DE327605C - Tuersicherung mit einem in eine Schlitzplatte an dem Tuerrahmen eingreifenden Sperrarm - Google Patents
Tuersicherung mit einem in eine Schlitzplatte an dem Tuerrahmen eingreifenden SperrarmInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
tkm
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an der im Hauptpatent 323397 beschriebenen Türsicherung
mit einem in eine Schlitzplatte an dem Türrahmen eingreifenden Sperrarm, die . 5 sich einerseits auf die eigentliche Türsicherung,
anderseits auf die Schlitzplatte beziehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Türsicherung in
Fig. ι im Schnitt nach Linie 1-1 von Fig. %; in
Fig. 2 im Grundriß nach Wegnahme des Deckels und mit teilweisem Schnitt, in
Fig. 3 im Schnitt nach Linie 3-3 von Fig. 1 ' dargestellt.
Fig. 4· ist ein Teilschnitt nach Linie 4-4 von Fig. 2 in Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 5 zeigt die Schutzplatte im Grundriß
mit teilweisem Schnitt und
Fig. 6 im Längsschnitt.
An der Innenseite der zu sichernden Tür A,
die sich in Fig. 1 und 2 nach rechts öffnet, ist ein rahmenförmiges Gehäuse B angebracht,
das oben und unten durch einen Deckel B1
geschlossen ist. In die eine Seitenwand ist ein Zapfen L fest eingesetzt, der durch die
gegenüberliegende Seitenwand hindurchgeht und auf den das den Sperrarm N tragende
Rohr M lose drehbar aufgesetzt ist. Um dieses ist eine Feder O gewunden, deren eines
Ende sich gegen die Rückwand des Gehäuses B stützt, während das andere Ende an einer
Klammer R befestigt ist. Die beiden Schenkel der letzteren sind durch eine Schraube JR1
zusammengespannt, so daß sich die Klammer R auf dem Rohr M nicht zu drehen vermag.
Auf dem Rohr M sitzt eine zweite Klammer K, die jedoch auf ihm drehbar ist und deren
Schenkel sich.infolge der Federkraft des umgebogenen Teils zu spreizen suchen. Der untere
Schenkel stützt sich mittels eines Stiftes K1 ■
gegen den Boden B1 des Gehäuses, während
der obere, zweckmäßig unter Zwischenschaltung einer kleinen Kugel K2 an einem um
eine Schraube S1 drehbaren Hebel S anliegt.
Die Schraube S1 sitzt in der an der Tür A befestigten
Wand des Gehäuses B. Das andere Ende des Hebels S steht im Wege eines
Stiftes /, der an dem Schloß H angebracht ist. Durch Drehen des nicht gezeichneten
Schlüssels wird der Stift / gegen den Sinn des Uhrzeigers ■ (Fig. 3) gedreht, hebt den
rechten Arm des Hebels S an und drückt dadurch den oberen Schenkel der Klammer K
nieder, wodurch das Rohr M an der Drehung verhindert wird, die ihm sonst durch die
Feder O erteilt würde. Diese Stellung des Stiftes; / und des Hebels S ist in Fig. 3 mit
strichpunktierten Linien veranschaulicht.
Der Kopf N1 des Sperrarms N wirkt mit
einer gewölbten Schlitzplatte P zusammen, die um den Zapfen T drehbar ist. Letztere sitzt
in einer länglichen Grundplatte U, die an dem Türrahmen Q befestigt ist. Die eine
schmale Seite Ux der Grundplatte U ist über den Rand der Schlitzplatte P hinweggebogen.
Die Schlitzplatte P ist an ihrem links gezeichneten Rande mit drei Kerben P1, P2, P3 versehen,
in die eine Blattfeder ,V eingreift. Die
Enden derselben umfassen die Schmalwand U1 der Platte CJ. Mittels der Kerben und der
Blattfeder läßt sich die Schlitzplatte P in .drei Stellungen festhalten, die in Fig. 5 mit
I, II und III bezeichnet sind. Der Schlitz der Platte P hat etwa die Form eines. Hammers
und besteht aus den Teilen P4, P5, P6 und P7.
Endlich ist noch ein zweiter Rand der Grundplatte U aufgebogen und bildet eine Rinne CJ2.
Die Wirkungsweise der neuen Türsicherung ist in allen wesentlichen . Beziehungen die
gleiche wie bei derjenigen des Hauptpatentes. Bei geschlossener Tür nimmt der Sperrarm N
die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein. Sein Kopf N1 steht also in dem Hohlraum zwischen
der Schlitzplatte P und der Grundplatte U (Fig. 6).
Es sei zunächst angenommen, daß die Schlitzplatte hierbei die in Fig. 5 gezeichnete
Stellung II hat. Der Sperrarm N wird durch die Feder O gegen die Grundplatte U gelegt.
öffnet man die Tür A nach rechts hin, so schiebt sich der Kopf N1 in den Schlitzteil P6
der Schlitzplatte P ein, so daß sich die Tür nur so weit öffnen läßt, bis der Kopf N1 das
Ende des Schlitzteils P6 erreicht hat. In
dieser Stellung steht die Tür um einen Spalt von gewisser Breite offen, so daß man durch,
ihn hindurchsehen und kleinere Gegenstände, wie Briefe usw., hindurchreichen kann. Die
Klammer K hindert die Drehung des Rohfes M nicht, da sie dieses nur lose umfaßt.
Bringt man die Schlitzplatte P nach Einlegen des Sperrhebels N in die Stellung I,
bei welcher also die Blattfeder V in die Kerbe P1 einfaßt, so schiebt sich der Schlitz-
teil P4 über den Kopf IV1, so daß sich die
Tür überhaupt nicht öffnen läßt. Bringt man die Schlitzplatte dagegen in die Stellung III,
bei welcher die Blattfeder V in die Kerbe P3 einfaßt, so ist das öffnen der Tür nur so weit
möglich, um von der Außenseite her feststellen zu können, ob die Türsicherung eingelegt
ist.
Um die Tür von der Außenseite .auch bei
eingelegtem Sperrann öffnen zu können, steckt man den nicht gezeichneten Schlüssel in das
Schloß H und dreht ihn, so daß der Hebel S in der schon beschriebenen Weise yerschwenkt
wird und die Klammer K zusammendrückt. Hierdurch wird das Rohr M festgestellt, so
daß die Feder O den Sperrarm N nun nicht
zu drehen vermag. Beim öffnen der Tür tritt also der Kopf N1 jetzt nicht in den
Schlitzteil P6 oder P7, je nach Stellung der
Schlitzplatte P, ein. ' Befindet, sich dagegen letztere in der Stellung. I, so ist das Öffnen £0
der Tür durch Einstecken des Schlüssels von der Außenseite her überhaupt nicht möglich.
Die Rinne ZJ2 -ist an demjenigen Rande
des Grundbleches U vorzusehen, der in der Gebrauchsstellung neben dem Schlitz zwischen
der Tür A und dem Türrahmen Q steht. ' Sie verhindert dann das Einführen eines Messers,
Blechs o. dgl., mit dem man etwa versuchen könnte, den Sperrarm aus der Schlitzplatte
heraus zu drehen. Bei einem solchen Versuch würde sich das Messer o. dgl. in-der Rinne U2
fangen.
Claims (5)
1. Türsicherung mit einem in eine Schlitzplatte an dem Türrahmen eingreifenden
Sperrarm nach Pateüt 323397,. dadurch gekennzeichnet, daß der das Rohr [M) mit
dem Sperrarm (N) aufnehmende Zapfen (L)
in einer Seitenwand eines sämtliche übrigen Teile umschließenden Gehäuses (B) befestigt
ist und durch dessen gegenüberliegende Seitenwand hindurchgeht.
2. Türsicherung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß durch das Drehen des Schlüssels ein Hebel (S) verschwenkt
wird, der die Schenkel der das Rohr (M) umfassenden, federnden Klammer (K) zusammendrückt.
3. Türsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das
Rohr (M) geschobene Feder (O) sich einerseits gegen das Gehäuse (B) legt und anderseits
an eine auf dem Rohr (M) nicht drehbare. Klammer (R) angeschlossen ist.
4. Türsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzplatte
(P) um einen zur Türebene senkrechten Zapfen (T) drehbar sowie in drei
Stellungen feststellbar ist und einen hammerförmigen
Schlitz (P4HsP7) aufweist, dessen
• Teile verschiedene Längen haben, zu dem Zweck, je nach Einstellung der Schlitzplatte
(P) den Kopf (N1) des eingelegten Sperrarmes (N) von vornherein oder gleich
beim Beginn des öffnens der Tür oder endlich erst nach öffnen der Tür um eine
gewisse Spaltbreite zu fangen.
5. Türsicherung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen rinnenförmig no
aufgebogenen Rand (U2) an der Grundplatte (17) der Schlitzplatte (P).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327605T | 1919-08-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE327605C true DE327605C (de) | 1920-10-14 |
Family
ID=6185128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327605D Expired DE327605C (de) | 1919-08-31 | 1919-08-31 | Tuersicherung mit einem in eine Schlitzplatte an dem Tuerrahmen eingreifenden Sperrarm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE327605C (de) |
-
1919
- 1919-08-31 DE DE1919327605D patent/DE327605C/de not_active Expired
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