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DE324161C - Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen

Info

Publication number
DE324161C
DE324161C DE1919324161D DE324161DD DE324161C DE 324161 C DE324161 C DE 324161C DE 1919324161 D DE1919324161 D DE 1919324161D DE 324161D D DE324161D D DE 324161DD DE 324161 C DE324161 C DE 324161C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
spring
record
stop
automatic parking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919324161D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CREMONA WERKE GmbH
Original Assignee
CREMONA WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CREMONA WERKE GmbH filed Critical CREMONA WERKE GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE324161C publication Critical patent/DE324161C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

Landscapes

  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description

Es sind bereits selbsttätige Abstellvorrichtungen für Plattensprechniaschinen bekanntgeworden, bei denen der Tonarm durch Federkraft bis zu dem Anschlag einer Bremsauslöse- ' Vorrichtung geführt wird. Diesen Vorrichtungen haften indessen Unvollkommenheiten an, insbesondere der Fehler, daß die auf den Tonarm wirkende Feder den stärksten Druck ausübt, wenn der Tonarm am Umfang der ■
ίο Schallplatte steht, der Federdruck aber um \ so schwächer wird, je mehr sich der Tonarm j gegen die Mitte der Schallplatte hin, d. h. also j gegen die Bremsauslösevorrichtung hin verschiebt. Ist die Federung so bemessen, daß sie die Bremse tatsächlich auslöst, so ist sie für die Anfangsbewegung des Tonarmes zu stark und führt durch Ausspringen des Stiftes aus den Rillen zu Störungen des Spiels. Wirkt ' die Federung aber in der Stellung des Ton- ' armes am Umfang der Schallplatte ordnungsmäßig, so ist sie wiederum, wenn der Tonarm | ■ seine Mittelstellung erreicht, zu schwach und ] bewegt diesen nicht vollständig bis zur Aus- ι lösevorrichtung hin. Diesem Mangel wird durch
die Erfindung abgeholfen. Die Feder ist so ; angeordnet, daß sie mit ihrem einen Ende ! an dem den Tonarm tragenden Schallrohr be- j festigt ist, während ihr anderes Ende an dem einen Schenkel eines Winkelhebels angreift, dessen anderer Schenkel durch die Federwirkung auf den bewegten Tonarm einen Druck ausübt. Die Anordnung ist so getroffen, daß dieser Druck auf den Tonarm um so größer wird, je mehr sich das Ende des Tonarmes der Mitte der Schallplatte nähert, jedoch unwirksam ist, wenn die beiden Angriffspunkte der Feder bei ausgeschwungenem Tonarm in einer Geraden oder nahezu in einer Geraden mit dem Drehzapfen des Winkelhebels liegen. Gemäß der Erfindung ist auch der Auslöseanschlag an dem Schallrohr gelagert. Er ist mit der eigentlichen Bremse durch einen Drahtzug, eine biegsame Welle o. dgl. in Verbindung gebracht. Die gesamte Abstellvorrichtung ist somit am Schallrohr angeordnet und derart ausgeführt, daß sie für jede Sprechmaschine, gleich welcher Bauart, benutzt werden kann.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Abstellvorrichtung.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in perspektivischer Darstellung.
Die Vorrichtung besteht aus einem Bügel, der sich mit zwei für den besseren Eingriff gezahnten Armen 1 um das Schallrohr 2 legen und mittels einer an den Armen 1 vorgesehenen Verschraubung 3 am Schallrohr befestigen läßt. Die Bügelarme 1 sind an eine schmale Platte 4 angelenkt, welche die Federung und die Bremsauslösevorrichtung trägt. Die Federung besteht aus einem auf der Platte 4 gelagerten Winkelhebel 5, dessen einer Arm sich gegen den Tonarm legt. Der andere Hebelann ist mit einer Feder 6 verbunden, die am Hebellager oder an der Platte 4 mit ihrem andern Ende derart befestigt ist, daß sie bei ausgeschwungenem Tonarm 7 keinen wesentlichen Zug auf den
Winkelhebei5 ausüben kann. Diese Zugwirkung entwickelt sich erst mit der Verschiebung des Tonarmes 7 nach der Mitte der Schallplatte hin, d. h. also erst, wenn sich der Tonarm 7 der Bremsauslösevorrichtung nähert.
Die Auslösevorrichtung besteht aus einem Anschlag 8, der in geeigneter Weise, beispielsweise mittels eines Lagers 9 und der Platte 4 getragen wird und durch einen Drahtzug 10, eine biegsame Welle o. dgl. mit der eigentlichen Bremse 11 in Verbindung steht.
Bei ausgeschwungenem Tonarm liegt die Feder 6 in einer Geraden oder ungefähr in einer Geraden mit dem Hebelarm, an den sie angeschlossen ist. Erst mit der Verschiebung des Tonarmes nach innen gelangt die Feder 6 zu dem Winkelhebel 5 in eine Stellung, in der sie eine Zugwirkung ausüben kann, die sich auf den Tonarm als nach innen gerichteter Druck überträgt. Diese Zugwirkung bzw. der Druck auf den Tonarm wird um so stärker, je mehr sich der Tonarm nach innen verschiebt. Der Tonarm wird somit durchaus sicher bis gegen den Anschlag 8 der Auslösevorrichtung verschoben. Die ganze Vorrichtung läßt sich', an jeder Maschine, gleichgültig ob sie eine j Trichtermaschine oder eine Schrankmaschine j ist/, anbringen. '

Claims (2)

Patent- Ansprache:
1. Selbsttätige Abstellvorrichtung für Plattensprechmaschinen, deren Tonarm durch Federkraft bis zum Anschlag der Bremsauslösevorrichtung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kraft auf den Tonarm (7) bis zum Anschlag (8) der Bremsauslösevorrichtung in der Weise erfolgt, daß die Feder mit · ihrem einen Ende an dem den Tonarm tragenden Schallrohr befestigt ist, während ihr anderes Ende an dem einen Schenkel eines Winkelhebels (5) angreift, dessen anderer Schenkel durch die Federwirkung auf den bewegten Tonarm (7) einen Druck ausübt, der um so größer wird, je mehr sich das Ende des Tonarmes der Mitte der 45 Platte nähert, jedoch unwirksam ist, wenn die beiden Angriffspunkte der Feder bei ausgeschwungenem Tonarm in einer Geraden oder nahezu in einer Geraden mit dem Drehzapfen des Winkelhebels (5) liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseanschlag (8) an dem Schallrohr gelagert ist und mit der eigentlichen Bremse durch einen Drahtzug, biegsame Welle 0. dgl. in Verbindung steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt is der
DE1919324161D 1919-05-14 1919-05-14 Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen Expired DE324161C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324161T 1919-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE324161C true DE324161C (de) 1920-08-18

Family

ID=6177795

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919324161D Expired DE324161C (de) 1919-05-14 1919-05-14 Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE324161C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0500581B1 (de) * 1989-11-13 1995-01-11 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Mopbezug mit einer tasche und einer lasche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0500581B1 (de) * 1989-11-13 1995-01-11 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Mopbezug mit einer tasche und einer lasche

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