DE3245668C2 - Auslösende Langlaufbindung - Google Patents
Auslösende LanglaufbindungInfo
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Abstract
Die Langlaufbindung besitzt eine auf der Skioberseite angeordnete, um die Hochachse H im Ballenbereich B schwenkbare Platte 2, welche mittels einer bei Überlast öffnenden Rastvorrichtung 14, 17, 18 in Mittellage gehalten wird. Die Bindung löst gemeinsam mit der Platte 2 aus, wenn bezüglich der Hochachse H und somit bezüglich des Ballenbereiches B unzulässig hohe Drehmomente auftreten (Figur 2).
Description
Die Erfindung betrifft eine auslösende Langlaufbindung, welche ein Sohlenteil eines Langlaufschuhes nahe
seines Zehenbereiches in Einspannlage skifest bzw. elastisch fixiert hält den Absatz- bzw. Fersenbereich des
Langlaufschuhes jedoch zum Abheben von der Skioberseite beim Lauf frei beweglich läßt unc bei überhöhten,
zwischen Langlaufschuh und Langlaufski auftretenden Kräften um eine Skihochachse gegen den Widerstand
einer Rastvorrichtung auslöst.
Eine derartige Bindung ist aus dem DE-GM 81 17 530 bekannt. Dabei ist die Hochachse, um die der Schuh bei
der Auslösung schwenkt, im Absatzbereich des Langlaufschuhes bzw. in Verlängerung der Schienbeinachse
angeordnet Eine entsprechende Ausgestaltung gilt bei Bindungen für den alpinen Abfahrtslauf als optimal. Jedoch
ist diese Konstruktion für den Langlauf ungeeignet, da sich bei praktischen Versuchen herausgestellt
hat daß ungefährliche Störkräfte, beispielsweise beim Aufaieg im sogenannten Grätsch-Schritt, zu Fehlauslösungen
führen.
Darüber hinaus ist aus der DE-OS 29 07 364 eine Langlaufbindung bekannt, bei der der Langlaufschuh im
Falle einer Auslösung um Skihochachsen vor der Schuhkappe gedreht wird. Eine solche Anordnung bietet zwar
eine im Vergleich zur vorbeschriebenen Konstruktion erhöhte Sicherheit gegen Fehlauslösungen bei Grätsch-Schritten,
jedoch ist dann keine hinreichend sichere Auslösung bei Stürzen in vereisten Spuren auf Gefällestrecken
gewährleistet.
Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, eine auslösende Langlaufbindung zu schaffen, welche bei überhöhten,
auf die Bein- und Fußgelenke des Langläufers wirkenden Drehmomenten sicher öffnet und andererseits eine
hohe Sicherheit gegen Fehlauslösungen bietet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Skihoch-
3 4
achse, um die der Langlaufschuh beim Auslösen einem zwischen Rastangriffspunkt und Hochachse gele-
schwenkt, im Ballenbereich angeordnet ist genen Hebelarm wird der nötige Rastwiderstand er-
Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß bei zeugt, der außer einem unterschiedlichen Hebeiarm
der erfindungsgemäßen Anordnung trotz der beim auch noch durch die spezielle Ausbildung der Auslöse-
Langlauf stark wechselnden Belastungen der Bindung 5 kulisse variiert werden kann.
Fehlauslösungen nicht zu befürchten sind. Dies muß Um das Wiedereinrasten der erfindungsgemäßen
darauf zurückzuführen sein, daß bei Stürzen in vereisten Langlaufbindung in die Raststellung zu erleichtern.
Spuren auf Gefällestrecken auf den Schuh im Schien- weist die Auslösekulisse nach außen abfallende Auflaufbeinbereich
größere Seitenkräfte einwirken, die ein zur schrägen auf.
Auslösung hinreichendes Drehmoment bezüglich der io Durch die spezielle Ausbildung der Feder gemäß Angenannten
Hochachse erzeugen. Andererseits können spruch 18 wird bei geöffnetem Niederhalter das Wiedie
bei Grätsch-Schritten offensichtlich im Bailenbe- dereinrasten ebenfalls unterstützt und erleichtert, da der
reich auftretenden stark erhöhten Seitenkräfte wegen Rastwiderstand in diesem Zustand reduziert ist.
der in diesem Bereich angeordneten Hochachse zu kei- Eine kompakte und kostensparende Konstruktion einen nennenswerten Drehmomenten bezüglich dersel- 15 ner bevorzugten Bindungsanordnung ergibt sich aus ben und damit zu keinerlei unerwünschter Auslösung den Ansprüchen 19 und 20.
führen. Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbei-
der in diesem Bereich angeordneten Hochachse zu kei- Eine kompakte und kostensparende Konstruktion einen nennenswerten Drehmomenten bezüglich dersel- 15 ner bevorzugten Bindungsanordnung ergibt sich aus ben und damit zu keinerlei unerwünschter Auslösung den Ansprüchen 19 und 20.
führen. Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbei-
Langlaufski sowie die dazugehörigen Bindungen sol- spiel der Erfindung anhand der Figuren erläutert,
len möglichst leicht aufgebaut sein. Deswegen kommt Dabei zeigt
einer einfachen und leichten Konstruktion der Lang- 20 Fig.* eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße
laufbindung erhöhte Bedeutung zu Langlaufbindung und
Eine vorteilhaft einfache Konstruktion wird erreicht, F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der
wenn auf der Skioberseite eine um die hochachse im Langlaufbindung gemäß F i g. 1 mit eingespanntem
Bailenbereich gegen einen Rastwiderstand schwenkba- Langlaufschuh.
re Platte mit einer Bindungsanordnung für das Sohlen- 25 Die Sicherheitslanglaufbindung nach den F i g. 1 und
teil angeordnet ist Da die Halteorgane herkömmlicher 2 uit 'aßt eine auf der Oberseite des Skis 1 angeordnete
Langlaufbindungen in der Regel mittels einer Grund- Platte 2, welche eine Bindungsanordnung 3 prinzipiell
platte verbunden sind, genügt es bei dieser Ausfüh- beliebiger Art trägt Im dargestellten Beispiel besteht
rungsform der Erfindung, die Grundplatte entsprechend die Bindungsanordnung im wesentlichen aus einer
schwenkbar anzuordnen und mit einer Rastvorrichtung 30 Grundplatte 4 mit vorderen und hinteren C-förmig iimzu
kombinieren. Gegenüber herkömmlichen, nichtaus- gebogenen Bereichen 5 und 6, welche einen skifest anlösenden
Bindungen braucht also nur eine geringe Gs- geordneten, plattenförmigen Rastenträger 7 umfassen,
wichtserhöhung in Kauf genommen zu werden. sowie die Schuhsohle 8 seitlich abstützenden Zehenbak-
Bei einer konstruktiv besonders einfachen Lösung ist ken 9, 9' und die Schuhsohle 8 in Skilängsrichtung sidie
Platte an einem Rastenträger und an einem Zapfen 35 chernden Zapfen 10 und letztlich einen, die Schuhsohle 8
im Ballenbereich auslösbar gehalten, so daß sich nach gegen Abheben sichernden Niederhalter 11.
einer Sicherheitsausiösung die Bindungsanordnung und Der Niederhalter 11 ist als plattenförmiges Teil aus-
die Platte gemeinsam mit dem verspannten Langlauf- gebildet und auf einer zwischen den Zehenbacken 9,9'
schuh vom Ski trennen können. in Skiquerrichtung angeordneten Welle 12 schwenkge-
Eine S'cherheit gegen Verletzungen hervorrufende 40 lagert Der Niederhalter 11 läßt sich mittels eines ober-
Störkräfte ist jedoch auch dann gegeben, wenn die Plat- halb desselben ebenfalls zwischen den Zehenbacken 9,
te nach einer Sicherheitsauslösung an dem skifesten 9' schwenkgelagerten Spannhebels 13 aus einer hochge-
Zapfen und damit mit dem Ski verbunden bleibt Die stellten Freigabestellung gegen die Kraft einer Feder 14
Platte übernimmt in diesem Falle die Funktion eines in die dargestellte Einspannstcllung niederdrücken.
Fangelementes. 45 Diese Feder 14 hat nicht nur die Funktion einer öff-
Bevorzugte Ausführungsformen der Platte beschrei- nungsfeder für den Niederhalter 11, sondern auch die
ben die Ansprüche 6 bis 8, wobei für eine vom Ski trenn- Funktion einer Auslösefeder für die Bindungsanord-
bare Ausführungsform wesentlich ist, daß eine Ausneh- nung gegenüber dem Rastenträger 7. Sie ist daher als
mung für den skifesten Zapfen vorgesehen ist. ein- oder zweiteilige Schraubenfeder ausgebildet, deren
Zur Anpassung a;j unterschiedliche Schuhgrößen 50 voneinander entfernte Enden 15 sich von unten her ge-
bzw. zur Veränderung des Rastwiderstandes können gen den Niederhalter 11 legen und deren innere Enden
mehrere Ausnehmungen in einer Verlängerung der 16 einen auf der Welle 12 gelagerten Rasthebel 17 be-
Platte vorgesehen sein. aufschlagen, welcher mit einer Auslösekulissel8 am Ra-
Um den Langlaufschuh besser am Ski führen zu kön- stenträger 7 zusammenwirkt
nen, können auf der Plattenverlängerung Seitenfüh- 55 Die Auslöskulisse 18 ist in SkiquerricLtung gesehen
rungsmittel in Form von Zapfen, Stiften oder Keilen V-förmig gestaltet und ist in Abstimmung mit der Feder
angeordnet sein, welche in komplementär ausgebildete 14 so ausgebildet daß in der dargestellten Einspannlage
Ausnehmungen an der Schuhsohle eingreifen. eine sichere Zentrierung der Bindungsanordnung und
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform während des Ai Jösens eine ausreichende Seitenelasti-
der Erfindung weist die Grundplatte der Bindungsan- 60 zität erreicht, sowie durch flache Auflaufschrägen das
Ordnung C-förmige vordere und hintere Bereiche auf, Wiedereinrasten der Bindungsanordnung nech einer
die abstehende Randbereiche des Rastenträgers um- Auslösung erleichtert wird.
greifen. Diese abstehenden Randbereiche bilden dabei Durch die Kombinationsfunktion der Feder 14 wird in
vorzugsweise einen kreisbogenförmigen Radius um die Freigabestellung des Niederhalters 11 ein zusätzlicher
Hochachse, um welche die Platte gemeinsam mit der 65 Vorteil erreicht, iidem auch die Beaufschlagung des
Bindungsanordnung dreht. Rasthebels 17 und somit die Rastkraft verringert wird.
Durch das Zusamin riwirken der aus Rasthebel, Aus- so daß sich die Bindungsanordnung gemeinsam mit der
lösekulisse und Feder bestehenden Rastvorrichtung mit Platte 2 gegebenenfalls ohne größeren Kraftaufwand
manuell vom Rastenträger 7 trennen läßt, was umgekehrt auch beim Wiedereinrasten zu der gewünschten
Erleichterung führt.
Die Platte 2 weist eine Verlängerung 19 auf, welche entweder als gesondertes Bauteil aus elastischem
Kunststoffmaterial mit der Grundplatte 4 fest verbunden oder als integrierter Bestandteil derselben ausgebildet
ist. In der Verlängerung 19 ist eine Ausnehmung 20 vorgesehen, in die ein skifester Zapfen 21 eingreift. Dieser
Zapfen 21 dient als Drehpunkt der dargestellten Sicherheitslanglaufbindung und bestimmt durch seinen
Hebelarm a zum Eingriffspunkt des Rasthebels 17 in die
Auslösekulisse 18 das Auslösemoment
Zur Anpassung an unterschiedliche Schuhgrößen und/oder an unterschiedliche Auslösewerte sind noch
weitere Ausnehmungen 20' und 20" in der Verlängerung 19 vorgesehen. Wird zum Beispiel ein kleinerer
Auslösewert, meist in Verbindung mit einem kleineren
6"
an Gen *.ap.cn
IO Feder 14 in die Auslösekulisse 18 beaufschlagten Rasthebels
17 sowie den Hebelarm a bestimmt, was ein exaktes und gut reproduzierbares Auslöseverhalten gewährleistet.
Durch die Anordnung der Auslösekulisse 18 oberhalb des Rastenträgers 7 ergibt sich ein Vorteil bezüglich der
Montage und Abstimmung von Rastenträger 7 und Platte 2, da geringfügige Montageungenauigkeiten keinen
wesentlichen Einfluß auf das Auslöseverhalten ausüben.
15
weit nach vorn, daß er in die vordere Ausnehmung 20' eingreift, wodurch sich der Hebelarm a verkleinert, was
bei gleichbleibender Federkraft zur gewünschten Auslösewertreduzierung führt. Selbstverständlich können
mehr Ausnehmungen als dargestellt vorgesehen werden.
Zur besseren seitlichen Zentrierung des Schuhes können Kegel, Keile oder ähnliche Seitenführungsmittel 22
an der Verlängerung 19 angeordnet sein, welche in komplementär ausgebildete Ausnehmungen in der Schuhsohle
eingreifen.
Wesentlich für eine sichere Funktion der erfindungsgemäßen Lösung ist nun, daß die schwenkbare Lagerung
der Bindungsanordnung um die Skihochachse H am Zapfen 21 im Ballenbereich B erfolgt. Mit Ballenbereich
B ist der hinter den Zehen liegende Bereich gemeint, in dem der Fußballen wesentliche Kräfte auf den
-o — _...-.—σ .—_ .... . ..»w.*wt,w· ~ w»»,iii r »w
heben der Ferse und beim Grätschen bzw. Bergaufgrätschen der Fall.
Treten in der dargestellten Einspann- bzw. Abfahrtsstellung unerwünscht hohe Torsionsmomente bezüglich
der Hochachse Häuf, so führt der Langlaufschuh bezüglich dieser Achse zusammen mit der Platte 2 und der
daran angeordneten Bindungsanordnung eine Schwenkbewegung aus. bis die Platte 2 aus dem sie
führenden Rastenträger 7 freikommt und zusammen mit dem Langlaufschuh vom Ski 1 getrennt wird. Dabei ist,
wie dargestellt, ein vollständiges Lösen auch vom Zapfen 21 möglich. Es ist aber auch im Rahmen der Erfindung
denkbar, daß die Platte 2 nach einer Auslösung am Zapfen 21 verbunden bleibt und somit die Funktion eines
Fangelementes ausübt. Im Faile einer vollständigen
Trennung von Bindungsanordnung. Platte, Schuh einerseits und Ski andererseits, sollte ein geeignetes Fangelement,
wie z. B. Fangseil oder Skibremse vorgesehen werden, um ein Verlieren der Ski zu verhindern.
Treten dagegen seitliche Störkräfte im Ballenbereich B bzw. in Höhe der Hochachse H auf, erzeugen dieselben
im Gegensatz zur zuvor geschilderter. Situation kein Drehmoment bezüglich dieser Achse und können co
damit nicht zu einer unerwünschten Auslösung der Bindung führen.
Voraussetzung für eine Schwenkbarkeit der Platte 2 um die Hochachse H ist auch, daß die Randbereiche 23,
23' des Rastenträgers 7. — vorzugsweise mit einem Wi
Radius um die Hcchachsc H — kreisbogenförmig ausgebildet sind. Bei einer Schwenkbewegung wird daher
die Auslösekraft allein durch die Rastlcraft des durch die Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Auslösende Langlaufbindung, welche ein Sohlenteil eines Langlaufschuhes nahe seines Zehenbereiches
in Einspannlage skifest bzw. elastisch Fixiert hält, den Absatz- bzw. Fersenbereich des Langlaufschuhes
jedoch zum Abheben von der Skioberseite beim Lauf frei beweglich läßt und bei überhöhten,
zwischen Langlaufschuh und Langlaufski auftretenden Kräften um eine Skihochachse gegen den Widerstand
einer Rastvorrichtung auslöst, dadurch
gekennzeichnet, daß die Skihochachse (H), um die der Langlaufschuh beim Auslösen schwenkt,
im Ballenbereich (^angeordnet ist
2. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Skioberseite eine um die
Hochachse (H) im Ballenbereich (B) gegen einen Rastwiderstand schwenkbare Platte (2) mit einer
Bindungsanprdnung (3) für das Sohlenteil angeordnet ist.
3. Langlaufbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) an einem Rastenträger
(7) auslösbar gehalten ist
4. Langlaufbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) an einem Rastenträger
(7) und an einem Zapfen (21) auslösbar gehalten ist
5. Langlaufbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß der Zapfen (21) an der Skihochachse
(H)skiferx angeordnet ist
6. Langlaufbindung nach den Ansprüchen 2 — 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) durch
eine Grundplatte (4) und eino daran befestigte Verlängerung
(19) gebildet wird.
7. Langlaufbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) und Verlängerung
(19) einstückig ausgebildet sind.
8. Langlaufbindung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Verlängerung
aus einem elastischen Kunststoff besteht
9. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 2—8, dadurch gekennzeichnet daß die Platte (2)
bzw. die Verlängerung (19) eine Ausnehmung (20) für den Zapfen(21) aufweist
10. Langlaufbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ausnehmungen (20,
20'. 20") vorgesehen sind.
11. Langlaufbindung nach Anspruch 2 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (2) an der Hochachse (H)bzw. Zapfen (21) gegen Abheben gesichert
ist.
12. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 6— 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Verlängerung
(19) Seitenführungsmittel (22) in Form von Stiften, Zapfen, Keilen oder dergleichen angeordnet
sind, welche in komplementär ausgebildete Ausnehmungen in der Langlaufschuhsohle eingreifen.
13. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 6
und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) C-förmige vordere und hintere Bereiche (5, 6)
aufweist.
14. Langlaufbindung nach den Ansprüchen 2 — 4 und 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rastenträger (7) auf seiner Oberfläche eine Auslösekulisse (18) sowie
nach vorne und hinten abstehende Randbereiche
(23,23') aufweist
15. Langlaufbindung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Randbereiche (23,23') einen
kreisbogenförmigen Radius um die Hochachse (H)
bilden.
16. Langlaufbindung nach den Ansprüchen 1—4 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastwiderstand
durch das Zusammenwirken von einem Rasthebel (17), der Auslösekulisse (18) und einer /eder
to (14) sowie einem Hebelarm (a) zwischen Rastangriffspunkt
und Hochachse (H) erzeugt wird.
17. Langlaufbindung nach einem der Ansprüche 14 und 16, dadurch gekennzeichnet daß die Auslösekulisse
(18) im Querschnitt gesehen V-förmig ausgebildet und mit nach außen abfallenden Auflaufschrägen
versehen ist
18. Langlaufbindung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet daß die Feder (14) als Schraubenfeder
ausgebildet ist und sowohl den Rasthebel (17) als auch einen Niederhalter (11) für die Langlaufschuhsohle
beaufschlagt
19. Langlaufbindung nach den Ansprüchen 16 und
18, dadurch gekennzeichnet daß der Rasthebel (17) und der Niederhalter(ll) wie auch die Feder(14) auf
einer gemeinsamen, an der Platte (2) angeordneten Welle (12) gelagert sind.
20. Langlaufbindung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet daß die Welle (12) zwischen zwei Zehenbacken (9,9') einer auf der Platte (2) befestigten
Bindungsanordnung (3) angeordnet ist
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| DE3376628D1 (en) | 1988-06-23 |
| EP0113415A2 (de) | 1984-07-18 |
| ATE34308T1 (de) | 1988-06-15 |
| JPS60132574A (ja) | 1985-07-15 |
| DE3245668A1 (de) | 1984-06-14 |
| EP0113415B1 (de) | 1988-05-18 |
| US4639010A (en) | 1987-01-27 |
| EP0113415A3 (en) | 1984-09-05 |
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Legal Events
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