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DE32422C - Neuerung an Petroleumbrennern für Schlauchdocht mit Saugesjrähnen - Google Patents

Neuerung an Petroleumbrennern für Schlauchdocht mit Saugesjrähnen

Info

Publication number
DE32422C
DE32422C DENDAT32422D DE32422DA DE32422C DE 32422 C DE32422 C DE 32422C DE NDAT32422 D DENDAT32422 D DE NDAT32422D DE 32422D A DE32422D A DE 32422DA DE 32422 C DE32422 C DE 32422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wick
hose
burner
new
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32422D
Other languages
English (en)
Original Assignee
WILD & WESSEL in Berlin S., Prinzenstr. 26
Publication of DE32422C publication Critical patent/DE32422C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31Air supply for wick burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände,
Dritter Zusatz zum Patent No. 18574 vom 8. December 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1884 ab. Längste Dauer: 7. December 1896.
Schon in den beiden Zusatz-Patenten No. 20957 und 30196 zu dem Patente No. 18574 sind AenderungendesDochtträgers an dem Petroleumrundbrenner für Schlauchdocht mit Saugsträhnen zur Darstellung gekommen, und in dem hiermit vorliegenden wird eine weiters \ neue Vereinfachung der
gung auf dem Dochtträgi
Die Anzahl der Saug!
in den beiden genannte^
zwei beschränkt, und . dii
an ihrem oberen Theil ve
wärts auf der Strecke von
einer Zeugumkleidung und in
fächer Durchnähung versehen. Ungefähr mitten auf den Dochtträgerleisten b ist jetzt je eine flachgedrückte und nierenförmig gebogene Hülse c angesetzt, Fig. 1, 2 und 3, deren dünne Blechwandung ziemlich breit und mit gemusterter Durchlochung versehen ist. Der benähte und dadurch bandartig gewordene Theil der Saugsträhnen reicht in die Hülsen ziemlich tief hinein und füllt diese ganz aus. Sobald die in dem unteren Theil in Dochtfäden aufgelösten Strähnen Petroleum angesaugt haben, quellen die bandartigen Strähnenstücke und namentlich deren Umnähung auf, und letztere prefst sich an die Hülsenwandung dicht an und in die Durchlochungen dieser Wandung hinein. Infolge dessen wird durch die Quellung der ganze Docht am Dochtträger befestigt, denn die Strähnen sitzen nun in den Hülsen
fest, und ei; ist jetzt^m In
andere Befestigung des Dochtes ht nöthig.
►en, nicht in den Hülsen il, also von χ bis %, Fig. 1, 'trähnen durch die Umnähung ge- ^fii erhalten, um nicht einzujjbken, wenn mit der Aufwärtsbewegung des ochtträgers mittelst Dochtschlüssels und Zahnstange der Schlauch des Dochtes nach oben geschoben wird, welcher Schlauch jetzt dabei frei auf den Strähnen ruht.
Beim Aufziehen des Dochtes auf den Brenner würde es schwer sein, die Strähnen in die Dochthülsen c hineinzubringen, wenn nicht die einzelnen Saugfäden an den Enden zusammengenommen und mit einer Zeugumnähung versehen wären, welche in lange, dünne Zipfel ausläuft, Fig. 1 und 2.
Zum Aufziehen des Dochtes steckt man, nachdem der äufsere Mantel m der Dochtscheide entfernt worden ist, zuerst die Zipfel durch die Strähnenkanäle am Brenner und durch die Hülsen c, schiebt den Schlauch über die innere Dochtscheidewand η und zieht an den Zipfeln die Strähnen möglichst weit durch ihre Hülsen. Die Zipfel schneidet man schliefslich von den Strähnenenden ab.
Beim Lösen eines verbrauchten Dochtes von dem Brenner schneidet man kurz unter den Hülsen die Strähnen ab und kann dann den Rest des Schlauches mit dem Rest der Strähnen nach oben abziehen.
Eine andere Neuerung an dem genannten Brenner ist an der inneren Luftführung im Brenner vorgenommen worden. Schon früher wurde .der centrale Hohlraum bei gröfseren Petroleumrundbrennern mit den Luftzug etwas hemmenden Aussetzungen, z. B. mit einem eingeschobenen Röhrenbündel, wie solches Fig. 4 und 5 zeigen, versehen. Es geschieht dies, um die Stärke des Luftzuges im Innern der Flamme gegen die des Luftzuges aufsen an der Flamme empor in günstigster Weise abwägen zu können,- und zwar ist jetzt zu diesem Zweck das mittlere Rohr h des Röhrenbündels an beiden Enden langer als die anderen Rohre gemacht, und jedes Ende des Rohres h trügt jetzt einen flachen, nach aufsen vorspringenden Ring i und i1. Der obere Ring i beugt, wie dies schon bekannt ist, ähnlich einer Ideinen Brennscheibe den centralen Luftstrom nach aufsen gegen die Flamme, und der untere Ring i1 inwendig im Brenner bietet der aufsteigenden Luft ein gewisses Hindernifs und regulirt dadurch die Lufstromstärke, welche bei geringer Veränderung des Ringdurchmessers anders ausfallen wird und somit in ihrer Abmessung sich leicht bestimmen läfst.
Eine so mittelst des unteren, für den günstigsten Luftzug abgepafsten Ringes il regulirte Flamme brennt wesentlich besser als eine Flamme auf einem gleichen Brenner, in dem dieser Ring nicht vorhanden ist.
In dem Zusatz - Patent No. 20957 'st die 'Theilung des Luftzuführungskanales zur Flamme aufsen um die Dochthülse herum in viele kleine Kanäle durch Aussetzung dieser Luftführung mit kleinen Metallröhren vorhanden. Diese Theilung der äufseren centralen Luftführung ist jetzt einfacher dadurch zur Durchführung gekommen, dafs die äufsere, sonst nur etwas konische Brennerhülle aus glattem, zuweilen durchbrochenem Blechmantel durch einen in Wellen gefalteten Blechmantel ο ersetzt ist, Fig. 7. Die Wellen oder Falten innen legen sich oben dicht an die Dochtscheide m an, Fig. 2, und dadurch ist die Luftkanaltheilung zu Stande gebracht.
Weil endlich eine Verstopfung der vielen kleinen äufseren Luftkanäle durch beim Reinigen des Dochtes herabfallende Kohlenstückchen, wie jede Verunreinigung des Brenners möglichst vermieden werden mufs, ist ein kleiner Teller mit einem Loch und mit aufgebogenen Rändern so ausgebildet worden, dafs er mit dem Loch genau über die Dochtscheidenendigung pafst. Beim Reinigen der Lampe wird dieser Teller auf den Mantel 0 aufgesetzt, Fig. 6, und man fegt mit einem kleinen steifen Pinsel den Dochtabgang ringsum nach aufsen auf den Teller.
Beim Reinigen der unteren plattenartigen Brennertheile kann dann der Teller weiter zum Auffangen der Schmutztheile benutzt werden, denn an seinem Rand ist er nach demselben Kreis etwas ausgeschnitten, welcher die untere Brennerplatte ρ begrenzt, und so wird mit dem Ausschnitt der Teller an diesen unteren Theil des Brenners angelegt, und mit dem Pinsel werden dann alle auf den Brenner gefallenen Kohlentheilchen auf den Teller hinübergekehrt, Fig. 3 und 8.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An den Saugsträhnen des durch Anspruch 1. des Patentes No. 18574 geschützten Schlauchdochtes deren Versteifung im oberen Theil durch Umnähen mit Zeug.
  2. 2. An dem durch Anspruch 2. desselben Patentes geschützten Brenner zur Regelung des inneren Luftzuges ein centraler. flacher Ring z1 im inneren Luftkanal unten an dem in letzteren eingesetzten Rohrbündel etwas unterhalb der Enden der Rohre.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32422D Neuerung an Petroleumbrennern für Schlauchdocht mit Saugesjrähnen Expired - Lifetime DE32422C (de)

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DE32422C true DE32422C (de)

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DENDAT32422D Expired - Lifetime DE32422C (de) Neuerung an Petroleumbrennern für Schlauchdocht mit Saugesjrähnen

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DE (1) DE32422C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260436B (de) * 1965-07-06 1968-02-08 Werk Fuer Graphische Maschinen Vorrichtung zum Umschlagen von UEberzugsmaterial um die Kanten blattfoermigen Materials, vorzugsweise fuer Buchdecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260436B (de) * 1965-07-06 1968-02-08 Werk Fuer Graphische Maschinen Vorrichtung zum Umschlagen von UEberzugsmaterial um die Kanten blattfoermigen Materials, vorzugsweise fuer Buchdecken

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