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DE3245981A1 - Verfahren und vorrichtung zum drehen von auf einem foerderer transportierten gegenstaenden um ihre hochachse aus einer anfangs- in eine endstelle - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum drehen von auf einem foerderer transportierten gegenstaenden um ihre hochachse aus einer anfangs- in eine endstelle

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DE3245981A1
DE3245981A1 DE19823245981 DE3245981A DE3245981A1 DE 3245981 A1 DE3245981 A1 DE 3245981A1 DE 19823245981 DE19823245981 DE 19823245981 DE 3245981 A DE3245981 A DE 3245981A DE 3245981 A1 DE3245981 A1 DE 3245981A1
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DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
switch
conveying direction
vertical plane
end position
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823245981
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Ing.(grad.) 2080 Pinneberg Schweinberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOBOY VERPACKUNGSMASCHINEN GmbH
Original Assignee
DOBOY VERPACKUNGSMASCHINEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DOBOY VERPACKUNGSMASCHINEN GmbH filed Critical DOBOY VERPACKUNGSMASCHINEN GmbH
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Publication of DE3245981A1 publication Critical patent/DE3245981A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles
    • B65G47/244Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles by turning them about an axis substantially perpendicular to the conveying plane
    • B65G47/2445Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles by turning them about an axis substantially perpendicular to the conveying plane by means of at least two co-operating endless conveying elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/005Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load carriers which are movably mounted
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    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zum Drehen von auf einem Förderer transportierten Gegenständen um ihre Hochachse aus einer Anfangs- in eine Endstellung.
  • In der Fördertechnik gibt es Situationen, in denen eine Folge von in bestimmter Weise orientierten, beispielsweise aus einer Füllmaschine kommenden Gegenständen zur Weiterverarbeitung, beispielsweise zum Verpacken in größeren Gebinden um ihre Hochachse gewendet werden müssen, wobei unter dem Begriff Hochachse eine solche Vertikalachse verstanden wird, die die Aufstandsfläche des Gegenstandes durchsetzt.
  • Zur Erfüllung dieser Aufgabe sind Wendevorrichtungen bekannt, die die Gegenstände ergreifen und in die neue Orientierungsrichtung verdrehen. Eine derartige Vorrichtung arbeitet mit in Kulissen geführten Hebeln. Eine andere bekannte Vorrichtung arbeitet mit Stößeln.
  • Die bekannten Wendevorrichtungen sind in ihrer Produktivität nicht ewig zu steigern, sofern nicht besonders kostaufwendige Maßnahmen getroffen werden, und zwar deswegen, weil die mit der Produktivitätszunahme zunehmenden Geschwindigkeiten auch höhere Stoßbelastungen zwischen der Wendevorrichtung und dem zu wendenden Gegenstand erfordern, die zu Beschädigungen führen können und häufig zur Folge haben, daß die Gegenstände keine für die weitere Verarbeitung erwünschte, genau definierte Endstellung einnehmen, wenn sie die Wendevorrichtung passiert haben.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren nebst Vorrichtung anzugeben, mit denen sich die Produktivität gegenüber dem Stand der Technik steigern läßt und auch besonders stoßempfindliche Gegenstände beschädigungsfrei gedreht werden können.
  • Verfahrensmäßig besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, daß bei konstanter Fördergeschwindigkeit zunächst der vorlaufende Teil des Gegenstandes durch Kraftschlußmitnahme seines entsprechenden Bodenbereiches zur einen Seite einer Vertikalebene und darauf der nachlaufende Teil des Gegenstandes durch Kraftschlußmitnahme des nachlaufenden Bodenbereiches zur anderen Seite der Vertikalebene aus der Förderrichtung ausgelenkt wird, daß dann bei weiterhin konstanter Fördergeschwindigkeit die beiden Bodenbereiche in zueinander parallele und in Förderrichtung verlaufende Bahnen gelenkt und anschliessend durch Kraftschlußmitnahme und unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten derart entlang der Bahnen mitgenommen werden, daß der nachlaufende Bodenbereich seine der Endstellung entsprechende Relativposition zum vorlaufenden Bodenbereich erreicht'und daß nunmehr beide Bodenbereiche wieder mit gleicher Fördergeschwindigkeit bewegt werden.
  • Die apparative Lösung zeichnet sich erfindungsgemäß aus durch einen Tragplattenförderer, dessen Tragplatten von Führungsschienen geführt, quer zur Förderrichtung bewegbar sind und dessen Tragplatten eine in Förderrichtung gemessene Breite haben, die wesentlich geringer als die in derselben Richtung gemessene Länge des Gegenstandes ist; durch eine Weiche zum wahlweisen Ablenken der Tragplatten auf die eine oder andere Seite einer in Förderrichtung verlaufenden Vertikalebene durch zwei auf jeweils einer Seite der Vertikalebene in Verlängerung der Bahnen des Plattenförderers beiderseits der Vertikalebene verlaufende Bandförderer o. dgl., die mit zueinander unterschiedlichen Vorschubgeschwindigkeiten antreibbar sind und durch mindestens einen, eine vorgegebene Position jeweils eines Gegenstandes abtastenden Sensor der mit dem Antrieb der Weiche gekoppelt ist und diese nach dem Passieren des vorlaufenden Teils des Gegenstandes, jedoch vor dem Passieren der Weiche durch den nachlaufenden Teil des Gegenstandes umschaltet.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Dadurch, daß das Drehen der Gegenstände bzw. das Wenden allein durch den Kraftschluß zwischen der Unterfläche der Gegenstände und den gruppenweise in entgegengesetzte Richtungen ausfahrenden Tragplatten sowie anschließend ebenfalls kraftschlüssig durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Transportbänder geschieht, bleiben die Gegenstände frei von sämtlichen nennenswerten Stoßbelastungen. Darüber hinaus können die bei Beginn und während des Drehens auftretenden und am Gegenstand angreifenden Kräftepaare hinsichtlich ihrer Größe bequem dadurch gesteuert werden, daß der Winkel, unter dem die beiden Bahnen von der Weiche an auseinanderlaufen, den Gegebenheiten angepaßt und die Länge der mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufenden Förderbänder entsprechend gewählt werden, damit einerseits die Haftreibung zwischen Gegenstand und Fördermittel nicht überschritten und andererseits eine hinreichend kurze Wendestrecke erreicht wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Drehen von Gegenständen; Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 11-11 von Fig. 1, jedoch in vergrößertem Maßstab und Fig. 3 in weiter vergrößertem Maßstab einen Teil-Längsschnitt durch die Vorrichtung entsprechend der Linie III-III von Fig. 2.
  • Die nachstehend kurz als Wendestation bezeichnete Vorrichtung zum Drehen von Gegenständen ist gemäß Fig. 1 zweiteilig und besteht aus einem Vorwender 10 und einem Nachwender 50. Die Darstellung von Fig. 1 ist zur Erzielung einer möglichst großen Klarheit nur schematisch und läßt deshalb das Funktionsprinzip gut erkennen.
  • Die zu drehenden Gegenstände 12 werden dem Vorwender 10 auf einem Bandförderer 14 o. dgl. zugeführt. Die Förderrichtung 16 ist in Fig. 1 durch einen Pfeil gekennzeichnet. Zum leichteren Verständnis des Drehvorganges sind in Fig. 1 verschiedene aufeinanderfolgende Gegenstände 12 in unterschiedlichen Phasen der Drehung gekennzeichnet. Jeder Phase entspricht eine bestimmte Position innerhalb der Wendestation, und diese unterschiedlichen Positionen sind durch die Buchstaben a-bis g bezeichnet. Vorausgeschickt sei weiterhin, daß es sich bei den Gegenständen im Ausführungsbeispiel um im Grundriß rechteckige Faltschachteln o. dgl. handelt, die stehend durch Kraftschlußmitnahme von der Position a bis zur Position g gelangen. Der Förderweg verläuft vorzugsweise horizontal.
  • Die an der Position a ankommenden Gegenstände 12 sind so orientiert, daß ihre vorlaufende Kante von einer Schmalseite gebildet wird, so daß die längere Seite des Gegenstandes mit der Förderrichtung 16 zusammenfällt.
  • Hinzuweisen ist darauf, daß ein rechteckiger Grundriß s Gegenstandes gemäß dem Ausführungsbeispiel keine Voraussetzung für die korrekte Funktion der Wendestation ist.
  • Der Vorwender 10 weist zwei parallel laufende Transportketten 18, 20 auf, deren obere Trums entlang der beiden Seiten des Vorwenders in Förderrichtung 16 verlaufen. Die Transportketten 18, 20 sind über Kettenräder geführt, die sich auf bzw. mit in Fig. 1 nur schematisch angedeuteten Achsen 21, 22 drehen. Zwei dieser Kettenräder 23, 24 sind in Fig. 2 gezeichnet und eines der Kettenradpaare ist in herkömmlicher, jedoch nicht dargestellter Weise so angetrieben, daß sich die oberen Trums der Transportketten mit konstanter Geschwindigkeit in Förderrichtung 16 bewegen. Die Fördergeschwindigkeit der Transportketten 18, 20 kann identisch sein mit der Fördergeschwindigkeit des Bandförderers 14.
  • Fig. 2 zeigt ergänzend die konventionelle Lagerung der auf einer Welle 25 angeordneten Kettenräder 23, 24 in Lagern 26, 27, die ihrerseits an einem Maschinengestell 28 befestigt sind.
  • Ausweislich der Fig. 2 und 3 verlaufen zwischen den beiden Transportketten 18, 20 eine Vielzahl von senkrecht zur Förderrichtung 16 angeordneten Führungsstangen 30.
  • Die stirnseitigen Enden aller Führungsstangen 30 sina an den Transportketten 18, 20 befestigt. Alle Führungsstangen 30 sind zueinander parallel angeordnet und der Abstand ihrer Achsen 31 ist aus den noch deutlich werdenden Gründen vergleichsweise gering.
  • Wie aus Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 2 zu erkennen ist, tragen jeweils zwei benachbarte Führungsstangen 30 eine Tragplatte 34. Alle Tragplatten sind untereinander identisch. Ihre in Richtung der Führungsstangen 30 gemessene Länge ist klein im Verhältnis zur Länge der Führungsstangen. Im Ausführungsbeispiel ist die Länge jeder Führungsstange etwa drei- bis viermal so groß wie die Länge jeder Tragplatte 34.
  • Im Querschnitt (Fig. 3) hat jede Tragplatte 34 die Konfiguration eines H-Trägers mit einem inneren Flansch 35, einem Steg 36 und einem äußeren Flansch, der eine Tragfläche 37 jeder Tragplatte 34 definiert. Vom inneren Flansch 35 jeder Tragplatte 34 steht ein Führungszapfen 38 senkrecht ab.
  • Die Dicke des Steges 36 jeder Tragplatte 34 ist gleich oder etwas geringer als der lichte Abstand zwischen jeweils zwei Führungsstangen 30. Der lichte Abstand zwischen dem inneren Flansch 35 und dem äußeren Flansch der Tragplatte 34 ist gleich oder etwas geringer als der Durchmesser jeder Führungsstange 30. Somit lassen sich die Tragplatten 34 senkrecht zur Förderrichtung 16 entlang der sie tragenden Führungsstangen 30 verschieben. Zweckmäßigerweise bestehen die Tragplatten 34 aus Kunststoff, wodurch die Reibung zwischen ihnen und den Führungsstangen gegebenenfalls ohne zusätzliche Schmierung geringgehalten werden kann.
  • Zum Positionieren der Tragplatten 34 sind im Maschinengestell 28 in nicht dargestellter Weise Führungsschienen 40a, 40b und 41a, 41b angeordnet. Die Führungsschienen erstrecken sich dicht benachbart zu den inneren Flanschen 35 aller Tragplatten 34, und die beiden Teile 40a bzw. 40b und 41a bzw. 41b jeder Führungsschiene haben einen solchen lichten Abstand, daß sie zwischen sich die Führungszapfen 38 der Tragplatten 34 aufnehmen können.
  • An dem der Position a entsprechenden Eingang der Wendestation verlaufen die Führungsschienen 40a, 40b unterhalb des oberen Trums der Transportketten 18, 20 zunächst entlang einer Vertikalebene V, die in den Fig. 1 und 2 eingezeichnet ist und in Fig. 3 mit der Zeichnungsebene zusammenfällt. Im Bereich der Position b biegen die Führungsschienen 40a, 40b zur einen Seite aus der Vertikalebene V heraus, haben über die Positionen c und d hinweg wieder einen geraden, jedoch zur Vertikalebene geneigten Verlauf und knicken dann kurz vor dem Ende des Vorwenders 10, d. h. kurz vor der Achse 22 der Kettenräder 23, 24 in eine zur Vertikalebene V parallele und seitenversetzte Bahn zurück. Im weiteren, dem unteren Kettentrum zugeordneten Verlauf kehren die Führungsschienen 40a, 40b in die Vertikalebene V zurück, in der sie bis über den Umkehrpunkt zum oberen Kettentrum hinaus verbleiben.
  • Im Bereich der Position b befindet sich unterhalb des oberen Kettentrums innerhalb der Führungsschienen 40a, 40b eine Weiche 42, die in Fig. 1 symbolisch von einer Weichenzunge und von einem Weichenantrieb 43 symbolisiert ist. An der Weiche 42 zweigt in Förderrichtung 16 gesehen die Führungsschiene 41a, 41b ab, und zwar zur anderen Seite aus der Vertikalebene V heraus. Die Führungsschiene 41a, 41b verläuft dann im wesentlichen spiegelsymmetrisch zu dem bereits beschriebenen Verlauf der ersten Führungsschiene 40a, 40b bis zum unteren Kettentrum, wo die Führungsschiene 41a, 41b wieder in die erstgenannte Führungsschiene 40a, 40b einmündet.
  • In der einen Stellung der Zunge der Weiche 42 kann jede einzelne Tragplatte 34 während des Umlaufs der Transportkette 18, 20 ausschließlich den Führungsschienen 40a, 40b folgen. Diese Führungsschienen lenken die Tragplatten 34 dann in Förderrichtung gesehen hinter der Weiche 42 nach links aus der Vertikalebene V heraus und führen die Tragplatten im Bereich des unteren Trums in die Vertikalebene zurück. Wird die Weiche von ihrem Antrieb 43 umgeschaltet, dann werden die Tragplatten vom Umschaltmoment an in der Weiche 42 nach rechts aus der Vertikalebene V heraus in die anderen Führungsschienen 41a, 41b umgelenkt und folgen dann deren Weg auf der anderen Seite der Vertikalebene, bis sie im Bereich des unteren Trums wieder in die Vertikalebene zurückkommen.
  • Die insoweit beschriebene Vorrichtung ist konventionell und dient dem Zweck, eine Folge von hintereinander in der Position a ankommenden Gegenständen 12 auf zwei abgehende Bahnen zu verteilen. Zu diesem Zweck wird die Weiche 42 nach dem Passieren jeweils eines Gegenstandes oder einer bestimmten Zahl von Gegenständen umgeschaltet, so daß alle nachfolgenden Gegenstände in die jeweils andere Bahn gelangen, ohne daß ihre Ausrichtung in irgendeiner Weise beeinflußt werden könnte.
  • Gemäß Fig. 1 enthält die Vorrichtung zusätzlich und in Förderrichtung gesehen eine erste, aus einem Geber 44 und einem Reflektor 45 bestehende Lichtschranke sowie anschließend mit einem gewissen Abstand eine zweite, aus einem Geber 46 und einem Reflektor 47 gebildete Lichtschranke. Außerdem ist ein Steuergerät 48 vorgesehen. An dieses sind die Lichtschranken 44, 46 über schematisch dargestellte Leitungen angeschlossen. Das Steuergerät 48 ist seinerseits über eine schematisch dargestellte Leitung mit dem Weichenantrieb 43 verbunden und steuert diesen in Abhängigkeit von den von den Gebern 44, 46 der Lichtschranken kommenden Signalen.
  • Die Geber und Reflektoren der beiden Lichtschranken haben einen solchen Abstand oberhalb der Tragflächen 37 der Tragplatten 34 des oberen Kettentrums, daß sie von den passierenden Gegenständen 12 unterbrochen werden.
  • Der gegenseitige Abstand der Lichtschranken 44, 45 bzw.
  • 46, 47 ist in Förderrichtung justierbar. Ebenfalls justierbar ist die Position beider Lichtschranken - in Förderrichtung - mit Bezug auf die Weiche 42, damit die nachfolgenden Bewegungen korrekt ablaufen können. Es sei angemerkt, daß die angesprochenen Justierungen der Lichtschranken nicht notwendigerweise mechanisch, sondern auch elektrisch innerhalb des Steuergerätes 48 vorgenommen werden können und daß die zweite Lichtschranke 46, 47 gegebenenfalls auch elektrisch durch eine Verzögerungsschaltung innerhalb des Steuergerätes 48 simulierbar ist.
  • Für die weitere Schilderung wird davon ausgegangen, daß die Grundstellung der Weiche 42 so ist, daß sie die Tragplatten 34 in der Grundstellung und in Förderrichtung 16 gesehen nach links aus der Vertikalebene V auslenkt. Die linke Bahn auf der einen Seite der Vertikalebene V ist im übrigen mit L und die rechte Bahn auf der anderen Seite der Vertikalebene mit R bezeichnet.
  • Außerdem sei angemerkt, daß die in Förderrichtung 16 gemessene Breite jeder Tragfläche 37 wesentlich geringer ist als die in derselben Richtung gemessene Längserstreckung des Bodens jedes Gegenstandes 12. Durch entsprechende Bemessung muß sichergestellt sein, daß der vorlaufende Bereich 12' jedes Behälterbodens auf anderen Tragflächen 37 bzw. Tragplatten 34 aufsteht als der nachlaufende Bereich 12" desselben Bodens.
  • Jeder von der Position a auf den Vorwender 10 der Wendestation übergehende Gegenstand 12 wird entlang der Vertikalebene V zunächst bis zur Position b an der Weiche 42 gefördert. Da die Weiche in ihrer Grundstellung steht und die den vorderen Bereich 12' des Gegenstandes unterstützenden Tragplatten 34 in die Bahn L ausgelenkt werden, bewegt sich der vordere Bereich des ganzen Gegenstandes durch Kraftschlußmitnahme zwischen Boden und Tragplatten nach links in die Bahn L. Unmittelbar danach fährt die Vorderkante des Gegenstandes 12 durch die erste Lichtschranke 44, 45 hindurch und erzeugt ein Steuersignal, aufgrund dessen das Steuergerät 48 den .eichenantrieb 43 umschaltet. Im Umschaltzeitpunkt befindet sich der nachlaufende Bereich 12" jedes Behälters 12 noch vor der Weiche 42. Die Umschaltung bewirkt somit, daß die zweite den Gegenstand 12 tragende Gruppe von Tragplatten 34 zur anderen Seite in die Bahn R ausgelenkt wird. Da die beiden Bahnen L, R von der Weiche 42 aus zunächst V-förmig auseinanderstreben und die Bereiche 12' und 12" des Gegenstandes 12 nun auf auseinanderstrebenden Gruppen von Trägerplatten 34 stehen, wird der Gegenstand gegenüber der Förderrichtung bzw.
  • der Vertikalebene V schräg gestellt, wie es in Fig. 1 an den Positionen c und d deutlich zu sehen ist. Die Fördergeschwindigkeit 16 in Richtung der Vertikalebene V ist zu jedem Zeitpunkt und Bahn-unabhängig identisch.
  • Somit verläßt jeder Gegenstand 12 den Vorwender 10 der Wendestation in einer schrägstehenden Orientierung und gelangt in dieser Stellung in den sich unmittelbar anschließenden Nachwender 50.
  • Der Nachwender 50 weist in einem Maschinengestellt zwei parallel und in gleicher Höhe laufende Förderbänder 52, 54 auf, die mit gleichem Abstand beiderseits und parallel zur VertikaleBene V ausgerichtet sind und die Bahnen L bzw. R verlängern. Jedem Förderband ist ein eigener Antrieb 53 bzw. 55 zugeordnet, die in Fig. 1 nur symbolisch angedeutet sind. Einer der Antriebe 53 oder 55 kann von dem nicht gezeigten Antrieb der Transportketten 18, 20 des Vorwenders 10 gebildet sein. Mindestens der andere der beiden Antriebe ist vorzugsweise regelbar.
  • Die Förderbänder 52, 54 des Nachwenders 50 laufen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, so daß die aut ihnen ruhenden Bereiche 12' bzw. 12" des Bodens des Behälters 12 entsprechend unterschiedlich schnell bewegt werden. Durch korrekte Einstellung der Differenzgeschwindigkeit der beiden Förderbänder 52, 54 unter Berücksichtigung der Förderstrecke über den gesamten Nachwender hinweg wird hierdurch erreicht, daß die schräg in die Position e einlaufenden Behälter 12 über die Position 11 bis in die Position g weitergedreht werden, und zwar im Ausführungsbeispiel bis zu einem Winkel von genau 90C gegenüber der Ausrichtung der Gegenstände 12 in der Position a. Dabei versteht sich, daß die Behälterdrehung im Bereich des Nachwenders 50 in dem Moment beginnt, in dem einer der beiden Bodenbereiche des Gegenstandes beim Einlaufen in die Position e gegenüber dem jeweils anderen Bodenbereich beschleunigt bzw. verzögert wird und daß die Drehung erst dann endet, wenn beide Bodenbereiche jedes Gegenstandes außer Kontakt mit den beiden Förderbändern 52, 54 gelangen. Somit ist die in Fig. 1 dargestellte Position g nicht exakt die Endstellung der Drehbewegung, sondern entspricht einer Ausrichtung des Gegenstandes unmittelbar vor seiner Endstellung.
  • In der Praxis wird - wie angedeutet - eines der beiden Förderbänder 52, 54, beispielsweise das Förderband 52, vom Vorwender aus mit einer Oberflächengeschwindigkeit angetrieben, die derjenigen der Tragplatten 34 des Vorwenders identisch ist. Das anderen Förderband 54, dem der eigene Antrieb 55 zugeordnet ist, läuft dann mit einer etwas größeren oberflächengeschwindigkeit. Würde man das Förderband 54, welches den nachlaufenden Bereich 12" des Gegenstandes trägt, mit dem Antrieb des Vorwenders 10 koppeln und mit der Geschwindigkeit der Tragplatten 34 laufen lassen, dann müßte der Antrieb 53 des Förderbandes 52 diesem eine geringere Geschwindigkeit geben, wodurch der vorlaufende Bereich 12' des Bodens bis zum Erreichen der Endstellung entsprechend verzögert würde. Aus der vorstehenden Schilderung ergibt sich, daß die Gegenstände 12 durch die gesamte Wendestation 10, 50 hindurch mit konstanter Fördergeschwindigkeit bewegt werden, und zwar allein durch Kraftschlußmitnahme zwischen Fördermittel (Tragplatten 34 bzw. Förderbändern 52, 54) und dem Boden 12', 12" des Gegenstandes 12. Die Konsequenz ist eine sehr schonende Drehung.

Claims (11)

  1. Verfahren und Vorrichtung zum Drehen von auf einem Förderer transportierten Gegenständen um ihre Hochachse aus einer Anfangs- in eine Endstellung Ansprüche Verfahren zum Drehen von auf einem Förderer transportierten Gegenständen um ihre Hochachse aus einer Anfangs- in eine Endstellung, dadurch gekennzeichnet, daß bei konstanter Fördergeschwindigkeit zunächst der vorlaufende Teil des Gegenstandes (12) durch Kraftschlußmitnahme seines entsprechenden Bodenbereiches (12') zur einen Seite einer Vertikalebene (V) und darauf der nachlaufende Teil des Gegenstandes durch Kraftschlußmitnahme des nachlaufenden Bodenbereiches (12") zur anderen Seite der Vertikalebene aus der Förderrichtung (16) ausgelenkt wird, daß dann bei weiterhin konstanter Fördergeschwindigkeit die beiden Bodenbereiche (12', 12") in zueinander parallele und in Förderrichtung verlaufende Bahnen (L; R) gelenkt und anschließend durch Kraftschlußmitnahme und unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten derart entlang der Bahnen mitgenommen werden, daß der nachlaufende Bodenbereich (12") seine der Endstellung entsprechende Relativposition zum vorlaufenden Bodenbereich (12') erreicht dnd daß nunmehr beide Bodenbereiche wieder mit gleicher Fördergeschwindigkeit bewegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorlaufende Teil des Gegenstandes (12) vom Beginn bis zum Ende des Drehens mit der konstanten Fördergeschwindigkeit und der nachlaufende Teil des Gegenstandes kurz vor dem Erreichen der Endstellung mit demgegenüber erhöhter Fördergeschwindigkeit bewegt wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens gemäß Anspruch 1 und/oder 2, gekennzeichnet durch einen Tragplattenförderer, dessen Tragplatten (34) von Führungsschienen (40; 41) geführt, quer zur Förderrichtung (16) bewegbar sind und dessen Tragplatten eine in Förderrichtung gemessene Breite haben, die wesentlich geringer als die in derselben Richtung gemessene Länge des Gegenstandes (12) ist; durch eine Weiche (42) zum wahlweisen Ablenken der Tragplatten (34) auf die eine oder andere Seite einer in Förderrichtung verlaufenden Vertikalebene (V), durch zwei auf jeweils einer Seite der Vertikalebene in Verlängerung der Bahnen (L, R) des Plattenförderers beiderseits der Vertikalebene (V) verlaufende Bandförderer (52, 54) o. dgl., die mit zueinander unterschiedlichen Vorschubgeschwindigkeiten antreibbar sind und durch mindestens einen, eine vorgegebene Position jeweils eines Gegenstandes (12) abtastenden Sensor (44, 45; 46, 47), der mit dem Antrieb (43) der Weiche (42) gekoppelt ist und diese nach dem Passieren des vorlaufenden Teils des Gegenstandes, jedoch vor dem Passieren der Weiche durch den nachlaufenden Teil des Gegenstandes umschaltet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sensoren (44, 45) und 46, 47) vorgesehen und im Bereich der Weiche (42) aufeinanderfolgend in einem Abstand angeordnet sind, der kleiner ist als die in Förderrichtung (16) gemessene Längserstreckung des Gegenstandes.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sensor von einer Lichtschranke mit einem Geber (44; 46) und einem Reflektor (45; 47) o. dgl. gebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sensor bzw. den Sensoren ein Steuergerät (48) zugeordnet ist, welches einen den Antrieb (43) der Weiche (42) steuernden Ausgang aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem der Bandförderer (52; 54) ein eigener Antrieb (53; 55) zugeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (53; 55) des/der Bandförderer (52; 54) regelbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Förderbänder (52; 54) mit dem Antrieb des Tragplattenförderers gekoppelt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis- 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkwinkel der symmetrischen Weiche zwischen lOB und 20ß liegt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragplattenförderer in Förderrichtung hinter der Weiche in zwei parallelen Bahnen (L, R) mit einem Abstand voneinander verläuft, der kleiner als die größte Länge der Aufstandsfläche des Gegenstandes ist.
DE19823245981 1982-12-11 1982-12-11 Verfahren und vorrichtung zum drehen von auf einem foerderer transportierten gegenstaenden um ihre hochachse aus einer anfangs- in eine endstelle Withdrawn DE3245981A1 (de)

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