DE3248459C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine akustische Unterwasser
antenne der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art.
Solche geschleppten Unterwasserantennen oder Hydro
phonketten werden - neben seismischer Anwendung -
zur Ortung und Klassifizierung von geräuschabstrahlenden
Zielen verwendet, da infolge der räumlichen
Trennung von geräuscherzeugendem Schleppschiff und
des durch die große räumliche Ausdehnung erzielbaren
hohen Bündelungsgewinns der Antenne die Auswertung
auch tiefer Sonarfrequenzen möglich ist. Voraussetzung
für den erzielbaren hohen Bündelungsgewinn ist jedoch,
daß die Schleppantenne nicht oder nicht nennenswert
von der idealen geraden Schlepplinie abweicht.
Dies ist jedoch infolge der flexiblen Konstruktion
nur bedingt zutreffend und kann in vielen Fällen, so
z. B. bei niedrigen Schleppgeschwindigkeiten oder
Schleppen der Antenne nahe der Wasseroberfläche bei
mittlerem oder starkem Seegang, nicht mehr als gegeben
vorausgesetzt werden.
Die Abweichung der Schleppantenne oder Hydrophonkette
von der geraden Schlepplinie läßt sich jedoch
durch rechnerische Berücksichtigung der Antennen
verbiegung mittels eines Computers eliminieren, vor
ausgesetzt, die momentane Abweichung der einzelnen
Hydrophone von der idealen geraden Schlepplinie ist
laufend bekannt.
Bei einer bekannten Einrichtung zur Bestimmung des
Ortes eines hinter einem Schiff geschleppten marinen
Streamers (DE-OS 31 49 163) sind am Schiffsheck zwei
akustische Quellen im Abstand von etwa 20 bis 40 m
quer zur Schiffslängsrichtung angeordnet, die hoch
frequente Schallimpulse ins Wasser aussenden. Diese
Impulse werden von den einzelnen Hydrophonen empfangen,
und aus der Laufzeit der Schallimpulse von den
Schallquellen zu den einzelnen Hydrophonen können
zusammen mit Tiefenwerten, die von den einzelnen
Hydrophonen zugeordneten Tiefensensoren ausgegeben
werden, die Lage der Hydrophone im Raum bestimmt
werden.
Bei dieser bekannten Einrichtung werfen die beiden
im Abstand von 20 bis 40 m quer zur Schiffslängs
richtung angeordneten Schallquellen nicht unerheb
liche Probleme auf. Zum einen wird der Fahrwider
stand des Schiffes beträchtlich erhöht, so daß diese
Einrichtung bei Schiffen mit hohen Schleppgeschwin
digkeiten nicht eingesetzt werden kann. Auch bei
tauchenden Schiffen können solche Schallquellen und
die erforderlichen Haltekonstruktionen außenbords
nicht akzeptiert werden. Andererseits werden von den
Schallquellen nicht unerhebliche Strömungsgeräusche
erzeugt, die wiederum den Signalempfang an der Antenne
beeinträchtigen. Außerdem sind nocht zusätzliche
Tiefensensoren an der Schleppantenne zur Bestimmung
der Tauchtiefe der einzelnen Hydrophone er
forderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zum
Schleppen bestimmte akustische Unterwasserantenne
derart zu verbessern, daß mit relativ einfachen
Mitteln die Abweichung der einzelnen Hydrophone in
der Schleppkette von der idealen geraden Schlepplinie
laufend bestimmbar ist ohne daß zusätzliche An- oder
Aufbauten am Schleppschiff und/oder an der Schleppantenne
selbst erforderlich wären.
Die Aufgabe ist bei einer akustischen Unterwasserantenne
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung
erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichenteil des
Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Antenne hat den Vorteil, ohne
zusätzliche Schallquellen und Tiefensensoren auszukommen.
Die räumliche Abweichung der Hydrophone von der idealen
Schlepplinie kann in einem dreidimensionalen
Koordinatensystem fortlaufend gemessen und daraus die
erforderlichen Kompensationszeiten für die
Hydrophonsignale bezüglich einer idealen Schlepplinie
berechnet werden. Die erfindungsgemäße Antenne kann ohne
Einschränkung sowohl mit schnellaufenden
Oberflächenschiffen als auch mit Unterwasserschiffen
geschleppt werden. Zusätzliche konstruktive Maßnahmen am
Schleppschiff hierzu sind nicht erforderlich.
Bei der erfindungsgemäßen Antenne wird jeweils für einen
Antennenabschnitt der Abstand eines senkrecht zur
Querschnittsfläche am Anfang des Schleppkettenabschnitts
ausgesendeten, eine gerade Referenzlinie bildenden
Lichtstrahls bestimmt, den er am Ende des
Schleppkettenabschnitts von der ggf. gekrümmten
Schleppkettenachse hat. Da diese Abweichung in allen
Schleppkettenabschnitten erfaßt wird, kann die Ablage der
einzelnen Hydrophone von der idealen Schlepplinie, auf
welcher zumindest das am Schleppkettenanfang befindliche
Hydrophon liegt, iterativ durch Zusammensetzen der
einzelnen gemessenen und berechneten Abweichungen
ermittelt werden. Dies ist eine von einem Computer
durchführbare Rechenoperation, die sich aus der
Antennenkonfiguration unter Berücksichtigung einfacher
geometrischer Beziehungen ergibt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt
sich dabei aus Anspruch 3. Durch mit Lichtsender und
Fotosensoren besetzten Trägerscheiben lassen sich einfach
in die üblicherweise hohlzylindrischen Hydrophone
einsetzen und dort halten.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen jeweils in schematischer
Darstellung:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer im Seebetrieb von
einem Schiff geschleppten Unterwasserantenne,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung
eines von zwei Hydrophonen begrenzten
Schleppkettenabschnittes der Unterwasserantenne
gemäß Fig. 1, teilweise geschnitten,
Fig. 3 einen Längsschnitt des Schleppkettenabschnittes
in Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt des gebogenen
Schleppkettenabschnittes in Fig. 2,
Fig. 5 einen Längsschnitt eines gebogenen
Schleppkettenabschnittes einer Un
terwasserantenne gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 eine Draufsicht dreier benachbarter
Schleppkettenabschnitte bei Abweichung
der Schleppkette von der idealen
Schlepplinie in Horizontalebene
zur Verdeutlichung der geometrischen
Beziehungen.
Wie in Fig. 1 schematisch skizziert, wird die Unter
wasserantenne 10 von einem Trägerschiff 11 geschleppt.
Eine Aufwickeltrommel 12 gestattet das Einziehen und
Auslegen der Unterwasserantenne 10. Die Unterwasser
antenne 10 weist eine Vielzahl von in einer Schlepp
kette 13 hintereinander angeordneten Hydrophonen 14
auf, deren Abstand l i voneinander unveränderlich und
bekannt ist. Die Schleppkette 13 wird von einem flexiblen
Schlauch 15 gebildet, der die Hydrophone 14 und
die elektrischen Verbindungsleitungen, hier nicht gezeichnet,
von den Hydrophonen 14 zu einem auf dem
Schiff installierten Empfänger 16 aufnimmt. lm Empfänger
16 werden die von den Hydrophonen 14 aufge
faßten Signale einer Signalverarbeitung und Signal
auswertung unterzogen. Die Schleppkette 13 bzw. der
Schlauch 15 kann mit Hilfe eines Schwimmkörpers 32
am freien Schlauchende und einer Füllung des Schlauchs
15 mit Auftriebsflüssigkeit in geeigneter Tiefe ausgelegt
und etwa in dieser Ebene horizontal gehalten
werden.
In Fig. 2 bis 4 ist jeweils ein von zwei Hydrophonen 14
begrenzter Schleppkettenabschnitt 17 oder Schlauch
abschnitt dargestellt. Die Hydrophone 14 sind ringförmig
ausgebildet und an der Schlauchhülle 18 des
Schlauchs 15 gehalten. Die hier nicht dargestellten
elektrischen Verbindungsleitungen sind in der Schlauchhülle
18 selbst geführt.
In jedem Schleppkettenabschnitt 17 ist eine Meßvorrichtung
19 angeordnet. Die Meßvorrichtung 19 weist
ein am Anfang des Schleppkettenabschnitts 17 angeordnetes
Referenzglied 20 auf, das eine geradlinige
gestreckte Referenzlinie 21 erzeugt, die bei geradlinig
sich erstreckendem Schleppkettenabschnitt 17
in der Schleppkettenachse 22 liegt (Fig. 3) und bei
Krümmung des Schleppkettenabschnitts 17 mehr oder
weniger von dieser abweicht (Fig. 4). Am Ende des
Schleppkettenabschnittes 17 ist als Teil der Meßvorrichtung
19 ein Meßglied 23 angeordnet, mit welchem
bei Schlauchkrümmung im Schleppkettenabschnitt 17,
hervorgerufen durch die Abweichung der Schleppkette 13
von der idealen Schlepplinie, die Auslenkung der
Schleppkettenachse 22 von der geraden Referenzlinie
21 gemessen werden kann (Fig. 4). Die Referenzlinie 21
ist dabei rechtwinklig zur Querabmessung der Schleppkette
13 bzw. des Schlauchs 15 am Anfang des Schlepp
kettenabschnitts 17 ausgerichtet.
Das Referenzglied 20 weist eine Lichtquelle 24 auf,
die einen gebündelten Lichtstrahl aussendet. Der gebündelte
Lichtstrahl bildet die Referenzlinie 21. In
dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Lichtquelle 24 als Laserdiode mit vorgesetztem
Projektionsobjektiv ausgeführt, wobei beide Bauelemente
zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind. Das
Meßglied 23 ist als Fotoempfänger 25 ausgebildet.
Mittels des Fotoempfängers 25 kann die Ablage des
auf dem Fotoempfänger 25 von dem Lichtstrahl der
Lichtquelle 24 abgebildeten Lichtpunkts bezüglich
eines in der Schleppkettenachse 22 liegenden Koor
dinatenursprungs detektiert werden. Wie insbesondere
in Fig. 2 zu sehen ist, weist hierzu der Fotoempfänger
25 eine Vielzahl matrixartig angeordneter Fotosensoren
26 auf, deren räumliche Lage bezüglich des
Koordinatenursprungs eindeutig bestimmbar ist. Lichtquelle
24 und Fotoempfänger 25 sind jeweils auf einer
Trägerscheibe 27 angeordnet, wobei immer die Lichtquelle
24 der einen Meßvorrichtung 19 und der Foto
empfänger 25 der benachbarten Meßvorrichtung 19 im
benachbarten Schleppkettenabschnitt 17 auf der gleichen
Trägerscheibe 27, und zwar jeweils auf einer
der beiden gegenüberliegenden Scheibenflächen 28, 29,
gehalten sind. Die Trägerscheiben 27 sind im Innern
der hohlzylindrischen Hydrophone 14 befestigt und
konzentrisch zu diesen angeordnet.
Die Wirkungsweise der Meßvorrichtung 19 läßt sich
anhand der Fig. 3 und 4 verdeutlichen. Ist der Schlepp
kettenabschnitt 17 geradlinig gestreckt, so fällt
der von der Lichtquelle 24 erzeugte Lichtstrahl 21 mit
der Schleppkettenachse 22 zusammen. Im Fotoempfänger
25 wird der im Koordinatenursprung liegende Fotosensor
26′ beleuchtet und der Fotoempfänger 25 detektiert
die Abweichung r=0 der Schleppkettenachse 22 von der
von dem Lichtstrahl gebildeten Referenzlinie 21. Ist
jedoch, wie in Fig. 4 dargestellt, der Schlauch 15
gekrümmt, was dann auftritt, wenn die Schleppkette 13
von der idealen Schlepplinie abweicht, so wird von
der Lichtquelle 24 ein beliebiger Fotosensor 26 auf
dem Fotoempfänger 25 beleuchtet. Da die Fotosensoren 26
in einer räumlichen Matrix eingebettet sind, ist
jeder Fotosensor 26 eindeutig adressierbar. Die Ablage
r des Lichtstrahls oder der Referenzlinie 21
von dem Koordinatenursprung ist damit feststellbar.
Diese Abweichung r wird über entsprechende Signal
leitungen dem Empfänger 16 zugeführt und dort bei
der Signalverarbeitung entsprechend berücksichtigt.
In Fig. 6 ist ein Ausschnitt einer Schleppkette 13
mit drei Schleppkettenabschnitten 17 dargestellt,
der von der idealen Schlepplinie, die in Fig. 6 durch
die x-Achse repräsentiert ist, abweicht. Das in
Fig. 6 dargestellte Beispiel ist zweidimensional,
d. h. die Schleppkette 17 weicht lediglich in der
Horizontalebene von der idealen Schlepplinie ab. Das
Beispiel ist jedoch ohne weiteres auch auf die vertikale
Abweichung der Schleppkette 13 von der idealen
Schlepplinie auszudehnen.
Der Anfang des in Fig. 6 ersten Schleppkettenab
schnittes 17 und das dort befindliche, in Fig. 6
nicht dargestellte Hydrophon 14 befinden sich noch
auf der idealen Schlepplinie. Die nachfolgenden Anfänge
bzw. Enden der Schleppkettenabschnitte 17 und
die nachfolgenden drei Hydrophone 14 haben jedoch
eine größere Abweichung von der idealen Schlepplinie,
die in Fig. 6 mit w 1, w 2 und w′ 3 bezeichnet sind.
Mit Hilfe der Meßvorrichtungen 19 lassen sich die
Abweichungen r der Referenzlinie 21 und der Schlepp
kettenachse 22 voneinander in jedem Schleppketten
abschnitt 17 messen. Diese Abweichungen sind in den
einzelnen Schleppkettenabschnitten 17 der Fig. 6 mit
r 1 und r 3 bezeichnet. Da der mittlere Schleppketten
abschnitt 17 nicht gekrümmt ist, ist hier die Ablage
der Referenzlinie 21 von dem Koordinatenursprung
Null und damit r 2=0. Mit den aus Fig. 6 ersichtlichen
geometrischen Beziehungen lassen sich die
Abweichungen w 1, w 2 und w′ 3 der einzelnen Hydrophone
von der idealen Schlepplinie x ohne weiteres berech
nen sowie die Kompensationszeiten t i bestimmen, um
welche die jeweiligen Hydrophonsignale verzögert
werden müssen, um die jeweils aktuelle Deformation
der Schleppantenne zu kompensieren. Dabei gelten
folgende Beziehungen:
Die einzelnen Bezeichnungen lassen sich aus Fig. 6
entnehmen so daß hier weitere Erläuterungen nicht
erforderlich sind.
Durch Einsetzen der quadrierten Gl. (4) in Gl. (5)
läßt sich mit der gemessenen Größe r i die Unbekannte
w i berechnen, wobei i die Zahl des fortlaufenden
Schleppkettenabschnittes 17 ist. Bei dem ungekrümm
ten Abschnitt 2 ergibt sich aus r 2=0, daß w′ 2=w 2
und w 2=l 2×sin 2α 1 ist. dy/dx in Gl. (6) kann aus
den für die gebogenen Schleppkettenabschnitte 17 auf
zustellenden Kreisgleichungen gewonnen werden, wobei
für die einzelnen Schleppkettenabschnitte 17 zu
wählende verschiedene Koordinatenursprünge durch
Koordinatentransformation in das in Fig. 6 dargestellte
y-x-Koordinatensystem überführt werden müssen.
Diese Koordinatentransformationen und Berechnung
der Ablagen der einzelnen Hydrophone 14 von der
idealen Schlepplinie x gemäß den vorstehenden Gleichungen
(1) bis (5) werden mittels eines Computers
in dem Empfänger 16 durchgeführt.
Fig. 5 zeigt eine Modifikation der Meßvorrichtung 19.
Hier werden die einzelnen Lichtquellen 24 in den
Schleppkettenabschnitten 17 von dem freien Ende
eines Lichtleiters 30 gebildet. Die Lichtleiter 30
sind zu einem Lichtleiterbündel 31 zusammengefaßt
und bis hin zum Schleppkettenanfang geführt. Die
Lichtleiter 30 sind dort an einem gemeinsamen Be
lichtungselement, hier der Übersichtlichkeit halber
nicht dargestellt, angeschlossen.
Claims (5)
1. Akustische Unterwasserantenne mit einer Anzahl von in
einer Schleppkette hintereinander angeordneten
Hydrophonen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schleppkette (13) in Schleppkettenabschnitte (17)
unterteilt ist, die vorzugsweise von jeweils zwei
Hydrophonen (14) begrenzt sind, und daß in jedem
Schleppkettenabschnitt (17) eine Meßvorrichtung (19)
angeordnet ist, die eine am Anfang des
Schleppkettenabschnittes (17) etwa im Zentrum der
Querschnittsfläche befindlichen Lichtquelle (24), die
einen gebündelten Lichtstrahl (21) senkrecht zur
Querschnittsfläche aussendet, und einen am Ende des
Schleppkettenabschnitts (17) angeordneten
Fotoempfänger (25) aufweist, der den Abstand des
Auftreffpunktes des Lichtstrahls (21) auf dem Fotoempfänger (25) von
einem Bezugspunkt (26′) bestimmt, der auf dem
Fotoempfänger (25) in der Schleppkettenachse (22)
liegt.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fotoempfänger (25) eine Vielzahl matrixartig
angeordneter Fotosensoren (26) aufweist, deren
räumliche Lage bezüglich des Bezugspunktes (26′)
eindeutig bestimmbar ist.
3. Antenne nach Anspruch 2 mit einem flexiblen Schlauch
zur Aufnahme von Hydrophonen und elektrischen
Verbindungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß
beidseitig eines Schleppkettenabschnitts (17) eine
im Schlauch (15) gehaltene quer zur
Schlaucherstreckung ausgerichtete Trägerscheibe (27)
angeordnet ist, deren eine Scheibenfläche (28) die
Fotosensoren (26) der einen Meßvorrichtung (19) und
deren andere Scheibenfläche (29) die etwa mittig
angeordnete Lichtquelle (24) der jeweils benachbarten
Meßvorrichtung (19) trägt.
4. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (24) aus einer
Laserdiode mit vorgesetztem Projektionsobjektiv
besteht.
5. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (24) vom freien
Ende eines Lichtleiters (30) gebildet wird und daß
die Lichtleiter (30) bis hin zum Schleppkettenanfang
geführt und dort an einem gemeinsamen
Belichtungselement angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823248459 DE3248459A1 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Akustische unterwasserantenne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823248459 DE3248459A1 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Akustische unterwasserantenne |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3248459A1 DE3248459A1 (de) | 1989-11-09 |
| DE3248459C2 true DE3248459C2 (de) | 1990-11-22 |
Family
ID=6182037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19823248459 Granted DE3248459A1 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Akustische unterwasserantenne |
Country Status (1)
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| FR2727765B1 (fr) * | 1994-12-06 | 1997-01-10 | Thomson Csf | Procede de reception avec levee d'ambiguite pour une antenne acoustique lineaire remorquee |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1982
- 1982-12-29 DE DE19823248459 patent/DE3248459A1/de active Granted
Also Published As
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|---|---|
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