DE3240233C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein
Glättungsverfahren für eine Anzeigeanordnung.
Die US-PS 40 95 216 offenbart ein Verfahren zur Anzeige von alphanumerischen
Daten. Ein Zeilensprung-Videosignal mit geraden und ungeraden alternierenden
Halbbildern erzeugt eine alphanumerische Zeichendarstellung in Form von
Punktmatrixzeichen, wobei jede Matrixposition Segmente von zwei benachbarten Linien
in der Anzeige umfaßt. Um die Auflösung der Zeichen zu verbessern, werden
Diagonalen detektiert und teilweise aufgefüllt, um eine abgerundete Wirkung zu
erzielen. Zwei Schieberegister mit parallelem Eingang und seriellem Ausgang werden
verwendet, wobei eines der Schieberegister einen dazugehörenden
Eingangspufferspeicher aufweist. Eine binäre Punktinformation für eine Zeile von
Zeichen wird aus einem Punktmatrixzeichengenerator-ROM ausgelesen und in eines der
Schieberegister geladen. Bei geraden (ungeraden) Halbbildern wird das ROM-
Ausgangssignal für die vorhergehende (nachfolgende) Zeile ausgelesen und in das
Schieberegister geladen. Die beiden letzten Bits der zwei Schieberegister werden
verglichen, um Diagonalen in der Zeicheninformation zu detektieren und zur
Veränderung des Videosignals verwendet, um vordere und hintere Flanken des
entsprechenden Punktes zu verlängern, womit ein abgerundetes Zeichen erzeugt wird.
Die US-PS 40 63 232 offenbart ein System zur Darstellung alphanumerischer Daten auf
einer Bildröhre. Eine flimmerfreie, hochauflösende Anzeige wird mittels eines
wiederholten, nur wenig voneinander versetzten Rasterhalbbildes erreicht. Dies wird
dadurch erreicht, daß in einem Fall eine geänderte Wiederholungs-Halbbildtechnik in
einer 10×14-Anzeige verwendet und ein damit verbundener 10×14-Speicher für
jedes Zeichen benutzt wird.
Die US-PS 39 21 164 offenbart einen Zeichengenerator für eine alphanumerische
Anzeigeeinheit des Punktmatrixtyps, wobei die Auflösung der darzustellenden Zeichen
vergrößert wird, ohne eine entsprechende Vergrößerung der Speichergröße, die zur
Speicherung der die Zeichen definierenden Punktmuster verwendet wird, hinnehmen zu
müssen. Dies wird dadurch erreicht, daß eine aus dem Speicher ausgelagerte Schaltung
verwendet wird, die die Anzahl der Punkte, die ein alphanumerisches Zeichen
normalerweise umfaßt, vervierfacht. Darüberhinaus wird eine Glättungsschaltung
angegeben, die bestimmte Punkte in der Punktematrix erhellt oder löscht, um somit
die Kontinuität der Punktmuster zu verbessern.
Als System zur Übertragung einer Information, wie von
Nachrichten, Wettervorhersagen, Durchsagen bzw. Bekanntmachungen
oder dergl. unter Ausnutzung eines Telefonnetzwerks
oder der Vertikal-Austastperiode einer Fernsehsendung
sind ein sogenanntes CAPTAIN-System (Zeichen-
und Muster-Telefon-Zugriffsinformationsnetzwerk), ein
Multiplex-Zeichenfernsehsendesystem, usw. bekannt.
Bei einem derartigen Übertragungssystem setzt die Übertragungsseite
die Zeichen, wie Buchstaben, Zahlen oder
Symbole, in Codesignale um und überträgt diese Codesignale,
während die Empfangsseite die ursprünglichen Zeichen
aus den empfangenen Codesignalen decodiert und die
betreffenden Zeichen auf einem Bildschirm eines Fernsehempfängers
wiedergibt.
So wird beispielsweise im Falle des Buchstabens "A" ein
Codesignal "41" (Hexadezimalcode), der kennzeichnend ist
für den Buchstaben "A", in ein binär codiertes Signal mit
jeweils acht Bits umgesetzt und dann von der Sendeseite
aus übertragen. Demgegenüber wird auf der Empfangsseite
dieses Codesignal "41" einem Zeichenspeicher (Zeichengenerator)
zugeführt, in welchem ein Leuchtdichte- bzw.
Luminanzsignal, welches ein Muster von "A" bilden wird,
gebildet wird und aus dem der Buchstabe "A" auf dem Bildschirm
des Fernsehempfängers wiedergegeben bzw. dargestellt
wird.
In diesem Falle wird in der Praxis eine Glättung vorgenommen,
um das dargestellte Zeichen gefällig aussehen
zu lassen.
Demgemäß veranschaulicht Fig. 1 schematisch ein Beispiel
eines Ursprungsmusters des Zeichens "A", das in den Zeichenspeicher
geschrieben ist. Dieses Ursprungsmuster besteht
beispielsweise aus einem 5 · 7 Punkte umfassenden
Punktmatrixsystem.
Fig. 2 zeigt schematisch das Zeichen "A", wie es auf
dem Anzeigeschirm des Fernsehempfängers angezeigt wird,
wobei die Glättung noch nicht vorgenommen worden ist.
Mit L₁ bis L₁₄ (L2m+1, L2m, . . . m ist eine ganze Zahl
einschließlich 0) sind Abtastlinien bzw. Abtastzeilen
bezeichnet. Dabei werden die durch gestrichelte Linien
dargestellten Abtastzeilen bzw. Abtastlinien L2m+1 während
eines ungeradzahligen Teilbildes gebildet, während
die durch vollausgezogene Linien dargestellten Abtastlinien
bzw. Abtastzeilen L2m während eines geradzahligen
Teilbildes gebildet werden. Mit Du ist
ein Punkt (Luminanzpunkt) einer fundamentalen Größe
bzw. einer Grundgröße bezeichnet. Da das Ausgangssignal
(Fig. 1) des Zeichenspeichers sowohl in den ungeradzahligen
als auch in den geradzahligen Teilbildern
ausgenutzt wird, wird das Anzeigemuster zu dem in Fig. 2
gezeigten Muster.
Wenn die Glättung durchgeführt wird, wird der Buchstabe
"A" auf dem Bildschirm des Fernsehempfängers angezeigt
bzw. wiedergegeben, wie dies Fig. 3 veranschaulicht. Dabei
werden Halbpunkte Dh, deren jeder eine Breite von
der halben Breite des Ausgangspunkts Du aufweist, dem
in Fig. 2 dargestellten Anzeigemuster hinzuaddiert. Demgemäß
wird der Buchstabe "A" gemäß Fig. 3 glatter im
Vergleich zu dem Buchstaben "A" vor der Glättung gemäß
Fig. 2, und damit wird der betreffende Buchstabe bequemer
bzw. gefälliger anzusehen.
Für diese Glättung existieren lediglich zwei Grundkombinationen
des Halbpunktes Dh mit dem Einheitspunkt Du,
wie dies Fig. 4 veranschaulicht, und zwar bezüglich sämtlicher
Zeichen, zu deren Einheitspunkt Du die Halbpunkte
Dh auf der Grundlage der in Fig. 4 gezeigten Kombinationen
hinzuaddiert werden.
Wenn die Glättung dadurch vorgenommen wird, daß die
Halbpunkte Dh auf der Grundlage der in Fig. 4 gezeigten
beiden Kombinationen hinzuaddiert werden, falls die
Ursprungsmuster Zeichen sind, wie dies beispielsweise
in Fig. 5 veranschaulicht ist, dann werden deren Anzeigemuster
zu Mustern, wie sie Fig. 6 veranschaulicht.
Wenn dabei der schräge Linienteil des angezeigten Musters
sehr steil verläuft, wie beim Buchstaben "V",
reicht die Glattheit eines derartigen Teiles nicht immer
aus. Im Falle des schräg verlaufenden Linienteiles,
wie beim Symbol oder Schrägstrich "/" wird dies stärker
als im Hinblick auf die Vorstellung erforderlich hervortreten.
Im Falle des Symbols "o" wird der punktlose Bereich
entsprechend dem Einheitspunkt Du mit den Halbpunkten
Dh ausgefüllt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein
Glättungsverfahren für eine Anzeigeanordnung bereitzustellen,
das die vorstehend aufgezeigten, dem herkömmlichen
Glättungsverfahren anhaftenden Mängel beseitigen
kann.
Darüber hinaus soll ein Glättungsverfahren bereitgestellt
werden, das ein gefälliger anzusehendes
Muster eines angezeigten Zeichens zu liefern imstande
ist.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die
im Patentanspruch erfaßte Erfindung.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung mit den ihr
anhaftenden Merkmalen und Vorteilen nachstehend beispielsweise
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch in einem Diagramm ein Beispiel
für ein ursprüngliches Muster eines Buchstabens,
der in einen Zeichenspeicher eingeschrieben und
auf dem Bildschirm eines Fernsehempfängers anzuzeigen
ist.
Fig. 2 zeigt in einem Diagramm einen Bildschirm des
Fernsehempfängers, auf dem der Buchstabe entsprechend
dem in Fig. 1 dargestellten ursprünglichen
Muster angezeigt wird, ohne der Glättung
unterzogen zu werden.
Fig. 3 zeigt in einem Diagramm den Buchstaben entsprechend
dem in Fig. 1 dargestellten ursprünglichen
Muster, wobei dieser Buchstabe auf dem Bildschirm
des Fernsehempfängers mit Hilfe der herkömmlichen
Glättungsschaltung angezeigt ist.
Fig. 4 veranschaulicht in einem Diagramm ein Beispiel
von Grundkombinationen eines Einheits-Bildelements mit
einem halben Bildelement bei der Durchführung einer bekannten
Glättung.
Fig. 5 zeigt weitere anzuzeigende Muster.
Fig. 6 zeigt Zeichen entsprechend den in Fig. 5 dargestellten
Mustern, die durch die herkömmliche
Glättungsschaltung geglättet sind.
Fig. 7 veranschaulicht den in Fig. 5 dargestellten Mustern
entsprechende wiedergegebene Zeichen, wobei eine
Ausführungsform einer Glättungsschaltung gemäß
der Erfindung verwendet ist.
Fig. 8 bis 11 zeigen Diagramme, die zur Erläuterung der
Erfindung herangezogen werden.
Fig. 12 zeigt in einem systematischen Blockdiagramm ein
Ausführungsbeispiel einer Glättungsschaltung gemäß
der Erfindung.
Fig. 13A bis 13F sowie Fig. 14A bis 14C zeigen Signal-
bzw. Impulsdiagramme, die zur Erläuterung des
Betriebs der in Fig. 12 dargestellten Glättungsschaltung
gemäß der Erfindung herangezogen werden.
Fig. 15 und 16 zeigen Wertetabellen, die für die Erläuterung
einer Verknüpfungsschaltung
brauchbar sind, welche in der in Fig. 12 dargestellten
Glättungsschaltung gemäß der Erfindung
verwendet wird.
Nunmehr wird die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
im einzelnen erläutert.
Gemäß der Erfindung werden, wie dies beispielsweise
Fig. 7 veranschaulicht, kleine Bildelemente Ds, die jeweils
eine Breite von beispielsweise 1/3 der Breite des Einheits-
Bildelements Du aufweisen, dem Zeichen hinzuaddiert, um
die Glättung vorzunehmen. Darüber hinaus werden einige
geeignete Teile der Einheits-Bildelemente Du ausgeschnitten,
und dadurch wird die Glättung vorgenommen. Mit anderen
Worten ausgedrückt heißt dies, daß das kleine Bildelement Ds
mit der Breite von 1/3 der Breite des Einheits-Bildelements Du
dem Einheits-Bildelement Du hinzuaddiert oder von diesem entfernt
wird, um damit die Glättung durchzuführen. Unter der Breite
des Einheits-Bildelements ist dabei die Ansteuerung des Bildelements während
einer Zeitdauer . . .tn-1, tn, tn+1 . . . zu verstehen.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung im
einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
In Fig. 8 sind Grundkombinationen des Addierens oder
Entfernens des kleinen Bildelements Ds zu oder von dem Einheits-Bildelement
Du gemäß der Erfindung veranschaulicht. In
Fig. 9 sind Grundkombinationen der Einheits-Bildelemente Du
veranschaulicht, bei denen das kleine Bildelement daran
gehindert ist, dem Einheits-Bildelement Du hinzuaddiert oder
von diesem entfernt zu werden.
Um somit zu entscheiden, ob das kleine Bildelement Ds zu einem
bestimmten Bildelement hinzuaddiert oder von diesem entfernt
wird, und zwar während des ungeradzahligen Teilbildes,
werden Daten in der gerade wiedergegebenen Zeile (Daten
in der Zeile des Ursprungsmusters) und Daten in der unmittelbar
vorangehenden Zeile verwendet. Demgegenüber
werden während des geradzahligen Teilbildes Daten in
der gerade wiedergegebenen Zeile und Daten in der unmittelbar
nachfolgenden Zeile verwendet (wobei mit
"Zeile" nicht die Zeile bzw. Reihe in dem angezeigten
Muster angibt, sondern die Zeile bzw. Reihe in dem ursprünglichen
Muster (Fig. 1)).
Wie aus Fig. 7 und 8 klar hervorgeht, sind bezüglich des
kleinen Bildelements Ds ein kleines Bildelement Df vor 1/3 des Einheitspunktintervalls
und ein kleines Bildelement Db auf der
Rückseite von 1/3 des obigen Einheitspunktintervalls
vorgesehen. Demgemäß wird das Bildelement Df das "vordere
kleine Bildelement" genannt, und das Bildelement Db das "hintere
kleine Bildelement" genannt. Wenn die Bedingungen untersucht
werden, unter denen dieses vordere kleine Bildelement Df und
das hintere kleine Bildelement Db hinzuaddiert oder weggelassen
werden sollten, dann werden diese Bedingungen wie
folgt erhalten. Demgemäß sei beispielsweise, wie dies
in Fig. 10A, 10B und in Fig. 11A und 11B gezeigt, angenommen,
daß die Größen tn, D und R folgende Bedeutung
haben:
tn: die Zeit, die für jedes Einheits-Bildelement in Zeitgrößen
berechnet wird, zu denen das kleine Bildelement Df
oder Db hinzuaddiert oder weggelassen wird;
D: die angezeigten Bildfeld-Daten (Daten in der gerade angezeigten Reihe bzw. Zeile);
R: Bildfeld-Daten in der unmittelbar vorangehenden oder folgenden Reihe bzw. Zeile.
D: die angezeigten Bildfeld-Daten (Daten in der gerade angezeigten Reihe bzw. Zeile);
R: Bildfeld-Daten in der unmittelbar vorangehenden oder folgenden Reihe bzw. Zeile.
Sodann sind die folgenden Bedingungen festgelegt:
- 1) Die Bedingung, unter der das vordere kleine Bildelement Df hinzuaddiert wird (Fig. 10A), ist durch die folgende Beziehung erfüllt
- 2) die Bedingung, unter der das hintere kleine Bildelement Db hinzuaddiert wird (Fig. 11A), ist durch folgende Beziehung erfüllt
- 3) die Bedingung, unter der das vordere kleine Bildelement Df beseitigt wird (Fig. 10B), ist durch folgende Beziehung gegeben
- 4) die Bedingung, unter der das hintere kleine Bildelement Db beseitigt wird (Fig. 11B), ist durch folgende Bezeichnung gegeben
Wenn gemäß der Erfindung irgendeine der obigen Bedingungen
1) bis 4) erfüllt ist, wird das vordere kleine
Df oder das hintere kleine Bildelement Db im erfüllten Zustand
entsprechend der Bedingung hinzuaddiert oder weggelassen
bzw. beseitigt.
In diesem Falle sind bezüglich der in Fig. 9 veranschaulichten
Kombinationen der Einheits-Bildelemente Du die obigen
Bedingungen 1) bis 4) nicht erfüllt, so daß das kleine Bildelement
Ds durch die Kombinationen weder hinzuaddiert
noch weggelassen bzw. beseitigt wird, wie dies oben beschrieben
worden ist.
In Fig. 12 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der
Glättungsschaltung gemäß der Erfindung veranschaulicht,
welche die Glättung in Übereinstimmung mit den Bedingungen
1) bis 4) auszuführen ermöglicht. In Fig. 12 ist mit
11 ein Zeichenspeicher (oder Zeichengenerator) bezeichnet,
in den Daten ursprünglicher Muster eingeschrieben
sind, die aus einer 5 · 7 Punkte umfassenden Punktmatrix
gebildet sind. Gemäß Fig. 12 sind Daten veranschaulicht,
wenn der Buchstabe "A" durch das Codesignal bezeichnet
ist. Dabei ist ein durch einen Kreis markierter Punkt auf
dem Pegel "1", während ein unmarkierter Punkt auf
dem Pegel "0" liegt. Der Zwischenraum zwischen den Zeichen
in der Zeilenrichtung (horizontale Richtung) bei
der Wiedergabe ist gegeben als ein Einheitspunktwert,
so daß die Anzeigefläche pro Zeichen eine Größe von
6 · 7 Punkten aufweist (in diesem Falle, wobei der Abstand
zwischen den Zeichen in der Spaltenrichtung nicht
betrachtet ist), während ein Zeichen aus 5 · 7 Punkten
besteht.
Ein Horizontal-Synchronisierimpuls wird einem (nicht dargestellten)
Zähler zugeführt, in welchem ein Zeilenadressensignal
LADRS sowie ein zusätzliches Adressensignal
SADRS gebildet werden. Das Zeilenadressensignal LADRS wird
jede Horizontalperiode geändert, so daß die Zeilenadresse
des Zeichenspeichers 11 bezeichnet ist.
In diesem Falle ist das zusätzliche Adressensignal SADRS
ein solches Signal, wie es in Fig. 13C veranschaulicht
ist. Genauer gesagt heißt dies, daß Fig. 13A ein Vollbild-
bzw. Rahmentaktsignal FCK veranschaulicht und
daß Fig. 13B ein Taktsignal DCK veranschaulicht.
Dabei entspricht eine Zyklusperiode TF des Vollbild-
bzw. Rahmentaktsignals FCK einer Periode, in der eine
Reihe bzw. Zeile des Ursprungsmusters angezeigt wird.
Eine Zyklusperiode TD des Punkttaktsignals DCK entspricht
einer Periode, in der ein Bildelement des ursprünglichen
Musters angezeigt wird. Das zusätzliche Adressensignal
SADRS (Fig. 13C) wird "-1" während der ersten
halben Periode Tr der Zyklusperiode TF in der ungeradzahligen
Teilbildperiode, und es wird zu "0" während der zweiten
Halbperiode Td der betreffenden Periode. Demgegenüber
wird das zusätzliche Adressensignal SADRS zu "+1" während
der ersten Halbperiode TD der Zyklusperiode TF in dem
ungeradzahligen Teilbild und "0" während der zweiten
Halbperiode Td der betreffenden Periode.
Diese Adressensignale LADRS und SADRS werden über Busleitungen
12 bzw. 13 einem Addierer 14 zugeführt, dessen
addiertes Ausgangssignal dem Zeichenspeicher 11 als
Zeilenadressensignal zugeführt wird, mit dem die Zeilenadressen
des betreffenden Zeichenspeichers 11 bezeichnet ist.
Während der letzten Halbperiode Td der Zyklusperiode TF wird
daher die Adresse der gerade angezeigten Reihe bzw.
Zeile dem Zeichenspeicher 11 zugeteilt, während in der
ersteren Halbperiode Tr der betreffenden Periode TF die
Adresse in der unmittelbar vorangehenden oder nachfolgenden
Zeile bzw. Reihe dem Zeichenspeicher 11 zugeteilt
wird, so daß - wie dies in Fig. 13D veranschaulicht ist -
während der ersten Halbperiode Tr der Periode TF die Bildfeld-Daten
R (Paralleldaten von 5 Bits) zu jeweils fünf
Bits ausgelesen werden, während in der zweiten Halbperiode
Td der betreffenden Periode die Bildfeld-Daten D
(5-Bit-Paralleldaten) zu jeweils fünf Bits ausgelesen
werden. Während die ausgelesenen Bildfeld-Daten R und D jeweils
5-Bit-Paralleldaten sind, wie dies gerade erläutert worden
ist, wird das Bit des "0"-Pegels, welches als Zwischenraum
zwischen den Zeichen wirkt, dazu addiert, so
daß die Bildfeld-Daten R und D jeweils zu 6-Bit-Paralleldaten
werden.
Die 6-Bit-Paralleldaten werden jeweils parallel einem Schieberegister
(10-Bit-Bezugsdatenschieberegister) 21 zugeführt. Wie
Fig. 13E veranschaulicht, wird am Ende der Periode Tr
ein Ladeimpuls RLD dem Schieberegister 21 zugeführt,
wodurch die während der Periode Tr erzeugten Bildfeld-Daten
in das Schieberegister 21 parallel geladen werden.
Demgegenüber werden die von dem Zeichenspeicher 11 her
erhaltenen 6-Bit-Paralleldaten parallel einem Register (7-Bit-
Anzeigedatenschieberegister) 22 zugeführt. Wie Fig. 13F
veranschaulicht, wird am Ende der Periode Td ein Ladeimpuls
DLD an das Register 22 abgegeben, wodurch die
während der Periode Td erzeugten Bildfeld-Daten D parallel
in das Register 22 geladen werden.
Den Schieberegistern 21 und 22 wird das Punkttaktsignal
DCK als Schiebetaktsignal zugeführt, wobei die Bildfeld-Daten R
und D seriell in den Schieberegistern 21 bzw. 22 verschoben
werden, wie dies durch Pfeile angedeutet ist.
Demgemäß erzeugt das Schieberegister 21 Bildfeld-Daten R
R(tn-1), R(tn) und R(tn+1),
und zwar gleichzeitig
(parallel), während das Schieberegister 22 gleichzeitig
Bildfeld-Daten
D(tn-1), D(tn) und D(tn+1)
erzeugt, und
zwar zur gleichen Zeit, zu der die Erzeugung der Bildfeld-Daten
R(tn-1) bis R(tn+1) erfolgt.
Diese Bildfeld-Daten R und D, die so
gewonnen sind, werden einer Verknüpfungsschaltung
30 zugeführt. Diese Verknüpfungsschaltung
30 führt die Addition oder Beseitigung des
vorderen kleinen Bildelements Df und des hinteren kleinen
Bildelements Db in Übereinstimmung mit den oben beschriebenen
Bedingungen 1) bis 4) durch. Bei dieser Ausführungsform
umfaßt die Verknüpfungsschaltung 30
Decoder 31 und 32, welche die Verknüpfungsoperation
auf der Grundlage einer Wertetabelle ausführen, wie
sie in Fig. 15 veranschaulicht ist. Außerdem umfaßt
die betreffende Verknüpfungsschaltung 30 weitere Decoder 33 und 34, welche
die Verknüpfung auf der Grundlage einer
Wertetabelle durchführen, wie sie in Fig. 16 veranschaulicht
ist. Darüber hinaus sind Inverter 41 bis 44,
NAND-Schaltungen 45 bis 46 sowie ODER-Schaltungen 47
und 48 vorgesehen. Der Verknüpfungsschaltung
30 werden die Bildfeld-Daten R und D von den Registern 21 und 22
her zugeführt. In einer Impulserzeugungsschaltung 50
werden, wie dies Fig. 14 veranschaulicht, ein Punktimpuls
Pf, der in einer vorderen 1/3-Periode der einen
Zyklusperiode Td des Taktsignals DCK liegt und das
zu dem vorderen kleinen Bildelement Df wird, und ein Punktimpuls
Pb gebildet, der in der hinteren 1/3-Periode der
betreffenden Zyklusperiode liegt und der zu dem hinteren
kleinen Bildelement Db wird. Diese Punktimpuls Pf und Pb
werden ebenfalls der Verknüpfungsschaltung 30
zugeführt.
Demgemäß wird über die NAND-Schaltung 46 ein Luminanzsignal
Y eines Anzeigemusters erhalten, wobei das vordere
kleine Bildelement Df oder das hintere kleine Bildelement Db
in Übereinstimmung mit den oben beschriebenen Bedingungen
1) bis 4) hinzuaddiert oder beseitigt ist. Dieses
Luminanzsignal Y wird über einen Verstärker 60 einer
Kathodenstrahlröhre 70 zugeführt.
Wie oben beschrieben, wird gemäß der Erfindung das Zeichen
auf dem Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre 70,
beispielsweise wie in Fig. 7 veranschaulicht, angezeigt,
da die kleinen Bildelemente Df und Db, die jeweils eine Breite
von 1/3 der Breite des Einheits-Bildelements Du aufweisen, dem
Einheits-Bildelement Du auf der Grundlage der Bedingungen 1)
bis 4) hinzuaddiert oder von diesem entfernt werden.
Damit wird sogar dann, wenn der schräglaufende Linienteil
des Zeichens steil verläuft, ein derartiger steiler
Teil als glatter Teil angezeigt; der schrägverlaufende
Linienteil wird dabei niemals bei Betrachtung hervortreten,
und der punktlose Teil entsprechend dem Einheitspunkt
Du wird niemals aufgefüllt. Demgemäß ist das Muster
des angezeigten Zeichens sehr gefällig anzusehen.
Während bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
die Bildfeld-Daten R und D aus dem Zeichenspeicher
11 während einer Vollbildtaktperiode TF
zweimal ausgelesen werden, ist es möglich, diese Bildfeld-Daten
R und D aus dem betreffenden Zeichenspeicher 11 einmal auszulesen.
In einem solchen Fall genügt es, daß beispielsweise zwei
Zeichenspeicher vorgesehen sind und daß die Bildfeld-Daten
D aus dem einen Zeichenspeicher ausgelesen werden, während
die Bildfeld-Daten R aus dem anderen Zeichenspeicher
ausgelesen werden. Es ist andererseits auch möglich,
ein Schieberegister mit einem Horizontal-Zeilen-Wert
vorzusehen, um die Ausgangsdaten von dem Zeichenspeicher
11 um die Größe einer Horizontal-Zeile zu verzögern
und die verzögerten Ausgangsdaten sowie die Daten, die
unverzögert sind, schaltbar als Bildfeld-Daten D bzw. als
R auszunutzen.
Im Falle dieser Glättungen, wie sie oben erwähnt worden
sind, kann ein Zeichenspeicher niedriger Geschwindigkeit
verwendet werden, da das Auslesen der Bildfeld-Daten D und
R aus dem Zeichenspeicher 11 einmal während
einer Zyklusperiode TF erfolgt.
Wenn der Zwischenraum zwischen den Zeichen nicht gebildet
wird, wie bei der Anzeige eines gewöhnlichen grafischen
Musters, wird darüber hinaus, falls die Bits der Schieberegister
21 und 22 jeweils um ein Bit vergrößert werden,
die Glättung an der Grenze zwischen den einander benachbarten
Zeichen möglich.
Claims (2)
- Verfahren zur Darstellung eines Zeichens durch matrixförmig in Zeilen und Spalten angeordnete, Bildelemente aufweisende Bildfelder, die durch horizontale und vertikale Abtastung angesteuert werden, wobei die Horizontal-Abtastung je Bildfeld innerhalb eines Zeitabschnittes (. . . tn-1, tn, tn+1 . . .) erfolgt,
bei dem von einer gespeicherten Grobdarstellung des jeweiligen Zeichens ausgegangen wird, bei der jedes Bildfeld je Spalte aus zwei übereinanderliegenden Bildfeld-Hälften zusammengesetzt ist, wobei den Bildfeldern der gerade abgetasteten Zeile entsprechende Bildfeld-Daten D(tn-1), D(tn), D(tn+1)und den Bildfeldern der nächsten oder vorausgegangenen Zeile Bildfeld-DatenR(tn-1), R(tn), R(tn+1)zugeordnet sind, und wobei nicht anzusteuernde Bildfelder der gerade abgetasteten Zeile Bildfeld-Daten und den Bildfeldern der nächsten oder vorangegangenen Zeile Bildfeld-Daten zugeordnet sind,
bei dem eine bessere Auflösung der Kontur des jeweiligen Zeichens unter Auswertung der Bildfeld-Daten dadurch erfolgt, daß in einem Bildfeld folgende Bildelement-Konfigurationen angesteuert werden können:- a) je ein angesteuertes Bildelement in der oberen und in der unteren Bildfeld-Hälfte (Fig. 10A),
- b) kein angesteuertes Bildelement in der oberen Bildfeld- Hälfte und ein im letzten Drittel des Zeitabschnittes (. . . tn-1, tn, tn+1 . . .) angesteuertes Bildelement in der unteren Bildfeld-Hälfte (Fig. 11A),
- c) kein angesteuertes Bildelement in der oberen Bildfeld- Hälfte und ein im ersten Drittel des Zeitabschnittes (. . . tn-1, tn, tn+1 . . .) angesteuertes Bildelement in der unteren Bildfeld-Hälfte (Fig. 10A),
- d) ein angesteuertes Bildelement in der oberen Bildfeld- Hälfte und ein in den beiden letzten Dritteln des Zeitabschnittes (. . . tn-1, tn, tn+1 . . .) angesteuertes Bildelement in der unteren Bildfeld-Hälfte (Fig. 10B),
- e) ein angesteuertes Bildelement in der oberen Bildfeld- Hälfte und ein in den beiden ersten Dritteln des Zeitabschnitts (. . . tn-1, tn, tn+1 . . .) angesteuertes Bildelement in der unteren Bildfeld-Hälfte (Fig. 11B),
- wobei die Bildfeld-Konfiguration (b) durch folgende logische ODER-Bedingung erfüllt ist: wobei die Bildfeld-Konfiguration c) durch folgende logische ODER-Bedingung erfüllt ist: wobei die Bildfeld-Konfiguration d) durch folgende logische ODER-Bedingung erfüllt ist: wobei die Bildfeld-Konfiguration e) durch folgende logische ODER-Bedingung erfüllt ist: und wobei die Bildfeld-Konfiguration a) zur Ansteuerung und Anzeige des gesamten Bildfeldes gewählt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP56173395A JPS5875192A (ja) | 1981-10-29 | 1981-10-29 | 表示装置のスム−ジング回路 |
Publications (2)
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| DE3240233A1 DE3240233A1 (de) | 1983-05-19 |
| DE3240233C2 true DE3240233C2 (de) | 1993-07-22 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19823240233 Granted DE3240233A1 (de) | 1981-10-29 | 1982-10-29 | Glaettungsschaltung fuer eine anzeigeanordnung |
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