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DE3247003A1 - Elektromagnetischer durchflussmesser - Google Patents

Elektromagnetischer durchflussmesser

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Publication number
DE3247003A1
DE3247003A1 DE19823247003 DE3247003A DE3247003A1 DE 3247003 A1 DE3247003 A1 DE 3247003A1 DE 19823247003 DE19823247003 DE 19823247003 DE 3247003 A DE3247003 A DE 3247003A DE 3247003 A1 DE3247003 A1 DE 3247003A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
flow
flow meter
electrode
meter according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823247003
Other languages
English (en)
Other versions
DE3247003C2 (de
Inventor
Ove Kirk Sonderborg Andersen
Poul Christian Dipl.-Ing. Dyhr-Mikkelsen
Aksel Jeperson
John Nyrup
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss AS filed Critical Danfoss AS
Priority to DE19823247003 priority Critical patent/DE3247003C2/de
Priority to DK569083A priority patent/DK158857C/da
Publication of DE3247003A1 publication Critical patent/DE3247003A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3247003C2 publication Critical patent/DE3247003C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/56Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects
    • G01F1/58Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects by electromagnetic flowmeters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Elektromagnetischer Durchflußmesser
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Durchflußmesser, insbesondere Wärmemengenmesser, bei dem zum Messen des Durchflusses eines Fluids durch ein Rohr ein Magnetfeld quer zur Strömungsrichtung des Fluids das Rohr durchsetzt und eine ein Maß für den Durchfluß darstellende Spannung an zwei sich quer zur Strömungs- und Magnetfeldrichtung gegenüberstehenden, die Rohrwand durchsetzenden Elektroden abnehmbar ist.
  • Bei einem bekannten Durchflußmesser dieser Art sind die Elektroden durch eine isolierende Durchführung in der Rohrwand hindurchgeführt und das Rohr mit einer isolierenden Auskleidung versehen, die ebenfalls von den Elektroden durchsetzt wird. Die blanken Enden der Elektroden ragen in das Innere des Rohres.
  • Der Widerstand zwischen den Elektroden wird daher hauptsächlich durch das Fluid bestimmt, das sich zwischen den freien Enden der Elektroden befindet.
  • Wenn das Fluid Verunreinigungen oder Zusätze enthält, die sich auf der Oberfläche der Elektroden ablagern, kann sich dadurch der Widerstand zwischen den Elektroden verändern. Derartige Ablagerungen können jedoch durch regelrnäßiges Herausnehmen und Reinigen der Elektroden oder durch Anlegen einer entsprechenden Spannung zwischen den Elektroden und dem Rohr beseitigt werden.
  • Außerdem können aber auch Ablagerungen auf der Innenseite der Rohrwand den Widerstand zwischen den Elektroden verändern und dadurch die Meßgenauigkeit beeinträchtigen. Dies kann zum Beispiel bei Fernheizungen der Fall sein, bei denen dem Wärmeträger, z.B. Wasser, häufig Additive zur Verhinderung unter anderem einer Korrosion zugesetzt werden. Diese Additive können sich auf der Innenseite der Rohrwand ab lagern und den Widerstand zwischen den Elektroden verringern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Durchflußmesser der gattungsgemäßen Art anzugeben, bei dem der Einfluß von Widerstandsänderungen zwischen den freiliegenden (aktiven) Teilen der Elektroden auf das Meßergebnis verringert ist.
  • Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jede Elektrode durch eine zum Inneren des Rohres hin offene, die Elektrode mit Abstand umgebende, radial nach außen ragende Kammer umgeben ist.
  • Wenn hierbei eine leitfähige Ablagerung von Bestandteilen des Fluids auf der Innenseite des Rohres und der Kammern auftritt, ist der Gesamtwiderstand der Ablagerungsschicht zwischen den Elektroden gegenüber dem bekannten Fall um wenigstens den Betrag desjenigen Teils der Ablagerungsschicht größer der die Innenseiten der Kammern bedeckt. Je nach radialer Länge der Kammern läßt sich der Gesamtwiderstand der Ablagerungsschicht daher erheblich vergrößern, so daß sein Einfluß auf das Meßergebnis vernachlässigbar ist.
  • Günstig ist es ferner, wenn die Elektroden als dünne langgestreckte Stabelektroden ausgebildet sind und ihr radialer Abstand von der sie umgebenden Kammerwand etwa ihrem Durchmesser entspricht. Dies ergibt zum einen eine geringere Gesamtoberfläche der Elektroden, auf der sich eine Ablagerung bilden kann, so daß der Widerstand zwischen den gegebenenfalls freiliegenden oder freigehaltenen Elektrodenenden entsprechend größer ist. Zum anderen wird durch den verhältnismäßig großen Abstand zwischen den Elektroden und den diesen zugekehrten Innenseiten der Kammern auch über längere Zeit hinweg verhindert, daß sich die Ablagerungen gegenseitig berühren, insbesondere bei einer Verbiegung der Elektroden, wodurch der Widerstand verringert würde. Dennoch ist der Abstand hinreichend klein, um zu vermeiden, daß der Fluidstrom zu einem so erheblichen Teil in die Kammern strömen würde, daß dadurch das Meßergebnis verfälscht würde.
  • Die Elektroden können an ihrem freien Ende etwa punktförmig sein. Gegenüber einer großflächigen Elektrode bewirkt dann eine allmähliche Verunreinigung der Elektrodenoberfläche nur eine verhältnismäßig kleine Veränderung der Meßspannung.
  • Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Elektroden an ihrem freien Ende als sich in Strömungsrichtung erstreckende Platte auszubilden. Dies ergibt eine Vergrößerung der aktiven Elektrodenfläche und ein kleineren Innenwiderstand einer zwischen den Elektroden liegend gedachten Ersatzspannungsquelle, wobei der Einfluß des Widerstands einer Ablagerung an der Rohrwand verringert wird.
  • Sodann können die Elektroden so weit in die Fluid- strömung ragen, daß der Abstand der Elektroden kleiner als der Innendurchmesser des Rohres ist. Hierbei wird die Möglichkeit einer leitenden Ablagerung zwischen dem gegebenenfalls plattenförmigen Elektrodenende und der Rohrwand herabgesetzt. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit der Meßspannung von elektrischen Strömen verringert, die in einer Ablagerung auf der Innenseite der Rohrwand fließen, weil sich an der Grenzfläche zwischen Fluid und Ablagerung unterschiedliche Potentiale ausbilden.
  • Sodann können die Elektroden wenigstens in dem durch die Kammer verlaufenden Teil einen elektrisch isolierenden Überzug aufweisen. Dadurch wird sichergestellt, daß der Weg und damit der Widerstand für einen elektrischen Strom zwischen den aktiven Elektrodenflächen längs der Rohrwand um einen der Länge der Elektroden entsprechenden Betrag vergrößert wird.
  • Vorzugsweise bestehen die Kammern aus elektrisch isolierendem Material, um den elektrischen Widerstand zwischen den Elektroden zu vergrößern. Sie können aber auch aus Metall bestehen und eine elektrisch isolierende Auskleidung aufweisen, wobei dann die Elektrode isolierend durch die Kammerwandung hindurchgeführt ist.
  • Das Rohr kann ebenfalls aus Metall oder aus einem elektrisch isolierenden Material bestehen. Vorzugsweise ist es mit einem elektrisch isolierenden Rohrstück, das im Bereich der Kammeröffnungen durchbrochen ist, ausgekleidet, wobei die Elektroden die Durchbrüche des Rohrstücks mit Abstand durchsetzen.
  • Dies trägt ebenfalls zur Erhöhung des elektrischen Widerstands bei.
  • Hierbei kann sich der Innenquerschnitt des inneren Rohrstücks zur Meßstrecke hin verjüngen. Dies ergibt im Meßbereich zwischen den Elektroden eine höhere Fluidströmungsgeschwindigkeit mit einer entsprechend höheren Meßspannung, wobei die höhere Strömungsgeschwindigkeit gleichzeitig dafür sorgt, daß die Ausbildung von Ablagerungen auf der Innenseite des Rohres bzw. der Außenseite der Elektrode erschwert wird.
  • Ferner kann jede Kammer auf der Innenseite ihrer die Elektrode umgebenden Wand an der in das Rohr mündenden Kammeröffnung eine sich wenigstens teilweise in die Kammer streckende Ringelektrode aufweisen.
  • Diese Ringelektrode nimmt ein Potential an, das etwa dem der von ihr umgebenen Meßelektrode entspricht} und verhindert dadurch einen Stromabfluß auf einem Weg, in dem die Ringelektrode liegt.
  • Ferner kann dafür gesorgt sein, daß jede Ringelektrode jeweils mit dem Ausgang eines Verstärkers mit hohem Eingangswiderstand, hohem Ausgangswiderstand und einer Spannungsverstärkung von 1 oder weniger verbunden ist. Auf diese Weise erhält die Ringelektrode ein definiertes Potential, das etwa dem der Meßelektrode entspricht. Gleichzeitig ist sichergestellt, daß die Meßstrecke nicht durch den der Meßstrecke entnommenen Meßstrom und einen durch eine Ablagerung an der Rohrwand fließenden Strom belastet wird, so daß die Meßspannung im wesentlichen unabhängig von einer dertigen Belastung ist.
  • Die Zeichnung stellt schematisch Teile bevorzugter Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Durchflußmessers dar, und zwar Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil eines ersten Ausführungsbeispiels und Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil eines zweiten Ausführungsbeispiels mit zugehörigen Schal tungstei len.
  • Nach Fig. 1 ist ein zylindrisches Rohr 1 aus Metall, durch das ein Fluid strömt, hier warmes Wasser einer Warmwasserheizung, dessen Durchfluß gemessen werden soll, um den Wärmeverbrauch zu ermitteln, mit radial nach außen ragenden zylindrischen Kammern 2 aus elektrisch isolierendem Material, vorzugsweise Kunststoff, versehen. Diese Kammern 2 sind zum Inneren des Rohres 1 offen. Die Stirnwände der Kammern 2 sind von stabförmigen dünnen Elektroden 3 konzentrisch durchsetzt und haben einen radialen Abstand von der Seitenwand der Kammern 2, der wenigstens etwa dem Durchmesser der Elektroden 3 entspricht.
  • Das Rohr 1 ist mit einem Rohrstück 4 aus elektrisch isolierendem Material, vorzugsweise Kunststoff, ausgekleidet. Das Rohrstück 4 hat im Bereich der Kammeröffnungen 5 kreisförmige Durchbrüche 6, die ebenfalls von den Elektroden 3 koaxial durchsetzt sind und deren Seitenwände einen Abstand von den Elektroden 3 aufweisen. Der Innenquerschnitt des Rohrstücks 4 verringert sich in Richtung zu der zwischen den Elektroden 3 liegenden Meßstrecke nach Art eines Venturi-Rohres. Das Fluid hat daher im Bereich der Meßstrecke eine höhere Strömungsgeschwindigkeit.
  • Während die in die Fluidströmung ragenden freIen etwa punktförmigen Enden der Elektroden 3 nicht isoliert, (blank) sind, ist der Schaft der Elektroden 3 innerhalb der Kammern 2 und der Durchbrüche 6 mit einem elektrisch isolierenden Überzug 7, z.B. aus Lack oder Kunststoff, versehen. Die etwa punktförmigen freiliegenden Enden der Elektroden 3 ragen in die Fluidströmung.
  • Senkrecht zu den Elektroden 3 und der Strömungsrichtung ist das Rohr 1 von einem nicht dargestellten Magnetfeld durchsetzt, so daß an den Elektroden 3 eine elektrische Spannung, wie bei einem magnetohydrodynamischen Generator, abgegriffen werden kann, die von der Strömungsgeschwindigkeit des Fluids sowie von der Stärke des Magnetfeldes abhängig ist. Bei konstanter Magnetfeldstärke ist die Spannung zwischen den Elektroden 3 ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit bzw. den Durchfluß des Fluids und damit ein Maß für die den Rohrquerschnitt durchsetzende Wärmemenge.
  • Wenn das Fluid elektrisch leitende Verunreinigungen oder Zusätze aufweist, die sich an der Innenseite des Rohrstücks 4 ablagern, nimmt der elektrische Widerstand zwischen den Elektroden 3 über die Rohrwand ab, da durch diese Ablagerung ein elektrischer Strom von der einen zur anderen Elektrode 3 fließen kann.
  • Gleichzeitig wird aber das über die Elektroden abgenommene Meßsignal durch die Ablagerungen beeinträchtigt. Der Ableitungsstrom über die Rohrwand fällt deshalb umso mehr ins Gewicht. Der elektrische Widerstand der Ablagerungsschicht ist jedoch um so größer, je länger der Weg des Stromes durch diese Ablagerungsschicht ist. Ohne die Kammern 2 und bei unmittelbar an den Elektroden 3 anliegenden Durchbrüchen wäre der Weg von Elektrode zu Elektrode an der Innenseite des Rohrstücks 4 entlang am kürzesten. Im vorliegenden Fall müßte der Strom jedoch vom einen Ende der einen Elektrode 3 an der Außenseite der einen Elektrodenisolation, den Innenseiten der einen Kammer 2, des einen Durchbruchs 6, des Rohrstücks 4, des anderen Durchbruchs 6 und der anderen Kammer 2 und an der Außen seite der anderen Elektrodenisolation entlang zum freien Ende der anderen Elektrode 3 durch eine gege- benenfalls vorhandene Ablagerungsschicht hindurchfließen. Dieser Weg ist nicht nur erheblich länger, sondern hat stellenweise auch einen weit geringeren Querschnitt, so daß auch der Widerstand einer eventuell vorhandenen Ablagerunggschicht erheblich größer als in dem zuerst geschilderten Fall ist. Die Meßspannung wird daher durch eine Ablagerung nur unwesentlich beeinflußt.
  • Das Rohr 1 und die Kammer 2 können auch einteilig aus Kunststoff oder Metall hergestellt sein. Wenn die Kammern 2 aus Metall bestehen, sind ihre Innenseiten mit einem isolierenden Uberzug versehen.
  • Sodann kann das Rohrstück 4 weggelassen werden. Dies verlängert den Weg zwischen den freien Enden der Elektroden 3 an der Innenseite des Rohres 1 entlang.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 nur insofern als das Rohrstück 4 weggelassen ist und jede Kammeröffnung 5 mit einer die jeweilige Meßelektrode 3 konzentrisch mit Abstand umgebenden Ringelektrode 8 versehen ist.
  • Die Ringelektrode 8 kann sich jedoch auch über die gesamte Kammerwand erstrecken, wie es durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Die Ringelektrode 8 ist mit einem Anschluß 9 versehen, der mit dem Ausgang eines Verstärkers 10 verbunden ist. Der Eingang des Verstärkers 10 ist an dem aus der Kammer 2 herausgeführten Ende der Meßelektrode 3 angeschlossen. Der Verstärker hat eine Spannungs-Verstärkung Vfl und einen hohen Eingangs- sowie einen niedrigen Ausgangswiderstand. Jede Ringelektrode 8 liegt daher auf einem definierten Potential, das stets kleiner oder gleich dem Potential der zugehörigen Meßelektrode 3 und zu diesem proportional ist. Ein Strom, der von der einen zur anderen Meßelektrode 3, gegebenenfalls durch eine Ablagerung, an der Rohr- und Kammer- wand entlangfließen will, muß daher erst die Potentiale der Ringelektroden überwinden. Dies entspricht einer Erhöhung des Ableitwiderstands zwischen den Meßelektroden und damit einer Verringerung des Innenwiderstands der Meßstrecke, so daß die Meßspannung in höherem Maße unabhängig von durch Ablagerungen bewirkten Ableitwiderstandsänderungen und von Belastungsänderungen an den Verstärkerausgängen ist.
  • Die Ringelektroden 8 müssen jedoch nicht mit dem Meßstromkreis verbunden sein. Vielmehr können sie galvanisch getrennt vom Meßstromkreis und den Meßelektroden 3 angeordnet sein, ohne die Anschlüsse 9 zu belegen oder vorzusehen, so daß auch die Verstärker 10 entfallen können. Dennoch hat sich gezeigt, daß die Ringelektroden 8 etwa das gleiche Potential wie die Meßelektroden 3 annehmen, möglicherweise über das Fluid. Im Ergebnis stellt sich daher ebenfalls wegen der durch die Ringelektroden 8 bewirkten Potentialschwelle ein hoher Ableitwiderstand zwischen den Meßelektroden 3 mit entsprechend geringerem Innenwiderstand der Meßstrecke ein.

Claims (11)

  1. Patentansprüche Elektromagnetischer Durchflußmesser, insbesondere Wärmemengenmesser, bei dem zum Messen des Durchflusses eines Fluids durch ein Rohr ein Magnetfeld quer zur Strömungsrichtung des Fluids das Rohr durchsetzt und eine ein Maß für den Durchfluß darstellende Spannung an zwei sich quer zur Strömungs- und Magnetfeldrichtung gegenüberstehenden, die Rohrwand durchsetzenden Elektroden abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Elektrode (3) durch eine zum Inneren des Rohres (1) hin offene, die Elektrode mit Abstand umgebende, radial nach außen ragende Kammer (2) umgeben ist.
  2. 2. Durchflußmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (3) als dünne langgestreckte Stabelektroden ausgebildet sind und ihr radialer Abstand von der sie umgebenden Kammerwand etwa ihrem Durchmesser entspricht.
  3. 3. Durchflußmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (3) an ihrem freien Ende etwa punktförmig sind.
  4. 4. Durchflußmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (3) an ihrem freien Ende als sich in Strömungsrichtung erstrekkende Platte ausgebildet sind.
  5. 5. Durchflußmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Elektroden kleiner als der Innendurchmesser des Rohres (1) ist.
  6. 6. Durchflußmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (3) wenigstens in dem durch die Kammer (2) verlaufenden Teil einen elektrisch isolierenden Überzug (7) aufweisen.
  7. 7. Durchflußmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (2) aus elektrisch isolierendem Material bestehen.
  8. 8. Durchflußmesser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr mit einem elektrisch isolierenden Rohrstück, das im Bereich der Kammeröffnungen durchbrochen ist, ausgekleidet ist, wobei die Elektroden die Durchbrüche des Rohrstücks mit Abstand durchsetzen.
  9. 9. Durchflußmesser nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Innenquerschnitt des inneren Rohrstücks zur Meßstrecke hin verjüngt.
  10. 10.Durchflußmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer (2) auf der Innenseite ihrer die Elektrode (3) umgebenden Wand an der in das Rohr (1) mündenden Kammeröffnung (5) eine sich wenigstens teilweise in die Kammer (2) erstreckende Ringelektrode (8) aufweist.
  11. 11.Durchflußmesser nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ringelektrode (8) jeweils mit dem Ausgang eines Verstärkers (10) mit hohem Eingangswiderstand, hohem Ausgangswiderstand und einer Spannungsverstärkung von 1 oder weniger verbunden ist.
DE19823247003 1982-12-18 1982-12-18 Elektromagnetischer Durchflußmesser Expired DE3247003C2 (de)

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DE19823247003 DE3247003C2 (de) 1982-12-18 1982-12-18 Elektromagnetischer Durchflußmesser
DK569083A DK158857C (da) 1982-12-18 1983-12-12 Elektromagnetisk gennemstroemningsmaaler

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Publications (2)

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DE3247003A1 true DE3247003A1 (de) 1984-06-20
DE3247003C2 DE3247003C2 (de) 1986-05-22

Family

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Family Applications (1)

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DE19823247003 Expired DE3247003C2 (de) 1982-12-18 1982-12-18 Elektromagnetischer Durchflußmesser

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DE (1) DE3247003C2 (de)
DK (1) DK158857C (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5728945A (en) * 1997-01-21 1998-03-17 Elsag International N.V. Electromagnetic flowmeter with internally placed, laminar flow supporting, grounding electrodes

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DE1951919B2 (de) * 1969-10-15 1978-04-13 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Einrichtung zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit einer elektrisch leitenden Flüssigkeit

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Also Published As

Publication number Publication date
DK158857C (da) 1990-12-17
DE3247003C2 (de) 1986-05-22
DK569083D0 (da) 1983-12-12
DK569083A (da) 1984-07-06
DK158857B (da) 1990-07-23

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