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DE3245671A1 - Stulpschienen-treibstangeneinheit - Google Patents

Stulpschienen-treibstangeneinheit

Info

Publication number
DE3245671A1
DE3245671A1 DE19823245671 DE3245671A DE3245671A1 DE 3245671 A1 DE3245671 A1 DE 3245671A1 DE 19823245671 DE19823245671 DE 19823245671 DE 3245671 A DE3245671 A DE 3245671A DE 3245671 A1 DE3245671 A1 DE 3245671A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
faceplate
drive rod
frame
cuff rail
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823245671
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 4404 Telgte Beyer
Ludger 4400 Münster Henrichmann
Ludger 4406 Drensteinfurt Kaup
Hubert 4404 Telgte Prinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Original Assignee
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aug Winkhaus GmbH and Co KG filed Critical Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority to DE19823245671 priority Critical patent/DE3245671A1/de
Publication of DE3245671A1 publication Critical patent/DE3245671A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F7/00Accessories for wings not provided for in other groups of this subclass
    • E05F7/08Means for transmitting movements between vertical and horizontal sliding bars, rods, or cables

Landscapes

  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description

  • Stulpschienen-Treibstangeneinheit
  • Die Erfindung betrifft eine Stulpschienen-Treibstangeneinheit an einer Ecke eines Flügelrahmens umfassend eine erste im Bereich der Ecke endende Teileinheit mit einer Stulpschiene, welche in einen ersten Stüfenkanal in der Rahmenfalzumfangsfläche eines ersten der beiden an der Ecke zusammentreffenden Rahmenschenkel eingesetzt ist und an ihrem eckenseitigen Ende einen in Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels verlaufenden Stulpschienenlappen aufweist, welcher Lappen der wahlweisen Verbindung der ersten Teileinheit mit einer zweiten, in einen im anderen Rahmenschenkel ggf. vorgesehenen zweiten Stufenkanal eingesetzten Teileinheit dient rund dessen Lappenumriß innerhalb des Kanalquerschnitts des ersten Stufenkanals bleibt. Für den Fall, daß sowohl die erste wie auch die zweite Teileinheit am Flügelrahmen zu montieren sind, wird durch den umgebogenen Stulpschienenlappen der Stulpschiene der ersten Teileinheit eine feste Verbindung mit der zweiten Teileinheit im Eckbereich hergestellt, was für besonders hohe mechanische Stabilität des Treibstangenbeschlags in diesem Bereich sorgt, was insbesondere dann von großer Bedeutung ist, wenn die Stulpschienen-Treibstangeneinheit im Eckbereich eine Eckumlenkung oder ein Eckgetriebe aufweist mit dementsprechend hohenzwischen Rahmen und Stulpschienen- und rreibstangeneinheit wirkenden Kräften. In manchen-Anwendungsfällen, insbesondere bei kleinerEn Rahmengrößen, wird lediglich die erste Teileinheit am ersten Rahmenschenkel benötigt, wohingegen die zweite Teileinheit am zweiten Rahmenschenkel entfallen kann. Dementsprechend kann im zweiten Rahmenschenkel der zweite Stufenkanal weggelassen werden. Um in diesem Falle zu vermeiden, daß der Stulpschienenlappen, dessen Dicke im wesentlichen der Stulpschienendicke entspricht, an der Rahmenfalzumfangsfläche des zweiten Rahmenschenkels anliegt und dementsprechend weit in die Falzluft störend hineinragt, ist bei einer bekannten Stulpschienen-Treibstangeneinheit der Stulpschienenlappen in seiner Breite derart verringert, daß er in das eckenseitige Ende des hier auslaufenden ersten Stufenkanals bei in den ersten Stufenkanal eingesetzter erster Teileinheit geschoben werden kann. Nachteilig an dieser bekannten Anordnung ist jedoch, daß diese freie Beweglichkeit des Stulpschienenlappens innerhalb des ersten Stufenkanals die Montage der ersten Teileinheit am ersten Rahmenschenkel erschwert ist. Aufgrund des fehlenden Eckanschlages muß die erste Teileinheit unter erhöhter Sorgfalt bei der Montage am Rahmen positioniert werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt demgegenüber darin, bei einer Stulpschienen-Treibstangeneinheit der eingangs genannten Art die Montage zu erleichtern, insbes. für den Fall, daß lediglich die erste Teileinheit zu montieren ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Stulpschienenlappen an wenigstens einem seiner Ränder im Bereich der rahmenschenkelfernen Randkante einen über den Querschnitt des ersten Stufenkanals hinausragenden, ggf. lösbaren, Vor- sprung aufweist, dessen zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels senkrechte, parallel zur Flügelrahmenebene gemessene Dicke bevorzugt klein ist im Vergleich zur Stulpschienendicke. Im angegebenen Falle, daß lediglich der erste Stufenkanal vorhanden ist, in dem die erste Teileinheit zu montieren ist, kann bei der Montage so vorgegangen werden, daß man die Stulpschiene mit aus dem eckenseitigen Ende des Stufenkanals herausragendem Stulpschienenende einsetzt. Anschließend schiebt man die erste Teileinheit soweit in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels in den ersten-Stufenkanal hinein, bis der bzw. die Vorsprünge des Stulpschienenlappens an der Flügelfalzumfangsfläche des zweiten Rahmenschenkels anschlagen.
  • Dabei dringt der eigentliche Stulpschienenlappen in den ersten Stufenkanal entsprechend weit ein, so daß lediglich der bzw. die Vorsprünge in die Falzluft hineinragen, was jedoch nicht weiter störend ist, da deren Dicke klein ist im Vergleich zur Stulpschienendicke. Die erfindungsgemäßen Vorsprünge dienen als Montageanschlag und sorgen für eine schnelle und einfache Montagepositionierung der ersten Teileinheit, wobei die Falzluft nur unwesentlich, der Vorsprungsdicke entsprechend, reduziert wird. Dennoch ist im Falle der Montage sowohl der ersten Teileinheit als auch der zweiten Teileinheit in jeweils einem Stufenkanal eine Eckverbindung hoher mechanischer Festigkeit gewährleistet, da die Dicke des Stulpschienenlappens nicht eingeschränkt ist und z.B. der Stulpschienendicke entsprechen kann oder auch den räumlichen Verhältnissen entsprechend größer gewählt sein kann.
  • Als vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Vorsprungsdicke etwa 0,2 bis 1 mm, bevorzugt etwa 0,5 mm, beträgt.
  • Bei einer Stulpschienen-Treibstangeneinheit, bei der der Stufenkanal einen Stulpschienenkanal sowie einen in den Boden des Stulpschienenkanals eingelassenen, schmäleren Treibstangenkanal aufweist, wird vorgeschlagen, daß das vom Stulpschienenlappen und dem bzw. den Vorsprüngen gebildete Lappenteil einen im wesentlichen rechteckigen Umriß aufweist mit einer zur Flügelrahmenebene senkrechten Breite, welche größer als die Breite des Treibstangenkanals und bevorzugt kleiner oder gleich der Breite des Stulpschienenkanals ist, und mit einer in Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels liegenden Länge, welche größer ist als die Tiefe des Stulpschienenkanals. Aufgrund der angegebenen Breite und Länge ist sichergestellt, daß dann, wenn kein zweiter Stufenkanal vorgesehen ist, das Lappenteil mit seinen die Vorsprünge bildenden Rändern beidseits des Stulpschienenlappens an der Rahmenfalzumfangsfläche des zweiten Rahmenschenkels anschlägt und zwar beidseits des auslaufenden Treibstangenkanals. Das Lappenteil kann breiter als der Stulpschienenkanal sein, so daß es stets an der Falzfläche des zweiten Rahmenschenkels anschlägt, gleichgültig, ob der unbesetzte Rahmenschenkel den Stufenkanal aufweist oder nicht oder ob beide Teileinheiten in beide Stufenkanäle eingesetzt sind. Für den Fall, daß die äußerste Nutstufe, nämlich der Stulpschienenkanal, zu nahe an einer zur Rahmenebene parallelen Rahmenfläche liegt, ergibt sich jedoch das Problem einer zu schmalen Anschlagsfläche zwischen Stulpschienenkanal und Rahmenfläche für den entsprechenden Vorsprung des Lappenteils. Bevorzugt wird daher die Breite des Lappenteils kleiner oder gleich der Stulpschienenkanalbreite gewählt, so daß bei unbesetztem Stufenkanal des zweiten Rahmenschenkels sich die Vorsprünge am Stulpschienenkanalboden abstützen. Durch diese Dimensionierung des Lappenteils ist ferner sichergestellt, daß dann, wenn beide Teileinheiten in den beiden Stufenkanälen zu montieren sind, das Lappenteil in den Stulpschienenkanal des zweiten Stufenkanals eindringen kann und somit gewünschtenfalls bündig mit der Rahmenfalzumfangsfläche des zweiten Rahmenschenkels abschließen kann.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Breite des Lappenteils etwa gleich der Breite des Stulpschienenkanals ist und die Länge des Lappenteils im wesentlichen der auf die Rahmenfalzumfangsfläche bezogenen Tiefe des Treibstangenkanals entspricht. Für den Fall einer Montage der ersten Teileinheit an einem lediglich den ersten Stufenkanal aufweisenden Flügelrahmen ergibt sich eine vollständige Abdeckung der Ausmündung des ersten Stufenkanals im Eckbereich durch das Lappenteil, was für ein gefälliges Äußeres der Treibstangeneinheit in diesem Bereich sorgt und auch das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit in den ersten Stufenkanal ausschließt.
  • Die Dicke des Stulpschienenlappens kann so gewählt werden, daß der Stulpschienenlappen in den Treibstangenkanal des zweiten Rahmenschenkels eindringt. Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, daß der Stulpschienenlappen in zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels senkrechter und zur Flügelrahmenebene paralleler Richtung zum zweiten Rahmenschenkel hin über den wenigstens einen Vorsprung um eine Länge vorsteht, welche der Stulpschienendicke bzw. der Tiefe des Stulpschienenkanals des zweiten Stufenkanals im wesentlichen entspricht. Der Stulpschienenlappen kann folglich von einem im wesentlichen rechtwinklig umgebogenen Endabschnitt der ersten Stulpschiene gebildet sein; auch ragt der Stulpschienenlappen bis auf einen ggf. vorhandenen Rastbolzen zur Verkopplung mit der zweiten Stulpschiene, nicht in den Treibstangenkanal des zweiten Rahmenschenkels hinein, so daß ausreichend Platz für die Treibstange, ggf.
  • eine Eckumlenkung, ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein wahlweise am Stulpschienenlappen anbringbares Zusatzteil vorgesehen, welches wenigstens einen zur Anlage am Stulpschienenkanalboden seitlich des Treibstangenkanals vorgesehenen Steg aufweist, dessen zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels senkrechte, zur Flügelrahmenebene parallele Stegdicke der Stulpschienendicke bzw. der Tiefe des Stulpschienenkanals des zweiten Stufenkanals im wesentlichen entspricht. Für den Fall, daß zwar sowohl der erste wie auch der zweite Stufenkanal am Flügelrahmen vorgesehen ist, jedoch lediglich die erste Teileinheit zu montieren ist, sorgt das am Vorsprung angebrachte Zusatzteil dafür, daß das Lappenteil (über das am Stulpschienenkanalboden anliegende Zusatzteil) bei dem während der Montage erfolgenden Hineinschieben der ersten Einheit längs des ersten Stufenkanals in der gleichen Stellung der ersten Teileinheit am zweiten Rahmenschenkel anschlägt, wie für den Fall, daß lediglich der erste Stufenkanal in den Flügelrahmen eingearbeitet ist (wobei dann das Zusatzteil vor der Montage zu entfernen ist). Die erste Teileinheit kann daher unverändert bei Flügelrahmen mit und ohne zweitem Stufenkanal eingesetzt werden, wobei in beiden Fällen die Montage aufgrund des Anschlags schnell, einfach und präzise erfolgen kann.
  • Das Zusatzteil kann von der ersten Teileinheit gesondert gelagert werden, um im Bedarfsfalle am Lappenteil angebracht zu werden. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Zusatzteil unverlierbar an der ersten Teileinheit angebracht, nämlich dadurch, daß das Zusatzteil als an der Stulpschiene im Bereich der von der Stulpschiene und der Stulpschienenlasche gebildeten Ecke schwenkbar gelagerter Beidreharm ausgebildet ist, welcher wahlweise aus einer Bereitschaftsstellung, in der er längs der Stulpschiene der ersten Teileinheit verläuft, in eine Einsatzstellung mit Anlage an der Innenseite des Vorsprungs verschwenkbar ist.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind zwei an den beiden Enden der zur Flügelrahmenebene senkrechten Eckkante schwenkbar gelagerte, Beidreharme vorgesehen.
  • Diese können über eine Schwenkwelle miteinander verbunden sein, was für zuverlässigen Halt der Beidreharme an der Stulpschiene sorgt und daneben auch eine gleichzeitige und damit besonders rasche Umstellung der Beidreharme erlaubt.
  • Geringe Herstellungskosten sind gewährleistet, wenn das Zusatzteil, ggf. die mit der Schwenkwelle einstückig ausgebildeten Beidreharme von einem Kunststoffteil gebildet sind.
  • Um die mechanische Festigkeit der Eckverbindung zu erhöhen, ist erfindungsgemäß ein Winkelteil vorgesehen, dessen einer Schenkel das Lappenteil bildet und dessen anderer Schenkel an der Stulpschiene der ersten Einheit starr befestigt, bevorzugt vernietet, ist.
  • Bevorzugt entspricht die Breite des anderen Schenkels der Breite des Treibstangenkanals, so daß die Beidreharme am anderen Schenkel vorbeigeschwenkt werden können. Falls auch die Breite der Stulpschiene in diesem Bereich der Breite des Treibstangenkanals entspricht, können die Beidreharme in ihrer Bereitschaftsstellung auf gleiche Höhe wie die Stulpschiene längs deren Seitenränder verlaufen.
  • Es wird vorgeschlagen, daß das Winkelteil einen Anschlagssteg aufweist, dessen senkrecht zur Rahmenebene verlaufender Stegrand an der zur Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels senkrechten Endstirnfläche der Stulpschiene der ersten Teileinheit anliegt. Auf diese Weise erreicht man eine besonders stabile Verbindung zwischen Winkelteil und Stulpschiene. Bei Verwendung lediglich einer einzigen Nietverbindung zwischen Winkelteil und Stulpschiene verhindert der Anschlagssteg zuverlässig eine Verdrehung des Winkel- teils gegenüber der Stulpschiene um die Nietbolzenachse.
  • Um eine kostengünstige Schwenklagerung für die beiden Beidreharme zu erhalten, wird vorgeschlagen, daß der Anschlag vom Lappenteil ausgehend der Eckenform folgend gewölbt ist, und daß die Schwenkwelle der Beidreharme in einen durch die Wölbungsinnenseite des Anschlagssteg und einen Teilabschnitt der Endstirnfläche der Stulpschiene begrenzten Schwenkwellenlagerraum eingesetzt ist.
  • Um eine unerwünschte selbsttätige Schwenkbewegung des Beidreharms auszuschließen, wird vorgeschlagen, daß an einem der Längsränder des Stulpschienenlappens ein Rastvorsprung zum Festlegen des Beidreharms in dessen Einsatzstellung vorgesehen ist und daß an einem der Längsränder der Stulpschiene ein Rastvorsprung zur Festlegung der Beidreharme in -deren Bereitschaftsstellung vorgesehen ist.
  • Um zu erreichen, daß die Außenseite des Lappenteils im wesentlichen bündig mit der Stulpschiene der zweiten Teileinheit abschließt, wird vorgeschlagen, daß die Stulpschiene der zweiten Teileinheit mit einer angenähert Z-förmig zum Treibstangenkanalboden hin gekröpften Verbindungslasche versehen ist, deren zur Flügelrahmenebene senkrechte Breite kleiner oder gleich der Treibstangenkanalbreite ist, und daß eine Koppeleinrichtung vorgesehen ist zur Befestigung der Verbindungslasche an der Innenseite des Stulpschienenlappens der ersten Teileinheit. Aufgrund ihrer reduzierten Breite kann die Verbindungslasche in den Treibstangenkanal eindringen und somit mit ihrer Außenseite an der Innenseite des Stulpschienenlappens anliegen. Die Koppeleinrichtung sorgt für eine zuverlässige Verbindung, welche bevorzugt von einer Rastverbindung zwischen den beiden Teilen Verbindungslasche, Stulpschienenlappen gebildet ist, um den Zusammenbau zu erleichtern.
  • Diese Rastverbindung besteht bevorzugt aus einem Rastvor sprung am einen Teil und einer komplementären Rastausnehmung am anderen Teil, wobei der Rastvorsprung von einem abgeschrägten Rastbolzen gebildet sein kann, um hierdurch eine Auflaufschräge zu bilden. Diese Auflaufschräge ist dann von Bedeutung, wenn die Stulpschiene der zweiten Teileinheit noch an einer anderen Stelle mit der ersten Teileinheit verbunden ist, insbesondere über eine Eckumlegung, wie im folgenden noch ausgeführt werden wird.
  • Es kann dann als erstes die Verbindung beider Stulpschienen über die Eckumlenkung hergestellt werden und anschließend die Verrastung der beiden Teile Verbindungslasche und Stulpschienenlappen.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Stulpschienen-Treibstangeneinheit an einer Ecke eines Flügelrahmens umfassend zwei Teileinheiten mit jeweils einer sich längs jeweils eines der beiden, an der Ecke zusammentreffenden Rahmenschenkels erstreckenden Stulpschiene, sowie eine Eckumlenkung im Eckbereich, wobei eine erste der beiden Stulpschienen an einem Eckumlenkungsgehäuse befestigt ist und wobei im Eckbereich ein Stulpschienenende der ersten Stulpschiene mit einem Stulpschienenende der zweiten Stulpschiene verbunden ist, ggf. mittels eines bzw. des an einem der Stulpschienenenden vorgesehenen, sich in Längsrichtung der zweiten Stulpschiene erstreckenden Rastvorsprungs, der mit einer Rastausnehmung eines am anderen Stulpschienenende vorgesehenen Rastausnehmungsteils zusammenwirkt. Eine derartige Stulpschienen-Treibstangeneinheit ist aus der DE-OS 20 46 856 an sich bekannt. Bei der Montage dieser Stulpschienen-Treibstangeneinheit an der Flügelrahmenecke wird als erstes die erste Stulpschiene 2 samt an dieser befestigter Eckumlenkung 6 an das Flügelrahmeneck angelegt und anschließend die zweite Stulpschiene 1 samt Treibstange 3 unter Einfädelung des Kupplungszapfens 12 der Eckumlenkung in das Kupplungsloch 14 der Treibstange 3. Mittels einer eine Bohrung 28 der zweiten Stulpschiene sowie eine Bohrung 29 des Eckumlenkungsgehäuses durchsetzenden Schraube werden beide Teile gleichzeitig am Rahmen befestigt. Das gesonderte Rastausnehmungsteil 21 wird mit der zweiten Stulpschiene verrastet und an die Außenseite der ersten Stulpschiene gehalten, woraufhin mittels einer eine Bohrung 25 des Rastausnehmungsteils sowie eine Bohrung 26 der ersten Stulpschiene durchsetzenden Schraube beide Teile gleichzeitig am Flügelrahmen befestigt werden. Das als Haltewinkel ausgebildete Rastausnehmungsteil dient hierbei der Verbesserung des Zusammenhalts der Stulpschienenenden.
  • Die beschriebene Montageweise ist jedoch umständlich und zeitraubend, da drei gesonderte Baueinheiten zu handhaben sind, nämlich die beiden gesonderten Teileinheiten sowie das Rastausnehmungsteil, wobei die Schwierigkeit hinzukommt, daß beim Aufsetzen der die zweite Stulpschiene umfassenden zweiten Teileinheit die zugehörige Treibstange gerade so orientiert sein muß, daß der Kupplungszapfen der Eckumlenkung mit dem Treibstangen-Kupplungsloch übereinstimmt.
  • Um bei einfachem Aufbau und geringen Herstellungskosten der Stulpschienen-Treibstangeneinheit deren Montage zu vereinfachen, wird vorgeschlagen, daß die zweite Stulpschiene am Eckumlenkungsgehäuse mittels eines Koppelteils befestigbar ist und daß ggf. das Rastausnehmungsteil mit dem anderen Stulpschienenende starr, vorzugsweise einstückig, verbunden ist. Die beiden Teileinheiten der Stulpschienen-Treibstangeneinheit können also bereits vor der eigentlichen Montage zu einer der Eckenform des Flügelrahmens folgenden Winkel-Anordnung zusammengebaut werden, so daß bei der eigentlichen Montage am Flügelrahmen lediglich ein Teil, nämlich diese Winkelanordnung, an das Rahmeneck anzulegen und zu befestigen ist. Aufgrund des Eckanschlags ergibt sich eine selbsttätige Lagezentrierung der Winkelanordnung relativ zum Flügelrahmen.
  • Die Winkelanordnung kann im Bedarfsfalle auch als Bohrungslehre verwendet werden. Zur Befestigung der zweiten Stulpschiene an der ersten Teileinheit ist als zusätzliches Bauteil lediglich das Koppelteil zur Befestigung am Eckumlenkungsgehäuse erforderlich. Das Koppelteil kann dabei am entsprechenden, vom Eckbereich entfernten Ende des Eckumlenkungsgehäusesvorgesehen sein, so daß sich zwei relativ weit voneinander entfernte Befestigungspunkte der zweiten Stulpschiene an der Eckumlenkung bzw.
  • der ersten Stulpschiene ergeben, was wiederum zur Erhöhung der mechanischen Stabilität der vormontierten Stulpschienen-Treibstangeneinheit beiträgt. Weitere Koppelteile erübrigen sich, insbesondere Kopplungsteile (wie z.B. Rasthaken) im Eckbereich zur Verkopplung der zweiten Stulpschiene mit dem Eckumlenkungsgehäuse. Die beiden Stulpschienenenden können miteinander auf unterschiedliche Art und Weise lösbar oder unlösbar miteinander verbunden sein; besonders bevorzugt ist jedoch die Verbindung beider Stulpschienenenden mittels einer Verrastung, da diese Art der Verbindung bei geringen Herstellungskosten schnell und einfach herstellbar und im Bedarfsfalle wieder lösbar ist. Dennoch ist ein sicherer Zusammenhalt zwischen den beiden Stulpschienen im Eckbereich gewährleistet, da der in Längsrichtung der zweiten Stulpschiene sich erstreckende Rasthaken beide Stulpschienenenden zuverlässig zusammenhält, solang er in die Rastausnehmung eingerückt bleibt, solange er also seine Lage in bezug auf die Längsrichtung der zweiten Stulpschiene unverändert beibehält. In dieser Lage wird er jedoch durch das die zweite Stulpschiene mit dem Eckumlenkungsgehäuse verbindende Koppelteil fixiert.
  • Wie vorstehend beschrieben, kann der Rastvorsprung von einem zur Bildung einer Auflaufschräge abgeschrägten Rastbolzen gebildet sein, was besonders einfache Vormontage erlaubt, da man als erstes die zweite Stulpschiene mittels des Koppelteils am Eckumlenkungsgehäuse befestigen und anschließend um diesen Befestigungspunkt die zweite Stulpschiene in Richtung zur ersten Stulpschiene hin verschwenken kann, bis schließlich der Rastvorsprung, erleichtert durch die Auflaufschräge, in die Rastausnehmung einrasten kann. Diese Art der Rastverbindung läßt sich relativ schwer lösen. Um in diesem Falle dennoch die zweite Stulpschiene wieder in einfacher Weise lösen zu können, wird vorgeschlagen, daß das Koppelteil als Verrastungsteil ausgebildet ist, welches an einem der Teile Gehäuse, zweite Stulpschiene angebracht ist und einen an das andere Teil angreifenden Rasthaken aufweist. Der Rastvorsprung sowie der Rasthaken können nun derart angeordnet sein, daß sie den dazwischenliegenden Abschnitt der zweiten Stulpschiene unter mehr oder weniger starke Druckspannung in Stulpschienenlängsrichtung setzen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß die Rastnase des eine Rastausnehmung der zweiten Stulpschiene durchsetzenden Rasthakens auf der vom Rahmeneck abgewandten Seite des Rasthakens angeordnet ist, und daß der Rastvorsprung entweder am Stulpschienenende der zweiten Stulpschiene auf der rahmenzugewandten Stulpschieneninnenseite oder am Stulpschienenende der ersten Stulpschiene auf der Stulpschienenaußenseite vorgesehen ist.
  • Hierdurch erreicht man, daß der Abschnitt der zweiten Stulpschiene zwischen Rasthaken und Rastvorsprung mehr oder weniger unter Zugspannung gesetzt wird. Dies eröffnet die Möglichkeit, das Verrastungsteil in einfacher Weise dadurch am Eckumlenkungsgehäuse zu befestigen, daß das Verrastungsteil mit einem Befestigungsabschnitt in den in Längsrichtung der zweiten Stulpschiene offenen Querschnitt des Eckumlenkungsgehäuses bis in eine Anschlagsstellung eingeschoben wird.
  • Um nach dem Einschieben des Befestigungsabschnitts und vor der Verrastung mit der zweiten Stulpschiene einen Verlust des Verrastungsteils auszuschließen, wird vorgeschlagen, daß der Befestigungsabschnitt innerhalb des Eckumlenkungsgehäuses verrastbar ist, bevorzugt mittels einer in eine Gehäuseausnehmung eingreifenden Rasterhebung des Befestigungsabschnittes.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der wenigstens eine Vorsprung von einem gesonderten, am Stulpschienenlappen lösbar oder unlösbar angebrachten, über den Umriß des Stulpschienenlappens wenigstens im Bereich einer der Umrißkanten vorstehenden Vorsprungsteil gebildet ist. Im Vergleich zur vorstehend beschriebenen Lösung mit einem einstückigen Winkelteil, welches sich durch besondere Robustheit auszeichnet, ergibt sich ein geringerer Herstellungsaufwand, da das Vorsprungsteil besonders einfach ausgebildet sein kann und der Stulpschienenlappen, wie bereits erwähnt, von einem im wesentlichen rechtwinklig umgebogenen Endabschnitt der ersten Stulpschiene gebildet sein kann. So kommt als Vorsprungsteil insbesondere ein an der vom zweiten Flügelrahmenschenkel abgelegenen Außenseite des Stulpschienenlappens angebrachtes, das Vorsprungsteil bildendes Plättchen in Frage. Dieses kann der Einfachheit halber am Stulpschienenlappen angenietet sein.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist der wenigstens eine Vorsprung unlösbar mit dem Stulpschienenlappen verbunden. Im Falle eines Flügelrahmens mit erstem und zweitem Stufenkanal ist dann das Zusatzteil gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in seine Einsatz stellung zu verschwenken oder gemäß einer weiteren Ausführungsform an den Stulpschienenlappen anzustecken. In einer Weiterbildung der Erfindung ist auch das Vorsprungsteil an den Stulpschienenlappen ansteckbar. Da bei den einzelnen Fallgestaltungen (nur erster Stufenkanal, erster und zweiter Stufen- kanal mit lediglich einer ersten Teileinheit bzw. mit erster und zweiter Teileinheit) alternativ die Vorsprünge des Vorsprungsteils und die Stege des Zusatzteils zur Anlage an entsprechende Flügelrahmenflächen gelangen, besteht die materialsparende Möglichkeit, alternativ das Vorsprungsteil bzw. das Zusatzteil an den Stulpschienenlappen anzustecken.
  • In einer sich durch mechanische Stabilität und einfacher Herstellbarkeit auszeichnenden Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Vorsprungsteil und/oder das Zusatzteil rahmenartig ausgebildet ist, mit zwei sich längs der Seitenränder des Stulpschienenlappens in zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels paralleler Richtung erstreckenden, vorzugsweise mit Führungsnuten für die Seitenränder versehenen Seitenschenkeln und zwei die Seitenschenkel verbindenden Querschenkeln, wobei an einem oder beiden Seitenschenkeln der wenigstens eine Vorsprung des Vorsprungsteils bzw. der wenigstens eine Steg des Zusatzteils ausgebildet ist. Der der ersten Stulpschiene nähergelegene Querschenkel verläuft dabei vorzugsweise auf der Innenseite des Stulpschienenlappens. Hierbei kann der von der ersten Stulpschiene entferntere Querschenkel mit der Innenseite des Stulpschienenlappens im wesentlichen bündig abschließen. Der erstere Quersteg verhindert, daß sich der Rahmen beimrAnschlag der Stulpschienen-Treibstangeneinheit am zweiten Rahmenschenkel löst. Er ragt nicht in die Falzluft hinein, so daß sich die Möglichkeit ergibt, daß die Außenseite des Zusatzteils und die Außenseite des Stulpschienenlappens in einer gemeinsamen Ebene liegen, bevorzugt in der Ebene der Rahmenfalzumfangsfläche des zweiten Rahmenschenkels. Um mit einfachen Mitteln zu erreichen, daß dennoch der auf den Stulpschienenlappen aufgesteckte Rahmen zuverlässig am Lappen hält, wird vorgeschlagen, daß die Längsränder des Stulpschienenlappens zur Außenseite des Stulpschienenlappens hin abgeschrägt sind, und daß an den Seitenschenkeln des Rahmens an den Schrägflächen anliegende Haltevorsprünge vorgesehen sind.
  • Um ein versehentliches Abziehen des Rahmens vom Stulpschienenlappen zu verhindern, ist eine Rastverbindung zwischen dem Rahmen und dem Stulpschienenlappen vorgesehen, vorzugsweise in Form eines an einem oder an beiden Seitenschenkeln vorgesehenen Rastvorsprungs oder Rastausnehmung und einer komplementären Rastausnehmung bzw. Rastvorsprung am entsprechenden Seitenrand des Stulpschienenlappens.
  • Damit der von der ersten Stulpschiene entferntere Querschenkels des Rahmens die an der zweiten Stulpschiene vorgesehene, an der Innenseite des Stulpschienenlappens anliegende gekröpfte Verbindungslasche nicht stört, ist vorgesehen, daß der von der ersten Stulpschiene entferntere Querschenkel mit der Innenseite des Stulpschienenlappens im wesentlichen bündig abschließt.
  • Ein entscheidender Vorteil der Ausführungsform mit wahlweise an den Stulpschienenlappen aufsteckbaren Vorsprungsteil bzw. Zusatzteil liegt darin, daß,wie erwähnt, das Zusatzteil samt Stulpschienenlappen mit der Rahmenfalzumfangsfläche bündig abschließen kann,so daß die Stulpschienen-Treibstangeneinheit im Eckbereich überhaupt nicht in die Falzluft hineinragt. Für im Eckbereich ggf. vorgesehene Rahmenbeschlagsteile, wie z.B. ein Scherenlager, besteht daher ausreichend Raum.
  • Die Erfindung wird im folgenden an bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung einer erfindungs- gemäß ausgebildeten vormontierten Stulpschienen-Treibstangeneinheit; Fig. 2 eine teilweise abgebrochene, isometrische, explosionszeichnungsartige Darstellung der in eine Flügelrahmenecke einzusetzenden Stulpschienen-Treibstangeneinheit gemäß Fig. 1 (Blickrichtung II in Fig. 1); Fig. 2A einen Detailschnitt nach Linie IIA-IIÅ in Fig. 2; Fig. 3 eine Darstellung ähnlich Fig. 2, wobei jedoch lediglich eine Teileinheit der Stulpschienen-Treibstangeneinheit in die Flügelrahmenecke gemäß Fig.
  • 2 einzusetzen ist; Fig. 4 eine Darstellung ähnlich Fig. 3, wobei jedoch die Teileinheit in eine Flügelrahmenecke mit einem Stufenkanal lediglich längs eines der Rahmenschenkel einzusetzen ist; Fig. 5 eine Seitenansicht eines Verrastungsteils der Stulpschienen-Treibstangeneinheit gemäß Fig. 1; Fig. 6 eine Draufsicht auf das Teil gemäß Fig. 5; Fig. 7 eine vereinfachte, isometrische Darstellung eines abgewinkelten Stulpschienenendes einer abgewandelten Stulpschienen-Treibstangeneinheit mit einem aufsteckbaren Zusatzteil; Fig. 8 eine Schnittdarstellung einer in eine Flügelrahmenecke gemäß Fig. 2 eingesetzten Stulpschienen-Treibstangeneinheit ähnlich Fig. 1 jedoch mit gemäß Fig. 7 ausgebildetem Stulpschienenende und auf gestecktem Zusatzteil; Fig. 9 einen Schnitt der Anordnung gemäß Fig. 8 nach Linie IX-IX; Fig. 10 einen Schnitt entsprechend Fig. 8 jedoch mit einer in einen Flügelrahmen gemäß Fig. 4 eingesetzten Treibstangeneinheit und einem anstelle des Zusatzteils aufgestecktem Vorsprungsteil; und Fig. 11 eine vereinfachte isometrische Darstellung eines Stulpschienenendes einer weiteren Ausführungsform.
  • Die in den Figuren dargestellte, allgemein mit 10 bezeichnete Stulpschienen-Treibstangeneinheit ist zur Montage an einem in den Fig. 2 bis 4 abgebrochen und vereinfacht dargestellten Flügelrahmen 12 bestimmt. Der Flügelrahmen kann ein Fensterflügelrahmen sein oder auch ein Türflügelrahmen.
  • Die Rahmenschenkel, von denen in den Fig. 2 bis 4 ein erster und ein zweiter, in einem Rahmeneck zusammentreffende Rahmenschenkel 14 bzw. 16 dargestellt sind, können aus Vollmaterial, beispielsweise Holz, oder aus Kunststoff- oder Metall-Hohlprofilen hergestellt sein. In einer ersten, in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform ist sowohl in den ersten Rahmenschenkel 14 als auch in den zweiten Rahmenschenkel 16 von der jeweiligen Rahmenfalzumfangsfläche 18 her ein erster bzw. zweiter Stufenkanal 20 bzw.
  • 22 ausgeformt. Beide Stufenkanäle haben identischen Querschnitt und gehen gemäß Fig. 3 im dargestelltenRahmeneck 12a ineinander über. Der jeweilige Stufenkanal besteht aus einem Stulpschienenkanal 24 sowie einem in den Boden des Stulpschienenkanals eingelassenen schmäleren Treibstangenkanal 26. Der Treibstangenkanal 26 ist in Richtung senkrecht zur Rahmenebene angenähert symmetrisch bezüglich des Stulpschienenkanals 26 angeordnet, so daß sich beidseits des Treibstangenkanals 26 zwei angenähert gleich breite5 zur Rahmenebene senkrechte Flächenstreifen 28 ausbilden, die den übriggebliebenen Boden des Stulpschienenkanals 24 bilden und an denen die rahmenzugewandte Innenseite 30 einer zugeordneten ersten bzw. zweiten Stulpschiene 32 bzw. 34 nach erfolgter Montage der Stulpschienen-Treibstangeneinheit gemäß Fig. 2 zur Anlage gelangt. Dementsprechend ist der Treibstangenkanal 26 des ersten Rahmenschenkels 14 bzw.
  • des zweiten Rahmenschenkels 16 zur Aufnahme einer zugeordneten Treibstange 36 bzw. 38 der Einheit 10 bestimmt.Der Blendrahmen 12 ist mit einem Überschlag 40 versehen in Form eines umlaufenden, nach außen abstehenden und zur Rahmenebene parallelen Steges, welcher mit einer der zur Rahmenebene parallelen Rahmenflächen (der Fläche 42) bündig abschließt. Beim Schließen des Flügels schlägt die von der Fläche 42 abgewandte Innenfläche 44 des überschlags 40 an einer entsprechenden Gegenfläche des nicht dargestellten Blendrahmens an.
  • Wie noch näher erläutert werden wird, kann in den Blendrahmen 12 gemäß Fig. 2 und 3 wahlweise die komplette Treibstangeneinheit 10 eingesetzt werden (Fig. 2) oder lediglich eine erste Teileinheit 46 (Fig. 4). Da zur Montage der ersten Teileinheit 46 lediglich einer der Stufenkanäle, nämlich der erste Stufenkanal 20 des ersten Rahmenschenkels 14,benötigt wird, besteht die Möglichkeit die erste Teileinheit 46 auch in einen in Fig. 4 abgebrochen und vereinfacht dargestellten Flügelrahmen 12' einzusetzen, der im Unterschied zum Rahmen 12 gemäß Fig. 2 und 3 keinen entsprechenden Stufenkanal im zweiten Rahmenschenkel 16' aufweist.
  • Der prinzipielle Aufbau der Stulpschienen-Treibstangeneinheit geht aus den Fig. 1 und 2 hervor. Die Einheit 10 besteht aus zwei miteinander verrastbaren Teileinheiten, nämlich der bereits erwähnten ersten Teileinheit 46 sowie einer zweiten Teileinheit 48. Die erste Teileinheit 46 wird von der ersten Stulpschiene 46 sowie der ersten Treibstange 36 gebildet, wobei in bekannter Weise Verrie- gelungselemente mit der Treibstange 36 starr verbunden sein können, die, ein Langloch 50 der Stulpschiene 32 durchsetzend, aus dem Stufenkanal 20 herausgeführt sind und in den Falzraum außerhalb der Rahmenfalzumfangsfläche 18 hineinragen. Im in Fig. 1 dargestellten Beispiel ist die erste Teileinheit 46 zur Montage am oberen Horizontalschenkel des Flügelrahmens vorgesehen. In diesem Falle dient das mit der Treibstange 36 starr verbundene Verriegelungselement 52 der Festlegung eines Ausstellarms 54 in einer Drehstellung, in der der Ausstellarm 54 parallel zur Längsrichtung des oberen Rahmenschenkels gehalten wird. Hierzu greift das Verriegelungselement an ein entsprechendes Verriegelungsgegenstück 56 an der Unterseite des Ausstellarms 54 an. In dieser Betriebsstellung der Stulpschienen-Treibstangeneinheit 10 kann der Flügelrahmen um die vertikale, mit D bezeichnete Drehachse gedreht werden.
  • Soll dagegen der Flügelrahmen um eine horizontale Kippachse K im Bereich des unteren horizontalen Rahmenschenkels gekippt werden, so wird das Verriegelungselement 52 durch eine entsprechende Verschiebung der Treibstange 36 in deren Längsrichtung außer Eingriff mit dem Gegenstück 56 des Ausstellarms 54 gebracht, so daß der Arm 54 um einen an seinem von der Drehachse D entfernten Ende vorgesehenen, in einem Langloch der Stulpschiene 32 hin und her verschiebbar gelagerten Drehbolzen -58 verschwenken kann. Der Ausstellarm 54 kann Teil einer im übrigen nicht dargestellten Ausstellschere sein. Die erste Treibstangeneinheit 46 im oberen Rahmenschenkel 14 ist mit der zweiten Treibstangeneinheit 48 verkoppelt, welche letztere im dargestellten Beispiel längs des der Drehachse D nahen vertikalen Rahmenschenkels 16 verläuft. Die Treibstange 38 der zweiten Teileinheit 48 trägt einen Verriegelungskloben 60, welcher zum Eingriff in ein entsprechendes Riegelblech im Blendrahmen bestimmt ist, um den Flügelrahmen ringsum zuverlässig abdichtend in einer Schließstellung am Blendrahmen zu halten. Die Bewegungskopplung der beiden Treibstangen 36 und 38 erfolgt über eine Eckumlenkung 62.
  • Diese besteht gemäß Fig. 2 aus einem Eckumlenkungsgehäuse 64, in welchem in üblicher Weise ein Umlenkelement, z.B.
  • in Form einer länglichen Blattfeder 66, zug- und drucksteif um die Ecke geführt ist. An die Stelle der Blattfeder kann z.B. auch eine-Gliederkette treten. Das Gehäuse 64 besteht aus einem C-Profil, welches zu einem abgerundeten 900-Winkel gebogen ist, wobei der zwischen den Profil-Längsrändern gebildete Schlitz 68 auf der Winkelinnenseite liegt. Das Gehäuse 64 ist starr mit der Stulpschiene 34 der zweiten Teileinheit 48 verbunden, insbesondere durch zwei in Fig. 1 angedeutete Nietbolzen 69. Die ander dem Flügelrahmen zugewandten Innenseite der Stulpschiene 34 angeordnete Treibstange 38 ist mit einem angenähert Z-förmig gekröpften Endabschnitt 38a versehen, welcher entlang der Innenseite des Gehäuses 64 hin und her verschiebbar ist unter ständiger Verkopplung mit der Blattfeder 66 über einen beide Teile starr miteinander verbindenden Nietbolzen 38b. Man erkennt in Fig. 2, daß der Abschnitt 38a ein Langloch 38c aufweist. Dieses Langloch wird nach erfolgter Montage der Einheit 10 am Flügelrahmen 12 von-einer in eine Schraubenöffnung 34a der Stulpschiene 34 eingesetzten, in den Boden des Treibstangenkanals 26 eingeschraubten Befestigungsschraube durchsetzt.
  • Dementsprechend ist auch die Treibstange 36 der ersten Teileinheit 46 mit einem Lang loch 36c versehen, welches nach erfolgter Montage von einer in eine Schraubenöffnung 32a der Stulpschiene 32 eingesetzten und in den Nutgrund des Treibstangenkanals 26 eingeschraubten Befestigungsschraube durchsetzt wird. Zusätzlich wird das Langloch 36c noch von einem Verrastungsteil 70 durchsetzt, welches in noch zu beschreibender Weise der Verbindung der beiden Teileinheiten 46 und 48 dient. Die Bewegungskopplung zwischen der ersten Treibstange 36 und der Blattfeder 66 übernimmt ein Kupplungszapfen 66a, welcher, ein entsprechendes Langloch 64a des Gehäuses 64 durchsetzend, über die flügelrahmenferne Außenseite des Gehäuses 64 vorsteht und welchem ein Kupplungsloch 36d der Treibstange 36 zugeordnet ist.
  • Das Kupplungsloch 36d befindet sich neben dem Verriegelungselement 52, welches über einem Nietkopf 52a starr mit der Treibstange 36 verbunden ist. Das Verriegelungselement 52 durchsetzt, wie bereits erwähnt, das Langloch 50 der Stulpschiene 32 und besitzt an der Stulpschienen-Außenseite einen nicht näher dargestellten, durchmesservergrößerten Bund, mit welchem er an der Stulpschienen-Außenseite anliegt und auf diese Weise für eine Führung der Treibstange 36 an der Stulpschiene 32 sorgt. Zürn Kupplungszapfen 66a ist noch nachzutragen, daß er zur Verbesserung der Führung an seinem, dem Flügelrahmen zugewandten, inneren Ende .mit einer durchmesservergrößerten Gleitscheibe 66b starr verbunden ist, die entlang der dem Flügelrahmen zugewandten Innenseite des Gehäuses beidseits des Schlitzes 68 entlanggleitet.
  • Das der Verbindung beider Teileinheiten 46 und 50 dienende Verrastungsteil 70 ist in den Fig. 5 und 6 gesondert dargestellt. Es besteht aus einem Rasthaken 70a und einem in das Gehäuse 64 der Eckumlenkung 62 teilweise einschiebbaren Befestigungsabschnitt 70b. Der Rasthaken 70a besteht aus einem Hakenhals 70a' sowie einer Hakennase 70a". Der Hakenhals 70a' verläuft im montierten Zustand senkrecht zur Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 sowie parallel zur Rahmenebene, also senkrecht zu der durch die flache Stulpschiene 32 definierten Ebene. Die Hakennase 70a" steht vom Hakenhals 70a' auf der vom in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Rahmeneck 12a abgewandten Seite des Hakenhalses 70a' in Längsrichtung des Rahmenschenkels 14 ab.
  • Der Hakenhals 70al ist angenähert halbzylindrisch geformt, wobei die Wölbung dem Rahmeneck 12a zugewandt ist. Die vom Rahmeneck 12a abgewandte ebene Fläche 74 des halbzylindrischen Hakenhalses 70a' liegt im zusammengebauten Zustand an einer dementsprechend zur Längsrichtung des Rahmenschenkels 14 senkrechten Begrenzungsfläche 76a einer dem Verrastungsteil 70 zugeordneten Rastausnehmung 76 der Stulpschiene 32 an; die an die Fläche 74 anschließende Unterseite 77 der Hakennase 70a" (siehe auch Fig. 5) liegt dann an der vom Flügelrahmen abgewandten Außenseite der Stulpschiene 32 an. Der Unterseite 77 der Hakennase 70a" liegt eine Anschlagsfläche 78 eines Eckvorsprungs 80 gegenüber. Der Abstand a zwischen den Flächen 76 und 78 entspricht im wesentliöhen der Dicke b der Stulpschiene 46, so daß im zusammengebauten Zustand der Stulpschienen-Treibstangeneinheit gemäß Fig. 1 die Stulpschiene 32 mit dem Rand ihrer Ausnehmung 76 zwischen die Flächen 77 und 78 des Verrastungsteils 70 eingepaßt ist. Das Verrastungsteil 70 sorgt so für einen definierten Abstand zwischen Stulpschiene 32 und Eckumlenkungsgehäuse 64, was insbesondere für eine reibungsarme Treibstangenverschiebung wesentlich ist. Um die Herstellung der Rastausnehmung 76 zu vereinfachen, geht diese in das Langloch 50 über, wobei eine Engstelle 82 zwischen Rastausnehmung 76 und Langloch 50 vorgesehen ist, die als Bewegungsendanschlag für das Verriegelungselement 52 dient. Der Umriß der Rastausnehmung 76 entspricht dem angenähert halbkreisförmigen Umriß der Hakennase 70a", so daß die Hakennase 70a" durch die Rastausnehmung 76 hindurchgesteckt werden kann.
  • Der Befestigungsabschnitt 70b des Verrastungsteils 70 ist in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 länglich ausgebildet; die zur Rahmenebene senkrechte Breite des Befestigungsabschnitts entspricht der Breite des Schlitzes 68 des Eckumlenkungsgehäuses 64. An seinen beiden zur Flügelrahmenebene parallelen Seiten ist der Befestigungsabschnitt 70b jeweils mit einem Längssteg 84 versehen, deren vom Flügelrahmen abgewandte Außenseiten mit der entsprechenden Außenseite 86 des Befestigungsabschnitts 70b bündig abschließen (siehe Fig. 5 und 6). In ihrer Breite und Dicke sind die Stege derart an den Querschnitt des Gehäuses 64 angepaßt, daß der Befestigungsabschnitt 70b in den offenen Querschnitt des Gehäuses 64 vom entsprechenden Gehäuseende her einschiebbar ist, wobei der Gehäusequerschnitt im wesentlichen vollständig durch die beiden Stege 84 und den dazwischenliegenden Befestigungsabschnitt 70b ausgefüllt ist. Das Verrastungsteil 70 wird soweit in das Gehäuse 64 eingeschoben, bis schließlich der Fuß des Hakenhalses 70a am Gehäuse 64 anschlägt.
  • Hierbei dringt die dem Schlitz 68 gegenüberliegende Rückwand 90 des Gehäuses 64 in eine zum Rahmeneck 12a hin offene Ausnehmung 88 am Fuß des Hakenhalses 70a ein. Um einen Verlust des in das Gehäuse 64 eingesetzten Verrastungsteils 70 vor dem Zusammenbau der beiden Teileinheiten 46 und 48 auszuschließen, ist an der Außenseite 86 des Befestigungsabschnitts eine Rasterhebung 92 in Form eines im wesentlichen zylindrischen Vorsprungs vorgesehen, welche in eine zugeordnete kreislochförmige Ausnehmung 94 in der Rückwand 90 des Gehäuses 64 eingreift, sofern der Befestigungsabschnitt 70b bis zum Anschlag in das Gehäuse 64 eingeschoben ist. Um das Einschieben zu erleichtern, ist die Rasterhebung 92 mit einer als Auflauffläche dienenden zum Rahmeneck 12a hin geneigten Stirnfläche 92a versehen (siehe Fig. 5 und 6).
  • Bei der Vormontage der beiden Teileinheiten 46 und 50 zu der in Fig. 1 dargestellten, mechanisch stabilen Winkelanordnung werden die beiden Teileinheiten an zwei Stellen miteinander einrastend verbunden. Die eine Stelle ist der Ort des vorstehend beschriebenen Verrastungsteils 70, welches die erste Stulpschiene 32 unmittelbar mit dem von der zweiten Teileinheit fernen Ende des Eckumlenkungsgehäuses 64 verbindet; die andere Stelle liegt im Bereich der Rahmenecke 12a, wo die dort gelegenen Enden der beiden Stulpschienen 32 und 34 miteinander verrastet werden.
  • Hierzu ist das entsprechende Ende der Stulpschiene 46 mit einem Winkel 96 versehen, welcher der Form der Rahmenecke 12a folgt. Mit einem seiner Schenkel, dem Schenkel 96a, ist der Winkel mit einem Endabschnitt 32a der Stulpschiene 32 mittels eines einzigen Nietbolzens 97 vernietet.
  • Die zur Rahmenebene senkrechte Breite e des Schenkels 96a, die der Breite des Endabschnitts 32a entspricht, ist etwa genau so groß gewählt wie die gleichorientierte Breite c des Treibstangenkanals 26. Der andere Schenkel 96b des Winkels 96, welcher auch als Lappenteil bezeichnet werden kann, besteht aus einem relativ dicken,als Stulpschienenlappen bezeichenbaren Mittelabschnitt 98 sowie zwei Randabschnitten 100 an beiden zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels 16 parallelen Längsrändern des Winkelschenkels 96b. Die Breite des Mittelabschnitts 98b entspricht der Breite des Schenkels 96; der Mittelabschnitt 98 geht im Eckbereich in den Winkelschenkel 96a unmittelbar über. Die in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 gemessene Dicke d (siehe Fig.2A) der Randabschnitte 100 beträgt etwa 0,5 mm und ist daher wesentlich geringer als die übliche Stulpschienendicke b von etwa 2 mm. Der Mittelabschnitt 98 des Winkelschenkels 96b schließt mit seiner vom Flügelrahmen 12 abgewandten Außenseite bündig mit den beidseitigen Randabschnitten 100 ab.
  • Auf seiner Innenseite steht der Mittelabschnitt um einen Abstand f über die entsprechenden Innenseiten der Randabschnitte 100 vor; der Abstand f entspricht im wesentlichen der Stulpschienendicke b, die wiederum angenähert gleich der Kanaltiefe g des Stulpschienenkanals 24 ist.
  • Die in Fig. 2A eingezeichnete Gesamtlänge h des Schenkels 96b entspricht der auf die Rahmenfalzumfangsfläche 18 bezogenen Tiefe 1 des Treibstangenkanals 46 (siehe Fig. 2).
  • Die in Fig. 4 eingezeichnete, zur Flügelrahmenebene senkrechte Gesamtbreite m des Schenkels 96b entspricht der Kanalbreite n des Stulpschienenkanals 24 und ist damit geringfügig größer oder gleich der Breite p der ersten oder zwei- ten Stulpschiene 32 bzw. 34.
  • An der Innenseite des Winkelschenkels 96b befindet sich ein zylindrischer Rastvorsprung 102, dessen Stirnfläche 102a in Richtung zum freien Schenkelende des Winkelschenkels 96b hin geneigt ist. Diesem Rastvorsprung 102 ist eine dementsprechend im Querschnitt kreisförmige Rastausnehmung 104 am entsprechenden Ende der zweiten Stulpschiene 34 zugeordnet. Damit das Stulpschienenende an der Innenseite des Winkelschenkels 96b anliegen kann, ist das Ende unter Bildung einer Verbindungslasche 106 angenähert Z-förmig gekröpft. Die etwa um die Stulpschienendicke b nach einwärts versetzte Verbindungslasche 106 hat dieselbe Breite e wie der Mittelabschnitt 98.
  • Im Bereich des Ecks des Winkels 96 ist ein Zusatzteil 106 aus zwei durch eine Schwenkwelle 108 einstückig miteinander verbundenen Beidreharmen 110 um eine zur Rahmenebene senkrechte Achse 112 schwenkbar gelagert und zwar zwischen einer Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 4 und. einer Einsatzstellung gemäß Fig. 2. Zur Bildung eines Schwenkwellenlagerraums 113 für die Schwenkwelle 108 ist der Winkel 96 mit einem gewölbten, im Schnitt der Fig. 2A einem Viertelkreisbogen folgenden Anschlagssteg 114 versehen, der vom Schenkel 96b ausgehend auf die Stirnfläche des entsprechenden Endes der ersten Stulpschiene 32 zuläuft und diese schließlich berührt. Der Anschlagssteg 114 schließt bündig mit der Außenseite der Stulpschiene 32 ab. Die Stegbreite des Anschlagsstegs entspricht der Breite d der Randabschnitte 100 und ist damit wesentlich geringer als die Stulpschienendicke b. Auf der Wölbungsinnenseite des Anschlagsstegs 114 bildet sich demzufolge der Schwenkwellenlagerraum 113 aus, der im übrigen durch den nicht vom Anschlagssteg abgedeckten Bereich der Endstirnfläche der Stulpschiene 32 begrenzt ist sowie durch einen an den Anschlagssteg 114 anschließenden Streifen der Außenseite des Winkel- schenkels 96a. Ein erwünschter Nebeneffekt des Anschlagsstegs 114 ist, daß dieser eine Verdrehung des Winkels 96 um den einzigen Nietbolzen 98 verhindert und so für erhöhte mechanische Festigkeit sorgt.
  • Die beiden Beidreharme 110 haben gleiche Form. Ihre Länge entspricht etwa der Länge h des Schenkels 96b sowie der angenähert ebenso großen Länge des Schenkels 96a und des Endabschnitts 32a der ersten Stulpschiene 32. Die Breite jedes Beidrteharms 110 entspricht angenähert der Breite (m-e)2 des jeweiligen Randabschnitts 100. In der Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 4 füllen die beiden Beidreharme 110 demzufolge jeweils einen Stufenraum 115 aus, der durch die Breitenreduzierung des Endabschnitts 32a der ersten Stulpschiene 32 entstanden sind. Um ein ungewolltes Verdrehen der Beidreharme 110 aus dieser Stellung zu verhindern, können am Winkelschenkel 96a Rastvorsprünge 116 vorgesehen sein, die beidseits in Richtung senkrecht zur Rahmenebene über den Schenkel 96a geringfügig vorstehen (siehe Fig.4).
  • Die aus Kunststoff bestehenden und damit einigermaßen elastischen Beidreharme 110 können über die Rastvorsprünge 116 hinweg aus der Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 4 in die Einsatzstellung gemäß Fig. 2, 2A und 3 gedreht werden, wobei wiederum entsprechende Rastvorsprünge 118 am Mittelabschnitt 98 des Winkelschenkels 96b vorgesehen sein können, wie diese in Fig. 4 angedeutet sind. Die Dicke der Beidreharme 110 ist etwas geringer als der Abstand f gemäß Fig. 2A, in welcher Fig. der nicht sichtbare Umriß eines Beidreharms strichpunktiert angedeutet ist. In der Einsatzstellung liegen die beiden Beidreharme 110 an der Innenseite der beiden Randabschnitte 100 flächig an. Beide Beidreharme 110 sind an ihrem freien Armende mit jeweils einem Vorsprung 110a versehen, welcher im wesentlichen bündig mit der Innenseite des Mittelabschnitts 98 abschlleßt(oder geringfügig vorsteht).Die Dicke q des jeweiligen Vorsprungs 110a entspricht somit der Kanaltiefe g des Stulpschienenkanals 24.
  • In denjenigen Fällen, in denen in einer Ecke des Flügelrahmens eine Eckumlenkung zur Weiterleitung der Treibstangenbewegung von einem Rahmenschenkel zum anderen vorgesehen ist, also z.B. im oberen drehachsennahen Rahmeneck gemäß Fig. 1 oder auch in beliebigen anderen Rahmenecken, ist es von Vorteil, die entsprechenden im Rahmeneck zusammenstoßenden Teileinheiten vor der eigentlichen Montage am Flügelrahmen zu einem Winkel zusammenzufügen, was ggf.
  • bereits werksseitig vorgenommen werden kann. Es muß dann lediglich ein einziges Teil, nämlich die aus den beiden Teileinheiten gebildete Winkelanordnung gemäß- Fig. 1 an die Rahmenecke angelegt werden. Es können dann keine Probleme der gegenseitigen Teilejustierung entstehen; auch kann die Winkelanordnung ggf. als Bohrungslehre für die Befestigungslöcher im Rahmen verwendet werden. Die Verbindung der beiden Teileinheiten zur Winkelanordnung gemäß Fig. 1 geht schnell und einfach vonstatten, da hierzu lediglich nach Einschieben des Verrastungsteils 70 in das entsprechende Umlenkungsgehäuseende der Rasthaken 70a in die Rastausnehmung 76 der ersten Stulpschiene 32 einzuschieben und zu verrasten ist, woraufhin um den durch das Verrastungsteil 70 gebildeten Drehpunkt die beiden Teileinheiten 46, 48 aufeinanderzu zu schwenken sind, bis schließlich der Rastvorsprung 102, erleichtert durch die als Auflaufschräge dienende Stirnfläche 102a,in die zugehörige Rastausnehmung 104 einrastet. Ein ungewolltes Auseinanderklappen der beiden Teileinheiten 46 und 50 aus dieser 90"-Winkelstellung wird zuverlässig verhindert, insbesondere aufgrund des relativ großen Abstands der beiden Verrastungsstellen, welcher Abstand im wesentlichen der Schenkellänge r des abgewinkelten Eckumlenkungsgehäuses 64 entspricht (siehe Fig. 2).
  • Wird nun die gemäß Fig. 1 vormontierte Stulpschienen-Treibstangeneinehti 10 gemäß Fig. 2 am Rahmeneck 12 angebracht, so ergibt sich eine automatische Lagenzentrierung der Einheit 10 aufgrund des gleichzeitigen Anschlags der beiden Treibstangen 32 und 34 an den den Stulpschienenkanalnutgrund darstellenden Flächen 28 des ersten Stufenkanals 20 des ersten Rahmenschenkels 14 sowie des Stufenkanals 22 des zweiten Rahmenschenkels 16. Die nach innen gekröpfte Verbindungslasche 102 findet dabei ebenso wie der Winkelschenkel 96a und auch der Mittelabschnitt 98 aufgrund ihrer die Treibstangenkanalbreite c nicht überschreitenden Breite e in den ineinander übergehenden Treibstangenkanälen 26 des ersten und zweiten Stufenkanals 20 bzw. 22 Platz. Die beiden Beidreharme 110 können sowohl ihre Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 4 als auch ihre Einsatzstellung gemäß Fig. 2, 2A und 3 einnehmen. Für den Fall, daß die Breite q der Beidreharme 110 an ihrem freien Ende, die gleich der Stulpschienenkanaltiefe g ist, die Stulpschienendicke e überschreitet, ist es von Vorteil, die Montage der Einheit 10 mit in der Einsatzstellung gemäß Fig. 2, 2A und 3 befindlichen Beidreharmen 110 vorzunehmen, da dann die erste Teileinheit 46 die gleiche Position in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 einnimmt, wie in den im folgenden noch zu beschreibenden Fällen gemäß Fig. 3 und 4, bei denen lediglich die erste Teileinheit am Flügelrahmen 12 bzw. 12' zu montieren ist. So kann man bei kleineren Flügelrahmen auf Verriegelungselemente am drehachsennahen Rahmenschenkel verzichten. Falls bereits die komplete Stulpschienen-Treibstangeneinheit gemäß Fig.
  • 1 aus den beiden Teileinheiten 46 und 50 vormontiert ist, kann man beide Teileinheiten schnell und einfach dadurch voneinander dadurch lösen, daß man beide Teileinheiten um den vom Rastvorsprung 102 gebildete,n Drehpunkt mit etwas erhöhter Kraftanstrengung voneinander weg schwenkt, bis sich die Rastnase 7Oa" unter momentaner elastischer Verformung des Verrastungsteils 70 aus der Rastausnehmung 76 löst. Anschließend kann der Rastvorsprung 102 aus der Rastausnehmung 104 gezogen werden. Beide Teileinheiten 46, 50 sind nunmehr vollständig voneinander gelöst.
  • Fig. 3 zeigt den Fall, daß die einzelne erste Teileinheit 46 in einen unverändert mit jeweils einem Stufenkanal 20, 26 in den beiden Rahmenschenkeln 14 und 16 versehenen Flügelrahmen 12 einzusetzen ist. Hierzu werden als erstes die beiden Beidreharme 110 zur Anlage an die Innenseite der Randabschnitte 100 in die Einsatzstellung geschwenkt.
  • Nunmehr kann die erste Teileinheit 46 in den Stufenkanal 26 eingesetzt werden, wobei man den anfänglich über den zweiten Rahmenschenkel 16 vorstehenden Winkelschenkel 96a soweit samt der ersten Teileinheit 46 in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 zum Flügelrahmen 12 schiebt, bis schließlich die beiden Beidreharme 110 mit der zur Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels senkrechten Vorsprungsfläche 110b an in Fig. 3 gekreuzt schraffiert angedeuteten GegeSl§chen 120 des zweiten Stufenkanals 22 anschlagen. Diese Gegenflächen120 liegen jeweils auf den Flächenstreifen 28. Wie bereits erwähnt, bilden diese Flächenstreifen 28 den stehengebliebenen Kanalboden des Stulpschienenkanals 24 jeweils beidseits des Treibstangenkanals 26. Da die Vorsprungsdicke q des Vorsprungs 110 der Stulpschienenkanaltiefe g entspricht, liegt die Innenfläche 100a der Randabschnitte 100 in gleicher Ebene wie die Rahmenfalzumfangsfläche 18 des zweiten Rahmenschenkels 16. Demzufolge steht der Winkelschenkel 96a lediglich der Dicke d der Randabschnitte 100 entsprechend über die Rahmenfalzumfangsfläche 18 des zweiten Rahmenschenkels vor. Die erste Teileinheit 46 nimmt also eine wohldefinierte Position bezüglich der Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 ein, die genau der Position der ersten Teileinheit 46 gemäß Fig. 2 entspricht.
  • Fig. 4 zeigt einen weiteren Einsatzfall, bei dem wiederum lediglich die erste Teileinheit 46 am Flügelrahmen 12' zu montieren ist, welcher jedoch im Gegensatz zum Flügelrahmen 12 gemäß Fig. 2 und 3 nur an einem der Rahmenschenkel, nämlich dem ersten Rahmenschenkel 14,den ansonsten gleich dimensionierten Stufenkanal 20 aufweist. Die Montage der ersten Teileinheit 46 erfolgt mit in die Bereitschaftsstellung geschwenkten Beidreharmen 110. Die Teileinheit 46 wird in den Stufenkanal 20 eingesetzt, bis schließlich die Stulpschiene 32 mit ihrer Innenseite an den Flächenstreifen 28 anliegt. Der anfänglich über die Rahmenfalzumfangsfläche des zweiten Rahmenschenkels 16' vorstehende Winkelschenkel 36b wird samt der ersten Teileinheit 46 in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 auf diesen zu bewegt, bis schließlich die beiden Randabschnitte 100 mit ihrer Innenseite an den gekreuzt schraffiert angedeuteten Gegenflächen 122 anschlagen. Diese Gegenflächen 122 sind Teil der Rahmenfalzumfangsfläche 18 und erstrecken sich auf beiden Seiten des Stulpschienenkanals entsprechend der Breite m des Winkelschenkels 36b, welche Breite der Stulpschienenkanalbreite n entspricht. Wie in den Fällen gemäß Fig. 2, 2A und 3 liegt auch hier die InnenfläcS lOOa der Randstreifen 100 in der gleichen Ebene wie die Rahmenfalzumfangsfläche 18 des zweiten Rahmenschenkels 16', so daß die erste Teileinheit 46 die gleiche Position in Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels 14 einnimmt. Dabei taucht der wesentlich dickere Mittelabschnitt 98 des Winkelschenkels 96b in den Treibstangenkanal 26 ein.
  • Bei der vorstehend anhand der Fig. 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist an den verschmälerten, in der Ebene der ersten Stulpschiene 32 liegenden Stulpschienenendabschnitt 32a der Winkel 96 angenietet, dessen Winkel schenkel 96b sowohl den Stulpschienenlappen (Mittelabschnitt 98) als'auch die an der Rahmenfalzumfangsfläche im Falle der Fig. 4 anschlagenden Vorsprünge (beidseitige Randabschnitte 100) aufweist. Alternativ hierzu kann man auch einen verschmälerten Endabschnitt der gemäß Fig. 11 mit 232 bezeichneten ersten Stulpschiene zur Bildung des Stulpschienenlappens 298 rechtwinklig umbiegen. An die Aussenseite des Stulpschienenlappens 298 kann man dann ein Plättchen 300 anbringen, insbesondere festnieten, dessen Dicke gleich der Dicke d (Fig. 2A) der Randabschnitte 100 ist und deren Außenabmessungen denen des Winkelschenkels 96b entsprechen. Demgemäß steht das Plättchen 300 in zur Flügelrahmenebene senkrechter Richtung beidseits über den Stulpschienenlappen 298 vor in gleicher Weise wie die Randabschnitte 100 über den Mittelabschnitt 98 vorstehen. Die beidseits des Stulpschienenlappens 298 gelegenen Randstege 301 des Plättchens 300 schlagen demzufolge in der Fallgestaltung gemäß Fig. 4 an den mit 122 bezeichneten Flächen an der Rahmenfalzumfangsfläche 18 des zweiten Rahmenschenkels 16' an. Um in der Fallgestaltung gemäß Fig. 3 zu erreichen, daß die erste Stulpschiene 232 (entsprechend der dort gezeigten Stulpschiene 32) in gleicher Position bezüglich der Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels am zweiten Rahmenschenkel anschlägt, ist am Stulpschienenende gemäß Fig. 11 wiederum ein nicht dargestelltes Zusatzteil in eine Einsatz stellung zu bringen, in welcher beidseits des Stulpschienenlappens 298 Abstandsstege (entsprechend den Beidreharmen 110 gemäß Fig. 3) angeordnet sind, welche sich gegen die Innenflächen 300a des Plättchens 300 abstützen. Die Dicke der Stege wäre wiederum gleich der Stulpschienenkanaltiefe g zu wählen. Diese Stege könnten gemäß Fig. 3 von den Beidreharmen 11,0 gebildet sein. Man könnte jedoch auch daran denken das Zusatzteil auf das Stulpschienenende aufsteckbar auszubilden. Bei Bedarf (Fallgestaltungen gemäß Fig. 3, ggf. auch Fig. 2) wäre dann das Zusatzteil am Stulpschienenende anzubringen.
  • In den Fig. 7 bis 10 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher nicht nur dieses, mit 406 bezeichnete Zusatzteil auf den umgebogenen Stulpschienenlappen 498 der in Fig. 7 dargestellten ersten Stulpschiene 432 aufsteckbar ist (Fig. 7 bis 9), sondern auch an- stelle des Zusatzteils 506 ein seiner Funktion nach dem Plättchen 300 entsprechendes Vorsprungsteil 500.
  • Die beiden wahlweise aufsteckbaren Teile 500 und 506 haben im wesentlichen gleichen Aufbau. Das Zusatzteil 506 beispielsweise besteht aus einem Rahmen mit zwei sich längs der Seitenränder des Stulpschienenlappens 498 erstreckenden Seitenschenkeln 506a und zwei die Seitenschenkel verbindenden Querschenkeln, einem der ersten Stulpschiene 432 nähergelegenen Querschenkel 506b sowie einem entfernterem Querschenkel 506c. Gemäß Fig. 8 verläuft der Querschenkel 506b auf der dem zweiten Rahmenschenkel zugewandten Innenseite des Stulpschienenlappens 498. Der andere Querschenkel 506c dagegen schließt sich an die zur zweiten Rahmenschenkellängsrichtung senkrechte Stirnfläche 498a des Stulpschienenlappens 498 an und schließt sowohl mit der Innen- wie auch mit der Außenseite des Stulpschienenlappens 498 bündig ab.
  • An der dem zweiten Rahmenschenkel zugewandten Innenseite des rahmenförmigen Zusatzteils 506 sind an den beiden Seitenschenkeln 506a Randstege 530 vorgesehen, welche die Seitenränder des Stulpschienenlappens 498 übergreifen und an der Lappeninnenseite 498b anliegen. Um dieses Vorbeigreifen zu ermöglichen, ist der Stulpschienenlappen 498 schmäler ausgebildet, als der Treibstangenkanalbreite c entspricht. Die Seitenschenkel 506b sind dem Stufenkanalquerschnitt folgend abgestuft ausgebildet. Jeweils ein Steg 510 der Seitenschenkel 506b füllt den Stulpschienenkanal 24 jeweils beidseits des Treibstangenkanals 26 voll aus; die ebene Außenseite 506d des Zusatzteils 506 liegt ebenso wie die Außenseite 498c des Stulpschienenlappens 498 in der Ebene der Rahmenfalzumfangsfläche 18 des zweiten Rahmenschenkels. Die Dicke des Stegs 510 entspricht damit der Stulpschienenkanaltiefe g. Um ein Abziehen des aufgesteckten Zusatzteils 506 in Richtung auf die erste Stulpschiene 432 zu verhindern oder zumindest zu erschweren, sind die Längsränder des Stulpschienenlappens 498 zur Außenseite des Stulpschienenlappens hin abgeschrägt (Schrägflächen 498d)g an diesen Schrägflächen liegen komplementär ausgebildete Haltevorsprünge 532 an, welche von den Seitenschenkeln 506b ausgehend aufeinander zu laufen.
  • Um ein ungewolltes Abziehen des Zusatzteils 506 auszuschliessen, ist das Zusatzteil mit dem Stulpschienenlappen verrastet. Hierzu ist der Stulpschienenlappen 498 im Bereich der Knickkante 534 an beiden Längsrändern jeweils mit einer angenähert halbkreisförmigen Rastausnehmung 538 versehen, in welche jeweils ein widerhakenartiger Rastvorsprung 540 an den Seitenschenkeln 506b bei vollständig aufgeschobenem Zusatzteil 506 einrastet.
  • Zur Verkopplung der gemäß Fig. 7 bis 9 mit dem Zusatzteil 506 versehenen, ansonsten gemäß Fig. 1 und 2 ausgebildeten ersten Teileinheit mit einer zweiten Teileinheit ebenfalls gemäß Fig. 1 und 2, ist der Stulpschienenlappen 498 mit einem im wesentlichen zylindrischen Rastvorsprung 502 versehen, welcher dem Rastvorsprung 102 entspricht.
  • Der Rastvorsprung 502, entsprechend einem Rastvorsprung 302 in der Ausführungsform gemäß Fig. 11,könnte vom Kopf eines entsprechenden Nietbolzens gebildet sein (welcher im Falle der Fig. 11 zusätzlich der Befestigung des Plättchens 300 am Stulpschienenlappen 298 dient). Es ergeben sich besonders niedrige Herstellungskosten mit dem weiteren Vorteil, daß kein Nietkopf über die Außenseite 498c des Stulpschienenlappens 498 vorsteht, wenn der Rastvorsprung 502, wie in den Fig. 8 und 10 dargestellt ist, durch entsprechendes Prägen des Stulpschienenlappens 498 gebildet ist.
  • In der Fallgestaltung gemäß Fig. 2 können die beiden Teileinheiten 46 und 48 vor der Montage am Flügel zur Winkelanordnung gemäß Fig. 1 zusammengesetzt werden, wobei die einzige Abweichung darin besteht, daß nunmehr als erstes das Zusatzteil 506 auf den Stulpschienenlappen 498 aufzuschieben ist (Pfeil A in Fig. 7) und erst anschließend der Stulpschienenlappen 498 mit der gekröpften Verbindungslasche 106' durch Einstecken des Rastvorsprungs 502 in die entsprechende Rastausnehmung 504 zu verkoppeln ist.
  • Daraufhin werden, wie bereits beschrieben, die beiden Teileinheiten aufeinander zu bewegt, bis schließlich das Verrastungsteil 70 in die Rastausnehmung 76 einrastet.
  • In den Fig. 8 und 9 ist mit strichlierter Umfangslinie die Lage des Eckumlenkungsgehäuses 64 samt Blattfeder 66 sowie der Verbindungslasche 106 samt anschließender zweiter Stulpschiene 34 angedeutet. Man erkennt, daß die Breite der Verbindungslasche 502 kleiner ist als die Treibstangenkanalbreite c und etwa dem lichten Abstand der beiden Randstege 530 des Zusatzteils 506 entspricht.
  • In der Fallgestaltung gemäß Fig. 4, also mit einem Stufenkanal 20 lediglich im ersten Rahmenschenkel (vor allem bei Holzfenstern) wird anstelle des Zusatzteils 506 das Vorsprungsteil 500 gemäß Fig. 10 auf den Stulpschienenlappen 498 aufgesteckt. Das Vorsprungsteil 500 ist entsprechend dem Zusatzteil 506 rahmenartig ausgebildet mit zwei Seitenschenkeln 500a, einem der Lappenknickkante 534 nächstgelegenen, in Fig. 10 erkennbaren Querschenkel 500b sowie einem an der Stirnfläche 498a angeordneten weiteren Querschenkel. Anstelle der in den Stulpschienenkanal eintauchenden beiden Stege 510 des Zusatzteils 506 sind am Vorsprungsteil 500 zwei seitliche Stege 501 vorgesehen, welche ihrer Funktion nach den Randabschnitten 100 entsprechen. Mit ihrer Innenseite 501a liegen die Stege 501 an den in Fig. 4 mit 122 bezeichneten Flächenbereichen der Rahmenfalzumfangsfläche 18 seitlich des Treibstangenkanals 26 des ersten Rahmenschenkels 14 an. Die Dicke der Vorsprünge 501 entspricht der Dicke q der Randabschnitte 100. Die Gesamtbreite t des Vorsprungsteils 500 (welche gleich der Breite des Zusatzteils 506 ist),entspricht der Stulpschienenkanalbreite n; die Länge u von Zusatzteil 506 und Vorsprungsteil 500 entspricht der auf die Rahmenfalzumfangsfläche 18 bezogenen Treibstangenkanaltiefe 1.
  • Um genau gleiche Anschlagsposition der ersten Stulpschiene im Eckbereich bei den Fallgestaltungen gemäß Fig. 8 und 10 (entsprechend den Fallgestaltungen gemäß Fig. 2 bzw. 3 und Fig. 4) zu erhalten, ist der Stulpschienenlappen 498 derart in das Vorsprungsteil 500 eingesetzt, daß die -Lappenaußenseite 498c auch in diesem Falle in der gleichen Ebene wie die Rahmenfalzumfangsfläche 18 des zweiten Rahmenschenkels liegt.
  • Zur Fig. 8 sei noch angemerkt, daß die den Kanalbodenflächen der beid.en ineinander übergehenden Treibstangenkanäle 26 gemeinsame Kante mit 25 bezeichnet ist (siehe auch Fig. 3).
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Claims (33)

  1. Stulpschienen-Treibstangeneinheit Patentansprüche S Stulpschienen-Treibstangeneinheit (10) an einer Ecke (12a) eines Flügelrahmens (12) umfassend eine erste im Bereich der Ecke endende Teileinheit (46) mit einer Stulpschiene (32), welche in einen ersten Stufenkanal (20) in der Rahmenfalzumfangsfläche (18) eines ersten (14) der beiden an der Ecke zusammentreffenden Rahmenschenkel (14, 16) eingesetzt ist und an ihrem eckenseitigen Ende einen in Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels (16) verlaufenden Stulpschienenlappen (98; 298; 498) aufweist, welcher Lappen der wahlweisen Verbindung der ersten Teileinheit (46) mit einer zweiten in einen im zweiten Rahmenschenkel (16) ggf. vorgesehenen zweiten Stufenkanal (22) einsetzbaren Teileinheit (48) dient und dessen Lappenumriß innerhalb des Kanalquerschnitts des ersten Stufenkanals bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stulpschienenlappen (98; 298; 498) an wenigstens einem seiner Ränder im Bereich der rahmenschenkelfernen Randkante einen über den Querschnitt des ersten Stufenkanals (20) hinausragenden, ggf. lösbaren, Vorsprung (100; 301; 501) aufweist, dessen zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels (16) senkrechte, parallel zur Flügelrahmenebene gemessene Dicke (d) bevorzugt klein ist im Vergleich zur Stulpschienendicke (b).
  2. 2. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprungsdicke (d) etwa 0,2 bis 1 mm, bevorzugt etwa 0,5 mm, beträgt.
  3. 3. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Stufenkanal (20) einen Stulpschienenkanal (24) sowie einen in den Boden des Stulpschienenkanals (24) eingelassenen, schmäleren Treibstangenkanal (26) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Stulpschienenlappen (98; 298; 498) und der bzw. den Vorsprüngen (100; 301; 501) gebildete Lappenteil (96b) einen im wesentlichen rechteckigen Umriß aufweist mit einer zur Flügelrahmenebene senkrechten Breite (m; t), welche größer ist als die Breite (c) des Treibstangenkanals (26) und bevorzugt kleiner oder gleich, am besten etwa gleich der Breite (n) des Stulpschienenkanals (24) ist und mit einer in Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels (16) liegenden Länge (h; u), welche größer ist als die Tiefe (g) des Stulpschienenkanals (24) und vorzugsweise im wesentlichen der auf die Rahmenfalzumfangsfläche (18) bezogenen Tiefe (1) des Treibstangenkanals (26) entspricht.
  4. 4. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stulpschienenlappen (98) in 1zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels (16) senkrechter und zur Flügelrahmenebene paralleler Richtung zum zweiten Rahmenschenkel (16) hin über den wenigstens einen Vorsprung (100) um eine Länge (f) vorsteht, welche der Stulpschienendicke (b) bzw. der Tiefe (g) des Stulpschienenkanals (24) des zweiten Stufenkanals (22) im wesentlichen entspricht.
  5. 5. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gekennzeichnet durch wenigstens ein wahlweise am Stulpschienenlappen (98; 298; 498) anbringbares Zusatzteil (106; 506), welches wenigstens einen zur Anlage am Stulpschienenkanalboden (28) seitlich des Treibstangenkanals (26) vorgesehenen Steg (110; 510) aufweist, dessen zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels (16) senkrechte, zur Flügelrahmenebene parallele Stegdicke (q) der Stulpschienendicke (b) bzw. der Tiefe (g) des Stulpschienenkanals (24) des zweiten Stufenkanals (22) im wesentlichen entspricht.
  6. 6. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (106) als an der Stulpschiene (32) der ersten Teileinheit (46) im Bereich der von der Stulpschiene (32) und dem Stulpschienenlappen (96d) gebildeten Ecke schwenkbar gelagerter Beidreharm (110) ausgebildet ist, welcher wahlweise aus einer Bereitschaftsstellung (Fig. 4), in der er längs der Stulpschiene (32) der ersten Teileinheit (46) verläuft, in eine Einsatzstellung (Fig. 2, 2A, 3) mit Anlage an der Innenseite des Vorsprungs (100) verschwenkbar ist.
  7. 7. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an den beiden Enden der zur Flügelrahmenebene senkrechten Kante der von der Stulpschiene (32) und dem Stulpschienenlappen (96) gebildeten Ecke schwenkbar gelagerte, vorzugsweise über eine Schwenkwelle (108) miteinander verbundene Beidreharme (110) vorgesehen sind.
  8. 8. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (106; 506), ggf. die mit'der Schwenkwelle (108) einstückig ausgebildeten Beidreharme (110), von einem Kunststoffteil gebildet sind.
  9. 9. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein bevorzugt einstückiges Winkelteil (96), dessen einer Schenkel (96b) das Lappenteil bildet und dessen anderer Schenkel (96a) an der Stulpschiene (32) der ersten Teileinheit (46) starr befestigt, vorzugsweise festgenietet, ist.
  10. 10. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (e) des anderen Schenkels (96a) und vorzugsweise auch die Breite des Stulpschienenabschnitts (32a) im Bereich des anderen Schenkels (96a) der Breite (c) des Treibstangenkanals (26) im wesentlichen entspricht.
  11. 11. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelteil (96) einen Anschlagssteg (114) aufweist, dessen senkrecht zur Rahmenebene verlaufender Stegrand an der zur Längsrichtung des ersten Rahmenschenkels (14) senkrechten Endstirnfläche der Stulpschiene (32) der ersten Teileinheit (46) anliegt.
  12. 12. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagssteg (114) vom Lappenteil (96b) ausgehend, der Eckenform folgend, gewölbt ist, und daß die Schwenkwelle (108) der beiden Beidreharme (110) in einen durch die Wölbungsinnenseite des Anschlagsstegs (114) und einen Teilabschnitt der Endstirnfläche der Stulpschiene (32) begrenzten Schwenkwellenlagerraum (113) eingesetzt ist.
  13. 13. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Längsränder des Stulpschienenlappens (98) ein Rastvorsprung (118) zum Festlegen des Beidreharms (110) in dessen Einsatzstellung vorgesehen ist.
  14. 14. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Längsränder der Stulpschiene (32a) ein Rastvorsprung (116) zum Festlegen des Beidreharms (110) in dessen Bereitschaftsstellung vorgesehen ist.
  15. 15. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stulpschiene (34) der zweiten Teileinheit (48) mit einer angenähert Z-förmig zum Treibstangenkanalboden des zweiten Stufenkanals (22) hin gekröpften Verbindungslasche (106; 106') versehen ist, deren zur Flügelrahmenebene senkrechte Breite kleiner oder gleich der Treibstangenkanalbreite (c) ist, und daß eine Koppeleinrichtung vorgesehen ist zur Befestigung der Verbindungslasche (106) an der Innenseite des Stulpschienenlappens (98) der ersten Teileinheit (46).
  16. 16. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung zwischen den beiden Teilen Verbindungslasche (106), Stulpschienenlappen 98) von einer Rastverbindung gebildet ist, vorzugsweise in Form eines an einem der beiden Teile angebrachten, zum anderen Teil hin vorspringenden Rastvorsprung (102; 302; 502), welcher in eine komplementäre Rastausnehmung (104; 504) des anderen Teils eingreift.
  17. 17. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastvorsprung (102) von einem zur Bildung einer Auflaufschräge bevorzugt abgeschrägten Rastbolzen gebildet ist.
  18. 18. Stulpschienen-Treibstangeneinheit an einer Ecke (12a) eines Flügelrahmens (12), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend zwei Teileinheiten (46, 48) mit jeweils einer, sich längs jeweils eines der beiden an der Ecke zusammentreffenden Rahmenschenkel (14, 16) erstreckenden Stulpschiene (32, 34), sowie eine Eckumlenkung (62) im Eckbereich, wobei eine erste (34) der beiden Stulpschienen (32, 34) an einem Eckumlenkungsgehäuse (64) befestigt ist, und wobei im Eckbereich ein Stulpschienenende der ersten Stulpschiene (34) mit einem Stulpschienenende der zweiten Stulpschiene (32) verbunden ist, ggf. mittels eines bzw. des an einem der Stulpschienenenden vorgesehenen, sich in Längsrichtung der zweiten Stulpschiene (32) erstreckenden Rastvorsprungs (102), der mit einer Rastausnehmung (104) eines am anderen Stulpschienenende vorgesehenen Rastausnehmungsteils (106) zusammenwirkt, dadurch gekenneichnet, daß die zweite Stulpschiene (32) am Eckumlenkungsgehäuse mittels eines Koppelteils (70) befestigbar ist, und daß ggf. das Rastausnehmungsteil (106) mit dem anderen Stulpschienenende starr, vorzugsweise einstückig, verbunden ist.
  19. 19. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelteil als Verrastungsteil (70) ausgebildet ist, welches an einem der Teile Gehäuse (64), zweite Stulpschiene (32) angebracht ist und einen an das andere Teil angreifenden Rasthaken (70a) aufweist.
  20. 20. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (70a") des eine Rastausnehmung (76) der zweiten Stulpschiene (32) durchsetzenden Rasthakens (70a ) auf der vom Rahmeneck (12a) abgewandten Seite des Rasthakens (70a ) angeordnet ist, und daß der Rastvorsprung (102) entweder am Stulpschienenende der zweiten Stulpschiene (32) auf der rahmenzugewandten Stulpschieneninnenseite oder am Stulpschienenende der ersten Stulpschiene auf der Stulpschienen-Außenseite vorgesehen ist.
  21. 21. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Verrastungsteil (70) einen in den in Längsrichtung der zweiten Stulpschiene (32) offenen Querschnitt des Eckumlenkungsgehäuses (64) bis in eine Anschlagsstellung einschiebbaren Befestigungsabschnitt (70b) aufweist.
  22. 22. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (70b) innerhalb des Eckumlenkungsgehäuses (64) verrastbar ist, bevorzugt mittels einer in eine Gehäuseausnehmung (94) eingreifenden Rasterhebung (92) des Befestigungsabschnitts (7 Ob).
  23. 23. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Stulpschienenlappen (298; 498) von einem im wesentlichen rechtwinklig umgebogenen Endabschnitt der ersten Stulpschiene (232; 432) gebildet ist.
  24. 24. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Vorsprung (301; 501) von einem gesonderten, am Stulpschienenlappen (298; 498) lösbar oder unlösbar angebrachten, über den Umriß des Stulpschienenlappens (298; 498) wenigstens im Bereich einer der Umrißkanten vorstehenden Vorsprungsteil (300; 500) gebildet ist.
  25. 25. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch ein an der vom zweiten Flügelrahmenschenkel abgelegenen Außenseite des Stulpschienenlappens (298) angebrachtes, vorzugsweise angenietetes, das Vorsprungsteil bildendes Plättchen (300) (Fig. 11).
  26. 26. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsprungsteil (500) an den Stulpschienenlappen (498) ansteckbar ist.
  27. 27. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil (506) an den Stulpschienenlappen (498), vorzugsweise anstelle des Vorsprungsteils (500), ansteckbar ist.
  28. 28. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsprungsteil (500) und/oder das Zusatzteil (506) rahmenartig ausgebildet ist, mit zwei sich längs der Seitenränder des Stulpschienenlappens (498) in zur Längsrichtung des zweiten Rahmenschenkels (16) paralleler Richtung erstreckenden, vorzugsweise mit Führungsnuten für die Seitenränder versehenen Seitenschenkeln (506a, 500a) und zwei die Seitenschenkel verbindenden Querschenkeln (506b, 506c; 500b), wobei an einem oder beiden Seitenschenkeln (506a; 500a) der wenigstens eine Vorsprung (501) des Vorsprungsteils (500) bzw. der wenigstens eine Steg (510) des Zusatzteils (506) ausgebildet ist.
  29. 29. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der der ersten Stulpschiene (432) näher gelegene Querschenkel (500b; 506b) auf der Innenseite (498b) des Stulpschienenlappens (498) verläuft.
  30. 30. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß der von der ersten Stulpschiene (498) entferntere Querschenkel (506c) mit der Innenseite (498b) des Stulpschienenlappens (498) imwesentlichen bündig abschließt.
  31. 31. StUlpschienen-Treibstangeneinhelt nach einem der Ansprüche 28 bis 30, gekennzeichnet durch eine Rastverbindung zwischen dem Rahmen (500; 506) und dem Stulpschienenlappen (498), vorzugsweise in Form eines an einem oder an beiden Seitenschenkeln (506a)vorgesehenen Rastvorsprungs (540) oder Rastausnehmung und einer komplementären Rastausnehmung (538) bzw. Rastvorsprung am entsprechenden Seitenrand des Stulpschienenlappens (498).
  32. 32. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite (506d) des das Zusatzteil (506) bildenden Rahmens und die Außenseite (498c) des Stulpschienenlappens (498) in einer gemeinsamen Ebene bevorzugt in der Ebene der Rahmenfalzumfangsfläche (18) des zweiten Rahmenschenkels (16) liegen.
  33. 33. Stulpschienen-Treibstangeneinheit nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder des Stulpschienenlappens zur Außenseite (498c) des Stulpschienenlappens (498) hin abgeschrägt sind, und daß an den Seitenschenkeln des Rahmens an den Schrägflächen (498d) anliegende Haltevorsprünge (532) vorgesehen sind.
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