DE313926C - - Google Patents
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- DE313926C DE313926C DENDAT313926D DE313926DA DE313926C DE 313926 C DE313926 C DE 313926C DE NDAT313926 D DENDAT313926 D DE NDAT313926D DE 313926D A DE313926D A DE 313926DA DE 313926 C DE313926 C DE 313926C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/30—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
- G01F23/40—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
- G01F23/42—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using mechanically actuated indicating means
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Description
Die bisherigen Flüssigkeitsmesser, die dazu dienen, den Flüssigkeitsstand in Gefäßen anzugeben,
sind in der Regel mit einem Zeigerwerk ausgerüstet. Man kann indessen solche
Messer nicht dazu benutzen, auch die Flüssigkeitsmenge und die Anzahl der Auffüllungen
durch Hinzufügung von Zählwerken zu- bestimmen, wenn der Flüssigkeitsbehälter eine
von der zylindrischen abweichende Form hat.
ίο In diesem Falle muß das Zeigerwerk des Flüssigkeitsstandmessers
entsprechend den Querschnittsformen des Flüssigkeitsgefäßes mit ungleicher
Teilung versehen werden. Ein solcher Messer ist aber nicht mehr dazu verwendbar,
Zählwerke mit normaler Zehnerübertragung aufzunehmen.
Nach der Erfindung soll unter Verwendung der an sich bekannten Einrichtung, das Zugorgan
des Schwimmers an dem Umfange einer Rolle angreifen zu lassen, die höchstens eine
Umdrehung macht,, diese Rolle als unrunde Scheibe derart ausgebildet sein, daß ihr Halbmesser
im umgekehrten Verhältnis zum Quer-
■ schnitt des Flüssigkeitsbehälters steht und daß
gleichen Verdrehungs win kein der Rolle auch gleiche Flüssigkeitsmengen im Behälter entsprechen,
um auf diese Weise den Anschluß eines Zählwerkes mit normaler Zehnerübertragung für Messer an Gefäßen veränderlichen
Querschnittes zu ermöglichen.
Bei zylindrischen Gefäßen kann sonach die Rolle eine kreisrunde sein, weil einer gleichen
Höhenbewegung des Schwimmers stets die gleicheFlüssigkeitsmenge entspricht. Bei anders
gestalteten Flüssigkeitsgefäßen soll aber die Rolle eine unrunde sein, entsprechend der
Form dieser Gefäße, damit ebenfalls wieder gleichen Umdrehungswinkeln der Rolle gleiche
Flüssigkeitsmengen im Behälter entsprechen. Anstatt einer unrunden Rolle kann man aber
auch eine Rolle mit ungleicher Verzahnung benutzen.
Bei einer derartigen Ausgestaltung des Messers kann neben der Anzeigevorrichtung für den
Flüssigkeitsstand — sei dies nun ein Zeigerwerk oder ein Zählscheibenwerk—jedes Zählwerk
mit normaler Zehnerübertragung angetrieben werden, und zwar bei Verwendung von unrunden Rollen von deren Achse aus, bei
Verwendung von verzahnten Rollen von deren Verzahnung aus. Man ist sonach in der Lage,
den Flüssigkeitsstandmesser mit einem Zählwerk zu versehen, um z. B. die Menge der
fortlaufend durch den' Flüssigkeitsbehälter hindurchtretenden Flüssigkeit für jede beliebige
Anzahl von Auffüllungen zu zählen, oder mit einem Zählwerk, um die Anzahl der Auffüllungen
des Flüssigkeitsbehälters festzulegen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß des Messers,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Rolle, an welcher der Schwimmer hängt,
Fig. 3 die Vorderansicht,
Fig. 4 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
des Messers, v
Fig. 5 die Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 6 eine Einzelheit dazu.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele geht der Schwimmer 2 in demBehälter 1. Er
ist mittels eines Zugorganes, also eines "Fadens
oder Bandes, an dem Umfange der Rolle 5 an gehängt.. Es kann dies unmittelbar erfolgen |
oder — wie dargestellt — durch Einschaltung einer Hubverminderungsrolle 3, auf deren Achse
eine entsprechend kleine Rolle 4 sitzt. Der Schwimmer hängt bei dieser Ausführung an
dem Umfange der Rolle 3, und es ist ein weiteres Zugorgan auf der Rolle 4 aufgewickelt,
das seinerseits an dem Umfange der Rolle 5 angebracht ist. Eine im Innern des Hubverminderers
angebrachte Feder hält den Faden stets gespannt.
Die Drehbewegung der Rolle 5 wird durch ein Zahnrad 6 in bekannter Weise auf ein
Zählwerk 7 übertragen.
Ist die Rolle 5 unrund in der Weise ausgebildet, daß ihren Vei drehungwinkeln gleiche
Volumina im Flüssigkeitsbehälter entsprechen, so kann das Zählwerk für einen beliebig gestalteten
Behälter Verwendung finden. Bei stehend zylindrischen Behältern, bei denen der Querschnitt überall der gleiche ist, wird die
Rolle kreisrund sein. Immer aber ergibt sich ihre Abmessung aus der Beziehung, daß der
Halbmesser der Rolle im umgekehrten Verhältnis zum Querschnitt des Behälters stehen muß.
Anstatt einer unrunden Rolle kann auch* — entsprechend Fig. 3 und 4 — ein Rad 5
mit Verzahnung benutzt werden, das auf ein j Schaltwerk 21 einwirkt, welches den Zähler 22
bekannter Bauart betätigt. Als Verzahnung kann eine Triebstockverzahnung verwendet
' werden odei eine periodische Verzahnung, oder
es können Ellipsenräder o. dgl. zur Anwendung kommen, die, so ausgebildet sind, daß
der Verdrehung des Schaltrades eine gleiche Volumenänderung im Behälter- entspricht.
Ob nun zur Feststellung des Flüssigkeitsstandes ein Zeigerwerk oder ob ein Zählwerk 7
(Fig. τ) benutzt wird, ist für die vorliegende Erfindung ohne Bedeutung. Die Schwimmerbewegung
wird in diesem Falle auf den Umfang der Rolle 5 übertragen, die unrund sein kann, wie bei der Ausführung Fig. 2, oder
mit Stiften bzw. Zähnen 8 besetzt ist, die in ungleicher Entfernung voneinander stehen, und
zwar in einer Teilung, entsprechend der Form des Flüssigkeitsbehälters 1. Fig. 5 und 6 zeigen
eine Ausführungsform des Messers mit Zeigerwerk zur Feststellung des Flüssigkeitsstandes, wobei die Rolle 5 mit Verzahnung
versehen ist. Der Messer aber ist zugleich mit zwei Zählwerken 9 und 10 versehen, von
denen das erstere seinen· Antrieb durch die Verzahnung 8 erhält, die als Stiftverzahnung
ctugebildet ist und die Bewegung durch Zahnrad 11 und Kegelräder an das Zählwerk 9 mit
normaler Zehnerübertragung weitergibt. Dieses Zählwerk soll dazu dienen, die Anzahl der
Flüssigkeitsmengen anzuzeigen, die bei einer beliebigen Anzahl von Auffüllungen fortlaufend
durch den Flüssigkeitsbehälter hindurchgegangen ist.
Das Zählwerk 10 wird von einem Stift 12
für jede Umdrehung der, Rolle 5 einmal in Tätigkeit versetzt durch ein Zahnrad 13, dessen
Bewegung durch Kegelräder auf dieses Zählwerk mit normaler Zehnerübertragung fortgeleitet wird. Dieses Zählwerk gibt sonach die
Anzahl der Auffüllungen an. /
Bei beiden Zählwerken ist eine Zahnkuppelung 14 bzw. 15 eingeschaltet, die nur zuläßt,
daß beim Rückwärtsgange des Meßrades der Zähler zur Wirkung kommt.'
Claims (3)
- Paten t-An sprüc η ε :ι. Flüssigkeitsstandanzeiger für Gefäße von veränderlichem Querschnitt, bei dem die Schwimmerbewegung mittels eines Zugorganes auf' den Umfang einer Rolle übertragen wird, die höchstens eine Umdrehung macht, dadurch gekennzeichnet, daß di€ Rolle (5) als unrunde Scheibe derart ausgebildet ist, daß ihr Halbmesser im umgekehrten Verhältnis zum Querschnitt des Flüssigkeitsbehälters (1) steht und gleichen Verdrehungswinkeln der Rolle (5) gleiche Flüssigkeitsmengen im Behälter entsprechen, um auf diese Weise den Anschluß eines Zählwerkes mit normaler Zehnerübertragung für Messer von Gefäßen veränderlichen Querschnittes zu ermöglichen.
- 2. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (5) (oder eine von ihr mitgenommene * Scheibe) mit Zähnen oder Stiften (8) besetzt ist, die je nach der Form des Flüssigkeitsbehälters in gleichen oder ungleichen Abständen voneinander sich befinden, so loo daß von ihnen ein Zählwerk mit normaler Zehnerübertragung angetrieben werden kann.
- 3. Flüssigkeitsstandanzeiger nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Bewegung vom Meßrad (5) auf den Zähler (9, 10) ein Getriebe, z. B. eine Triebstockverzahnung, Ellipsenräder oder eine periodische Verzahnung dient, deren Teilung ungleich, entsprechend den Querschnittsänderungen des Behälters für die Flüssigkeit, also der Form des Behälters (1) entsprechend, ausgeführt ist. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313926C true DE313926C (de) |
Family
ID=566772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313926D Active DE313926C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313926C (de) |
-
0
- DE DENDAT313926D patent/DE313926C/de active Active
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