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DE135321C - - Google Patents

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Publication number
DE135321C
DE135321C DENDAT135321D DE135321DA DE135321C DE 135321 C DE135321 C DE 135321C DE NDAT135321 D DENDAT135321 D DE NDAT135321D DE 135321D A DE135321D A DE 135321DA DE 135321 C DE135321 C DE 135321C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stocking
burner
stockings
burned
burner head
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT135321D
Other languages
English (en)
Publication of DE135321C publication Critical patent/DE135321C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, welches ermöglicht, die Glühstrümpfe unmittelbar auf dem Brenner abzubrennen, und zwar sind zur Ausübung des Verfahrens besondere, zu ein und demselben Ziel führende Mafsnahmen sowohl in Bezug auf den Strumpf, wie auch auf den Brenner zu treffen.
Bisher wurden die GlUhstrümpfe in der Weise hergestellt, dafs man das den Strumpf darstellende, mit Salzen der seltenen Erden imprä'gnirte Baumwollgewebe derart abbrannte, dafs nur noch ein aus dem mineralischen Bestandtheil bestehendes Gerippe zurückblieb. Um die Glühstrümpfe versandfähig zu machen, wurden dieselben in Collodium eingetaucht, welches bei der erstmaligen Verwendung des Strumpfes verbrennt. Während des Abbrennens des Baumwollgewebes schrumpft der Glühstrumpf auf ungefähr die Hälfte seiner ursprünglichen Gröfse zusammen. Das Abbrennen erfordert eine handwerkliche Geschicklichkeit, damit das Zusammenschrumpfen regelmäfsig vor sich geht und der Strumpf die gewünschte Form erhält.
Demgegenüber können dem vorliegenden Verfahren gemäfs versandfähige Glühstrümpfe bezw. solche, welche noch immer ihren.pflanzlichen, durch das Gewebe dargestellten Bestandtheil aufweisen, ohne Gefährdung des Strumpfes direct auf dem gewöhnlichen, zur Gasglühlichtbeleuchtung verwendeten Brenner abgebrannt werden, und zwar mit dem Resultate, dafs der Strumpf nach erfolgtem Abbrennen eine günstige Form besitzt, durch welche eine gute Leuchtwirkung bedingt wird.
Zur Verwirklichung dieses Verfahrens wird der noch nicht abgebrannte Glühstrumpf ungefähr bis zur Hälfte seiner Höhe über die obere Kante des Brennerkopfes frei aufgehängt, damit nach erfolgtem Abbrennen die untere Kante des Strumpfes in einiger Entfernung über der oberen Kante des Brenners zu liegen kommt.
Der Brennerkopf selbst nmfs einen kleineren Durchmesser besitzen, als dies bei den sogen. Normalbrennern der Fall "ist, damit während des Abbrennens des Strumpfes letzterer trotz seines seitlichen Einschrumpfens den Brennerkopf nicht umklammert und somit ein Durchreifsen des unten und oben festgehaltenen Strumpfes in der Höhe der Brennerkante vermieden wird.
Aufserdem mufs das Gas mit genügendem Druck aus dem Brenner austreten, damit ein Zusammenfallen des Strumpfes beim Abbrennen ausgeschlossen ist. Denn ohne genügenden Gasdruck gegen das Innere des Mantels wird letzterer bekanntlich verhältnifsmäfsig mehr an Breite als an Länge verlieren und somit für Beleuchtungszwecke ganz unpassend sein.
Besitzen die zur Verfügung stehenden Brenner einen gekrümmten Brennerkopf und will man das oben geschilderte Verfahren anwenden, so ist erforderlich, den Strumpf zu schlitzen, um den Durchgang des gekrümmten Brennerkopfes an der Seite des Strumpfes zu gestatten. Ein zufälliger Vortheil der an dem Glühstrumpf angebrachten Schlitze ist aufserdem noch, dafs der Leuchteffect nach unten erhöht wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine zweckmäfsige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ist

Claims (2)

  1. Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines Brenners, über welchen mehrere GlühstrUmpfe gehängt werden können, wobei der Strumpf auf der linken Seite abgebrannt wird, derjenige auf der rechten Seite dagegen noch seine ursprüngliche Gestalt besitzt.
    Fig. 2 stellt einen noch nicht abgebrannten,
    Fig. 3 einen schon abgebrannten Strumpf dar.
    Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hängt der noch nicht abgebrannte Glühstrumpf α frei, sowohl aufserhalb wie auch unterhalb des Brennerkopfes c, und da der Strumpf beim Abbrennen auf ungefähr die Hälfte seiner ursprünglichen Abmessungen zusammenschrumpft, so mufs einerseits der Brennerkopf einen diesem Umstände angepafsten Durchmesser besitzen, andererseits dieser Brennerkopf ungefähr bis zur Mitte der Höhe des noch nicht abgebrannten Strumpfes hineinragen, so dafs nach erfolgtem Abbrennen die untere Kante des Strumpfes sich in der Höhe oder wenigstens annähernd in der Höhe der Oeffnungen des Brennerkopfes c befindet, ohne dafs während des Abbrennens eine schädliche Berührung des Strumpfes mit dem Brennerkopf stattfindet.
    Um zu gestatten, dafs der noch nicht abgebrannte Strumpf sich frei um den Brennerkopf c legen kann, selbst dann, wenn letzterer in der in der Zeichnung dargestellten Weise gekrümmt ist, erhält dieser noch nicht abgebrannte Strumpf einen Schlitz b, welcher sich von dem unteren, offenen Ende des Strumpfes bis mindestens zur Hälfte seiner Höhe erstreckt.
    Die Versuche haben ergeben, dafs ein solcher, mit einem oder mehreren Schlitzen versehener Strumpf sich an der geschlitzten Stelle etwas öffnet, wie sich dies aus der Zeichnung ergiebt.
    Auf Grund dieses Umstandes kann das Licht, welches durch die Glühwirkung an der Innenfläche des Strumpfes erzeugt wird, sich bis zu einem gewissen Grade nach aufsen und nach unten erstrecken, so dafs also jeder Strumpf vortheilhaft mehrere Schlitze besitzt. Zweckmä'fsig wird der Strumpf mit zwei gegenüber liegenden Schlitzen b versehen.
    Beim Aufbringen der GlUhstrUmpfe auf den Brenner wird den noch nicht abgebrannten Strümpfen, welche also noch die ursprüngliche Elasticität des Baumwollgewebes besitzen, eine annähernd cylindrische Form gegeben, falls dieselben abgeflacht worden sind oder sonst ihre ursprüngliche Form verloren haben. Nun werden die Strümpfe an die Haken if gehängt, derart, dafs die ersteren vermittelstihrerSchlitze b über die gekrümmten Brennerköpfe c greifen; jetzt wird der Brenner angezündet. Man läfst ihn ungefähr ι Minute lang brennen, damit die Strümpfe entzündet und abgebrannt werden. Das innerhalb der Strümpfe brennende Gas verhindert, dafs dieselben zusammenfallen. Die Strümpfe behalten also ihre Form bei, trotzdem sie zusammenschrumpfen. Nach erfolgtem Abbrennen des pflanzlichen Bestandteiles der Strümpfe ist der Brenner zum Gebrauch fertig.
    Paten τ-Α ν Sprüche:
    ι. Verfahren zum Abbrennen der GlUhstrümpfe auf dem Glühlichtbrenner, dadurch gekennzeichnet, dafs der Glühstrumpf etwa bis zur Hälfte seiner Höhe über die obere Kante eines Glühlichtbrennerkopfes, von genügend kleinem, dem Zusammenschrumpfen des Strumpfes angepafstem Durchmesser, frei aufgehängt wird, so dafs nach erfolgtem Abbrennen des Strumpfes der untere Rand desselben ungefähr in gleiche Höhe mit der oberen Kante des Brennerkopfes zu liegen kommt.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens gemäfs Anspruch !,insbesondere für Brenner mit gekrümmtem Brennerkopf, dadurch gekennzeichnet, dafs man den Glühstrumpf mit einem oder mehreren, vom unteren Strumpfrand bis ungefähr zur Mitte der Strumpfhöhe reichenden Längsschlitzen versieht, um den Durchgang des Brennerkopfes an der Seite des Strumpfes zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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