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DE3242467A1 - Hochspannungsschaltkammer - Google Patents

Hochspannungsschaltkammer

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DE3242467A1
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DE
Germany
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space
switching chamber
switching
gas
cylinder
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DE19823242467
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Ernst Prof. Dr.techn.habil. 1000 Berlin Slamecka
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/88Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
    • H01H33/90Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
    • H01H33/91Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism the arc-extinguishing fluid being air or gas
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H01H33/88Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
    • H01H33/90Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
    • H01H2033/907Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism using tandem pistons, e.g. several compression volumes being modified in conjunction or sequential

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Description

  • Hochspannungsschaltkammer
  • Gegenstand der Erfindung Zusatz zu der DE-PS ., .. ... , Patentanmeldung 32 40 774.2.
  • Der Zusatz betrifft gleichfalls eine Hochspannungs-Druckgasschaltkammer mit Vorkompression des Schal.tgases und lYnterbrechung des Schaltlichtbogens durch eine Schaltgasströmung insbesondere in einer Doppeldüsenanordnung.
  • Die DWsenkörper gehören Jedoch nun zu den bewegbaren Bauteilen der Unterbrechereinheit.
  • Stand der Technik In der DE-PS 19 13 969 wird die AusSiihrung einer ifochspannungs-Druckgasschaltkammer mit Vorkompression des Schaltgases beschrieben. Darin ist wie bereits bekannt ein bewegbarer zweiteiliger Zylinder als Kompressionszylinder und teilweise als Schaltstück eingesetzt. Dieser Zylinder besteht zunächst aus einem auf der Antriebsseite abgedichteten metallischen Teilzylinder (4).
  • Daran schließt sich ein Isolierstoffzylinder an, der an der Stirnseite in eine ebenfalls aus Isolierstoff angefertigte mit (8) bezeichnete Abschlußplatte übergeht.
  • Entsprechend dem auf die Abschlußplatte einwirkenden Gasdruck bei der Vorkompression des Schaltgases nimmt ihr Querschnitt in Richtung auf die Zylinderwand aus mechanischen Gründen zu.
  • Zentral weist diese Abschlußplatte eine kreisförmige das feststehende Lichtbogenschaltstuck (2) umgebende Öffnung auf.
  • In der Lehre von derBewegung der Gase wird eine solche Öffnung als Blende bezeichnet (E. Schmidt, Thermodynamik, Zehnte verbesserte Auflage, Springer-Verlag Berlin/Göttingen/Heidel berg).
  • Zutreffend definiert auch der Patentanspruch 1 der genannten DE-PS das durch die Verbindung der beiden zylindrischen Teile aus Metall und Isolierstoff entstandene .Bauelement als t'2laszylinder (4,8)' und nicht als "krise".
  • Das zur Abfuhr von Schaltgasen hohl ausgebildete bewegliche Schaltstück bildet mit dem Blaszylinder - genauer ausgedrückt, mit dem Rand der Isolierstoffblende in der Abschlußplatte des Blaszylinders - einen Ringspalt (11), der unmittelbar mit dem Kompressionsvolumen des Kolben-Zylindersystems verbunden ist0 Ein Anströmkanal zu diesem Ringspalt ist also nicht vorhanden Bei einer Ausschaltung verläßt das Schaltgas durch den Ringspalt den Kompressionsraum und findet unmittelbar daran anschließend eine Konfiguration vor von zwei sehr unterschiedlichen Abströmwegen, nämlich die schon zitierte Kreisblende nach der einen Seite und ein langes Rohr nach der anderen.
  • Düsen sind nicht erkennbar.
  • Unter diesen Umständen ist der zu entionisierende Schaltlichtbogen einer nur wenig beeinflußbaren und daher nicht optimal löschwirksamen Schaltgasströmung ausgesetzt.
  • Die unmittelbare Verbindung des Ringspaltes mit dem Kompressionsraum des "Blassylinder9" bedeutet aber auch, daß heiße Schaltgase wegen der fehlenden radialen Gegenströmung frischen Schaltgases in diesen Xompressionsraum eindringen können. Ein solches Phänomen wirkt sich gleichfalls wenig förderlich aus auf das Vermögen des Schalters insbesondere große Kurzschluß ströme zu unterbrechen.
  • Auf die Isolierstoffblende folgt unmittelbar senkrecht zur Schaltkammerachse eine glatte Isolierstoffwand, und zwar ist es die Innenwand der Abschlußplatte, Sie ist in dieser Anordnung der direkten Einwirkung des Schaltlichtbogens insbesondere seiner Strahlung ausgesetzt.
  • Ein Umstand, der die dielektrische Festigkeit des Ringspaltes sowohl während einer Ausschaltung als auch später im ausgeschalteten Zustand beeinträchtigen kann.
  • Thermodynamisch und dielektrisch verbesserungsfähige Konfigurationen gibt es auch bei den bisher bekannt gewordenen I)ruckgas-Vorkompressionsunterbrechereinrichtungen mit bewegten Isolierstoffdilsen.
  • Z.B. verbindet in diesen Fällen ein verhEltnism0ßig sehr langer und vorwiegend achsial verlaufender Kanal die DUseneinströmöffnung mit dem Kompressionsraum. So können große Kurzschlußströme beim Ausschalten mit ihrer großen Lichtbogenenergie die Löschgaszufuhr in den DUsenraum erheblich verzögern und die Unterbrecherwirkung reduzieren.
  • Als repräsentativ ftir viele derartiger Unterbrechereinrichtungen seien zitiert ohne dabei Vollständigkeit zu beanspruchen: DE-OS 17 65 153, DE-OS 25 45 479, DE-OS 28 28 773.
  • Aufgabe der Erfindung Die stationäre Anordnung symmetrischer boppeldüsenkörper gemäß P 32 40 774.2 soll in eine physikalisch mindestens äquivalente bewegbare Anordnung transformiert werden.
  • Diese Maßnahme soll im Fortschritt zu dem dargelegten Stand der Technik die Stromunterbrecherwirkung und auch die dielektrische Festigkeit im ausgeschalteten Zustand insbesondere im Bereich sehr hoher Nennspannungen erhöhen.
  • Darstellung der Erfindung Die gestellten Aufgaben der Erfindung werden im wesentlichen durch folgende konstruktive Maßnahmen realisiert: Ein bewegbarer Kompressions-Ringzylinder, eine bewegbare Druckkammer also, wird von den Tragzylindern symmetrischer Düsenkörper gebildet.
  • Je ein Isolierstoff- und Leitstoff- Düsenkörper wird in den Stirnbereich Je eines Tragzylinders so eingesetzt, daß ein symmetrisches DoppeldUsensystem entsteht.
  • Dabei durchdringt der Isolierstoffdüsenkörper die vorteilhaft gleichfalls aus Isolierstoff bestehende Stirnwand des Kompressionsraumes und begrenzt gleichzeitig diesen Raum teilweise in Richtung zur Schaltkammerachse.
  • Die den Isolierdiisenkörper tragende Druckrautn-Stirnwand aus Isolierstoff befindet sich im Schatten des Isoli.erdiisenkörpers und ist der direkten Einwirkung des Schaltlichtbogens entzogen.
  • Das Schaltgas wird dem Düsenraum durch einen Ringkanal zugeführt, dessen Ebene der Schaltkammerachse hauptsächlich senkrecht zugeordnet ist.
  • Der feststehende Kompressionskolben ist wischen der mechanischen Verbindung der die Druckkammer bildenden 1)üsenkbrper-Tragzylinder und dem Ringkanal angeordnet.
  • Diese Problemlösung wird durch die im Patentanspruch 1 sowie in den nachfolgenden Patentansprüchen spezifizierten Erfindungsmerkmale definiert und an Hand von zwei Ausführungsbeispielen prinzipiell erläutert.
  • Ausführungsbeispiel Die wesentlichen Merkmale der Erfindung werden an zwei Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine bewegbare Isolierstoff- Leitstoff- Ddsenkörperanordnung mit zwei Vorkompressionsräumen A und B.
  • Diese Räume sind geometrisch in Reihe geschaltet und pneumatisch parallel.
  • Der Vorkompressionshub ist etwa gleich dem geometrischen Hub sg in P 32 40 774.2.
  • Fig. 2 stellt gleichfalls eine bewegbare Isolierstoff- Leitstoo- 1)Usenkörperanordnung dar jedoch mit einem einzigen durch einen abgestuften Kompressionszylinder und Kompressionskolben vergrößerten Vorkompressionsraum.
  • Der Vorkompressionshub gleicht etwa dem düsenwirksamen Hub sd in P 32 40 774.2 , wobei sd kleiner ist als sg.
  • Zu Fig. 1 Thema des Ausfthrungsbeispiels sind metallgekapselte SF6-isolierte dreipolige Leistungsschalter insbesondere mit Nennspannungen von 245 bis 362 kV und mit nur einer Schaltkammer pro Schalterpol.
  • In diesem Zusammenhang zeigt es einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Unterbrechereinrichtung 1.
  • Das Schaltgefäß, in das diese Unterbrechereinrichtung eingebaut istp und das stützende Isolierrohr sind nicht mit dargestellt. Beides wird für die Erläuterung von Aufbau und Funktionieren der Unterbrechereinrichtung nicht benötigt.
  • Auf der einen Seite der Mittellinie des Schnittbildes sieht man die Unterbrechereinrichtung im eingeschalteten Zustand und auf der anderen Seite im ausgeschalteten. Zwischen diesen beiden Stellungen findet während einer Ausschaltung die nicht dargestellte Unterbrechung des Lichtbogenstromes statt.
  • An der ringförmigen Grundplatte (71) sind das Tragrohr (11) sowie die Stromleitungs- und Kontaktfingerhülse (21) montiert.
  • Die Grundplatte ist an dem schon erwkhnten Isolier- und StUtzrohr befestigt.
  • Auf der entgegengesetzten Seite ist eine zweite ringförmige Platte (74) vorhanden als Mittel zur Halterung von Bauteilen der Unterbrechereinrichtung und ihrer Befestigung an dem Schaltgefäß. So gibt diese Ringplatte dem Gehäuse (77) Halt.
  • Darin befinden sich flach bauende Kontaktfinger (78). Sie werden von Jeweils einer Kontaktfeder, die im Körper des Kontaktfingers eingebettet ist, gegen die Kontaktauflagen im Kontaktgehäuse und an dem bewegbaren Schaltstück gedrückt.
  • Das hülsenförmige Gehäuse (77) erweitert sich zu dem abgeschlossenen Schaltgas-Expansionszylinder (76), Seine Höhe und damit sein Volumen hängt von der Größe des Nennkurzschlußausschaltstromes des Schalters ab.
  • In Richtung von der Antriebs- zur Stirnseite des Kompressionszylinders (12) folgt auf einen metallischen Teilzylinder (12a) ein Isolierstoff-Teilzylinder (12b), dessen Isolierstoff-Abschlußkörper (1 2c) erfindungsgemäß ein Isolierstoff-Düsenkörper (4) durchdringt.
  • Dabei dringt der Isolierstoffdüsenkörper so tief in den Kompressionszylinderraum ein, daß die darin befindliche Partie erfindungsgemäß teilweise die Innenwand dieses Raumes A bildet.
  • Auf den Isolierstoffdüsenkörper folgt im achsialen Abstand ein ebenfalls teilweise die Innenwand des Kompressionsraumes A bildender Leitstoffdüsenkörper (3); er ist in ein bewegbares Gasabströmrohr (16) eingefügt.
  • Auch das Gasabströmrohr beteiligt sich als innerer Kompres sionszylinder an der Bildung des ringzylindrischen Kompressionsraumes A. Es trägt desweiteren einen Ringplattenansåtz (84), der mit einer Gasdichtung ausgerüstet ist, und es führt gasdicht an einem ersten (10) und zweiten (80) feststehenden Kompressionskolben vorbei. Beide Kompressionskolben sind an dem Tragrohr (11) angebracht und mit Gasdichtungen versehen.
  • Anschließend erweitert sich das Gasabströmrohr auf einen erheblich größeren Durchmesser. In diesem Bereich ist es mit dem metallischen Teil (12a) des äußeren Kompressionszylinders (12) verbunden Zu dieser Verbindung trägt der Zapfen (85) bei, an dem ein Arm (91) eines nicht zu sehenden gabelförmigen Antriebselementes angreift. Die leicht federnden Gabelarme erleichtern die Montage, denn bei der gewählten Konstruktionsform eritbrigt sich eine Sicherung. Als Folge des erweiterten Rohrquerschnitts wird die Schaltgasabströmung durch die Antriebselemente praktisch nicht behindert.
  • Zwischen den Leitstoff- und Isolierstoffdüsenkörpern ermöglicht erfindungsgemäß ein ringförmiger Kanal (92) die symmetrische Einströmung des Schaltgases in den Disenraum.
  • Im ausgeschalteten Zustand stellt dieser Kanal eine Isolierstrecke dar. Damit weist die erfindungsgemäße Unterbrechereinrichtung inagesamt zwei isolierende Gasspalte auf, was als besonders vorteilhaft angesehen werden darfO In die Leitstoffdüse ragt ein feststehender okörper (17) hinein und gibt am Düseninnenrand Kontakt. Während einer Ausschaltung und auch nach der Vorzündung bei einer ,inschaltung fungieren BeitstoffdUsen- und Rohr- Körper (3,17) als Lichtbogenschaltstücke. Zweckmäßigerweise bestehen beide Körper aus Graphit.
  • Das feststehende Lichtbogenschaltrohr (17) erweitert sich konusförmig zu einem nicht mehr sichtbaren Tragrohr.
  • Sowohl in das Lichtbogenschaltrohr als auch in den Übergangskegel sind Längsschlitze eingearbeitet, die das Abströmen der Schaltgase erleichtern. In Wechselwirkung rnit den kegeligen Leitblech (93) tragen sie dazu bei, daß kein heißes Schaltgas die Hülse (77) verlaßt in Richtung auf die in Entstehung begriffene offene Schaltstrecke, Die Rückströmung des Spaltgases aus dem Expansionsraum in den Bereich der Schaltstrecke beruht zum Teil auf dern örtlichen Druckanstieg infolge der mitgeführten Lichtbogenenergie, 1enn dem in den Expansionsraurn einströmenden Schaltgas soviel Wärme entzogen wird, daß es sich dielelctrisch praktisch als Isollergas verhält - dies trifft zu bei Temperaturen unter 1900 K mit zugehörigen elektrischen Lei.tfähigkeiten unter 10-10 Siemens/m - dann strömt wegen der damit verbundenen Druckverminderung bereits weniger Gas aus dem Expansionsraum, und das was davon noch in den Bereich der Schaltstrecke gelangt, kann ihre dielektrische Ji'estigkeit nicht mehr beeinträchtigen.
  • Diese Druckabsenkung im Expansionsraum ermöglicht auch eine größere Wärmetransportfähigkeit des Schaltgases, was wieder die Unterbrecherwirkung erhöht.
  • Die Kiihlung der heißen Schaltgase erfolgt durch Wärmetauscher, etwa gemäß DE-OS 24 11 836, die jedoch nicht wie dort angegeben im Gasabströmrohr angeordnet sind sondern sich in der Hülse (77) und im Expansionsgefäß (76) befinden.
  • Der metallische Teil (12a) des Kompres.sionBzylinders (12) erfüllt außerdem noch die Funktion eines bewegbaren Dauerstromschaltstücks. Zu diesem Zweck ist es an seiner Stirnseite mit einer Kontaktauflage (14) versehen, die auch gemeinsam mit dem Leitstoffdüsenkörper (3) wie eine sehr großflächige Elektrode wirkt.
  • Auf der entgegengesetzten Stirnseite ist die Wandstärke des Kompressionszylinders (12) abschnittsweise verstärkt, um daran einfach das Abströhmrohr (16) sowie den Verbindungs- und Lagerzapfen (85) befestigen zu können.
  • Die Außenoberfläche des Kompressionsæylinders berühren die Kontaktfinger (20).
  • Die Teilzylinder (12a,12b) haben erfindungsgemäß noch eine weitere Aufgabe. Gemeinsam mit dem Tragrohr (11) bilden sie den Ringkanal (81), der die Kompressionsräume A und B pneumatisch parallel schaltet. Die Einströmöffnungen sind mit (82) bezeichnet.
  • Als Distanzstück und gleichzeitig als Gleitlager für den Blaszylinder ist der Ansatz (83) an dem ragrohr (11) vorgesehen; in seinem Bereich befindet sich ein nicht mehr dargestelltes Rückschlagventil.
  • Im Ablauf einer Ausschaltung wird in den pneumatisch parallel geschalteten Räumen A und B das Schaltgas verdichtet.
  • Sobald zuerst die Leitstoffdüse und kurz hinterher die Isolierstoffdse sich von dem feststehenden Lichtbogenschaltstück (17) lösen, strömt das Schaltgas zunächst aus dem Kompressionsraum A in den Düsenraum. Der einsetzende Druckverlust wird jedoch durch den Gasnachschub aus dem Kompressionsraum B über den Ringkanal ¢81) kompensiert.
  • Während im Raum B das Schaltgas komprimiert wirdf weitet sich der Raum C aus als zusätzlicher Expansionsraum für das der Leitstoffdilse (5) entströmende Schaltgas0 Die Rinströmöffnungen sind mit (94) markiert.
  • Von diesem Raum geht auch eine der Schaltgasabströmung förderliche Saugwirkung aus. Durch seinen Druck auf den bewegbaren Kolben (84) untersetzt das Gas im Zwischenspeicher C den Antrieb. Als weiterer Expansionsraum dient der Speicher D mit den Einströmöffnungen (96).
  • Zu 2'ig. 2 Die Darstellung betrifft die Schaltkammer eines Schalterpols, dessen Nennspannung im Spannungsbereich von 245 bis 362 kV liegt. Die zugehörigen Nennkurzschlußausschaltströme gehören dem Bereich von 50 bis 30 kA an.
  • Hinsichtlich des dargestellten Schnittbildes der Schaltkammer beschränken sich die Erläuterungen auf die relevanten Veränderungen gegenüber der Ausführung nach Fig. 1.
  • ebenso wie dort ist auch hier die Unterbrechereinrichtung sowohl im eingeschalteten als auch im ausgeschalteten Zustand zu sehen.
  • Von Bedeutung ist, daß der metallische Teilzylinder (12a) des Kompressionazylinders (12) gegenüber dem Isolierstoffteilzylinder (12b) einen größeren Durchmesser aufweist. Durch diese Maßnahme entsteht ein Stufenzylinder in einer relativ sehr einfachen Ausführungsform, Damit korrespondiert der in zwei feststehende rämlich aufeinander folgende Teilkolben (10a,10b) gegliederte Sompressionskolben (10).
  • So läßt sich der Kompressionsraum A um den Raum a vergrößern und dadurch der Druckabfall'im Gesamtraum ebenfalls abschwächenO In einer vorteilhaften Variante kann der äußere Teilkolben (1 ob) bewegbar und zugleich auch rastbar ausgeführt werden.
  • Wegen der leichten Vorstellbarkeit wurde diese Variante nicht in die Zeichnung aufgenommen, Der äußere Kolben ist etwa in der Höhe des inneren Teil kolbens festgerastet. Dadurch verkleinert sich zwar der Kompressionsraum a etwas, dafür wird sein Gasinhalt zu einem relativ frühen Zeitpunkt vollständig in den Kompressions raum A gedrückt und vergrößert dort wunschgemäß den Gasdruck, Anschließend wird der Teilkolben (1 ob) entrastet und vom Kompressionszylinder in die Ausschaltposition mitgenommen.
  • Gegebenenfalls läßt sich die Verkleinerung des resultierenden Kompressionsraumes als Folge des vorgezogenen Teilkolbens (1 ob) durch einen im Durchmesser vergrößerten äußeren Teilzylinder und Teilkolben ausgleichen.
  • Diese Variante zur Verkürzung der Vorkompressionszeit und -wie in DE-OS 31 24 075 bereits dargelegt - auch zur Erhöhung der transienten dielektrischen Festigkeit insbesondere beim Schalten kapazitiver Ströme ist prinzipiell schon aus DE-OS 23 61 687 bekannt.
  • Sie wird jedoch an dieser Stelle inVerbinduiig mit einer Unterbrechereinrichtung beschrieben, die - wie unter Stand der Technik vermerkt und daraus herleitbar - gegenüber der erfindungsgemäßen Unterbrechereinrichtung gravierende - Mängel aufweist.
  • Die Vorteile dieser Schnellkompressionseinrichtung kommen also erst voll zur Geltung in Kombination mit der erfindungsgemäßen Unterbrechereinrichtung.

Claims (10)

  1. Patentansprüche chaltkammer mit Vorkompression des Schaltgases, technische Merkmale nach DE-OS .. ..... , P 92 40774.2 d a d u r c h g e k e nn e 9 c hn e t , daß ein Isolierstoffdüsenkörper (4) einen insbesondere aus Isolierstoff bestehenden Abschlußkörper (12c) eines insbesondere aus Isolierstoff bestehenden bewegbaren Zylinders (12b) durchdringt und mit dem in den Zylinder hineinragenden Teilkörper einen Raum A insbesondere zur Achse der Schaltkammer hin begrenzt, daß in achsialem Abstand zu dem Isolierstoffdüsenkörper (4) ein bewegbarer und einen Raum A begrenzender Leit9to9£" düsenkörper (3) angeordnet ist, daß mit dem Leitstoffdüsenkörper (3) ein den Raum A begrenzender Leitstoffrohrkö.rper (16) verbunden ist daß der Raum A durch einen der Schaltkznmerachße hauptsächlich im rechten Winkel zugeordneten Ringkanal (92) mit den Einströmöffnungen der »Usenkörper (3,4) kommuniziert, und daß zwischen dem Ringkanal (92) und der Verbindung des insbesondere aus Isolierstoff- und Leitstoff- Xeilzylindern (12a,12b) zusammengesetzten bewegbaren Zylinders (12) mit dem bewegbaren Leitstoffkörper (16) ein feststehender Kolben (10) angeordnet ist.
  2. 2, Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (92) in räumlichem Abstand zur Innenwand des Abschlußkörpers (12c) angeordnet ist.
  3. 3, Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem bewegbaren rohrförmigen Körper (16) ein erster insbesondere ringplattenförmiger Körper (84) angeordnet ist, daß an einem feststehenden rohrförmigen Körper (11) ein zweiter insbesondere ringplattenförmiger Körper (80) angeordnet ist, daß der Raum B zwischen den ringplattenförmigen Körpern (84,80) mit dem Raum A pneumatisch in Verbindung steht, und daß die pneumatische Verbindung durch einen Ringkanal (81) hergestellt ist außerhalb des feststehenden Kolbenkörpers (10).
  4. 4. Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-daß eine pneumatische Verbindung existiert zwischen dem Hohlraum des rohrförmigen Körpers (16) und dem von der feststehenden (10) und! der bewegbaren (84) Ringplatte achsial eingegrenzten Raum C, und daß die pneumatische Verbindung durch Öffnu-ngen (94) in der Wand des rohrförmigen Körpers (16) realisiert ist.
  5. 5. Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressionszylinder (12) aus zwei Teilzylindern (12a,12b) besteht mit unterschiedlichen Durchmeßsern und abgestufter räumlicher Anordnung und daß der Kompressionskolben (10) sieh aus zwei nach Durchmesser und Position entsprechenden geilkolben (1Oa,1Ob) zusammensetzt.
  6. 6. Schaltkammer nach Patentanspruch 1, 5, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teilkolben (1 Ob) bewegbar angeordnet ist, daß der äußere Teilkolben (1 Ob) rastbar angeordnet ist, und daß die Rastung im Verlauf des Ausschalthubes inabesondere durch den Kompressionszylinder (12) aufgehoben werden kann.
  7. 7. Schaltkammer nach Patentspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenwand des Kompressionszylinders (12) ein ringplattenförmiger Körper angeordnet ist, daß der Außenrand des ringplattenförmigen Körpers an der Innenwand der Schaltkammer (2) insbesondere gasdicht entlang gleitet, und daß die Isoliergasvolumina des Raumes zwischen Schaltkammerwand und Kompressionszylinder sowie des Raumes im Isolierstützer (70) pneumatisch kommunizieren.
  8. 8, Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Leitstoffdüsenkörper (3) und/oder im Gasabströmrohr (16 Mittel vorgesehen sind insbesondere zur Zentrierung des Ausschaltlichtbogens im Bereich der Achse des Beitstoffdüsenkörpers.
  9. 9. Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Iieitstoffdttsenkörper (3) und/oder im Gasabströmrohr (16) Mittel vorgesehen sind zur teilweisen oder vollständigen Drosselung der Schaltgasströmung.
  10. 10. Schaltkammer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß iieitstoffdusenkörper (3) und Lichtbogenschaltstück (17) zumindest teilweise aus Graphit bestehen.
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