DE3132123A1 - Ein- oder mehrpoliger schalter fuer gekapselte, druckgasisolierte hochspannungsschaltanlagen - Google Patents
Ein- oder mehrpoliger schalter fuer gekapselte, druckgasisolierte hochspannungsschaltanlagenInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und München VPA 81 P 3758 DE
Ein- oder mehrpoliger Schalter für gekapselte, druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlagen
Die Erfindung bezieht sich auf einen ein- oder mehrpoligen Schalter für gekapselte, druckgasisolierte Hoch-
10- Spannungsschaltanlagen mit jeweils einem stehenden und einem beweglichen Schaltstück, an denen Kontaktteile
zur Führung des Dauerstromes in geschlossenem Zustand und dazu benachbart liegende, getrennte, ring- oder
stiftförmige Lichtbogenelektroden aus abbrennfestem Material angeordnet sind, wobei die abbrennfestt "Achtbogenelektrode
am stehenden Schaltstück über den Dauerstromkontaktteil in Richtung auf das bewegliche Schaltstück
vorspringt.
Ein derartiger Schalter ist aus der DE-OS 29 43 881 bekannt. Bei dem bekannten Trennschalter ist am stehen-.den
Schaltstück der zylindrische Dauerstromkontaktteil von einer abbrennfesten, ringförmigen, schirmartigen
Lichtbogenelektrode umgeben und außerdem ist mittig eine stiftförmige Lichtbogenelektrode mit einem Lichtbogen·
schutzstück aus abbrennfestem Material an der Spitze vorgesehen. Diese abbrennfesten Lichtbogenelektroden
aus kohlenstoffhaltigem Material, wie Graphit, oder aus einer Kupfer-Wolframlegierung springen über den
Dauerstromkontaktteil am stehenden Schaltstück in Richtung auf das bewegliche Schaltstück vor. Das bewegliche
Schaltstück weist in gleicher Weise einen zylindrischen, beweglichen Dauerstromkontaktteil auf, der von einer
ringförmigen, zylindrischen abbrennfesten Lichtbogenelektrode umgeben 1st und in dessen Mitte ebenfalls
eine bewegliche Lichtbogenelektrode mit Lichtbogenschutzstück an der Spitze liegt. Der Antrieb des beweglichen
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Schaltstückes ist so gestaltet, daß beim Einschalten zunächst der Dauerstromkontaktteil die Schaltstrecke
überbrückt und in Eingriff mit dem stehenden Dauerstromkontaktteil
gebracht wird. Erst danach gelangt die etwas zurückgebliebene bewegliche Lichtbogenelektrode mit
geringer Geschwindigkeit zur Anlage an die stehende. Beim Ausschalten wird zunächst der bewegliche Dauerstromkontaktteil
zurückgezogen und erst wenn ein ausreichender Isolierabstand erreicht ist, werden auch die
TO mittigen Lichtbogenelektroden voneinander getrennt, wobei
unter Umständen ein Ausschaltlichtbogen entstehen kann. Die besondere konstruktive Gestaltung der Schaltstücke
und des Antriebes ist bei dem bekannten Trennschalter vorgenommen, um zu verhindern, daß beim Einschalten
die Lichtbogenschutzstücke der mittigen Lichtbogenelektroden durch Stöße beschädigt werden können.
Wird aber ein derartiger Trennschalter, wie vorgesehen, für eine gekapselte, druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage
eingesetzt, so ergibt sich beim Einschalten des Trennschalters auf Spannung die Gefahr, daß zwischen
dem zylindrischen beweglichen Dauerstromkontaktteil und der vorspringenden ringförmigen abbrennfesten Lichtbogenelektrode
am stehenden Schaltstück ein Vorüberschlaglichtbogen zündet, ehe die beiden Dauerstromkontaktteile
miteinander in Eingriff gelangen. Dies bedeutet, daß der bewegliche Dauerstromkontaktteil durch Lichtbogenfußpunkte
beschädigt werden kann, wodurch die Einschalthäufigkeit des Trennschalters begrenzt wird, weil
der Dauerstromkontaktteil augewechselt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen als Trenn- oder Erdungsschalter einsetzbaren Schalter für
gekapselte, druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlagen mit einfachem Aufbau zu schaffen, bei dem der bewegliche
Dauerstromkontaktteil nicht vom Vorüberschlaglichtbogen beschädigt werden kann.
- &- VPA 81 P 3758 DE
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung ein ein- oder mehrpoliger Schalter der eingangs beschriebenen
Art so ausgebildet, daß bei der Einschaltbewegung zuerst der kürzeste, den Vorüberschlag auslösende
Abstand nur zwischen den abbrennfesten Lichtbogenelektroden auftritt und daß danach der Dauerstromkontaktteil
am beweglichen Schaltstück nur mit dem Dauerstromkontaktteil am festen Schaltstück zur Stromführung zusammenwirkt.
Es ist also eine strikte, während des gesamten Schaltweges wirksam bleibende, räumliche Trennung
zwischen den abbrennfesten Lichtbogenelektroden und den Dauerstromkontaktteilen vorgenommen, derart, daß
zuerst nur die bewegliche abbrennfeste Lichtbogenelektrode sich der stehenden Lichtbogenelektrode auf einem - im
Zünden eines Vorüberschlaglichtbogens möglichen kurzen Abstand nähern kann, der bewegliche Dauerstromkontaktteil
aber stets viel weiter entfernt bleibt. Dadurch bildet sich der Vorüberschlaglichtbogen nur zwischen
den abbrennfesten Lichtbogenelektroden aus, so daß die
Oberfläche der Dauerstromkontaktteile nicht durch Auswirkungen des Lichtbogens beschädigt werden kann. Ein
Auswechseln der Dauerstromkontakte ist somit auch bei großer Schalthäufigkeit nicht mehr notwendig.
Es ist zweckmäßig, zwischen der abbrennfesten Lichtbogenelektrode und dem Dauerstromkontaktteil am beweglichen
Schaltstück einen Schirm aus weitgehend lichtbogenbeständigem Isolierstoff anzuordnen. Dieser schützt
den Dauerstromkontaktteil des beweglichen Schaltstücks
durch Abdeckung zusätzlich gegen die Wirkung des Vorüberschlagslichtbogens,
der sich nur zwischen den abbrennfesten Lichtbogenelektroden bilden kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
ergibt sich bei einem messerförmigen, beweglichen Schaltstück,
wenn die abbrennfeste Liclitbogenelektrode auf der vorderen Stirnseite des beweglichen Schaltstücks
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angeordnet ist und die am stehenden Schaltstück liegende
abbrennfeste Lichtbogenelektrode sich in kurzem Abstand zu dem beweglichen abbrennfesten Kontaktteil über die
Schaltstrecke erstreckt, die zwischen dem Zünden des Vorüberschlaglichtbogens bis zum Eingriff der Dauer-.
Stromkontaktteile liegt. Die Fußpunkte des Vorüberschlaglichtbogens
bleiben somit auf einen Bereich des messer-" förmigen beweglichen Schaltstücks beschränkt, der nicht
in Eingriff mit dem festen Dauerstromkontaktteil kommt.
Mit Vorteil kann die Stromzuführung zu der am stehenden Schaltstück angeordneten abbrennfesten Lichtbogenelektrode
so geführt sein, daß die beim Vorüberschlaglichtbogen entstehende Strombahn eine von den Dauerstromkontaktteilen
weggerichtete Schleife bildet. Dann wird der Vorüberschlaglichtbogen durch elektrodynamische
Kräfte von den Dauerstromkontaktteilen weggeblasen. Soll zur Löschung des Vorüberschlaglichtbogens
eine Berührung der abbrennfesten Lichtbogenelektroden stattfinden, so empfiehlt es sich, eine von ihnen gefedert
zu lagern.
Im folgenden sei die Erfindung noch anhand der in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Fig. 2 bis 5 zeigen jeweils
schematisch Längsschnitte durch den Schalter in verschiedenen Einschaltstellungen; die Fig. 1 zeigt,
ebenfalls schematisch, eine Seitenansicht eines Schalters mit angedeuteten verschiedenen Schaltstellungen
des beweglichen Schaltstückes.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen schnellschaltenden
Erdungsschalter zum Einsatz in einer gekapselten, insbesondere metallgekapselten, mit SFg druckgasisolierten
Hochspannungsschaltanlage, dessen schwenkbar auf einer Antriebswelle 1 angeordnetes bewegliches Schaltstück
als Messer ausgebildet ist. Das bewegliche Schaltstück
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weist einen als Dauerstromkontaktteil 3 wirkenden Bereich auf, der unterhalb der vorderen Stirnseite k des Messers
liegt und in der Einschaltstellung, wie sie links liegend strichpunktiert angedeutet ist, in Eingriff mit dem
Dauerstromkontaktteil 5 des stehenden Schaltstückes 6 gelangt. Dieses besteht außerdem noch aus dem Kontaktträger
7 und der abbrennfesten Lichtbogenelektrode 8 entweder aus kohlenstoffhaltigem Material, wie Graphit,
oder aus einer Kupfer-Wolframlegierung.
Auch am beweglichen Schaltstück 2 ist auf der vorderen
Stirnseite k eine abbrennfeste Lichtbogenelektrode 9 aus entsprechendem Material angeordnet, die während
der Einschaltbewegung des beweglichen Schaltstu " es 2
von der rechts liegend strichpunktiert angedeuteten
Ausschaltstellung nach dem Durchlaufen der erforderlichen Isolierstrecke zuerst in kurzem Abstand vor der
Stirnfläche 10 der feststehenden abbrennfesten Lichtbogenelektrode 8 vorbeiläuft, so daß zwischen beiden
beim Einschalten auf Spannung ein Vorüberschlaglichtbogen 11 zündet. Die Länge der abbrennfesten Lichtbogenelektrode
8 ist so gewählt, daß von dem Zünden des Vorüberschlaglichtbogens 11 bis zum Eingreifen der Dauerstromkontakte
3 und 5 ineinander der kurze Abstand zwischen den abbrennfesten Lichtbogenelektroden 8 und 9 erhalten
bleibt, so daß nur hier der Vorüberschlaglichtbogen 11
stehen kann und somit ein übergreifen auf die Dauerstromkontaktteile 3 bzw. 5 vermieden wird.
Die Stromzuführung über den Kontaktträger 7 zu der abbrennfesten
Lichtbogenelektrode 8 am stehenden Schaltstück 6 ist so gewählt, daß durch den Vorüberschlaglichtbogen
11 die in der Fig. 1 gestrichelt angedeutete Stromschleife 17 untersteht, die vom Bereich der Dauerstromkontaktteile
3, 5 weggerichtet ist. Ein auf der vorderen Stirnseite k des beweglichen Schaltstückes 2
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an der abbrennfesten Lichtbogenelektrode 9 angeordneter
Schirm 12 aus weitgehend lichtbogenbeständigem Isolierstoff deckt außerdem den Bereich des Dauerstromkontaktteiles
3 gegen den Vorüberschlaglichtbogen 11 ab.
Durch diese besondere konstruktive Ausbildung des Schalters ist sichergestellt, daß der Dauerstromkontaktteil
3 des beweglichen Schaltstückes 2 nicht durch Auswirkungen eines Lichtbogens beim Vorüberschlag beschä-TO
digt werden kann, weil eine strikte räumliche Trennung beider Kontaktbereiche während der ganzen Einschaltbewegung
gegeben ist. Der kürzeste Abstand tritt zuerst nur zwischen den abbrennfesten Lichtbogenelektroden
8 bzw. 9 auf.
In der Fig. 3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt, bei dem für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen beibehalten wurden. Hier ist das bewegliche
Schaltstück 2 sowohl im Bereich des Dauerstrom-' kontaktteiles 3 als auch im Bereich der abbrennfesten
Lichtbogenelektrode 9 rohrförmig ausgebildet. Die abbrennfeste Lichtbogenelektrode 9 ist hier ebenfalls
an der vorderen Stirnseite 4 des beweglichen Schaltstückes 2 angeordnet und auf ihrer Innenseite liegt
der ebenfalls zylindrisch ausgebildete Schirm 12 aus lichtbogenbeständigem Isolierstoff, der langer als die
abbrennfeste Lichtbogenelektrode 9 ist.
Das stehende Schaltstück 6 besteht aus einem als Dauerstromkontaktteil
5 ausgebildeten Lamellenkontakt, der von einer rohrförmigen, abbrennfesten Lichtbogenelektrode
8 umgeben ist, die in Richtung auf das bewegliche Schaltstück 2 über den stehenden Dauerstromkontaktteil
5 hervorspringt. Bei der Einschaltbewegung, deren Richtung durch einen Pfeil angedeutet ist, nähert sich das bewegliche Schaltstück 2 dem stehenden Schaltstück 6 und
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bei einem gewissen kurzen Abstand zwischen der abbrennfesten Lichtbogenelektrode 8 und 9 tritt beim Einschalten
auf Spannung die Zündung des Vorüberschlaglichtbogens 11 auf. Dabei schützt der Schirm 12 die im Innenraum liegenden
Dauerstromkontaktteile 3,5 gegen die Einwirkung des Vorüberschlaglichtbogens 11, wie Strahlung und
Spratzen. Der Lamellenkontakt, der den Dauerstromkontaktteil 5 des stehenden Schaltstückes 6 bildet, gelangt
schließlich in Eingriff mit der Innenwand des rohrförmigen
TO Dauerstromkontaktteiles 3 des beweglichen Schaltstückes 2,
wodurch der Vorüberschlaglichtbogen 11 kurzgeschlossen wird und erlischt. Da zwischen diesen in Eingriff miteinander
gelangenden Flächen keinerlei Lichtbogen aufgetreten ist, kann ein derartiger Schalter sehr hc „ Schalt-
\5 zahlen ohne Beschädigung der Dauerstromkontakte 3 und 5
erreichen.
Die Fig. 4 und 5 zeigen ein weiteres, etwas abgewandeltes
Ausführungsbeispiel, bei dem ebenfalls für gleiche Teile gleiche Bezugszahlen beibehalten wurden. Hier
besteht das stehende Schaltstück 6 aus einem den Dauerstromkontaktteil 5 bildenden Lamellenkontakt mit innenliegender
Kontaktfläche, der von einem Zylinder 13
umgeben ist, auf dessen vorderer Stirnfläche 14 die ringförmig ausgebildete, stehende, abbrennfeste Lichtbogen,
elekrode 8 angeordnet ist. Das bewegliche Schaltstück 2 besteht aus einem außenliegenden Rohr 15, das auf seiner
vorderen Stirnfläche 16 die abbrennfeste Lichtbogenelektrode 9 trägt. Ihre Innenfläche ist durch einen
zylindrischen Schirm 12 aus lichtbogenbeständigem Isolierstoff abgedeckt. Im Innern des Rohres 15 liegt -weiterhin
der den Dauerstromkontaktteil 3 des beweglichen Schaltstückes 2 bildende Schaltstift.
Während des in Fig. 4 dargestellten EinschaltVorganges
bewegt sich zunächst das Rohr 15 mit der abbrennfesten
-X- VPA 81 P 3758 DE
Lichtbogenelektrode 9 auf das stehende Schaltstück 6 zu, bis infolge der anstehenden Spannung zwischen beiden
abbrennfesten Lichtbogenelektroden 8 und 9 der Vorüberschlaglichtbogen 11 zündet. Dessen Auswirkungen auf
den Innenraum sind durch den innenliegenden zylindrischen Schirm 12 verhindert. Außerdem treibt eine nach außen
gerichtete Stromschleife den Vorüberschlaglichtbogen noch zusätzlich vom Innenraum weg. Danach bewegt sich
der innenliegende Schaltstift, der den Dauerstromkontaktteil 3 bildet, verzögert auf das stehende Schaltstück
zu, bis es in Eingriff (Figur k) mit dem dortigen als
Lamellenkontakt ausgebildeten Dauerstromkontaktteil 5 gelangt und der Vorüberschlaglichtbogen erlischt. Auch
hier ist durch die räumliche Trennung zu den abbrennfesten Lichtbogenelektroden 8 und 9 vermieden, daß die
Dauerstromkontaktteile 3 bzw. 5 durch Lichtbogenauswirkungen beschädigt werden können.
5 Patentansprüche
5 Figuren
5 Figuren
Leerseite
Claims (5)
- VPA 81 P 3758 DEPatentansprüche(Y) Ein- oder mehrpoliger Schalter für gekapselte, druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlagen mit jeweils einem stehenden und einem beweglichen Schaltstück, an denen Kontaktteile zur Führung des Dauerstromes in geschlossenem Zustand und dazu benachbart liegende, getrennte, ring- oder stiftförmige Lichtbogenelektroden aus abbrennfestem Material angeordnet sind, wobei die abbrennfeste Lichtbogenelektrode am stehenden Schaltstück über den Dauerstromkontaktteil in Richtung auf das bewegliche Schaltstück vorspringt,dadurch gekenn zeichnet , daß bei der Einschaltbewegung zuerst der kürzeste, den Vorüberschlag auslösende Abstind nur zwischen den abbrennfesten Lichtbogenelektroden (8,9) auftritt; und daß danach der Dauerstromkontaktteil (3) am beweglichen Schaltstück (2) nur mit dem Dauerstromkontaktteil (5) am stehenden Schaltstück (6) zur Stromführung zusammenwirkt.
- 2. Ein- oder mehrpoliger Schalter nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der abbrennfesten Lichtbogenelektrode (9) und dem Dauerstromkontaktteil (3) am beweglichen Schaltstück (2) ein Schirm (12) aus weitgehend lichtbogenbeständigem Isolierstoff angeordnet ist.
- 3. Ein- oder mehrpoliger Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem messerförmigen beweglichen Schaltstück (2) die abbrennfeste Lichtbogenelektrode (9) auf der vorderen Stirnseite (4) angeordnet ist und daß die am stehenden Schaltstück (6) liegende abbrennfeste Lichtbogenelektrode (8) sich in"kurzem Abstand zu der in Einschalt-VPA 81 P 3758 DE bewegung befindlichen abbrennfesten Lichtbogenelektrode (9) über die Schaltstrecke erstrecket, die zwischen dem Zünden des Vorüberschlaglichtbogens (11) bis zum. Eingriff der Dauerstromkontaktteile (3,5) liegt.
- 4. Ein- oder mehrpoliger Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zu der am stehenden Schaltstück (6) angeordneten abbrennfesten Lichtbogenelektrode (8) so geführt ist, daß die beim Vorüberschlaglichtbogen (11) entstehende Strombahn eine von den Dauerstromkontaktteilen (3,5) weggerichtete Schleife bildet.
- 5. Ein- oder mehrpoliger Schalter nach Anspruch 1 oder 3," dadurch gekennzeichnet, daß eine •J5 der abbrennfesten Lichtbogenelektroden (8,9) gefedert gelagert ist und die andere beim Einschalten berührt.
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| DE19813132123 DE3132123A1 (de) | 1981-08-11 | 1981-08-11 | Ein- oder mehrpoliger schalter fuer gekapselte, druckgasisolierte hochspannungsschaltanlagen |
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| DE19813132123 DE3132123A1 (de) | 1981-08-11 | 1981-08-11 | Ein- oder mehrpoliger schalter fuer gekapselte, druckgasisolierte hochspannungsschaltanlagen |
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