DE3240215C1 - Elektromagnetisches Relais - Google Patents
Elektromagnetisches RelaisInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
- H01H50/34—Means for adjusting limits of movement; Mechanical means for adjusting returning force
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- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/22—Polarised relays
- H01H51/2236—Polarised relays comprising pivotable armature, pivoting at extremity or bending point of armature
- H01H51/2245—Armature inside coil
- H01H51/2254—Contact forms part of armature
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Relais mit einem innerhalb eines Spulenkörpers
etwa längs dessen Achse angeordneten, einseitig gelagerten Zungenanker, welcher mit seinem freien
Ende mindestens einem Gegenpolblech gegenübersteht und mit seinem Befestigungsende an einem ferromagnetischen
Träger mit niedriger Federbiegegrenze befestigt ist, wobei der Träger im Bereich zwischen der
Befestigungsstelle des Zungenankers und seiner eigenen Befestigungsstelle am Spulenkörper eine Sollbiegestelle
in Form von Torsionsstegen aufweist und durch Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes auf ein
angeformtes Justierblech um diese Sollbiegestelle verstellbar ist.
Ein derartiges Relais ist in der DE-OS 27 23 219
beschrieben. Dieser Aufbau hat dabei den Vorteil, daß das ferromagnetische Justierblech und mit ihm der am
Träger befestigte Zungenanker durch das von außen angelegte Magnetfeld selbst dann noch justiert werden
können, wenn das Relais bereits im Gehäuse abgeschlossen und gegebenenfalls auch vergossen ist. Bei der
bekannten Anordnung ist das Justierblech parallel zum Anker innerhalb, des Spulenrohres angeordnet, so daß
dessen Durchmesser etwas größer ausgelegt werden muß als dies für den Zungenanker allein notwendig
wäre. Bei sehr kleinen Relais ist man jedoch bestrebt, zur Platzersparnis den Wicklungsdurchmesser und
damit auch das Spulenrohr möglichst klein zu machen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Relais der eingangs genannten Art so weiterzubilden,. daß
einerseits die Vorteile der magnetischen Justierbarkeit erhalten bleiben, andererseits aber eine weitere
Verkleinerung des Spulendurchmessers möglich wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Justierblech etwa im rechten Winkel zur
Spulenachse stirnseitig an einem Spulenkörperflansch angeordnet und über die Torsionsstege am Spulenkörperflansch
befestigt ist und daß der Zungenanker an einem aus dem Justierblech herausgebogenen und in
Richtung auf die Spulenachse abgewinkelten Steg befestigt ist.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Trägers mit dem Justierblech stirnseitig am Spulenkörper und
außerhalb des Spulenrohres verringert sich innerhalb des Spulenkörpers der Platzbedarf, so daß auch der
Wicklungsdurchmesser verringert werden kann. Zwar benötigt das Justierblech nunmehr im Bereich des
Spulenflansches stirnseitig etwas mehr Platz, doch ist dieser Mehrbedarf im Vergleich zur Einsparung bei der
Wicklung gering.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Torsionsstege jeweils mit angeformten
Befestigungslappen verbunden, welche stirnseitig auf dem Spulenflansch aufliegend befestigt sind. Diese
Befestigungslappen können beispielsweise mittels verformter Befestigungszapfen des Spulenkörpers befestigt
sein. Dabei ist es zweckmäßig, daß das Justierblech in einer seiner Kontur, angepaßten Ausnehmung des
Spulenkörpers angeordnet ist. Um möglichst viele magnetische Feldlinien bei der Justierung aufnehmen zu
können, nimmt das Justierblech zweckmäßigerweise einen wesentlichen Anteil der Stirnfläche des Spulenkörpers
ein. In vorteilhafter Weise ist dieses Justierblech dabei an einem Ende T-förmig verbreitert.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen
F i g. 1 bis 3 ein erfindungsgemäß gestaltetes Relais in drei verschiedenen Schnittansichten.
Das in der Zeichnung dargestellte Relais besitzt einen Spulenkörper 1 aus Isolierstoff mit einer Wicklung 2. Ein
etwa längs der Spulenachse angeordneter, federelastischer Zungenanker 3 ist mit einem Ende 3a im Bereich
des einen Spulenflansches 4 befestigt und mit seinem freien Ende 3b im Bereich des Spulenflansches 5
zwischen den beiden Gegenpolblechen 6 und 7 beweglich angeordnet. Die Gegenpolbleche 6 und 7 sind
mit ihren in eine gemeinsame Ebene abgebogenen Abschnitten 6a und 7a an einen flachen, vierpoligen
Dauermagneten 8 angekoppelt.
Zur Halterung des Zungenankers 3 dient ein Träger 9, der im wesentlichen senkrecht zur Spulenachse
stirnseitig vor dem Spulenflansch 4 liegt und einen ausgeklinkten, in Richtung auf die Spulenachse abgebogenen
Steg 9a aufweist, auf welchem das Befestigungsende 3a des Zungenankers, beispielsweise durch
Punktschweißung, befestigt ist. Der Träger 9 bildet weiterhin ein Justierblech in Gestalt zweier Justierlappen
96 und 9c, welche über Torsionsstege 9c/und 9e mit
zwei Befestigungslappen 9/ und 9g zusammenhängen. Die Befestigungslappen 9/ und 9g sind mittels
Bohrungen 9h und 9/ auf Befestigungszapfen 10 des
Spulenkörperflansches 4 aufgesteckt und durch Warmverformung dieser Befestigungszapfen 10 fixiert. Der
Träger 9 besteht aus einem ferromagnetischen Material mit niedriger Federbiegegrenze, vorzugsweise aus
Reineisen.
Zur justierung des Zungenankers kann von außen ein Magnetfeld so angelegt werden, daß auf die beiden
Justierlappen 9b und 9c ein Drehmoment ausgeübt und dadurch die Torsionsstege 9c/ und 9e bleibend
deformiert werden. Mit dieser Deformation wird auch der fest mit den Justierlappen 9b und 9c verbundene
Steg 9a und der auf ihm befestigte Zungenanker 3 versteilt. Das Magnetfeld muß, wie bereits in der DE-OS
27 23 219 beschrieben, so angelegt werden, daß die Feldlinien schräg auf das Justierblech bzw. die
Justieriappen Bb und 9c auftreffen. Vorzugsweise werden die Feldlinien auf einen Winkel, der größer ist
als 60° und kleiner als 90°, gegenüber den Justierlappen eingestellt.
Die Justierlappen 9b und 9c sind in einer Ausnehmung 11 des Spulenkörperflansches 4 angeordnet, so daß die
Justierlappen in dem notwendigen Bereich frei verschwenkt werden können. Um möglichst viele Magnet-
feldlinien aufnehmen zu können, sind die Justierlappen
96 und 9c so ausgebildet, daß sie im wesentlichen die gesamte Stirnseite des Spulenkörpers einnehmen, mit
Ausnahme des durch die BefestigungsFappen 9/und 9g benötigten Bereiches. Der Justierlappen 9b ist im
vorliegenden Beispiel deshalb T-förmig verbreitert
Da der Zungenanker 3 und auch die Gegenpolbleche 6 und 7 gleichzeitig zur elektrischen Kontaktgabe
dienen, sind die Gegenpolbleche 6 und 7 mit angeformten Anschlußstiften 6b und Jb versehen,
während am Träger 9 ein Anschlußstachel 9k für den Zungenanker angeformt ist. In üblicher Weise sind im
Spulenkörper außerdem Anschlußstifte 16 für die Spulenwicklungen eingebettet. Alle Anschlußstifte sind
im vorgesehenen Rastermaß angeordnet bzw. in dieses Rastermaß gebogen.
Die ferromagnetische Kappe 14 dient sowohl zur gezielten Führung des Dauermagnetflusses wie auch des
Erregerflusses, wobei die Ankopplung zwischen dem Träger 9 und der Kappe 14 trotz des bestehenden
Luftspaltes durch die große Fläche der Justierlappen 9b und 9c sowie der Befestigungslappen 9/~und 9g relativ
gut ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
- Leerseite -
- Leerseite -
- Leerseite -
Claims (5)
1. Elektromagnetisches Relais mit einem innerhalb eines Spulenkörpers etwa längs dessen Achse
angeordneten, einseitig gelagerten Zungenanker, welcher mit seinem freien Ende mindestens einem
Gegenpolblech gegenübersteht und mit seinem Befestigungsende an einem ferromagnetischen Träger
mit niedriger Federbiegegrenze befestigt ist, wobei der Träger ein im Bereich zwischen der to
Befestigungsstelle des Zungenankers und seiner eigenen Befestigungsstelle am Spulenkörper eine
Sollbiegestelle in Form von Torsionsstegen aufweist und durch Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes
auf ein angeformtes Justierblech um diese Sollbiege- \ stelle verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Justierblech (9b, 9c) etwa im rechten Winkel zur Spulenachse stirnseitig vor einem
Spulenkörperflansch (4) angeordnet und über die Torsionsstege (9c/, 9e) an diesem Spulenkörperflansch
(4) befestigt ist und daß der Zungenanker (3) an einem aus dem· Justierblech (9b, 9c) herausgebogenen
und in Richtung auf die Spulenachse abgewinkelten Steg (9a) befestigt ist.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstege (9d, 9e) jeweils mit
angeformten Befestigungslappen (9f, 9g) verbunden sind, welche stirnseitig auf dem Spulenkörperflansch
(4) aufliegend befestigt sind.
3. Relais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslappen (9f, 9g) mittels
verformter Befestigungszapfen (10) des Spulenkörpers (1) befestigt sind.
4. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Justierblech in
einer Ausnehmung (11) des Spulenkörperflansches (4) angeordnet ist.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Justierblech (9b) an
einem Ende T-förmig verbreitert ist.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE3240215A DE3240215C1 (de) | 1982-10-29 | 1982-10-29 | Elektromagnetisches Relais |
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| JP58197718A JPS5994323A (ja) | 1982-10-29 | 1983-10-24 | 電磁継電器 |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3240215A DE3240215C1 (de) | 1982-10-29 | 1982-10-29 | Elektromagnetisches Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6176971
Family Applications (2)
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| DE8383110708T Expired DE3364207D1 (en) | 1982-10-29 | 1983-10-26 | Electromagnetic relay |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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| EP (1) | EP0110132B1 (de) |
| JP (1) | JPS5994323A (de) |
| DE (2) | DE3240215C1 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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