DE3243987A1 - Sicherheitsabschaltung fuer waermepumpen-brennkraftmaschinen - Google Patents
Sicherheitsabschaltung fuer waermepumpen-brennkraftmaschinenInfo
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Description
Br-E" 3 C H-R Ε*Ί B*iJ*N-*G
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsabschaltung für eine Brennkraftmaschine, deren Lastregulierung über einen Regelstromkreis
gesteuert ist.
Derartige Brennkraftmaschinen werden beispielsweise zum Antrieb der
Kompressoren bei Wärmepumpen verwendet. Die Lastregulierung der Brennkraftmaschine erfolgt üblicherweise über einen elektrischen
Regelstromkreis, der auf einen mit einem Getriebemotor versehenen Elektromotor wirkt. Dieser Getriebemotor hat seine so große Eigenhemmung,
daß mit ihm die Regelstange für die Lastregulierung der Brennkraftmaschine derart betätigt wird, daß bei stromlosem Elektromotor
die momentane Position beibehalten wird.
Fällt der Regelstrom aus, so könnte infolge der Eigenhemmung des Getriebemotors der zuletzt erreichte Lastregulierungszustand zu
Triebwerksschäden infolge überdrehzahl führen. Diese ergeben sich aus einer zu großen Lastvorgabe im Hinblick auf den tatsächlichen
Lastbedarf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sicherheitsabschaltung
zu schaffen, die die, Brennkraftmaschine, bei Stromausfall
unabhängig von der erreichten Lastregulierungsstufe selbsttätig abschaltet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen dem Regelstromkreis zugeordneten
Schlepphebel und einen der Brennkraftmaschine zugeordneten Betätigungshebel, die von einem in den Regelstromkreis einbezogenen
Elektromagnet zu einer die Lastregulierung der Brennkraftmaschine betätigenden Funktionseinheit zusammengehalten sind.
Durch diese Maßnahme wird eine Sicherheitsabschaltung geschaffen, deren Funktionseinheit bei Stromausfall durch die Abschaltung des
Elektromagneten selbsttätig aufgelöst wird. Nach Auflösung der Funktionseinheit wird die Lastregulierung selbsttätig durch eine
Federkraft gedrosselt. Dazu ist vorgesehen, daß der Lastregulierung eine Stellkraft zugeordnet ist und die Stellkraft bei geschlossenem
Regelstromkreis durch den Elektromagneten überwunden ist.
Um eine gute SteuerbarTieÜLtf der "ITadtregtflierung zu erzielen, ist
vorgesehen, daß der Schlepphebel mit einer Schlepphebelnabe und der Betätigungshebel mit einer Betätigungshebelnabe auf der Abtriebswelle
eines vom Regelstromkreis beaufschlagten Getriebemotors
drehhar angeordnet sind.
Um eine Beschädigung der Regelstange der Lastregulierung bei extremen
Ausschlägen des Betätigungshebels zu vermeiden, ist vorgesehen, daß die Stellkraft über eine elastische Ankoppelung mit
dem Betätigungshebel verbunden ist.
Bei einer Ausführungsform kann der Schlepphebel verlängert sein, um eine zusätzliche Abschaltung zu bewirken. Dazu ist vorgesehen,
daß dem Schlepphebel seinen Ausschlag begrenzende Endanschläge zugeordnet sind, wobei die Endanschläge die Lastregulierung betätigende
Endschalter sind.
Es ist nicht nur möglich, die Abschaltung bei Stromausfall mit Hilfe der Sicherheitsahschalteinheit vorzunehmen, sondern auch bei
betriebsgefährdenden Zuständen wie z. B. öldr"uckabfall, erhöhte
Temperaturen usw, Zu diesem Zweck wird in den Regelstromkreis ein
als öffner ausgebildeter, elektrischer Schalter eingebaut, der z. B, von einer Schaltlogik immer dann geöffnet wird, wenn betriebsgefährdende
Zustände auftreten. Die öffnung des Schalters bewirkt eine Regelstromunterbrechung, wodurch der Elektromagnet
stromlos wird und die Abschaltung in schon geschilderter Weise erfolgt.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 die Seitenansicht auf eine aus Schlepphebel und Betätigungshebel
bestehende Funktionseinheitj, auf die Abtriebswelle
eines Getriebemotors aufgesetzt;
Fig. 2 die Vorderansicht einer Funktionseinheit nach Fig. 1;
Fig. 3 die Draufsicht entlang der Schnittlinie III-III nach Fig.
Die in den Figuren 1 b'i's" 3 dargestellte Sicherheitsabschaltung 10
besteht im wesentlichen aus einem Schlepphebel 13 und einem Betätigungshebel 16, Der Schlepphebel 13 ist über eine Schlepphebelnabe
22 und der Betätigungshebel 16 über eine Betätigungshebelnabe 23 mit der Abtriebswelle 12 eines Getriebemotors 11 verbunden.
Mit Hilfe eines Paß-Stiftes 14 ist die Nabe 22 gegen Verdrehen
gesichert. Die Nabe 23 ist auf der Welle 12 leicht drehbar gelagert und durch die Nabe 22 und den Wellenabsatz 12a gegen
axiales Verschieben gesichert. Der Getriebemotor 11 ist elektrisch
beaufschlagt und weist ein hohes Eigenmoment auf,
s \
Wie die Fig. 2 zeigt, ist zwischen Schlepphebel 13 und Betätigungshebel
16 ein Elektromagnet 15 mit Hilfe einer Befestigungsschraube 17 angeordnet. Der Elektromagnet 15 ist am gleichen
Stromkreis angeschlossen wie der Getriebemotor 11.
Am Betätigungshebel 16 ist ein vom Elektromagneten 15 getrennter
Seilzug 18 angeordnet. Der Seilzug 18 ist in einer Seilzughülle
18h geführt und mit einer elastischen Ankoppelung 19 versehen. Die elastische Ankoppelung 19 kann mit zwei Druckfedern 26 oder
mit zwei Tellerfedern 27 oder beispielsweise kombiniert mit einer Druckfeder 26 und ,einer Tellerfeder 27 verwirklicht werden.
Die elastische Ankoppelung 19 besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einer Seilzugfeder 26, die ein hartes Anschlagen der - nicht dargestellten - Regelstange für die Lastregulierung
der - ehenfalls nicht dargestellten - Brennkraftmaschine vermeidet.
Die Tellerfeder 27 wirkt spielausgleichend.
Auf den Seilzug 18 wirkt eine als Pfeil dargestellte Stellkraft 24. Diese Stellkraft 24 kann als Druck-· oder Tellerfeder ausgebildet
sein und bewirkt eine mechanische Rückstellung der Regelstange an der Lastregulierung der Brennkraftmaschine. Um einen
genügend großen Bauraum für den Elektromagneten 15 zu bekommen, sind Schlepphebel 13 und Betätigungshebel 16 über eine Abknickt^
25 mit ihren jeweiligen Naben 22 bzw, 23 verbunden,
Nach einem Stromausfall oder bei Auftreten unzulässiger Betriebszustands
größen wie Drücke, Temperaturen usw., wodurch der im Re-
BAD ORIGiMAL
gelstromkreis integrier-fce,; elektrische-Seharlter geöffnet wird,
verliert der als Zugmagnet ausgebildete Elektromagnet 15 seine Wirkung und die Stellkraft 24 bewirkt eine automatische Rückstellung
des Betätigungshebels 16 bzw. der Regelstange der Brennkraftmaschine, Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist
der Schlepphebel 13 über den an sich parallel zu ihm verlaufenden Betätigungshebel 16 hinaus verlängert, so daß er in die Endanschläge
20 bzw, 21 gefahren werden kann. Diese Endanschläge können als feste mechanische Endanschläge oder als Endschalter ausgebildet
sein. Durch sie wird eine überdehnung des Lastbetätigungsmechanismus
verhindert. \
10.11.1982
FRP-I Be/whm-
FRP-I Be/whm-
BAD ORIGINAL
Leerseite
Claims (4)
- Fichtel & Sachs'Ag, 872Ü Schwe'ini'ürt12 075
- 2.11.1982/SzSicherheitsabschaltung für Wärmepumpen-BrennkraftmaschinenAnsprücheM.)Sicherheitsabschaltung für eine Brennkraftmaschine deren Lastregulierung über einen Regelstromkreis gesteuert ist, gekennzeichnet durch einen dem Regelstromkreis zugeordneten Schlepphebel (13) und einen der Brennkraftmaschine zugeordnetem Betätigungshebel (16), die von einem in den Regelstromkreis einbezogenen Elektromagnet (15) zu einer, die Lastregulierung der Brennkraftmaschine betätigenden Funktionseinheit zusammengehalten sind.2. Sicherheitsabschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastregulierung eine Stellkraft (24) zugeordnet ist und die Stellkraft bei geschlossenem Regelstromkreis durch den Elektromagneten (15) überwunden ist.
- 3. Sicherheitsabschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlepphebel (13) mit einer Schlepphebelnabe (22) und der Betätigungs hebel (16) mit einer Betätigungshebelnabe (23) auf der Abtriebswelle (12) eines von dem Regelstromkreis beaufschlagten Getriebemotors (11) drehbar angeordnet sind.BAD ORIGINAL
- 4. Sicherheitsabschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellkraft (24) über eine elastische Ankopplung (19) mit dem Betätigungshebel (16) verbunden ist.5· Sicherheitsabschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schlepphebel (13) seinen Ausschlag begrenzende Endai^schläge (2o, 2f) zugeordnet sind, wobei die Endanschläge (2o, 21) die Lastregulierung betätigende Endschalter sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823243987 DE3243987A1 (de) | 1982-11-27 | 1982-11-27 | Sicherheitsabschaltung fuer waermepumpen-brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823243987 DE3243987A1 (de) | 1982-11-27 | 1982-11-27 | Sicherheitsabschaltung fuer waermepumpen-brennkraftmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3243987A1 true DE3243987A1 (de) | 1984-05-30 |
| DE3243987C2 DE3243987C2 (de) | 1992-09-17 |
Family
ID=6179242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823243987 Granted DE3243987A1 (de) | 1982-11-27 | 1982-11-27 | Sicherheitsabschaltung fuer waermepumpen-brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3243987A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3909396A1 (de) * | 1989-03-22 | 1990-10-04 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorrichtung zur bemessung der leerlaufluft von brennkraftmaschinen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2735596A1 (de) * | 1977-08-06 | 1979-02-15 | Bosch Gmbh Robert | Elektronische einspritzmengenregelung bei brennkraftmaschinen mit selbstzuendung |
| DE3034424A1 (de) * | 1980-09-12 | 1982-04-29 | Daimler Benz Ag | Sicherheitsschaltung fuer eine elektronische drosselklappenregelung von brennkraftmaschinen |
| DE3150151A1 (de) * | 1981-12-18 | 1983-06-30 | Fichtel & Sachs Ag, 8720 Schweinfurt | Waermepumpen-heizungsanlage |
-
1982
- 1982-11-27 DE DE19823243987 patent/DE3243987A1/de active Granted
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2735596A1 (de) * | 1977-08-06 | 1979-02-15 | Bosch Gmbh Robert | Elektronische einspritzmengenregelung bei brennkraftmaschinen mit selbstzuendung |
| DE3034424A1 (de) * | 1980-09-12 | 1982-04-29 | Daimler Benz Ag | Sicherheitsschaltung fuer eine elektronische drosselklappenregelung von brennkraftmaschinen |
| DE3150151A1 (de) * | 1981-12-18 | 1983-06-30 | Fichtel & Sachs Ag, 8720 Schweinfurt | Waermepumpen-heizungsanlage |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3909396A1 (de) * | 1989-03-22 | 1990-10-04 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorrichtung zur bemessung der leerlaufluft von brennkraftmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3243987C2 (de) | 1992-09-17 |
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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