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DE3248651A1 - Druckmittel-bremsanlage eines raederfahrzeugs - Google Patents

Druckmittel-bremsanlage eines raederfahrzeugs

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Publication number
DE3248651A1
DE3248651A1 DE19823248651 DE3248651A DE3248651A1 DE 3248651 A1 DE3248651 A1 DE 3248651A1 DE 19823248651 DE19823248651 DE 19823248651 DE 3248651 A DE3248651 A DE 3248651A DE 3248651 A1 DE3248651 A1 DE 3248651A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
brake system
pressure medium
line
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823248651
Other languages
English (en)
Inventor
Tomohiro Machida Ishihara
Yoshio Yamato Otsuka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nissan Motor Co Ltd filed Critical Nissan Motor Co Ltd
Priority to DE19823248651 priority Critical patent/DE3248651A1/de
Priority to GB08237021A priority patent/GB2147962A/en
Publication of DE3248651A1 publication Critical patent/DE3248651A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/16Master control, e.g. master cylinders
    • B60T11/18Connection thereof to initiating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

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Druckmittel-Bremsanlage eines Räderfahrzeugs
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Druckmittel-Bremsanlage eines Räderfahrzeugs, und insbesondere eine Weiterentwicklung einer Druckmittel-Bremsanlage, die die sogenannte "Bremsvibrierungs-" und "Rutsch"-Erscheinung eliminieren oder wenigstens abschwächen kann.
Die Erfindung gibt eine Druckmittel-Bremsanlage eines Räderfahrzeugs an, die einen Steuerzylinder zur Erzeugung eines Druckmitteldrucks bei Betätigung, einen Bremszylinder zum Bremsen eines Rades, wenn demselben ein Druckmitteldruck zugeführt wird, eine Leitung, die den Steuer.zylinder mit dem Bremszylinder verbindet und ein Drosselelement aufweist, das in der Leitung zur Dämpfung des Bremsfluidstroms durch die Leitung angeordnet ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispieien unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer üblichen Druckmittel-Bremsanlage,
BAD-OMGINAL
Pig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung einer Ausführungsform einer Druckmittel-Bremsanlage nach der Erfindung,
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Drosseleinrichtung, die in der Anlage nach Fig. 2 verwendet wird, und
Fig. 4 eine Schnittansicht eines RadbremsZylinders,
der mit einer Drosseleinrichtung ausgerüstet ist, wobei in dieser Figur ein Teil einer Druckmittel-Bremsanlage gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung gezeigt ist.
Vor der Beschreibung der Erfindung soll zur Verdeutlichung der Erfindung nachstehend zuerst eine übliche Druckmittel-Bremsanlage unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert werden.
In Fig. 1 ist eine übliche Druckmittel-Bremsanlage gezeigt, die für ein vierrädriges Kraftfahrzeug bestimmt ist. Die Anlage weist einen Steuerzylinder 10 auf, der durch ein Bremspedal 12 betätigt wird, ferner Bremszylinder 14a und 14b für die Vorderräder, Bremszylinder 14c und 14d für. die Hinterräder und eine Leitung 16, die den Steuerzylinder 10 mit den Bremszylindern 14a, 14b, 14c und 14d verbindet. Wenn im Betrieb das Bremspedal 12 niedergedrückt wird, wird hierdurch ein Kolben 10a in dem Steuerzylinder 10 bewegt, der das Druckfluid durch die Leitung 10 und in die Bremszylinder 14a, 14b, 14c und 14d jedes Rads drückt. Hierdurch wird bewirkt, daß die Kolben (kein Bezugszeichen) der Bremszylinder 14a, 14b, 14c und 14d sich auch bewegen und'ihrerseits die Bremsbacken (oder Bremsteilbeläge bei einer Scheibenbremse) gegen die Bremstrommeln (oder Bremsscheiben) zur Bewegungsverzögerung drücken.
BAD ORIGINAL
Diese Bauart einer Bremsanlage hat den Nachteil, daß die Bremsbacken (oder Scheiben oder Teilbeläge) zur Vibration neigen und eine Pulsierung erzeugen, die über das Bremsfluid zum Steuerzylinder zurückübertragen wird und dann von dort wird die Vibrationsenergie zur Fahrzeugkarosserie (beispielsweise über das Bremspedal) übertragen, so daß eine störende Vibration oder Geräusche erzeugt werden, wenn die Bremstrommeln (oder Scheiben) nicht vollständig kreisförmig (oder eben) und/oder die Bremsbeläge (oder Teilbeläge\t die auf den Backen (oder Zangen) vorgesehen sind, nicht vollständig glatt sind und wenn die Bremsen betätigt bzw. angezogen werden.
Ferner hat diese Bauart einer Bremsanlage die Neigung, die gefährliche Gleit- oder Rutscherscheinung einzuleiten, bei der beim schnellen Anziehen der Bremsen die Hinterräder bei einem solchen starken Bremsvorgang blockieren. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der extrem hohe Eremsdruck, der bei einem solchen starken Bremsen erzeugt wird, direkt auf die Hinterrad-Bremszylinder 14c und 14d übertragen wird, und zwar unabhängig von der Verminderung des wirksamen Gewichts, das auf die Hinterräder einwirkt. Obgleich dieser Nachteil in einer Bremsanlage mit einer Antiblockiereinrichtung (wie ein Zumeßventil, ein Eegrenzungsventil oder dgl.) überwunden werden kann, führt eine solche Ausbildung zu höheren Kosten einer solchen Bremsanlage.
Die Erfindung zielt daher im wesentlichen darauf ab, eine verbesserte und wirtschaftliche Druckmittel-Bremsanlage zu schaffen, die von den zuvor erwähnten Schwierigkeiten frei ist.
In Fig. 2 ist eine erste Ausfuhrungsform nach der Erfindung gezeigt. In der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche Teile wie bei der üblichen Druckmittel-Bremsanlage nach Fig. 1
* W t
(p.
mit denselben Bezugszeichen versehen. Bei dieser Ausführungsform nach Fig. 2 sind vier Drosseleinrichtungen 18a, i8b, 18c und 18d jeweils in den Leitungen 16a, 16b, 16c und 16d der Leitung 16 angeordnet, die zu den jeweiligen Rad-Bremszylindern 14a, 14b, 14c und 14d führt. Wie sich insbesondere Fig. 3 entnehmen läßt, hat jede Drosseleinrichtung 18 (d.h. 18a, 18b, 18c oder 18d) einen geraden Durchgang 20, der dieses Teil durchzieht. Der Durchgang 20 besteht aus zwei durchmessergrößeren Bohrungsabschnitten 20a, die an den gegenüberliegenden Enden des Durchgangs 20 vorgesehenesind, zwei mittleren Bohrungsabschnitten 20b, die im Innern der durchmessergrößeren Bohrungsabschnitte 20a vorgesehen sind und einen durchmesserkleineren Bohrungsabschnitt 20c, der zwischen den mittleren Bohrungsabschnitten 20b vorgesehen ist. Bei der Montage werden geeignete Verbindungseinrichtungen verwendet, die auf die durchmessergrößeren Bohrungsabschnitte 2Oe geschraubt. Jeder mittlere Bohrungsabschnitt 20b hat über seine gesamte Länge einen gleichmäßigen Querschnitt, der mit jenem des Durchgangs der Leitung 16 übereinstimmt. Der durchmesserkleinere Bohrungsabschnitt 20c des Durchgangs 20 hat über seine gesamte Länge hinweg einen gleichmäßigen Querschnitt, der kleiner als der Querschnitt des mittleren Bohrungsabschnitts 20b ist und daher als eine geeignete Drosseleinrichtung wirkt. Versuche haben gezeigt, daß man zufriedenstellende Resultate erhält, wenn der Innendurchmesser der Leitung 16 innerhalb eines Bereiches von etwa 3 mm bis etwa 3,5 mm liegt und man eine Drosseleinrichtung mit einem Durchmesser d von etwa 0,6 mm bis etwa 0,8 mm verwendet.
Wenn beim Betrieb der Bremsanlage das Bremspedal 12 schnell zur Erzielung einer starken Abbremsung niedergedrückt wird, wird ein übermäßig hoher Bremsdruck durch den Steuerzylinder 10 erzeugt und in Richtung 2u den Bremszylindern 14a, 14b, 14c und 14d der Fahrzeugräder gelenkt. Bei dieser Bremsbetätigung ist das zu dem jeweiligen Bremszylinder geleitete
BAD ORIGINAL
Bremsfluid einer Strömungsdrosseiung durch die Drosseleinrichtung 20c unterworfen, die die Zeit verzögert, wenn der tatsächlich auf den Bremszylinder einwirkende Druck den Druck erreicht, der an der Leitung 16 stromauf von der Drosseleinrichtung 20c anliegt. Während dieser sogenannten "Verzögerungszeit" kann der Fahrer die Niederdrückkraft des Bremspedales 12 modifizieren. Bei einer solchen Bremsbetätigung wird verhindert, daß der Bremszylinder jedes Rades mit einem so übermäßig hohen Druck beaufschlagt wird, der sonst zu einer Blockierung der Fahrzeugräder führen könnte. Somit tritt die gefährliche Rutsch-Erscheinung nicht auf oder wird wenigstens gemindert.
Ferner wird die unerwünschte Pulsierung, die entsprechend der vorstehend angegebenen Weise erzeugt wird, durch die Drosseleinrichtung 20c gedämpft, so daß die Bremsvibrierungs-Erscheinung beseitigt oder wenigstens gemildert wird.
In Fig. 4 ist im Teilausschnitt eine zweite bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung gezeigt. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die der Drosseleinrichtung 18 bei der ersten Ausführungsform entsprechende Einrichtung durch eine Verbindungsleitung 24 gebildet, die fest in einem Fluiddurchgang 14e des BremsZylinders 14 angeordnet ist und ein Ende der Leitung 16 hält. Wie gezeigt hat der Durchgang der Verbindungsleitung 24 über seine Länge hinweg einen gleich förmigen Querschnitt (d) ,der kleiner als der Innendurchmesser der Leitung 16 ist. Mit 14f ist eine Entlüftungseinrichtung des Bremszylinders 14 bezeichnet. Bei dieser zweiten Ausführungsform werden im wesentlichen dieselben Vorteile hinsichtlich der Funktionsweise wie bei der ersten Ausführungsfarm erzielt.

Claims (5)

  1. GRÜNECKER. KINKELDEY,
    Oi. t υ w u ι PATENTANWÄLTE
    EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
    A. GRÜNECKER. OPu1Na DR. H. KINKELDEY. ορι_·ιν& DR. W. STOCKMAIR. opuiNa, DR. K, SCHUMANN, opu-phvs P. H. JAKOB, dipl-ino. DR. G. BEZOLD, dplocm W. MEISTER. O.PL.-IN0. H. HILGERS, DiPL-iNa DR. H. MEYER-PLATH.
    KISSM MOTOR CO β , HDD. Uo. 2, Takara-cho Kanagawa-ku
    Yokohama City
    Japan
    8000 MÜNCHEN 22
    43
    P 17713
    Druckmittel-Bremsanlage eines Räderfahrzeugs
    Patentansprüche
    .) Druckmittel-Bremsanlage eines Räderfahrzeugs, gekennzeichnet durch:
    einen Steuerzylinder (10), der einen. Druckmitteldruck bei Betätigung erzeugt,
    einen Bremszylinder (14) zum Bremsen eines Fahrzeugrades, wenn diesem ein Druckmitteldruck zugeführt wird,
    eine Leitung (16), die den Steuerzylinder (10) mit dem Brenszylinder (14) verbindet, und
    TELEFON (O β9) Sa 3B S3
    TELEX OS-3938O
    TELEGRAMME MONAPAT®
    rl- \
    eine Drosseleinrichtung (18), die in der Leitung (16) zum Dämpfen des Bremsfluidstromes durch die Leitung (16) angeordnet ist,
  2. 2. Druckmittel-Breinsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein Abschnitt (20c) des Durchgangs (20) in der Drosseleinrichtung über die gesamte Länge hinweg einen gleichförmigen Querschnitt hat, der kleiner als der Innendurchmesser der Leitung (16) ist.
  3. 3. Druckmittel-Bremsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Innendurchmesser des Durchgangsabschnitts (20c) der Drosseleinrichtung innerhalb eines Bereiches von etwa 0,6 mm bis etwa 0,8 mm liegt.
  4. 4. Druckmittel-Bremsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Innendurchmesser der Leitung (16) innerhalb eines Bereiches von etwa 3 mm bis 3,5 ram liegt.
  5. 5. Druckmittel-Bremsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosseleinrichtung eine Verbindungsleitung (24) ist, die dicht schließend in einem Fluiddurchgang angeordnet ist, der im Bremszylinder ausgebildet ist. (Fig. 4).
    ,.ORiQINAL
DE19823248651 1982-12-30 1982-12-30 Druckmittel-bremsanlage eines raederfahrzeugs Withdrawn DE3248651A1 (de)

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