DE3135118A1 - Maehdrescher mit axialdreschmaschine - Google Patents
Maehdrescher mit axialdreschmaschineInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/10—Feeders
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- A01F7/00—Threshing apparatus
- A01F7/02—Threshing apparatus with rotating tools
- A01F7/06—Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines
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Description
Die Maschine bezieht sich auf einen Mähdrescher mit Axialdreschmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
In Axialdreschmaschinen wird das von einer Mähvorrichtung geschnittene
Erntegut über einen Förderer in die eigentliche Dresch- und Trenneinrichtung eingebracht, die eine rotierende
Dresch- und Trenntrommel bzw. eine Trommelanordnung in
einem Gehäuse aufweist. Das Ernte- bzw. Dreschgut wird in der Drescheinrichtung tangential längs des Umfanges der Dreschtrommel
in Schraubenlinien geführt, so daß es mehrmals die Dreschorgane passiert und deren Einwirkzeit auf das Dreschgut
verlängert wird.
Um das Dreschgut problemlos der Dresch- und Trenneinrichtung zuzuführen und an der Zuführstelle Verstopfungen zu vermeiden,
muß das Dreschgut möglichst tangential der Dreschtrommel bzw. Trommelanordnung zugeführt werden. Hierfür bestehen
mehrere Möglichkeiten, die von der geometrischen Anordnung der Dreschtrommel auf dem Mähdrescher und auch von
deren Lage zu den anderen Arbeitsorganen, wie der Mähvorrichtung oder dem Förderer abhängen.
Üblicherweise wird die Axialdreschmaschine mit der Trommel-
achse in Längs- bzw. Fahrtrichtung des Mähdreschers ausgerichtet. Der Förderer kann dann als sogenannter Seitenförderer
ausgebildet werden, der das von der ebenfalls seitlich an dem Mähdrescher angeordneten Mähdrescher geschnittene
Erntegut seitlich tangential in die Drescheinrichtung überführt. Hierdurch wird zwar eine glatte tangentiale Einführung
des Erntegutes in die Drescheinrichtung erreicht; gleichzeitig werden aber die Breitenausmaße des Mähdreschers
sehr groß. Da Mähdrescher auch auf öffentlichen Strassen fahren müssen , muß deren Breite an die üblichen Fahrspurbreiten
angepaßt werden. Dies ist bei der angegebenen Konstruktion nur möglich, wenn die seitlich ausladenden
Arbeitsorgane, wie die Mähvorrichtung und der Förderer,im
Fahrbetrieb auf Strassen abgeklappt werden können, so daß der Mähdrescher die zulässige Fahrzeugbreite nicht überschreitet.
Dies erfordert allerdings eine aufwendige Konstruktion.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Drescheinrichtung
quer zur Fahrtrichtung des Mähdreschers anzuordnen, so daß
die Achse der Dreschtrommel senkrecht zur Längsachse des Mähdreschers verläuft. Das von der in Fahrtrichtung vor dem
Mähdrescher angeordneten Mähvorrichtung geschnittene Erntegut kann hier über einen anschließenden Förderer, z.B. einen
Schrägelevator relativ problemlos tangential in die Trommel
der Drescheinrichtung überführt werden.. Bei dieser Konstruktionsart
wird die Länge der Dreschtrommel und damit mittelbar auch die Einwirkzeit der Dreschorgane auf das Erntegut
durch die durch den Fahrbetrieb auf öffentlichen Strassen vorgegebene Mähdrescherbreite begrenzt.
Es ist zwar vorgeschlagen worden, das Befahren öffentlicher
Strassen mit einem solchen Mähdrescher in einer um 90° zur Arbeitsrichtung gedrehten Richtung der Dreheinrichtung zu
ermöglichen; dies erfordert jedoch wiederum eine aufwendige Konstruktion.
Eine Übersicht über die erwähnten bekannten Mähdrescher bzw. Drescheinrichtungen ist der Zeitschrift "Grundlagen der Landtechnik",·
Bd. 19, 1969, Nr. 1, Seiten 9 bis 17, zu entnehmen.
Aus den erwähnten verkehrstechnischen Gründen wird heute oftmals eine Mähdrescherkonstruktion verwendet, bei der Mähvorrichtung,
Förderer und Drescheinrichtung hintereinander in Fahrtrichtung des Mähdreschers angeordnet sind, wobei die
Achse der Dreschtrommel in Fahrtrichtung ausgerichtet ist; vgl. etwa die DE-AS 26 26 815. Bei einer solchen Konstruktion
muß der durch den im allgemeinen als Schrägelevator ausgebildeten Förderer geförderte Erntegutstrom umgelenkt und
eventuell aufgeteilt werden. Dies geschieht bei dem be-
-1S-
kannten Mähdrescher durch ein um die Trommelachse umlaufendes,
im Anschluß an den Förderer angeordnetes Schaufelrad, das senkrechte, z.B. drei schneckenartig versetzte Flügel in
Form von im wesentlichen flachen dreieckigen Eisenblechen aufweist. Im Anschluß an das Schaufelrad ist ein axialer Konus
vorgesehen. Das Erntegut wird von den Flügeln erfaßt, durch die Schraubenbewegung umgelenkt und längs des Konus in die
tangentiale Einbringrichtung am Umfang der Dreschtrommel gedrückt. Eine solche Umlenkung kann sich zum einen nachteilig
auf die Gleichmäßigkeit der Beschickung der Dreheinrichtung auswirken.
Zum anderen muß bedacht werden, daß das von der Mähvorrichtung
geschnittene und über den Förderer geförderte Erntegut als verhältnismäßig feste Matte der Drescheinrichtung zugeführt
wird. Um diese Erntegutmatte mit Hilfe des Schaufelrades aufzuteilen und um die erforderlichen hohen Umlenkwinkel bis
zur tangentialen Einführung in die Dreheinrichtung umzulenken, sind erhebliche Kräfte notwendig. Diese Kräfte wirken im
wesentlichen im achsenfernen Bereich des Schaufelrades, d.h. im Bereich des Umfanges der einzelnen Schaufelradflügel. Je
nach Menge des anfallenden geschnittenen Erntegutes kann es dabei vorkommen, daß diese Flügel im Bereich ihres Umfanges
überlastet werden, wodurch entweder eine kontinuierliche Drehung des Schaufelrades verhindert wird oder gar einer der
Flügel verbogen oder zerstört werden kann.
Aus der DE-OS 28 30 162 ist eine Axialdreschmaschine bekannt, bei der ähnlich wie bei dem oben genannten Mähdrescher Förderer
und axiale Dresch- und Trenntrommel· hintereinander angeordnet sind. Zum Einbringen des Erntegutes in die Dresch- und Trenntrommel·
ist eine Einbring- bzw. Einzugsvorfichtung vorgesehen,
die in Form einer Schneckenwendel· ausgebiidet ist, die mit der
Dreschtrommel um eine gemeinsame Achse rotiert. Das geschnittene Erntegut kann mit dieser Einzugsvorrichtung zwar über
einen größeren Winkelbereich in die Drescheinrichtung eingezogen werden, so daß sich eine gieichmäßigere Beschickung
der Trommel· ergeben würde. Jedoch verbl·eiben auch hier hohe
Umienkvinkel· und daraus fügende hohe Kräfte auf die Einzugsvorrichtung.
Der Erfindung iiegt die Aufgabe zugrunde, einen Mähdrescher
mit einer Axiaidreschmaschine der eingangs genannten Art
anzugeben, bei dem eine gieichförmige Beschickung der Drescheinrichtung
mit Erntegut sowie eine giatte Überführung des Erntegutes in die Axiai-Tangentiai-Richtung an der Dreschund
Trenntrommel· mögiich ist. Außerdem sollen lange Dresch- und Trennwege vorhanden sein, und zwar trotz schmaier Bauweise
des Mähdreschers ohne aufwendige Sonderkonstruktionen, um auch öffentiiche Strassen einfach befahren zu können.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Gemäß diesen Merkmalen verläuft demnach die Achse der Dresch-
und Trenntrommel in der Horizontalebene des Mähdreschers in einem spitzen Winkel gegenüber der FörderrLchtung des Erntegutes in dem Förderer, d.h. der Fahrtrichtung des Mähdreschers,
Auf diese Weise ist es möglich, am vorderen Ende der Trenntrommel bzw. des Trommelgehäuses einen annähernd tangentialen
Einlauf vorzusehen, der selbstverständlich noch eine gewisse axiale Komponente aufweisen kann, entsprechend der Bewegungsrichtung
des Erntegutes längs des Umfanges der Dreschtrommel bzw. Trommelanordnung. Der tangentiale Einlauf mündet
in das Trommelgehäuse vorzugsweise oberhalb der Trommelachse
ein, so daß das von dem Förderer angelieferte Erntegut durch die Einbringvorrichtung auf einen verhältnismäßig langen Weg
praktisch insgesamt sanft in den tangentialen Einlauf umgelenkt werden kann.
Die Anstellung der Achse der Dresch- und Trenntrommel bzw. Trommelanordnung gegenüber der Fahrtrichtung des Mähdreschers
hat den Vorteil, daß der notwendige Umlenkwinkel des von dem Förderer geförderten Erntegutstromes gegenüber bekannten
Mähdreschern wesentlich verringert wird, bei denen die
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Trommelachse in Fahrtrichtung des Mähdreschers ausgerichtet
ist. Durch die Anstellung der Achse der Dresch- und Trenntrommel
bzw. Trommelanordnung gegenüber der Fahrtrichtung des Mähdreschers verbleibt zudem ausreichend Platz zwischen
dem Förderer und dem tangentialen Einlauf in das Trommelgehäuse, um einen sanften übergang des Erntegutes in das
Trommelgehäuse mit der Dresch- und Trenntrommel· zu gewährleisten.
Zudem kann die Dresch - und Trenntrommel bzw. Trommelanordnung trotz der erwähnten Anstellung gegenüber der
Fahrtrichtung des Mähdreschers noch innerhalb der Mähdrescherbreite angeordnet werden, ohne daß dadurch die Länge der
Trommel bzw. Trommelanordnung gegenüber bekannten Konstruktionen verkürzt werden müßte. Das Ernte- bzw. Dreschgut
durchläuft bei einem Mähdrescher gemäß der Erfindung demnach zumindest die gleiche Strecke, wie dies bei bekannten
Mähdreschern mit Trommeianordnungen in Fahrtrichtung der
Fail ist. Die einzelnen Arbeitsorgane des Mähdreschers, insbesondere die Einbringvorrichtung und die Trommelanordnung
sind fest instaUierte Einrichtungen auf dem Mähdrescher, die innerhaib der Fahrzeugbreite liegen, so daß mit einem Mähdrescher
gemäß der Erfindung auch ohne weiteres öffentliche Strassen befahren werden können.
Die glatte Überführung des von dem Förderer geförderten
Erntegutes in den tangentialen Einlauf der Dresch- und Trenn-
troiranel kann auch über einen tangentialen Einlauf in das
Trommelgehäuse erfolgen, der in einen sich konisch verjüngenden Vorderteil des Trommelgehäuses mündet. Hierdurch
wird zum einen der seitliche Raum zwischen dem Förderer und dem tangentialen Einlauf in das Trommelgehäuse weiter
vergrößert und zum anderen gleichzeitig der notwendige Umlenkwinkel für das Erntegut verringert . Hierdurch kann die
Einbringvorrichtung zwischen Förderer und tangentialem Einlauf
kompakt und kleinbauend sein. Zudem wird durch die konische Verjüngung der Dreschtrommel das Erntegut nach dem
Einführen erst schonend und dann mit steigender Umfangsgeschwindigkeit entkörnt.
Als Einbringvorrichtungen eignen sich insbesondere Drehorgane, die als Vierkant-Pyramidenstumpf ausgebildet sind
und deren Drehachse horizontal verläuft, jedoch in Umlenkrichtung des Erntegutes abgewinkelt ist. Das Dreschgut
wird an dieser Einbringvorrichtung bereits umgelenkt und entlang eines Leitbleches in den tangentialen Einlauf geführt.
Dieser Pyramidenstumpf kann noch mit einem Schaufelrad
zusammenarbeiten, durch den das umgelenkte und aufgestellte Dreschgut in den tangentialen Einlauf geschoben
wird.
Als Einbringvorrichtung kann ebenfalls vorteilhaft eine
Walzenanordnung aus zwei mit ihren Achsen gegeneinander angestellten
Walzen verwendet werden, die längs ihres ümfangs mit schneckenartig verlaufenden Greifblechen versehen sind.
Auch mit einer solchen Anordnung kann das vom Förderer angelieferte Erntegut sanft in den tangentialen Einlauf umgelenkt
werden.
Bei einem Mähdrescher gemäß der Erfindung wird demnach der
Vorteil des Tangentialeinlaufes bei Axialdreschmaschinen,
d.h. die glatte Einführung des Erntegutes in die Drescheinrichtung
und auch die gleichmäßige Beschickung der Drescheinrichtung, kombiniert mit dem Vorteil von Dreschmaschinen,
bei denen die einzelnen Arbeitseinrichtungen in Fahrtrichtung des Mähdreschers hintereinander angeordnet sind, d.h.
mit dem Vorteil langer Dreschwege bzw. langer Einwirkzeit der eigentlichen Dreschorange auf das Dreschgut. Um den
axialen Fluß des Dreschgutes zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, schraubenlinienförmige Leitelemente auf der
Innenwandung des Trommelgehäuses anzubringen. Durch das vorteilhafte steilere Anstellen der Leitelemente im Bereich
des tangentialen Einlaufs wird gewährleistet, daß das eingebrachte
Erntegut nach einmaligem Umlauf so weit axial verschoben ist, daß es die Zuführung weiteren Gutes nicht
behindert.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung gehen aus
den UnteranSprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung
hervor, in der die Erfindung in fünf Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert ist. In der
Zeichnung stellen dar:
Figuren
1A bis 5A
1A bis 5A
Figuren
1B bis 5B
1B bis 5B
Figuren
3C und 4C
3C und 4C
jeweils Seitenansichten von ,unterschiedlichen Ausführungsformen eines Mähdreschers gemäß
der Erfindung;
jeweils Aufsichten auf die einzelnen Ausführungsformen
von Mähdreschern gemäß den Figuren 1A bis 5A;
jeweils eine Einzelheit aus Figur 3B bzw. Figur 4B.
In den einzelnen Figuren sind gleiche oder gleichwirkende
Teile und Einrichtungen jeweils mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet, wobei diesen Bezugsziffern jeweils ein Index
entsprechend der jeweiligen Figur hinzugefügt ist. Diese Indicierung wird allerdings lediglich bei erfindungswesentliehen
Teilen vorgenommen, während andere, nicht direkt mit
der Erfindung betroffene Teile und Einrichtungen mit den
gleichen Bezugszeichen ohne Indicierung gekennzeichnet werden.
Ein in den Figuren 1A und 1B nur teilweise gezeigter Mähdrescher "L weist ein Chassis 3 auf, an dem vorne zwei verhältnismäßig
große Antriebsräder 5 und hinten zwei kleinere Lenkräder 7 vorgesehen sind. Der Mähdrescher weist an seinem
vorderen Ende in Fahrtrichtung eine hier nicht gezeigte Mäh-Vorrichtung sowie einen sich■daran anschießenden Förderer
in Form eines Schrägelevators auf. Der Förderer 9 ist in einem Gehäuse 11 untergebracht und weist eine um zwei oder
mehr Laufräder 13 geführte Förderbandkette 15 auf, die mit
mehreren quer zur Förderrichtung verlaufende Mitnehmerleisten -17 versehen ist. Das von der Mähvorrichtung geschnittene
Erntegut wird durch die in den Figuren unten laufende Förderbandkette 15 durch die Mitnehmerleisten in
Pfeilrichtung transportiert.
Der Mähdrescher weist auf dem Chassis eine Axialdreschmaschine 2K auf, die im wesentlichen aus einem Trommelgehäuse
23.. mit einer darin umlaufenden Dresch- und Trenntrommel
2S1 sowie einer Einbringvorrichtung 27.. besteht,
mit der das durch den Förderer angelieferte Erntegut in das Trommelgehäuse eingebracht wird. Das Trommelgehäuse
ist im unteren Teil mit Öffnungen versehen, so daß die
durch die Dreschtrommel 25. aus dem Erntegut gedroschenen Körner nach unten in Sammelvorrichtungen 31 fallen können,
die die Körner sowie noch darin enthaltene Verunreinigungen, wie z.B. Spreu und Kurζstroh einer Reinigungsvorrichtung
29 zuführen. In dieser Reinigungsvorrichtung 29, welche mehrere Siebe aufweist, werden die Verunreinigungen
unter Einwirkung eines Gebläses 33 von den Körnern getrennt und abgegeben. Das durch das Trommelgehäuse
23.. mit der Dreschtrommel 2S1 hindurchgelaufene
und ausgedroschene Erntegut, d.h. das Stroh, wird durch einen Auswurf 35.. am hinteren Ende des Trommelgehäuses 23..
ausgeworfen. Die Dreschtrommel 2S1 wird durch einen Antrieb
37 angetrieben. Die Dreschtrommel 2S1, welche mit
Dresch- und Trennleisten versehen ist, ist von bekannter Konstruktion und braucht daher nicht weiter beschrieben zu
werden.
Das Trommelgehäuse 23.. , das die Dreschtrommel 2S1 umgibt,
weist an seinem vorderen, dem Förderer 9 zugewandten Ende einen sich konisch erweiternden Einlaufteil 39. auf, der
in einen anschließenden koaxialen zylindrischen Gehäuseteil übergeht. Die in dem Gehäuse 23. rotierende Dreschtrommel
hat eine entsprechende Konfiguration. Die gemeinsame Achse
von Dr e sch trommel 25.. und Trommelgehäuse 23.. weist gegenüber
der Längsachse 45 des Mähdreschers , die mit dessen Fahrtrichtung übereinstimmt, einen spitzen Winkel *<
auf, der bei diesem Ausführungsbeispiel etwa 30° beträgt. Im oberen Bereich und auf der Innenseite des Trommelgehäuses 23.
sind schräg /gestellte Leitbleche L1 und L„ angebracht, um
den axialen Fluß des Gutes zu gewährleisten. Die vorderen Leitbleche L1 sind im Bereich des Einlaufes 4 7 angebracht
und weisen einen größeren Steigungswinkel£-( in bezug auf
die Drehrichtung der Dreschtrommel 2S1 auf, damit das Gut
nach einmaligem Umlauf im Gehäuse nicht wieder auf die Einführöffnung trifft und das nachfolgende Gut behindert.
Im Bereich der Leitbleche L^ ist eine langsamere axiale
Bewegung erwünscht. Trotz dieser Anstellung der Trommelachse 43 in horizontaler Ebene gegenüber der Längsachse
des Mähdreschers kann eine nach dem Axialdruschsystem arbeitende Dreschtrommel üblicher Länge noch innerhalb
der Fahrzeugbreite angeordnet werden, wie dieses aus Figur 1B hervorgeht. Aufgrund dieser Winkelanordnung ergibt
sich zwischen dem Ende des Förderers 9 und dem vorderen Ende des Trommelgehäuses ein relativ großer Freiraum, in
dem die Einbringvorrichtung 27.. angeordnet werden kann.
Wie aus Figur 1A hervorgeht, ist die Trommelachse 43 in vertikaler Richtung nach oben angestellt, so daß das Trommelgehäuse
23. und damit auch die Dreschtrommel 25. vom vorderen
Ende nach hinten leicht ansteigt. Das Stirnende des
konischen Einlaufteils 391 des Trommelgehäuses 23 liegt
oberhalb des oberen Endes des Förderers 9. Im Bereich der Abgabeöffnung des Förderers 9 und unterhalb der Einbringvorrichtung
271 ist eine Steinfangmulde S angeordnet.
Auf der dem Förderer 9 abgewandten Seite des konischen Einlaufteiles
39. ist ein tangentialer Einlauf 47. in das Trommelgehäuse 23.. vorgesehen, der über die gesamte Länge
des konischen Einlaufteiles 39.. sich erstreckt und durch
eine tangential in den Außenmantel des hier konischen Trommelgehäuses einlaufende äußere Seitenwand 49. begrenzt
ist. Die Seitenwand 49.. geht in die Außenwand des konischen Trommelgehäuses etwa in Höhe der Trommelachse 43 über. Diese
Seitenwand 49.., die gleichzeitig als Führungswand für das
in das Trommelgehäuse mit der Dreschtrommel einzubringende Erntegut dient, verläuft in einer leicht gewundenen Bahn
nach unten, und zwar so weit, daß sie sich direkt über die gesamte Breite des Förderers 9 anschließt, so daß das von
dem Förderer 9 über die Mitnehmerleisten 17 beförderte Erntegut
auf diese Führungswand geleitet wird. Das Erntegut wird dann durch die Einbringvorrichtung 27. längs der Führungswand 49. geschoben, dabei umgelenkt und schließlich
in den konischen Einlaufteil 39. im Bereich des tangentialen
Einlaufs 47. tangential eingebracht.
Die hierfür gewählte Einbringvorrichtung 27. besteht aus einem
drehenden Förderer 51. in Form eines Pyramidenstumpfes und
einem Flügelrad 53... Die Achse 55 des Pyramidenstumpf-Förderers verläuft horizontal, und zwar derart, daß das verjüngte
Ende des Pyramidenstumpf-Förderers auf der Seite des konischen Einlaufteiles 391 liegt und bei einer gewissen
Drehstellung eine seitliche Kante des Pyramidenstumpf-Förderers parallel zu der Stirnseite des Förderers 9 liegt,
wie dieses in Figur IB gezeigt ist. Der Pyramidenstumpf-Förderer
5I1 weist noch Mitnehmerleisten 57 auf, die als
Verlängerung der Pyramidenseiten im Uhrzeigersinn über den inneren Pyramidenstumpf hinausragen. Der Förderer 51- dreht
sich entgegen dem Uhrzeigersinn, wie in Figur 1A durch den
Pfeü angedeutet . Die erwähnte Führungswand 49.. ist im Bereich
des Pyramidenstumpf-Förderers so ausgebildet, daß bei der Drehung die Mitnehmerleisten 57 parallel zu der Fläche
der Führungswand geführt werden. Der über den Förderer 9 angelieferte Erntegutstrom wird bei der Drehung des
Pyramidenstumpf-Förderers durch dessen Mitnehmerleisten 57
insgesamt erfaßt und durch dessen Anstellung insgesamt auf die äußere Führungswand 49.. umgelenkt. Das in dem verbreiterten
Bereich des Pyramidenstumpf-Förderers angelieferte Erntegut wird durch das Flügelrad 53.. auf die Führungswand
geleitet und anschließend in den tangentialen Einlauf 471
weitergedrückt. Das Flügelrad 53.. hat eine senkrechte Drehachse
und dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Die Flügel 61
des Flügelrades verlaufen mit ihren Flächen ebenfalls senkrecht
in Lotrichtung und sind, wie in Figur 1B dargestellt, in Form eines Kastens um die senkrechte Drehachse 59 angeordnet.
Die über diesen Kasten hinausragenden Flächen der einzelnen Flügel haben eine dreieckähnliche Konfiguration
und münden jeweils in einer Spitze 63, wobei die von der Spitze 63 ausgehenden Seitenbegrenzungen konkav verlaufenden
Bögen entsprechen. Die Spitzen 63 der einzelnen Flügel ragen über die Oberkante des Pyramidenstumpf-Förderers 5I1 hinweg.
Durch die konkave Ausgestaltung der Seitenbegrenzungen der einzelnen Flügel können sich der Pyramidenstumpf-Förderer 51.
und das Flügelrad 53., ungehindert und unabhängig voneinander
drehen. Durch die einzelnen Flügel 61 des Flügelrades wird das in den erweiterten Bereich des Pyramidenstumpf-Förderers
angelieferte Erntegut in Richtung auf den tangentialen Einlaß
57.. entlang der äußeren Führungswand 4 9. geführt. Der
tangentiale Einlauf 47 ist noch durch eine in Figur 1A nur
angedeutete obere Begrenzungswand 65 abgeschlossen, die sich über die gesamte Breite des tangentialen Einlaufes, d.h.
über die gesamte Breite des konischen Einlaufteiles 39. erstreckt
und das Flügelrad 53. und den Pyramidenstumpf-Förderer
51. im Bereich des Erntegutstromes überdeckt.
Der Pyramidenstumpf-Förderer 51. wird über ein Antriebsrad
67 auf der Drehachse 55 durch einen hier nicht gezeigten
Antriebsmotor angetrieben, der ebenfalls das Flügelrad 5S1
antreibt.
Der von dem Förderer 9 angelieferte Erntegutstrom wird durch den Pyramidenstumpf-Förderer 5I1 insgesamt erfaßt
und längs der Führungswand 4 9 während der Drehung annähernd senkrecht aufgestellt und dabei in Richtung der tangentialen
Einlaufrichtung umgelenkt. Dabei wird der Erntegutstrom über
die Steinfangmulde S geführt, wobei Steine und ähnliche schwere Fremdteile aus dem Gutstrom abgeschieden werden. Der
aufgestellte und umgelenkte Erntegutstrom wird durch das nachfolgende Gut weiter in Richtung des tangentialen Einlauf
s nachgeschoben, wobei der in dem erweiterten Bereich des Pyramidenstumpf-Förderers 5I1 anfallende Erntegutstrom durch
das Flügelrad 53.. auf der Führungswand 4 9.. in Richtung des
tangentialen Einlaufes eingeschoben wird.
Diese Umlenkung und das tantentiale Einbringen in das Trommelgehäuse 2S1 ist in Figur 1A durch den Pfeil P1 angedeutet.
Wie aus den Figuren 1A und 1B ersichtlich, ist für
das Einbringen des Erntegutstroms in das Trommelgehäuse 2S1
nur ein sanftes Umlenken des Erntegutstromes notwendig, das mit verhältnismäßig geringen Förder- und Umlenkräften möglich
ist. Hierdurch werden die Mitnehmerleisten 57 des Pyramidenstumpf-Förderers 5I1 und die Flügel 61 des Flügelrades
5S1 nur geringfügig beansprucht, so daß bei ent-
sprechender Dimensionierung deren Beschädigung ausgeschlossen
bleibt.
Wie durch den Pfeil P. in Figur 1A angedeutet, läuft das
Dreschgut in dem Trommelgehäuse 23 im Gegenuhrzeigersinn
entlang der Dreschtrommel 25., wenn man von vorne auf das Trommelgehäuse blickt. Aus diesem Grunde ist der tangentiale
Auswurf 3S1 am Ende des Trommelgehäuses 23. im unteren Bereich
des Trommelgehäuses angeordnet und ebenfalls nach unten gerichtet. Das ausgedroschene Erntegut wird auf diese Weise
relativ bodennah aus dem Mähdrescher ausgeworfen.
In den Figuren 2A und 2B ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Mähdreschers 12 dargestellt, der wiederum ein
Chassis 3, Antriebsräder 5, Lenkräder 7, einen Förderer in Form eines Schrägelevators 9 mit einem Gehäuse 11 und Laufrädern,
einer Förderbandkette sowie Mitnehmerleisten 17 und eine Steinfangmulde S aufweist. Die Axialdreschmaschine 21 2
weist wiederum ein Trommelgehäuse 23„ mit einer darin gelagerten
Dreschtrommel 25~ sowie eine Einbringvorrichtung auf. Unterhalb des nach unten siebförmig offenen Trommelgehäuses
23„ sind wiederum Sammelvorrichtungen 31, die die ausgedroschenen Körner sowie die noch darin enthaltenen Verunreinigungen
einer Reinigungsvorrichtung 29 zuführen und ein Gebläse 33 vorgesehen. Am Ende des Trommelgehäuses ist ein
Auswurf 352 für das ausgedroschene Erntegut angeordnet. Die
Dreschtrommel 252 wird durch einen entsprechenden Antrieb
angetrieben.
Das Trommelgehäuse 23 2 weist wiederum einen zylindrischen
Gehäuseteil 41- und einen vorderen konischen Einlaufteil 39„
auf. In dem zylindrischen Gehäuseteil 41 ist eine ebenfalls
zylindrische Dreschtrommel 25 ' koaxial gelagert. Die Trommelachse
43 nimmt gegenüber der Längsachse 45 des Mähdreschers einen spitzen Winkel o( ein. Die Dreschtrommel 25,,' erstreckt
sich lediglich über den zylindrischen Gehäuseteil 41„.
Der konische Einlaufteil 39« ist in diesem Falle nicht
symmetrisch um die Trommelachse 43 gelagert, sondern schiefwinklig hierzu unter einem spitzen Winkel β . Die Achse dieses
Trommelteiles ist mit 43' bezeichnet. Der Winkel ρ ist so gewählt,
daß die Mantellinie M des Trommelgehäuses 23- in
Höhe der Trommelach.se 43 eine Gerade bildet, wie dieses in Figur 2B dargestellt. Um die Achse 43' des konischen Einlaufteiles 392 rotiert eine konisch ausgebildete Drehtrommel,
die hier mit 252" bezeichnet ist. Durch die Anstellung des
Trommelgehäuses 23„ ±i einem spitzen Winkel gegenüber der
Mähdrescherlängsachse und der zusätzlichen Anstellung der
Achse des konischen Einlaufteiles 39~ gegenüber der Trommelachse
43 ergibt sich wiederum zwischen dem Ende des Förderers und dem konischen Einlaufteil 39„ ein Freiraum, in dem die
Einbringvorrichtung 272 angeordnet ist. Diese Einbringvorrichtung
27- überführt das von dem Förderer 9 angelieferte
geschnittene Erntegut in einen tangentialen Einlauf 47„, der
über die gesamte Breite des konischen Einlaufteiles 39„ verläuft
und in diesem Falle an dessen dem Förderer 9 zugewandten Seite angeordnet ist . Das Erntegut überfließt dabei ebenfalls
eine Steinfangmulde S. Der tangentiale Einlauf 47„ wird
durch eine, vom Förderer 9 gesehen, äußere Seiten- bzw. Führungswand 492 begrenzt, die über die gesamte Länge des konischen
Einlaufteils in den tangentialen Einlauf 47? mündet
und von dort sich anfangs senkrecht und dort in einer leichten Schraubenbewegung wiederum bis zum Ende des Förderers 9 erstreckt.
Der tangentiale Einlauf 47„ wird andererseits von einer annähernd tangential in den konischen Einlaufteil 39„
mündenden vorderen Seitenwand 71 „ begrenzt. Diese beiden Seitenwände
laufen in dem Bereich des tangentialen Einlaufs leicht konisch zu, so daß sich ein verhältnismäßig schmaler
Einlaufschlitz entsprechend der Masse des anfallenden Dreschgutes am tangentialen Einlauf ergibt. Diese vordere Seitenwand
überdeckt auch die Einbringvorrichtung 27.,, wie dies
in Figur 2A gezeigt ist; diese überdeckung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit in Figur 2B nicht vollständig gezeichnet.
Die Einbringvorrichtung 272 besteht in diesem Falle lediglich aus einem Pyramidenstumpf-Förderer 512, der in der
Ausgestaltung und geometrischen Anordnung dem Pyramidenstumpf-Förderer gemäß den Figuren 1A und 1B entspricht. Die
Seitenwand 49 ist dementsprechend so ausgebildet, daß beim Drehen des Pyramidenstumpf-Förderers dessen Mitnehmerleisten
parallel zu der Seitenwand 49„ geführt werden. Die vordere
Seitenwand 7I2 ist ebenfalls an die geometrischen Ausdehnungen
des Pyramidenstumpf-Förderers 41 2 bev dessen Rotation angepaßt,
wobei hier jedoch kaum Freiraum zwischen den Mitnehmerleisten 59 und der Seitenwand 71-verbleibt, so daß das Erntegut
nicht wieder aus der Einbringvorrichtung 27- heraustransport
werden kann.
Das von dem Schrägelevator 9 an dessen Unterseite angelieferte Erntegut wird durch den im Gegenuhrzeigersinn rotierenden
Pyramidenstumpf-Förderer 512 mit dessen Mitnehmerleisten 57
mitgenommen und auf die Führungswand 49 „ überführt. Das Erntegut wird hierbei umgelenkt und dabei annähernd senkrecht
aufgestellt sowie in Richtung des tangentialen Einlaufes 47„ gedrückt. Durch den konischen Zulauf der beiden
Seitenwände 492 und 7^ des tangentialen Einlauf es 47_ übernimmt
die vordere Seitenwand 71~ im Bereich des Einlauf-Schlitzes
des tangentialen Einlaufes und oberhalb, dieses EinlaufSchlitzes die Führung des Erntegutstromes, so daß
dieser, wie in der Figur durch den Pfeil P„ angedeutet, von
vorne gesehen im Uhrzeigersinn um den konischen Teil der Dreschtrommel 252" geführt wird. Auf diese Weise ergeben sich
nur kurze Umlenk- und Zuführwege für das von dem Förderer 9 angelieferte Erntegut bis in das Dreschtrommelgehäuse. Dieses
Umlenken und Einbringen des Erntegutes kann so durch einen
einzigen Pyramidenstumpf-Förderer erfolgen, da sich der tangentiale
Einlauf 47~ bereits praktisch über dessen gesamten Breite erstreckt.
Auch bei dieser Ausführungsform kann das Erntegut sanft
in das Dreschtrommelgehäuse überführt werden. Der Einlauf in das Dreschtrommelgehäuse erfolgt tangential mit gewissen
axialen Komponenten entsprechend der Bewegungsrichtung des Erntegutes längs der geteilten Dreschtrommel.
Wie aus der Figur 2B hervorgeht, fluchten die äußeren, d.h. dem Förderer 9 abgewandten Begrenzungen der konischen Dreschtrommel
25?" und der konischen Dreschtrommel 25 ' annähernd. Durch
die erwähnte Abknickung der Achsen des konischen Dreschtrommelteiles 25„" und des zylindrischen Dreschtrommelteils 25~' und
die erwähnte Fluchtung wird das Erntegut sanft aus dem konischen Einlaufteil 39„ in den zylindrischen Teil 412 des Dreschtrommelgehäuses
überführt. Zur Erzielung einer axialen Förderkomponente insbesondere im Einlaufbereich, sind ebenfalls, wie im ersten
Beispiel, Leitbleche L1 und L„ im oberen Bereich des Dreschtrommelgehäuses
41„ angeordnet, die mit den Dresch- und Trennleisten der Dresch- und Trenntrommel 25,, zusammenwirken. Der
Übersichtlichkeit wegen wird auf die Darstellung der Leitbleche in der Ansicht 2B verzichtet.
Entsprechend dem Durchlauf des Erntegutes im Uhrzeigersinn
durch das Dreschtrommelgehäuse ist der Auswurf 35_ in diesem
Falle im oberen Bereich des Dreschtrommelgehäuses oberhalb der Trommelachse 43 angeordnet. Der Auswurf 35- wird, wie
in Figur 2A angedeutet, nach unten gezogen, um einen verhältnismäßig
bodennahen Auswurf des ausgedroschenen Ernteguts zu erreichen.
Bei dem beschriebenen Mähdrescher gemäß den Figuren 2A und 2B verläuft die Trommelachse 43 des Trommelgehäuses 23„ annähernd
horizontal. Selbstverständlich kann hier auch ein gewisser Anstellwinkel gegen die Horizontale gewählt werden.
Außerdem ist aus Figur 2B ersichtlich, daß die Längsrichtung des EinlaufSchlitzes des tangentialen Einlaufs 47- etwa mit
der Richtung der äußeren Mantellinie des konischen Dreschtrommelteiles 25?" zusammenfällt. Geringfügige Abweichungen
hiervon sind ebenfalls zulässig; durch diese Einlaufrichtung können axiale Komponenten der Bewegung des Dreschgutes innerhalb
des Dreschtrommelgehäuses berücksichtigt werden.
Die beiden Teile 25 ' und 25 " der Dreschtrommel 25- können
von dem gleichen Antrieb 37 angetrieben werden. In diesem Falle ist an der Knickstelle der beiden Trommelachsen 43 und
43' ein entsprechend kraftübertragendes Knickgelenk 73 vorgesehen.
In den Figuren 3A und 3B ist ein drittes Ausführungsbeispiel
eines Mähdreschers 1., dargestellt. Der Mähdrescher weist
wiederum ein Chassis 3/ Antriebsräder 5, Lenkräder 7, einen
Förderer 9 in Form eines Schrägelevators mit einem Gehäuse 11, Laufrädern 13, einer Förderbandkette 15 mit Mitnehmerleisten
17, sowie ferner eine Axialdreschmaschine 21 auf. Die Dreschmaschine
umfaßt ein Trommelgehäuse 23., mit einer darin gelagerten
rotierenden Dresch- und Trenntrommel 25,, eine Einbringvorrichtung 27, zum Überführen des von dem Förderer 9
angelieferten Erntegutes in das Trommelgehäuse sowie Sammelvorrichtungen 31 für die aus dem Erntegut ausgedroschenen
Körner und anderen Bestandteilen. Diese Sammelvorrichtungen 31 führen wiederum das abgeschiedene Gut einer Reinigungsvorrichtung
29, gebildet aus mehreren Sieben, zu. Die Sammelvorrichtungen 31 sind unterhalb der nach unten siebförmig
offenen Dreschtrommel 25 angeordnet. Der Reinigungsvorrichtung
29 ist ein Gebläse 33 zugeordnet.
Das Trommelgehäuse 23, ist ein Trommelgehäuse entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1A und IB,
hier allerdings mit horizontaler Tromraelachse 43, umfaßt demnach einen zylindrischen Gehäuseteil 41, und am vorderen
Ende einen koaxialen sich konisch erweiternden Einlaufteil 39,.
Die beiden Teilen gemeinsame Trommelachse 43 ist in einem spitzen Winkel oi gegen die Längsachse 45 des Mähdreschers ange-
stellt. Die innerhalb des Trommelgehäuses 23_ angeordnete
Dreschtrommel 25-, wird von einem Antrieb 37 angetrieben und
umfaßt entsprechend der Außenkontur des Trommelgehäuses
einen zylindrischen und einen konischen Dreschteil.
Im Bereich des vorderen konischen Einlaufteiles 39, ist auf
der dem Förderer 9 zugewandten Seite des Konus ein annähernd tangentialer Einlauf 47-, vorgesehen, der über die gesamte
Länge des konischen Einlaufteiles verläuft. In diesem Ausführungsbeispiel
reicht der Einlauf noch geringfügig in den zylindrischen Gehäuseteil 41- hinein. Der tangentiale
Einlauf ist oberhalb der Trommelachse 43 angeordnet und weist eine vordere, d.h. dem Förderer 9 zugewandte Seiten- bzw.
Begrenzungswand 71., und eine hintere, dem Förderer 9 abgewandte Seitenwand 493 auf. Diese beiden Seitenwände laufen in Richtung
auf den Eingangsschlitz des tangentialen Einlauf es 47.,
konisch zu, d.h. daß deren Abstand voneinander in Richtung des Förderers 9 zunimmt. Auf der Innenwandung des Trommelgehäuses
sind ebenfalls Leitbleche L1 und L„ zur Ver-Stärkung
der axialen Komponente insbesondere im Einlaufbereich 47~ angebracht, wobei die vorderen Leitbleche L1
einen größeren Steigungswinkel S. 1 aufweisen.
Als Einbringvorrichtung 27 für das von dem Förderer 9 angelieferte
Erntegut in das Trommelgehäuse 213 ist ein Walzen-
paar aus zwei angetriebenen Förderwalzen 81tund 83;,vorgesehen.
Die beiden Förderwalzen (Figur 3C) sind gleichartig ausgebildet und bestehen jeweils aus einem Zylindermantel 85,
auf dem schraubenförmig verlaufende, zu der Zylindermantelfläche senkrecht Greifbleche 87, angeordnet sind. In dem Ausführungsbeispiel
sind vier, jeweils um 90° umfangsmäßig versetzte Greifbleche auf dem Zylindermantel 85 vorgesehen.
Die Greifbleche 87^ verlaufen, beginnend von einem Ende der
Zylinderwalzen zunächst in einem Schraubengang 89_, der über eine Längshälfte des Zylindermantels 85 reicht und einen
Umfangswinkel von etwa 90° aufweist. Anschließend verlaufen
die Greifbleche in einem gegensinnigen Schraubengang 913 bis
zum anderen Ende des Zylindermantels 85 wiederum mit einem Umfangswinkel von 90°. Die in der Mitte des Zylindermantels
85 aufeinandertreffenden Schraubengänge 893 bzw. 91 ~ schließen
einen Winkel £ ein, der in Drehrichtung der Förderwalzen 81,
bzw.83 liegt, und bei diesem Ausführungsbeispiel etwa 90° beträgt.
Die Walzen 8I3 bzw. 83^werden durch Antriebsräder 93 bzw. 95
um ihre Zylinderachsen angetrieben.
Die erste Förderwalze 81, verläuft in ihrer Längsrichtung senkrecht zur Förderrichtung des Förderers 9 über dessen
gesamte Breite. Unterhalb der Förderwalze 8K und hinter dem
Förderer 9 ist eine Steinfangmulde S angebracht. Die Förderwalze
81- übernimmt das von dem Förderer 9 auf dessen Unterseite gelieferte und vgn Steinen befreite Erntegut an ihrer
Unterseite, wobei sie im Gegenuhrzeigersinn rotiert, wie dies in Figur 3A durch den Pfeil angedeutet ist. Das Erntegut
wird hierbei längs einer die Walze 81 außen umgebenden Führungswand 97, geführt, die in die hintere Führungswand 49-des
tangentialen Einlauf es 47, mündet. Das geschnittene Erntegut wird längs dieser Führungswand 97., um den Umfang
der Förderwalze 81-. so weit geführt, daß es an der Unterseite
der im Uhrzeigersinn rotierenden Förderwalze 83., von
dieser übernommen wird. Die Förderwalze 83-. liegt in diesem
Falle oberhalb der Förderwalze 81-., deren Drehachse horizontal verläuft, jedoch gegenüber der Drehachse der Förderwalze
81- in Richtung des Trommelgehäuses 23., angestellt ist,
wie dies aus Figur 3B hervorgeht. Das von der Förderwalze 81, gelieferte Erntegut wird von der Förderwalze 83., mit deren
Greifblechen 87, übernommen und entlang der sie αμβεη umgebenden
Seitenwand 71., umgelenkt und in den tangentialen Einlauf 47-, geführt. Die Seitenwand 71, ist außerdem noch
um einen Teil des oberen Umfangs der Förderwalze 81, geführt, um die Einbringeinrichtung 27, nach außen abzuschließen.
Durch die beiden Förderwalzen 81, und 83, mit ihren gegensinnig
verlaufgenden Schraubengängen 89, und 91, der Greif-
bleche 87-, wird bei dem Transport des Erntegutes vom Förderer
9 bis zu dem annähernd tangentialen Einlauf 47.. das Erntegut
bis in die gewünschte Einlaufrichtung ausgerichtet und mit kurzen Umlenk- und Transportwegen in das Trommelgehäuse
21 3 annähernd tangential eingeführt. Für die Umlenkung
des Erntegutstromes bis zur tangentialen Einführung in das Trommelgehäuse ist nur eine relativ geringe Winkelanstellung
der beiden Achsen der Förderwalzen 81 _. und 83., notwendig. Auch hierbei erfolgt die Umlenkung und Einführung
des Erntegutes bis in das Trommelgehäuse sanft und ohne großen Kraftaufwand, so daß bei entsprechender Dirnensionierung
der Greifbleche 87- deren Beschädigung ausgeschlossen bleibt.
In den Figuren 4A und 4B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Mähdreschers 1. dargestellt. Dieser Mähdrescher weist wiederum ein Chassis 3, Antriebsräder 5, Lenkräder 7,
einen Förderer in Form eines Schrägelevators mit einem Gehäuse 11, Laufrädern 13, einer Förderbandkette 15 mit Mitnehmerleisten,
sowie eine Axialdreschmaschine 21. auf. Das Trommelgehäuse 23, ist zylindrisch und mit der Längs- bzw.
Trommelachse 43 horizontal ausgerichtet. Das Trommelgehäuse 23. ist oberhalb des Förderendes des Förderers 9 angeordnet.
Zwischen dem Ende des Förderers 9 und dem Trommelgehäuse 23. ist eine Einbringvorrichtung 27. vorgesehen, der
unterhalb eine Steinfangmulde S zugeordnet ist. Unterhalb des
nach unten siebförmig offenen Trommelgehäuses 23 . ist wiederum eine Sammelvorrichtung 31 vorgesehen, die das
ausgedroschene Korngut sammelt und einer Reinigungseinrichtung 29 zuführt, welche mit Sieben versehen ist und
mit einem Gebläse 33 beaufschlagt wird. Die ebenfalls zylindrische Dresch- und Trenntrommel 25., die von dem
Trommelgehäuse 23. umgeben ist, wird durch einen Antrieb 37 angetrieben. Die Dreschtrommel dreht sich dabei, wenn man
von vorne auf sie blickt, im Uhrzeigersinn. Dementsprechend ist der Auswurf 35., wie bei dem Ausführungsbeispiel zu den
Figuren 3A und 3B erläutert, am hinteren Ende des Trommelgehäuses 23. in dessen oberen Bereich angeordnet.
Das zylindrische Trommelgehäuse 23. mit der darin befindliehen
koaxialen Dreschtrommel 25. ist mit der Trommelachse 43 in einem spitzen Winkel (V. gegenüber der Längsachse
45 des Mähdreschers ausgerichtet. Im vorderen, dem Förderer 9 zugewandten Bereich des Trommelgehäuses ist
wiederum ein annähernd tangentialer Einlauf 47. vorgesehen, der auf der dem Förderer 9 zugewandten Seite in das Trommelgehäuse
23. oberhalb der Trommelachse in das Gehäuse mündet. Der tangentiale Einlauf 47. wird von einer vorderen Seitenwand
71., die annnähernd tangential in den Umfang des Trommelgehäuses 23. mündet und einer hinteren Seitenwand 49 begrenzt.
Zwischen dem tangentialen Einlauf 47. und dem Ende
des Förderers 9 ist die wiederum aus zwei Förderwalzen 81 .
und 83. bestehende Einbringvorrichtung 27. angeordnet. Die hier verwendeten Förderwalzen 81. und 83. sind den Förderwalzen
813 bzw. 83- gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
ähnlich. Sie bestehen wiederum (vgl. Figur 4C) jeweils aus einem Zylindermantel 85, auf denen Greifbleche
87. vorgesehen sind. Jede Förderwalze weist vier, jeweils um 90° um deren Umfang verteilte Greifbleche auf, die, ähnlich
dem vorherigen Ausführungsbeispiel, zunächst in einem Schraubengang 89- bis zur Mitte des Zylindermantels um 90°
umfangsmäßig verlaufen und sich anschließend in einem gegensinnigen
Schraubengang 91 . bis zu dem anderen Ende der Förderwalze erstrecken. Der Übergang zwischen den beiden
Schraubengängen 89, und 91. der Greifbleche 87, erfolgt
hierbei kontinuierlich in einer Bogenform B, wie dies in dem Detailbild zur Figur 4B dargestellt ist.
Die beiden Förderwalzen drehen sich gegensinnig, so daß die erste Förderwalze 81. sich in Figur 4A im Gegenuhrzeigersinn
und die darüberliegende Förderwalze 83. im Uhrzeigersinn drehen. Das von dem Förderer 9 angelieferte Erntegut
wird somit von der parallel zu dem Vorderende ausgerichteten Förderwalze 81. umfaßt und längs einer diese Förderwalze
hier umgreifender Führungswand 97. in Richtung auf die zweite Förderwalze 83. gelenkt . Die Drehachse dieser zweiten
Förderwalze 83. verläuft horizontal, ist jedoch wiederum
gegenüber der Drehachse der ersten Förderwalze 81 . in Richtung der Trommelachse 43 ausgeschwenkt. Die vordere Seitenwand
71. führt um den vorderen, dem Förderer 9 zugewandten Bereich dieser zweiten Förderwalze und dient hier als
Führungswand für das von der ersten Förderwalze 81 . angelieferte Erntegut. Dieses Erntegut wird demnach von dem
Förderer 9 in einer S-Linie um die beiden Förderwalzen geführt und anschließend zwischen den beiden Seitenwänden
und 49. tangential in das Trommelgehäuse 23. eingeleitet. Das ausgedroschene Erntegut wird dann über den Auswurf 35.
ausgeworfen, während das Korngut in den Sammelvorrichtungen 31 anfällt, die es der Reinigungsvorrichtung 29 zuführen.
Wie bei den zuvor genannten Ausführungsbeispielen sind auch hierbei auf der Innenwandung des Trommelgehäuses 23.
Leitbleche L1, L„ angebracht.
In den Figuren 5A und 5B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel· eines Mähdreschers 1,. dargestellt. Der hier gezeigte
Mähdrescher weist wiederum ein Chassis 3, Antriebsräder 5, Lenkräder 7, einen Förderer in Form eines Schrägelevators
mit einem Gehäuse 11, Laufräder 13, eine Förderbandkette mit Mitnehmerleisten 17 sowie eine Axialdreschmaschine 2I1-auf.
Für die Axialdreschmaschine 21^ sind eine Sammelvor-
richtung 31 und eine Reinigungsvorrichtung 29 versehen mit
Sieben sowie ein die Siebe beaufschlagendes Gebläse 33 vorgesehen.
Die Dreschmaschine weist in diesem Falle zwei Trommelgehäuse 23 ' und 23 " mit jeweils einer Dreschbzw.
Trenntrommel 25 ' bzw. 25c" von relativ kurzer Bauart
auf. Das erste Trommelgehäuse 53 ' weist einen zylindrischen Gehäuseteil 4I1-1 sowie einen sich nach vorne
anschließenden koaiialen konischen Einlaufteil 39 auf.
Die Achse 43 dieses Trommelgehäuses ist mit einem spitzen Winkel c<
gegenüber der Längsachse 4 5 des Mähdreschers angestellt, wobei dieser Winkel wegen der kurzen Bauweise dieses
ersten Trommelgehäuses 23 ' größer ist als der Winkel für die in den obigen Ausführungsbeispielen einteiligen Trommelgehäuse.
In dem dem Förderer 9 zugewandten Bereich des konischen Einlaufteiles
395 ist ein tangentialer Einlauf Al vorgesehen,
der durch eine hintere Seiten- bzw. Führungswand 49,- und
eine vordere Seitenwand 71- begrenzt ist. Die beiden Seitenwände 49C und 71c münden etwa senkrecht in den konischen
Einlaufteil 395>
In dem Förderer 9 und dem tangentialen Einlauf 47_ in das
Trommelgehäuse ist eine Einbringvorrichtung 27j- vorgesehen,
die, ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel zu den Figuren 2A und 2B lediglich aus einem Pyramidenstumpf-Förderer 51
besteht. Pyramidenstumpf-Förderer 51_ sowie die Seitenwände
49,- und 71 ^ sind so aufgebaut, wie zu dem vorhergehend
erwähnten Ausführungsbeispiel beschrieben. Das von dem Förderer 9 angelieferte Erntegut wird durch den im Gegen-Uhrzeigersinn
rotierenden Pyramidenstumpf-Förderer 51 ent-
5 lang der hinteren Seiten- bzw. Führungswand 49 5 umgelenkt
und zu dem tangentialen Einlauf 47ς geführt und anschließend
in Richtung des Pfeiles P1- entlang der Seitenwand 71- von
oben in den konischen Einlaufteil· 39- eingeleitet. Unterhalb
des Förderers 51_ und hinter dem Förderer 9 ist eine
Steinfangmulde S angeordnet, deren Breite etwa der des
Förderers 515 entspricht und womit die im Gutstrom befindlichen
Steine zurückgehalten werden.
Wenn das Erntegut das erste Trommelgehäuse 23 ' mit der
Dreschtrommel· 25 ' durchlaufen hat, wird es an dem Ende
dieses Trommeigehäuses durch einen tangentiaien Ausl·auf 99-aus
dem ersten Tromn^gehause herausgel·eitet. Dieser tangentiaie
Auslauf 9 9,. führt direkt in einen ebenfalls annähernd
tangentialen Einlauf 101 für das zweite Trommelgehäuse 23_"
mit der darin befindlichen zylindrischen Dreschtrommel 23 ".
Dieses zweite Trommeigehäuse 23 " ^egt seitlich versetzt
zu dem ersten Trommeigehäuse 23,-' oberha^ von diesem innerhalb
der Fahrzeugbreite, wobei dessen Trommeiachse 43" einen
Winkel· ο gegenüber der Längsachse 45 des Mähdreschers ein-
nimmt, der in diesem Falle gleich dem Anstellwinkel o4 ist.
Der tangentiale Auslauf 9 95 aus dem ersten Trommelgehäuse 23 '
liegt oberhalb der Trommelachse 43; der tangentiale Einlauf 105,- mündet nahezu am oberen Scheitel der zweiten Dreschtrommel
23 " in diese ein. Das das erste Trommelgehäuse 23 ' durchlaufende und teilweise ausgedroschene Erntegut durchläuft
anschließend die zweite Dreschtrommel 25,." über deren
gesamte Länge. Das ausgedroschene Korngut beider Dreschtrommeln wird in der Sammelvorrichtung 31 gesammelt und
der Reinigungsvorrichtung 29 zugeführt, während das ausgedroschene Erntegut über einen im oberen Bereich des zweiten
Trommelgehäuses an dessen Ende tangential angeordneten Auswurf
35,. ausgeworfen wird. Auch hierbei sind auf der
Innenwandung des Trommelgehäuses Leitelemente L1, L„ und
L1 1, L2 1 angebracht, wobei die Leitelemente L1 und L '
einen größeren Steigungswinkel£.., S1' aufweisen als die jeweils
nachfolgenden L„ und L?'.
Durch eine solche Tandemanordnung zweier gegen die Längsachse
45 des Mähdreschers angestellter Trommelgehäuse 23^'
und 23,-" kann der effektive Dreschweg, den das Erntegut
durchläuft, und damit die Einwirkzeit der Dreschorgane auf das Dreschgut gegenüber einer einteiligen Dreschtrommelanordnung
vergrößert werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine glatte überführung des von dem Förderer 9
geliefertenErntegutes in die Dreschtrommelanordnung und
eine glatte Führung des Dreschgutes innerhalb der Trommelanordnung
gewährleistet. Es ist dabei vorteilhaft, den ersten Bereich 23,-' als Dreschbereich und den zweiten Bereich 23[."
als Trennbereich auszubilden, um somit die Bereiche entsprechend individuell gestalten und einstellen zu können.
Der Antrieb des Dresch- und Trennrotors 25' und 25-" erfolgt
über die Antriebseinheit 37. Die Drehzahlen können unterschiedlich sein.
Bei den gezeigten fünf Ausführungsbeispielen wurde aus Gründen der Übersicht auf die Darstellung eines Korntankes,
dem das die Siebe der Reinigungsvorrichtung 29 durchdringende Körnergut mittels Zuführeinrichtungen zugeführt
wird, verzichtet. In den Ansichten 1A-bis 5A wurde lediglich eine Sammeleinrichtung K, in Form einer Sammelrinne
mit einer querliegenden Schnecke, dargestellt, worin das gereinigte Korn gesammelt und mit einer nicht dargestellten
Zuführeinrichtung dem Korntank zugeführt wird.
In einer weiteren Sammelrinne U wird das die Siebe der
Reinigungsvorrichtung 29 überfließende und zurückgeführte mit Verunreinigungen versehene Körnergut gesammelt und mittels
einer nicht gezeigten Überkehr wieder auf die Reinigungsvorrichtung
29 aufgegeben.
Durch die Schrägstellung der Dresch- bzw. Trenneinrichtung wird bei Verwendung einer bekannten Flachsiebreinigung
eine bessere Verteilung des abgeschiedenen Gutstroms auf die Siebflächen ermöglicht.
Claims (35)
1. Fahrbarer Mähdrescher mit Axialdreschmaschine mit einer
Mähvorrichtung, einem sich daran anschließenden Förderer für das geschnittene Erntegut, einer in einem Trommelgehäuse
aufgenommenen rotierenden Dresch- und Trenntroinmel
bzw. Trommelanordnung zum Axialdrusch des Ernte-
gutes sowie mit einer Einbringvorrichtung zum Überführen
des vom Förderer gelieferten Erntegutes in einen Einlauf des Trommelgehäuses, dadurch ge kennzeich
net , daß die Drehachse (43) der Dresch- und Trenntrommel
(25) bzw. Trommelanordnung in der Horizontalen in einem spitzen Winkel (O^) gegen die Längsachse (45)
bzw. Fahrtrichtung des Mähdreschers (1) -angestellt ist, daß das Trommelgehäuse an dem vorderen, dem Föicerer (9)
zugewandten Ende einen in die Gehäuseseitenwand mündenden tangentialen Einlauf (47) aufweist, der zumindest in
eine bis zu dem Förderer (9) gezogene Führungswand (49) übergeht, längs der das vom Förderer gelieferte Erntegut
mittels der Einbringvorrichtung (27) umlenkbar und in den tangentialen Einlauf (47) einleitbar ist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der tangentiale Einlauf (47 ) auf der dem Förderer (9) abgewandten Trommelgehäuseseitenwand angeordnet ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der tangentiale Einlauf (47„ bis 47g) auf der dem
Förderer (9) zugewandten Trommelgehäuseseitenwand angeordnet ist.
4. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der tangentiale Einlauf (47)
etwa in Höhe der Längsachse (43) des Trommelgehäuses (23) in dieses einmündet.
5. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringvorrichtung (27)
einen Förderer (5L, 51 2/ 51,.) in Form eines vierseitigen
Pyramidenstumpfes aufweist, der in Verlängerung der Pyramidenflächen Mitnehmerleisten (57) zum überführen
des von dem Förderer (9) angelieferten Ernteguts auf die Führungswand (49) des tangentialen Einlaufes (47)
aufweist, und daß der Pyramidenstumpf-Förderer über die gesamte Breite des Förderers verläuft und um seine
Pyramidenachse (55) angetrieben ist.
6. Mähdrescher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (55) des Pyramidenstumpf-Förderers
in Richtung auf den Verlauf der Trommelachse (43) des Trommelgehäuses (23) in der Horizontalen angestellt ist,
derart, daß bei einer Drehung jeweils die dem Förderer (9) zugewandte Mitnehmerleiste (57) des Pyramidenstumpf-Förderers
(51) parallel zu der Endfläche des Förderers (9) liegt.
7. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Pyramidenstumpf-Förderer (51 _, 51-)
über die gesamte Breite einerseits von der zu dem Förderer herabreichenden Führungswand (49-, 49-) und andererseits
von der dieser Führungswand gegenüberliegenden Seitenbzw. Führungswand (719 , 71-) abgedeckt ist.
8. Mähdrescher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Seitenwände (49_r 49-, 71 „, 7I1.)
in Richtung auf den tangentialen Einlauf (47», 47,.) konisch
aneinander annähern.
9. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
größeren Basisfläche des Pyramidenstumpf-Förderers (51.)
ein Flügelrad (53.) mit einer zur Drehachse (55) des
Pyramidenstumpf-Förderers etwa senkrecht in Lotrichtung verlaufenden Drehachse (59) vorgesehen ist zum Überführen
des in diesem Bereich des Pyramidenstumpf-Förderers (5I1) angelieferten und umgelenkten Erntegutes in Richtung
auf die Führungswand (49.) des tangentialen Einlaufes (47.) .
10. Mähdrescher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügel (61) des Flügelrades (53.) in ihrem Arbeitsbereich
eine etwa dreieckförmige Form aufweisen, wobei die Dreiecksseiten als konkave Bögen ausgebildet
sind.
11. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Einbringvorrichtung (27.,, 27.)
ein Förderwalzenpaar (81.,, 83.,; 81 ., 83. ) vorgesehen
ist, daß sich die erste Förderwalze (8I3, 81 ) parallel
zur Breitseite des Förderers (9) erstreckt, daß die zweite Förderwalze (83 , 835) oberhalb der ersten
Förderwalze angeordnet ist, und daß diese zweite Förderwalze eine annähernd horizontale Drehachse aufweist, die
in Richtung des Verlaufes der Trommelachse (43) des Tr omme !gehäuse s (23.,, 23.) angestellt ist.
12. Mähdrescher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (8I3, 833; 8I4, 834) in unterschiedlichen
Drehrichtungen angetrieben sind.
13. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (8I3, 833, 8I4, 8S4)
von den von dem tangentialen Einlauf (473, 47.) ausgehenden
Seiten- bzw. Führungswänden (493, 97.,, 713;
494, 9 74, 71.) umkleidet sind.
31351T 8
14. Mähdrescher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die obere FörderwaLze (83,, 83.) umkleidenden
Seitenwände (49-, VI3; 49/' 7^) sich in Richtung des
tangentialen Einlaufes (47.,, 474) konisch aneinander
annähern.
15. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet,daß die Förderwalzen (8I3, 83,; 81., 83.)
der Einbringvorrichtung (27,; 27■) gleichartig aufgebaut
sind und einen Zylindermantel (85) aufweisen, der mit schraubenförmig verlaufenden, etwa senkrecht auf der
Umfangsfläche des Zylinders (85) stehenden Greifblechen (873, 874) versehen ist.
16. Mähdrescher nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbleche (87,, 87.) beginnend von der einen
Seite des Zylinders (85) zunächst bis zur Mitte des Zylinders in einem ersten Schraubensinn (89,, 89.) und
anschließend bis zur anderen Seite"des Zylinders im Gegenschraubensinn (91,, 91.) verlaufen.
17. Mähdrescher nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubenwinkel der einzelnen Schraubengänge (893, 894, 913, 914) der Greifbleche (873, 874) ungefähr
90° beträgt.
18. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 16 und 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schraubengänge (89.,, 91 }
der Greifbleche (873) in der Mitte des Zylinders (85)
der Förderwalzen (81 _, 83-) in einem Winkel ( v·) zusammenstoßen.
19. Mähdrescher nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel { ir) zwischen den beiden Schraubengängen
(893, 913) der Greifbleche (873) etwa 90° beträgt und
in Drehrichtung der jeweiligen Förderwalze (8I3, 833)
gelegen ist.
20. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 16 und 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schraubengänge (89., 91 .)
der Greifbleche (87.) der beiden Förderwalzen (8I4, 83.)
in der Mitte des Zylinders (85) kontinuierlich ineinander übergehen und in Drehrichtung der Walze einen konkaven
Bereich (B) bilden.
21. Mähdrescher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trommelgehäuse (23., 232,
23,, 23j-') im vorderen, dem Förderer (9) zugewandten Bereich
konisch sich nach vorne verlaufend verjüngt (konischer Einlaufteil 39), und daß der tangentiale Ein-
lauf (47.., 47„, 47.,, 47^) sich über die gesamte Länge
dieses konischen Einlaufteiles erstreckt.
22. Mähdrescher nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß im Anschluß an den konischen Einlaufteil (39) das Trommelgehäuse (23) zylindrisch ausgebildet ist.
23. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Einlaufteil (39.., 39.,,
39j.) und der zylindrische Trommelgehäuseteil (41 , 41.,,
4I1-) eine gemeinsame Achse (43) aufweisen.
24. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Trommelgehäuse (23., 233, 23 ')
eine koaxiale Dreschtrommel (25., 253, 25,-') rotiert,
deren Außenkontur der Trommelgehäusekontur angepaßt ist.
25. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 21 und 22., dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (43') des konischen Einlaufteiles
(39„) gegenüber der Achse (43) des zylindrischen
Trommelgehäuseteiles (41 „) um einen Winkel (ß)
in der Horizontalen abgeknickt ist, derart, daß der Winkel zwischen dieser Achse und dem Ende des Förderers (9)
gegenüber dem Winkel zwischen der Achse (43) des zylin-
drischen Trommelgehäuseteiles (41„) und der Breitseite
des Förderers verkleinert wird.
26. Mähdrescher nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß in dem konischen Einlaufteil (39 „) eine ebenfalls
konisch verlaufende Dreschtrommel (25.,") angeordnet ist,
die um die Achse (43') des konischen Einlaufteils rotiert.
27. Mähdrescher nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Dreschtrommel (25") des zylindrischen
Trommelgehäuseteiles (41 „) und die konische Dreschtrommel (25 ") des konischen Einlaufteiles (39„)
von einem gemeinsamen Antrieb (37) angetrieben sind, und daß die Dreschtrommelachsen über ein Knickgelenk (73)
miteinander verbunden sind.
28. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Trommelgehäuse (23.) zylindrisch
ist und eine ebenfalls zylindrische Dreschtrommel (254)
aufnimmt, und daß der tangentiale Einlauf (47.) in die Seitenwand des Trommelgehäuses in dessen vorderen Bereich
einmündet.
3135Π8
29. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiteiliges Troirunelgehäuse (23,-1,
23 ") vorgesehen ist, in denen jeweils eine Dreschtrommel (25c li 255") aufgenommen ist, daß beide Trommelachsen in
einem Winkel (cX,o ) in der Horizontalen gegenüber der
Längsachse (45) des Mähdreschers angestellt sind, daß der tangentiale Einlauf (475) an der ersten Trommel und
der Auswurf am Ende der zweiten Trommel vorgesehen sind, und daß das Auslaufende (99^) des ersten Trommelgehäuses
(23,-) in einen tangentialen Einlauf (101,-) am Anfang des
zweiten Trommelgehäuses (235") einmündet.
30. Mähdrescher nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil des Trommelgehäuses (23^1) als Dreschbereich
und der zweite Teil (23,-") als Trennbereich ausgebildet
ist.
31. Mähdrescher nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anstellwinkel (<ok, ο ) der beiden
Trommelachsen (43, 43") gleich sind.
32. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 29, 30 und 31, dadurch gekennzeichnet, daß die in den beiden Trommelgehäusen
(23 ', 23 ") angeordneten Dresch- bzw. Trenn-
trommeln (25g1, 25 5") von einem gemeinsamen Antrieb (37)
angetrieben sind.
33. Mähdrescher nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dresch- bzw. Trenntrommeln unterschiedliche Drehzahlen aufweisen.
34. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Trommelgehäuse (23^1) mit
einem konischen Einlaufteil (39-) versehen ist, über
dessen Länge der tangentiale Einlauf (475') einmündet.
35. Mähdrescher nacheinem der Ansprüche 1, 2, 3, 4, 21,
und 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Trommelgehäuse (23- bis 23_) auf seiner Innenwandung mit schraubenlinienförmig
angebrachten Leitelementen (L., Lp) versehen
ist, die mit dem Rotor (2S1 bis 25,-) zusammenwirken
und in Drehrichtung des Rtoors (25. bis 255) ansteigend
angeordnet sind, wobei der Steigungswinkel (£.) der
Leitelemente (L.), die sich im Bereich des tangentialen Einlaufs (47. bis 475, 1Or5) befinden, größer ist als
der Steigungswinkel {£. ~) der nachfolgenden Leitelemente
(L2) .
Priority Applications (4)
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| DE3135118A DE3135118C2 (de) | 1981-09-04 | 1981-09-04 | Mähdrescher mit Axialdreschmaschine |
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| DE3135118C2 DE3135118C2 (de) | 1983-12-22 |
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