DE3139341A1 - Transferfilm, insbesondere zur dauerhaften einbettung von tonerbildern - Google Patents
Transferfilm, insbesondere zur dauerhaften einbettung von tonerbildernInfo
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- DE3139341A1 DE3139341A1 DE19813139341 DE3139341A DE3139341A1 DE 3139341 A1 DE3139341 A1 DE 3139341A1 DE 19813139341 DE19813139341 DE 19813139341 DE 3139341 A DE3139341 A DE 3139341A DE 3139341 A1 DE3139341 A1 DE 3139341A1
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- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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- G03G7/0006—Cover layers for image-receiving members; Strippable coversheets
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Description
-
- Trans ferfilm, insbesondere zur dauerhaften Einbettung
- von Tonerbildern.
- Es ist bekannt, Röntgenaufnahmen mit silberhaltigen Filmen herzustellen. Außerdem können Röntgenaufnahmen prinzipiell auch mit Hilfe der Elektrographie, insbesondere der Xerographie, angefertigt werden. Dabei werden die Tonerbilder von der Selenplatte auf elektrostatischem Weg auf einen Papierträger übertragen und durch Warmeeinwirkung dauerhaft festgeschmolzen. Bei dieser Technik wird zwischen Bildträger und Fotohalbleiter ein elektrisches Feld angelegt, so daß die geladenen Tonerteilchen vom Fotoleiter weg auf den Bildträger gezogen werden.
- Bei flüssig entwickelten Ladungsbildern wird durch dieses Verfahren nur ein Teil des Tonerbildes übertragen, da die Tonerteilchen relativ stark an der Halbleiteroberfläche haften. Das ergibt sich einmal durch die geringe Größe der Flüssigtonerteilchen. Das Verhältnis kontaktierender Oberfläche zur Gesamtoberfläche der Tonerteilchen ist nämlich relativ groß und damit auch das Verhältnis zwischen den Absorptivkräften und den elektrostatischen Kräften, da die elektrostatischen Kräfte proportional zur Aufladung und damit proportional zu freien Oberflächen sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Mittel vorzusehen und ein Ubertragungsverfahren für Tonerbilder mit extrem feinkörnigem Pulver bzw. mit Flüssigtonerteilchen zu schaffen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf einem handelsüblichen Filmträger, dessen Oberfläche zunächst in bekannter Weise für eine gute Haftung vorbehandelt ist, eine maximal 5 /um dicke Haftschicht und anschließend eine maximal 10 /um dicke Transferschicht aufgebracht ist.
- Unter einem handelsüblichen Filmträger ist z. B. eine Polyethylenterephthalat-Folie (PETP-Folie) zu verstehen.
- Zur Erzielung einer guten Haftung wird zunächst die Oberfläche dieser Folie präpariert. Die Behandlung in einer mindestens 700C heißen 25 -Kalilauge, eventuell mit einem Zusatz von Kaliumpersulfat entsprechend dem in dem DBP 1 078 437 geschützten Verfahren liefert einen günstigen Oberflächeneffekt.
- Auf der so vorbereiteten Folie wird eine Haftschicht aufgebracht, die nach einer Weiterbildung der Erfindung aus Gelatine, Härter, Netzmittel und aus einem hohen Anteil Resorcin besteht. Mit dieser Haftschicht wird eine gute Haftung auf einer bereits zweimal gereckten Polyethylenterephthalat-Trägerfolie erzeugt.
- Auf diesem Untergrund folgt entsprechend weiterer Ausbildung der Erfindung die maximal 10 ,um dicke Transferschicht aus Gelatine. Die Härtung dieser Schicht wird so eingestellt, daß beim Befeuchten nur noch ein begren2tes Erweichen der Gelatine möglich ist. Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß mit der Gelatine ein einfaches, nur durch Befeuchtung aktivierbares Transferverfahren, gewonnen wird. Zudem ist die Gelatine kostengünstig und umweltfreundlich. Ferner ist Gelatine, was besonders bei Röntgenfilmen erforderlich ist, sehr lange lagerfähig.
- Die Verwendung eines Transferfilmes nach der Erfindung hat den Vorteil, daß Tonerbilder mit extrem feinkörnigem Pulver bzw. Flüssigtonerteilchen, die nicht mehr auf dem üblichen elektrostatischen Weg übertragbar sind, nun einfach und in guter QualitUt transferiert werden können.
- Unmittelbar vor der Ubertragung des Tonerbildes in die Gelatine wird diese direkt oder indirekt befeuchtet. Zur Befeuchtung eignen sich verschiedene Methoden, wie z. B.
- Dampf aus heißem Wasser, ein durch Zwangsumwälzung erzeugter feuchter Luftstrom, Ultraschall-Luftbefeuchtung und ähnliche Verfahren. Am einfachsten und wirkungsvollsten funktioniert das Verfahren mit Dampf aus etwa 800C heißem Wasser. Ein derartiges Befeuchtungsprinzip kann im Stand oder im Durchlauf betrieben werden.
- Der Transferfilm mit der erweichten Gelatineschicht wird mit mäßigem Druck auf das Tonerbild gepreßt. Die aufgeweichte Gelatine nimmt unter diesen Verhältnissen auch tiefschwarze Bereiche, die eine dicke Schicht des Tonerpulvers enthalten, sicher und gleichmäßig in sich auf.
- Am Ende des Transferprozesses wird der komplette Film in eine sehr dünnflüssige Lösung aus Gelatine mit Härter getaucht und langsam mit gleichmäßiger Geschwindigkeit wieder herausgezogen. Auf diese Weise erhält man nach dem Trocknen eine Schutzschicht, die entsprechend der Härterbeimischung voll ausgehärtet wird und die bezüglich Beanspruchbarkeit und Lagerfähigkeit die gleichen Qualitäten aufweist wie die üblichen Röntgenfilme.
- Die Gelatinelösung kann mit Wasser, zur Beschleunigung des Trocknungsprozesses aber auch mit niedriger siedenden Lösemitteln oder als Gemisch verschiedener Lösemitteltangesetzt werden. Das beigemischte Netzmittel muß gleichermaßen für Gelatine und Tonerpulver geeignet sein. Das nichtjonogene Netzmittel Triton X 100 liefert beispielsweise gute Ergebnisse.
- 5 Patentansprüche
Claims (5)
1. Transferfilm, der insbesondere zur dauerhaften Einbettung von Tonerbildern
vorgesehen ist, d a d ur c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf einem handelsüblichen
Filmträger, dessen Oberfläche zunächst in bekannter Weise für eine gute Haftung
vorbehandelt ist, eine maximal 5 /um dicke Haftschicht und anschließend eine maximal
10 pm dicke Transferschicht aufgebracht ist.
2. Transferfilm nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t , daß die Haftschicht aus Gelatine, Härter, Netzmittel und aus einem hohen
Anteil Resorcin besteht.
3. Transferfilm nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t , daß die Transferschicht aus Gelatine ist und die Härtung dieser Schicht
so eingestellt wird, daß beim Befeuchten nur ein begrenztes Erweichen der Gelatine
möglich ist.
4. Verfahren zur Transferierung von Tonerbildem mit extrem feinkörnigem
Pulver bzw. Flüssigtonerteilchen auf einem transparenten Träger nach den Ansprüchen
1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß unmittelbar vor der Ubertragung
des Tonerbildes in die Gelatine die Gelatineschicht befeuchtet und anschließend
die Transferschicht mit mäßigem Druck auf das Tonerbild gepreßt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h
n e t , daß am Ende des Transferprozesses der Film in eine dünnflüssige Lösung aus
Gelatine mit Härter getaucht wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139341 DE3139341A1 (de) | 1981-10-02 | 1981-10-02 | Transferfilm, insbesondere zur dauerhaften einbettung von tonerbildern |
| BE0/209009A BE894390A (fr) | 1981-10-02 | 1982-09-13 | Film de transfert et procede de transfert d'image |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139341 DE3139341A1 (de) | 1981-10-02 | 1981-10-02 | Transferfilm, insbesondere zur dauerhaften einbettung von tonerbildern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3139341A1 true DE3139341A1 (de) | 1983-04-21 |
Family
ID=6143300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813139341 Withdrawn DE3139341A1 (de) | 1981-10-02 | 1981-10-02 | Transferfilm, insbesondere zur dauerhaften einbettung von tonerbildern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE894390A (de) |
| DE (1) | DE3139341A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1804483A1 (de) * | 1965-05-28 | 1969-05-14 | Xerox Corp | Verfahren zur UEbertragung und Fixierung insbesondere eines elektrophoretisch hergestellten Teilchenbildes |
| DE1622735B1 (de) * | 1959-02-02 | 1970-01-29 | Rank Xerox Ltd | Verfahren zur Herstellung eines Bildempfangsmaterials,insbesondere fuer elektrophotographische Tonerbilder |
| DE2521925A1 (de) * | 1974-05-21 | 1975-12-04 | Agfa Gevaert Ag | Verfahren und material zum fixieren von elektrostatischen tonerbildern |
| DE1964201B2 (de) * | 1968-12-23 | 1976-02-19 | Xerox Corp., Rochester, N.Y. (V.St.A.) | Elektrophotographisches aufzeichnungsverfahren |
-
1981
- 1981-10-02 DE DE19813139341 patent/DE3139341A1/de not_active Withdrawn
-
1982
- 1982-09-13 BE BE0/209009A patent/BE894390A/fr not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE894390A (fr) | 1983-01-03 |
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