DE3248199A1 - Kraftstoffeinspritzer fuer ein mit mantelstromkuehlung arbeitendes raketentriebwerk - Google Patents
Kraftstoffeinspritzer fuer ein mit mantelstromkuehlung arbeitendes raketentriebwerkInfo
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Description
Kraftstoffeinspritzer für ein mit Mantelstromkühlung arbeitendes Raketentriebwerk
Die Erfindung bezieht sich auf ein mit Mantelstromkühlung arbeitendes Raketentriebwerk und die Verteilung eines
kompressiblen fluidischen Kraftstoffs, der aus dem Gasgenerator des Triebwerks stammt. Die Erfindung bezieht
sich speziell auf einen Kraftstoffeinspritzer, der in stark
unterschiedlichen Mengen strömenden Kraftstoff auf im Abstand angeordnete Auslaßkanäle verteilt, die in einen Sekundärbrenner
des Raketentriebwerks münden. Die Erfindung bezieht sich spezieller noch auf einen solchen Kraftstoffeinspritzer,
der in das richtige Verhältnis gebrachte, axiale und radiale Kraftstoffströmungskanäle aufweist, um vorgewählte Anteile
der variablen Strömungsmenge glatt und regelmäßig dem Sekundärbrenner zuzuführen.
Ein Einspritzer, der mit fester Strömungsgeschwindigkeit arbeitet, verteilt den kompressiblen fluidischen Kraftstoff
auf eine Vielzahl von im Abstand zueinander angeordneten Ausströmungskanälen, wobei der Kraftstoff mit konstanter
Geschwindigkeit zwischen dem Gasgenerator und dem Sekundärbrenner des mit Mantelstromkühlung arbeitenden Raketentriebwerks
fließt. Ein solcher Einspritzer mit fester Strömung kann so gestaltet sein, daß seine Auslaßkanäle insgesamt
eine kleinere wirksame Querschnittsfläche aufweisen als der
Querschnitt des stromaufwärts gelegenen axialen Strömungskanals. Als Folge davon teilt sich die Strömung unter diesen
Kanälen etwa in Übereinstimmung mit ihren relativen Querschnittsflächen
auf.
Einspritzer mit variabler Strömungsrate verwenden eine stromaufwärts
gelegene Drosseleinrichtung zur Beeinflussung der
Strömungsrate (-menge). Die Auslaßkanäle solcher Einspritzer
müssen eine wirksame Gesamtströmungsflache haben, die jene der
Drosseleinrichtung in deren maximaler Öffnungsstellung entspricht oder sie übersteigt. Es könnte nämlich sonst die
Drosselwirkung bei entsprechenden Minimum-Strömungsraten leiden.
Wenn zusätzlich die interne Kraftstoffströmung in solchen variablen Einspritzern sich bis in den Überschallbereich
beschleunigen kann, dann kann sich ein Verlust an Drosselvermögen zusammen mit einer gestörten Kraftstoffverteilung
als Folge von örtlichen Schockphänomenen und scharf verminderten Auslaßkanalkoeffizienten ergeben.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein Kraftstoffeinspritzer angegeben, der einen glatten und regelmäßigen
Auslaß von kompressiblem fluidischem Kraftstoff mit stark variierenden Strömungsraten zwischen dem Gasgenerator
und dem Sekundärbrenner eines mit Mantelstromkühlung arbeitenden Raketentriebwerks ermöglicht, ohne daß ein Verlust an
Drosselvermögen einer stromaufwärts angeordneten Drosseleinrichtung hingenommen werden muß.
In Übereinstimmung mit dieser Erfindung hat der Kraftstoffeinspritzer weiterhin eine solche Gestalt, daß er mit üblicher
spanabhebender Bearbeitung hergestellt werden kann.
Die oben genannten Forderungen werden durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert
werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kraftstoffeinspritzer 10;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Einspritzer nach Fig. 1
längs der Linie 2-2;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch Einspritzer 10 und Ventilanordnung 14 in montiertem Zustand;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Mantelstromraketentriebwerks, und
Fig. 5 eine grafische Darstellung von Daten für die Gestaltung des Einspritzers 10.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen den Einspritzer 10 nach der vorliegenden
Erfindung und seinen Einsatz bei einem Mantelstrom-Raketentriebwerk.
Der Kraftstoffeinspritzer 10 nach den Fig. 1 bis 3 enthält einen Flansch 12 für die Montage an einer Ventilvorrichtung 14. Die
Ventilvorrichtung 14 ist vom Kolbentyp und beeinflußt die Strömung des in den Einspritzer 10 fließenden kompressiblen
fluidischen Kraftstoffs.
Der Flansch 12 des Einspritzers 10, kreisförmige Eintritts-,
Mitten- und Auslaßabschnitte 16, 18 und 20 sind integral miteinander ausgebildet und bilden zusammen den Einspritzer 10.
Eine nach hinten verlaufende schräge Flanke 22 trennt den Eintrittsabschnitt 16 vom Mittenabschnitt 18. Eine weitere
schräg nach hinten verlaufende Flanke 24 trennt den Mittenabschnitt
18 vom Auslaßabschnitt 20.
Der Eintrittsabschnitt 16 enthält eine Eintrittsöffnung 26. Der Auslaßabschnitt 20 enthält eine Auslaßöffnung 28. Ein
axialer Kraftstoff-Strömungskanal 30 erstreckt sich zwischen der Eintrittsöffnung 26 und der Austrittsöffnung 28.
Ungefähr die Hälfte des in den Einspritzer 10 eintretenden
kompressiblen fluidischen Kraftstoffs verläßt ihn durch die Auslaßöffnung 28. Die andere Hälfte verläßt den Einspritzer
10 durch vordere und hintere Paare von Auslaßkanälen 32 und 34 bzw. 36 und 38. Die hälftige Aufteilung ist spezifisch
für eine spezielle Mantelstromrakete und eine dafür gewünschte Kraftstoffverteilung. (Andere Verteilungen kann man
unter Verwendung der von dieser Erfindung angegebenen Prizipien wählen. Kraftstoffeinspritzer, die diese anderen
Verteilungen aufweisen, weisen Stufen und Kanäle auf, die in Anzahl und Abmessungen anders sind, um die gewünschte
Strömungsverteilung zu erzielen und die Glätte und Regelmäßigkeit der Strömung aufrechtzuerhalten.)
Die vorderen Auslaßkanäle 32 und 34 sind um den Eintrittsabschnitt 18 etwa diametral einander gegenüberliegend angeordnet
und erstrecken sich durch dessen Innenwand vor der die nachfolgende Stufe abtrennenden Flanke 22. Die Auslaßkanäle
32 und 34 verlaufen gegenüber dem Strömungskanal 30 unter einem schrägen Winkel, so daß sich eine in Richtung
der Auslaßöffnung 28 verlaufende Komponente ergibt. Die Mittenachsen der vorderen Auslaßkanäle 32 und 34 schneiden
sich unter einem Winkel A von ungefähr 120° in einer Ebene, die den axialen Strömungskanal 30 in Längsrichtung schneidet.
Der Durchmesser des Auslaßkanals 32 ist ebensogroß wie jener des Auslaßkanals 34 und ist größer als jeder der Durchmesser
der hinteren Auslaßkanäle 36 und 38. Deren Durchmesser sind einander gleich.
* β * f> «.ft β
-7-
Die hinteren Auslaßkanäle 36 und 38 sind zueinander im Abstand
um den Mittenabschnitt 18 angeordnet und erstrecken sich durch deren Wand vor der Flanke 24, die die nachfolgende Stufe von
dem Mittenabschnitt trennt. Die Mittenachsen der Auslaßkanäle 36 und 38 schneiden sich unter einem Winkel B von etwa 90° in
der Ebene von 2-2 nach Fig. 2.
Der Flansch 12 weist, wie die Ansicht in Fig. 2 zeigt, mehrere Bohrungen 40 auf, die der Befestigung des Einspritzers 10 an
dem Ventil 14 dienen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, passen die Bohrungen 40 zu entsprechenden Bohrungen 42 im Flansch 44
einer Kolbenventilvorrichtung 14, wobei Schraubbolzen 46 der Befestigung der Teile aneinander dienen, (Zwei der acht
Bohrungen im Flansch 44 sind in Fig. 3 dargestellt.) Eine Rille 48 erstreckt sich ringförmig im inneren Teil des Flansches
44 und nimmt einen O-Ring auf. Die Bolzen 46 erstrecken sich auch in einen Flansch 45, der von einem Dom 47 des Sekundärbrenners
58 getragen wird, um den Einspritzer 10 und die Ventilvorrichtung 14 an dem Raketentriebwerk zu befestigen.
Wenn der Kraftstoffeinspritzer 10 und die Ventilvorrichtung aneinander befestigt sind, wie es Fig. 3 zeigt, dann stoßen
ein zylindrischer Kraftstoff-Strömungskanal 50 der Ventilvorrichtung 14 und der erwähnte Strömungskanal 30 des Einspritzers
10 zueinander passend aneinander. Die Bewegung eines Kolbens in den zylindrischen Strömungskanal 50 hinein bzw. aus diesem
heraus bewirkt eine Zumessung des fluidischen Kraftstoffs in den Einspritzer 10 und demzufolge in den Sekundärbrenner 58
des Raketentriebwerks (siehe Fig. 4). Die hinteren Auslaßkanäle 36 und 38 führen Kraftstoff auf die beiden Seiten einer
Zündvorrichtung 49 (Fig. 3).
Fig. 4 zeigt schematisch im Schnitt eine Mantelstromrakete 54 mit Nase 55. Die Rakete 54 weist ein Gasgeneratormodul 56 und
einen Sekundärbrenner 58 auf, die über die Kolbenventilvor-
» « wv ta·
-8-
richtung 14 und den Kraftstoffeinspritzer 10 miteinander in Verbindung stehen. Das Gasgeneratormodul 56 enthält einen
festen, körnigen Brennstoff 60, der abbrennt und einen kompressiblen fluidischen Kraftstoff liefert, der seinerseits
im Sekundärbrenner 58 mit Luft verbrannt wird, die über einen Einlaß 61 zugeführt wird. Die Verbrennungsgase
verlassen die Rakete durch die Düse 64 am Sekundärbrenner 58 und treiben die Rakete 54 vorwärts.
Zur Herstellung des Kraftstoffeinspritzers 10 werden drei Bohrer unterschiedlicher Größe eingesetzt, um den axialen
KraftstoffStrömungskanal 30 zu bohren. Die dickeren Bohrer
haben an ihren vorderen Enden Abschrägungen, wodurch die schrägen Flanken 2 2 und 24 im Strömungskanal des Einspritzers
10 beim Bohren erzeugt werden.
Die drei Bohrer werden zur Herstellung des Einspritzers 10 wie nachfolgend beschrieben eingesetzt. Der erste Bohrer ist
jener mit dem kleinsten Durchmesser. Er wird durch ein tubusförmiges
Bauteil geeigneter Größe gebohrt. Dieser kleinste Bohrer weist einen Durchmesser auf, der jenem der Auslaßöffnung
28 entspricht. Der zweite Bohrer, jener mit dem zweitgrößten Durchmesser, wird nur zum Teil in das tubusförmige
Bauteil gebohrt. Er weist einen Durchmesser auf, der jenem des Mittenabschnitts 18 entspricht. Der dritte,
größte Bohrer wird dann zum Bohren des Einlaßabschnitts 16 verwendet. Er hat einen Durchmesser, der dem Innendurchmesser
dieses Abschnitts entspricht. Es werden dann die vorderen und hinteren Auslaßkanäle 32 und 34 bzw. 36 und 38 mit
anderen Bohrern gebohrt.
Der Kraftstoffeinspritzer nach der Erfindung verteilt den Kraftstoff»
der von einer Ventilvorrichtung 14 mit einer Rate von ungefähr 150 g/sec. bis 600 g/sec. und Temperaturen zwischen
"3Γ··Ι ι. .»,..„„ „ „ « » . «
etwa 540° C und 1200° C zufließt.
Es versteht sich, daß die speziellen Abmessungen des Strömungskanals 30, der Stufen im Kanal und der Auslaßöffnungen in geeigneter
Weise gewählt werden müssen, um anderen Temperaturen und Strömungsraten als auch Verpackungsvorschriften gerecht
zu werden. Es sei auch betont, daß mehr oder weniger Kanäle an etwas unterschiedlichen Stellen als in den Fig. 1 bis 3
dargestellt Ergebnisse in Übereinstimmung mit dieser Erfindung
erbringen. Es sei weiterhin betont, daß der Einspritzer 10 und die Ventilvorrichtung 14 auch an unterschiedlicher Stelle
innerhalb des Raketentriebwerks angeordnet sein können.
Ein Einspritzer 10 ist unter Verwendung nachfolgender analytischer
Überlegungen konstruiert worden. Die beschriebene Technik kann auch zur Erzielung anderer Ergebnisse angewendet
werden. .
A ist der maximale Strömungsquerschnitt einer Steuerungsvorrichtung,
wie beispielsweise das Ventil 14 in Fig. 3.
A ist die Summe der Strömungsquerschnitte der Auslaßkanäle
eines Einspritzers, beispielsweise der Auslaßkanäle 32, 34, 36, 38 und 28 des Einspritzers 10 nach den Fig. 1 bis 3.
A. ist der Strömungsquerschnitt des Einspritzers vor der Luftöffnung.
A_ ist der Strömungsquerschnitt des Einspritzers nach der Luftöffnung.
ist der Strömungsquerschnitt eines axialen Strömungskanals, wie beispielsweise des Kanals 30 des Einspritzers 10, wobei
angenommen wird, daß er die geometrische Querschnittsfläche
multipliziert mit einem geeignet gewählten Auslaßkoeffizienten ist.
X ist die Distanz, die ein Kolben oder ein anderes geeignetes Ventilglied, wie beispielsweise der Kolben 52, sich von einem
festen Punkt zurückzieht.
X ist die Distanz, die sich der Kolben zurückzieht, bevor die Steuervorrichtung nicht drosselt.
Mg ist die Machzahl der Massenströmung im Einspritzer.
T ist das spezifische Wärmeverhältnis des betreffenden kompressiblen
Fluides.
W- ist die Strömungsmenge vor der Luftöffnung.
W2 ist die Strömungsmenge nach der Luftöffnung.
W, ist die Luftmenge, d.h. W.-W-.
AA ist Ag-Ap.
Cn ist ein Auslaßkoeffizient.
ACn ist eine Auslaßkoeffizientenveränderung, die die
Ventilsteuervorrichtung entdrosselt und sei mit 0,1 χ Cn
angenommen.
Unter Bezugnahme auf die obigen Definitionen ist A ^ A bei
X=X angenommen, damit die Strömungssteuervorrichtung als Drossel arbeiten kann, wenn die Strömung durch sie hindurch
bei einem Minimum ist. Damit die Strömung im axialen Strömungskanal im Unterschallbereich bleibt, ist A <
Aß.
-11-
Es wird isentropische Strömung angenommen und
y+i
gemäß bekannter Analysis.
Die Massenverteilung wird als eine unabhängige Variable in der geometrischen Gestaltung des Einspritzers angenommen. Die Massenverteilung
ist auf Werte festgelegt, die die Kraftstoffverteilung, die durch Mischung und Verbrennungsforderungen im
Sekundärbrenner befriedigt.
Fig. 5 zeigt eine grafische Darstellung (Kurve X) von A /Ac
gegenüber Mß gemäß Gleichung I durch Errechnung von A /A„
unter Verwendung des geeigneten T , worin A gleich ist mit:
wird bestimmt durch bekannte Ventilkonstruktionsdaten.
Der Schnitt X1 dieser A /Ac~Funktion mit der A/A ■
in Fig. 5 gibt die untere Grenze der Machzahl M„. an.
1-Linie
Ein "Zuschlag" zu der MD-Machzahl wird gemacht, um zu verhindern,
daß lokale Störungen und transonische Bereiche zu groß, zu
schnell und zu stark werden. Auf diese Weise kann man Unsicherheiten
und Veränderungen im Kanal CD zulassen, ohne daß eine
Verschlechterung der Drosselwirkung provoziert wird. Wenn die Querschnittsveränderung von der supsonischen zur sonischen
Strömung durch Λ A repräsentiert wird, dann wird das Querschnittsverhältnis
(und damit die Machzahl) durch die CD-Unsicherheit begrenzt:
* w · * to *
"-"12-
χ + -ζ- ~ ι + g-c in
worin AB - Ap = ^Ap.
Die Gleichung III kann in anderer Form ausgedrückt werden, als eine Funktion der Machzahl NL unter Verwendung der Gleichung I,
womit sich ergibt,
~ ~ ItL _
2 - -J£ = 2 - M -JjLt1J 2(JT-I) ]
A In Fig. 5 ist mit der Kurve Y der Ausdruck 2 - -τ*- über ML
R aufgetragen.
Der Schnittpunkt Y der Kurve Y mit der 1 + 4 cj/cd = konstant Linie,
die von der linken Seite der Gleichung IV angegeben wird, bildet die obere Grenze der Machzahl Mn, wie es Fig. 5 zeigt.
11 Die Machzahlen M zwischen den Schnittpunkten X und Y sind
somit die Konstruktionsgrenzen; ein Wert im Zwischenbereich wird ausgewählt und bestimmt dann A .
Der nächste Schritt dient dann der Bestimmung der spezifischen Kanalquerschnitte und der Geometrie der Stufen, die notwendig
ist, um die Machzahl der Konstruktion konstant zu halten. Es ist bekannt, daß
dM M1 T "ST11 ' dA
M (1 - M2) "S
J T-I. 2 +2(1 + ?1Q (1 + "T^ ) dw
/i »*2\ W
Für eine Konstruktion der konstanter Machzahl vereinfacht sich diese Gleichung zu:
dA = (1 + riT) 22 VI
worin.dM gleich Null ist. Diese Gleichung VI wird dadurch zu:
VII .
Die Anwendung der Gleichung VII über jede Durchmesserveränderung des axialen Strömungskanals ergibt die speziellen Kanalquerschnitte
und Stufendurchmesser. Die sonischen Querschnitte an jedem Kanalort sind subsonische Eintrittsquerschnitte multipliziert
mit A /Ag (Gleichung I). Die Gesamtheit der einzeln
berechneten Querschnitte wird gegenüber dem Konstruktionswert geprüft, der aus der Konstruktions-Machzahl und dem A -Wert
berechnet wurde. (Eine Skalierung kann kleine Differenzen korrigieren, wenn solche vorhanden sind.)
Die sich ergebenden Konstruktionsdaten werden dazu verwendet,
um die Bohrergrößen und die Geometrie zu errechnen mit Hilfe von empirischen Auslaßkoeffizienten für die Auslaßkanäle. Der
Axialwinkel der Auslaßkanäle, beispielsweise der Kanäle 32 und 34 in den Fig. 1 bis 3, kompensiert teilweise die starke
Schockübertragung und die kurze Distanz zwischen dem Kolben und diesen Kanälen, wenn der Kolben nahezu geschlossen ist,
was zu großen zugänglichen Querschnittsverhältnissen hinter der Ventilöffnung für eine mögliche Oberschallausdehnung führt.
Die Analysis für den Einspritzer 10 führt zu folgenden Werten:
ORIGINAL INSPECTED
·«··· W «tow « » « · w« Mwww
-14-
StrÖmungsquerschnitt
Kanal 30 bis 16 Kanal 30 bis 18 Kanal 30 bis 20 Auslaßkanal 32 Auslaßkanal 34
Auslaßkanal 36 Auslaßkanal 38
worin die Auslaßkoeffizienten CL. wie dargestellt angenommen
sind, eine Massenmachzahl Mß von 0,6 verwendet wurde und die
gewählte Massenströmung sich gleichmäßig auf die seitlichen Auslaßöffnungen und die hintere Auslaßöffnung aufteilen, d.h.
SO % strömt durch den hinteren Kanal 28, der Rest durch die Kanäle 32 bis 38. Auch ist die Strömung so gewählt, daß sie
sich gleichmäßig auf die vorderen und hinteren Auslaßkanäle 32 und 34 bzw. 36 und 38 aufteilt, d.h. jeder dieser einzelnen
Kanäle führt 12 1/2 % der Strömungsmenge.
| CD | Durchmesser (mm) |
| 1,0 | 17,8 |
| 0,9 | 15,26 |
| 0,9 | 10,56 |
| 0,6 | 8,74 |
| 0,6 | 8,74 |
| 0,7 | 7,52 |
| 0,7 | 7,52 |
Kö/Hi
Leerseite
Claims (8)
- AnsprücheKraftstoffeinspritzer für ein mit Mantelstromkühlung arbeitendes Raketentriebwerk mit einem langgestreckten, tubusförmigen Bauteil, das einen Kraftstoffströmungskanal umschließt, der sich hinter einer Quelle für kompressiblen, fluidischen Kraftstoff zu einem Sekundärbrenner zur Verbrennung des Kraftstoffs erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Querschnittsfläche des tubusförmigen Bauteils nach hinten in Stufen mit schrägen Flanken (22) abnimmt, einen zylindrischen Eintritts-, einen Mitten- und einen Auslaßabschnitt (16, 18 bzw. 20) bildend, daß letzterer eine Auslaßöffnung (2 8) aufweist, und daß das tubusförmige Bauteil Gruppen radial angeordneter Kraftstoffauslaßkanäle (32, 34, 36, 38) aufweist, die sich ebenfalls in den Sekundärbrenner (58) erstrecken, bestehend aus einer vorderen Kanalgruppe (32, 34) in der Wand des Eintrittsabschnitts (16) benachbart der ersten Stufe und einer zweiten Kanalgruppe (36, 38) in der Wand des Mittenabschnitts (18) benachbart der zweiten Stufe.MÜNCHEN: TELEFON (Ο89) 225585 KABELiPROPINDUS-TELEX: 524244BERLIN: TELEFON (030) .8 31 2088 KABELiPROPINDUS-TELEXi 1 84Ο57
- 2. Einspritzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden vorderen Strömungskanäle (32, 34) sich schräg zum Axialkanal (30) durch die Wand des Eintrittsäbschnitts (16) erstrecken.
- 3. Einspritzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden hinteren Strömungskanäle (36, 38) sich senkrecht zum Axialkanal (30) durch die Wand des Mittenabschnitts (18) erstrecken.
- 4. Einspritzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenachsen der hinteren Kanäle (36, 38) sich längs einer Mittenlängsachse des Kraftstoffströmungskanals unter einem Winkel von 90° schneiden.
- 5. Einspritzer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strömungskanal des vorderen Kanalpaares (32, 34) eine Querschnittsfläche aufweist, die größer ist als die eines Strömungskanals des hinteren Kanalpaares (36, 38).
- 6. Einspritzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (28) einen Querschnitt hat, der größer ist als der Querschnitt jeder der anderen Strömungskänäle (32, 34, 36, 38).
- 7. Einspritzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das tubusförmige Bauteil einen Flansch (12) mit Einrichtungen (40) zur Montage an einer Strömungssteuervorrichtung (14) aufweist.
- 8. Einspritzer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintrittsabschnitt (16) eine axiale Länge aufweist, die größer ist als jene des Mittenabschnitts (18).
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (3)
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: MUELLER-BOERNER, R., DIPL.-ING., 1000 BERLIN WEY, |
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