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DE3131762A1 - Elektromagnetisches hubankerrelais - Google Patents

Elektromagnetisches hubankerrelais

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DE3131762A1
DE3131762A1 DE19813131762 DE3131762A DE3131762A1 DE 3131762 A1 DE3131762 A1 DE 3131762A1 DE 19813131762 DE19813131762 DE 19813131762 DE 3131762 A DE3131762 A DE 3131762A DE 3131762 A1 DE3131762 A1 DE 3131762A1
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DE
Germany
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coil
core
relay according
yoke
permanent magnets
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Application number
DE19813131762
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English (en)
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DE3131762C2 (de
Inventor
Bruno 8067 Petershausen Jägle
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Siemens AG
Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Priority to DE19823201136 priority patent/DE3201136A1/de
Publication of DE3131762A1 publication Critical patent/DE3131762A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/22Polarised relays
    • H01H51/2209Polarised relays with rectilinearly movable armature
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/20Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Hubankerrelais
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Hubankerrelais mit einer mindestens eine Wicklung aufweisenden Spule, einem innerhalb der Spule angeordneten Kern sowie einem außerhalb der Spule angeordneten Joch, wobei der Kern und das Joch relativ zueinander in Axialrichtung der Spule bewegbar sind und der bewegliche Teil mit mindestens einem beweglichen Kontaktelement gekoppelt ist.
  • Hubankermagnetsysteme eignen sich wegen der linearen Bewegung ihres Ankers gut zum Antrieb von Brückenkontaktsätzen. Bekannte Relais dieser Art besitzen jedoch neutrale Magnetsysteme, die nur ein monostabiles Schaltverhalten aufweisen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Relais der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß es mit wenigen einfachen Teilen aufgebaut werden kann, wobei durch Einsatz eines polarisierenden Dauermagneten eine Ansteuerung mit Impulsen möglich wird und wobei bei der gleichen Grundkonzeption auf einfache Weise entweder ein bistabiles oder ein mono stabiles Schaltverhalten erzeugt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das mindestens dreischenkelige Joch sich mit einem Mitte telteil neben der Spule erstreckt und an beiden Stirnseiten der Spule mit zwei Polschenkeln jeweils einem Arbeitsluftspalt gegenüber dem Kern bildet, daß im Spulenkörper mindestens eine Magnetkammer mit einem Dauermagneten vorgesehen ist, dessen Polarisierung zwischen dem Kern und dem Joch gerichtet ist, und daß neben der Spule ein Kontaktsatz mit parallel zur Spulenachse bewegbaren Kontaktelementen angeordnet ist.
  • Das erfindungsgemäße Relais besitzt also ein polarisiertes Magnetsystem mit wenigen einfachen Teilen, die bei der Montage untereinander und mit dem Kontaktsatz durch Stecktechnik verbunden werden können. Dabei kann das Joch die Spule in Form eines Rahmens umgeben, wobei der Kontaktsatz an einer offenen Seite des Rahmens angeordnet ist. In einer anderen Ausführungsform kann das Joch bügelförmig ausgebildet sein und im Bereich der jeweils einen Dauermagneten enthaltenden Spulenflansche jeweils seitliche Flußbleche besitzen.
  • Um die Magnetkräfte auf dem Anker möglichst gleichmäßig einwirken zu lassen und die Reibung bei der linearen Schaltbewegung möglichst zu vermindern, ist es außerdem zweckmäßig, die Dauermagnete paarweise jeweils symmetrisch zur Spulenachse anzuordnen. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Dauermagnete senkrecht zur Spulenachse polarisiert sind. Diese Dauermagnete sind zweckmäßigerweise jeweils in einer Magnetkammer in einem Spulenflansch angeordnet.
  • Trägt die Spule nur eine Wicklung, so liegt die I4agnetkammer zweckmäßigerweise an einem Ende der Spule neben der Wicklung. Zweckmäßig ist aber auch eine Anordnung, bei der der Spulenkörper zwei in Axialrichtung versetzte Wicklungen trägt, zwischen denen in einem Mittelflansch ein oder mehrere Magnetkammern vorgesehen sind.
  • In weiterer Ausgestaltung des Relais kann beispielsweise der im Spuleninneren angeordnete Kern als beweglicher Anker dienen, wobei ein Kontaktbetätigungsschieber über einen senkrecht zur Spulenachse verlaufenden Mitnehmer an den Kern angekoppelt ist. In diesem Fall ist es zweckmäßig, daß der Spulenkörper zwei in Axialrichtung versetzte und durch einen Mittelflansch getrennte Wicklungen trägt, wobei der Mittelflansch eine radiale Ausnehmung für den als Zapfen ausgebildeten Mitnehmer aufweist.
  • In einer anderen Ausgestaltung kann aber auch der Kern mit der Spule fest verbunden sein und einen gemeinsamen beweglichen Anker bilden, wobei ein Kontaktschieber mit dem Spulenkörper verbunden ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der Kontaktschieber unmittelbar einstückig am Spulenkörper angeformt sein kann, so daß eine getrennte Fertigung entfällt. In diesem Fall kann der Kern auch im Spulenkörper eingebettet sein. Da dann der Kern nicht in den Spulenkörper eingesteckt werden muß, kann er an seinen Engen mit vergrößerten Polflächen versehen sein, wodurch der magnetische Widerstand der Arbeitsluftspalte verringert wird. Weiterhin ist aber auch eine Ausführungsform möglich, bei der das die Spule umgreifende Joch als beweglicher Anker ausgebildet und mit einem Kontaktschieber verbunden ist.
  • In einer Abwandlung des Magnetsystems können aber auch an beiden Spulenenden jeweils stirnseitig Dauermagnete angeordnet sein, deren gleichnamige Pole jeweils den Polschenkeln des Joches zugewandt sind. Bei dieser Ausführung ist es besonders leicht möglich, durch unterschiedliche Entmagnetisierung der Dauermagnete ein mono stabiles Schaltverhalten zu erreichen. Die Dauermagnete sind in diesem Fall zweckmäßigerweise ringförmig ausgebildet. Sie können parallel zur Spulenachse polarisiert sein, wobei die den Stirnseiten der Spule abgewandten Polflächen über je ein Flußleitstück an den Kern gekoppelt sind. Es ist aber auch möglich, daß die Dauermagnete jeweils eine gekrümmte Polarisierungsrichtung aufweisen, wobei die der Stirnseite der Spule abgewandten Polflächen unmittelbar dem Kern zugewandt sind. Bei dieser Ausführungsform sind die stirnseitigen Polflächen der Dauermagnete zweckmäßigerweise gegenüber den Kernpolflächen jeweils etwas zurückgesetzt, um ein Kleben des Ankers zu vermeiden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 und 2 ein Relais mit einem bistabil gepolten Magnetsystem mit beweglichem Kern in zwei Ansichten, Fig. 3 eine Abwandlung des Relais von Fig. 1, wobei der Kern zusammen mit der Spule als beweglicher Anker dient, Fig. 4 eine Ausführungsform mit beweglichem Joch, Fig. 5 und 6 eine abgewandelte Ausführungsform mit beweglichem Joch, Fig. 7 eine weitere Abwandlung gegenüber Fig 6, Fig. 8 eine weitere Ausführungsform mit beweglicher Spule, Fig. 9 eine Anordnung zum Abgleich der Magneten in einem Relais nach Fig. 5.
  • Das in den Fig. 1 und 2 in zwei Halbschnitten dargestellte Relais besitzt einen Spulenkörper 1 mit zwei stirnseitig angeformten Flanschen 2 und 3 sowie einem mittleren Flansch 4, der zwei gegenüberliegende Magnetkammern 5 und 6 mit jeweils einem Dauermagneten 7 und 8 enthält. Auf dem Spulenkörper sind beiderseits des Mittelflansches 4 zwei Wicklungen 9 und 10 aufgebracht.
  • Innerhalb des Spulenkörpers ist entlang der Spulenachse ein zylinderförmiger Kern 11 angeordnet, der in Axialrichtung beweglich ist und damit die Funktion eines Ankers erfüllt. Er bildet mit seinen beiden stirnseitigen Polflächen 12 und 13 jeweils einen Arbeitsluftspalt 14 bzw. 15 gegenüber einem rahmenförmigen Joch 16, welches den Spulenkörper umgibt. Dieses Joch könnte aber auch in Form eines Bügels entsprechend Fig. 3 ausgebildet sein.
  • Der bewegliche Kern 11 besitzt in der Mitte im Bereich des Flansches 4 eine Bohrung 17, in die ein Mitnehmerzapfen 18 eingesteckt ist, welcher seinerseits mit einem Kontaktschieber 19 verbunden ist. Eine Ausnehmung 20 im Mittelflansch 4 des Spulenkörpers ermöglicht, daß der Mitnehmerzapfen die Linearbewegung des Kerns 11 mitmacht und damit über den Schieber 19 und den daran angeformten Träger 21 die im Träger angeordneten Kontaktbrücken 22 betätigt. Die Kontaktbrücken 22 sind im Träger 21 durch Andruckfedern 23 vorgespannt, um bei Betätigung des Relais mit den nicht dargestellten Gegenkontakten den erforderlichen Kontaktdruck zu erzeugen. Weitere Einzelheiten des Kontaktsatzes einschließlich der Gegenkontakte sind nicht dargestellt, da der Kontaktsatz als solcher als bekannt vorausgesetzt und deshalb nicht weiter beschrieben wird.
  • Das Relais nach Fig. 1 ist bistabil aufgrund des von den Magneten 7 und 8 erzeugten Dauerflußkreises. Der Flußverlauf im einzelnen ist in Fig. 1 eingezeichnet. Dabei zeigen die ausgezogenen Linien jeweils den Dauermagnetfluß D' während die gestrichelten Linien den Verlauf des jeweiligen Steuerflusses QS darstellen. Dabei verläuft der Dauermagnetfluß jeweils vom Pol N der Dauermagnete 7 und 8 über die Spulenkörperstege 4a und 4b zum beweglichen Kern 11, wo er sich teilt und entgegengesetzt in Axialrichtung zu den Arbeitsluftspalten 14 und 15 verläuft und sich dann über das Joch 16 und die kleinen Luftspalte 24 bzw. 25 an den Polen S der Dauermagnete wieder schließt. Durch die beiden symmetrischen Dauermagnetkreise erreicht man eine Kräftekompensation auf dem beweglichen Kern. Dadurch wird die Reibkraft stark reduziert, die beim Einsatz nur eines Magneten ansonsten entstehen lfurde. Der Steuerfluß bS verläuft jeweils in Axialrichtung des beweglichen Kerns 11 und schließt sich beiderseits über das Joch 16. In den Arbeitsluftspalten 14 und 15 überlagern sich jeweils Steuerfluß und Dauermagnetfluß, und zwar jeweils in einem der Arbeitsluftspalte gleichsinnig und im anderen gegensinnig, so daß der bewegliche Kern jeweils in dem Arbeitsluftspalt angezogen wird, in dem die Flüsse addiert werden.
  • Fig. 3 zeigt eine Abwandlung des Relais, wobei auch ein den Kontaktsatz tragender Grundkörper 26 mit dargestellt ist. In diesem Grundkörper 26 sind feste Gegenkontakte 27 verankert, außerdem zwei Spulenanschlüsse 28. In dem Grundkörper 26 ist ein Kontaktbrückenträger 29 beweglich gelagert, in welchem die bereits erwähnten Kontaktbrücken 22 angeordnet und durch Andruckfedern 23 vorgespannt sind.
  • Bei Bewegung des Trägers 29 werden die Kontaktbrücken 22 an die Gegenkontakte 27 angedrückt.
  • Das Magnetsystem von Fig. 3 besitzt einen beweglichen Anker, der von der Spule und dem Kern gemeinsam gebildet wird. Der Spulenkörper 31 trägt in diesem Fall eine Wicklung 32, die an einer Seite von dem Flansch 33 und an der anderen Seite von dem vergrößerten Flansch 34 begrenzt wird. In diesem Flansch 34 sind einander gegenüberliegend zwei Magnetkammern 35 mit jeweils einem Magnet 36 (nur einer zu sehen) angeordnet ist. Im Spulenkörper 31 ist ein Kern 37 fest angeordnet, beispielsweise eingespritzt, der an seinen beiden Enden vergrößerte Polflächen 38 und 39 besitzt, die dem Joch 40 gegenüberliegen und mit diesem Arbeitsluftspalte 41 und 42 bilden. Das Joch 40 ist in diesem Fall bügelförmig gestaltet und besitzt neben den stirnseitigen Polschenkeln 43 und 44 zwei seitliche Flußbleche 45, die den Spulenflansch 34 einschließen und jeweils an einer Polfläche der Dauermagnete 36 anliegen.
  • Mit seinen Polschenkeln 43 und 44 ist das Joch zwischen Schultern 46 und 46'des Grundkörpers steckbar befestigt.
  • Der Flußverlauf ist hier ähnlich wie beim Relais nach Fig. 1, wobei lediglich die Dauermagnete aus der Mitte der Spule an ein Ende verschoben sind. Bei Erregung wird anstelle des Kerns nunmehr die gesamte Einheit von Kern und Spule bewegt.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Abwandlung, wobei nunmehr die Spule 51 samt dem Kern 52 fest mit einem Grundkörper (nicht dargestellt) verbunden ist, während das bügel förmige Joch 53 beweglich ist und als Anker dient. Die Spule trägt in diesem Fall wieder beispielshalber zwei Wicklungen 54 und 55, zwischen denen in zwei Magnetkammern zwei Dauermagnete 56 ähnlich wie in Fig. 1 angeordnet sind. Das Joch 53 besitzt zwei seitliche Flußlappen 57, die jeweils einem Dauermagnetpol gegenüberliegen und bei Bewegung des Joches seitlich an diesen vorbeigleiten.
  • Außerdem ist das Joch durch Einstecken zwischen zwei Stegen 58 mit einem Schieber 59 gekoppelt, um die Linearbewegung beim Schalten des Relais auf einen nicht weiter dargestellten Kontaktsatz zu übertragen.
  • Die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele enthielten jeweils Dauermagnete, welche parallel zueinander zwischen Kern und Joch geschaltet waren, so daß sich ihre Dauermagnetflüsse in den Arbeitsluftspalten jeweils gleichsinnig überlagerten. Somit handelte es sich dabei um reine bistabile Magnetsysteme, die allenfalls durch konstruktive Maßnahmen, wie ungleiche Polflächen an den Arbeitsluftspalten, monostabil machen ließen. Im folgenden werden Ausführungsbeispiele beschrieben, bei denen durch andere Anordnung der Dauermagnete und durch gezielten Abgleich ein monostabiles Schaltverhalten erreicht werden kann.
  • In den Fig. 5 und 6 ist wiederum ein Relais dargestellt, bei dem das Joch beweglich-ist und als Anker dient. Das Relais enthält einen Spulenkörper 61 mit einer Wicklung 62 und zwei Spulenflanschen 63 und 64. In diesen Spulenflanschen ist jeweils eine stirnseitig offene, ringförmige Magnetkammer 65 bzw. 66 zur Aufnahme je eines Dauermagneten 67 bzw. 68 vorgesehen. Im Spulenkörper ist ein Kern 69 befestigt, der stirnseitig jeweils einen Arbeitsluftspalt 70 bzw. 71 gegenüber den Polschenkeln 72 und 73 des Joches 74 bildet. Die Dauermagnete 67 und 68 sind jeweils parallel zur Spulenachse und zueinander entgegengesetzt polarisiert, so daß sie jeweils gleichnamige Pole den Jochpolschenkeln 72 und 73 zuwenden. Die jeweils entgegengesetzten Polflächen der Dauermagnete 67 und 68 sind über jeweils ein ringförmiges Flußleitstück 75 bzw. 76 an den Kern 69 gekoppelt. Diese Flußleitstücke 75 und 76 werden bei der Montage auf den Kern aufgesteckt und in die jeweilige Magnetkammer 65 bzw. 66 eingeschoben. Danach werden die ebenfalls ringförmigen Dauermagnete 67 und 68 ebenfalls auf den Kern 69 aufgesteckt. Entsprechend der Erregung des Relais fuhrt das Joch 74 lineare Schaltbewegungen aus, die über die Schultern 77 auf einen Schieber 78 und den nicht weiter dargestellten Kontaktsatz übertragen werden.
  • Der Verlauf der Magnetflüsse ist in Fig. 6 eingezeichnet, wobei wieder wie vorher der Verlauf des Dauermagnetflusses mit ausgezogenen Linien, der Verlauf des Steuerflusses mit mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Aufgrund der sich ergebenden Flußrichtungen können die beiden Dauermagnete 67 und 68 definiert und wahlweise unterschiedlich abgeglichen werden, wodurch sich auch unterschiedliche Ansprechcharakteristiken ergeben. Da die beiden Dauermagnete 67 und 68 jeweils unmittelbar eine Polfläche zu einem der Arbeitsluftspalte besitzen, läßt sich so ein monostabiles Schaltverhalten einstellen, indem der eine Dauermagnet gegenüber dem anderen mehr geschwächt wird.
  • Eine Abwandlung gegenüber Fig. 6 zeigt die ausschnittweise Darstellung von Fig. 7. Hierbei ist ein Dauermagnet 79 verwendet, dessen eine Polfläche dem Jochpolschenkel 72 und dessen andere Polfläche direkt dem Kern 69 zugewandt ist. Damit entfällt ein eigenes Flußleitstück. Für diese Ausführung wird entweder ein Dauermagnet mit gekrümmter Vorzugsrichtung oder ein Dauermagnet aus isotropem Magnetmaterial verwendet.
  • Fig. 8 zeigt wiederum eine Ausführungsform, bei der die Spule mit dem Kern zusammen beweglich ist und als Anker dient. Dabei ist das Joch 81 über Nasen 82 am Grundkörper 83 befestigt. Die Spule trägt im Spulenkörper 84 einen Kern 85 und in stirnseitig offenen Magnetkammern jeweils einen Dauermagneten 86 bzw. 87 mit zugehörigen Flußleitstücken 88 und 89 ähnlich Fig. 5. An den Spulenflanschen 90 und 91 sind Fortsätze 92 und 93 angeformt, welche als Kontaktschieber dienen und die beweglichen Kontaktbrücken 94 und 95 mit den festen Gegenkontakten 96 und 97 in Kontakt bringen. Auch hierbei kann ein monostabiles Schaltverhalten durch unterschiedliche Aufmagnetisierung der Dauermagnete 86 und 87 erreicht werden.
  • Fig. 9- zeigt die Anordnung zum definierten Abgleich einer Dauermagnetanordnung nach Fig. 6 oder 8. Dabei werden Entmagnetisierungspolschuhe 98 und 99 jeweils von außen an die Jochpolschenkel 72 und 73 angelegt. Die beiden Dauermagnete 67 und 68 sind voll aufmagnetisiert. Nunmehr wird zunächst der Magnet 67 definiert geschwächt, indem ein Nordpol des Entmagnetisierungspolschuhs 98 dem gleichnamigen Pol des Dauermagneten 67 gegenübergestellt wird. Am Dauermagneten 68 liegt entsprechend ein Südpol des Entmagnetisierungspolschuhes 99 gegenüber. Nachdem der Dauermagnet 67 in definierter Weise geschwächt wurde, werden die Entmagnetisierungspolschuhe 98 und 99 umgepolt, so daß nunmehr dem Dauermagneten 68 ein gleichnamiger Nordpol gegenübersteht und ihn in der gewünschten Weise schwächt. Auf diese Weise läßt sich die Ankerhaltekraft für jeden Arbeitsluftspalt definiert einstellen. Sie kann in beiden Arbeitsluftspalten gleich sein, wenn ein bistabiles Relais geschaffen werden soll, und sie kann unterschiedlich zur Schaffung eines monostabilen Relais gehalten werden.
  • Wie aus Fig. 6 hervorgeht, bewirken die den Jochpolschenkeln 72 und 73 gegenüberliegenden Polflächen der Dauermagnete 67 bzw. 68 jeweils eine Anziehungskraft auf diese; diese unmittelbar gegenüberliegenden Polflächen werden vom Erregerfluß nicht durchflossen und dadurch nicht kompensiert. Somit setzt sich die gesamte Polfläche für den Dauermagnetkreis zusammen aus der durch den Erregerfluß kompensierbaren Kernpolfläche 69a bzw. 69b und der durch den Erregerfluß nicht kompensierbaren Magnetpolfläche 67a bzw. 68a. Um eine sichere Anlage zwischen der Kernpolfläche 69a und dem Jochpolschenkel 72 zu erhalten, ist es deshalb zweckmäßig, daß die Magneten 67 und 68 gegenüber der Kernpolfläche zurückgesetzt sind, so daß in jedem Fall ein Luftspalt 67b bzw. 68b auch beim Anliegen des Kerns am Jochpolschenkel verbleibt. Das gleiche gilt auch für die Ausfuhrung nach Fig. 7 und 8.
  • 19 Patentansprüche 9 Figuren

Claims (19)

  1. Patentansprüche 0 Elektromagnetisches Hubankerrelais mit einer mindestens eine Wicklung aufweisenden Spule, einem innerhalb der Spule angeordneten Kern sowie einem außerhalb der Spule angeordneten Joch, wobei der Kern und das Joch relativ zueinander in Axialrichtung der Spule bewegbar sind und der bewegliche Teil mit mindestens einem beweglichen Kontaktelement gekoppelt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das mindestens dreischenklige Joch (16, 40, 53, 74) sich mit einem Mittelteil neben der Spule (1, 31, 51, 61, 84) erstreckt und an beiden Stirnseiten der Spule mit zwei Polschenkeln (16a, 16b, 44, 45, 72, 73) jeweils einen Arbeitsluftspalt gegenüber dem Kern bildet, daß im Spulenkörper (1, 31, 61) mindestens eine Magnetkammer (5, 6, 35, 65, 66) mit einem Dauermagneten (7, 8, 36, 56, 67, 68, 79, 86, 87) vorgesehen ist, dessen Polarisierung zwischen dem Kern und dem Joch gerichtet ist, und daß neben der Spule ein Kontaktsatz (26) mit parallel zur Spulenachse bewegbaren Kontaktelementen (22) angeordnet ist.
  2. 2. Relais nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e ic h n e t , daß das Joch die Spule (1) in Form eines Rahmens (16) umgibt, und daß der Kontaktsatz (22, 26, 27) an einer offenen Seite des Rahmens (16) angeordnet ist.
  3. 3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Joch (40) bügelförmig ausgebildet ist und im Bereich der einen Dauermagnet (36, 56) enthaltenden Spulenflansche (34) jeweils seitliche Flußbleche (57) besitzt.
  4. 4. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zumindest zwei Dauermagnete (7, 8) symmetrisch zur Spulenachse angeordnet sind.
  5. 5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Dauermagnete (7, 8, 36, 56) senkrecht zur Spulenachse polarisiert sind.
  6. 6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Spulenkörper (31) in einem Flansch (34) neben der Wicklung (32) die Dauermagnete (36) trägt.
  7. 7. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Spulenkörper (1) zwei in Axialrichtung versetzte Wicklungen (9, 10) trägt, zwischen denen in einem Mittelflansch (4) ein oder mehrere Magnetkammern (5, 6) mit Dauermagneten (7, 8) angeordnet sind.
  8. 8. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kern (11) als beweglicher Anker dient und daß ein Kontaktbetätigungsschieber (19) über einen senkrecht zur Spulenachse verlaufenden Mitnehmer (18) an den Kern angekoppelt ist.
  9. 9. Relais nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Spulenkörper zwei in- Axialrichtung versetzte, durch einen Mittelflansch (4) getrennte Wicklungen (9, 10) trägt und daß der Mittelflansch (4) eine radiale Ausnehmung (20) für den als Zapfen ausgebildeten Mitnehmer (18) aufweist.
  10. 10. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kern (37) mit der Spule (31, 32) zusammen einen beweglichen Anker bildet, wobei ein Kontaktschieber fest mit dem Spulenkörper (31) verbunden ist.
  11. 11. Relais nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Kontaktschieber (24, 25) einstückig am Spulenkörper angeformt ist.
  12. 12. Relais nach Anspruch 10 oder 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kern (37) im Spulenkörper eingebettet ist.
  13. 13. Relais nach einem der Ansprüche 10 bis 12, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kern (37) im Bereich der Spulenflansche (33, 34) gegenüber dem Innendurchmesser des Spulenkörpers (31) vergrößerte Polflächen (38, 39) besitzt.
  14. 14. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Joch (53) als beweglicher Anker ausgebildet und unmittelbar mit einem Kontaktschieber (59) verbunden ist.
  15. 15. Relais nach einem der-Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an beiden Spulenenden jeweils stirnseitig Dauermagnete (67, 68, 79, 86, 87) angeordnet sind, deren gleichnamige Pole jeweils den Polschenkeln (72, 73, 81) zugewandt sind.
  16. 16. Relais nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e-n n z e i c h n e t , daß die Dauermagnete (67, 68, 79, 86, 87) ringförmig ausgebildet sind.
  17. 17. Relais nach Anspruch 15 oder 16, d a d u'r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Dauermagnete (67, 68, 86, 87) parallel zur Spulenachse polarisiert sind, wobei die den Stirnseiten der Spule abgewandten Polflächen über je ein Flußleitstück (75, 76, 88, 89) an den Kern (69, 85) gekoppelt sind.
  18. 18. Relais-nach Anspruch 15 oder 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Dauermagnete (79) eine gekrümmte Polarisierungsrichtung aufweisen, wobei die der Stirnseite der Spule abgewandten Polflächen dem Kern (69) zugewandt sind.
  19. 19. Relais nach einem der Ansprüche 14- bis 16, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die stirnseitigen Magnetpolflächen (67a, 68a) gegenüber den Polflächen (69a, 69b) des Kerns (69) jeweils zurückgesetzt sind.
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