuger - Google Patents
Gufseiserner DampferzeugerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
- F23B80/04—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
-
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- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Gußeiserner Dampferzeuger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1884 ab.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Dampfkessel ist aus Gufseisen constrain
und beansprucht nur wenig Raum. Aufserdem charakterisirt sich derselbe durch eine grofse Heizfläche, durch geringen Verbrauch
an Brennmaterial, durch lebhafte Wassercirculation und durch die Einrichtung, dafs er
aus einer Anzahl von Theilen zusammengesetzt ist, welche leicht aus einander genommen und
gereinigt · oder reparirt werden können.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein nach Mafsgabe der Erfindung ausgeführter Dampfkessel
in Fig. ι im Aufrifs und in Fig. 2 im Längsschnitt veranschaulicht. Fig. 3 ist die
Vorderansicht und Fig. 4 und 5 stellen Details dar.
Der Feuerraum ist aus hohlen Theilen A von der Form eines umgekehrten U gebildet (s. Fig. 4
und 2), welche Wasser enthalten, und deren beide Schenkel vermittelst einer oder mehrerer
hohler Stege oder Röhren α, in denen das Wasser circulirt, mit einander communiciren.
Die Röhren α können zudem mit dem oberen horizontalen Querstück des U durch eine oder
mehrere Röhren a2 verbunden werden, wodurch die Circulation des Wassers wesentlich
verstärkt wird. Bei der Zusammenstellung der Theile A treten ihre inneren Hohlräume durch
die Kanäle b mit einander in Verbindung, wobei die erforderliche Dichtung, ähnlich wie zwischen
den Platten einer Filterpresse, durch Nuthen c und vorspringende Rippen d nebst Packungsmaterial
erreicht wird.
An die den Feuerraum bildenden Theile A reihen sich die. Theile Έ an, welche die Verbrennungskammer
bilden und in Gröfse und Form den Theilen A ähnlich sind, Fig. 5. Doch ist zu bemerken, dafs die Schenkel der
Theile E durch eine gröfsere Anzahl hohler Stege oder Röhren e2 verbunden sind, und dafs
die Röhren des ersten Theiles E in einem anderen Niveau liegen, wie diejenigen des zweiten
Theiles u. s. w. Es sind also die Circulationsröhren gegen einander versetzt, Fig. 2, so dafs
die Verbrennungsgase nicht in gerader Richtung durchstreichen können, sondern gezwungen
sind, einen gewundenen Weg zu verfolgen und möglichst vollständig ihre Wärme abzugeben.
Um den Verbrennungsgasen noch mehr Führung zu geben, kann man am Ende des Feuerräumes
einen besonderen Theil Zwischenschalten, dessen Schenkel durch einen vom Wasser angefüllten
Steg e von solcher Höhe verbunden sind, dafs die Feuergase, gleichsam wie über
eine hohe Feuerbrücke, von oben her in die Verbrennungskammer gelangen. In Verbindung
mit diesem die Feuerbrücke bildenden Theil empfiehlt sich dann, als hinteren Abschlufs für
die Verbrennungskammer einen ähnlichen Theil zu benutzen, dessen Steg e aber so angeordnet
ist, dafs die Verbrennungsproducte nur vom Boden aus in den Fuchs oder Schornstein gelangen
können. Oder man kann auch für die Verbrennungskammer lauter Theile mit Stegen von der Form e anwenden, so dafs die von
oben über die Feuerbrücke eintretenden Feuer-
gase sich in ihrer ganzen Masse zuerst vertical abwärts wenden, dann wieder aufwärts streichen
und so fort im Zickzack nach dem Schornstein gelangen. Wo es sich indessen um
schleunige Dampfentwickelung handelt, verdienen die Theile E mit Röhren e1 den
Vorzug.
Um die Heizfläche noch mehr zu vergröfsern und die Circulation des Wassers zu verstärken,
sind auch die Roststäbe hohl und so angeordnet, dafs sie, wenn sie nach Art der Theile A und E
an einander gereiht sind, einen zusammenhängenden Wasserraum bilden, welcher in irgend einer Weise mit dem Wasserraum des
Kessels in Communication gesetzt werden kann.
Das Vorderende des Kessels wird durch einen Theil gebildet, welcher die Feuerthür
enthält und dessen Wasserraum nach aufsen geschlossen ist und nur auf der dem folgenden
Theil A zugekehrten Seite Oeffnungen besitzt, welche mit den Oeffnungen b dieses Theiles
correspondiren, Fig. 2.
Für die Reinigung des Kessels sind an passenden Punkten Oeffnungen angebracht, welche
durch Verschlufsschrauben χ oder dergleichen verschlossen gehalten werden.
Als Bett des Kessels kann man einen Kasten G anordnen, welcher zugleich als
Aschenfall dient und mit Oeffnungen versehen ist, durch welche die Luft von unten her freien
Zutritt zum Rost erhält.
Zum Zusammenhalten und Dichten der den Kessel bildenden Theile dienen die Ankerschrauben
h. Bei i wird der Dampf oder das heifse Wasser aus dem Kessel nach dem Orte
seiner Verwendung abgeleitet.
Schliefslich sei noch darauf hingewiesen, dafs man nicht den ganzen Kessel aus Theilen A
oder E zu machen braucht, da es auch möglich ist, die Feuerbüchse oder die Verbrennungskammer
in gewöhnlicher Weise auszuführen und also die Erfindung nur für einen Theil der Construction in Anwendung zu bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein gufseiserner Dampferzeuger oder Wassererwärmer von umgekehrt U-förmiger Querschnittsgestalt, bei welchem gebildet ist:a) der vordere Theil (Feuerraum) durch Aneinanderreihung von Hohlkörpern A mit Verbindungsröhren a (a*), Fig. 4, unterhalb welcher letzteren ein Hohlrost/ liegt;b) der hintere Theil durch Aneinanderreihung von Hohlkörpern E, deren Schenkel durch eine gröfsere Anzahl von Röhren e2, Fig. 5, oder durch abwechselnd oben und unten angeordnete Hohlplatten verbunden sind,wobei eine hohle Feuerbrücke e beide Theile scheidet und alle Hohlkörper durch Oeffnungen b mit einander communiciren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32832C true DE32832C (de) |
Family
ID=308823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32832D Expired - Lifetime DE32832C (de) | Gufseiserner Dampferzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32832C (de) |
-
0
- DE DENDAT32832D patent/DE32832C/de not_active Expired - Lifetime
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