[go: up one dir, main page]

DE3240757C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3240757C2
DE3240757C2 DE19823240757 DE3240757A DE3240757C2 DE 3240757 C2 DE3240757 C2 DE 3240757C2 DE 19823240757 DE19823240757 DE 19823240757 DE 3240757 A DE3240757 A DE 3240757A DE 3240757 C2 DE3240757 C2 DE 3240757C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
display device
radiation
excimer
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19823240757
Other languages
English (en)
Other versions
DE3240757A1 (de
Inventor
William Leo Manchester Conn. Us Nighan
Walter Jacob Glastonbury Conn. Us Wiegand
Carl Mcalvay East Hartford Conn. Us Ferrar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RTX Corp
Original Assignee
United Technologies Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Technologies Corp filed Critical United Technologies Corp
Publication of DE3240757A1 publication Critical patent/DE3240757A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3240757C2 publication Critical patent/DE3240757C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J11/00Gas-filled discharge tubes with alternating current induction of the discharge, e.g. alternating current plasma display panels [AC-PDP]; Gas-filled discharge tubes without any main electrode inside the vessel; Gas-filled discharge tubes with at least one main electrode outside the vessel
    • H01J11/10AC-PDPs with at least one main electrode being out of contact with the plasma
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/20Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressures or temperatures
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2211/00Plasma display panels with alternate current induction of the discharge, e.g. AC-PDPs
    • H01J2211/20Constructional details
    • H01J2211/50Filling, e.g. selection of gas mixture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Eine solche Vorrichtung ist aus Journal of Physics E, 1975, Bd. 8, Nr. 12, S. 981-991 und aus der DE 30 02 930 A1 bekannt.
Bei Anzeigevorrichtungen, in denen ein gasförmiges lichtemittierendes Medium benutz wird, wie beispielsweise bei Neonlampen, 7-Segment-Anzeigevorrichtungen, Ziffernanzeigeröhren und Plasmaanzeigetafeln, ist das Standardgasgemisch üblicherweise überwiegend Neon, häufig mit kleinen Beimischungen von anderen Edelgasen, wie beispielsweise Xenon oder Argon, die die elektrischen Eigenschaften über den Penning-Effekt verbessern. Diese Gemische emittieren in dem Orange/Rot-Bereich des optischen Spektrums, und zwar zum unteren Ende des Ansprechvermögens des durchschnittlichen Auges hin. Auf diesem Fachgebiet ist lange nach einem Gas oder einem Gasgemisch gesucht worden, das in dem Grün- oder Blau-Bereich des Spektrums emittiert, wo das Auge, insbesondere wenn es dunkel-adaptiert ist, empfindlicher ist. Unter den erfolgreichsten Gemischen, die bislang untersucht worden sind, sind diejenigen, die in dem oben erwähnten Aufsatz von G. F. Watson in Journal of Physics E aus dem Jahre 1975 beschrieben sind. In einem Fall wird ein Gasgemisch benutzt das im UV-Bereich emittiert, wobei die UV-Strahlung in sichtbares Licht mittels eines Leuchtstoffes umgewandelt wird, der als Überzug auf eine Seite des das Gasgemisch umhüllenden Glases aufgebracht ist. Dieser Fall ist mit dem Nachteil verbunden, daß der Leuchtstoff die Auflösung der Anzeigevorrichtung reduziert, weil das durch den Leuchtstoff emittierte Licht sich über ein größeres Gebiet als die tatsächliche Entladung in dem Gasgemisch erstreckt. Eine andere Möglichkeit ist von O. Sahni in der Druckschrift SID International Symposium Digest of Technical Papers, April 1980, beschrieben, in der ein mit Quecksilber geimpftes Gasgemisch angegeben ist, das in der Temperatur gesteuert werden muß. Die Notwendigkeit der Temperatursteuerung stellt in der Praxis einen beträchtlichen Nachteil dar.
Bei der aus der oben ebenfalls bereits erwähnten DE 30 02 930 A1 bekannten Anzeigevorrichtung wird ein Gasgemisch benutzt, das Edelgase enthält, um auf einem Bildschirm eine hohe Helligkeit und zugleich ein gutes Kontrastverhältnis zu erhalten.
Bei den bekannten optischen Anzeigevorrichtungen ist das gebräuchlichste lichtemittierende Medium Neon, das häufig mit geringfügigen Beimischungen von Edelgasen, wie Xenon oder Argon, benutzt wird und in dem Orange/Rot-Bereich des sichtbaren Spektrums emittiert. Die Lichtemission von Neon liegt innerhalb des Bereiches der Ansprechempfindlichkeit eines hell-adaptierten Auges, wird aber von einem dunkel-adaptierten Auge schlecht wahrgenommen. Auf dem einschlägigen Fachgebiet ist lange nach Gemischen gesucht worden, die im sichtbaren Bereich des Spektrums nahe dem Blau/Grün-Bereich, wo ein dunkel-adaptiertes menschliches Auge empfindlicher ist, hell emittieren. Im Stand der Technik ist es bislang nicht gelungen, einen ausreichenden Grad an Helligkeit in dem gewünschten Spektralbereich zu erzielen, außer unter Inkaufnahme von zusätzlichen unerwünschten Merkmalen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art so zu verbessern, daß in dem blau/grünen Spektralbereich ein ausreichender Grad an Helligkeit erzielt wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen gelöst.
Bei der Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach der Erfindung wird eine elektrische Entladung durch ein gasförmiges Medium benutzt, in welchem angeregte oder ionisierte Spezies, die aus dem das Medium bildenden Gasen erzeugt werden, unter der Wirkung der Entladung reagieren und ein Excimer-Molekül bilden, das in dem sichtbaren oder UV-Bereich des elektromagnetischen Spektrums fluoresziert.
Auf dem Laser-Gebiet ist es an sich bekannt, die Emission im Blau/Grün-Teil des Spektrums durch Excimer-Laser zu erzeugen, bei denen unter einem hohen Druck in der Größenordnung von mehreren bar stehende Gasgemische und eine Entladung mit einer hohen Elektronendichte von wenigstens 10¹⁴ Elektronen pro Kubikzentimeter benutzt werden. Ein typisches Beispiel dafür ist von G. Marowsky et al in Journal of Chemical Physics, 1981, Bd. 75, Nr. 3, S. 1153-1158, angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung eine Ausführungsform der Gasentladungs-Anzeigevorrichtung,
Fig. 2 die Wellenlängenabhängigkeit einer Ausführungsform der Anzeigevorrichtung bei verschiedenen Drücken,
Fig. 3 die Druckabhängigkeit der Impulsamplitude und der relativen Helligkeit von zwei verschiedenen Gasgemischen und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Anzeigevorrichtung.
Kommerziell praktikable optische Anzeigevorrichtungen arbeiten mit Drücken unterhalb oder in der Nähe des Atmosphärendruckes, so daß eine übermäßige Verstärkung von großen Glasscheiben nicht erforderlich ist, und sie arbeiten nur mit mäßigem Spannungen und Strömen, so daß teuere Stromversorgungseinrichtungen nicht erforderlich sind. Diese Bedingungen unterscheiden sich beträchtlich von den Betriebsbedingungen von Excimer-Lasern, bei denen mit sehr hohen Drücken und mit sehr hohen Elektronenstromdichten gearbeitet wird.
Es hat sich gezeigt, daß es möglich ist, Excimer (im hier vorliegenden Fall umfaßt der Ausdruck Excimer sowohl einen homonuklearen als auch einen heteronuklearen angeregten molekularen Komplex) -Moleküle in einem Gemisch von Gasen mit ausreichender Effizienz zu erzeugen, indem Drücke, Spannungen und Ströme benutzt werden, die für herkömmliche Plasmatafeln geeignet sind, wodurch eine optische Anzeigevorrichtung, bei der ein solches Gemisch benutzt wird, kommerziell praktikabel gemacht wird. In einer besonderen Ausführungsform, in der das Excimer Xe₂Cl* das emittierende Excimer ist, wird der Excimer durch folgenden Reaktionsablauf gebildet:
e+Xe-Xe* (³P₂)+e
Xe*+Cl₂→XeCl*+Cl
XeCl*+Xe+M→Xe₂Cl*+M
Xe₂Cl*→2 Xe+Cl+hν 450-550:
wobei M entweder Ne oder irgendein geeignetes Puffergas ist.
Es hat sich gezeigt, daß in einem breiten Bereich von Entladungsbedingungen, wie sie für optische Anzeigevorrichtungen typisch sind, das Vorstufenmolekül XeCl* mit großer Ausbeute (in dem Bereich von 10-30%) erzeugt wird, wobei die Ausbeute bei einer mittleren Elektronentemperatur von ungefähr zwei bis vier Elektronvolt am größten ist. Es hat sich weiter gezeigt, daß die Ausbeute bei der Bildung des dreiatomigen Excimers Xe₂Cl* ausreichend groß ist, so daß eine Helligkeit, die mit der der bekannten Neon- Penning-Gemische vergleichbar ist, bei Drücken in der Größenordnung des Atmosphärendruckes erzielt werden kann.
Ein Excimer-Gemisch wurde in der in Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung gezeigten Anzeigevorrichtung getestet, in der Glasplatten 110 und 112 X- und Y-Elektronen 123 und 121 tragen, deren Schnittpunkte die Stellen sind, an denen lichtemittierende elektrische Entladungen stattfinden. Die Elektroden sind von dem Gasgemisch durch dielektrische Folien 130 und 132 isoliert, welche beispielshalber aus einem 0,025 mm dicken Glasdielektrikum, das mit einer 200 nm dicken, elektronenemittierenden Magnesiumoxidschicht überzogen ist, bestehen. Die beiden dielektrischen Folien werden durch eine Distanz- und Dichtvorrichtung 140 in einem gegenseitigen Abstand von 0,1 mm gehalten, und ein Gas 150 nimmt den Zwischenraum zwischen ihnen ein. Spannungsimpuls mit steuerbarer Amplitude, einer Dauer von 250 ns und einer Folgefrequenz von 100 kHz wurden an die freiligenden Enden der Elektroden 121 und 123 angelegt. Die kapazitive Kopplung über die Glas- und Magnesiumüberzüge ergab Entladungen innerhalb des Gases dort, wo sich die Elektroden kreuzen. Die Entladungsemission wurde durch ein Photometer mit CIE-Filter betrachtet, dessen Ansprechempfindlichkeit der des menschlichen Auges nahekommt, um die relative Helligkeit in Abhängigkeit vom Druck und von der Spannung zu messen. Der Spektralgehalt der Entladungsemission wurde unter Verwendung eines Scanning- oder Rastermonochrometers mit S-5-Photoelektronenvervielfacherverhalten analysiert. Das als Beispiel gewählte Gasgemisch, das nominell 20% Xenon, 0,1% Chlor und im übrigen Neon enthielt, ergab die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Testergebnisse.
Fig. 2 zeigt die gemessene Spektralempfindlichkeit des Excimer-Gemisches bei zwei verschiedenen Drücken. Fig. 2A zeigt die Empfindlichkeit bei einem Druck von 0,100 bar, wobei eine für XeCl* charakteristische Spitze 212 und eine für den stärksten sichtbaren Übergang in einem Neon-Xenon- Penning-Gemisch charakteristische Spitze 214, aber nur eine sehr geringe Intensität in dem für Xe₂Cl* charakteristischen Bereich 216 zu erkennen sind. Fig. 2B zeigt die Empfindlichkeit desselben Gemisches bei einem Druck von 0,667 bar, wobei zusätzlich zu der Spitze 222 für XeCl und der Spitze 224 für Neon eine die Spektralkurve dominierende Spitze 226 für Xe₂ CL* vorhanden ist. Bemerkenswert ist, daß die Excimer-Spezies so wirksam angeregt wird, daß die Neon-Linie 224 relativ unbedeutend ist. Tatsächlich ist die Neonfarbe für das unbewaffnete Auge nicht sichtbar.
Fig. 3A zeigt die Druckabhängigkeit derjenigen Impulsamplitude in der Ausführungsform nach Fig. 1, die eine Entladung erzeugt, welche eine Breite von ungefähr 1 mm hat, und Fig. 3B zeigt die relative Helligkeit von zwei Gasgemischen, dem als Beispiel gewählten Excimer-Gasgemisch und dem bekannten Neon-Xenon-Penning-Gemisch. Die Entladung wurde durch ein CIE-Filter betrachtet, und die Einheiten sind beliebig. Es ist zu erkennen, daß die Impulsamplitude bei beiden Gasgemischen im wesentlichen gleich ist, so daß das als Beispiel gewählte Excimer-Gemisch in Verbindung mit herkömmlichen Stromversorgungseinrichtungen, die für die bekannten optischen Anzeigevorrichtungen geeignet sind, und unter ähnlichen Betriebsbedingungen benutzt werden kann. In Fig. 3B ergibt das Excimer-Gemisch bei einem Druck über 0,267 bar eine größere Helligkeit als das Penning-Gemisch. Es ist zu erwarten, daß die Helligkeitskurve über 0,667 bar hinaus weiter ansteigt, obgleich es schwierig werden kann, die Entladungsbreite bei höheren Drücken unter einem Millimeter zu halten. Für Verwendungszwecke, bei denen keine Entladungsbreite von weniger als 1 mm erforderlich ist, kann die bevorzugte Ausführungsform einen Druck von über 0,667 bar haben.
Fig. 4 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung, in der in Fig. 4A eine 7-Segment-Anzeigeröhre 400 mit einer semitransparenten Anode 402, durch die hindurch die sieben Kathodensegmente 404 sichtbar sind, dargestellt ist. Fig. 4B zeigt die Anzeigeröhre in Seitenansicht, wobei das Innere eines gasdichten Gehäuses 410 mit einem Excimer-Gasgemisch 420 gefüllt ist und die Kathoden 404 enthält, deren Anschlußleitungen über Durchführungen 406 in das Gehäuse 410 eingeführt sind. Die Kathoden werden durch nicht dargestellte herkömmliche Anzeigelogikschaltungen angesteuert, die die erforderlichen Anregungsspannungsimpulse liefern.
Das Gasgemisch kann irgendein Gemisch von Gasen sein, die unter dem Einfluß einer elektrischen Entladung reagieren und ein Excimer bilden, das in einem gewünschten Spektralbereich Licht abstrahlt. Außer Xe₂Cl sind geeignete Excimere, die in dem sichtbaren Bereich Licht emittieren, XeO, KrO, ArO, Xe₂Br und XeF. Weitere Excimere, die im UV-Bereich strahlen und deshalb in Verbindung mit einem Leuchtstoff benutzt werden können, sind Ar₂, Kr₂, Xe₂, ArF, KrF, XeF, ArCl, KrCl und XeCl. Die Verbindungen mit der höchsten Strahlungsausbeute sind Kombinationen aus wenigstens einem Atom eines Elements in der nullten Gruppe der tabellarischen Darstellung des Periodensystems (wie beispielsweise Argon, Krypton und Xenon) und wenigstens ein Atom eines Elements in der siebenten Gruppe (wie beispielsweise Chlor oder Fluor).
Die Rolle des Neons bei den Reaktionen der beschriebenen Ausführungsform kann von irgendeinem geeigneten Puffergas übernommen werden. Die Rolle des Cl₂ kann auch von Chlor enthaltenden Verbindungen, wie beispielsweise HCl, CCl₄ oder chlorierten Kohlenwasserstoffen, die unter dem Einfluß einer elektrischen Entladung diisoziieren, übernommen werden. In dem Fall des Excimers XeF kann der Fluor-Donator F₂ oder NF₃ sein. Jede elektrische Entladung, wie beispielsweise eine Wechselstrom-, eine Gleichstrom- oder eine Hochfrequenzentladung, kann benutzt werden.

Claims (7)

1. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit einer gasdichten Hülle (110, 112, 140; 410), von welcher ein Teil in dem sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums optisch durchlässig ist;
mit einem Gasgemisch (150; 420), das wenigstens eine Gasart enthält und in die gasdichte Hülle eingeschlossen ist;
mit mehreren Elektroden (121, 123; 402, 404), die so angeordnet sind, daß ein Teil der Strahlung, die in der gasdichten Hülle aufgrund einer elektrischen Entladung zwischen wenigstens zwei der Elektroden erzeugt wird, durch den optisch durchlässigen Teil der gasdichten Hülle hindurchgeht; und
mit einer Einrichtung zum Erzeugen einer elektrischen Entladung zwischen wenigstens zwei der Elektroden; dadurch gekennzeichnet,
daß Atome der wenigstens einen Gangart unter dem Einfluß der elektrischen Entladung reagieren und Excimere bilden, die elektromagnetische Strahlung unter dissoziativer Abregung emittieren.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Excimere sichtbare optische Anzeigestrahlung emittieren.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Excimere Strahlung in dem Ultraviolettbereich des elektromagnetischen Spektrums emittieren und daß die Anzeigevorrichtung weiter einen Leuchtstoff zum Absorbieren eines Teils der Strahlung im Ultraviolettbereich und zum Emittieren von optischer Anzeigestrahlung in dem sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums enthält.
4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Gasart reagiert und Excimere bildet, die wenigstens ein Atom eines Elements in der nullten Gruppe der Tabelle des periodischen Systems und wenigstens ein Atom eines Elements in der siebenten Gruppe der Tabelle des periodischen Systems enthalten.
5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Excimer Xe₂Cl, XeCl oder XeF ist.
6. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Moleküle des Excimers wenigstens ein Atom eines Elements in der nullten Gruppe der Tabelle des periodischen Systems und wenigstens ein Sauerstoffatom ent­ halten.
7. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Elektroden (121, 123; 402, 404) in der gasdichten Hülle (110, 112, 140; 410) angeordnet ist.
DE19823240757 1981-11-16 1982-11-04 Optische anzeigevorrichtung Granted DE3240757A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US32209881A 1981-11-16 1981-11-16

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3240757A1 DE3240757A1 (de) 1983-06-01
DE3240757C2 true DE3240757C2 (de) 1991-12-05

Family

ID=23253405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823240757 Granted DE3240757A1 (de) 1981-11-16 1982-11-04 Optische anzeigevorrichtung

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS5889761A (de)
DE (1) DE3240757A1 (de)
FR (1) FR2516681A1 (de)
GB (1) GB2109628B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4703229A (en) * 1985-10-10 1987-10-27 United Technologies Corporation Optical display from XeF excimer fluorescence
US5523655A (en) * 1994-08-31 1996-06-04 Osram Sylvania Inc. Neon fluorescent lamp and method of operating
JP3339554B2 (ja) 1995-12-15 2002-10-28 松下電器産業株式会社 プラズマディスプレイパネル及びその製造方法
GB9714785D0 (en) * 1997-07-14 1997-09-17 Sheffield University Discharge lamp
WO1999009578A1 (en) * 1997-08-14 1999-02-25 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Gas discharge panel and gas light-emitting device
US6133694A (en) * 1999-05-07 2000-10-17 Fusion Uv Systems, Inc. High-pressure lamp bulb having fill containing multiple excimer combinations

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3899636A (en) * 1973-09-07 1975-08-12 Zenith Radio Corp High brightness gas discharge display device
US4041345A (en) * 1975-12-31 1977-08-09 International Business Machines Corporation Blue color AC gas discharge display panel and method
US4147958A (en) * 1977-06-30 1979-04-03 International Business Machines Corporation Multicolor gas discharge display memory panel
JPS5422867A (en) * 1977-07-21 1979-02-21 Seiko Epson Corp Electronic watch
JPS565014A (en) * 1979-06-21 1981-01-20 Kubota Ltd Waste straw dropper of combined harvester
DE3002930A1 (de) * 1980-01-28 1981-07-30 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Gasentladungsanzeigevorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
FR2516681B1 (de) 1985-03-22
GB2109628B (en) 1985-04-17
JPS5889761A (ja) 1983-05-28
JPH0378735B2 (de) 1991-12-16
DE3240757A1 (de) 1983-06-01
FR2516681A1 (fr) 1983-05-20
GB2109628A (en) 1983-06-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69611257T2 (de) Entladungsvorrichtung mit einer Kathode mit einem Array von Mikro-Höhlungen
DE69501196T3 (de) Lichtquellen-Vorrichtung mit einer Dielektrikumbegrenzter Entladungslampe
DE69113332T2 (de) Vakuum-Ultraviolettlichtquelle.
DE69731136T2 (de) Quecksilberlose Ultraviolett-Entladungsquelle
EP2128888B1 (de) Quecksilberfreie Metallhalogenid-Hochdruckentladungslampe
EP0824761A1 (de) Entladungslampe und verfahren zum betreiben derartiger entladungslampen
EP0371304A1 (de) Hochleistungsstrahler
US4549109A (en) Optical display with excimer fluorescence
DE3850738T2 (de) Mit Edelgas von niedrigem Druck gefüllte Glühkathodenleuchtstoffentladungslampe.
DE3110812C2 (de)
DE3240757C2 (de)
EP0694954B1 (de) Ultraviolette Lampe für den Photoionisationsnachweis
DE2502649A1 (de) Verbesserte elektrodenstruktur fuer hochstrom-niederdruck-entladungsvorrichtungen
EP1449236B1 (de) Dielektrische barriere-entladungslampe mit verbesserter farbwiedergabe
DE69032825T2 (de) Niederdruckedelgasentladungslampe
DE1764015A1 (de) Hochdruckentladungslampe mit grosser Leistung und ausgezeichneter Farbwiedergabe
DE4438407C2 (de) VUV-Lampe
DE2657680A1 (de) Gaslaservorrichtung
DE1639113B1 (de) Dampfentladungslampe fuer photochemische Zwecke
DE748762C (de) Elektrische Hochdruckentladungslampe mit flachem Entladungsrohr
EP0334356A1 (de) Wandstabilisierte Metalldampfentladungslampe
EP0334355B1 (de) Wandstabilisierte Hochdruck-Entladungslampe
DE4233634A1 (de) Laser mit zumindest einer Anode und einer Kathode zur Vorionisierung und/oder Entladung
DE1589284C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Hochdruckentladungslampe
DE2447537A1 (de) Flaches plattenfoermiges, mittels gleichstromentladung wirkendes anzeigeelement

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee