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DE3135769A1 - Spiegelbetaetigungsmechanismus einer einaeugigen spiegelreflexkamera - Google Patents

Spiegelbetaetigungsmechanismus einer einaeugigen spiegelreflexkamera

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Publication number
DE3135769A1
DE3135769A1 DE19813135769 DE3135769A DE3135769A1 DE 3135769 A1 DE3135769 A1 DE 3135769A1 DE 19813135769 DE19813135769 DE 19813135769 DE 3135769 A DE3135769 A DE 3135769A DE 3135769 A1 DE3135769 A1 DE 3135769A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
holding frame
frame
light beam
photographing position
Prior art date
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Application number
DE19813135769
Other languages
English (en)
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DE3135769C2 (de
Inventor
Keisuke Saitama Haraguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
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Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE3135769A1 publication Critical patent/DE3135769A1/de
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Publication of DE3135769C2 publication Critical patent/DE3135769C2/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

HOFFMANN · EITLE & PARTNER
PAT E NTAN WALTE
DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . Dl PL.-ING. W. EITLE · DR.RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-I NG. W. LEHN
DIPL.-ING. K.FDCHSLE . DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 · D-8000 MO NCH EN 81 . TELEFON (089) 911087 - TELEX 05-29619 (PATHE)
35 573/4 p/wa
ASAHI KOGAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA7 TOKYO/JAPAN
Spiegelbetätigungsmechanismus einer einäugigen Spiegelreflexkamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spiegelreflexkamera und insbesondere auf den Spiegelbetätigungsmechanismus einer derartigen Kamera, mit einem ersten Spiegel, welcher als Halbspiegel ausgebildet ist, der den durch das Objektiv einfallenden Lichtstrahl in einen reflektierenden Lichtstrahl und einen übertragenen Lichtstrahl, d.h. durchgelassenen Lichtstrahl, auftrennt. Weiterhin ist ein zweiter Spiegel vorgesehen, der als Totalreflexionsspiegel ausgebildet ist, und den durch 10
den ersten Spiegel durchgelassenen bzw. übertragenen Lichtstrahl reflektiert.
Für einen Spiegelbetätigungsmechanismus ist es beispielsweise notwendig, wenn bei einer automatischen Brennpunkterfassungsvorrichtung ein Halbspiegel und ein Totalreflexionsspiegel verwendet werden, den das Bild des zu fotografierenden Objektes bildenden Lichtstrahl in ein Suchersystem und gleichzeitig in ein Brennpunkterfassungssystem so einzuleiten, dass der Lichtstrahl das Bild desselben Objektes auf der Mattscheibe des Suchersystems und auf dem Brennpunkterfassungselement des Brennpunkterfassungssystems abbildet. Weiterhin ist es notwendig, dass während des Fotografiervorganges die. Spiegel vom optischen Weg und aus der Fotografierebene beseitigt sind, um das Auftreten von Abdeckungen der Filmfläche zu vermeiden. Wenn die Spiegel nach oben bewegt werden, sollte das den Lichtstrahl übertragende Passierfenster des Halbspiegels bedeckt sein, damit die Ausbildung von Geisterbiidern verhindert wird, welche Geisterbilder dadurch entstehen können, dass aus dem Suchersystem Licht ausleckt und von der Mattscheibe Licht reflektiert wird. Ausserdem ist es notwendig, den Winkel des Totalreflexionsspiegeis einzustellen, damit die Abbildung des Bildes.auf dem Brennpunkterfassungselement eingestellt werden kann.
Hinsichtlich der vorstehenden Ausführungen ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Spiegelbetätigungsmechanismus zu schaffen, welcher alle zuvor beschriebenen Erfordernisse bei einfacher Konstruktion erfüllt.
— V —
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die sich aus den Patentansprüchen ergebenden Merkmale gelöst. Kurz umrissen umfasst der Spiegelbetätigungsmechanismus der vorliegenden Erfindung einen ersten Spiegelhalterahmen, der den Halbspiegel hält und welcher im Spiegelkasten drehbar gelagert ist. Weiterhin ist ein zweiter Spiegelhalterahmen zum Halten des total reflektierenden zweiten Spiegels vorgesehen, welcher im ersten Spiegelrahmen schwenkbar gelagert ist. Ein Betätigungshebel für den zweiten Spiegel ist schwenkbar am ersten Spiegelhalterahmen gelagert und an einer Seite seines Schwenkpunktes mit dem zweiten Spiegelhalterahmen gekuppelt. Eine Drehwinkelbegrenzungsvorrichtung zum Eingriff mit dem Betätigungshebel des zweiten Spiegels ist auf der anderen Seite dessen Schwenkpunktes vorgesehen. Die Auswirkung dieses Eingriffs erfolgt bei der Nachobenbewegung des Spiegels. Wenn der Spiegel angehoben ist, drückt die Drehwinkelbegrenzungsvorrichtung kontinuierlich nach unten auf das andere Ende des Betätigungshebels des zweiten Spiegels, um das Schwenken des zweiten Spiegels in Richtung auf den ersten Spiegel zu verursachen und die Lichtübertragungsöffnung des ersten Spiegelhalterahmens abzudecken.
Bei der bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung ist die Drehwinkelbegrenzungsvorrichtung elastisch, so dass sie nachgibt, wenn der zweite Spiegelhalterahmen gegen den ersen Spiegelhalterahmen stösst, während der erste Spiegelhalterahmen seine Anhebebewegung fortsetzt. Die Winkelorientierung des zweiten Spiegels in die untere Betrachtungslage wird durch einen Stift
bestimmt, gegen den der zweite Spiegelhalterahmen vorgespannt ist. So kann die Lage des zweiten Spiegels leicht durch die Einstellung des Anschlagstiftes eingestellt werden.
5
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
10
Fig. 1 eine Seitenansicht mit der Darstellung eines Spiegelbetätigungsmechanismus entsprechend der Erfindung in einer Beobachtungslage,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit der Darstellung des
Spiegelbetätigungsmechanismus im Betrieb,
Fig. 3 eine Seitenansicht mit der Darstellung des Spiegelbetätigungsmechanismus in der Fotografierlage, und -
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Abdeckung des Passierfensters des übertragenen Lichtstrahles (3a, 3a1) des ersten Spiegelhalterahmens (3) in Ansicht des Spiegelkastens ge-
mäss Fig. 3 von unten.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Spiegelkastenkörper und das Bezugszeichen 2 einen Halbspiegel (nachfolgend als "erster Spiegel 2" bezeichnet), welcher fest mit einem ersten Spiegelhalterahmen 3 verbunden
ist. Der Halbspiegel 2 wird den einfallenden Lichtstrahl in einen reflektierten Lichtstrahl und einen übertragenen Lichtstrahl auftrennen, wie dies dargestellt ist.
5
Der erste Spiegelhalterahmen 3 ist an einem Ende mit einer Schwenkachse 4 versehen, welche sich an Abschnitten 1a des Spiegelkastenkörpers abstützt (Fig. 4) Der Rahmen 3 wird durch eine erste Rückstellfeder (nicht dargestellt) im Uhrzeigersinn gedrückt, so dass er um die Achsen 4 drehbar ist. In der Beobachtungslage wird der Rahmen 3 jedoch mit einem Abschnitt 3b (Fig. 4) in gestopptem Zustand gehalten, indem der Rahmen dort durch einen ersten Spiegelwinkeleinstellstift festgehalten wird. Ein Totalreflexionsspiegel 5 (nachfolgend als "zweiter Spiegel 5" bezeichnet) wird fest durch einen zweiten Spiegelhalterahmen 6 gehalten» Ein Passierfenster 3a für einen übertragenen Lichtstrahl ist im ersten Spiegelhalterahmen 3 geöffnet, um einen übertragenen Lichtstrahl auf den zweiten Spiegel 5 durchzulassen. Der zweite Spiegelhalterahmen 6 ist auf Schwenkachsen 8 befestigt, die in beiden Seiten des ersten Spiegelhalterahmens 3 sitzen, so dass dieser Spiegelhalterahmen um die Schwenkachsen 8 drehbar ist und vom ersten Spiegelhalterahmen 3 herabhängt.
Ein Betätigungshebel 9 für den zweiten Spiegel ist auf Schwenkachsen 10 befestigt, die an beiden Seiten des ersten Spiegelhalterahmens 3 aufsolche Weise eingesetzt sind, dass dieser Hebel um die Schwenkachsen 10 drehbar ist und vom ersten Spiegelhalterahmen 3
- 10 -
herabhängt. Der Hebel 9 wird durch eine nicht dargestellte Rückstellfeder für den zweiten Spiegel im Uhrzeigersinn gedrückt. Diese Feder ist weicher als die ebenfalls nicht dargestellte Rückstellfeder für den ersten Spiegel. Das Drehmoment des Hebels 9 wird auf den zweiten Spiegelhalterahmen 6 über ein Langloch 9af welches in den Hebel 9 geschnitten ist, und einen Stift 7 übertragen, welcher in einer Seite des zweiten Spiegelhalterahmens 6 sitzt. Jedoch wird der Rahmen 6 gestoppt gehalten, wenn ein Abschnitt 6a des Rahmens 6 durch einen Winkeleinstellstift 15 des zweiten Spiegels festgehalten wird.
Der Betätigungshebel 9 des zweiten Spiegels hat einen Endabschnitt 9c, welcher sich in einem gewissen ausgewählten Abstand von einer Rolle 13a einer Drehwinkelbegrenzungsplatte 13 befindet, die aus einem flexiblen Teil, wie einer Blattfeder, besteht. Jedoch, kann der Abschnitt 9c gegen die Rolle 13 anstossen. Der andere Endabschnitt des Hebels 9 ist über das Langloch 9a mit dem Stift 7 gekuppelt, welcher in der Seite des zweiten Spiegelhalterahmens 6 angeordnet ist, wie dies zuvor bereits beschrieben wurde. Beide Seiten des zweiten Spiegelbetätigungshebels 9 sind über einen Kupplungsabschnitt 9b gekuppelt, welcher Kupplungsabschnitt 9b einen integrierten abgebogenen Abschnitt 9b1 aufweist. Ein Spiegelanhebhebel 11 (in der Zeichnung durch strichpunktierte Linien angedeutet) wird im Uhrzeigersinn durch ein nicht-dargestelltes Spiegelantriebsteil um eine am Spiegelkastenkörper 11 befestigte Schwenkachse 12 verschwenkt, bis dessen eines Ende 11a gegen die
- 11 -
Schwenkachse 10 stösst, an der der erste Spiegelhalterahmen 3 befestigt ist.
In den Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 16 ein Brennpunkterfassungselement, welches in einer Lage angeordnet ist, die der Filmoberfläche äquivalent ist. Das Element 16 wird auf dem Spiegelkastenkörper 1 gehalten. Das Bezugszeichen 17 bezeichnet einen Anschlag für den ersten Spiegelhalterahmen 3, welcher Anschlag verwendet wird, wenn der Spiegel nach oben geschwenkt wird.
Der Betrieb des Spiegelbetätigungsmechanismus wird nachfolgend beschrieben.
Wenn der Spiegelanhebehebel 11 im Uhrzeigersinn durch das nicht-dargestellte Spiegelantriebsteil gedreht wird, stösst der eine Endabschnitt 11a des Spiegelanhebehebels 11 gegen die Schwenkachse 10 des ersten Spiegelhalterahmens 3 und veranlasst diesen zu einer Verschwenkung um die Schwenkachsen 4 im Gegenuhrzeigersinn. Bei diesem Vorgang wird die Schwenkachse 10 bewegt. Daher stossen der Endabschnitt 9c des Betätigungshebels 9 für den zweiten Spiegel gegen die Rolle 13a der Drehwinkelbegrenzungsplatte 13. So wird der Betätigungshebel 9 für den zweiten Spiegel hinsichtlich des ersten Spiegelhalterahmens 3 entsprechend der Darstellung in Fig. 2 verschwenkt. Andererseits wird, wenn die Schwenkachse 8 des ersten Halterahmens 3 bewegt wird, der zweite Spiegelhalterahmen 6 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, und zwar infolge der Drehung
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des Betätigungshebels 9 des zweiten Spiegels über den Stift 7 auf der Seite des zweiten Spiegelhalterahmens 6, welcher Stift 7 mit dem Langloch 9a des Hebels 9 in Eingriff steht. Wenn der erste Spiegelhalterahmen 3 gegen den Anschlag 17 stösst, wird der Rahmen 3 angehalten, während er durch den Spiegelanhebehebel 11 und den nicht-dargestellten Spiegelantrieb entsprechend der Darstellung in Fig. 3 nach oben gedrückt wird. Wenn andererseits der Endabschnitt 9c des Betätigungshebeis des zweiten Spiegels über die Rolle 13a durch die Flexibilität der Drehwinkelbegrenzungsplatte 13 mit der Achse 10 als Schwenkpunkt nach unten gedrückt wird, stösst der zweite Spiegelhalterahmen 6 gegen den ersten Spiegelhalterahmen 3 und wird dadurch festgehalten.
Wenn der Spiegel sich in dieser Lage befindet, ist das Passierfenster 3a des ersten'Spiegelhalterahmens 3 für den übertragenen Lichtstrahl im wesentlichen durch den zweiten Spiegel 5 und den zweiten Spiegelhalterahmen 6 abgedeckt, während ein Abschnitt 3a1 des Fensters 3a in der Nähe der Schwenkachse 8 des zweiten Spiegelhalterahmens 2 durch den Kupplungsabschnltt 9b und den abgebogenen Abschnitt 9b1 ,des Betätigungshebels 9 des zweiten Spiegels entsprechend der Darstellung in Fig. 4 abgedeckt ist.
Die Winkeleinstellung des zweiten Spiegels 5 in der Beobachtungslage entsprechend Fig. 1 wird nun beschrieben. Der zweite Spiegelhalterahmen 6 wird kontinuierlich durch das Langloch 9a und den Stift 7 auf der Seite des zweiten Spiegelhalterahmens 6 durch eine im Uhrzeigersinn wirkende Kraft des Betätigungshebels 9 des zweiten
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Spiegels gedrückt. Daher kann die Winkeleinstellung des zweiten Spiegels 5 unmittelbar durch Verstellen des Stiftes 15 erfolgen.
Wie zuvor beschrieben, sind auf dem ersten Spiegelhalterahmen 3 die Schwenkzapfen für den zweiten Spiegelhalterahmen 6 und den Betätigungshebel 9 des zweiten Spiegels vorgesehen. Der Rahmen 6 und der Hebel 9 sind über das Langloch 9a miteinander gekuppelt. Der zweite Spiegel wird zusammen mit dem ersten Spiegel durch Verschwenken des' Betätigungshebels 9 relativ zum ersten Spiegel mit der Drehwinkelbegrenzungsplatte 13 nach oben bewegt. Auf diese Weise ist der Spiegelbetätigungsmechanismus höchst zuverlässig.
Die Einstellung der Aufwärtsbewegung des zweiten Spiegels ist durch Verwendung der Flexibilität der Drehwinkelbegrenzungsplatte 13 eliminiert. Wenn der Spiegel nach oben bewegt wird, wird das Passierfenster 3a des ersten Spiegels für den übertragenen Lichtstrahl durch den zweiten Spiegel 5 und die Komponenten des Betätigungshebels 9 des zweiten Spietels abgedeckt, um eine Leckage von Licht aus dem Sucher zu verhindern, welches auf der Filmebene während des Fotografiervorganges eine schädliche Blendung hervorrufen würde.

Claims (7)

t« OA OO I»« HOFFMANN · EITLE & PARTNER PAT E N TAN WÄLT E DR ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . DIPL.-ING.W.EITLE . DR. RER. NAT. K.HOFFMAN N · Dl PL.-I NG. W. LEH N DIPL.-ING. K.FOCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 ■ D-8000 MO NCHEN 81 . TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29619 (PATHE) 35 573/4 p/wa ASAHI KOGAKU K0GY0 KABUSHIKI KAISHA, TOKYO/JAPAN Spiegelbetätigungsmechanismus einer einäugigen Spiegelreflexkamera PATENTANSPRÜCHE
1. Spiegelreflexkamera eines Typs mit einem Spiegelkastenkörper, einem in diesem Spiegelkastenkörper befindlichen Halbspiegel zur Aufnahme des einfallenden Lichtstrahles und zum Aufteilen des Licht-Strahles in einen reflektierten Strahl und einen übertragenen Strahl, wobei der erste Spiegel zwischen einer Beobachtungslage im optischen Weg des einfallenden Lichtstrahles und einer Fotografierlage ausserhalb des optischen Weges des einfallenden Lichtstrahles bewegbar ist, und mit einem Totalreflexionsspiegel zum Reflektieren des übertragenen Lichtstrahles sowie mit einem Spiegelbetätigungsmechanismus, dadurch gekennzeichnet,
- 2
dass der Spiegelbetätigungsmechanismus umfasst:
(a) einen ersten Spiegelhalterahmen (3) zum Halten des Halbspiegels (2), welcher Halterahmen schwenkbar im Spiegelkastenkörper (1) gelagert ist,
(b) einen zweiten Spiegelhalterahmen (6) zum Halten des Totalreflexionsspiegels (5), welcher Halterahmen schwenkbar am ersten Spiegelhalterahmen (3) befestigt ist, wobei der zweite Spiegelhalterahmen hinsichtlich des ersten Spiegelhalterahmens zwischen einer Beobachtungslage und einer Fotografierlage verschwenkbar ist,
(c) einen Betätigungshebel (9) für den zweiten Spiegel, welcher Hebel über eine Schwenkachse (10) des ersten Spiegelhalterahmens (3) schwenkbar gelagert ist und an einer Seite der Schwenkachse (10) mit dem zweiten Spiegelhalterahmen gekuppelt ist und an der anderen Seite die Schwenkachse (10) einen Anschlagabschnitt aufweist, und
(d) eine Drehwinkelbegrenzungseinrichtung (13), die am Spiegelkastenkörper (1) zum Eingriff mit dem Anschlagabschnitt (9c) befestigt ist, wenn der erste Spiegel (2) in die Fotografierlage bewegt wird, wobei der Betätigungshebel (9) des zweiten Spiegels durch Druck auf den Anschlagabschnitt (9c) durch die Drehwinkelbegrenzungseinrichtung (13) relativ zum ersten Spiegelhalterahmen (3) verschwenkbar
— 3 —
ist, wenn der erste Spiegel (2) in die Fotografierlage bewegt wird, wodurch der zweite Spiegelhalterahmen in Richtung auf den ersten Spiegelhalterahmen und in die Potografierlage geschwenkt wird.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehwinkelbegrenzungseinrichtung (13) ein flexibles Teil umfasst, welches unter Druck vom Anschlagteil (9c) nachgibt, wenn der zweite Spiegelhalterahmen (6) seine Fotografierlage erreicht hat und der erste Spiegel weiterhin in Richtung auf die Fotografierlage bewegt wird, wodurch der zweite Spiegelhalterahmen
(6) elastisch durch die Flexibilität der Drehwinkelbegrenzungseinrichtung (13) in der Fotografierlage gehalten wird.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, dass der Betätigungshebel (9) des zweiten Spiegels (5) drehbar so vorgespannt ist, dass er den zweiten Spiegelhalterahmen (6) aus der Fotografierlage wegdrückt, und dass der Spiegelbetätigungsmechanismus weiterhin ein einstellbares Anschlagteil (15) umfasst, gegen welches der zweite Spiegelhalterahmen (6) in der Betrachtungslage der Kamera ruht.
4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η zeichnet, dass die Betrachtungslage des zweiten Spiegelhalterahmens (6) durch Einstellung
-A-
der La'ge des einstellbaren Anschlagteiles (15) einstellbar ist.
5. Kamera nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, dass der Anschlagabschnitt
(15) und die Drehwinkelbegrenzungseinrichtung (13) in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind, wenn der erste Spiegel (2) und der zweite Spiegelrahmen (6) jeweils in ihrer Betrachtungslage sich befinden.
6. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Spiegelhalterahmen (3) mit einem Lichtstrahlpassierfenster (3a) versehen ist, durch welches der übertragene Lichtstrahl gelangt, wenn der erste Spiegel sich in der Betrachtungslage befindet, und dass dieses Passierfenster (3a) durch den zweiten Spiegel (5) und den Betätigungshebel (9) des zweiten Spiegels äbdeckbar ist, wenn sich der zweite Spiegelhalterahmen in der Fotografierlage befindet.
7. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (9) des zweiten Spiegels mit dem zweiten Spiegelbetätigungsrahmen (6) über ein Langloch (9a) gekuppelt ist, welches in den Betätigungshebel (9) des zweiten Spiegels ausgeformt ist, wobei ein Stift (7) des zweiten Spiegelhalterahmens (6) in dieses Langloch .ragt.
DE3135769A 1980-09-10 1981-09-09 Spiegelreflexkamera Expired DE3135769C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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JP1980128629U JPS6030744Y2 (ja) 1980-09-10 1980-09-10 一眼レフカメラのミラ−作動機構

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3135769A1 true DE3135769A1 (de) 1982-04-08
DE3135769C2 DE3135769C2 (de) 1986-01-23

Family

ID=14989526

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DE3135769A Expired DE3135769C2 (de) 1980-09-10 1981-09-09 Spiegelreflexkamera

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JP (1) JPS6030744Y2 (de)
DE (1) DE3135769C2 (de)
FR (1) FR2489975A1 (de)
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