DE3131763A1 - "amplitudenmodulations-detektor" - Google Patents
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Description
AMPLITUDENMODULATIONS-DETEKTOR
Die Erfindung betrifft einen Amplitudenmodulations-Detektor,
kurz AM-Detektor, und insbesondere einen AM-Detektor, dessen
Ausgangsgleichkomponente konstant ist.
Es ist bei einem AM-Detektor erwünscht, daß ein Ausgangssignal
erzeugt wird, dessen Gleichspannungskomponente stets konstant ist. Dadurch wird es nicht nur möglich, den Aufbau eines Audiofrequenzverstärkers
(AF-Verstärkers) zu vereinfachen, sondern auch Rauschen zu beseitigen, das zum Zeitpunkt der Umschaltung
von Frequenzbändern oder beim Umschalten -von oder zu anderen Quellen wie einem Frequenzmodulation r-Detektor oder einem Bandgerät
auftritt ., das mit dem AM-Detektor in einem Gerät vereinigt ist. Das Rauschen tritt aufgrund einer plötzlichen Änderung der
Gleichspannungskomponente in Eingangssignal» zu dem AF-Verstärker auf.
Daher erfordern herkömmliche AM-Signal-Radioempfanger (AM-Empfanger)
AF-Ver stärker, die einen breiten Pegelbereich verfügbar haben für das Eingangssignal von den AM-Detektoren. Insbesondere
verwenden herkömmliche mehrbändige AM-Empfänger oder Kombiruitionsgeräte
mit AM-Empfangsabschnitt und einem Abschnitt einer anderen Signalquelle wie einem Bandgerät Entkopplungskondensatoren,
die vor den AF-Verstärkern angeschlossen sind.
Entkopplungskondensatoren sind jedoch im Falle von integrierten Schaltungen (IC) schwierig herzustellen.
30
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen AM-Detektor anzugeben, der ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Gleichkomponente
konstant ist.
Insbesondere soll ein AM-Detektor angegeben, aer direkt, ohne
Entkopplungskondensator, mit einem Verstärkerabschnitt verbindbar ist.
S · »Μ
-4-
Gemäß der Erfindung ist der AM-Detektor versehen mit (a) einer
AM-Erfassungseinrichtung, die abhängig von einem ersten, und
einem zweiten Eingangssignal ein konstantes Gleichpegel-Ausgangssignal
aufrechterhält, wobei das erste Signal das AM-Signal ist,
und (b) eine: Rückkopplungseinrichtung, die mit dem Ausgang der
Erfassungseinrichturtr verbunden ist zum Vergleichen des Ausgangsgleichpegels
der Erfassungseinrichtung mit einem Bezugssignalpegel zum Erzeugen des zweiten Signals.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausfiührungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen herkömmlichen AM-Detektor,
Fig. 2 eine Darstellung von Ausgangssignalen des AM-Detektor s gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines AM-Detektors gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Darstellung von Eingangs- und AusgangsSignalen
des AM-Detektors gemäß Fig. 3,
Fig. 5 ausführlich ein Schaltbild des AM-Detektors gemäß Fig. 3 und
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines anderen Äusführungsbeispiels
der Erfindung.
Horkönimliche AM-Detektoren, gegenüber denen die Krfindunq ei no
Verbesserung darstellt, enthalten eine Eingangssignalquelle 10, wie einen Zwischenfrequenzverstärker (ZF-Verstärker), einen
Koppeltransformator 12 und eine Erfassungsdiode 14. Ein AM-Signal S- wird von der Eingangssignalquelle 10 der Erfassungsdiode
14 über den Koppeltranformator 12 zugeführt. Das AM-Signal besteht
aus einem Zwischenfrequenzsignal (Z"F-Signal) , das durch ein Audiofrequenzsignal (AF-Signal) moduliert ist. Das AM-Signal
wird durch die Erfassungsdiode 14 so erfaßt, daß ein gleichgerichtetes
Signal des AM-Signals am Ausgangsanschluß 16 auftritt,
der mit der Erfassungsdiode 14 verbunden ist. .Eine
wx ra ZF-Frequenzkomponente in dem gleichgerichteten Signal über einen
Kondensator 18 im Bypass geführt ., der zwischen dem Ausgangs-
anschluß 16 und einem Bezugspotentialanschluß 20 angeschlossen
ist, so daß ein Ausgangssignal am Ausgangsanschluß 16 ein Signal ist, das aus der AF-Signalkomponente und eine Gleichkomponente
zusammengesetzt ist. Das Ausgangssignal hat typisch den
in Fig. 2 dargestellten Verlauf, wobei die Kurve Sx einen niederpegeligen
Zustand und die Kurve SH einen hochpegeligen Zustand
zeigen. Der Pegelzustand des Ausgangssignals schwankt abhängig
von einer Amplitudenpegelschwankung des ZF-Signals. Das
niederpegelige Ausgangssignal S+ besteht aus dem durch S7. bezeichneten
AF-Signal und einer durch V L bezeichneten Gleichkomponente.
Andererseits besteht das hochpegelige Ausgangssignal S„ aus dem AF-Signal S, und einer anderen Gleichkomponente
V„.
ti
ti
Der AM-Detektox. gemäß Fig. 1 besitzt einige Begrenzungen wie
sie erläutert werden. Zunächst muß die Erfassungsperiode 14
sehr gute Linearität der Durchlaß-Eingangsspannungs/Ausganqsstrom-Charakteristik
besitzen oder es wird das Ausgangssignal in einem Augenblick" verzerrt, in dem das AM-Signal relativ
groß ist. Weiter muß ein AF-Verstärker, der dem AM-Detektor
folgt, ebenfalls hohe Eingangskapazität besitzen oder muß mit dem AM-Detektor über einen Entkopplungskondensator verbunden
sein, der kaum als IC ausgebildet werden kann.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines AM-Detektors gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer Eingangssignalquelle
10, einer Erfassungsdiode 14 und einem Gleichspannungsvergleicher 22. Die Eingangssignalquelle/beispielsweise ein ZF-Verstärker
10, ist mit der Anode der Erfassungdiode 14 verbunden.
Die Kathode der Erfassungsdiode 14 ist nicht nur mit dem
Ausgangsanschluß 16 verbunden sondern auch mit einem Eingang
des Gleichspannungsvergleichers 22 wie beispielsweise einem Gleichsignalverstärker 22. Der Gleichsignalverstärker 22 ist
an seinem anderen Eingang mit einer Bezugsspannungsquelle 24 verbunden, und ist an seinem Ausgang mit dem Verbimdungspunkt
26 zwischen dem ZF-Verstärker 10 und der Erfassungsdiode 14
-6-über eine Lastimpedanz 28 für den ZF-Verstärker 10 verbunden.
Das AM-Signal mit der ZF-Frequenz wird von dem ZF-Verstärker
10 der Erfassungsdiode 14 zugeführt, so daß das gleichgerichtete Signal des AM-Signals am Äusgangsanschluß 16 auftritt.
Eine ZF-Frequenzkomponente in dem gleichgerichteten Signal wird über einen Kondensator 18 im Bypass geführt, der zwischen der
Kathode der Erfassungsdiode 14 und dem Bezugspotentialanschluß angeschlossen ist. . Das Ausgangssignal am Äusgangsanschluß 16
besteht aus einer AF-Signalkomponente S, und einer Gleichkomponente
V, wie das in Fig. 4 dargestellt ist. Die Gleichkomponente V wird dem Gleich .signalverstärker 22 zugeführt und der Bezugsspannung VR der Bezugsspannun-gsquelle 24 verglichen. Der Gleichsignalverstärker
22 gibt ein Gleichausgangssignal VQ abhängig von einer Differenz zwischen der Bezugsspannung VR und der
Gleichkomponente V des gleichgerichteten Signals ab. Eine AF-Frequenzkomponente,
die zum Ausgang des Gleichsignalverstärkers 22 leckt, wird über einen Kondensator 30 im Bypass geführt, der
zwischen dem Ausgang des Glexchsignalverstärkers 22 und dem Bezugspotentialanschluß
20 angeschlossen ist. Folglich wird die Erfassungsdiode 14 mit dem AM-Signal und der Gleichkomponente
V0 zusammen versorgt. Deshalb ist die Gleichkomponente V
eine Spannung, die aus de» gleichgerichteten Spannung des AM—
Signals selbst und dem Ausgangsgleichsignal VQ zusammengesetzt
ist.
Wenn sich das AM-Signal mit seinem Pegel ändert, ändert sich die
Gleichkomponente V, weil~die gleichgerichtete Spannung des AM-Signals
sich selbst ändert. Dann ändert sich die Gleichkomponente Vq des Glexchsignalverstärkers 22 mit der Gleichkomponente V,
jedoch entgegengesetzt dazu. Das heißt, wenn das AM-Signal in seinem Pegel zunimmt, nimmt der Gleichpegel am Verbindungspunkt
26 ab, weil das Ausgangsgleichsignal VQ abhängig von der Zunahme
der Gleichkomponente V abnimmt. Folglich arbeitet das Ausgangsgleichsignal VQ zum Unterdrücken der Änderung der Gleichkomponente
V. Als Ergebnis wird die Gleichkomponente V auf einem
to 6> A * O
— 7 —
Wert gehalten, der der gleiche wie der der Bezugsspannung V^ ist,
trotz der Pegeländerung des AM-Signals. Deshalb besitzt das Ausgangssignal
der Erfassungsdiode 14 stets eine konstante π I ei cn-,
komponente V, die auf der Bezugsspannung VR gehalten ist. u.jt;
Ausgangsgleichsignal V« des Gleichsignalverstärkers 22 wird
einem Verstärkungsregler-Anschluß 32 (AGC-Anschluß 32) des ZF-Verstärkers
10 unter Verwendung der Änderung des Ausgangsgleichsignals VQ zugeführt.
Die Unterdrückungsrate der Änderung der Gleichkomponente ist eine Funktion des Schleifengewinns bzw, der Schleifenverstärkung
G einer Gegenkopplungsschleife aus der Erfassungsdiode 14
und dem Gleichsignalverstärker 22 und ergibt sich gemäß:
K = 1/6 ,
wobei K die Unterdrückungsrate der Änderung der Oleichkomnononte
ist. Die Schleifenverstärkung ist eine Funktion des übertragungs- bzw. Übergangsleitwerts gm des Gleichsignalverstärkers
22 und ergibt sich zu;
n „ Zo - Zi
G = gm zo-^zT '
G = gm zo-^zT '
wobei Zo die Ausgangsimpedanz des ZF-Verstärkers 10 und Zi die
Eingangsimpedanz der Erfassungsdiode 14 sind,,
Folglich ergibt sich die Unterdrückungsrate K gemäß:
v: - ι ic - 1 Zo + Zi
* " l/t3 " gm Zo-Zi '
30
Die Unterdrückungsrate K ist zweckmäßigerweise sehr klein, jedoch
verursacht eine zu kleine Rate K, daß die Schleife sehr schlecht bzw. ungünstig schwingt. Deshalb wird die Rate K zweckmäßigerweise
zwischen 1/10 und 1/100 bzw. zwischen 20 dB und 40 dB gewählt-
Fig. 5 zeigt ein ausführliches Schaltbild des AM-Detektors gemäß
<. -Φ » ■ 0
-8-
Fig. 3, wobei sich jedoch einige Abschnitte etwas unterscheiden. Der ZF-Verstärker 10 besteht aus zwei Differenzverstärkern 40
und 42. Der erste Differenzverstärker 40 enthält drei NPN-Transistoren
44, 46 und 48, von denen zwei (44 und 46) emitterseltig miteinander verbunden sind und der andere (48)kollektorseitig
mit den Emittern der ersten beiden Transistoren 44 und 46 verbunden ist. Die Transistoren 44 und 46 sind basisseitig mit
Eingangsanschlüssen 50 und 52 verbunden zum Anpassen an einen ZF-Umsetzer (nicht dargestellt) und kollektorseitig an den positiven
Spannungsquellenanschluß 54 über Kollektorlasten 56 bzw. 58. Der Tansistor 48 ist emitterseitig mit dem Bezugspotenitalanschluß
20 über einen Widerstand 60 verbunden und ist basisseitig mit einer Konstantspannungs-Versorgungsschaltung
62 verbunden. Die Konstantspannungs-Versorgungsschaltung 62 enthält
eine Diode 64, die anodenseitig mit dem positiven Spannungsquellenanschluß
54 über einen Widerstand 66 und kathodenseitig mit dem Bezugspotentialanschluß 20 über einen Widerstand
68 verbunden ist.
Der zweite Differenzverstärker 42 enthält ebenfalls drei NPN-Transistoren
70, 72 und 74, von denen zwei (70 und 72) emitterseitig miteinander verbunden sind, wobei der andere (74) kollektorseitig
mit den Emittern der beiden ersteren Transistoren 70 und 72 verbunden ist. Die Transistoren 70, und 72 sind basisseitig
mit dem ersten Differenzverstärker 40 bzw. dem Kollektoren der Transistoren 44 und 46 verbunden und sind kollektorseitig
mit dem positiven Spannungsquellenanschluß 54 direkt, wie der Transistor 70, oder über eine Stromspiegelschaltung78,
wie der Transistor 72 verbunden. Der Transistor 74 ist emitterseitig
mit dem Bezugspotentialanschluß 20 über einen Widerstand 76 und basisseitig mit der Konstantspannungs-Versorgungsschaltung
60 verbunden.
Die Stromspiegelschaltung 78 enthält eine Diode 80, die in Durchlaßrichtung zwischen den Kollektor des Transistors 72 und
dem positiven Spannungsquellenanschluß 54 geschaltet ist, und
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O O ΟΛΟ« O * S>
5ÜO ■* Ö O ββ Ο« β« ί·'
-9-
einen PNP-Transistor 82, dessen Emitter/Basis-Strecke parallel
zur Diode 80 geschaltet ist. Der Kollektor des Transistors 82 bildet einen Ausgangsanschluß des ZF-Verstärkers 10.
Mit dem ZF-Verstärker 10 ist die Erfassungödiode 14 verbunden.
Die Erfassungsdiode 14 ist kathodenseitig mit dem Kollektor des Transistors 82 und anodenseitig mit dem Ausgangsanschluß 16
über einen Pufferverstärker 84 verbunden.
Der Pufferverstärker 84 enthält drei NPN-Transistoren 86, 88 und 90, einen PNP-Transistor 92 und eine Diode 94. Zwei NPN-Transistoren
86 und 88 sind basisseitig mit der Erfassungsdiode 14 bzw. dem Ausgangsanschluß 16 verbunden und sind miteinander
wie ein Differenzverstärker verbunden. Der weitere NPN-Transistor 90 ist kollektorseitig mit den Emittern der Transistoren
86 und 88 verbunden und ist emitterseitig mit dem Bezugspotentialanschluß 20 über einen Widerstand 96 und ist basisseitig
mit der Konstantspannungs-Versorgungsschaltung 62 verbunden. Die Diode 94 und der PNP-Transistor 92 sind miteinander
nach Art einer Stromspiegelschaltung verbunden und bilden eine aktive Last des Differenzverstärkers durch die Transistoren
86 und 88. Die Basis des Transistors 86 ist mit dem Bozuqspotentialanschluß
20 über einen Kondensator 98 verbunden und die Basis des Transistors 88 ist mit dessen Kollektor gekoppelt
und mit dem Ausgangsanschluß 16 über ein Tiefpaßfilter 100 verbunden
.
Der Ausgangsanschluß 16 ist mit dem Kollektor des NPN-Transistors 22 als Gleichspannungsvergleicher verbunden. Der Transistor 22
ist emitterseitig mit dem Bezugspotentialanschluß 20 über einen Widerstand 24 als BezugsSpannungsquelle verbunden. Ein Kollektor
des Transistors 22 ist mit dem Verbindungspunkt 26 zwischen dem ZF-Verstärker 10 und der Erfassungsdiode 14 über die LC- Abstimmschaltung
28 als Last des zweiten Differenzverstärkers 42 im ZF-Verstärker 10 verbunden und ist auch mit dem Bezuqspotentialanschluß
20 über einen Kondensator 30 verbunden. Der Kollek-
tor des Transistors 22 ist weiter mit der Basis des NPN-Transistors
32 als Verstärkungsregler- bzw. AGC-Schaltung für den ZF-Verstärker 10 verbunden. Der Transistor 32 ist emitterseitig
mit dem Emitter des Transistors 60 im ersten Differenzverstärker 40 verbunden.
Der AM-Detektor gemäß Fig. 5 arbeitet, wie folgt. Ein von einem
Hochfrequenzsignal umgesetztes ZF-Signal wird über die Eingangsanschlüsse 50 und 52 gelegt und durch ersten und zweiten Dif-
ferenzverstärker 40 und 42 verstärkt. Dann wird das verstärkte ZF-Signal an die Erfassungsdiode 14 angelegt und durch die Erfassungsdiode
14 gleichgerichtet. Eine AF-Signalkomponente besitzt
eine Hüllkurve aus negativen Halbzyklen des ZF-Signals, das an der Anode der Erfassungsdiode 14 auftritt, wobei jedoch
die ZF-Frequenzkomponente des gleichgerichteten ZF-Signals durch den Kondensator 98 im Bypass geführt ist. Das AF-Signal wird
zum Ausgangsanschluß 16 nach Verstärkung im Pufferverstärker 84
geführt, wobei irgendwelche leckenden ZF-Frequenzkomponenten mittels des Tiefpaßfilters 100 entfernt werden.
.
Ein Ausgangssignal am Ausgangsanschluß 16 wird dem Gleichspannungsvergleicher
oder -transistor 22 zugeführt und durch diesen verarbeitet. Das heißt, der Transistor 22, der in Form eines
Emitterfolger-Verstärkers angeschlossen ist, verstärkt das Ausgangssignal,
das seiner Basis zugeführt ist, im Vergleich zu seinem Emitterpotential, das durch einen Spannungsabfall über
den Widerstand 24 erzeugt ist. Eine verstärkte AF-Signalkomponente am Kollektor des Transistors 22 wird über den Kondensator
30 im Bypass geführt. Daher wird ein Kollektorpotential, das in Beziehung zu der Differenz zwischen dem Emitterpotential und
dem Basispotential steht, an den Verbindungspunkt 26 zwischen dem ZF-Verstärker 10 und der Erfassungsdiode 14 über die LC-Abstimmschaltung
28 angelegt. Als Ergebnis wird die Gleichspannungskomponente des Ausgangssignals am Ausgangsanschluß 16 auf
eine konstante Spannung durch Wirkung der Gegenkopplung durch den Transistor 22 gesteuert.
O e Of) A «
OC O0 β &<* *
iii Ii O »ft «
-11-
Die konstante Gleichspannung Vc ergibt sich gemäß:
VC = X22 ' R24 + VBE22
mit I22 = Gleichstrom durch den Transistor 22,
R24 = Wi^erstandswert des Widerstands 24,und
VBF22 = Basis/Emit'ter~Spannung des Transistors 22. Der
Gleichstrom I-- ist gleich einem Gleichstrom durch die Diode 80
oder den Transistor 72 des zweiten Differenzverstärkers 42.
Gleichströme durch die Transistoren 70 und 72 sind zueinander gleich und werden beide vom Transistor 74 zugeführt. Daher kann
der Gleichstrom I22 wie folgt unter Verwendung des Gleichstroms
I74 durch den Transistor 74 ausgedrückt werden:
I22 = I74/2 .
Folglich ergibt sich aus der Gleichung (1)s
I74 ' R24
VC~ 2 +VBE22 (2)-
Der Gleichstrom I74 kann konstant eingestellt werden, weil der
Transistor 74 als Konstantstromquellenschaltung arbeitet. Die Basis/Emitter-Spannung VBp22 ist aufgrund der allgemeinen Merkmale
von Transistoren nahezu konstant und beträgt etwa 0,7 V wie bei einem Siliziumtransistor. Deshalb kann die Gleichspannunq
V in dem Ausgangssignal auf einen konstanten Wert eingestellt werden trotz der Amplitudenpegelschwankung des ZF-Signals vom
ZF-Verstärker 10.
Das Kollektorpotential des Transistors 22 ändert sich jedoch abhängig
von Ämplitudenpegelschwankungen des ZF-Signals derart, daß das sich ändernde Kollektorpotential des Transistors 22 dem
AGC-Transistor 32 zugeführt werden kann.
Fig. 6 zeigt eine Weiterbildung des ΛΜ-DetGktors in ninoni Blockschaltbild,
das sich von dem gemäß Fig. 3 dadurch unterscheidet,
daß das Ausgangssignal des Gleichspannungsvergleichers 22 direkt
dem Verbindungspunkt 26 zugeführt wird und die Last 28 zwischen diesem und der Bezugspotentxalguelle 20 geschaltet ist.
Selbstverständlich sind noch andere Ausführungsformen möglich.
Der Patentanwalt
Claims (4)
- Ansprücheι 1.jAmplitudenmodulations-Detektor (AM-Detektor) mit einem konstanten Gleichpegel-Ausgangssignal zum Erfassen der Audiokomponente eines AM-Signals,
gekennzeichnet durcheine AM-Erfassungseinrichtung (14), die abhängig von einem ersten und einem zweiten Eingangssignal ein konstantes Gleichpegel-Ausgangssignal aufrechterhält, wobei das erste Signal das AM-Signal ist, undeine Rückkopplungseinrichtung (22, 24, 28), die mit dem Ausgang der Erfassungseinrichtung (14, 26) verbunden ist, um den Ausgangsgleichpegel der Erfassungseinrichtung (14, 26) mit einem Bezugssignalpegel zu vergleichen zum Erzeugen des zweiten Signals. - 2. AM-Detektor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß die AM-Erfassungseinrichtung ein Hüllkurvendetektor ist. - 3= AM-Detektor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,daß die Rückkopplungseinrichtung weiter eine tastschaltung enthält. - 4. AM-Detektor mit einem Gleichpegel-Ausgangssignal zum Erfassen der Audiokomponente eines AM-Signals, gekennzeichnet durch,eine Schaltungsanordnung mit einem Eingang und einem Ausgang auf unterschiedlichen Gleichpegeln, wobei die Schaltungseinrichtung abhängig von erstem und zweitem Eingangssignal den ausgangsseitigen Gleichpegel konstant hält, einen Synchrondetektor zum Erfassen der Audiokomponente desÄM-Signals zur Erzeugung des ersten Signals und eine Rückkopplungseinrichtung, die mit dem Ausgang der Erfassungseinrichtung verbunden ist zum Vergleichen des Ausgangsgleichpegels der Erfassungsanrichtung mit einem Bezugssignalpegel zum Erzeugen des zweiten Signals.
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