DE3249787C2 - - Google Patents
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- DE3249787C2 DE3249787C2 DE19823249787 DE3249787A DE3249787C2 DE 3249787 C2 DE3249787 C2 DE 3249787C2 DE 19823249787 DE19823249787 DE 19823249787 DE 3249787 A DE3249787 A DE 3249787A DE 3249787 C2 DE3249787 C2 DE 3249787C2
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
- G08B25/01—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
- G08B25/04—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium using a single signalling line, e.g. in a closed loop
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Überwachungsanlage gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Überwachungsanlage ist in der DE-OS 26 38 529
offenbart.
Bei solchen Überwachungsanlagen kann sich die Empfindlich
keit der mit den Meldeeinheiten verbundenen Fühler im
Laufe der Zeit durch Alterung verändern; auch können Spannun
gen zum Betreiben dieser Fühler oder Referenzspannungen
im Laufe der Zeit einer Drift unterworfen sein.
In der DE-OS 21 47 022 wurde schon vorgeschlagen, in einer
Überwachungsanlage die Alarmschwelle in Abhängigkeit von
den Ist-Werten zuvor erhaltener Meßsignale fortzuschreiben.
Hierzu wird ein Mittelwertrechner verwendet, der eingangs
seitig mit dem momentanen Ausgangssignal einer Meldeeinheit
beaufschlagt ist und dieses laufend aufintegriert. Das
Ausgangssignal des Mittelwertrechners ist somit ein Maß
für langsame Änderungen der Umgebungsbedingungen, unter
denen eine Meldeeinheit der Überwachungsanlage arbeitet.
Diese Art der Meßsignal-Sollwert-Fortschreibung ist dann
zufriedenstellend, wenn die Alarmbedingungen raschen Pegel
änderungen im Ausgangssignal der Meldeeinheiten entsprechen,
während die Störpegeländerungen langsam erfolgen.
Auch in der DE-OS 27 13 640 ist eine Überwachungsanlage
beschrieben, bei welcher das Neufestsetzen einer Alarm
schwelle unter Mittelwertbildung des Ausgangssignales
eines Fühlers über lange Zeiträume erfolgt.
Für andere Anwendungen, insbesondere für Brand-Überwachungs
anlagen muß jedoch auch gewährleistet sein, daß nur langsam
erfolgende Änderungen im Ausgangssignal einer Meldeeinheit
zum Auslösen eines Alarmes führen. Ein Beispiel hierfür
wäre die Überwachung der Temperatur in einem Heustock,
wo die Temperatur zunächst nur verhältnismäßig langsam
anwächst.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Überwachungs
anlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 geschaffen
werden, bei welcher einerseits echte alterungsbedingte
Drifts eliminiert werden, andererseits langsame Pegeländerun
gen im Ausgangssignal einer Meldeeinheit doch zum Auslösen
eines Alarmes führen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Überwa
chungsanlage gemäß Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 5.
Bei der erfindungsgemäßen Überwachungsanlage erfolgt eine
Berücksichtigung echter Langzeitänderungen von Betriebs
parametern ohne daß der Betrieb der Überwachungsanlage
unterbrochen werden muß. Die einzelnen Fühler der Meldeein
heiten können entfernt von der Zentraleinheit in Echtzeit
geeicht werden, ohne daß im übrigen der Betrieb der Anlage
beeinträchtigt wird.
Bei einer Überwachungsanlage gemäß Anspruch 1 erfolgt
das Einlesen neuer Meldesignal-Sollwerte in dem Meldesignal-
Sollwertspeicher zu fest vorgegebenen Zeitpunkten, wobei
die neuen Sollwerte unter Verwendung der zum Einlesezeit
punkt vorliegenden Istwerte erfolgt. In der Praxis erfolgt
die Fortschreibung der Sollwerte zu solchen diskreten
Zeitpunkten, bei denen auf Grund der Umgebungsbedingungen
angenommen werden kann, daß keine Störfaktoren vorliegen
(z. B. bei einer Klimasteuerung am Sonntag morgen).
Bei einer Überwachungsanlage gemäß Anspruch 2 erfolgt
eine Einstellung der Empfindlichkeit der den Meldeeinheiten
zugeordneten Fühler nur zu festen, von der Zentraleinheit
vorgegebenen Zeitpunkten, die wiederum gemäß den oben
geschilderten Kriterien ausgewählt werden.
In der DE-OS 29 46 169 wird zwar vorgeschlagen, durch
Simulatoren, die auf einen zu prüfenden Fühler einwirken,
gezielt Alarmbedingungen herbeizuführen, wozu diese Simu
latoren bezüglich der Intensität der von ihnen beeinfluß
ten physikalischen Größe von der Zentraleinheit der Über
wachungsanlage steuerbar sind; die Empfindlichkeit von
Fühlern kann aber bei dieser bekannten Anlage nicht einge
stellt werden.
Bei einer Überwachungsanlage gemäß Anspruch 5 wird ein
zur laufenden Korrektur eines Meßsignales dienendes Korrektur
signal zu vorgegebenen Zeitpunkten aus dem Ausgangssignal
einer Meldeeinheit gebildet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteran
sprüchen angegeben.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Überwachungsanla
ge mit mehreren einzeln adressierbaren aktiven Melde
einheiten,
Fig. 2 das Schaltbild eines Teils der Zentraleinheit
der Überwachungsanlage nach Fig. 1 sowie einer der
Meldeeinheiten,
Fig. 3 und 4 den zeitlichen Verlauf von Signalen auf
der Signalschiene der Überwachungsanlage nach
Fig. 1,
Fig. 5A, 5B und 5C vergrößerte Ausschnitte aus den
Fig. 3 und 4,
Fig. 6 ein detailliertes Blockschaltbild einer akti
ven Meldeeinheit,
Fig. 7 das Schaltbild eines praktischen Ausführungs
beispiels für eine aktive Meldeeinheit,
Fig. 8 das Blockschaltbild eines integrierten Schalt
kreises der aktiven Meldeeinheit nach Fig. 7,
Fig. 9, 10 und 11 graphische Darstellungen, anhand
derer die Auswertung der von den Meldeeinheiten zur
Zentraleinheit übertragenen Meldesignale erläutert
wird,
Fig. 12 das Schaltbild einer Meldesignal-Auswerte
schaltung der Zentraleinheit,
Fig. 13 bis 15 graphische Darstellungen, anhand de
rer der Informationsaustausch zwischen Meldeeinhei
ten und Zentraleinheit erläutert wird, und
Fig. 16 ein Blockschaltbild eines Teiles der Zentraleinheit, welches die
Kompensation von Langzeitänderungen von Anlagenparametern
besorgt.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Überwachungsanlage sind
mehrere aktive Meldeeinheiten 25 mit einer Zentralein
heit 26 über eine Signalschiene verbunden, welche zwei
Leiter 27, 28 aufweist. Derartige aktive Meldeeinheiten
werden auch als "Transponder" (transmitter/respon
der) bezeichnet. Sie können von der Zentraleinheit 26 in
beliebiger Reihenfolge adressiert werden und erkennen
nicht nur ihre Adressen, sondern auch weitere Daten,
die von der Zentraleinheit her auf der Signalschiene
bereitgestelt werden, z. B. Befehle für die Eigensteue
rung der Meldeeinheit bzw. die Steuerung verschiede
ner, der Meldeeinheit zugeordneter Vorrichtungen. Au
ßerdem übertragen die Meldeeinheiten Daten, z. B.
Fühlersignale und ein Anwort-Identifizierungssignal an
die Zentraleinheit zurück. Die Meldeeinheit 25 und die
Zentraleinheit 26 bilden somit eine Zweirichtungs-Da
tenaustauschanlage. Die Leiter 27, 28 sowie weitere Lei
terpaare 31, 32 und 33, 34, die von den Leitern 27, 28
abzweigen, haben keinen Leitungsabschluß. Man er
kennt, daß derartige Zweigleitungen ohne Rücksicht auf
die räumliche Anordnung der Meldeeinheiten oder die
Reihenfolge ihrer Adressierung vorgesehen werden
können.
Fig. 2 zeigt den wesentlichen Teil der an die Leiter
27, 28 angeschlossenen Zentraleinheit 26 sowie einer
der aktiven Meldeeinheiten 25. Die Zentraleinheit 26
arbeitet mit einer Gleichspannung V, die zwischen Lei
tern 35 und 36 anliegt. Der Leiter 35 ist über einen
Widerstand R 1 an einen Leiter 37 angeschlossen, der
über eine Verbindungsschraube 38 mit dem Leiter 27
verbunden ist. Der Leiter 36 ist über eine Schraube 40
mit dem Leiter 28 verbunden. ein Schalter S 1 ist parallel
zum Widerstand R 1 gelegt. Die Leiter 37 und 36 sind
durch einen Widerstand R 2 verbunden, welcher zusam
men mit der Parallelschaltung aus dem Widerstand R 1
und dem Schalter S 1 einen Spannungsteiler bildet. An
dessen Mittenabgriff ist eine Meßleitung 41 angeschlos
sen.
Die Meldeeinheit 25 enthält einen Widerstand R 3, der
an den Leiter 27 angeschlossen ist. Seine zweite Klem
me ist über einen weiteren Schalter S 2 an den Leiter 28
angeschlossen. Beim hier betrachteten Ausführungsbei
spiel haben die Widerstände R 1 , R 2 und R 3 den gleichen
Wert. Ein Befehlskreis 42 steuert das Öffnen und Schlie
ßen des Schalters S 1. Ähnlich enthält die Meldeeinheit
25 in Fig. 2 nicht näher gezeigte Schaltkreise zum Steu
ern des Schalters S 2.
Die Informationsübertragung zwischen den Melde
einheiten und der Zentraleinheit erfolgt durch Öffnen
und Schließen der Schalter S 1 und S 2. Durch Schließen
des Schalters S 1 wird der Leiter 27 jeweils auf die volle
Versorgungsspannung V hochgezogen, und der entspre
chende Impuls gelangt über die Leiter 27, 28 an alle
Meldeeinheiten 25. Sowohl die Schließdauer des Schal
ters S 1 als auch die Anzahl der Öffnungs- und Schließ
spiele dieses Schalters wird in den einzelnen Meldeein
heiten überwacht, wie nachstehend noch genauer be
schrieben werden wird.
Haben die Widerstände R 1, R 2 und R 3 den gleichen
Wert und sind die Schalter S 1 und S 2 von Fig. 2 beide
geöffnet, so ist die Spannung auf der Meßleitung 41
gleich der halben Versorgungspannung V. Umgekehrt
gilt: Liegt auf der Meßleitung 41 die Spannung V/2, so
ist der Schalter S 1 offen. In dieser Offenzeit des Schal
ters S 1 erfolgt die Signalübermittlung von der Meldeein
heit 25 zur Zentraleinheit 26. Hierzu wir der Schalter
S 2 geschlossen, während der Schalter S 1 offen bleibt.
Dann liegt der Widerstand R 3 parallel zum Widerstand
R 2, wobei diese Parallelschaltung in Reihe zum Wider
stand R 1 liegt. Auf der Meßleitung 41 hat man somit
einen Spannungspegel von V/3. Aus den Signalflanken,
mit welchen das Signal auf der Meßleitung 41 zwischen
den Werten V/2 und V/3 wechselt, läßt sich leicht die
Anzahl der Öffnungs- und Schließspiele des Schalters
S 2 bestimmen.
Die Schließzeit des Schalters S 2 bei geichzeitig ge
öffnetem Schalter S 1 dient zur Verschlüsselung eines
von der Meldeeinheit zur Zentraleinheit zu übermitteln
den Signals, welches von einem in Fig. 2 nicht gezeigten
Fühler stammt oder sonstige Information von der Mel
deeinheit 25 zur Zentraleinheit 26 bringen soll. Durch
Messen der Zeitdauer der Schließzeit des Schalters S 2
können die durch das ursprüngliche Meldesignal darge
stellten Daten wiedergewonnen werden. Über die
Schließzeit des Schalters S 1 können ferner bestimmte
Befehle von der Zentraleinheit 26 an die Meldeeinheit
25 überstellt werden, wie später noch genauer beschrie
ben werden wird.
Die Zentraleinheit 26 gewinnt die von der Meldeein
heit 25 gewünschten Informationen aus den Meldesi
gnalen dadurch wieder, daß sie das Schließen des Schal
ters S 2 überwacht, also kontrolliert, wann auf der Meß
leitung 41 eine Spannung der Größe V/3 liegt. Die Zen
traleinheit 26 kann feststellen, ob nur eine Meldeeinheit
oder mehrere Meldeeinheiten gleichzeitig Meldesignale
auf den Leitern 27, 28 bereitstellen, welche durch in der
Phasenlage gesteuertes Schließen ihrer Schalter S 2 er
zeugt werden. Hierzu muß die Zentraleinheit 26 über
wachen, wann und um wieviel die Spannung auf der
Meßleitung 41 unter den Wert V/3 abfällt. Zur Durch
führung dieser Arbeiten enthält die Zentraleinheit 26
einen Signalprüfkreis 43. Zu letzterem gehört ein insge
samt mit 44 bezeichneter Spannungsteiler mit vier Wi
derständen 45, 46, 47, 48, welcher zwischen die Leiter
35, 36 geschaltet ist. Eine insgesamt mit 50 bezeichnete
Komparatorstufe enthält drei Differenzverstärker 51,
52 und 53, welche jeweils mit einem Eingang an die
Meßleitung 41 angeschlossen sind, während ein zweiter
eingang an einen zugeordneten Abgriff des Spannungs
teilers 44 angeschlossen ist. Der Differenzverstärker 51
stellt dann auf einem Leiter 54 ein Signal bereit, wenn
das Signal auf der Meßleitung 41 den Wert V /3 oder
einen kleineren Wert hat. Dies bedeutet, daß mindestens
eine der Meldeeinheiten 25 durch Schließen ihres Schalters
S 2 auf eine Adressierung durch die Zentraleinheit
26 antwortet. Der Differenzverstärker 52 gibt auf einem
Leiter 55 dann ein Signal ab, wenn der Pegel auf der
Meßleitung 41 den Wert V/4 oder einen kleineren Wert
hat. Ein solches Ausgangssignal zeigt an, daß zwei oder
mehr Meldeeinheiten gleichzeitig antworten, wobei ihre
Schalter S 2 gleichzeitig schließen und somit eine ent
sprechende Anzahl von Widerständen R 3 parallel zum
Widerstand R 2 geschaltet sind. Vergleicht man die Si
gnale auf den Leitern 54 und 55 zu einem beliebigen
Zeitpunkt und liegt dann auf dem Leiter 54 ein Signal an,
während auf dem Leiter 55 kein Signal erhalten wird, so
zeigt dies an, daß genau eine Meldeeinheit 25 ein Melde
signal über die Leiter 27, 28 an die Zentraleinheit 26
abgibt. Ein weiterer Differenzverstärker 53 gibt auf ei
nen Leiter 56 dann ein Signal an den Befehlskreis 42 ab,
wenn die Amplitude des Signals auf der Meßleitung 41
den Wert V/5 oder einen kleineren Wert hat. Dies be
deutet, daß drei oder mehr Meldeeinheiten antworten
oder ein Kurzschluß zwischen den Leitern 27, 28 vor
liegt. Unter diesen Bedingungen schaltet das auf dem
Leiter 56 bereitgestellte Signal den Befehlskreis 42 ab
und eine Störanzeige ein. Liegt ein Signal auf dem Lei
ter 55 vor, ist jedoch der Befehlskreis 42 nicht durch ein
Signal auf dem Leiter 56 abgeschaltet, so zeigt dies an,
daß zwei Meldeeinheiten 25 gleichzeitig Meldesignale
an die Zentraleinheit 26 übermitteln.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist unter
stellt, daß eine an den wiedergegebenen Teil der Zen
traleinheit angeschlossene Auswerteschaltung, die von
zwei gleichzeitig anwortenden Meldeeinheiten auf den
Leitern 27, 28 hervorgerufenen Pegeländerungen
gleichzeitig auswerten kann, während eine solche Aus
wertung bei drei oder mehr gleichzeitig meldenden
Meldeeinheiten nicht erfolgen kann. Daher sind die Lei
ter 54 und 55 mit dieser Auswerteschaltung verbunden,
während der Leiter 56 mit dem Befehlskreis 42 verbun
den ist. Ist die Komparatorstufe 50 allgemein aus n Dif
ferenzverstärkern aufgebaut, so werden entsprechend
die Ausgänge der ersten n-1 Differenzverstärker mit
der Auswerteschaltung verbunden, während der Aus
gang des n-ten Differenzverstärkers zum Abschalten
des Befehlskreises 42 mit letzterem verbunden wird.
Fig. 3 zeigt schematisch den zeitlichen Verlauf des
Signalpegels auf den Leitern 27, 28 an der Übergangs
stelle zwischen zwei Abfragezyklen. Zur Weiterschal
tung von einer Meldeeinheit auf die nächste Meldeein
heit wird beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel
jeweils eine Gruppe von vier Impulsen verwendet, es
kann jedoch auch eine andere Anzahl von Impulsen zur
Weiterschaltung auf die nächste Meldeeinheit verwen
det werden. Ein verlängerter hochpegeliger Impuls, wel
cher in der Zeichnung unter "Adresse 31" gezeigt ist
und sich auch über den ersten Teil der "Adresse 0"
hinwegerstreckt, dient zum Rücksetzen bzw. Initialisie
ren der verschiedenen Meldeeinheiten und zugleich
auch zum Aufladen eines Ladungsspeichers in den Mel
deeinheiten, welcher der Energieversorgung derselben
dient. Jede Meldeeinheit enthält einen Zähler zur Auf
summierung der Anzahl insgesamt von der Zentralein
heit abgegebener Impulsgruppen, und die Adressierung
und Aktivierung der einzelnen Meldeeinheiten erfolgt
gemäß dieser Anzahl. Die auf den oben angesprochenen
gedehnten hochpegeligen Impuls folgenden hochpegeli
gen Impulse von Fig. 3 sind sämtlich von kurzer Dauer,
was bedeutet, daß die Zentraleiheit keinen Befehl auf
den Leitern 27, 28 bereitstellt, vielmehr nur aufeinander
folgende Adreßsignale, die durch die Anzahl der Impuls
gruppen vorgegeben sind, ausgibt.
Fig. 4 zeigt die Art und Weise, in welcher eine von
der Zentraleinheit abgegebene Impulsgruppe abgeän
dert wird, um einen Befehl an eine bestimmte der Mel
deeinheiten zu übermitteln. Soll z. B. ein Befehl an die
17. Meldeeinheit überstellt werden, so wird der hochpe
gelige Teil des zweiten Impulses der zugehörigen Im
pulsgruppe stark gedehnt, z. B. auf eine Zeit von 40
Millisekunden. Die genaue Zeitspanne ist nicht kritisch,
weil die einzelnen Meldeeinheiten einen Impulslängen
diskriminator enthalten, der anspricht, wenn ein Impuls
über eine Zeit hinweg hochpegelig war, die größer ist
als eine vorgegebene Zeitspanne. Letztere entspricht in
Fig. 4 dem Abstand zwischen den Zeitpunkten t 0 und t 1.
In der Praxis beträgt diese Zeitschwelle ca. 20 msec. Die
Meldeeinheit erkennt ferner, daß die zeitliche Dehnung
am zweiten Impuls einer Gruppe vorgenommen wurde,
und hieraus ist für die Meldeeinheit auch die auszufüh
rende Funktion bekannt. Es sei angenommen, daß durch
Verlängerung des zweiten Impulses einer Gruppe ein
Befehl kodiert wird, welcher zum Anschalten einer
Leuchtdiode oder einer ähnlichen optischen Anzeige
einheit dient. Sobald sich der hochpegelige Teil dieses
Impulses über den Zeitpunkt t 1 hinaus erstreckt, wird
somit die Leuchtdiode angeschaltet, und zwar bis zum
Zeitpunkt t 2. Die Meldeeinheit kann verschiedene Be
fehle ausführen, da verschiedene der hochpegeligen Im
pulse einer Gruppe auf verschiedene Breite gedehnt
werden können. Zu dieser Befehlsübermittlung schließt
die Zentraleinheit 26 den Schalter S 1 entsprechend lan
ge. Man erhält z. B. den oben angesprochenen ge
dehnten hochpegeligen Impuls zwischen den Zeitpunk
ten t 0 und t 2. Nach Ablauf der Wartezeit t 1 wird im
übrigen der durch den jeweiligen Befehl angeforderte
Verbraucher (Leuchtdiode, Relais oder anderer Ver
braucher) angeschaltet, solange auf den Leitern 27, 28
die volle Versorgungsspannung liegt. Dem so einge
schalteten Verbraucher wird somit die Spannung von
der Zentraleinheit über die Leiter 27 und 28 zugeführt;
die Energieversorgung dieses Verbrauchers braucht
nicht von der Meldeeinheit durchgeführt zu werden.
Dies wird später noch näher erläutert werden. In der
gleichen Weise gibt die Meldeeinheit 25 durch Schlie
ßen ihres Schalters S 2 Daten an die Zentraleinheit 26
ab und erzeugt ein Meldesignal mit der Amplitude V/3
durch verlängertes Schließen des in Fig. 2 gezeigten
Schalters S 2. Dies wird nun anhand der Fig. 5A, 5B und
5C näher erläutert.
Wie schon oben angedeutet, erfolgt die Datenüber
tragung von einer Meldeeinheit zur Zentraleinheit bei
geöffnetem Schalter S 1 der Meldeeinheit durch Schlie
ßen und Öffnen des Schalters S 2 der Meldeeinheit ge
mäß der zu übertragenden Information. Bei jedem
Schließen des Schalters S 2 nimmt die Spannung auf der
Meßleitung 41 der Zentraleinheit den Pegel V/3 an. Die
Länge der Zeitspanne, über welche hinweg die Span
nung auf der Meßleitung 41 auf dem Wert V/3 bleibt,
hängt sowohl ab von der Zentraleinheit (Offenzeit des
Schalters S 1) als auch von der Meldeeinheit (Schließzeit
des Schalters S 2). die Schließzeit des Schalters S 2
wiederum hängt ab vom Ausgangssignal eines der Mel
deeinheit zugeordneten Fühlers (z. B. Amplitude des
Fühlerausgangssignals) oder von anderen von der Mel
deeinheit zurückzuübertragenden Daten. Die Steue
rung des Schalters S 2 der Meldeeinheit 25 wird später
noch genauer beschrieben.
Fig. 5A zeigt eine der Impulsgruppen, die in Fig. 3
unter den Überschriften "Meldeeinheit 1" und "Melde
einheit 2" gezeigt sind, wobei der Maßstab gegenüber
Fig. 3 vergrößert ist. In Fig. 5A sind vier Impulse wie
dergegeben, wobei zwischen den aufeinanderfolgenden
Impulsen Restsignale mit niedriger Amplitude liegen,
die mit 141, 142, 143 und 144 bezeichnet sind. Das vierte
niederpegelige Restsignal 144 liegt in einem Meßzeit
raum 145. Dieser ist beim hier betrachteten Ausfüh
rungsbeispiel in drei Zeitfenster 146, 147 und 148 einge
teilt. Innerhalb des vierten niederpegeligen Restsignals
erfolgt ein Signalanstieg 150, welcher in der Mitte des
Zeitfensters 147 liegt. Der Signalanstieg 150 liegt im
"Gut"-Zeitfenster 147, was anzeigt, daß das betreffende
Bauteil (zugeordneter oder interner Baustein der Mel
deeinheit) ordnungsgemäß arbeitet, welches das Melde
signal für die Zentraleinheit innerhalb des Meßzeitrau
mes 145 erzeugt.
Läge der Signalübergang 150 dagegen im ersten Zeit
fenster 146 des Meßzeitraums, so könnte dies als An
zeige für eine Störung des betreffenden Fühlers darstel
len, während eine Lage des Signalanstiegs 150 im letzten
Zeitfenster 148 zur Kodierung eines Alarmzustandes
verwendet werden kann. Es versteht sich, daß die Zu
ordnung verschiedener Zeitfenster eine Meßzeitrau
mes zu bestimmten Zuständen der Meldeeinheit für ver
schiedene Fühler unterschiedlich gewählt werden kann.
Ist z. B. als Fühler ein Temperaturfühler vorgesehen, so
kann ein Signalübergang im Zeitfenster 146 einer niedri
gen Temperatur, ein Signalübergang im Zeitfenster 147
einer mittleren oder Normaltemperatur und ein Signal
übergang im Zeitfenster 148 einer hohen Temperatur
zugeordnet sein. Einzelheiten der Bestimmung der Lage
des Signalanstiegs 150 bezüglich des Beginns des Meß
zeitraums 145 werden später dargelegt. Generell er
hält man durch die oben beschriebene Kodierung der zu
übertragenden Information eine erhebliche Verbesse
rung des Rauschverhaltens und der Meßgenauigkeit.
Der Meßzeitraum 145 wird durch Dehnung der Of
fenzeit des Schalters S 1 erhalten, wie auch aus dem
Amplitudenwert des Restsignals 144 erkennbar. Natür
lich könnte auch jedes andere der niederpegeligen Rest
signale 144, 142 oder 143 verlängert werden, um Infor
mationen von der Meldeeinheit an die Zentraleinheit zu
übermitteln. In diesem Fall wären dann die innerhalb
der anderen Meßzeiträume übertragenen Daten ande
rer Natur. Beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel
ist z. B. vorgesehen, daß die Meldeeinheit bei Verlänge
rung des ersten niederpegeligen Restsignals 141 seine
gesamten auf einer Bezugsspannung beruhenden Eich
daten an die Zentraleinheit übermittelt. Bei einer Deh
nung des zweiten niederpegeligen Restsignals 142 über
trägt die Meldeeinheit Daten zur Kennzeichnung des
Fühlers oder eines anderen mit der Meldeeinheit ver
bundenen Bausteines an die Zentraleinheit. Eine Verlän
gerung der niederpegeligen Restspannungen 143 oder
144 erlaubt der Meldeeinheit, Daten an die Zentralein
heit zu überstellen, welche von einem analogen Fühler
ausgangssignal abgeleitet sind. Obwohl in Fig. 5A da
von ausgegangen ist, daß nur ein einziges niederpegeli
ges Restsignal verlängert wird, nämlich das Restsignal
144, können somit analog auch mehrere niederpegelige
Restsignale zur Schaffung entsprechender Meßzeiträu
me gedehnt werden. Sollen umgekehrt keine Daten von
einer betrachteten Meldeeinheit an die Zentraleinheit
überstellt werden, so wird von der Zentraleinheit keines
der niederpegeligen Restsignale gedehnt. Es können so
mit null, eines, zwei, drei oder vier der niederpegeligen
Restsignale in der in Fig. 5A gezeigten Impulsgruppe
gedehnt werden, wobei die vier aufeinanderfolgenden
Impulse beim betrachteten Ausführungsbeispiel zusam
men für die Weiterschaltung von einer gerade aktivier
ten der Meldeeinheiten auf die nächste zu aktivierende
Meldeeinheit dienen.
Dadurch, daß die beiden ersten niedrigpegeligen
Restsignale 141, 142 die Linie 430 von Fig. 5A unter
schreiten, jedoch die dortige Linie 431 nicht erreichen,
kann die Zentraleinheit dem Spannungspegel auf der
Meßleitung 41 entnehmen, daß zu diesen Zeitpunkten
der Schalter S 2 der Meldeeinheit geschlossen war.
Durch Schließen dieses Schalters wird auf der Meßlei
tung 41 der Spannungspegel V/3 eingerichtet, welcher
innerhalb des durch die Linien 430 und 431 begrenzten
Amplitudenbereiches liegt. Zu demjenigen Zeitpunkt,
zu welchem das dritte niederpegelige Restsignal 143
vorlag, was der Schalter S 2 offen. Ein Pegel V/2 auf der
Meßleitung 141 zeigt, daß zum betrachteten Zeitpunkt
weder in der gerade adressierten noch einer anderen
Meldeeinheit der Schalter S 2 geschlossen ist.
Wäre an die Meldeeinheit ein als Ionensonde ausge
legter Rauchmelder angeschlossen, so könnte das ge
dehnte niederpegelige Restsignal 144, welches den
Meßzeitraum 145 vorgibt, wie folgt zur Datenübertra
gung genutzt werden: Es sei angenommen, daß der ge
samte Meßzeitraum eine Dauer von 32 ms hat, wobei
dieser gesamte Zeitraum einem Meßamplitudenbereich
von 0 bis 8 Volt zugeordnet sein soll. Somit stellt jede
Millisekunde des Meßzeitraumes einen Spannungswert
von 0,25 V dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel er
streckt sich das erste Zeitfenster über 12 ms und stellt
eine Spannung von 3 V dar. Das zweite Zeitfenster 147
hat eine Dauer von 8 ms und repräsentiert eine Span
nung von 2 V. Das dritte Zeitfenster hat wieder eine
Dauer von 12 ms und ist einer Spannung von 3 V zuge
ordnet. Wenn somit der Signalanstieg 150 an der in
Fig. 5A gezeigten Stelle auftritt, so teilt die Meldeein
heit der Zentraleinheit mit, daß von dem der Meldeein
heit zugeordneten Fühler (als Ionensonde ausgelegter
Rauchmelder) ein Signal mit einem Pegel von 4,0 V an
liegt. Die Zentraleinheit bestimmt dann aufgrund dieses
Spannungswertes, wie weit die momentane Istspannung
(4,0 V) von der Sollspannung für diesen speziellen Füh
ler abweicht, um den Schaltzustand des Fühlers zu er
mitteln. Außerdem kann diese vom Fühler abgegebene
Istspannung mit einer zuvor abgegebenen, aufgezeich
neten Spannung desselben Fühlers verglichen werden.
Wenn der zuvor gemessene Spannungspegel lange Zeit
(etwa eine Woche oder mehr) vorher erhalten wurde,
kann durch den Vergleich eine Anzeige für langsame
Veränderungen im Betrieb der Meldeeinheit erhalten
werden, welche durch Alterung von Bauteilen oder An
sammlung von Staub entstehen können.
In Fig. 5A ist nur die Verwendung dreier Zeitfenster
angesprochen, um die Erläuterung zu vereinfachen. Eine
genauere Auswertung der Lage des Signalanstiegs 150
wird später unter Bezugnahme auf Fig. 12 noch genau
er beschrieben.
Fig. 5B zeigt die gleiche Signalübermittlung von ei
ner Meldeeinheit zur Zentraleinheit, wie sie in Fig. 5A
wiedergegeben ist, mit der einzigen Ausnahme, daß
gleichzeitig der Schalter S 2 einer nicht adressierten
Meldeeinheit in Kurzschlußstellung ausgefallen ist. Da
nun ständig ein weiterer Widerstand R 3 einer Melde
einheit parallel über den Widerstand R 2 geschaltet ist,
sind die niederpegeligen Restsignale durchgehend ver
kleinert. So liegt das Restsignal 141 zwischen der zwi
schen V/3 und V/4 liegenden Linie 431 und einer zwi
schen V/4 und V/5 liegenden Linie 432. Gleiches gilt für
das Restsignal 142. Das Restsignal 143 und ebenso das
Restsignal 144 haben nur noch den Pegel V/3. Ungeach
tet des Kurzschlusses in der nicht adressierten Melde
einheit wird die Information jedoch richtig von der Mel
deeinheit zur Zentraleinheit übertragen, da die Informa
tion im Abstand des Signalanstiegs 150 vom Beginn des
Meßzeitraumes 145 steckt.
Fig. 5C veranschaulicht die Verhältnisse bei gleich
zeitiger Übertragung von Meldesignalen von zwei Mel
deeinheiten, wobei der Schalter S der zusätzlich rück
meldenden Meldeeinheit nicht kurzgeschlossen ist.
Auch in diesem Fall haben die beiden ersten niederpe
geligen Restsignale den Wert V/4, da nun die Schalter
S 2 der beiden Meldeeinheiten gleichzeitig schließen.
Keiner der beiden Schalter S 2 ist jedoch während des
dritten niederpegeligen Restsignals 143 geschlossen,
woraus die Zentraleinheit schließen kann, daß die zwei
te Meldeeinheit keinen dauernd kurzgeschlossenen
Schalter S 2 enthält, vielmehr beide Meldeeinheiten
gleichzeitig Daten liefern. Innerhalb des durch Dehnung
des niederpegeligen Restsignals 144 erhaltenen Meß
zeitraumes 145 hat man zunächst ein niederpegeliges
Signal 160 der Größe V/4. An dieses schließt sich ein
erster Signalanstieg 161 und ein zweites niederpegeliges
Signal der Größe V/3 an. Hierauf folgt dann ein zweiter
Signalanstieg 163 und ein niederpegeliges Signal 164 der
Größe V/2. Fallen die Signalanstiege 161 und 163 beide
ins "Gut"-Zeitfenster 147, so weiß die Zentraleinheit,
daß kein Alarmzustand herrscht. Wenn einer der Signal
anstiege in das Alarm-Fenster 148 fällt, weiß die
Zentraleinheit, daß eine der Meldeeinheiten auf Alarm
pegel steht, kann jedoch die Alarmgebende der Melde
einheiten nicht identifizieren. Der in Fig. 5C mit 165
bezeichnete Zeitraum ist ein Maß für die niedrigere der
von den Meldeeinheiten zurückgemeldeten Analog
spannungen, der dort eingezeichnete Zeitraum 166 für
die höhere dieser Analogspannungen.
Fig. 6 zeigt Einzelheiten einer der Meldeeinheiten.
An die Leiter 27, 28 der Signalschiene ist eine Signal/
Netzweiche 60 angeschlossen. Diese gibt eine Versor
gungsgleichspannung über eine Leitung 61 an die ein
zelnen Bausteine der eigentlichen Meldeeinheit und
über eine Leitung 62 an der Meldeeinheit zugeordnete
Bausteine (z. B. ein Meldegerät) weiter. Es versteht sich,
daß die Leitung 61 aus mehreren Leitern bestehen kann,
z. B. einem Masseleiter, einem Leiter von 5 V gegenüber
Masse, einem Leiter mit 12 V gegenüber Masse usw.
Die von den Leitern 27, 28 anstehenden Signale werden
von der Signal/Netzweiche 60 an eine Sammelschiene
63 weitergeleitet, an welche ein Aktivierungskreis 64,
ein Ausgabebefehlssteuerkreis 65 sowie ein Ein/Ausga
bekreis 68 angeschlossen sind. Der Aktivierungskreis 64
umfaßt einen Adreßzähler sowie einen Komparator und
ist mit einer Adreßschalterbank 66 verbunden. Deren
Schalter sind einfache Ein/Ausschalter, deren Stellung
zusammen die Adresse der betrachteten Meldeeinheit
vorgibt. Enthält die Adreßschalterbank 66 fünf Schalter,
so kann der Meldeeinheit eine von 32 verschiedenen
Adressen zugeordnet werden. Der Komparator des Ak
tivierungskreises 64 erzeugt dann, wenn die Gesamtan
zahl der über die Sammelschiene 63 erhaltenen Grup
pen von Impulsen großer Amplitude mit der durch die
Schalterbank 66 eingestellten Adresse übereinstimmt,
auf einer Leitung 67 ein Aktivierungssignal für den Ein/
Ausgabekreis 68 sowie den Ausgabebefehlssteuerkreis
65.
Wie später unter Bezugnahme auf Fig. 8 noch näher
dargelegt werden wird, enthält der Ein/Ausgabekreis 68
Schaltkreise, die ansprechen, wenn die Zentraleinheit 26
auf den Leitern 27, 28 einen Befehl (gedehnter hochpe
geliger Impuls) bereitstellt und hierauf die vom jeweili
gen Befehl verlangten Schaltungsverbindungen herstel
len. Über eine Leitung 70 liegt an dem Ein/Ausgabekreis
68 ein erstes Analogsignal "A" an, welches beim hier
betrachteten Ausführungsbeispiel 0 V ist. Über eine Lei
tung 71 erhält der Ein/Ausgabekreis 68 ein zweites Ana
logsignal von einem Fühler 72. Wird der Ein/Ausgabe
kreis 68 angewiesen, dem Analogsignal auf der Leitung
71 zugeordnete Daten an die Zentraleinheit zu übermit
teln, so erzeugt der Ein/Ausgabekreis 68 auf der Sam
melschiene 63 ein entsprechend kodiertes Signal, wel
ches über die Signal/Netzweiche 60 auf die Leiter 27, 28
gegeben wird und von dort zur Zentraleinheit gelangt.
Über eine Leitung 73 gelangt eine Bezugsspannung auf
den Ein/Ausgabekreis. Letztere kann von einer Zener
diode bereitgestellt sein. Die Bezugsspannung kann auf
Anforderung ebenfalls zur Zentraleinheit gemeldet
werden.
An den Ein/Ausgabekreis 68 ist auch eine Schalter
bank 74 angeschlossen, deren einfache Ein/Ausschalter
zusammen eine digitale Kennung der Meldeeinheit vor
geben. Die Einstellung der Schalter kann so z. B. den
Typ des der Meldeeinheit zugeordneten Fühlers 72 cha
rakterisieren (Ionensonden-Rauchmelder, fotoelektri
sche Rauchmelder, Luftgeschwindigkeitsfühler, Tempe
raturfühler, mechanischer Schalter eines handbedienten
Zugmelders, Kurzzeitschalter zum Abblasen von Ha
lon). Über eine Leitung 76 wird vom Befehlsausgabe
steuerkreis 65 ein Stromstoßrelais 75 gesteuert, dessen
Kontakte 77 bei Signalbeaufschlagung von der in Fig. 6
gezeigten Stellung in die zweite Stellung (Löschstel
lung) umgelegt werden. Über eine Leitung 78 können
die Kontakte 77 in die in Fig. 6 gezeigte EIN-Stellung
umgelegt werden. Schließlich kann der Befehlsausgabe
steuerkreis 65 über eine Leitung 80 eine Signallampe 81,
z. B. eine Leuchtdiode, anschalten.
Fig. 7 zeigt das Schaltbild eines praktischen Ausfüh
rungsbeispiels einer Meldeeinheit 25. Zwei Schrauben
klemmen 83, 84 verbinden die Leiter 27, 28 mit Leitern
85, 86 der Meldeeinheit. Zwischen die Leiter 85, 86 ist
ein Überspannungsschutz 87 geschaltet, der die Baustei
ne der Meldeeinheit gegen Einschwingstöße vom Netz
her schützt. Zwischen den Leiter 85 und einen Haupt
versorgungsleiter 90 der Meldeeinheit ist eine Diode 88
geschaltet. Die eine Klemme eines Kondensators 91 ist
mit dem Leiter 86, ihre andere Klemme mit dem Knoten
zwischen dem Hauptversorgungsleiter 90 und der Ka
thode der Diode 88 verbunden. Liegt ein langer anstei
gender Impuls an der Meldeeinheit an, so wird der Kon
densator 91 über die Diode 88 aufgeladen. Die Ladung
auf dem Kondensator 91 hält die Spannung auf dem
Hauptversorgungsleiter 90 über diejenigen Zeitspannen
hinweg aufrecht, in denen die Leiter 27, 28 niederpege
lig sind (Pegel V/2 oder kleiner). Die Spannung auf dem
Hauptversorgungsleiter 90 liegt am Kollektor eines
NPN-Transistor 92 an, der als Reihenregler geschaltet
ist, so daß man auf einem Versorgungsleiter 93 eine
geregelte Versorgungsspannung erhält. Ein Widerstand
94 ist zwischen den Kollektor und die Basis des Transi
stors 92 gelegt, wobei die Basis auch über eine Zenerdi
ode 95 an den Leiter 86 angeschlossen ist. Ein Wider
stand 96 ist an den Hauptversorgungsleiter 90 ange
schlossen und stellt über einen Leiter 99 eine Verbin
dung zu einer Klemme "10" einer integrierten Schal
tung IC 1 her. Auf die durchnumerierten Klemmen die
ses integrierten Schaltkreises ist in Fig. 8 mit den glei
chen Klemmennummern Bezug genommen.
Ändert sich der Pegel auf den Leitern 27, 28, so erhält
man eine entsprechende Amplitudenänderung an der
Klemme "17" der integrierten Schaltung IC 1. Ein Tief
paßfilter, welches aus einem Widerstand 97 und einem
Kondensator 98 besteht, filtert hochfrequente Rausch
impulse aus. Damit der integrierte Schaltkreis IC 1 an
seine Klemme "17" einen niederpegeligen Impuls er
hält, muß der Pegel auf dem Leiter 27 mindestens eine
halbe Sekunde lang niederpegelig sein (auf V/2 gehen),
ehe dieser Impuls als Taktsignal für den integrierten
Schaltkreis IC 1 erkannt wird. Der Pegel auf einem mit
dem Ausgang des Tiefpaßfilters verbundenen Leiter 110
wird in dem integrierten Schaltkreis IC 1 mit dem Pegel
auf dem Leiter 99 verglichen, also mit der über die Lei
ter 27, 28 zugeführten Netzspannung, die als Bezugssi
gnal dient. In diesem Vergleich wird festgestellt, ob das
Taktsignal hoch- oder niederpegelig ist. Auf diese Weise
werden auch starke Schwankungen der Netzspannung
kompensiert. Beim hier betrachteten Ausführungsbei
spiel funktioniert die Überwachungsanlage auch bei
Netzschwankungen von 15 bis 30 V, also einer Ände
rung der Netzspannung um den Faktor 2.
Weitere Eingangssignale für den integrierten Schalt
kreis IC 1 stellen die Adreßschalterbank 66 und die Füh
leridentifizierungs-Schalterbank 74 bereit, welche zu ei
ner einzigen Schalterbank zusammengefaßt sind. Deren
Schalter "1" bis "5" stellen die Adreßschalterbank dar,
während die Schalter "6" bis "8" die Fühleridentifizie
rungs-Schalterbank 74 darstellen.
Gibt die Meldeeinheit einen Befehl zur Ansteuerung
eines angeschlossenen Verbrauchers ab, so gelangt das
entsprechende Befehlssignal über eine der auch in
Fig. 7 eingezeichneten Leitungen 76, 78, 80 an die je
weils zu steuernde Einheit. Die Leitung 78 ist mit einer
Einschaltwicklung 101 des Stromstoßrelais 75 verbun
den, durch welche die Arbeitskontaktgruppe 102 dieses
Relais geschlossen werden kann. Bei Beaufschlagung
der Leitung 76 wird die Ausschaltwicklung 103 dieses
Relais erregt, wodurch eine Ruhekontaktgruppe 104
dieses Relais geschlossen wird. An die Klemme "8" des
integrierten Schaltkreises IC 1 ist eine Leitung 79 ange
schlossen, über welche ein NPN-Transistor 100 ange
schlossen wird. Steuert letzterer durch, so wird ein Wider
stand 89, der beim betrachteten Ausführungsbeispiel
4,7 kOhm hat, zwischen die Leiter 85 und 86 geschaltet,
wodurch die Amplitude der auf den Leitern 27, 28 und
damit an der Zentraleinheit 26 anstehenden Spannung
vermindert wird. Man erkennt, daß der Transistor 100
von der Funktion her dem Schalter S 2 von Fig. 2 ent
spricht, wobei sein Öffnen und Schließen in Abhängig
keit von den auf der Leitung 79 stehenden Steuersigna
len erfolgt. Man erkennt ferner, daß der in Fig. 7 ge
zeigte Widerstand 89 dem unter Bezugnahme auf Fig. 2
erläuterten Widerstand R 3 von der Funktionsweise her
entspricht.
Auf der Leitung 79 wird ein Befehl zum Durchsteuern
des Transistors 100 nur dann erzeugt, wenn auf den
Leitern 27, 28 ein niederpegeliges Restsignal steht. Die
weiteren Steuersignale zum Einschalten oder Ausschal
ten des Stromstoßrelais 75 oder zum Einschalten der
Signallampe 81 werden nur dann erzeugt, wenn das Si
gnal auf den Leitungen 27, 28 hochpegelig ist. Damit kann
die Meldeeinheit Energie zum Betreiben dieser Ver
braucher über die Leiter 27, 28 beziehen, ohne auf die
im Kondensator 91 gespeicherte Energie zurückgreifen
zu müssen, welche zum Betreiben der logische Funktio
nen erfüllenden Bauelemente der Meldeeinheit verwen
det wird. An den integrierten Schaltkreis IC 1 sind fer
ner ein Potentiometer 105, ein Festwiderstand 106 so
wie Kondensatoren 107 und 108 angeschlossen, wie aus
der Zeichnung ersichtlich.
Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild des integrierten
Schaltkreises IC 1, wobei die viereckig eingerahmten
Klemmennummern den in Fig. 7 gezeigten Klemmen
nummern entsprechen. Die einer Meldeeinheit über
stellten Adressierimpulse der Zentraleinheit gelangen
über einen Leiter 110 an die Klemme "17" des integrier
ten Schaltkreises IC 1 und von dort an einen Taktim
pulsgeber 111. Ein zweiter Eingang des letzteren ist mit
dem Leiter 99 verbunden. Der Taktimpulsgeber 111 ent
hält eine Impulsformschaltung, z. B. einen Differenzver
stärker, welche die Spannungspegel auf den Leitern
110 und 99 vergleicht. Das Ausgangssignal des Taktim
pulsgebers 111 wird auf einen 2-Bit-Zähler 112 und auf
einen Taktsignal-Identifizierungskreis 113 gegeben. An
letzterem liegt über einen Widerstand 106, einen Kon
densator 108 und den Versorgungsleiter 93 ein Taktge
berbezugssignal an. Ein 5-Bit-Zähler 114 erhält über ei
nen Leiter 115 die Überlaufimpulse des 2-Bit-Zählers
112. Bleibt ein ankommender Adressierimpuls über eine
vorgegebene Zeitspanne (beim Ausführungsbeispiel
20 ms) hinaus hochpegelig, so gelangt ein gedehnter
Taktidentifizierungsimpuls über einen Leiter 117 an ei
nen 2/4-Leitungsdekodierer 118. Bleibt der ankommen
de Adressierimpuls sehr lange hochpegelig (beim be
trachteten Ausführungsbeispiel 80 ms), so erzeugt der
Taktsignal-Identifizierungskreis 113 auf einem Leiter
116 einen Rückstellimpuls für die beiden Zähler 112 und
116.
Der 2-Bit-Zähler 112 gibt auf Ausgangsleitern 120,
121 ein Taktdekodiersignal ab. Letzteres gibt vor, wel
cher einer Mehrzahl unterschiedlicher Befehle durch die
Meldeeinheit durchgeführt werden soll. Das Signal auf
den Ausgangsleitern 120, 121 gelangt an den 2/4-Lei
tungsdekodierer 118, einen analogen 4-Kanal-Multiple
xer 122 sowie einen Schaltsteuerkreis 123. Letzterer
stellt einen externen Speicher für die Schaltspiele zwei
er Anfragezyklen der Meldeeinheit dar, wenn der externe
Schalter für eine Zeitspanne betätigt wird, die kleiner
ist als zwei Anfragezyklen. Beim hier betrachteten Aus
führungsbeispiel dauert ein Anfragezyklus, nämlich die
Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Akti
vierungsimpulsen, die am Ausgang eines Komparators
131 bereitgestellt werden, 3 Sek. Damit beträgt die
Speicherdauer des Schaltsteuerkreises 123 3 bis 6 Sek.,
je nachdem, mit welcher Frequenz der externe Schalter
genau arbeitet. Dieser externe Schalter kann ein mecha
nischer Momentschalter sein, derüber die Leitung 70
und die Klemme "6" sowie einen Leiter 119 ein Signal
auf den Schaltsteuerkreis 123 gibt. Es sei betont, daß
trotz des Vorhandenseins dieses Schalters und seiner
Betätigung der Schaltsteuerkreis 123 die Schalterbetäti
gung für die nachfolgende Übertragung an den Multi
plexer 122 dann nicht speichert, wenn nicht die entspre
chenden Schalteridentifizierungsdaten über drei Leiter
anliegen, welche an die Klemmen "18", "19" und "20"
des integrierten Schaltkreises IC 1 angeschlossen sind.
Diese Klemmen sind an die Fühleridentifizierungs-
Schalterbank 74 angeschlossen. Ist die Schalterbank 74
so eingestellt, daß der Schaltsteuerkreis 123 aktiviert
wird, so leitet letzterer die Daten bezüglich der Schal
terbetätigung (auf der Leitung 70) an den Multiplexer
122 weiter.
Bestimmte Einstellungen der an die Klemmen "18",
"19" und "20" angeschlossenen Schalterbank führen zu
einem Anschalten des Anschaltsteuerkreises 123 , d. h.,
sie unterbrechen die Verbindung zwischen dem Leiter
119 und einem Leiter 129, welcher zum Multiplexer 122
führt. Bei dem hier betrachteten Ausführungsbeispiel
werden zwei der acht möglichen Schaltereinstellungen
verwendet, um diese Funktion zu erzielen. Unter diesen
Bedingungen erhält der Schaltsteuerkreis 123 das Signal
auf der Leitung 70 über die Klemme "6" und die Leitung
119, wobei aus diesem Signal eine Spannung für einen
speziellen Schaltzustand erzeugt wird, welche über die
Leitung 129 an den Multiplexer 122 gelangt. Bei den
anderen sechs Einstellungen der mit den Klemmen "18",
"19" und "20" verbundenen Schalterbank sorgt der
Schaltsteuerkreis 123 für eine direkte Durchschaltung
zwischen den Leitern 119 und 129.
Zur Erläuterung des Arbeitens des Schaltsteuerkrei
ses 123 wird noch einmal Bezug auf Fig. 5A genommen.
Entspricht das Fühleridentifizierungssignal einem an die
Leitung 70 angeschlossenen Zweistellungsschalter, müs
sen die über den Leiter 119 vom Schalter empfangenen
Daten übersetzt werden, um einen der drei möglichen
Schaltzustände (nicht angeschlossen, offen, geschlossen)
zu kennzeichnen. Ein an die Leitung 70 angeschlossener
Temperaturfühler würde dagegen ein analoges Aus
gangssignal erzeugen, und das Fühleridentifizierungssi
gnal würde eine direkte Weiterleitung des Fühleraus
gangssignals ohne jegliche Umsetzung durch den
Schaltsteuerkreis 123 herbeiführen.
Eine Geberschaltung 124 erzeugt das Fühleridentifi
zierungssignal und ein Eichsignal. Das Fühleridentifizie
rungssignal wird über eine Datenschiene 125, die meh
rere Leiter umfaßt, auf einen analogen 8-Kanal-Multi
plexer 126 gegeben. Das Fühleridentifizierungssignal
am Ausgang des Multiplexers 126 gelangt über einen
Leiter 127 zum 4-Kanal-Multiplexer 122, welcher über
die Leitung 73 auch das von der Geberschaltung 124
erzeugte Eichsignal erhält. Am Multiplexer 122 steht
ferner über die Leitung 71 das Ausgangssignal des Füh
lers 72 sowie über die Leitung 70 das analoge Signal
"A" (vgl. Fig. 6) an, wobei letzteres dann über die Lei
ter 119 und 129 läuft, wenn die Verbindung durch den
Schaltsteuerkreis 123 geschlossen ist. Das Ausgangssi
gnal des Multiplexers 122 gelangt über eine Leitung 128
auf einen spannungsgesteuerten monostabilen Multivi
brator 130, der über die Klemme "9" mit dem Potentio
meter 105 und über die Klemme "11" mit dem Konden
sator 107 verbunden ist (vgl. auch rechten unteren Teil
von Fig. 7).
Der digitale Komparator 131 erhält das Ausgangssi
gnal des 5-Bit-Zählers 114 und das Ausgangssignal der
Adressierschaltbank 66. Stimmt die durch letztere
vorgegebene Adresse mit dem Stand des Zählers 114
überein, so erzeugt der Komparator 131 auf einem Lei
ter 132 ein Aktivierungssignal für den spannungsgesteu
erten monostabilen Multivibrator. Dieses Aktivierungs
signal gelangt über einen Leiter 133 auch zum 2/4-Lei
tungsdekodierer 118. Ist das über einen Leiter 139 über
stellte Ausgangssignal des des Taktimpulsgebers 111 hoch
pegelig, so wird der spannungsgeregelte monostabile
Multivibrator 130 gelöscht. Ist das Ausgangssignal des
Taktimpulsgebers niederpegelig, so erzeugt es ein zwei
tes Aktivierungssignal für den Multivibrator 130. Liegen
beide Aktivierungssignale an, so erzeugt der spannungs
geregelte monostabile Multivibrator 130 auf einem Lei
ter 134 ein Ausgabe-Aktivierungssignal, welches durch
den zugeordneten Verstärker einer Ausgangstreiber
stufe 135 verstärkt wird und über die Klemme "8" vom
integrierten Schaltkreis IC 1 abgegeben wird. Dies führt
zu einem Durchsteuern des in Fig. 7 gezeigten Transi
stors 100, was zum Schließen des in Fig. 2 gezeigten
Schalters S 2 äquivalent ist.
Um eine andere der Ausgangsklemmen 136 ("1", "2",
"3" oder "4") anzuwählen, muß der 2/4-Leitungsdeko
dierer 118 ein entsprechendes Ausgangssignal auf ei
nem der mit ihm verbundenen Leiter 137 bereitstellen.
Hierzu müssen am 2/4-Leitungsdekodierer 118 drei Ein
gangssignale anliegen: erstens ein Taktdekodiersignal
auf den Ausgangsleitern 120, 121, welches die anzusteu
ernde Ausgangstreiberstufe auswählt; zweitens ein Ak
tivierungssignal auf dem Leiter 133; und drittens ein
gedehntes Taktsignal auf dem Leiter 117, welches den
Befehl kennzeichnet, der ausgegeben wurde. Wird die
Klemme "2" angewählt, bedeutet dies, daß die Signal
lampe 81 eingeschaltet werden soll. Wird die Klemme
"3" angewählt, so wird das Stromstoßrelais 75 gesetzt,
und wird die Klemme "4" angewählt, so wird das Strom
stoßrelais 75 gelöscht. Nachstehend wird nun unter Be
zugnahme auf die Fig. 9 bis 11 die Auswertung der zur
Zentraleinheit 26 rücklaufenden Meldesignale beschrie
ben.
Fig. 9 zeigt in idealisierter Form einen zur Zentral
einheit zurücklaufenden Meldesignalimpuls, welcher
dem modulierten niederpegeligen Restsignal 144 von
Fig. 5A vergleichbar ist. Das niederpegelige Restsignal
ist gedehnt, so daß man einen Meßzeitraum 180 erhält,
dessen Dauer zwischen der Abstiegsflanke 181 eines
Adressierimpulses und der Anstiegsflanke 182 des näch
sten Adressierimpulses 32 ms beträgt. Innerhalb des
Meßzeitraumes 180 hat das Restsignal einen ersten
niederpegeligen Signalabschnitt 183, einen Signalan
stieg 184, bei welchem das Signal vom Pegel V/3 auf den
Pegel V/2 ansteigt, sowie einen sich anschließenden Si
gnalabschnitt 185. Die Linie 186 kennzeichnet die
Alarmschwelle, während die Linien 187 und 188 einen
Bereich einstellbarer Empfindlichkeit kennzeichnen.
In der Praxis entspricht die Ist-Empfindlichkeit der
Differenz zwischen dem Signalanstieg 184 und der die
Alarmschwelle darstellenden Linie 186. Wie oben schon
dargelegt, kann man dem Meßzeitraum von 32 ms ei
nem Meßbereich von 8 V zuordnen. Die Länge des Si
gnalabschnittes 183 ist dann ein Maß für die zu übertra
gende Ausgangsspannung des der Meldeeinheit zuge
ordneten Fühlers. In der Praxis werden jedoch die Mel
designale nicht mit der in Fig. 9 wiedergegebenen idea
lisierten Impulsform zur Zentraleinheit zurückgeführt.
Vielmehr werden die verschiedenen Flanken durch die
in der Anlage enthaltenen Bausteine verzerrt, so daß
man Signalflanken erhält, wie sie allgemein in Fig. 10
gezeigt sind.
Fig. 10 zeigt die Auswirkung von Leitungskapazitä
ten auf die Form wirklicher Impulse. Eine erste abfallen
de Flanke 192 des auf den Leitern 27, 28 stehenden
Signals fällt nicht senkrecht ab, folgt vielmehr einer im
wesentlichen logarithmischen Kurve. Ebenso ist auch
der Signalanstieg 184 nicht exakt rechteckig, vielmehr
erhält man eine gekrümmte ansteigende Flanke 193.
Um den Abstand der Signalflanken 192 und 193 gnau
messen zu können, ist es vorteilhaft, gerade in denjeni
gen Bereichen der Zeitskala, innerhalb derer diese Flan
ken auftreten, eine Noniusablesung mit erhöhter Ge
nauigkeit vorzunehmen. In Fig. 10 ist eine Zeitskala 194
für die Grobmessung mit einer Teilung von 1 ms einge
tragen. Innerhalb des mit 195 bezeichneten Noniusbe
reiches sind die Zeiteinheiten kleiner gewählt, z. B. ½
oder ¼ ms.
Fig. 11 zeigt die Einstellung der verschiedenen Ska
lierungsfaktoren für die Zeitachse schematisch: vor den
Beginn einer Messung wird die Auswerteschaltung in
den Modus "1" gebracht (keine Messung). Zum Zeit
punkt 0 wird ein Zeitmesser eingeschaltet, welcher für
die ersten 2 ms eines an die Zentraleinheit zurückge
führten Meldesignalimpulses arbeitet. Der entsprechen
de Betriebsmodus ist in Fig. 11 mit "3" gekennzeichnet.
Nachdem die abfallende Signalflanke 192 gemessen
worden ist, kann die anschließende Zeitmessung mit
gröberem Raster bis zur Hälfte des Meßzeitraumes
(16 ms) arbeiten. Dieser Betriebsmodus ist mit "2" be
zeichnet. Bei dem hier betrachteten Ausführungsbei
spiel liegt die Alarmschwelle in der nachfolgenden Zeit
spanne von 4 ms, und daher wird die Zeitspanne zwei
schen 60 und 20 ms auf Noniusmessung (Betriebsmodus
"3") umgeschaltet. Für den Rest des Meßzeitraumes (20
bis 32 ms) kann die Zeitmessung dann wieder in grobem
Rasten erfolgen (Betriebsmodus "2"). Für andere zu
übertragende Spannungsbereiche und andere Genauig
keit bei der Noniusmessung lassen sich die Noniusmeß
bereiche (Betriebsmodus "3") entsprechend verschie
ben. Die oben angesprochenen Betriebsarten "1", "2"
und "3" entsprechen den Schatstellungen von Schal
tern 204 und 205, die nachstehend unter Bezugnahme
auf Fig. 12 beschrieben werden.
Fig. 12 zeigt in vereinfachter Form die Auswerte
schaltung der Zentraleinheit 26, welche die von den
Meldeeinheiten 25 in einem Meßzeitraum modulierten
niederpegeligen Restsignale auf das Vorliegen einer
Alarmbedingung oder einer Störungsbedingung unter
sucht. Die Auswerteschaltung ist über die Leitungen 54
und 55 mit den Ausgängen der in Fig. 2 gezeigten Dif
ferenzverstärker 51 und 52 verbunden. Auf der Leitung
54 steht dann ein Signal, wenn eine Meldeeinheit durch
Schließen ihres Schalters S 2 (entspricht Transistor 100)
das Restsignal auf den Leitern 27, 28 auf den Pegel V/3
herabsetzt. Dieses Signal gelangt über einen Schalter
200 und eine Leitung 201 auf die einen Eingänge zweier
UND-Glieder 202, 203. Der Befehlskreis 42 steuert das
Arbeiten des Schalters 200 ebenso wie das Arbeiten der
beiden Drei-Stellungs-Schalter 204 und 205. Die Schal
ter 204 und 205 sind mechanisch gekoppelt.
Die Schaltstellungen der Schalter 204 und 205 sind
entsprechend der Darstellung von Fig. 11 mit "1", "2"
und "3" bezeichnet. Ein Taktgeber 206 erzeugt eine
Folge von Impulsen, welche über die Schalter 204 und
205 auf das UND-Glied 202 bzw. das UND-Glied 203
gelangen können, von diesen aber nur dann durchge
schaltet werden, solange auf der Leitung 201 ein Signal
steht, welches anzeigt, daß von einer Meldeeinheit ein
Signal überstellt wird.
Der Taktgeber 206 läuft mit einer Frequenz von bei
spielsweise 4 kHz. Sein Ausgangssignal gelangt über ei
ne Leitung 208 an einen Frequenzteiler 210, der die
Frequenz um den Faktor 4 herabteilt. Der Ausgang des
Frequenzteilers 210 ist über eine Leitung 212 mit dem
Kontakt "2" des Schalters 204 verbunden. Über eine
Leitung 211 ist der Ausgang des Taktgebers 206 direkt
mit dem Kontakt "3" des Schalters 205 verbunden. Die
Brücke des Schalters 204 ist über eine Leitung 213 mit
dem zweiten Eingang des UND-Gliedes 203 verbunden,
während die Brücke des Schalters 205 über eine Leitung
214 mit dem zweiten Eingang des UND-Gliedes 202
verbunden ist. Der Ausgang des UND-Gliedes 202 ist
über eine Leitung 215 mit einem Feinzähler 216 verbun
den, dessen Zählerstand über eine Leitung 217 auf einen
Eingang eines Addierers 224 gegeben wird. Das Aus
gangssignal des UND-Gliedes 203 gelangt über eine
Leitung 218 auf einen Grobzähler 220. Dessen Ausgang
ist über eine Leitung 221 mit einem Multiplizierkreis 222
verbunden, welcher den Zählerstand vervierfacht. Das
Ausgangssignal des Multiplizierkreises 222 wird über
eine Leitung 223 auf einen zweiten Eingang des Addie
rers 224 gegeben. Über eine Leitung 225 wird das Aus
gangssignal des Addierers 224 auf einen Eingang eines
weiteren Addierers 226 gegeben, welcher an einem
zweiten Eingang über eine Leitung 227 ein von einer
Kompensationsstufe 228 bereitgestelltes Kompensa
tionssignal erhält. Das auf der Leitung 207 bereitgestell
te Ausgangssignal des Addierers 226 stellt somit die
zeitliche Länge des niederpegeligen Signalabschnittes
180 mit der Höhe V/3 im von der Meldeeinheit an die
Zentraleinheit übermittelten Meldesignal dar.
Über die Leitung 207 gelangt das ausgewertete Mel
designal auf eine Leitung 230 und von dort auf einen
Komparator 231, welcher auf einer Ausgangsleitung 232
dann ein Alarmsignal bereitstellt, wenn das ausgewerte
te Meldesignal größer ist als ein Referenzsignal, welches
von einem Mehrstellungsschalter 233 bereitgestellt ist.
Letzterer kann eines von drei Referenzsignalen "65",
"75", "85" bereitstellen, wobei die Brücke des Mehrstel
lungsschalters 233 durch eine Empfindlichkeits-Steuer
einheit 234 verstellt wird. Letztere kann über eine Lei
tung 235 von einem Programm her gesteuert werden,
welches im Speicher eines digitalen Rechners abgelegt
ist, oder auch über eine Leitung 236 von einem Tasten
feld her gesteuert werden. Die die Empfindlichkeit cha
rakterisierenden Zahlen "65", "75" und "85" stellen
Schaltschwellen auf einer Skala dar, welche von "0" bis
"128" reicht.
Das auf der Leitung 207 stehende ausgewertete Mel
designal liegt über eine Leitung 240 auch an einem wei
teren Komparator 241 an, welcher über eine Leitung
242 ein Bezugssignal erhält. Der Komparator 241 er
zeugt dann ein eine Störung anzeigendes Signal auf ei
ner Ausgangsleitung 243, wenn das ausgewertete Mel
designal auf der Leitung 207 kleiner als oder gleich dem
Referenzsignal auf der Leitung 242 ist.
Für die Beschreibung der Arbeitsweise der Überwa
chungsanlage sei zunächst angenommen, daß die Zen
traleinheit 26 eine adressierte Meldeeinheit angewiesen
hat, Daten zurückzumelden. Hierbei bewegt der Be
fehlskreis 42 zu Beginn des Meßzeitraumes den Schalter
200 in die in Fig. 12 gezeigte Stellung. Die Schalter 204
und 205 werden für die zunächst durchgeführte Fein
messung auf ihre Kontakte "3" geschlossen gestellt. Un
ter diesen Bedingungen gelangen die vom Taktgeber
206 erzeugten Impulse über die Leitung 211, den Schal
ter 205 und die Leitung 214 zu dem einen Eingang des
UND-Gliedes 202. Sowie das vierte niedrigpegelige
Restsignal beginnt, liegt über die Leitung 201 das vom
Differenzverstärker 251 erzeugte zweite Eingangssi
gnal für die UND-Glieder 202 und 202 vor, so daß nun
Zählimpulse über die Leitung 215 auf den Feinzähler
216 gelangen. Erreicht die abfallende Signalflanke 192
von Fig. 10 den Pegel V/3 nach 1,5 ms (6 Zählschritte
auf der Nonius-Skala 195), dann gelangen die übrigen
zwei Taktimpulse der Feinzählung ebenfalls über das
UND-Glied 202 auf den Feinzähler 216. Dies deshalb,
weil der Befehlskreis 42 die Schalter 204, 205 während
der ersten 2 ms des Meßzeitraumes in der Stelung "3"
geschlossen hält. Hernach werden die Brücken der
Schalter 204 und 205 in die Stellung "2" gelegt, in wel
cher eine Grobmessung erfolgt. Nun erhält das UND-
Glied 202 keine Taktimpulse mehr, während das UND-
Glied 203 über den Schalter 204 mit dem Ausgang des
Frequenzteilers 210 verbunden ist. Die heruntergeteil
ten Taktimpulse gelangen über die Leitung 213, das
UND-Glied 203 und die Leitung 218 auf den Grobzäh
ler 220. Letzterer zählt nun mit einer Frequenz von
1 kHz nach oben. Da die Schalter 204 und 205 während
des Intervalls zwischen 2 und 16 ms des Meßzeitraumes
in der Stellung "2" verbleiben, werden insgesamt 14
Impulse über die Leitung 218 auf den Grobzähler 220
gegeben. Dessen Zählerstand wird durch den Multipli
zierkreis 222 mit der Zahl 4 multipliziert, so daß man auf
der Leitung 223 insgesamt den Wert "56" erhält. Letzte
rer wird im Addierer 224 zu dem zuvor über die Leitung
217 erhaltenen Ausgangssignal des Feinzählers 216 hinzuaddiert.
16 ms nach Beginn des Meßzeitraumes entspricht
somit das Ausgangssignal des Addierers 224 dem
Wert "58" und die Schalter 204 und 205 werden vom Be
fehlskreis 42 auf die Feinzählungsstellung "3" zurückge
stellt.
Findet der Signalanstieg 193 (vgl. Fig. 10) bei 18 ms
statt, dann werden in der Zeitspanne zwischen 16 und
18 ms 8 vom Taktgeber 206 erzeugte Impulse über den
Schalter 205 und das UND-Glied 202 auf den Feinzähler
216 gegeben. Diese Zählung wird über die Leitung 217
auf den Addierer 224 gegeben. Diese 8 Impulse werden
zu der zuvor erhaltenen Zahl "58" hinzuaddiert, so daß
die vom Addierer errechnete Gesamtsumme "66"
beträgt. Ab dem Zeitpunkt von 18 ms liegt auf der Lei
tung 54 und damit auch auf der Leitung 201 kein Signal
mehr an, so daß keines der UND-Glieder 202, 203 mehr
Zählimpulse hindurchlaufen lassen kann. Nach 20 ms
werden die Schalter 204, 205 wieder in die Grobzäh
lungsstellung "2" umgelegt, das UND-Glied 203 kann
nunmehr aber keine Impulse mehr an den Grobzähler
220 weiterleiten. Das auf der Leitung 225 stehende Si
gnal gelangt jetzt zum Addierer 226. Unter Zuhilfenahm
me der Kompensationsstufe 228 kann nun das vom Ad
dierer 224 bereitgestellte Rohergebnis abgeändert wer
den. Wenn beispielsweise die letzte Abfrage der be
trachteten Meldeeinheit ergab, daß eine Referenzspan
nung wegen Alterung von Bauteilen oder anderer Lang
zeit-Änderungen der Überwachungsanlage von 4,0 V
auf 4,6 V angestiegen ist, dann kann von dem auf der
Leitung 225 stehenden Rohergebnis "66" die Zahl "1"
abgezogen werden, so daß man einen kompensierten
Meßwert "65" erhält, welcher für die Alarm- und Stö
rungskontrolle in den Komparatoren 231 und 241 ver
wendet wird.
Die in Fig. 12 gezeigte Auswerteschaltung setzt das
auf der Leitung 201 stehende analoge Meldesignal mit
sehr hoher Genauigkeit in ein digitales Meldesignal um,
welcher auf der Leitung 207 bereitgestellt wird. Dies
selbst dann, wenn die Feinzählung nur für 2 ms beim
Eintreffen eines Meldesignals und für 4 ms in der Umge
bung der Mitte des Meßzeitraumes verwendet wird.
Die an die Zentraleinheit angeschlossenen Meldeein
heiten können ferngeeicht werden. Dies kann so erfol
gen, daß bei jeder der Meldeeinheiten die Adreßschal
terbank 66 auf die Adresse "31" eingestellt wird. Die
Zentraleinheit prüft dann die von dieser Meldeeinheit
zurücklaufende Eichspannung, und liegt letztere inner
halb zulässiger Grenzen, so zeigt sie dies durch Auf
leuchten der Signallampe 81 der Meldeeinheit an. Auch
andere Tätigkeiten der Meldeeinheit, z. B. das Anziehen
des Stromstoßrelais 75 können zur Anzeige dessen die
nen, daß die Eichspannung innerhalb zulässiger Gren
zen liegt. Liegt dagegen das zur Zentraleinheit zurück
gemeldete Eichsignal nicht innerhalb vorgegebener
Grenzen, so wird an der Meldeeinheit das in den Fig. 7
und 8 gezeigte Potentiometer 105 so lange nachgestellt,
bis die richtige Eichspannung eingestellt ist, was durch
Aufleuchten der Signallampe 81 erkannt werden kann.
Nach Einjustierung der Eichspannung werden dann die
Schalter der Adressierschalterbank 66 wieder in ihre
ursprüngliche Stellung zurückgelegt.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 13
bis 15 die Vielseitigkeit der oben beschriebenen Über
wachungsanlage verdeutlicht. Die dort gezeigten Si
gnalverläufe sind nicht exakt maßstabgerecht, grob ge
sprochen stellt jedoch jeweils eine Strecke von 2,5 cm
auf der Abszisse eine Zeitspanne von 32 ms dar.
In Fig. 13 sind insgesamt fünf Impulse gezeigt, von
denen vier Impulse zu einer Impulsgruppe gehören,
welche das Adressieren einer Meldeeinheit und die
Rückmeldung von Daten von dieser Meldeeinheit zur
Zentraleinheit steuern. Diese vier Impulse sind den in
den Fig. 5A bis 5C gezeigten Impulsen vergleichbar.
Zusätzlich ist ein langgestreckter Impuls gezeigt, wel
cher dem Adressierimpuls "31" von Fig. 3 entspricht.
Die niederpegeligen Restsignale von Fig. 13 werden
bei offenem Schalter S 1 der Zentraleinheit 26 erhalten,
während die hohen Signalpegel bei geschlossenem
Schalter S 1 erhalten werden. Die ansteigenden und ab
fallenden Impulsflanken entsprechen dem Schließen
bzw. Öffnen des Schalters S 1.
In Fig. 13 erhält man die erste ansteigende Impuls
flanke zum Zeitpunkt t 0, wenn der Schalter S 1 schließt.
Hierdurch wird die zuvor adressierte Meldeeinheit ab
geschaltet und die Datenübertragung von ihr zur Zen
traleinheit beendet. Außerdem wird in jeder der Melde
einheiten der Stand des im Aktivierungskreis 64 enthal
tenen Zählers (Zähler 114 von Fig. 8) erhöht. Diejenige
der Meldeeinheiten, deren Adressierschalterband 66 auf
den erhöhten Zählerstand eingestellt ist, wird nunmehr
durch ihren Aktivierungskreis 64 aktiviert. Wie aus
Fig. 13 ersichtlich, bleibt der Schalter S 1 über eine vor
gegebene Minimalzeit hinweg geschlossen (Zeitraum
zwischen t 0 und t 2), so daß der Ausgang "1" über die
Ausgangstreiberstufe 135 angeschaltet wird (vgl.
Fig. 8). Die weiteren Ausgänge "2" bis "4" sind Ausga
bebefehlen für die Meldeeinheit zugeordnet, welche
durch zeitliches Strecken des zweiten, dritten und vier
ten Adressierimpulses von Fig. 13 kodiert würden. Da
zum betrachteten Zeitpunkt der Anschluß an dem Aus
gang "1" der Ausgangstreiberstufe 135 nicht verwendet
wird, hat die Dehnung des ersten hochpegeligen Adres
sierimpulses über t 2 hinaus keine weitere Wirkung. Zum
Zeitpunkt t 3 ist der Schalter F 1 geöffnet, das Signal auf
den Leitern 27, 28 wird wieder niederpegelig. Hierdurch
wird der adressierten Meldeeinheit befohlen, das Signal
am Ausgang "1" wieder zu beenden und mit der Über
tragung der Eichdaten dieser Meldeeinheit zu beginnen.
Wäre der Adressierimpuls schon zum Zeitpunkt t 1 abge
fallen gewesen, so hätte dieses bedeutet, daß der Aus
gang "1" der adressierten Meldeeinheit nicht angeschal
tet werden soll.
Bleibt der Schalter S 1 der Zentraleinheit 26 offen, so
kann nach dem Zeitpunkt t 3 die Dauer des niederpegeli
gen Restsignals zwischen den Zeitpunkten t 3 und t 4
(Zeitachse unterbrochen!) bis zu 32 ms betragen, weil
dies die beim betrachteten Ausführungsbeispiel gewähl
te Dauer des Meßzeitraumes ist. Das niederpegelige
Restsignal wird in der Auswerteschaltung der Zentral
einheit laufend daraufhin überprüft, ob ein Signalanstieg
vorliegt. Letzterer wäre dem Istwert der Eichdaten zu
geordnet. Benötigt die Zentraleinheit 26 keine Rückmel
dung von Eichdaten von der adressierten Meldeeinheit,
so wird der Schalter S 1 nach nur 1 oder 2 ms wieder
geschlossen, so daß die Zeitspanne zwischen den Zeit
punkten t 3 und t 4 von Fig. 13 nur 1 oder 2 ms betragen
würde.
Man erkennt, daß auf diese Weise jede ansteigende
Flanke der Impulsgruppe zur Adressierung der ver
schiedenen Meldeeinheiten beiträgt und über die Lage
der abfallenden Flanken der Adressierimpulse Befehle
an die jeweils adressierte Meldeeinheit übermittelt wer
den können.
Zum Zeitpunkt t 4 ist der Schalter S 1 geschlossen. Je
nach Lage des Zeitpunktes t 4 wird durch die anstei
gende Signalflanke die Übertragung von Eichdaten be
endet oder verhindert. Durch die ansteigende Signal
flanke werden zugleich die 2-Bit-Zähler 112 (vgl. Fig. 8)
aller Meldeeinheiten um eins hochgezählt. Der Schalter
S 1 öffnet wieder zum Zeitpunkt t 5, so daß das Signal auf
den Leitern 27, 28 vor demjenigen Zeitpunkt t 6 nieder
pegelig ist, zu welchem ein noch andauernder hochpe
geliger Adressierimpuls der Meldeeinheit befehlen wür
de, den Ausgang "2" einzuschalten. Letzteres hätte be
deutet, daß die mit dem Ausgang "2" der Ausgangstrei
berstufe 135 verbundene Signallampe 81 eingeschaltet
wird. Der Adressierimpuls wurde jedoch schon zum
Zeitpunkt t 5 niederpegelig, so daß der Ausgang "2" der
Ausgangstreiberstufe 135 und damit auch die Signallam
pe 180 nicht eingeschaltet werden. In der Zeitspanne
zwischen t 5 und t 6 kann die Meldeeinheit die Fühler-
Identifizierungsdaten an die Zentraleinheit melden.
Wird schon kurz nach dem Zeitpunkt t 5 wieder ein
hochpegeliger Adressierimpuls erhalten, kann die Mel
deeinheit diese Daten dagegen nicht der Zentraleinheit
melden.
Zum Zeitpunkt t 8 schließt der Schalter S 1 wieder,
wodurch die Übertragung von Fühler-Identifizierungs
daten beendet wird und die 2-Bit-Zähler 112 aller Mel
deeinheiten weiter erhöht werden. Der dritte Adressier
impuls bleibt nur bis t 9 hochpegelig. Zu diesem Zeit
punkt wird der Schalter S 1 geöffnet, also wiederum vor
demjenigen Zeitpunkt t 10, bis zu welchem der hochpe
gelige Adressierimpuls verlängert werden mußte, um
der Meldeeinheit ein Einschalten des Ausganges "2" der
Ausgangstreiberstufe 135 zu befehlen, wodurch das
Stromstoßrelais 75 eingeschaltet würde. So ist das Öff
nen des Schalters S 1 zum Zeitpunkt t 9 praktisch ein
Befehl, das Stromstoßrelais 75 nicht zu beaufschlagen.
Der Adressierimpuls bleibt bis t 12 niederpegelig, und in
dem so erhaltenen Meßzeitraum kann die Meldeeinheit
die Größe der auf der Leitung 70 stehenden Analog
spannung "A" (vgl. Fig. 6) an die Zentraleinheit mel
den. Die Umsetzung des Analogpegels dieses Signals in
die Phasenlage eines Signalanstiegs bezüglich des Be
ginns des Meßzeitraumes erfolgt so, wie vorstehend un
ter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 12 beschrieben.
Zum Zeitpunkt t 12 schließt der Schalter S 1 wieder, wo
durch ein weiterer hochpegeliger Adressierimpuls er
halten wird, durch welchen die Rückmeldung von der
adressierten Meldeeinheit beendet wird und alle 2-Bit-
Zähler 112 erhöht werden.
Der vierte Adressierimpuls muß für eine bestimmte
Zeitspanne hochpegelig bleiben, die der Zeit zwischen
t 12 und t 14 entspricht, damit die Meldeeinheit den Aus
gang "4" der Ausgangstreiberstufe 135 einschaltet und
damit das Stromstoßrelais 75 ausgeschaltet wird. Wäre
der Adressierimpuls zum Zeitpunkt t 13 schon niederpe
gelig, so würde die Meldeeinheit das Stromstoßrelais 75
nicht ausschalten. Zwischen den Zeitpunkten t 15 und t 16
versucht die Meldeeinheit eine zweite Analogspannung
an die Zentraleinheit zu übermitteln, nämlich das über
die Leitung 71 erhaltene Ausgangssignal des Fühlers 72 .
Da in Fig. 13 jedoch angenommen ist, daß der Schalter
S 1 nach nur 1 oder 2 ms wieder schließt, wird der Mel
deeinheit nicht befohlen, das Ausgangssignal des Füh
lers 72 an die Zentraleinheit zu melden. Zum Zeitpunkt
t 16 schließt der Schalter S 1 wieder, und durch die anstei
gende Signalflanke wird die Übertragung des Fühler
ausgangssignals verhindert, und alle 2-Bit-Zähler 112
werden noch einmal erhöht.
Die vier oben angesprochenen Adressierimpulse stel
len zusammen eine Impulsgruppe dar, durch welche zu
sammen eine Weitrschaltung von einer betrachteten,
gerade aktivierten Meldeeinheit auf die nächste zu akti
vierende Meldeeinheit erfolgt. Dieses Umschalten auf
die nächste Meldeeinheit erfolgt durch Übrlauf der
verschiedenen 2-Bit-Zähler 112 und die damit verbun
dene Erhöhung der 5-Bit-Zähler 114, welche mit dem
Komparator 131 verbunden sind, an dem ferner auch die
von der Adressierschaltbank 66 bereitgestellte Adres
se der betrachteten Meldeeinheit anliegt. Die zum Zeit
punkt t 16 als nächste adressierte Meldeeinheit braucht
nicht notwendigerweise die räumlich nächste Meldeein
heit darzustellen. Am Ende eines Abfragezyklus bleibt
der fünfte Adressierimpuls über den Zeitpunkt t 22 hin
aus niederpegelig. Wäre dieser Adressierimpuls durch
Öffnen des Schalters S 1 schon zum Zeitpunkt t 17 nie
derpegelig geworden, so hätte er der neu adressierten
Meldeeinheit befohlen, ihren Ausgang "1" nicht einzu
schalten. Da der Adressierimpuls aber noch über t 18
hinaus hochpegelig bleibt, wird der Befehl gegeben, den
Ausgang "1" anzusteuern. Zum Zeitpunkt t 18 erkennt
beim betrachteten Ausführungsbeispiel der Taktgeber
kreis, daß der Ausgang "1" der Ausgangstreiberstufe
135 abgeschaltet werden soll. Der Adressierimpuls
bleibt auch noch über t 21 und t 22 hinaus hochpegelig,
wobei zum Zeitpunkt t 22 alle Meldeeinheiten erkennen,
daß dieser stark verlängerte, hochpegelige Adressierim
puls ein Rückstellimpuls ist, durch welchen die Zähler
112 und 114 in allen Meldeeinheiten gelöscht werden.
Man erkennt, daß bei der oben beschriebenen Überwa
chungsanlage eine große Anzahl von Daten und Befeh
len in und zwischen die Adressierimpulse gepackt wer
den kann.
In Fig. 14A ist eine Gruppe von von der Zentralein
heit 26 abgegebenen Adressierimpulsen gezeigt, wäh
rend in den Fig. 14B bis 14F die Reaktion der Melde
einheit auf einen jeden der Adressierimpulse wiederge
geben ist. Die in den Fig. 14B bis 14F gezeigten Signal
verläufe entsprechen den Signalen an den Ausgängen
"8", "1", "2", "3" und "4" der in Fig. 7 rechts gelegenen
Ausgabeseite des integrierten Schaltkreises IC 1 bzw.
der in Fig. 8 rechts gelegenen Ausgangsseite der Aus
gangstreiberstufe 135. Die Signalform in Fig. 14B läßt
erkennen, wann der Ausgang "8" des integrierten
Schaltkreises IC 1 eingeschaltet wird. Dies entspricht
denjenigen Zeiträumen, innerhalb welcher die Melde
einheit zur Rückmeldung von Signalen an die Zentral
einheit aktiviert wird.
Aus Fig. 14A ist ersichtich, daß der Schalter S 1 zum
Zeitpunkt t 0 geschlossen wird, wodurch der erste Adres
sierimpuls eingeleitet wird. Der Schalter S 1 bleibt bis t 1
geschlossen, wobei diese Zeitspanne so kurz ist, daß der
Ausgang "1" des integrierten Schaltkreises IC 1 nicht
eingeschaltet wird. Mit dem Öffnen des Schalters S 1
wird der Ausgang "8" des integrierten Schaltkreises
IC 1 eingeschaltet, und die Meldeeinheit 25 versucht ei
ne Rückmeldung von Daten, wie der Impuls 340 von
Fig. 14B zeigt. Zum Zeitpunkt t 1 wird der Schalter S 1
jedoch wieder geschlossen, so daß der erste Sendebe
fehl beendet wird und entsprechend der Impuls 340 ab
geschaltet wird. Da die Zeitspanne zwischen t 0 und t 1
sehr klein ist, wird der Ausgang "1" nicht eingeschaltet,
wie in Fig. 14C gezeigt.
Zum Zeitpunkt t 2 wird der Schalter S 1 wieder ge
schlossen und bleibt über die Minimalzeit t 3 hinaus ge
schlossen, welche zum Einschalten des Ausgangs "2"
erforderlich ist. Man erhält daher zum Zeitpunkt t 3 die
Anstiegsflanke eines Impulses 341, wie in Fig. 14D ge
zeigt. Durch den Impuls 341 wird die Signallampe 81
eingeschaltet. Diese bleibt vor t 3 bis zum neuerlichen
Schließen des Schalters S 1 zum Zeitpunkt t 4 einge
schaltet. Nach dem Zeitpunkt t 4 versucht die Meldeein
heit wiederum, Daten an die Zentraleinheit zu überstel
len, wie der Impuls 342 von Fig. 14B zeigt. Die Zeit
spanne zwischen t 4 und t 5 ist jedoch zu kurz für die
Rückmeldung der Fühler-Identifizierungsdaten, und der
Impuls 342 wird beendet, wenn der Schalter S 1 zum
Zeitpunkt t 5 wieder schließt.
Der dritte Adressierimpuls in der in Fig. 14A gezeig
ten Gruppe bleibt nur für eine kurze Zeit hochpegelig,
die zu kurz ist, um ein Einschalten des Ausgangs "3"
herbeizuführen. Die in Fig. 14E gezeigte Signalform ist
somit durchgehend niederpegelig. Zum Zeitpunkt t 0
wird der Schalter S 1 wieder geöffnet, so daß das dritte
niederpegelige Restsignal auf den Leitern 27, 28 erhal
ten wird (vgl. Fig. 14A). Dieses Restsignal ist jedoch
nicht so niederpegelig, wie die früheren niederpegeligen
Restsignale zwischen Adressierimpulsen der betrachte
ten Adressierimpulsgruppe. Dies ist darauf zurückzu
führen, daß das dritte niederpegelige Restsignal eine
Zeitspanne umfaßt, in welcher an sich das erste Analog
signal "A" von einem angeschlossenen Gerät zur Zen
traleinheit zurückgemeldet werden soll. Das nur weni
ger abgesenkte niederpegelige Restsignal zeigt an, daß
an die gerade adressierte Meldeeinheit kein entspre
chender analoger Signalgeber angeschlossen ist. Wäre
ein solcher analoger Signalgeber angeschlossen, so hät
te das dritte niederpegelige Restsignal die gleiche Höhe
wie die vorangehenden niederpegeligen Restsignale.
Zum Zeitpunkt t 1 schließt der Schaltr S 1 wieder,
wodurch der vierte Adressierimpuls eingeleitet wird.
Dieser Adressierimpuls bleibt über t 8 hinaus hochpege
lig, so daß der Ausgang "4" eingeschaltet wird. Dies
führt beim betrachteten Ausführungsbeispiel zum Lö
schen des zugeordneten Stromstoßrelais 75. Zum Zeit
punkt t 8 wird hierzu am Ausgang "4" der Impuls 343
(vgl. Fig. 14F) erzeugt. Der Impuls 343 dauert bis zum
Zeitpunkt t 9, zu welchem der Schalter S 1 der Zentraleinheit
wieder öffnet. Zum Zeitpunkt t 9 beginnt das vier
te niederpegelige Restsignal, wobei dieses Restsignal so
lange gedehnt wird, daß der Ausgang "8" des integrier
ten Schaltkreises IC 1 hochpegelig wird und bleibt, so
daß die Meldeeinheit Daten von dem zweiten ihr zuge
ordneten, analog arbeitenden Fühler an die Zentralein
heit zurückmelden kann. Durch den Übergang zum
vierten niederpegeligen Restsignal wird gleichzeitig der
Ausgang "8" wieder niederpegelig, und dieser Zustand
bleibt bis t 11 erhalten. Bei t 11 wurde eine vollständige
Impulsgruppe erhalten, der Zähler 114 von Fig. 8 wird
in allen Meldeeinheiten erhöht, und die nächste Gruppe
von Adressierimpulsen beginnt.
Aus der obenstehenden Beschreibung der Fig. 14A
bis 14F ergibt sich, daß durch Drehung der Adressierim
pulse auch Information von der Zentraleinheit zu den
Meldeeinheiten übertragen werden kann, wobei als Bei
spiel das Einschalten der Signallampe 81 beschrieben
wurde. Diese leuchtete gemäß dem in Fig. 14D gezeig
ten Impuls 341 20 ms lang, wobei man die Leuchtdauer
verkürzen oder verlängern könnte, um verschiedene
Daten zu übertragen. Die Dauer eines solchen Impulses
kann so Informationen entweder für an die Meldeein
heit angeschlossene Einheiten oder für das Überwa
chungspersonal bedeuten.
Wie der Schalter S 1 der Zentraleinheit 26 zum Über
geben von Daten an die Meldeeinheiten 25 gesteuert
werden kann, wird nachstehend unter Bezugnahme auf
die Fig. 15A bis 15F erläutert. In Fig. 15A sind wieder
vier eine Gruppe bildende Adressierimpulse gezeigt.
Der erste Adressierimpuls wird zum Zeitpunkt t 0 hoch
pegelig und bleibt dies über den Zeitpunkt t 1 hinaus.
Letzterer entspricht der minimalen Schalterschließzeit,
welche benötigt wird, um den Ausgang "1" des inte
grierten Schaltkreises IC 1 hochpegelig werden zu las
sen. Entsprechend erhält man an diesem Ausgang zum
Zeitpunkt t 1 die ansteigende Flanke eines Impulses 345.
Dieser bleibt bis zum Zeitpunkt t 2 hochpegelig, zu we
chem der Schalter S 1 in der Zentraleinheit wieder ge
öffnet wird. Der Impuls 345 hat eine Länge von etwa
12 ms und kann einen Befehl zur Durchführung einer
bestimmten Funktion oder eine impulsbreite kodierte
Darstellung eines Analogsignals sein.
Zum Zeitpunkt t 2 öffnet der Schalter S 1, worauf der
Ausgang "8" der Ausgangstreiberstufe 135 hochpegelig
wird. Die Meldeeinheit versucht nun Daten an die Zen
traleinheit rückzumelden. Da jedoch der Schalter S 1
nach nur 4 ms zum Zeitpunkt t 3 wieder geschlossen
wird, wird der Ausgang "8" schon zu diesem Zeitpunkt
wieder niederpegelig, und die beabsichtigte Datenüber
tragung der Meldeeinheit wird beendet. Zum Zeitpunkt
t 3 beginnt zugleich der zweite Adressierimpuls.
Der zweite Adressierimpuls bleibt über dem Zeit
punkt t 4 hinaus hochpegelig, welcher die minimale Ein
schaltzeit des Schalters S 1 darstellt, die zum Einschal
ten des Ausgangs "2" und damit zum Übertragen eines
Funktionsbefehls an die Meldeeinheit notwendig wird.
Infolgedessen erhält man zum Zeitpunkt t 4 die anstei
gende Flanke eines Impulses 346, wie in Fig. 15D ge
zeigt. Der Impuls 346 bleibt bis zum Zeitpunkt t 5 hoch
pegelig, zu welchem der Schalter S 1 der Zentraleinheit
wieder öffnet. Mit der Beendigung des Impulses 346
wird wieder der Ausgang "8" der Ausgangstreiberstufe
135 hochpegelig, und die Meldeeinheit versucht, weitere
Daten an die Zentraleinheit rückzumelden. Dieser Ver
such wird jedoch zum Zeitpunkt t 6 beendet, wenn der
Schalter S 1 wieder geschlossen wird. Der Impuls 346
stellt somit einen 32 ms langen Datenimpuls dar, der an
die adressierte Meldeeinheit überstellt wird.
Der dritte Adressierimpuls bleibt über den Zeitpunkt
t 7 hinaus hochpegelig, so daß der Ausgang "3" der Aus
gangstreiberstufe 135 eingeschaltet wird und ein Impuls
347 bereitgestellt wird, wie in Fig. 15E dargestellt. Der
Impuls 347 endet nach 8 ms zum Zeitpunkt t 8, bei wel
chem der Schalter S 1 wieder geöffnet wird. Anschlie
ßend versucht die Meldeeinheit zwischen dem Zeit
punkt t 8 und t 9 Daten an die Zentraleinheit zurückzu
melden, wobei die Amplitude des auf den Leitern 27 und
28 stehenden Restsignals nunmehr etwas größer ist als
diejenige der vorhergehenden Restsignale, da an die
Meldeeinheit kein Fühler angeschlossen ist, welcher ein
rückzumeldendes Analogsignal bereitstellen würde.
Zum Zeitpunkt t 3 wird der vierte Adressierimpuls ein
geleitet. Der Schalter S 1 wird über den Zeitpunkt t 10
hinaus geschlossen gehalten, so daß der Ausgang "4"
der Ausgangstreiberstufe 135 hochgezogen wird und
ein Impuls 348 erhalten wird, wie in Fig. 15F gezeigt.
Der Ausgang "4" bleibt bis zum Zeitpunkt t 11 hochpe
gelig, zu welchem der Schalter S 1 der Zentraleinheit
geöffnet wird. Hierdurch wird der Impuls 348 nach einer
Datenübertragungszeit von 40 ms beendet. Zum Zeit
punkt t 11 wird außerdem wieder der Ausgang "8" hoch
pegelig, so daß die Meldeeinheit einen Impuls 350 an die
Zentraleinheit zurücksendet, welcher zum Zeitpunkt t 12
beendet wird. Da der Schalter S 1 zu diesem Zeitpunkt
noch geschlossen gehalten wird, erhält man zum Zeit
punkt t 12 einen Signalanstieg auf den Leitern 27, 28,
welcher von der Auswerteschaltung der Zentraleinheit
in der weiter oben genauer beschriebenen Art und Wei
se bezüglich seiner Relativlage zum Zeitpunkt t 11 ausge
wertet wird und der Rückmeldung von Daten dient.
Zum Zeitpunkt t 13 wird der Schalter S 1 wieder ge
schlossen, wodurch der erste Adressierimpuls der näch
sten Vierergruppe eingeleitet wird.
Fig. 16 zeigt im linken Teil die Verteilung des auf der
Leitung 207 anstehenden Meldesignales auf verschiedene
Schaltkreise, die Signale zur Auslösung eines Alarmes,
zur Anzeige von Störungen, zur Anforderung von Wartungs
arbeiten und zur Kompensation der Alterung der Eichspan
nungsquellen und der Fühler bereitstellen. An die Leitung
207 ist zunächst eine Sechzehntel-Teilerstufe 260 angeschlos
sen. Ordnet man - wie oben dargelegt, einer Spannung von 8
V die Zahl "128" zu, so entspricht das auf einer Leitung
261 der Teilerstufe 260 bereitgestellte Zahlensignal offen
sichtlich genau der Spannung 8 V, also dem Ausgangssignal
der Meldeeinheit. Steht auf der Leitung 207 ein Meldesignal
der Größe "67", erhält man am Ausgang der Teilerstufe 260
die Zahl 4,2, die einer Ausgangsspannung von 4,2 V der
Meldeeinheit entspricht. Wird beispielsweise eine Zener-
Diode verwendet, um in der Meldeeinheit eine Eichspannung
von 4,0 V zu erzeugen, so erhält man auf der Leitung 207
ein Meldesignal der Größe "64", was nach Herunterteilung
in der Teilerstufe 260 eine Eichspannung von 4,0 V auf der
Leitung 261 ergibt. Eine weitere Sechzehntel-Teilerstufe
262 ist über eine Leitung 263 an die Schaltbrücke des
Mehrstellungsschalters 233 angeschlossen, an welcher der
Meßsignal-Sollwert bereitgestellt wird. Zur Erläuterung sei
einmal angenommen, der Mehrstellungsschalter 233 stehe in
seiner mittleren Stellung, in welcher der Meßsignal-Sollwert
durch die Zahl "75" vorgegeben ist. Dieser Meßsignal-
Sollwert wird über die Leitung 263 auf die Teilerstufe
262 gegeben, und man erhält auf einer an diese angeschlos
senen Leitung 264 dann die Zahl 4,7, was einer Spannung
von 4,7 V entspricht. Diese Zahl wird auf den einen Ein
gang eines Subtrahierkreises 265 gegeben. Deren zweiter
Eingang ist über eine Leitung 266 mit der Leitung 261
verbunden und erhält so das Ausgangssignal der ersten
Teilerstufe 260, welches bei den oben angegebenen speziellen
Bedingungen einer Spannung von 4,2 V entspricht. Man erhält
somit auf einer an den Ausgang des Subtrahierkreises 265
angeschlossenen Leitung 267 die Zahl "0,5", entsprechend
einer Spannung von 0,5 V. Diese Differenz ist ein Maß
für die Fühlerempfindlichkeit, da es anzeigt, wie weit
der Fühler vom Meßsignal-Sollwert, also der Alarmschwelle,
entfernt ist. Erhöht sich die Spannung am Ausgang des
Subtrahierkreises 265 um weitere 0,5 V, so erreicht der
Meßsignal-Istwert den Meßsignal-Sollwert, und auf der
Ausgangsleitung 232 wird das Alarmsignal bereitgestellt.
Durch Überwachen der langfristigen Veränderungen des auf
der Leitung 267 stehenden, die Empfindlichkeit des Fühlers
charakterisierenden Signales kann man dem Protokoll der
Zentraleinheit Änderun 09726 00070 552 001000280000000200012000285910961500040 0002003249787 00004 09607gen entnehmen, die durch Alterung
von Bauteilen, Verstaubung und ähnliche Fehler bedingt
sind. Der auf der Leitung 267 bereitgestellte Empfindlich
keitswert stellt eine wichtige Meßinformation dar, die
an der Zentraleinheit zugänglich ist.
An die Leitung 207 ist ein weiterer Subtrahierkreis 270
angeschlossen, der über eine Leitung 271 ebenfalls das
auf der Leitung 207 stehende Meldesignal erhält. Über
eine Leitung 273 ist ferner ein Speicher 272 an die Leitung
207 angeschlossen. Wenn die Überwachungsanlage erstmalig
installiert wird, läuft ein Anfangs-Eichsignal von den
einzelnen Fühlern über die diesen zugeordneten Transponder
zur Zentraleinheit zurück. Dieses Anfangs-Eichsignal wird
im Speicher 272 gespeichert und bildet einen Fixpunkt
für spätere Messungen. Danach wird bei der "Sonntagmorgen-
Abfrage", einer Messung, die bei niedriger Frequentierung
der Räume zu einer ruhigen Zeit, z. B. am Sonntagmorgen um
2 Uhr vorgenommen wird, ein Eichsignal über die Leitungen
207 und 271 auf den Subtrahierkreis 270 geleitet. Der
Subtrahierkreis 270 erhält an seinem zweiten Eingang über
eine Leitung 274 ferner das im Speicher 272 abgelegte
Anfangs-Eichsignal und erzeugt auf einer an seinen Ausgang
angeschlossenen Leitung 272 ein Eichsignal-Kompensations
signal, welches ein Maß für die langfristigen Verände
rungen in der Schaltung, den elektrischen Leitungen und
anderen Veränderlichen ist, die die Erzeugung und Übermitt
lung der Eichspannung beeinflussen. Das auf der Leitung
275 stehende Eichsignal-Kompensationssignal und/oder das
auf einer weiter unten noch angesprochenen Leitung 308
stehende Fühler-Kompensationssignal kann somit zur Abänderung
(Verstärkung oder Abschwächung) des von einer Meldeeinheit
bereitgestellten Meßsignales dienen. Auf diese Weise wird die
normale Empfindlichkeit des Arbeitens der Überwachungs
anlage aufrechterhalten.
Ein Vergleichsglied 400 ist über eine Leitung 401 ebenfalls
an den Ausgang des Subtrahierkreises 270 angeschlossen
und erhält somit ebenfalls das Eichsignal-Kompensationssignal.
Über eine zweite Leitung 402 erhält das Vergleichsglied 400
ein Referenzsignal, und wenn das Eichsignal-Kompensations
signal letzteres übersteigt, wird auf einer an den Ausgang
des Vergleichsgliedes 400 angeschlossenen Leitung 403 ein
Wartungsanforderungssignal bereitgestellt. Welche der
Meldeeinheiten zu warten ist, läßt sich aus dem Meldeein
heiten-Identifizierungssignal erkennen, welches über die
Leitung 207 und eine Leitung 280 an mehrere Vergleichsglieder
281-288 überstellt wird, von denen nur das erste und letzte
gezeigt sind. Wie oben dargelegt wurde, enthält jede der
Meldeeinheiten eine Adress-Schalterbank 66 und eine Fühler
identifizierungs-Schalterbank 74 (vgl. Fig. 6 und 7).
Die Einstellung der einzelnen Schalter der Fühleridentifi
zierungs-Schalterbank 74 wird im 8-Kanal-Multiplexer 126
in ein Schalteridentifizierungssignal umgesetzt, welches
über die Leitung 127 an die Zentraleinheit abgegeben wird.
Das auf der Leitung 280 von Fig. 16 stehende Fühleridenti
fizierungssignal kann somit einen von acht verschiedenen
Werten darstellen, wobei der jeweils vorliegende dieser
Werte durch Betrachtung der Ausgangssignale der Vergleichs
glieder 281-288 ermittelt wird. Zum Beispiel kann ein Fühler-Identi
fizierungssignal vom Wert "Typ 1" einem als Ionensonde
ausgelegten Rauchmeldegerät zugeordnet sein, und wenn
dieses Signal über die Leitung 280 auf die durch die Ver
gleichsglieder 281-288 gebildete Dekodiereinheit gelangt,
zeigt ein auf einer ausgangsseitigen Leitung 292 erhaltenes
Signal an, daß die gerade mit der Zentraleinheit zusammen
arbeitende Meldeeinheit einen Fühler vom "Typ 1" umfaßt.
Auf diese Weise werden die durch die verschiedenen Einstel
lungen der Schalter der Fühleridentifizierungs-Schalterbank
74 erzeugten Signale dekodiert, so daß man an der Zentral
einheit die bestimmte Meldeeinheit und denjenigen Fühlertyp
erkennen kann, der gerade seine Daten über den zugeordneten
Transponder an die Zentraleinheit zurückmeldet.
Der Begriff "Sonntagmorgen-Abfrage" soll zum Ausdruck
bringen, daß eine serielle Abfrage der Transponder der
verschiedenen Meldeeinheiten und eine Speicherung der
von dort zurückgemeldeten Daten mit einer Abfragefrequenz
erfolgt, die erheblich niedriger ist als die normale Ab
fragefrequenz. Diese "Sonntagmorgen-Abfrage" wird vorzugs
weise dann vorgenommen, wenn die zu überwachenden Räume
praktisch nicht belegt und damit ruhig sind. Zu diesen
Zeitpunkten haben sich die Bedingungen in den zu überwachen
den Bereichen stabilisiert, und durch eine Stichprobe
zu diesen Zeitpunkten kann man Referenzgrößen gewinnen.
So kann man beispielsweise die dann gemessene Ausgangs
spannung eines Fühlers mit der ursprünglich erhaltenen
Ausgangsspannung dieses Fühlers vergleichen und so Änderun
gen in diesem Signal feststellen.
Im unteren Teil von Fig. 16 sind drei weitere Schaltkreise
wiedergegeben, die nur der selten durchgeführten "Sonntag
morgen-Abfrage" dienen. Das bei der ersten Sonntagmorgen-
Abfrage nach dem Einschalten der Überwachungsanlage erhal
tene erste Meßsignal des betrachteten Fühlers gelangt
über eine Leitung 303 auf einen Speicher 300, in dem dieses
Signal bleibend abgelegt wird. Dieses Signal wird anschließend
also nicht mehr verändert. Bei jeder folgenden wöchent
lichen Sonntagmorgen-Abfrage gelangt das über die Leitung
207 erhaltene Meßsignal über eine weitere Leitung 304
auf einen Subtrahierkreis 301. Dort wird das Ausgangs-
Meßsignal des Fühlers, welches vom Speicher 300 abgerufen
wird, vom neu ermittelten Meßsignal des Fühlers abgezogen,
und das Ergebnis, das Fühler-Kompensationssignal, wird auf
der an den Ausgang des Subtrahierkreises 305 angeschlossenen
Leitung 308 bereitgestellt, die weiter oben schon kurz
angesprochen wurde. Ein Vergleichsglied 302 erhält über die
Leitung 305 ebenfalls das Ausgangssignal des Subtrahier
kreises 301. Das Vergleichsglied 302 ermittelt, ob das
Ausgangssignal des Subtrahierkreises 301 und damit die Größe
der Änderung des vom Fühler bereitgestellten Meßsignales,
größer ist als eine vorgegebene Referenzgröße, die auf einer
weiteren Eingangsleitung 306 des Vergleichsgliedes 302 steht.
Ist die Änderung des Meßsignales größer als dieser Referenz
wert, wird auf einer Leitung 307 ein Signal bereitgestellt,
das anzeigt, daß eine Wartung erforderlich ist. Dieses
Signal kann zur Ansteuerung einer optischen Anzeige dienen,
z. B. zum Anschalten eines Kontroll-Lämpchens in einer
Steuertafel. Man kann durch das Signal auf der Leitung 307
aber auch eine akustische Warneinrichtung oder eine mecha
nisch betätigte visuelle Warneinrichtung betätigen. Auf diese
Weise wird auf die Notwendigkeit einer Wartung aufmerksam
gemacht, bevor ein Funktionsfehler oder eine fehlerhafte
Signalverarbeitung eintritt.
Eine Ferneichung aller Meldeeinheiten kann so durchgeführt
werden, daß die fünf Schalter der Adress-Schalterbank 66
der betrachteten Meldeeinheit so gestellt werden, daß
sie der Adresse "31" entsprechen. Die Zentraleinheit prüft
dann die von dieser Meldeeinheit zurückgemeldete Eich
spannung, und liegt diese innerhalb annehmbarer Grenzen,
so wird dies durch Anschalten der Signallampe 81 an dieser
Meldeeinheit angezeigt. Auch andere an der Meldeeinheit
wahrnehmbare Vorgänge, z. B. das Schalten des Stromstoßrelais
75, können zur Anzeige dessen dienen, daß die Eichspannung
in einem akzeptablen Bereich liegt. Liegt das von der
Meldeeinheit an die Zentraleinheit zurückgemeldete Eich
signal nicht innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte, so
wird an der Meldeeinheit das in den Fig. 7 und 8 gezeigte
Potenziometer 105 so lange nachgestellt, bis die Eichspannung
innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegt, was durch Aufleuch
ten der Signallampe 81 gemeldet wird. Nach Einstellen
der richtigen Eichspannung werden dann die Schalter der
Adress-Schalterbank 66 wieder in ihre ursprüngliche Stellung
zurückgestellt, in welcher sie die Adresse der betrachteten
Meldeeinheit vorgeben.
Aus der oben gegebenen Funktionsbeschreibung ist ersichtlich,
daß man bei der beschriebenen Überwachungsanlage die Einstel
lung der Empfindlichkeit weit von der Zentraleinheit angeord
neter Meldeeinheiten dauernd und unter automatischer Steue
rung durchführen kann, z. B. durch ein auf eine bestimmte
Tageszeit oder einen bestimmten Wochentag bezogenes gespei
chertes Programm. Die Empfindlichkeitseinstellung kann auch
manuell über ein Tastenfeld gesteuert werden. Man kann
auch die verschiedenen Meldeeinheiten auf dieselben oder
unterschiedliche Meßsignal-Sollwerte einstellen, wobei
diese Meßsignal-Sollwerte für einige oder alle der Fühler
jederzeit abgeändert werden können.
Claims (9)
1. Überwachungsanlage mit einer Zentraleinheit und einer
Mehrzahl über eine Signalschiene an diese angeschlossener
adressierbarer Meldeeinheiten, welche jeweils einen,
einen zu überwachenden Parameter messenden, Fühler aufwei
sen, bei welcher
- a) die Zentraleinheit eine Adressierschaltung zur Erzeu gung von Adressiersignalen in vorgegebenen Überwa chungszyklen und eine mit den von den Meldeeinheiten erzeugten Meßsignalen beaufschlagte Auswerteschaltung aufweist, wobei letztere einen Meßsignal-Sollwert speicher enthält,
- b) die Meldeeinheiten jeweils aufweisen: einen Aktivie rungskreis, der ein der jeweiligen Meldeeinhei zuge ordnetes Adressiersignal und die über die Signal schiene erhaltenen Adressiersignale vergleicht und bei Übereinstimmung ein Aktivierungssignal erzeugt, und einen durch letzteres einschaltbaren Ausgabe kreis, der ausgangsseitig mit der Signalschiene und eingangsseitig mit demFühler verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) in den Meßsignal-Sollwertspeicher in fest vorgegebenen, verglichen mit den Überwachungszyklen großen Eich zyklen unter Verwendung der dann vorliegenden Ist- Meßsignale neue Meßsignal-Sollwerte eingelesen werden.
2. Überwachungsanlage mit einer Zentraleinheit und einer
Mehrzahl über eine Signalschiene an diese angeschlossener
adressierbarer Meldeeinheiten, welche jeweils einen,
einen zu überwachenden Paramter messenden, Fühler aufweisen,
bei welcher
- a) die Zentraleinheit eine Adressierschaltung zur Erzeugung von Adressiersignalen in vorgegebenen Überwa chungszyklen und eine mit den von den Meldeeinheiten erzeugten Meßsignalen beaufschlagte Auswerteschaltung aufweist, wobei letztere einen Meßsignal-Sollwert speicher enthält,
- b) die Meldeeinheiten jeweils aufweisen: einen Aktivie rungskreis, der ein der jeweiligen Meldeeinheit zuge ordnetes Adressiersignal und die über die Signal schiene erhaltenen Adressiersignale vergleicht und bei Übereinstimmung ein Aktivierungssignal erzeugt, und einen durch letzteres einschaltbaren Ausgabe kreis, der ausgangsseitig mit der Signalschiene und eingangsseitig mit dem Fühler verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) die Fühler in ihrer Empfindlichkeit einstellbare Fühler sind,
- d) die Empfindlichkeitseinstellung in fest vorgegebenen, verglichen mit den Überwachungszyklen großen Eich zyklen erfolgt, und
- e) die Zentraleinheit (26) ein Quittiersignal an die Meldeeinheit (25) abgibt, wenn das dann von der letzteren erhaltene Meßsignal innerhalb vorgegebener Grenzwerte liegt.
3. Überwachungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentraleinheit (26) eine Vorrichtung (233) umfaßt,
mit welcher das Sollwertsignal programmgesteuert einge
stellt werden kann.
4. Überwachungsanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Meldeeinheit (25) eine durch das
Quittiersignal gesteuerte Anzeigevorrichtung (81) auf
weist.
5. Überwachungsanlage mit einer Zentraleinheit und einer
Mehrzahl über eine Signalschiene an diese angeschlossener
adressierbarer Meldeeinheiten, welche jeweils einen,
einen zu überwachenden Paramter messenden, Fühler aufwei
sen, bei welcher
- a) die Zentraleinheit eine Adressierschaltung zur Erzeu gung von Adressiersignalen in vorgegebenen Überwa chungszyklen und eine mit den von den Meldeeinheiten erzeugten Meßsignalen beaufschlagte Auswerteschaltung aufweist, wobei letztere einen Meßsignal-Sollwert speicher enthält,
- b) die Meldeeinheiten jeweils aufweisen: einen Aktivie rungskreis, der ein der jeweiligen Meldeeinheit zuge ordnetes Adressiersignal und die über die Signal schiene erhaltenen Adressiersignale vergleicht und bei Übereinstimmung ein Aktivierungssignal erzeugt, und einen durch letzteres einschaltbaren Ausgabe kreis, der ausgangsseitig mit der Signalschiene und eingangsseitig mit dem Fühler verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) ein Speicher (272 bzw. 300) in fest vorgegebenen, ver glichen mit den Überwachungszyklen großen Eichzyklen das Meßsignal einliest,
- d) ein Subtrahierkreis (270 bzw. 301) die Differenz zwischen dem gespeicherten Meßsignal und dem aktuellen Meßsignal bildet, und
- e) das Ausgangssignal des Subtrahierkreises (270 bzw. 301) zur Verstärkung oder Abschwächung des Meßsignales verwendet wird.
6. Überwachungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Vergleichsglied (302 bzw. 400) mit dem Subtrahier
kreis (270 bzw. 301) verbunden ist und ein Wartungsan
forderungssignal erzeugt, wenn das Ausgangssignal des
Subtrahierkreises (270 bzw. 301) größer ist als ein
Sollpegel.
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| DE10000412A1 (de) * | 2000-01-07 | 2001-07-26 | Kremser Peter Fa | Rauchmelder |
Also Published As
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