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DE3243319A1 - Verfahren und anordnung zum wahlweisen portionsmaessigen oder kontinuierlichen abgeben und mischen von unterschiedlichen fluessigkeiten in genauen mengen und mengenanteilen unabhaengig von schwankungen der viskositaet und/oder eines etwaigen vor- oder fliessdruckes - Google Patents

Verfahren und anordnung zum wahlweisen portionsmaessigen oder kontinuierlichen abgeben und mischen von unterschiedlichen fluessigkeiten in genauen mengen und mengenanteilen unabhaengig von schwankungen der viskositaet und/oder eines etwaigen vor- oder fliessdruckes

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Publication number
DE3243319A1
DE3243319A1 DE19823243319 DE3243319A DE3243319A1 DE 3243319 A1 DE3243319 A1 DE 3243319A1 DE 19823243319 DE19823243319 DE 19823243319 DE 3243319 A DE3243319 A DE 3243319A DE 3243319 A1 DE3243319 A1 DE 3243319A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
supply
frequency
dispensed
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823243319
Other languages
English (en)
Inventor
Horst 2060 Bad Oldesloe Köhl
Alexander 2401 Sarau Kückens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Technica Entwicklungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Technica Entwicklungs GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Technica Entwicklungs GmbH and Co KG filed Critical Technica Entwicklungs GmbH and Co KG
Priority to DE19823243319 priority Critical patent/DE3243319A1/de
Publication of DE3243319A1 publication Critical patent/DE3243319A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/0042Details of specific parts of the dispensers
    • B67D1/0043Mixing devices for liquids

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • ??Verfahren und Anordnung zum wahlweisen portionsmäßigen
  • oder kontinuierlichen Abgeben und Mischen von unterschiedlichen Flüssigkeiten in genauen Mengen und Mengenanteilen unabhängig von Schwankungen der Viskosität und/oder eines etwaigen Vor- oder Fließdruckes" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum wahlweisen portionsmäßigen oder kontinuierlichen Abgeben und Mischen von unter schiedlichen Flüssigkeiten in genauen Mengen und Mengenanteilen unabhängig von Schwankungen der Viskosität und/oder eines etwaigen Vor- oder Fließdruckes, z.B. von Konzentrat und Wasser, bei dem eine erste Flüssigkeit, z.B. das Konzentrat, aus einem Vorrat mit Hilfe eines im Vergleich zur abzugebenden Menge pro Zeiteinheit sehr kleinen Pumpvolumen durch zyklische Veränderung des Pumpvolumens mit einer auf die Zeiteinheit bezogen hohen Frequenz, insb. mit einer dem elektrischen Versorgungsnetz etwa entsprechenden Frequenz'abgegeben wird.
  • Ein Verfahren zum Abgeben und Mischen von viskosen Konzentraten oder Sirup und karbonisiertem Wasser ist z.B. aus der DE-OS 25 59 651 bekannt. Hier wird durch eine Steuereinrichtung einer vorbestimmten begrenzten Menge karbonisierten Wassers eine entsprechend vorbestimmte Menge an Sirup oder Konzentrat zudosiert, um so z.B. in einem Getränkeautomat an Ort und Stelle hergestellte Mischgetränke portionsweise, z.B. becherweise abgemessen abzugeben.
  • Ferner ist es bekannt, zum Abgeben von viskosen Konzentraten von veränderlicher Vikosität eine Dosiervorrichtung einzusetzen, bei der ein zur abgegebenen Menge vergleichsweise kleines Pumpvolumen zyklisch mit einer dem elektrischen Versorgungsnetz vergleichbaren Frequenz impulsartig verändert wird, so daß die abzugebende Menge an Konzentrat durch die Zahl der zyklischen Veränderungen des Pumpvolumens bestimmt wird, wobei der einzelne Zyklus und die damit erfolgende Volumenänderung des Pumpvolumens mit größter Genauigkeit erfolgt (vgl. DE-OS 31 31 650). Durch die hohe Genauigkeit sowohl der Änderung des Pumpvolumens und der Wiederholbarkeit dieser Änderung einerseits und durch die hohe Genauigkeit der Netzfrequenz können Portionen unterschiedlicher Größe allein auf dem Wege der Steuerung der Abgabezeitdauer mit großer Genauigkeit abgegeben werden. Auch die Abgabe des Wassers aus dem Druckbehälter, insb. die Abgabe karbonisierten Wassers aus einem Karbonisator kann in der Regel mit einer hohen Genauigkeit erfolgen, so daß auch hier üblicherweise eine Abgabe durch Zeitsteuerung der Abgabedauer möglich ist.
  • Nachdem jedoch Dosiervorrichtungen für viskose Konzentrate der zuletzt genannten Art auf dem Markt sind, die mit höchster Präzision arbeiten, macht sich schon eine geringfügige Druckänderung innerhalb des Karbonisators und die dadurch bedingte geringfügige Änderung des abgegebenen Wasservolumens für die Mischgenauigkeit bemerkbar. Dies gilt insb. dann, wenn man nach diesen Verfahren Wasser und Konzentrat auch über längere Zeitdauer kontinuierlich abgeben möchte.
  • Man kann zwar bei der Abgabe von Flüssigkeit aus einem Druckbehälter eine große Mengengenauigkeit erzielen wenn man die abzugebende Menge tatsächlich während der Abgabe mißt. Bei portionsweiser Abgabe von Wasser, das mit einer entsprechend dosierten Portion an Konzentrat gemischt werden soll, wird so eine sehr hohe Mischgenauigkeit erzielt. Da die Uberwachung der Mengenabgabe bei der Abgabe des Wassers jedoch zu Schwankungen in der Abgabedauer pro Volumeneinheit Wasser führt, erhält man auf diese Weise keine hohe Mischgenauigkeit bei kontinuierlicher Abgabe und Mischung von Konzentrat und Wasser.
  • Ähnliche Verhältnisse ergeben sich beispielsweise, wenn eine vorbestimmte Menge Konzentrat, wie Kaffeekonzentrat, mit stets der proportional richtigen Menge Wasser zusammengebracht und gemischt abgegeben werden soll. Hier treten ähnliche Schwierigkeiten auf, wenn in dem Konzentratvorratsbehälter nicht stets der gleiche Druck aufrechterhalten wird oder der Druck in der Abgabeleitung für das Wasser schwankt. Entsprechendes gilt auch wenn sich die Viskosität des Konzentrates ändert. Auch hier treten erhebliche Abweichungen von den Soll-Anteilen in der Mischung bei länger anhaltender oder kontinuierlicher Abgabe auf.
  • Ähnliche Schwierigkeiten treten auch bei der Herstellung flüssiger Medikamente oder auf anderen technischen Bereichen auf, wo genau anteilige Mischungen erforderlich sind. Man kann zwar die Schwankungen an Viskosität und am Druck durch komplizierte und aufwendige Überachungssysteme so regeln, daß stets die gleichen Ausgangsverhältnisse fAr beide Flüssigkeiten vorliegen. Derartige Systeme sind aber nicht nur aufwendig sondern auch störanfällig und müssen selber ständig auf Funktionstüchtigkeit hin üverwacht werden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahre-n5der eingangs näher bezeichneten Art zum genau dosierten Vermischen mehrerer Flüssigkeitskompoflenten so weiterzubilden, daß nicht nur die einzelnen Mengen zuverläsig und genau dosiert werden können, sondern auch die Mengenanteile in der Mischung, und zwar unabhängig von der Viskosität der Flüssigkeiten und unabhängig davon, ob eine Flüssigkeit oder die andere unterschiedlichen Vordrücken oder Fließdrücken unterworden sind.
  • Es ist ferner Aufgabe der Erfindung eine Anordnung zum Ausführen des Verfahrens vorzusehen, die die bisher notwendigen komplizierten Überwachungs- und Meßeinrichtungen vermeidet und besonders einfach und zuverlässig ausgebildet werden kann und dennoch nicht nur die gewünschten Mengen, sondern auch die gewünschten Mengenverhältnisse in der Mischung mit sehr großer Präzision einzuhalten erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Abgabemenge pro Zeiteinheit der zweiten Flüssigkeit, z.B. Wasser, bei der Ausgabe laufend gemessen und die Frequenz der zyklischen Veränderung des Pumpvolumens in Abhängigkeit von dem Meßwert fortlaufend moduliert wird.
  • Dieses Verfahren läßt sich gleichermaßen für die portionsmäßige oder für die kontinuierliche Abgabe in immer dem gleichen proportionierten Verhältnis der Flüssigkeiten anwenden. Durch die zyklische Änderung des Pumpvolumens werden etwaige Viskositätsänderungen der ersten Flüssigkeit vollständig ausgeschaltet.
  • Durch die impulsmäßige Abgabe in zyklisch wiederholten kleinsten Mengen läßt sich jede beliebige Portion der ersten Flüssigkeit als auch bei der kontinuierlichen Abgabe eine hohe Mengengenau;igkeit einhalten. Die fortlaufende Messung der abgegebenen Menge pro Zeiteinheit der zweiten Flüssigkeit macht die abgegebene Menge der zweiten Flüssigkeit von Änderungen des Vor- oder Fließdruckes unabhängig. Es kann also gleichermaßen direkt aus einer Zulaufleitung als auch aus einem Zwischenbehälter die zweite Flüssigkeit abgegeben werden. Durch die Änderung der Zyklus frequenz für die zyklische Veränderung des Pumpvolumens wird die viskositätsunabhängige Abgabe der ersten Flüssigkeit mengenmäßig stets auf die pro Zeiteinheit sich ändernde Menge der abgegebenen zweiten Flüssigkeit genau abgestimmt, so daß auch in der Mischung die Mengenanteile stets mit hoher Genauigkeit in einem vorbestimmten Verhältnis gehalten werden können.
  • Wird für die zweite Flüssigkeit in der Zulaufleitung ein Zwischenbehälter vorgesehen, z.B. Heißwasserspeicher oder ein Druckkarbonisator oder ein Sterilisationsbehälter oder dgl., so können die bisher notwendigen hohen Aufwendungen zur Aufrechterhaltung eines etwa gleichbleibenden Flüssigkeitsstandes in dem Vorlaufgefäß auf einfache Weise dadurch vermieden werden, daß die Nachspeisung der Flüssigkeit in das Vorlaufgefäß in Abhängigkeit von der pro Zeiteinheit abgegebenen Menge der zweiten Flüssigkeit gesteuert wird.
  • Mit der neuen Maßnahme läßt sich auch auf sehr einfache Weise das Anteilverhältnis der Flüssigkeiten in der Mischung rasch und mit großer Genauigkeit ändern. Hierzu sieht die Erfindung vor, daß man zur Änderung des Verhältnisses der Mengenanteile in der Mischung die Anzahl der zyklischen Veränderung des Pumpvolumens je abgegebener Mengeneinheit der zweiten Flüssigkeit verändert. Wird also zur Veränderung des Pumpvolumens eine vorbestimmte feste Grundfrequenz für den Änderungszyklus zugrundegelegt, so kann einmal diese Grundfrequenz willkürlich geändert werden, um das Verhältnis der Mengenanteile in der Mischung zu verändern, während zur Konstanthaltung des eingestellten Mengenverhältnisses die Grundfrequenz in Abhängigkeit vom Meßwert lediglich moduliert wird.
  • Zum Ausführen des Verfahrens geht die Erfindung von einer Anordnung aus, die eine Einrichtung zur Abgabe einer ersten Flüssigkeit aufweist, welche ein zyklisch veränderbares Pumpvolumen und eine impulsartig arbeitende Betätigungseinrichtung, wie Elektromagnet, umfaßt, welche mit einer vorbestimmten Frequenz, insb. etwa entsprechend der Netzfrequenz eines elektrischen Versorgungsnetzes, betreibbar ist, und die eine Zuleitung für eine zweite Flüssigkeit besitzt. Diese Anordnung wird gemäß der Erfindung durch die Kombination der folgenden Merkmale weitergebildet: der Zuleitung für die erste Flüssigkeit wird eine die Menge pro Zeit messende Mengenflußmeßeinrichtung zugeordnet, die ein der abgegebenen Menge pro Zeit proportionales Ausgangssignal erzeugt. Dem Versorgungskreis der Betätigungseinrichtung zur zyklischen Veränderung des Pumpvolumens wird eine Frequenz-Modulationseinrichtung zugeordnet, die durch das Ausgangssignal der Mengenflußmeßeinrichtung steuerbar ist.
  • Vorteilhafterweise ist dem Versorgungskreis eine Einstelleinrichtung zugeordnet, mittels der die Anzahl der zyklischen Veränderungen des Pumpvolumens je abgegebener Mengeneinheit an zweiter Flüssigkeit willkürlich verändert werden kann.
  • Wenn von einer Anordnung ausgegangen wird, bei der der Zuleitung für die zweite Flüssigkeit ein Zwischenbehälter zugeordnet ist, der eine Einrichtung zur Aufrechterhaltung eines vorbestimmten Flüssigkeitsstandes aufweist, sieht die Erfindung vorteilhafterweise vor, daß die Einrichtung zur Erhaltung eines vorbestimmten Flüssigkeitsstandes in dem Zwiscßenbehälter eine den Zufluß in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Mengenflußmeßeinrichtung steuernde Ventileinrichtung aufweist.
  • Die Anordnung ist in ihrem Aufbau außerordentlich einfach und läßt sich auch bei vorhandenen gattungsgemäßen Anordnungen leicht nachträglich ohne großen Aufwand einbauen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß auf Seiten der ersten Flüssigkeit die Abgabe durch eine beliebig einstellbare lange Folge von impulsartig abgegebenen kleinsten Volumina erfolgt, während die Abgabe der zweiten Flüssigkeit unter laufender Messung der pro Zeiteinheit abgegebenen Menge erfolgt und über das Meßergebnis die Frequenz der impulsartig abgegebenen ersten Flüssigkeit verändert wird.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung an einem konkreten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • In der einzigen Figur sind die Dosiervorrichtung für das Konzentrat und die Abgabeeinrichtung für das Wasser aus dem Druckgefäß zusammen mit den Steuereinrichtungen wiedergegeben, die lediglich blockschaltartig dargestellt sind.
  • Das viskose Konzentrat oder dgl. befindet sich in einem Vorratsbehälter 1, der zugleich auch als Transport und Lagerbehälter ausgebildet sein kann. Das Wasser befindet sich in einem Druckgefäß 2. Hierbei kann es sich um einen Karbonisator handeln, z.B. einen solchen wie ihn die DE-OS 25 59 651 oder die DE-OS 28 32 377 zeigt.
  • Dem Vorratsbehälter 1 ist eine Dosiervorrichtung 3 zugeordnet. Diese umfaßt eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung 4, die von einer Wechselstromquelle, z.B. dem üblichen elektrischen Versorgungsnetz 5 über eine nicht dargestellte Schalteinrichtung gespeist wird.
  • Die Betätigungseinrichtung 4 ist auf einen zylindrischen hohlen.
  • Stutzen 6 aufgefädelt, der an die Abgabeöffnung des Behälters 1 abdichtend angebracht werden kann. Der Stutzen 6 weist einen inneren buchsenartigen Einsatz 7 auf, der verschieblich in der Buchse angeordnet ist und einen Stopfen 8 enthält, der Durchtrittsöffnungen für das Konzentrat aufweist, die durch ein Rückschlagventil 14 verschlossen werden können. Unterhalb des Teils 8 befindet sich ein kleines Pumpvolumen von vorbestimmter Größe. Dieses wird nach unten durch ein Querstück 12 begrenzt, welches Auslaßöffnungen aufweist, die durch ein zweites Rückschlagventil 13 verschlossen werden können. Zwischen den Teilen 8 und 12 ist eine hohlzylindrische Membran 15 vorbestimmter Ausbildung eingespannt, welche eine relative axiale Bewegung der Teile 8 und 12 aufeinander zu und voneinander weg ermöglicht, wobei der mit 16 bezeichnete axiale Bewegungsspielraum durch feste Anschläge zwischen den relativ zueinander beweglichen Teilen begrenit ist. Unterhalb des Teils 12 schließt sich ein Boden 9 und ein Auslaufstutzen 10 an, durch den die abgegebene Menge in eine darunterliegende Mischrinne 17 oder eine andere Mischeinrichtung ablaufen kann. Die Mischzone 17, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, weist links in der Figur einen Auslauf 18 für die Mischung und rechts den Zulauf für das karbonisierte Wasser auf. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Druckgefäß 2 und der Mischrinne 12 eine Druckminderungs- und Ventileinrichtung 21 vorgesehen, aus der das Wasser unter entspanntem Druck, aber mit vorbestimmter Strömungsgeschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 22 austritt.
  • In dem Austrittsquerschnitt ist ein Meßrad 23 zur Messung des Mengenstromes angeordnet. Dieser Mengenstrommeßeinrichtung ist eine Fühleinrichtung 24 zugeordnet, die auf die Rotation des Meßrades 23 anspricht und ein dem Mengenfluß pro Zeiteinheit proportionales Ausgangssignal erzeugt. Dieses Ausgangssignal wird einer Steuereinrichtung 25 zugeführt. An den einen Ausgang der Steuereinrichtung 25 ist eine Frequenz-Modulationseinrichtung 26 angeschlossen, welche in den Speisekreis der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung 4 eingeschaltet ist. Durch die Einrichtung 26 kann die die Betätigungseinrichtung normalerweise steuernde Netzfrequenz nach oben oder nach unten moduliert werden und zwar in Abhängigkeit von der pro Zeiteinheit abgegebenen Wassermenge.
  • Um den Zustand im Druckgefaß 2 möglichst gleich zu halten ist eine Frischwasser-Speiseeinrichtung vorgesehen, die ein entsprechendes Ventil 19 aufweist. Die Betätigungseinrichtung 20 für das Ventil 19 ist an den zweiten Ausgang des Steuergerätes 25 angeschlossen, so daß die Betätigungseinrichtung 20 des Ventils 19 ebenfalls in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Mengenflußmeßeinrichtung 24 gesteuert wird. Auf diese Weise läßt sich der Wasserpegel innerhalb des Druckgefäßes 2 mit großer Genauigkeit einhalten, ohne daß ein Schwimmer oder Pegelmeßsonden in dem Druckgefäß angeordnet werden müssen.
  • Da die Merkmale gemäß der Erfindung Einrichtungen sind, die lediglich außen in den Steuerkreis der Anordnung eingreifen, ist ersichtlich, daß auch vorhandene Anordnungen der in Frage stehenden Gattung leicht nachträglich gemäß der Lehre der Anmeldung nachgerüstet werden können.
  • DerMengenflußkann photoelektrisch über Infrarotmeßgeräte oder kapazitative Dämpfung oder dgl. gemessen werden.
  • Wie bei der beschriebenen Abgabe von karbonisierten Getränken läßt sich die Anordnung auch zum Abgeben und Mischen von Flüssigkeiten verwenden, bei denen statt eines Karbonisators ein anderer Zwischenbehälter im Zulauf für die zweite Flüssigkeit vorgesehen ist. Dies gilt z.B. auch für die Herstellung von fließfähigen Medikamenten oder anderen Nahrungs- und Genußmitteln.
  • Die Erfindung läßt sich selbstverständlich auch dort anwenden, wo der zweiten Flüssigkeit nicht nur eine erste Flüssigkeit mittels der zyklisch arbeitenden Pump-Dosiervorrichtung zugegeben wird. Vielmehr ist ohne weitere Abwandlung die Anordnung auch da anwendbar, wo der Grundflüssigkeit, nämlich der zweiten Flüssigkeit beliebig viele weitere Medien in unterschiedlichen Anteilen zudosiert werden müssen. Auch hier läßt sich mit gleichen Mitteln auf einfache Weise stets das gewünschte Mengenverhältnis selbst bei kontinuierlicher Mischung mit großer Genauigkeit gewährleisten.
  • Bei der Herstellung von Kaffeegetränken aus einem Kaffeekonzentrat und heißem Wasser muß dafür Sorge getragen werden, daß sowohl im Konzentratbehälter wie im Heißwasserbehälter stets gleiche Druckverhältnisse aufrechterhalten bleiben. Bei kontinuierlicher Abgabe, bei der beispielsweise das Wasser über einen Durchlauferhitzer erhitzt wird, treten Schwankungen auf, die nicht mehr gleichbleibende Mischungsanteile gewährleisten.
  • Bei Einsatz eines Heißwasserkessels als Zwischenbehälter müssen Regeleinrichtungen vorgesehen werden, die den Wasserpiegel konstant halten. Will man auch nur Portionen abgeben, bedarf es zusätzlicher Zeitschaltgeräte. Auch ist in beiden Fällen ein entsprechender Druckminderer für die Wasserzufuhn erforderlich.
  • Auch hier werden mit der Erfindung die auftretenden Probleme auf sehr einfache Weise und unter Einsparung von Zeitschaltgeräten, Druckminderungen, Regeleinrichtungen, wie Schwimmer oder Elektroden oder dgl. Schaltgeräte gelöst. Die Drücke im Zuleitungssystem für das Wasser können in weiten Bereichen schwanken, da die impulsartige Dosierung für das Konzentrat einen großen Modulationsbereich zuläßt.
  • Die Anordnung arbeitet absolut sicher und ist daher auch für die chemische Industrie oder die Arzneimittelindustrie aufgrund der hohen Genauigkeit und der Zuverlässigkeit einsetzbar.
  • Die Anordnung ermöglicht auch auf einfache Weise das Mischungsverhältnis bzw Anteilsverhältnis in der Mischung leicht und außerordentlich rasch auf jeden gewünschten Wert einzustellen.

Claims (6)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zum wahlweisen portionsmäßigen oder kontinuierlichem Abgeben und Mischen von unterschiedlichen Flüssigkeiten in genauen Mengen und Mengenanteilen unabhängig von Schwankungen der Viskosität und/oder den Schwankungen eines etwaigen Vor-oder Fließdruckes, z.B von Konzentrat und Wasser, bei dem eine erste Flüssigkeit, z.B. das Konzentrat, aus einem Vorrat mit Hilfe eines im Vergleich zur abgegebenen Menge pro Zeiteinheit sehr kleinen Pumpvolumens durch zyklische Veränderung des Pumpvolumens mit einer, auf die Zeiteinheit bezogen, hohen Frequenz, insb. mit einer dem elektrischen Versorgungsnetz etwa entsprechenden Frequenz abgegeben wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Abgabemenge pro Zeitinheit der zweiten Flüssigkeit, z.B. von Wasser, bei der Ausgabe laufend gemessen und die Frequenz der zyklischen Veränderung des Pumpvolumens in Abhängigkeit von den gemessenen Werten fortlaufend moduliert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die zweite Flüssigkeit, z.B. Wasser aus einem Vorlaufgefäß, z.B. einem Druckbehälter, abgegeben und in dem Vorlaufgefäß ein vorbestimmter Flüssigkeitsstand durch Nachspeisen der Flüssigkeit aufrechterhalten wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Nachspeisung der Flüssigkeit in das Vorlaufgefäß in Abhängigkeit von der pro Zeiteinheit abgegebenen Menge der zweiten Flüssigkeit gesteuert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß man zur Änderung des Verhältnisses der Mengenanteile in der Mischung die Zahl der zyklischen Veränderung des Pumpvolumens je abgegebener Mengeneinheit der zweiten Flüssigkeit verändert.
  4. 4. Anordnung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung zur Abgabe einer ersten FlüssigkeitP welche ein zyklisch veränderbares Pumpvolumen und eine impulsartig arbeitende Betätigungseinrichtung, wie Elektromagnet, aufweist, die mit einer vorbestimmten Frequenz, insb. etwa entsprechend der Netzfrequenz eines elektrischen Versorgungsnetzes, betreibbar ist, und einer Zuleitung für eine zweite Flüssigkeit, g e-k e n n -z e i c h n e t durch die Kombination der Merkmale, daß der Zuleitung für die zweite Flüssigkeit eine die Menge pro Zeit messende Mengenflußmeßeinrichtung (23,24) zugeordnet ist, die ein der abgegebenen Menge pro Zeit proportionales Ausgangssignal erzeugt,und daß dem Versorgungskreis (5) der Betätigungseinrichtung (4) eine Frequenz-Modulationseinrichtung (26) zugeordnet ist, die durch das Ausgangssignal der Mengenfluß-Meßeinrichtung steuerbar ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß eine Einstelleinrichtung zur Änderung der Anzahl der zyklischen Veränderung des Pumpvolumens je abgegebener Mengeneinheit der zweiten Flüssigkeit vorgesehen ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 mit einem der Zuleitung für die zweite Flüssigkeit zugeordneten Zwischenbehälter, dem eine Einrichtung zur Einhaltung eines vorbestimmten Flüssigkeitsstandes zugeordnet ist, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Einrichtung zur Erhaltung eines vorbestimmten Flüssigke-itsstandes in dem Zwischenbehälter (2) eine den Zufluß in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Mengenflußmeßeinrichtung (24) steuernde Ventileinrichtung (19,20) aufweist.
DE19823243319 1982-11-23 1982-11-23 Verfahren und anordnung zum wahlweisen portionsmaessigen oder kontinuierlichen abgeben und mischen von unterschiedlichen fluessigkeiten in genauen mengen und mengenanteilen unabhaengig von schwankungen der viskositaet und/oder eines etwaigen vor- oder fliessdruckes Ceased DE3243319A1 (de)

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