DE3129760A1 - Terminal mit tastenfeld und anzeigeeinrichtungen zur verbindung mit einem rechner, insbesondere ueber telefonleitungen - Google Patents
Terminal mit tastenfeld und anzeigeeinrichtungen zur verbindung mit einem rechner, insbesondere ueber telefonleitungenInfo
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Description
HOEGER,
PATENTANWÄLTE UHLANDSTRASSE 14 ο ■ D 7000 STUTTGART 1
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A 44 766 b Anmelder: I/O Corporation
k -177 233 Wilshire Boulward
22. Juli 1981 Santa Monica, CaI. 90401
USA
Terminal mit Tastenfeld und Anzeigeeinrichtungen zur Verbindung mit einem
Rechner, insbesondere über Telefonleitungen
Die Erfindung betrifft ein Terminal, das mit einem Tastenfeld ausgestattet ist, an dem der Benutzer Informationen
eingeben kann und welches ausserdem Anzeigeeinrichtungen
aufweist, mit deren Hilfe sowohl eingetastete Informationen wie auch vom Rechner empfangene
Informationen dargestellt werden.können.
Die Verbindung zwischen dem Terminal und einem der Datenverarbeitung dienenden Rechner erfolgt dabei
typischerweise über Telefonleitungen; die Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Terminals sind jedoch
diesbezüglich nicht beschränkt. Es kann vielmehr auch in Verbindung mit Funkstrecken und anderen Ubertragungseinrichtungen
eingesetzt werden.
Terminals mit Möglichkeiten zum Datenaustausch sind bekannt. Bisher haben die Bemühungen,derartige Terminals
klein und billig auszubilden jedoch nur begrenzten Erfolg gehabt. Ausserdem sind bisher bei den Versuchen,
ein derartiges Terminal so auszubilden, dass es auch durch ungeübte Personen leicht bedient werden
kann, keine grossen Erfolge zu verzeichnen. Beispielsweise bestehen bisher bei kleinen, kompakten
und billigen Terminals mit geringer Anzeigekapazität erhebliche Einschränkungen hinsichtlich der Verständlichkeit
der angezeigten Informationen. Es versteht
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sich, dass derartige Terminals geübten'Benutzern das
Arbeiten erschweren und für ungeübte Benutzer völlig unbrauchbar sind.
Ausgehend vom Stande der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Terminal mit Tastenfeld und
Anzeige anzugeben, bei dem die Informationen in sehr gut verständlicher Weise angezeigt werden können. .
Diese Aufgabe wird durch ein Terminal mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch Terminals mit den
Merkmalen der übrigen Ansprüche gelöst.
Es ist ein Vorteil eines Terminals gemäß der Erfindung, dass sowohl Informationen über ankommende und
abgehende Nachrichten als auch Informationen über den Betriebsablauf mit sehr guter Verständlichkeit
angezeigt werden können. Weiterhin ist es ein Vorteil, dass die Informationsdarstellung auf unterschiedliche
Arten erfolgen kann, wobei die genannten Vorteile auch dann erreichbar sind, wenn an sich nur
eine begrenzte, geringe Anzeigekapazität zur Verfügung steht.
Vorteilhaft ist es ferner, dass ein Terminal gemäß der Erfindung in Ausgestaltung derselben ein automatisches
direktes Anwählen einer Telefonleitung ermöglicht, insbesondere aufgrund eines gespeicherten Vorrats
von Telefonnummern, wobei insbesondere keine zwischengeschalteten akkustischen Koppler oder anderen
Koppler benötigt werden.
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Ein entscheidender Vorteil der Erfindung ist ferner darin zu sehen, dass sie den Bau von Terminals ermöglicht,
die kompakt und relativ billig sind und die
mit handelsüblichen Komponenten aufgebaut werden können.
mit handelsüblichen Komponenten aufgebaut werden können.
Dabei wird erfindungsgemäß auch das Problem gelöst, die verschiedenen Daten so zu verarbeiten, dass ein
Terminal mit den vorstehend beschriebenen Vorteilen verwirklicht werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besitzt ein
Terminal gemäß der Erfindung eine Anzeigeeinheit mit mehreren Zeichenstellen und ein Tastenfeld, welches
neben verschiedenen Steuertasten sehr ähnlich wie
bei einer Schreibmaschine einen vollständigen Satz
alphanumerischer Zeichentasten umfaßt. Ein solches
Terminal kann eine Verbindung mit einem entfernt
aufgestellten Rechner bzw.Wirtsrechner herstellen,
und zwar üblicherweise über Telefonleitungen, wobei dann Botschaften zwischen dem Benutzer des Terminals und dem Rechner ausgetauscht werden können.
bei einer Schreibmaschine einen vollständigen Satz
alphanumerischer Zeichentasten umfaßt. Ein solches
Terminal kann eine Verbindung mit einem entfernt
aufgestellten Rechner bzw.Wirtsrechner herstellen,
und zwar üblicherweise über Telefonleitungen, wobei dann Botschaften zwischen dem Benutzer des Terminals und dem Rechner ausgetauscht werden können.
Die Erfindung befaßt sich weiterhin mit der Handhabung
der anzuzeigenden Zeichen. Dabei kann im sog. Split Screen-Betrieb gearbeitet werden, wobei eine Meldung
vom Rechner an einer Stelle der Anzeigeeinheit
und . eine vom Benutzer eingegebene Information an
einer anderen Stelle beginnt. Wenn der Benutzer dabei eine Nachricht eingibt, während gerade eine Nachricht des Rechners angezeigt wird, wird die Anzeigeeinheit so gesteuert, dass die Nachricht des Rechners weiter angezeigt,und zwar zumindest in dem Um-
und . eine vom Benutzer eingegebene Information an
einer anderen Stelle beginnt. Wenn der Benutzer dabei eine Nachricht eingibt, während gerade eine Nachricht des Rechners angezeigt wird, wird die Anzeigeeinheit so gesteuert, dass die Nachricht des Rechners weiter angezeigt,und zwar zumindest in dem Um-
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fang» in dem dies bei der Länge der vom Benutzer eingegebenen
Nachricht gerade noch möglich ist. Bei dem erfindungsgemäßen Terminal wird also eine Nachricht
des Rechners so lange wie möglich, zumindest teilweise zusammen mit den Zeichen angezeigt, die vom Benutzer
eingegeben werden. Wenn kein Platz mehr vorhanden, ist, um sowohl die Nachricht des Rechners
wie auch dievSenutzer eingegebene Nachricht anzuzeigen,
löscht das Terminal automatisch schrittweise in der gleichen Folge Zeichen der Rechnernachricht,in
der Zeichen der Benutzernachricht eingegeben werden.
Eine weitere Variante der Anzeigemöglichkeiten bei dem erfindungsgemäßen Terminal besteht darin, dass
eine vom Rechner empfangene Nachricht im wesentlichen
sofort erscheint bzw. sprunghaft aufleuchtet, so dass hier von einer Sprung- oder-Pop -Anzeige gesprochen
werden kann. Andererseits werden Nachrichten, die zu lang sind, um auf einmal von der Anzeige angezeigt zu
werden, in der Weise dargestellt, dass zunächst im Rahmen der Kapazität der Anzeigeeinheit eine Sprungdarstellung
erfolgt und dann automatisch zu einer Laufschrift-Darstellung bzw. Scroll-Darstellung übergegangen
wird, um den Rest der Nachricht anzuzeigen. Im Terminal werden somit die Möglichkeiten der Sprunganzeige
und der Laufschriftanzeige in selektiver Weise kombiniert. Die vorstehend erläuterte' Art der Handhabung
der Darstellung der verschiedenen Informationen erfolgt bei dem erfindungsgemäßen Terminal selbst
dann, wenn nur eine einzige Anzeigezeile mit einer begrenzten Anzahl von Zeichenstellen zur Verfügung
steht. Dabei werden Rechnermeldungen, beispielsweise beginnend von dem äussersten linken Ende der zellenförmigen
Darstellung angezeigt, während Benutzernach-
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richten vom rechten Ende der Anzeigezeile her eingegeben
werden. Die vom Benutzer eingegebene Information wird also schrittweise als Laufschrift nach links
vorgeschoben^ wobei jeweils das letzte Zeichen am rechten Ende der Anzeigezeile eingegeben wird. Diese
Laufschrifteingabe einer Nachricht durch den Benutzer
beeinträchtigt die Anzeige einer Rechnernachricht oder einer anderen zuvor eingegebenen Nachricht am linken
Ende der Anzeigezeile normalerweise nicht.· Wenn jedoch die Anzeigezeile im Laufschriftbetrieb von rechts her
so weit nach links gefüllt ist, dass die eingegebene Nachricht auf die Nachricht auf der linken der Anzeigezeile
trifft, dann werden alle angezeigten Informationen im Laufschriftbetrieb nach links verschoben,
wobei bei jedem Schritt jeweils die Anzeige des zuletzt an der äussersten linken Stelle befindlichen
Zeichens verloren geht. Besonders vorteilhaft ist es dabei, dass die Laufschriftgeschwindigkeit in Ausgestaltung
der Erfindung vom Benutzer beliebig geändert werden kann. Ausserdem kann der Benutzer die Darstellung
neuer Informationen an der Anzeige unterbrechen und neu einleiten. Die Steuerung des Terminals durch
den Benutzer erfolgt dabei in.einer Weise, dass keine Zeichen vom Wirtsrechner verloren gehen.
Ein Merkmal der Erfindung, welches mit der vorstehend erläuterten Handhabung der darzustellenden Daten
eng verknüpft ist, stellt dabei eine sog. "kinetische Interpunktion" dar, aufgrund welcher Informationsdaten
und Informationen über Programmabläufe dem Benutzer mit optischen und akustischen Hinweissignalen
übermittelt werden, die der besseren Verständlichkeit dienen. Dabei besteht eine bevor-
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zugte Möglichkeit darin, ein oder mehrere angezeigte
Zeichen durch ein Blinken hervorzuheben. Beispielsweise kann man ein Fragezeichen am Ende einer von
dem Rechner an den Benutzer ausgegebenen Frage blinken' bzw. periodisch aufleuchten lassen. Diese oder
andere Möglichkeiten ein oder mehrere Zeichen blinken zu lassen, informieren den Benutzer darüber, dass
das Terminal oder ein- damit verbundener Rechner eine Antwort oder eine andere Eingabe vom Benutzer erwarten.
Bei der erfindungsgemäßen kinetischen Interpunktion besteht ferner die Möglichkeit, bei der Laufschriftdarstellung
einerNachricht Interpunktions-Pausen einzufügen. Dabei wird bei der Laufschriftdarstellung
einer Nachricht auf der Anzeigeeinheit zwischen zwei bestimmten Worten der Nachricht ein zusätzliches
Zeitintervall vorgesehen, ähnlich wie dies bei einem Gespräch zwischen zwei Personen der Fall ist, die
an den Stellen, an denen ein Interpunktionszeichen stehen würde, eine natürliche;Pause machen. Eine entsprechende
Pause kann sowohl in Abhängigkeit von Rechnerbefehlen als auch einfach in Abhängigkeit
von der Interpretation eines vom Rechner empfangenen Stromes von anzuzeigenden Zeichen erfolgen. Gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform sind die Interpunktionspausen
in Abhängigkeit von der Art der Nachricht und der, insbesondere vom Benutzer wählbaren,
Laufschriftgeschwindigkeit unterschiedlich lang.
Ein weiteres Element der erfindungsgemäßen kinetischen
Interpunktion besteht in einem umfangsreichen
Satz von miteinander verknüpften Ton-Hinweisen, die das Terminal in Abhängigkeit von unterschiedlichen
Operationen erzeugt. Viele dieser Operationen ent-
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sprechen dabei der Betätigung des Tastenfelds durch den Benutzer. Das Terminal spricht also beispielsweise
auf die Auswahl einer bestimmten alphanumerischen Taste durch den Benutzer mit einem bestimmten Hinweiston
oder einerTonfolge an. Das Terminal spricht ferner auf die Betätigung verschiedener Steuertasten mit zugeordneten
Hinweistönen an, in der Weise, dass jeder Funktion ein spezieller Hinweiston zugeordnet ist.
Viele der steuerungsabhängigen hörbaren Töne sind dabei miteinander in Abhängigkeit von der Verknüpfung
zwischen den Steuertasten verknüpft, durch die sie ausgelöst werden. Beispielsweise reagiert das Terminal
auf die Betätigung einer NEIN-Steuertaste mit einem Hinweiston, der ohne weiteres von dem Hinweiston unterscheidbar
ist, welcher bei Betätigung einer JA-Steuertaste erzeugt wird. In entsprechender Weise erzeugt
ein Terminal gemäß der Erfindung, wenn es in den On-Line-Betrieb mit einem Datenverarbeitungssystem
geht, einen bestimmten Hinweiston und einen von diesem Hinweiston verschiedenen, jedoch damit
verknüpften anderen Hinweiston, wenn es in den Off-Line-Betrieb geht bzw. wenn die Verbindung zu dem
Datenverarbeitungssystem (oder Wirtsrechner) unterbrochen
wird.
Der Informationsstrom zum Terminal sowohl vom Rechner
wie auch in Abhängigkeit von der Betätigung von Tasten des Tastenfeldes durch den Benutzer wird also
dem Benutzer in Verbindung mit optischen und akustischen Signalen als Elementen der sog. kinetischen Interpunktion
übermittelt.
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Ein weiteres bevorzugtes Merkmal eines Terminals gemäß
der Erfindung besteht darin, dass Steuertasten und entsprechende Steuerfunktionen vorgesehen sind,
die einem erfahrenen Benutzer eine relativ raffinierte Betätigung des Terminals ermöglichen und die andererseits
einem Benutzer, der mit dem Terminal wenig vertraut ist, dennoch eine nahezu natürliche Kommunikation
mit dem Terminal gestatten. Im einzelnen sind dabei zusätzlich zu Tasten, die den natürlichen Antworten
"WEIß (ICH)NICHT11 und "HILFE" zugeordnet sind,
Steuertasten mit der Funktion "NEIN", "JA", "EINGABE" zugeordnet. Mittels weiterer Steuertasten können ausserdem
Befehle wie "WIEDERHOLEN", "ZURÜCKGEHEN", "RÜCKTASTEN", und "EINGABE LÖSCHEN" eingegeben werden.
Diese verschiedenen Steuertasten stellen für einen unerfahrenen Benutzer eine beträchtliche Hilfe dar.
Ausserdem kann ein unerfahrener Benutzer diese und
weitere Steuertasten benutzen, um eine verbesserte Kommunikation mit dem Wirtsrechner herzustellen.
Bei einem Terminal gemäß der Erfindung besteht ferner vorzugsweise die Möglichkeit, aufgrund eines Vorrats
von Telefonnummern automatisch und direkt eine Telefonleitung anzuwählen. Dabei erfüllt das Terminal
alle Funktionen für diesen Vorgang, so dass weder ein Telefon erforderlich ist, noch ein akkustischer
Koppler, noch eine getrennte Wähleinrichtung, noch ein getrennter Speicher für automatisch wählbare
Telefonnummern. Das Wählen kann in Ausgestaltung der Erfindung entweder in Abhängigkeit von einem
gespeicherten Vorrat von Telefonnummern erfolgen oder in Abhängigkeit von einer Telefonnummer, die
vom Benutzer über das Tastenfeld eingegeben wird.
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Ein weiteres Merkmal dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht dabei darin, dass das Terminal die
Telefonleitung automatisch überwacht, um dem Benutzer,
soweit dies erwünscht ist, die üblichen Telefonsignale zu übermitteln, beispielsweise das Freizeichen,
die Wählimpulse, das Läutesignal und das Besetztsignal.
Hinsichtlich der Wählmöglichkeiten bietet das Terminal
dabei eine erhebliche Flexibilität, da das Terminal, wenn dies erwünscht ist, mit einem üblichen Telefon
verbunden werden kann und dann durch Wählen über das Telefon und nicht über das Terminal auf einen Rechner
aufgeschaltet werden kann.
Ein Terminal mit den vorstehenden und weiteren Eigenschaften kann erfindungsgemäß ungewöhnlich kompakt
und billig aufgebaut werden. Selbst wenn das Terminal dabei eine Anzeige begrenzter Kapazität besitzt, kann
es sowohl Mitteilungen wie auch Zustandsinformationen dem Benutzer in gut verständlicher Weise übermitteln.
Beispielsweise ermöglicht die Erfindung die Schaffung eines sehr gut brauchbaren Terminals mit einer
Anzeigeeinheit, bei der in einer einzigen Zeile nur sechzehn Zeichen dargestellt werden können. Ein Terminal
mit dieser geringen Anzeigekapazität wäre bisher wegen der ünverständlichkeit der angezeigten Informationen
vollständig unbrauchbar gewesen.
Die Vorteile des Anmeldungsgegenstandes werden dabei selbst für einen Benutzer wirksam, der nur minimale
Erfahrungen in der Kommunikation mit einer Datenverarbeitungsanlage hat. Das Terminal stellt dabei an
die geistigen Fähigkeiten des Benutzers keinerlei
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überhöhte Anforderungen. Andererseits bietet das erfindungsgemäße
Terminal Benutzern mit Sprach- und/oder Hörschaden, d. h. Benutzern, die ein übliches Telefon
nicht benutzen könnten, besonders vorteilhafte Kommunikationsmöglichkeiten
.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden
nachstehend hinsichtlich der verschiedenen Ausbau- und Betriebsstufen sowie hinsichtlich der Verknüpfung
derselben miteinander und mit anderen Funktionen noch näher erläutert. Dabei werden auch die
einzelnen Bauteile, Kombinationen von Baugruppen und Verbindungen zwischen den Baugruppen detailliert
erläutert.
Es zeigen:
Fig. T ein erfindungsgemäßes Terminal mit Tastenfeld
und Anzeigeeinheit;
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Terminals gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Übersicht über ein detailliertes Schaltbild eines erfindungsgemäßen Terminals, welches
aus den Teilfiguren 3A bis 3D zusammengesetzt ist;
Fig. 4 ein schematisches Blockdiagramm eines Mikroprozessors
zur Verwendung in Verbindung mit einem Terminal gemäß Fig. 1 bis-3;
Fig. 5-1 Flussdiagramme und andere erläuternde Diagramme zur Erläuterung der Funktion.eines
Terminals gemäß der Erfindung und
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Fig.,6-1 Flussdiagramme und andere erläuternde
6-7 Diagramme zur Erläuterung der Handhabung der anzuzeigenden Informationen bei einem Terminal
gemäß der Erfindung.
Im einzelnen kann bei dem in den Zeichnungen erläuterten
Terminal gemäß der Erfindung die angezeigte Information in einer Weise gehandhabt werden, die bei
Anzeigen mit unterschiedlichem Format und unterschiedlicher Kapazität vorteilhaft ist. Besonders vorteilhaft
und wertvoll ist die Erfindung jedoch bei Terminals, bei denen nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen
angezeigt werden kann. Ein Gesichtspunkt bei der Handhabung der Anzeige betrifft die selektive Verwendung
der Anzeigemöglichkeiten "pop" und "scroll". Ein weiterer Gesichtspunkt bei der Handhabung der
Anzeige betrifft ferner die sog. "split screen"-Anzeige. Diese und weitere Möglichkeiten bei der Handhabung
der Anzeige werden nachstehend detailliert in Verbindung mit einem Terminal beschrieben, welches
eine Anzeige begrenzter Kapazität aufweist, insbesondere eine Anzeige, bei der in einer einzigen Zeile
sechzehn Zeichen dargestellt werden können.
Bei der "pop"-Anzeige werden die Zeichen einer Botschaft von dem Terminal an der Anzeige zeitlich
nacheinander eingegeben,und zwar von links nach rechts,
wie dies beispielsweise beim Schreiben mit einer Schreibmaschine geschieht, wobei am linken Ende der
Anzeige begonnen wird, was bedeutet, dass die Anzeige am linken Rand orientiert ist. Obwohl die Zeichen
nacheinander mit der Geschwindigkeit eingegeben wer-
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den, mit der sie empfangen werden, ist diese Geschwindigkeit typischerweise so hoc'i, dass der
Eindruck entsteht, als ob die Meldung auf einmal, d. h. schlagartig (pop!) erscheint.
Bei der scroll-Darstellung bewegen sich die Zeichen,
die bereits angezeigt werden, nach links über die Anzeige hinweg, während neue Zeichen am rechten
Ende der Anzeige zugefügt werden. Bei der scroll-Darstellung handelt es sich also um eine Art Laufschrift.
Wenn ein Terminal gemäß der Erfindung mit der pop-Darstellung
arbeitet, geht es automatisch auf die scroll-Darstellung über, wenn die Anzeige mit Zeichen
gefüllt ist. Die weiteren Zeichen werden dann am rechten Ende der Anzeigeeinheit zugesetzt, während
die Nachricht insgesamt nach links verschoben wird und wie bei einer Laufschrift für jedes neue
Zeichen am rechten Ende ein altes Zeichen am linken Ende der Anzeigezeile verloren geht.
Zur Verdeutlichung dieser Arbeitsweise soll eine typische Schrittfolge betrachtet werden, wie sie
sich ergibt, wenn ein Terminal gemäß der Erfindung auf einen Wirtsrechner aufgeschaltet wird. Dabei wird
vorausgesetzt, dass der". Rechner in Ausgestaltung der Erfindung das jeweils aufgeschaltete Terminal
derart erkennt, dass er dessen Benutzer mit seinem Namen begrüßen kann und folglich an das Terminal
folgende Nachricht sendet:
HI ROBERT» ENTER PASSWORD. (Hallo Robert! Bitte die Parole)
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Diese Nachricht übersteigt die Sechzehn-Zeichen-Kapazität der Anzeige. Es werden also als pop-Darstellung
zunächst die ersten sechzehn Zeichen angezeigt, d. h. auf der Anzeige erscheint zunächst schlagartig
der Text:
HI ROBERT! ENTER
Das Termin stellt fest, dass der mit diesen Zeichen ausgegebene Teil der Nachricht bereits die Kapazität
der Anzeige erschöpft. Es wird daher anschliessend zur scroll-Darstellung übergegangen, wobei der Rest
der Nachricht mit folgenden Schritten angezeigt wird:
I ROBERT i ENTER ROBERTI ENTER P OBERT! ENTER PA
Auf diese Weise arbeitet das Terminal weiter, bis der Rest der Nachricht eingegeben ist und von der Anzeige
folgender Text angezeigt wird:
ENTER PASSWORD.
Bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel wird lediglich eine Nachricht des Rechners dargestellt. Es
soll angenommen werden, dass der Benutzer anschliessend auf den "Aufruf" antwortet, indem er die Parole
bzw. das Kennwort "Friday" (Freitag) eingibt. Wie nachstehend noch im einzelnen erläutert werden wird,
spricht das Terminal auf den Beginn einer vom Benutzer eingegebenen Nachricht, d. h. einer Nachricht,
die über das Tastenfeld des Terminals eingegeben
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wird, in der Weise an, dass es automatisch auf die scroll-Darsteilung übergeht. Dabei wird die Nachricht
des .. Rechners in dem umfang, in dem dafür Anzeigekapazität zur Verfügung steht, typischerweise
auf der Anzeige beibehalten. Auf diese Weise ergibt sich für das Terminal der oben erwähnte split
screen-Betrieb. Wenn man bei dem obigen Beispiel bleibt, dann bedeutet dies, dass bei der Eingabe
des ersten Buchstabens der Parole "Friday" als Laufschriftdarstellung folgende Anzeige erfolgt:
NTER PASSWORD. F
Wenn der Benutzer mit dem Schreiben der Parole fortfährt, ergeben sich nacheinander folgende Anzeigen:
TER PASSWORD. FR
ER PASSWORD . FRI ...
PASSWORD. FRIDAY
Ein Effekt dieser Art der Handhabung der Anzeige besteht darin, dass die letzte Anfrage bzw. Nachricht
vom Rechner, zumindest teilweise, zusammen mit der Antwort des Benutzers dargestellt wird, bis die
Antwort des Benutzers die gesamte Anzeige füllt. Wenn also der Benutzer unterbrochen oder abgelenkt
wird, während er eine Antwort eingibt, ist der Rest der Anfrage oder dergleichen, welcher noch an-
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gezeigt wird, noch geeignet, den Benutzer daran zu erinnern, welche Information von dem Rechner gerade
angefordert wird.
Ausserdem ergibt sich der Vorteil, dass nur zwei Variable genügen, um zwischen der pop-Darstellung
und der scroll-Darstellung zu unterscheiden. Dabei
zeigt eine der Variablen, ob das Terminal im pop-Betrieb oder im scroll-Betrieb arbeitet, während die
andere Variable die Lage des sog. "Anzeigezeigers" längs der Anzeigeeinheit angibt.
Ein Terminal gemäß der Erfindung besitzt ferner scroll-Steuertasten, die während des scroll-Betriebes
der Anzeige wirksam sind. Zu diesen Tasten gehören jeweils eine Start/Stop-Taste, eine Langsamer-Taste
und eine Schneller-Taste. Die Langsamer-Taste und die Schneller-Taste steuern die Scroll- bzw.
Laufschriftgeschwindigkeit, die beim Ausführungsbeispiel
zwischen 2 und 30 Zeichen pro Sekunde liegen kann, wobei die Geschwindigkeit im einzelnen in
sechzehn Intervallen wählbar ist. Ein kurzfristiges Drücken einer der beiden Tasten bewirkt dabei jeweiüa-eine
Änderung um eine Geschwindigkeitsstufe. Wenn man eine der beiden Tasten länger drückt, dann
erfolgt eine Änderung um jeweils eine Geschwindigkeitsstufe alle 0,3'Sekunden. Die Tasten haben also
eine ähnliche Funktion wie die Automatiktasten bei elektrischen Schreibmaschinen.
Jedesmal wenn die Laufschriftgeschwindigkeit geändert
wird, liefert das Terminal ferner vorzugsweise ein hörfreguentes Signal, d. h. einen Hinweiston.
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Dieser Hinweiston bekommt eine höhere Frequenz, wenn
die LaufSchriftgeschwindigkeit erhöht wird und umgekehrt.
Wenn der Minimalwert oder der Maximalwert der Laufschriftgeschwindigkeit erreicht sind, liefert das
Terminal keinen Hinweiston mehr, wenn der Benutzer versucht, diese Grenzwerte zu überschreiten bzw.
unterschreiten.
Mit Hilfe der START/STOP-Taste wird die Laufschriftdarstellung ein- und ausgeschaltet. Wenn die Darstellung
auf diese Weise gestoppt wird, dann wird von dem erfindungsgemäßen Terminal vorzugsweise ein
ähnliches Ticken erzeugt, wie bei einer Uhr, um den Benutzer ständig daran zu erinnern, dass er die Stopbedingung
eingegeben hat. Auf jeden Fall erfolgt die Laufschriftanzeige erfindungsgemäß, ohne dass Zeichen
verloren gehen, die zwischenzeitlich von dem Gastrechner empfangen werden.
Ein weiterer Aspekt hinsichtlich der Handhabung der Anzeige ergibt sich erfindungsgemäß dann, wenn der
Benutzer eine von zwei weiteren Steuertasten des Tastenfeldes betätigt, nämlich eine RÜCK-Taste und
eine LÖSCH-Taste. Zur Verdeutlichung der Funktion dieser Tasten soll angenommen werden, dass der Benutzer
in Beantwortung der Aufforderung, das Kennwort einzugeben, gerade das englische Wort FRIDAY
schreibt. Wenn beim Schreiben dieses Wortes ein Fehler gemacht wird, dann kann dieser einfach korrigiert
werden, indem man entweder die RÜCK-Taste oder eine NEIN-Taste drückt. In beiden Fällen löst
die Tastenbetätigung dabei die gleiche Reaktion des Terminals aus, nämlich ein Löschen des letzten Zei-
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chens, welches vom Benutzer eingegeben wurde, und
ein Verschieben der vom Benutzer bereits eingegebenen Information/ um eine Zeichenstelle nach rechts.
Dabei bleibt der jeweils noch erhaltene Teil einer zuvor empfangenen Nachricht des Rechners auf
der Anzeige unverändert erhalten. Beim Betätigen der Löschtaste, die beispielsweise nach der Eingabe eines
nicht zutreffenden Kennworts durch den Benutzer erfolgen kann, wird die gesamte bisher eingegebene Antwort
des Benutzers gelöscht, wobei jedoch wieder der noch erhaltene Teil einer Bechnernachricht weiter
angezeigt wird. Bei der Betätigung der beschriebenen Tasten wird also wieder im split screen-Betrieb gearbeitet,
wodurch die Beantwortung von Nachrichten des Rechners und die Eingabe von Informationen
am Terminal beträchtlich erleichtert wird.
Wie bereits erwähnt, arbeitet das erfindungsgemäße Terminal ausserdem mit einer "kinetischen" bzw.
auffälligen Interpunktion, wobei gemäß einem Merkmal dieser Art von Interpunktion bei der Anzeige
einer Nachricht eine Pause eingefügt wird, wenn im Laufschriftbetrieb gearbeitet wird. Die kinetische
Interpunktion umfaßt ferner ein Blinken bzw. Aufleuchten eines oder mehrerer ausgewählter Zeichen
auf der Anzeige. Ausser diesen optischen Hinweisen werden gemäß dem Merkmal der kinetischen Interpunktion
an den Benutzer auch akustische Hinweise ausgegeben. Bei einem Terminal gemäß der Erfindung
werden die verschiedenen Möglichkeiten einer kinetischen Interpunktion sowohl beim Empfang von Nachrichten
wie auch in Abhängigkeit von der Analyse des Betriebes im Terminal selbst genutzt. Die Pausen-Interpunktion
hilft dem Benutzer dabei beträchtlich
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beim Verstehen einer als Laufschrift angezeigten Nachricht. Der Effekt besteht einfach darin, dass
die Anzeige weiterer Zeichen für ein kurzes Intervall unterbrochen wird. Es ergibt sich also eine
Pause, die im Ergebnis der Pause, wie sie im Gespräch nach einem Komma, nach einem Punkt oder
einem anderen Interpunktionszeichen auftritt, weitgehend entspricht. Dabei wird die Pausenlänge zusätzlich
der Laufschriftgeschwindigkeit angepaßt, welche durch die Betätigung der Langsamer- bzw.
Schneller-Taste eingestellt wurde. Beim betrachteten Ausführungsbeispiel sind ferner für verschiedene
Interpunktionszeichen unterschiedliche Pausenlängen vorgesehen, um die Verständlichkeit einer
Anzeige für den Benutzer zu verbessern.
Auch die Blinkanzeige eines oder mehrere Zeichen erleichtert dem Benutzer das Verständnis einer angezeigten
Nachricht. Wenn beispielsweise eine Wirtsrechnernachricht eine Information anfordert und
mit einem Fragezeichen versehen ist, verstärkt eine Blinkanzeige des Fragezeichens die Aufmerksamkeit
des Benutzers für die Tatsache, dass eine Antwort erwartet wird.
Die akustischen Signale, die bei einem erfindungsgemäßen Terminal erzeugt werden können, können für
Rechnerbefehle ■ für die Interpretation dieser Befehle im Terinal, für die Bedienung der verschiedenen
Tasten des Tastenfeldes durch den Benutzer des Terminals und für Signale erzeugt werden, die dem
Terminal über eine Telefonleitung zugeführt werden. Insbesondere erzeugt das erfindungsgemäße Terminal
dann einen bestimmten Hinweiston, wenn es einen
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Rechnerbefehl empfängt, durch den das ASCII-BEL-Zeichen identifiziert wird. Weiterhin wird beim Empfang
eines Fragezeichens ein bestimmter Ton erzeugt, während bei gewissen anderen Interpunktionszeichen
die vom Rechner empfangen werden, andere Töne erzeugt werden. Das Terminal spricht auch auf
anzuzeigende Zeichen vom Rechner in der Weise an, dass in Abhängigkeit von dem jeweiligen Zeichen unterschiedliche
akustische Signale erzeugt werden. Andere Tonhinweise werden vom Terminal in Abhängigkeit
von der Betätigung der Tasten des Tastenfeldes ausgegeben, so dass sich für den Benutzer des Terminals
eine "Rückkopplung" ergibt, die für die jeweils betätigte Taste charakteristisch ist.
Beispielsweise werden bei einem Terminal gemäß der Erfindung jeweils typische Schallsignale erzeugt,
wenn eine der folgenden Funktions- bzw. Steuertasten betätigt wird: JA, NEIN, WIEDERHOLEN, EINGABE,
ZURÜCKGEHEN, HILFE, WEISS ICH NICHT, RÜCKTASTE, LÖSCHTASTE, UNTERBRECHUNG, SCHNELLER, LANGSAMER,
START/STOP. Das Terminal erzeugt ferner ein spezielles Schallsignal, wenn es auf die Verbindung aufgeschaltet
wird, d. h. wenn eine Verbindung mit dem
Rechner zustandekommt,sowie dann, wenn die Verbindung
unterbrochen wird, beispielsweise wenn der Kontakt mit dem Rechner auf die eine oder andere
Weise verloren geht.
Die Tonsignale bei dem als Ausführungsbeispiel betrachteten Terminal lassen sich in vier verschiedene
Typen unterteilen. Bei dem einen Typ ist das Tonsignal ein einziger Piepser, der jedoch eine
spezielle Tonhöhe und Dauer haben kann. Bei einem zweiten Signaltyp wird eine Tonfolge von anstei-
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genden oder abfallenden Tönen erzeugt. Diese Harpeggio-Signale können mit speziellen, voneinander verschiedenen
Tonhöhen beginnen, mit speziellen Pausen zwischen den Tönen ablaufen und einen letzten Ton mit
spezieller Tonhöhe aufweisen, wobei ausserdem die Dauer jedes einzelnen Tons fest vorgegeben oder
variabel sein kann. Ein vierter Signaltyp,der erfindungsgemäß
erzeugt werden kann, ist ein Trillern, d. h. ein Wechsel zwischen zwei Tönen. Das Terminal
erzeugt das Trillern mit einem ausgewählten niedrigen Ton und einem ausgewählten hohen Ton und mit
einer ausgewählten Trillerfrequenz, wobei wieder die Länge der einzelnen Töne des Trillers und die
Anzahl der Signalwechsel, d. h. die Gesamtlänge des Trillers variabel sein kann. Bei einem vierten Signaltyp
handelt es sich·um eine Drei-Ton-Folge. Dabei kann die Tonhöhe und Dauer der einzelnen Töne in
spezieller Weise variiert werden, während ausserdem die Möglichkeit besteht, die Pausen zwischen den Tönen
fest vorzugeben oder ebenfalls zu variieren..
Die Hinweistöne, die von dem Terminal in Abhängigkeit von über eine Telefonleitung eintreffenden Signalen
erzeugt werden, informieren den Benutzer über den Betriebszustand des Terminals, wenn eine Telefonnummer
gewählt wird. Diese Tonhinweise vermitteln dem Benutzer im wesentlichen dieselbe Information, die
bei einem normalen Telefongespräch bzw. beim Herstellen einer Verbindung erhalten wird. Am Terminal werden
also deutlich verschiedene Tonsignale erzeugt, die für den Benutzer bei einer der folgenden Betriebsbedingungen
nützlich sein können: ein Wählton auf der Telefonleitung, ein Wählvorgang durch das Terminal,
ein Anläuten über das Telefonnetz und ein Besetzt-
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signal.
Ein Terminal mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen
und mit weiteren Merkmalen, auf die weiter unten noch eingegangen wird, kann unter Verwendung handelsüblicher
Komponenten so gebaut werden, dass es ein echtes Hand- oder Taschengerät ist, welches dennoch
den derzeitigen FCC-Bestimmungen entspricht und den Protokollen, kodierungsrichtlinien und ähnlichen Bestimmungen
für derzeitige Computernetze genügt. Das Terminal ist weiterhin auch bei minimaler übung oder
Geschicklichkeit leicht zu bedienen. Ausserdem besteht
eine relativ geringe Gefahr für Benutzerfehler, der Benutzer wird nur wenig ermüdet,, und es ergibt
sich eine relativ hohe übertragungsgeschwindigkeit sowohl für Nachrichten des Benutzers wie auch
für Nachrichten vom1 Rechner. Der split screen-.
Betrieb erleichtert dabei die Verwendung eines kleinen und relativ billigen Terminals in Verbindung mit
der pop- und der scroll-Darstellung, da hierdurch
eine Kommunikation bei begrenzter Anzeigekapazität der Anzeigeeinheit ermöglicht wird. Weiterhin kann
durch die Handhabung der Anzeige beträchtlich mehr Information übermittelt werden als bei vielen bekannten
Anzeigesystemen.
Ein weiterer Vorteil eines erfindungsgemäßen Terminals besteht darin, dass ohne Zusatzeinrichtungen
ein automatisches Wählen von Telefonnummern möglich ist, d. h. ohne, die Verwendung eines Telefons,
einer separaten Wähleinrichtung, einer separaten akustischen Koppelvorrichtung oder eines separaten
Speichers zum Speichern eines Vorrats von Telefonnummern. Mit einem kompakten Terminal gemäß der
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Erfindung ist also ein Arbeiten möglich, für welches bisher all diese Zusatzeinrichtungen erforderlich waren.
Ein Terminal gemäß der Erfindung mit einer Frontseite gemäß Fig. 1 kann in einem Gehäuse untergebracht
sein, welches etwa 7/6 cm breit', 15,2 cm lang und
2,5 cm hoch ist. Dabei ist die Stromversorgung, wenn keine Batterien verwendet werden, getrennt unterzubringen.
Das Terminal besitzt eine alphanumerische Anzeige für sechzehn Zeichen und ein Tastenfeld mit
neunundfünzig Tasten, die, wie bei einer üblichen Schreibmaschine, geordnet sind. Ausser der Möglichkeit
der Signaltonerzeugung und der "kinetischen" Interpunktion ermöglicht das Terminal weiterhin
eine- automatische Impulswahl von in ihm gespeicherten Telefonnummern. Weiterhin kann der Benutzer jede
gespeicherte Telefonnummer ändern oder von Hand andere Nummern wählen. Eine Blinkmarke folgt dabei jeder
Ziffer einer Telefonnummer, die auf der Anzeige
angezeigt wird, während sie gewählt wird, wobei die Telefonnetztöne ausgegeben werden, bis das Terminal
auf das Nirtssystem aufgeschaltet ist bzw. im On-line-Betrieb arbeitet.
Das Terminal umfaßt eine Reihe von Tasten,mit denen häufig erforderliche Vorgänge über eine einzige Taste
abgewickelt werden können, wobei eine vom Benutzer eingegebene Nachricht jeweils angezeigt wird,
so dass er eine Kontrolle darüber hat, dass der eingetastete Befehl oder dergleichen tatsächlich zum
Itechner übertragen und von diesem fehlerfrei
zum Terminal zurückübertragen wurde (sog. echoplexübertragung). Durch diese Möglichkeit wird die An-
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zeige des Terminals gegenüber der bereits beschriebenen Anzeige im split screen-, pop- und scroll-Betrieb
ergänzt.
Wie Fig. 1 zeigt, besitzt das erfindungsgemäße Terminal
10 eine alphanumerische Anzeigeeinheit 12 und ein Tastenfeld 14. Ausserdem ist gemäß Fig. 2
ergänzend ein Lautsprecher 16 zur Kommunikation zwischen Benutzer und Terminal vorgesehen. Die Anzeigeeinheit
12 hat nur eine begrenzte Kapazität. Beim Ausführungsbeispiel können nur sechzehn Zeichen in
einer einzigen Zeile angezeigt werden. Das Tastenfeld 14 umfaßt den kompletten alphanumerischen Zeichenvorrat
mit den Tasten 18, die wie bei einer üblichen (englischen) Schreibmaschine angeordnet sind.
Ergänzend sind folgende Tasten vorgesehen: WEISS ICH NICHT-Taste 20, HILFE-Taste 22, NEIN-Taste 24, EIN-GABE-Taste
26, JA-Taste 28, LÖSCH-Taste 30, RÜCK-Taste 32, ZURÜCKGEH-Taste 34 und WIEDERHOL-Taste 36.
Diese Tasten liegen alle auf der rechten Seite des Tastenfeldes. Weitere zusätzliche Tasten befinden
sich auf der linken Seite des Tastenfeldes, nämlich: ESCAPE-Taste 38,KONTROLL-TaSte 40, UNTERBRECHUNGS-Taste
42, START/STOP-Taste 44, LANGSAMER-Taste 46 und SCHNELLER-Taste 48.
Der Benutzer gibt am Terminal 10 Informationen durch Schreiben auf den Tasten des Tastenfeldes 14 ein. Die
Anzeige der eingegebenen Zeichen erfolgt beim erfindungsgemäßen Terminal in Abhängigkeit von einem
Quittungs- oder Echo-Signal vom Rechner und nicht in Abhängigkeit von der Betätigung der betreffenden
Zeichentaste. Das Terminal zeigt also als
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Laufschriftdarstellung auf der Anzeigeeinheit die Echo-Information zu den eingetasteten Zeichen an.
Um über die Anzeige einen maximalen Informationsgehalt zu erreichen, wird eine zuvor von der Anzeigeeinheit
12 bzw. der Anzeige angezeigte Information/ bei der es sich im allgemeinen um eine Rechnernachricht
handelt, im stationären Zustand angezeigt, während die vom Benutzer eingegebenen Zeichen im
Laufschriftbetrieb vorrücken, bis sie auf das letzte Zeichen einer . Rechnernaehricht oder einer
anderen^zuvor eingegebenen und jetzt angezeigten
Information auflaufen, woraufhin die Laufschriftdarstellung auf alle Felder der Anzeigeeiriheit 12
ausgedehnt wird.
Wie Fig. 1 zeigt, ist das gesamte Terminal in einem in der Hand tragbaren Gehäuse im Taschenformat untergebracht.
Nachstehend wird näher beschrieben, was geschieht, wenn der Benutzer die einzelnen Tasten betätigt.
Dabei ist für jede Eingabe die ASCII (American Standard Code for Information Interchange)-Kennung
angegeben.
Alphanumerische Zeichenfolge mit anschliessender Betätigung
der Tasten "EINGABE" oder "JA": bei der Betätigung jeder alphanumerischen Taste wird zur Rückmeldung
2400 Hz-Piepser erzeugt. Der Benutzer kann alphanumerische Zeichen durch Betätigung der Rücktaste
und der Löschtaste ändern. Eine alphanumerische, vom Benutzer eingetastete Folge wird durch Betätigung
der Tasten "EINGABE" oder "JA" beendet.
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Änderungen müssen vor Beendigung der Information durchgeführt
werden.
Die Betätigung der Eingabetaste löst das übliche Wagenrücklaufsignal "CR" aus. Dieses Signal gilt
als übliches Schlußsignal für eine Benutzerantwort.
Bei Betätigung der Rücktaste wird das zuletzt eingegebene alphanumerische Zeichen gelöscht. Ausserdem
erfolgt eine Verschiebung der Benutzerantwort um eine Zeichenstelle nach rechts.
Bei Betätigung der Löschtaste wird die gesamte Benutzerantwort gelöscht.
Bei der Betätigung der JA-Taste wird die Signalfolge Y "CR" erzeugt. Damit antwortet der Benutzer mit
JA auf eine Rechnernachricht. Wenn der Benutzer vor Betätigung der JA-Taste irgend eine alphanumerische
Taste betätigt, sendet das Terminal 10 nur das Signal "CR".
Die Betätigung der NEIN-Taste bewirkt, dass die Folge
N "CR" ausgesendet wird. Damit antwortet der Benutzer auf eine Rechnernachricht mit NEIN. Wenn der
Benutzer zuerst alphanumerische Tasten betätigt und dann die NEIN-Taste, dann geht das Terminal 10 davon
aus, dass der Benutzer denkt "NEIN, ich hatte nicht die Absicht das. letzte Zeichen einzugeben"
und sendet das Zeichen "CLEAR CHAR",gemäß welchem das letzte Zeichen gelöscht wird. Das "CLEAR CHAR"
Signal wird jedesmal ausgesandt, wenn die NEIN-Taste gedrückt wird, bis keine Zeichen mehr zu löschen
sind. Ein weiteres Drücken der NEIN-Taste führt dann
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zur Signalfolge N "CR". Es ist zu beachten, dass somit bei dem erfindungsgemäßen Terminal sowohl bei
der Betätigung der JA-Taste wie bei der Betätigung der NEIN-Taste unterschiedliche Interpretatiansmöglichkeiten
bestehen.
Das Drücken der WIEDERHOL-Taste hat zur Folge, dass
die Signalfolge (Unterstreichung) "CR" ausgesendet wird. Der Benutzer antwortet damit "bitte wiederholen
Sie die letzte Rechnermeldung".
Das Drücken der RÜCKKEHR-Taste löst die Folge (Pfeil nach oben) "CR" aus. Damit antwortet der Benutzer
"zeigen Sie die letzte Rechnernachricht, damit ich meine letzte (Benutzer-)Antwort ändern kann".
Die Betätigung der Tasten "HILFE" oder "WEISS ICH NICHT" löst die Aussendung der Signalfolge ? "CR"
aus. Damit antwortet der Benutzer "ich weiß nicht, was ich antworten soll" oder "Ich bin hilflos" oder
"ich verstehe nicht".
Es ist zu beachten, dass die Zeichencodefolgen,, die
den oben erläuterten Sondertasten zugeordnet sind, d. h. den Tasten JA, NEIN, WIEDERHOLE, GEH ZURÜCK, HILFE,
WEISS ICH NICHT, ein Zusammenwirken mit einem Wirtsrechner erforderlich machen, der diese Spezialcodefolgen
versteht bzw. erkennt und daraufhin geeignete Schritte einleitet. Diese Zeichencodefolgen für die
Spezialtasten liegen zwar ausserhalb der Norm X 3.28 des American National Standard Institute, widersprechen
den dort definierten Codefolgen jedoch nicht.
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Das Betätigen der ESCAPE-Taste führt zur Aussendung des ASCII-ESCape-Zeichens. Damit antwortet der Benutzer
"ich möchte den Rest dieser Rechnermeldung nicht sehen". Das Drücken der UNTERBRECHUNGS-
bzw. BREAK-Taste bewirkt die Aussendung des ASCII-Zeichens DLE. Damit antwortet der Benutzer "ich
möchte diesem Dialog nicht länger folgen. Wenn der Benutzer die BREAK-Taste innerhalb von zwei Sekunden
zweimal drückt, wird vom Terminal 10 die Anfrage "DISCONNECT?" (TRENNEN?) angezeigt, womit dem
Benutzer ein örtliches Trennen der Verbindung gestattet - wird. Wenn der Benutzer daraufhin die JA-Taste
drückt, dann "hängt" das Terminal 10 auf, sendet den Leitungston "Verbindung unterbrochen"
und kehrt zum Off-line-Betrieb zurück. Das Drücken irgend einer anderen Taste veranlaßt das Terminal 10,
die der WIEDERHOL-Taste zugeordnete Signalfolge auszusenden,
so dass der Benutzer die Rechnermeldung sehen kann, die während der Anzeige der Frage "DISCONNECT?"
verloren gegangen ist.
Fig. 2 zeigt ein Hardware-Blockschaltbild des Terminals 10 mit der Anzeigeeinheit 12, dem Tastenfeld
14 und dem Lautsprecher 16, die mit einem Mikrocomputer 52 verbunden sind. Der Mikrocomputer
hat eine Zentraleinheit 54 (CPü), eine Schnittstelle 56, einen Speicher 58 mit wahlfreiem Zugriff
(RAM) und einen Lesespeicher 60 (ROM). Der Speicher 58 weist einen Anzeigespeicher 58a, einen Variablen-Speicher
58b, ein Empfangsregister 58c, ein Senderegister 58d und ein Tonsignalregister 58e auf. Das
Terminal besitzt ausserdem einen Haupttaktgeber 62, der mit dem Mikrocomputer 52 verbunden ist und aus-
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serdem mit einer Universal-Asynchron^Empfangs/Sende-Einheit
64, nachstehend als Transceiver bezeichnet. Der Transceiver ist mit dem Mikrοcomputer 52.über
eine Empfänger-Unterbrechungsleitung 66, eine Sender-Unterbrechungsleitung
68 und einen Bus 70 verbunden, der nicht zum Mikrocomputer 52 sondern auch zur
Anzeigeeinheit 12- führt.
Der Transceiver 64 koppelt die Signale zwischen dem Mikrocomputer 52 und einem übertragungsweg, der in
Form von Telefonleitungen 72 dargestellt ist, und zwar nacheinander über einen Modem 74, eine Modem-Filter-
und Leitungs-Hybridstufe 76 und eine Telefonschnittstellenschaltung 78. Diese Verbindungsblöcke bilden dabei Zwei-Wege-Signal-Pfade. Ausserdem
empfängt ein Leitungsmonitor 80 Eingangssignale von der Schnittstelle 78 und legt daraufhin Ausgangs-signale
an den Mikrocomputer 52. Die Schnittstelle 78 ist ausserdem direkt mit dem Mikrocomputer 52 verbunden,
und zwar über eine Gabelschalter-Kontrollleitung 82. Das Terminal 10 besitzt ausserdem einen
Pufferspeicher 84, über welchen Ausgangssignale an Zusatzgeräte angelegt werden können.
Fig. 3 zeigt ein detaillierteres schematisches Schaltbild einer speziellen Ausfuhrungsform eines Terminals
gemäß Fig. 1 und 2. Das in Fig. 3 gezeigte Terminal ist aus handelsüblichen Bauteilen aufgebaut. Insbesondere
ist als Zentraleinheit 54 eine handelsübliche Zentraleinheit des Typs 8O85A vorgesehen, die
in der dargestellten Weise mit einem Adressendecoder des Typs 74LS42 verbunden ist. Als Zwischenglied
zwischen der Zentraleinheit 54 und dem Lesespeicher ist eine Adressenspeicherschaltung 54a des Typs 74LS373
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vorgesehen. Die Eingangs/Ausgangs-Schnittstelle 56, der Speicher 58 mit wahlfreiem Zugriff und der Haupttaktgeber
62 sind in Form einer integrierten Schaltung des Typs 8155 der Fa. Intel verwirklicht und
in der gezeigten Weise angeschlossen. Der Lesespeicher 60 wird beim Ausführungsbeispiel durch zwei
programmierbare ROM-Einheiten des Typs 2732 der Fa. Intel gebildet, während als Transceiver 64 ein Baustein
des Typs 8251 A der Fa. Intel verwendet wird. Die Anzeigeeinheit 12 wird durch vier Anzeigeeinheiten
des Typs DL2416 der Fa. Litronix gebildet. Beim Ausführungsbeispiel hat die Anzeigeeinheit also nur
eine begrenzte Anzahl von Zeichenstellen, nämlich sechzehn. Fig. 3 zeigt auch den Bus 70 und die Unterbrechungs-
bzw. Interrupt-Leitungen 66 und 68, die die vorstehend angesprochenen Elemente verbinden.
Weiterhin zeigt das Fig. 3 das als Modem 74 ein Modem des Typs MC6860 der Fa. Motorola verwendet wird,
während die Stufe 68 durch Filter des Typs CH1262 und CH1267 der Fa. Cermetek gebildet wird, wobei diese
Filter in der gezeigten Weise mit zusätzlichen Komponenten verbunden sind. Die Schaltkreise in der Filter-
und Leitungs-Hybrid-Stufe 76 arbeiten mit der Schnittstellenstufe 78a in üblicher, dem Fachmann
wohlbekannter Weise zusammen, wobei die Schnittstelle 78a ein Gabelschalterrelais 78 enthält, das mit
der Gabelschalterkontrolle 82 verbunden ist. Die Schnittstelle 78 ist mit den Telefonleitungen 72 in
der gezeigten Weise verbunden.
Fig. 3 zeigt ferner die Schaltung, welche den Telefonleitungs-Monitor
80 bildet. Beim Ausführungsbeispiel besitzt der Monitor zwei Verstärkerstufen zum ümset-
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zen der Telefonleitungssignale, die ihm von der Filter- und Hybridstufe 76 zugeführt werden,in ein binäres
Signal , welches normalerweise "0" ist/ welches
jedoch für die Dauer des Vorliegens eines Telefonleitungssignals
zu "1" wird, d. h. für die Dauer von Wähltönen, Wählsignalen, Läutesignalen und Besetztsignalen.
Der Monitor ist somit eine Art Hüllkurvenfolgerschal tung.
Fig. 3 zeigt im oberen Teil eine Stromversorgung 86 mit deren Hilfe Analogspannungen von +10 V und +5 V
sowie eine Speisespannung +5V für die digitalen Schaltungen erzeugt werden.
Fig. 4zeigt ein Funktions-Blockdigramm der Zentraleinheit
54 (IC des Typs 8O85A) in einer Ausführungsform, wie sie von der.Fa. Intel geliefert wird.
Die Telefonschnittstellenstufe 78 stellt sicher, dass das Terminal 10 dem Teil 68 der FCC-Bestimmungen entspricht
und ermöglicht die Signalzustände "aufgelegt", "abgehoben" und "Impulswahl" durch einen als Relais
ausgebildeten Gabelschalter. Ein modularer Telefonstecker gestattet die schnelle Herstellung von Verbindungen
zum Telefonnetz.
Das Leitungshybrid (Gabelschaltung) in der Stufe 76 trennt die abgehenden Töne von den ankommenden Tönen.
Es gestattet einen vollständigen Duplex-Betrieb und hilft bei der Reduzierung von Fehlern, die möglicherweise
von Seitenbändern der gesendeten Töne verursacht werden könnten, die in die Bandbreite der empfangenen
Töne fallen. Die beiden Signalsorten werden ferner durch Modemfilter in dieser Stufe getrennt. Das Sen-
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defilter verhindert ausserdem,dass Seitenbänder und Oberwellen in das Telefonnetz gelangen (dies entspricht
einer FCC-Forderung). Ausser der Unterdrükkung der gesendeten Töne unterdrückt das Empfangsfilter Geräusche, die über das Telefonsystem eintreffen.
Der Telefonleitungs-Monitor 80 gestattet das Erfassen von Wähl-, Läute- und Besetztsignalen auf der Telefonleitung.
Die Schaltung spricht auf Niederfrequenzsignale an und erzeugt einen logischen Pegel für den Mikrocomputer
52.
Der Modem 74 (Modulator/DeModulator) setzt die digitalen
Daten in Töne um, die von dem Telefonnetzwerk übertragen werden. Es erkennt und vervollständigt ein Zusammenwirken
(handshake) eines Modems des Typs BELL 103 mit dem Modem des Wirtsr echners, wenn dieser einen
Telefonanruf beantwortet.
Der Transceiver 64 setzt die parallel zugeführten Daten in eine Serial bit Folge um. Er fügt ferner der
Bitfolge Start-, Stop- und Parity bits zu, so dass sich eine asynchrone Datenübertragung mit vertikaler
Redundanzprüfung ergibt. Der Transceiver 64 informiert den Mikrocomputer, wenn ein Zeichen vom Rechner
empfangen wurde und signalisiert, wenn er bereit ist, ein anderes Zeichen zum Rechner zu übertragen.
Der Haupttaktgeber 62 liefert eine Rechteckimpulsfolge (Impulsfolgefrequenz 4800 Hz), die den Transceiver
64 mit entsprechender übertragungsgeschwindigkeit arbeiten läßt, wobei der Mikrocomputer 52 die
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Bezugsgröße für alle zeitlich gesteuerten Operationen liefert, beispielsweise für die Piepsfrequenz, für
die Tastenfeldabtastgeschwindigkeit, für die Anzeige-Auf
frischf reguenz usw..
Der Mikrocomputer 52, der die zentrale Einheit des Terminals 10 darstellt, umfaßt die nachstehend beschrieben
Hardware-Elemente.
Haupttakt-Interrupt: der Haupttaktgeber steuert den
Mikrocomputer alle 208 ns an. Aufgrund dieser Ansteuerung laufen folgende Vorgänge ab. Zunächst wird
die an den Lautsprecher 16 bzw. einen elektrischen Schallerzeuger angelegte Spannung umgekehrt, wenn
gerade ein Ton abgestrahlt wird und wenn die Halbwelle der erzeugten Frequenz verstrichen ist. Bei einem
208yus-Takt führen diese Spannungswechsel im Terminal
zur Erzeugung einer Rechteckimpulsfolge mit einer Impulsfolgefrequenz
von 2400 Hz sowie zur Erzeugung der subharmonischen Frequenzen (1200, 800, 600 etc. Hz)
Weiterhin wird ein Zeitgeberregister um einen Schritt zurückgeschaltet, wenn es eine Zahl speichert,die
größer als Null ist. In diesem Register wird zunächst im Zuge des Hauptprogramms die Zahl 48 gespeichert.
Das Abwärtszählen bei jedem Taktschritt führt dazu, dass innerhalb von 10 ms der Zählerstand Null erreicht
wird. Die Zeit von 10 ms ist das kleinste gemeinsame Vielfache aller zeitlich gesteuerten Operationen im
Terminal 10, wie z. B. der Tastenfeldabtastgeschwindigkeit, der Auflösung der Laufschriftgeschwindigkeit,
der Blinkfrequenz usw..
Interrupt bei empfangenen Zeichen: wenn das Terminal ein Zeichen vom Rechner empfangen hat, nämlich
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3,1 2,9 7 6
λ »es
V» φ · Ö βτβ * *
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über die Telefonleitung 72, dann steuert der Transceiver
64 den Mikroprozessor 52 an. Dies bewirkt, dass das Zeichen aus dem Transceiver ausgelesen und in das
Empfangsregister 58c des Mikrocomputers übertragen wird.
Interrupt für Sendebereitschaft: der Transceiver steuert den Mikrocomputer 52 an, wenn er bereit steht,
ein Zeichen auszusenden, d. h. wenn das letzte Zeichen ausgesendet ist. Hierauf überprüft der Mikrocomputer
f ob im Senderegister 58d ein auszusendendes
Zeichen steht. Wenn dies der Fall ist, wird dieses Zeichen zum Transceiver 64 übertragen; wenn nicht,
sperrt der Mikrocomputer die Ansteuerung über den Transceiver, bis ein weiteres Zeichen auszusenden
ist.
Empfangsregister: das Empfangsregister 58c speichert alle Zeichen, die vom Rechner gesendet werden
und gibt sie in das Mikroterminal-Programm .ein, wenn sie aufgerufen werden. Jedes Zeichen, welches von dem
Transceiver 64 in das Register eingegeben wurde, erhöht die Länge der Zeichenschlange, während jedes
Zeichen, welches vom Terminal abgerufen wird, diese Länge verkürzt. Da die Laufschriftgeschwindigkeit
der Anzeige 12 gewöhnlich langsamer ist als die Sendegeschwindigkeit
von 30 Zeichen/s, mit der der Rechner arbeitet, steigt die Länge der Zeichenschlange
langer an als sie abnimmt, wenn der Rechner längere Zeichenfolgen zum Terminal sendet. Um die
Möglichkeit eines Registerüberlaufs zu vermeiden, sendet
das Terminal 10 das ASCII-DC3-Zeichen (COFF), wenn es feststellt, dass die Länge der Zeichenschlange zu
groß wird. Dieses Signal muß der Rechner durch
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Beendigung der Übertragung quittieren. Wenn die Länge
der Zeichenschlänge abnimmt, sendet das Terminal ein ASCII DC1-Signal (XON), welches dem Rechner signalisiert,
mit der Übertragung fortzufahren. Die maximale Länge der Zeichenschlange ist eine Funktion der
Länge des Zeitintervalls, die erforderlich ist, bis der Rechner das DC3-Zeichen nach Aussendung desselben
durch das Terminal empfängt. Wenn es beispielsweise 0,5 s dauern würde (gegebenenfalls über eine
Satellitenfunkstrecke), dann würden bei einer übertragungsgeschwindigkeit
von 30 Zeichen/s nach Aussendung des DC3-Zeichens noch 15 Zeichen gesendet. Wenn das
Terminal andererseits bis zum Aussenden des DC3-Signals eine Zeichenschlange von 10 Zeichen zulassen würde,
dann müßte die maximale Länge der Zeichenschlange 25 Zeichen betragen. Die Länge der Zeichenschlange
für die empfangenen Signale beträgt beim betrachteten Terminal 10 32 Zeichen.
Senderegister: das Senderegister 58d dient der Speicherung der Zeichen, die das Terminal an den
Rechner senden will. Da die Geschwindigkeit, mit der die Zeichen ausgesandt werden, von dem Transceiver
bestimmt wird, entlastet das Senderegister die zeitliche Steuerung der Programme. Wenn das Terminal bei- ;
spielsweise das ASCII-Zeichen ENQ empfängt, wird der gesamte ID-Code mit wenigen Befehlen in das Senderegister
eingespeichert. Dieser ID-Code ist typischerweise
im Lesespeicher des Terminals gespeichert. Er ist vorzugsweise unveränderlich. Er dient als einmalige,
einem Fingerabdruck entsprechende Identifizierung für jedes einzelne Terminal. Jedes Terminal 10
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enthält also vorzugsweise einen einzigarten ID-Code, der einen universellen Produktcode und eine Seriennummer
umfaßt. Das Programm kann anschliessend weiterlaufen. Die Länge der Zeichenschlange für die auszusenden
Zeichen ist für das Terminal 10 mit 8 Zeichen dargestellt.
Tonregister: das Tonregister 58e dient der Speicher der verschiedenen Tonsignalcode und ermöglicht ein
aufeinanderfolgendes Abspielen der Töne bzw. Tonfolgen in Abhängigkeit von einem Tonprogramm. Beispielsweise
kann der Benutzer zwei Tasten drücken, ehe der Ton für die erste Taste beendet ist. Wenn man den
Tonspeicher verwendet, um die Toncode für jede Taste zu speichern, dann ist sicher gestellt, dass jedes
Tonsignal abgespielt wird, sobald das vorangegangene Tonsignal beendet ist; Beim betrachteten Terminal ist
die Länge des Tonregisters für 4 Toncode ausgelegt.
Anzeigespeicher: Der Anzeigespeicher 58a speichert die von der Anzeige 12 angezeigten Zeichen. Der Speicher
dient dabei, dazu, die angezeigten Zeichen zu prüfen, wie dies für gewisse Programme (Wählen, Blinken,
Split Screen-Darstellung) erforderlich ist, wobei das Terminal lediglich in die Anzeige einschreiben,
jedoch keine Information aus dieser auslesen kann. Jedes Byte im Anzeigespeicher besteht aus einem
7-bit-ASCII-Code für das betreffende Zeichen sowie aus einem zusätzlichen bit, welches anzeigt, ob der
Anzeige des betreffenden Zeichens ein Blinken überlagert werden soll.
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Die Arbeitsweise des betrachteten Terminals 10 wird anhand der Flussdiagramme gemäß Fig. 5 und 6 nachstehend
näher erläutert. Wie das Flussdiagramm gemäß 5-1 zeigt, ergeben sich beim Betrieb des Terminals 10 gemäß
Fig. 1 bis 4 vier asynchrone Programmereignisse. Drei von diesen sind die Interrupt-Programme, von denen
jedes mit dem Hauptprogramm über vorgegebene Datenstrukturen verknüpft ist, die als Speicherstellen
bzw. Register MRAM-Speicher 58 vorgesehen sind. Die drei. Interruptprogramme sind 208 us Taktgeberinterrupt-Programm,
ein Sender-Interrupt-Programm, welches eingeleitet wird, wenn der Transceiver 64 für das Aussenden
eines Zeichens zum Rechner über die Telefonleitungen bereitsteht und ein Empfängerinterrupt-Programm,
welches eingeleitet wird, wenn der Transceiver ein Zeichen vom Rechner empfangen hat. Das vierte
Programm ist die HauptProgrammschleife.
Fig. 5-2^4eigt' das Flussdiagramm für das 208-*is Interrupt-Programm.
Der obere Teil des dargestellten Programms betrifft den Ablauf fiir die Erzeugung der Tonfolgen
bzw. der Hinweistöne, während der weitere Programmteil eine zeitliche Steuerung betrifft, gemäß
welcher ein Decrementieren eines 10 ms Zeitgebers erfolgt, ausser wenn dieser auf Null steht. Dieser Zeitgeber
bzw. dieses Zeitglied wird für zahlreiche Operationen verwendet, u. a. zur Bestimmung der Geschwindigkeit,
mit der die Tasten des Tastenfeldes abgetastet werden, wobei insbesondere eine Abtastgeschwindigkeit
gewählt wird, die hinreichend niedrig ist, um Fehler aufgrund des Kontaktprellens zu vermeiden.
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Das Flußdiagramm gemäß Fig. 5-3 betrifft das Senderint
errupt-Progranun gemäß Fig. 5-1. Dieses Programm
bzw. Unterprogramm dient zur Sperrung der Mikrocomputeransteuerung durch den Transceiver, wenn keine auszusenden
Zeichen im Sendespeicher des RAM-Speichers 58 gespeichert sind. Andererseits sorgt das unterprogramm
beim Vorliegen auszusendender Zeichen durch ein Freigabesignal dafür, dass ein Zeichen aus dem Speicher
zum Transceiver übermittelt wird. Fig. 5-4 zeigt das Empfänger-Interrupt-Programm aus Fig. 5-1.
Das Terminal 10 arbeitet nach diesem Unterprogramm, wenn der Transceiver ein Zeichen vom R echner empfangen
hat, um dieses Zeichen auszuwerten. Ausserdem sorgt das Programm dafür, dass dem Rechner der
Befehl zur Unterbrechung der Zeichenaussendung übermittelt wird, wenn in der Zeichenwarteschlange mehr
als eine vorgegebene Anzahl von Zeichen vorhanden ist (es wird das Signal XOFF, d. h. das ASCII-DC 3-Zeichen
ausgesandt). Wenn die Anzahl der Zeichen in der Warteschlange unter einen vorgegebenen Wert abgefallen
ist, sendet das Terminal 10 das Signal XON bzw. das ASCII-DC1-Zeichen. Beim Ausführungsbeispiel
wird das XOFF-Zeichen ausgesandt, wenn die Zeichenschlange auf mehr als 10 Zeichen angewachsen ist,
während das XON-Signal ausgesandt wird, wenn die Zeichenschlange weniger als fünf Zeichen umfaßt.
Die in Fig. 5-1 angedeutete Hauptprogrammschleife ist in Fig. 5-5 detailliert dargestellt. Die Hauptprogrammschleife
steht in der Programmhierarchie des Terminals 10 auf der höchsten Stufe. Nach der
Einleitung einer Operation, die damit beginnt, dass erstmalig die Speisespannung an das Terminal angelegt
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durchläuft das Hauptprogramm alle 10 ms eine.Schleife
und führt während jeder dieser Schleifen eines der vier angegebenen Unterprogramme aus. Jedes Unterprogramm
kann dabei seinen eigenen Ablauf exakt steuern, da das Terminal so ausgelegt ist, dass bei jedem Durchlauf
an einer Programmschleife 10 ms verstreichen. Das Flussdiagramm gemäß Fig. 5-5 zeigt die Folge von
Operationen für jede der Betriebsarten bzw, für jedes Unterprogramm gemäß Fig. 5-5, d. h. für den Terminalmodus,
für den Anfangsmodus, für den "Aufgelegt-Modus",
für den Wähl-Modus und für den On-line-Modus. Ausserdem
erkennt man, dass nach jedem Unterprogramm der Ablauf des 10 ms-Intervalls abgewartet wird.
Fig. 5-6 zeigt die übergänge zwischen den einzelnen Betriebsarten des Terminals, die beim Ablauf der
Hauptprograinmschleife .gemäß Fig. 5-5 auftreten.
Wenn das Terminal in die Betriebsart "aufgelegt" eintritt, die auch als Off-line-Betrieb bezeichnet
werden kann, dann wartet es, wenn es eingeschaltet ist und der Anfangszyklus abgelaufen ist, darauf,
dass der Benutzer eine zu wählende Telefonnummer aussucht. Beim Ausführungsbeispiel stehen dem Benutzer ein Rechnervorrat oder ein Wählervorrat an
Telefonnummern zur Verfügung und der Benutzer kann eine von vier derartigen, gespeicherten Telefonnummern
auswählen oder eine Telefonnummer von Hand eingeben. Das Auswählen von Hand erfolgt unter Benutzung
der Tasten JA, NEIN und ZURÜCKGEHEN. Beim Arbeiten in dieser Betriebsart befiehlt der Benutzer
durch Drücken der NEIN-Taste dem Terminal, aus dem Wählervorrat den Namen der nächsten gespeicherten
Nummer anzuzeigen. Beim Drücken der Taste ZURÜCKGEHEN
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wird der Name der vorausgegangenen Nummer aus dem Wählervorrat angezeigt. Durch Betätigen der JA-Taste
wird die identifizierte Nummer aus dem Wählervorrat auf die Anzeige gegeben und der Wählbetrieb
eingeleitet. Ausserdem kann der Benutzer beim Eingeben einer Nummer von Hand die Löschtaste und die
Rücktaste betätigen.
Beim Wählen geht das Terminal in die Betriebsart "abgehoben" über, d. h. es schaltet sich auf eine
Telefonleitung auf, wartet auf einen Wählton (bzw. auf das Freizeichen) und gibt dann die gewählte
Telefonnummer in Form von Impulsen aus. Während die einzelnen Ziffern gewählt werden, blinkt diese Ziffer
auf der Anzeige, um den Ablauf des Wählvorganges für den Benutzer optisch zu verdeutlichen. Wenn
alle Ziffern gewählt sind, überwacht das Terminal die Telefonleitung auf das Auftreten des Läutens
bzw. des Besetztsignals und erzeugt Töne entspre- . chender Dauer für den Benutzer. Wenn der Modem eine
Verbindung mit dem Rschner unter der gewählten Nummer herstellt, erzeugt das Terminal 10 diejenige
Tonfolge, welche die On-line-Bedingung anzeigt, und tritt in die On-line-Betrieb ein. Während oder nach
dem Wählen kann der Benutzer, solange die Betriebsart "Wählen" vorliegt, "Aufhängen", indem er die
NEIN-Taste drückt. Der Benutzer kann ferner eine ausgewählte Nummer noch einmal wählen, beispielsweise
wenn die Leitung besetzt ist oder wenn keine Antwort kommt/ und zwar durch Drücken der Taste
"WIEDERHOLEN". Wenn der Benutzer zu diesem Zeitpunkt die NEIN-Taste drückt, wird vom Terminal die Anfrage
"CHANGE NUMBER?" (Nummer wechseln?) angezeigt, so dass
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der Benutzer die Möglichkeit hat, die gespeicherte Nummer zu wechseln, die gerade gewählt wurde. Wenn
der Benutzer dann die JA-Taste drückt, liefert das Terminal die Anzeige "ENTER NEW NUMBER" (neue Nummer
eingeben) und empfängt und speichert die Ziffern, die
der Benutzer anschliessend über die Tasten eingibt. Dabei können bis zu 16 Zeichen eingegeben werden. Mit
Hilfe der Rücktaste kann dabei jeweils das zuletzt eingegebene Zeichen gelöscht werden, während mit
Hilfe der Löschtaste alle eingegebenen Zeichen gelöscht werden können. Wenn die NEIN-Taste oder die
RÜCK-Taste gedrückt werden, reagiert das Terminal durch die Anzeige "ENTRY CANCELLED" (Eintragung gelöscht)
und die gespeicherte Telefonnummer wird nicht geändert. Das Terminal geht dann wieder auf
die Betriebsart "abgehoben". Wenn die JA-Taste oder die EINGABE-Taste gedrückt werden, nachdem der Benutzer
die Zeichen einer neuen Telefonnummer eingegeben hat, liefert das Terminal die Anzeige "THANK
YOU" (Danke), speichert die neue Telefonnummer und kehrt zu der Betriebsart "abgehoben" zurück. Wenn
die JA-Taste oder die EINGABE-Taste gedrückt werden, ehe irgend welche Zeichen eingegeben wurden,
geht das Terminal ebenfalls wieder auf die Betriebsart "abgehoben".
Wie aus Fig. 5-5 und 5-6 deutlich wird, hat das Terminal im On-line-Betrieb eine Verbindung mit
einem entfernt aufgestellten Rechner, d. h. einem
Rechner hergestellt. Dialogteile, die vom Wirtsrechner stammen, werden als"Wirtaneldung" bezeichnet,
während die Antworten, die der Benutzer über das Tastenfeld des Terminals eingibt, als "Benutzerant-
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Worten" bezeichnet werden. Zeichen, die der Benutzer
tippt, werden nicht direkt in die Anzeige eingegeben. Vielmehr werden die Zeichen zunächst zum Rechner
übertragen, der diese Zeichen gemäß dem bekannten Echoplex-Verfahren als Rückmeldung zurückliefert. Das
"Echo" wird dann vom Terminal 10 angezeigt. Dieses
Verfahren gewährleistet für den Benutzer einen.optischen
Beweis dafür, dass die Zeichen, die er am Tastenfeld
eingegeben hat, ausgesendet und vom Wirtsrechner empfangen wurden.
Das Terminal 10 unterscheidet zwischen den Zeichen einer Wirtaneldung und den Zeichen einer Benutzerantwort
auf die nachstehend beschriebene Weise. Das Drücken einer Taste, welches die Aussendung
eines Zeichens zum Rechner zur Folge hat, informiert
das Terminal dahingehend, dass alle anschliessend empfangenen Zeichen als "Echos" einer
Benutzerantwort zu betrachten sind, bis das Terminal ein Wagenrücklaufsignal, ein ünterbrechungssignal
oder das Signal "Escape" empfängt. Alle dann eintreffenden Zeichen werden nunmehr als Wirtsmeldung
behandelt, bis der Benutzer erneut eine Taste drückt, um ein Zeichen zum Rechner auszusenden. Die Unterscheidung
erlaubt die oben erwähnte split-screen Darstellung, wenn die Antwort eines Benutzers als
Laufschrift auf der Anzeige ausgegeben wird, während die Wirtsmeldung stationär bleibt.
Fig. 5-7 zeigt das Unterprogramm "Warten auf Ablauf des 10 ms-Intervalls". Dieses Unterprogramm ist in
Fig. 5-5 aufgeführt.
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Das Unterprogramm für den Piepser, welches gemäß dem
Flussdiagramm in Fig. 5-7 einmal und im übrigen alle
30 ms aufgerufen wird, ist in Fig..5-8 gezeigt. Wie die Bezeichnung "Piepser" verdeutlicht, betrifft dieses
Unterprogramm die Hinweistöne bei der sog. kinetischen Interpunktion, die oben erläutert wurde.
Das Unterprogramm für den in Fig. 5-5 angedeuteten Anfangszyklus ist in Fig. 5-9 gezeigt. Der Hinweis
"Terminal-Betriebsart = Betriebsart aufgelegt" betrifft einen Zustand-Obergang, d. h. einen übergang
des Betriebszustandes vom Anfangszyklus zu der Betriebsart "aufgelegt".
Fig. 5-10 zeigt ein Flussdiagramm für die Betriebsart "aufgelegt". Der Programmschritt "Speichern eines
Toncodes im Tonregister des RAM-Speichers 58" bedeutet dabei, dass der Code für denjenigen Ton eingegeben
bzw. gespeichert wird, der der vom Benutzer ausgewählten Taste zugeordnet ist. Wie das Flussdiagramm
zeigt, läuft das Unterprogramm gemäß Fig. 5-10,bis der Benutzer die JA-Taste oder die Eingabe-Tasge betätigt,
wobei in jedem Fall die Nummer eines Wirtsrechners ausgewählt wird, der anzurufen ist.
Der Programmschritt "Warten auf Tastenbetätigung durch.
Benutzer" im Unterprogramm gemäß Fig. 5-10 ist in dem Flußdiagramm gemäß Fig. 5-11 näher ausgeführt. Das
dort gezeigte Unterprogramm ruft das Unterprogramm "Warten auf Ablauf des 10 ms-IntervalIs" auf mit dem
Ziel, die Anzeige aufzufrischen und die jeweils zu erzeugenden Hinweistöne zu erzeugen.
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Wenn das Terminal in die Betriebsart "Wählen" übergeht, was während der Betriebsart "aufgelegt" gemäß
dem Unterprogramm in Fig. 5-10 eintritt, erfolgt der weitere Programmablauf gemäß dem Unterprogramm "Wählen"
in der in Fig. 5-12 gezeigten Weise. Die Umschaltung
auf die Betriebsart. "Wählen" erfolgt tatsächlich, ehe mit dem Wählen begonnen wird. Der Zweck dieser Maßnahme
besteht darin zu prüfen, ob der Benutzer das Wählen beenden oder Wiederholen will, zu prüfen, ob
das Terminal eine Verbindung mit dem Rechner hergestellt hat,und zu prüfen, ob der Benutzer, wenn das
Terminal darauf wartet, dass dieser von Hand eine Nummer wählt, eine Ziffer eingegeben hat oder zu löschen
wünscht. Am Ende des Unterprogramms ruft das Terminal ein Unterprogramm "Gabelschalterbetätigung"
auf, gemäß welchem der eigentliche Wählvorgang erfolgt.
Das Unterprogramm "ändern der Telefonnummer", welches gemäß Fig. 5-12 aufgerufen wird, ist in Fig. 5-13 als
Flußdiagramm gezeigt.
In Fig. 5-14 ist ein Flußdiagramm des Unterprogramms "Gabelschalterbetätigung" dargestellt, bei dem es
sich um das Programm handelt, gemäß welches bei dem betrachteten Terminal 10 tatsächlich eine Telefonnummer
gewählt wird. Es ist zu beachten, dass während der Zustände 1 bis 5 dieses Unterprogramms, das
Terminal die Telefonleitung überwacht und folglich vorbereitet ist, einen Hinweiston zu erzeugen, der
den Benutzer über den Zustand der Telefonleitung informiert, wie dies oben erläutert wurde.
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In Fig. 5-15 ist ein Modul für den Übergangszustand
des Gabelschalters dargestellt,, mit weiteren Einzelheiten
hinsichtlich der Übergangsbedingungen, die bei dem Unterprogramm gemäß Fig. 5-14 in dem Terminal
10 auftreten.
Die letzte der vier Betriebsarten, die bei jeder Schleife des Programms durchlaufen werden - vergleiche
Fig. 5-5, On-line-Betrieb - wird in Fig. 5-16 näher erläutert. Ferner wird das Unterprogramm "signoff"
, welches im On-line-Betrieb aufgerufen wird, in Fig. 5-17 erläutert. Fig. 5-18 zeigt das Unterprogramm
für das Abtasten der Tastenfeldbetätigung r welches
ebenfalls im Verlauf des On-line-Betriebes - vergleiche Unterprogramm gemäß Fig. 5-16 - aufgerufen wird.
Bei dem Unterprogramm· für den On-line-Betrieb wird ausserdem ein Unterprogramm "Verarbeiten der (vom Benutzer
eingegebenen) Tasteneingabe" für den Fall aufgerufen, dass der Benutzer gerade eine Taste gedrückt
hat. Dieses Unterprogramm ist in Fig. 5-19 gezeigt. Das Unterprogramm für die Verarbeitung eines Wirtszeichens, welches beim On-line-Unterprogramm gemäß
Fig. 5-16 aufgerufen wird, ist in Fig. 5-20 gezeigt. Viele Teile dieses Programms sind in den Flussidagrammen
gemäß Fig. 6 noch näher erläutert. Das Unterprogramm "process kinetics" (Verarbeitung der Signale
für die "kinetische" Interpunktion), welches während des Unterprogramms "Verarbeiten des Wirt&eichens"
aufgerufen wird, ist in Fig. 5-21 näher erläutert.
Gemäß Fig. 6-1 erfolgt die Steuerung der Handhabung der Anzeige, welche gemäß dem Unterprogramm "Verarbeiten
des Wirtszeichens11 (Fig. 5-20) erfolgt in Ab-
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hängigkeit von zwei Variablen, nämlich der Art der Anzeige
und des Anzeigezeigers. Diese und weitere Variablen sind im Variablenregister des RAM-Speichers 58 in
Fig. 2 gespeichert. Die Variable für die Art der Anzeige kann dabei zwei Werte haben, die der pop-Darstellung
bzw. der Laufschriftdarstellung zugeordnet sind. Wenn die Variable der pop-Darstellung entspricht,
dann bedeutet dies, dass die Zeichen in das Anzeigeelement 12 des Terminals 10 gemäß Fig. 2 von links
nach rechts im pop-Betrieb mit einer Geschwindigkeit von 300 Baud einzugeben sind. Wenn andererseits die
Variable dem Laufschriftbetrieb entspricht, dann bedeutet
dies, dass die Zeichen in die Anzeigeeinheit vom rechten Ende her einzuschieben sind, und zwar mit
der Geschwindigkeit, mit der der Benutzer die Zeichen eintastet.
Die zweite Variable, der Anzeige-Zeiger, kann einen von sechzehn Werten haben, um eine bestimmte Stele
unter den sechzehn Anzeigestellen der Anzeigeeinheit 12 zu markieren. Gemäß dieser Variablen wird ein bestimmtes
Anzeigeelement markiert, was dazu dient, die split-screen-Darsteilung aufrecht zu erhalten. Wenn
mit der pop-Darstellung gearbeitet wird, dann entspricht der Wert für den Anzeigezeiger der Stelle,
an der das nächste Zeichen, welches vom Terminal empfangen wird, in die Anzeigeeinheit einzugeben ist.
Wenn gerade mit Laufschrift-Darstellung gearbeitet wird, markiert der Anzeigezeiger die Stelle des
ersten Zeichens, d. h. des am weitestens links befindlichen Zeichens einer Nachricht, welche gerade
vom rechten Ende aus in die Anzeigeeinheit eingegeben wird. Die in Fig. 6 durchgehend verwendete Numerierung
basiert darauf, dass die äusserste linke
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O 1/LO/üU
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Stelle, die Stelle "O" ist, während die ausserste
rechte Anzeigestelle der Anzeigeeinheit als Stelle "15" bezeichnet ist. Die beschriebenen Zusammenhänge
sind in Fig. 6-1 erläutert. In Fig. 6-1 ist die Botschaft "HI BOB?" eine Wirtsneldung, die im pop-Betrieb
eingegeben wurde. Die ebenfalls angezeigte Benutzerantwort "JA" wurde als Laufschrift eingegeben
und die angezeigte Information ist ferner im split
screen-Format dargestellt.
Mit dem in Fig. 6-2 gezeigten Teil des Unterprogramms "Verarbeiten des Wirtszeichens" wird·bestimmt, ob das
im Wirtsspeicher befindliche Zeichen,dessen Vorliegen
im Terminal den Aufruf des Unterprogramms "Wirtszeichen verarbeiten" ausgelöst hat, wie dies aus Fig. 5-16
deutlich wird, ein druckbares ASCII-Zeichen ist. Wenn ja, dann ruft das Programm gemäß Fig. 6-2 das
Unterprogramm für druckbare Zeichen gemäß Fig. 6-3 auf. Wenn es sich bei dem Zeichen nicht um ein druckbares
ASCII-Zeichen handelt und die überprüfung folglich zu einem negativen Ergebnis führt, überprüft
das Unterprogramm als nächstes, ob das Zeichen ein pop-Steuerzeichen vom Rechner ist. Wenn ein solches
Zeichen vorliegt, welches typischerweise den Beginn einer Wirtsmeldung signalisiert, wird mit dem
pop-Unterprogramm gemäß Fig. 6-4 weitergearbeitet. Wenn die Überprüfung jedoch ein negatives Ergebnis
zur Folge hat, dann wird gemäß dem Programm in Fig. 6-2 mit der Prüfung fortgefahren, ob das Zeichen im
Empfangszeichen ein Laufschriftbefehl vom Rechner ist. Bestätigt sich diese Vermutung, dann wird
zu dem Laufschriftprogramm gemäß Fig. -6-5 übergegangen.
Bei negativem Ergebnis wird jedoch das Programm
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gemäß Fig. 6-2 fortgesetzt, um zu überprüfen, ob das
Zeichen ein Rücktastbefehl vom Rechner ist. Wenn dies zutrifft, wird zum Rücktastprogramm-gemäß Fig.
6-6 übergegangen. Falls nicht, wird das Programm gemäß Fig. 6-2 fortgesetzt, um zu prüfen, ob es
sich bei dem Zeichen um ein Löschzeichen handelt. Wenn dies zutrifft, dann arbeitet der Prozessor mit
dem Löschprogramm gemäß Fig. 6-7 weiter, das mit der Rückkehr zum Ausgangspunkt endet. Bei einer erneuten
negativen Entscheidung wird gemäß dem Programm in Fig. 6-2 eine weitere überprüfung der Identität des
Zeichens vorgenommen. Die verbleibenden, nicht druckbaren ASCII-Zeichen,, die sich im Empfangs speicher befinden
könnten, sind keine Zeichen, welche die Anzeige beeinflussen könnten und folglich für die Handhabung
der Anzeige ohne Belang. Folglich kann der Betrieb hinsichtlich derartiger, die Anzeige nicht
beeinflussender Zeichen in üblicher Weise fortgesetzt werden, was in Fig. 6-2 jedoch nicht gezeigt
ist.
Fig. 6-3 zeigt das Unterprogramm für die Verarbeitung eines druckbaren Zeichens vom · Rechner, d.
h. für Buchstaben a, b ... ζ oder Ziffern O, 1, ....
9. Die erste Entscheidung, welche gemäß dem Unterprogramm in Fig. 6-3 fällt, ist die Entscheidung, ob
die Anzeige als pop-Darstellung oder als Laufschriftdarstellung erfolgen soll. Bei den nachfolgenden
Schritten des Programms wird in Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Entscheidung das Zeichen angezeigt.
Wenn das Terminal im pop-Betrieb arbeitet, wird das Zeichen in die Anzeigeeinheit, beginnend am
linken Ende eingegeben, während die weiteren Zeichen
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jeweils an der ersten auf der linken Seite freien Zeichenstelle angezeigt werden. Die Variable für
den Anzeigezeiger zeigt dabei die betreffende Zeichenstelle an; der Wert des Anzeigezeigers bestimmt
also die Stelle, an der das nächste Zeichen in die Anzeigeeinheit einzugeben ist. Wenn alle sechzehn
. Stellen der Anzeigeeinheit beim Ausführungsbeispiel gefüllt sind, wenn also der Wert fünfzehn für den
Anzeigezeiger überschritten wird, dann wird die Variable für die Art der Anzeige auf den Wert für
die Laufschriftanzeige gesetzt, so dass weitere Zeichen im Laufschriftverfahren nachgeschoben werden.
.
Wenn das Terminal andererseits im Laufschriftbetrieb
arbeitet, dann werden die Zeichen vom rechten Ende her in die Anzeigeeinheit eingegeben. Der Wert für
den Anzeigezeiger entspricht dabei der Stelle, an der sich das vorderste, d. h. am weitesten nach
links vorgerückte Zeichen befindet. Alle Zeichen rechts von dieser Stelle, die durch den Anzeigezeiger
markiert ist, werden bei jedem neuen Zeichen nach links verschoben, um Platz für ein neues Zeichen
zu machen. Wenn das Zeichen links von der Stelle, die vom Anzeigezeiger markiert wird, eine
Leerstelle ist, bleiben die Zeichen auf der linken Seite dieser Stelle stationär. Man erkennt, dass die
vorstehend beschriebene Programmfolge beim erfindungsgemäßen Terminal 10 eine weitere Anzeige, zumindest
eines Teils einer Rechnermeldung auf der linken Seite der Anzeigeeinheit 12 ermöglicht,
während auf der rechten Seite derselben eine vom Benutzer eingegebene Nachricht steht bzw. vorrückt.
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Dies entspricht dem Programm gemäß Fig. 6-1. In Abhängigkeit von dem ASCII-Steuercode, der einem pop-Befehl
vom Rechner entspricht, arbeitet das erfindungsgemäße Terminal gemäß dem pop-Unterprogramm,
auf welches in Fig. 6-2 und 6-4 hingewiesen ist. Gemäß diesen Programmschritten wird die Variable für
die Art der Anzeige in den dem pop-Betrieb entsprechenden Zustand gebracht, während die Variable für den Anzeigezeiger
entsprechend der am weitesten links gelegenen Zeichenstelle bzw. entsprechend der Zeichenstelle
"O" in Fig. 6-1 eingestellt wird.
In entsprechender Weise wird vom Terminal dann, wenn der Rechner einen Laufschrift-Code sendet, das
Laufschriftprogramm ausgeführt, auf das in Fig. 6-2 hingewiesen ist und das in Fig.6-5 detailliert dargestellt
ist. Bei diesem Programm wird die Variable für die Art der Anzeige auf den Laufschriftzustand
gebracht, während die Variable für den Anzeigezeiger auf das äusserste rechte Anzeigeelement, d. h. auf
die Stelle 15 in Fig. 6-1,gesetzt wird.
In Fig. 6-6 und 6-7 sind die Unterprogramme für die Handhabung der Anzeige durch den Prozessor in Abhängigkeit
von der Betätigung der Rücktaste durch den Benutzer und in Abhängigkeit von der Betätigung der
Löschtaste detailliert dargestellt. Gemäß beiden Programmen ist es dem Terminal möglich, eine split
screen-Anzeige aufrecht zu erhalten, wobei die Nachricht, die sich auf der linken Seite des Anzeigezeigers
befindet, d. h. die Nachricht, die im pop-Betrieb eingegeben wurde, durch die Betätigung der
Rücktaste oder der Löschtaste nicht beeinflußt wird. Im einzelnen wird gemäß dem Rücktastenprograitun in
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Fig. 6-6 das zuletzt in die Anzeigeeinheit eingegebene druckbare Zeichen gelöscht. Wenn dabei im Laufschriftbetrieb
gearbeitet wird, wird die als Laufschrift eingegebene Meldung nach rechts verschoben,
während die Zeichen links von der Stelle, die durch den Anzeigezeiger markiert ist, stationär bleiben.
In entsprechender Weise werden bei dem Unterprogramm "Löschen" gemäß Fig. 6-7 alle Zeichen rechts von der
durch den Anzeigezeiger markierten Zeichenstelle gelöscht, .wenn im Laufschriftbetrieb gearbeitet wird,
während ausserdem der Anzeigezeiger auf die äusserste rechte Position, d. h. beim Ausführungsbeispiel auf
die Position "15" zurückgesetzt wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, dass die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung
in vorteilhafter Weise gelöst wird, wobei dem Fachmann, ausgehend von dem erläuterten Ausführungsbeispiel,
insbesondere unter Berücksichtigung der Zeichnungen und der Flussdiagramme, zahlreiche Möglichkeiten
für Änderungen und/oder Ergänzungen zu Gebote stehen, ohne dass er dabei den Grundgedanken der Erfindung
verlassen müßte.
Leerseite
Claims (1)
- HOEGER1 STELLRECHT.°&*°RART.NER\ :P A T E N T A N W A* L* T °£ ·.· · ..."*,UHLANDSTRASSE 14 c · D 7OOO STUTTGART 1A 44 766 b Anmelder: I/O CorporationJc - 177 233 Wilshire Boulward22. Juli 1981 Santa Monica, CaI.90401USAPatentansprücheRechner-Terminal mit einem Tastenfeld und einer Anzeigeeinheit zur Eingabe bzw. Anzeige alphanumerischer Zeichen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:A) es sind Steuereinrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Zeichenanzeige an der Anzeigeeinheit selektiv derart steuerbar ist, dass die Anzeige von Zeichen unabhängig vom Inhalt derNachricht an einer ersten oder einer im Abstand jdavon befindlichen zweiten Anzahl von Anzeige- I^stellen der Anzeigeeinheit anzeigbar ist; IB) es sind Schaltungseinrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Steuereinrichtungen derart beaufschlagbar sind, dass eine Steuerung der angezeigten Zeichen nur hinsichtlich derjenigen Zeichen durchfuhrbar ist, mit deren Anzeige an der zweiten Anzahl von Stellen der Anzeigeeinheit begonnen wurde undC) es sind Erweiterungseinrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Anzeige von Zeichen,mit deren Anzeige an der zweiten Anzahl von Stellen der Anzeigeeinheit begonnen wurde,auf Anzeigestellen erweiterbar ist, die zunächst der ersten Anzahl von Anzeigestellen zugeordnet waren. ^A 44 766 bk - 17722. Juli 1981 - 2 -2. Terminal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit eine einzige Zeile mit einer begrenzten Anzahl von Anzeigestellen aufweist.3. Rechner-Terminal mit einem Tastenfeld und einer Anzeigeeinheit zur Eingabe bzw. Anzeige von. Zeichen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:A) es sind Steuereinrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe die Anzeige von Zeichen durch die Anzeigeeinheit selektiv derart steuerbar ist, dass die Zeichen als Laufschrift darstellbar sind undB) es sind Einrichtungen vorgesehen, welche selektiv auf Sätze eines oder mehrere Zeichen ansprechen, um in die Laufschriftanzeige der Zeichen eine, eine Interpunktion simulierende Pause einzufügen.4. Terminal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vom Benutzer betätigbare Einstelleinrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe die Geschwindigkeit der Laufschriftanzeige einstellbar ist und dass die Pausen-einfügeinrichtungen Einstelleinrichtungen umfassen, mit deren Hilfe die Pausendauer automatisch an die Laufschriftgeschwindigkeit anpassbar ist.* a miA 44 766 b22. JuLi 1981 - 3 -5. Terminal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vom Benutzer betätigbare Laufschriftstoppeinrichtungen vorgesehen sind und dass Hinweiserzeugungseinrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe in Abhängigkeit von der Betätigung der Laufschriftstoppeinrichtungen ein für den Benutzer wahrnehmbares Hinweissignal für die Zeit erzeugbar ist, in der die Laufschriftstoppeinrichtungen derart betätigt sind, dass ein Anhalten der Laufschriftanzeige erfolgt.6. Rechner-Terminal mit einem Tastenfeld und einer Anzeigeeinheit zur Eingabe bzw. Anzeige von Zeichen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:A) es sind Verbindungseinrichtungen vorgesehen, ~„ mit deren Hilfe über Telefonleitungen zwischen ,. dem Terminal und dem der Datenverarbeitung die- / nenden Rechner ein Informationsaustausch in beiden Richtungen durchführbar ist;B) es sind Einrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe eine vom Benutzer ausgewählte Telefonnummer auf der Anzeigeeinheit anzeigbar ist und mit deren Hilfe diese Nummer über Telefonleitungen wählbar ist, mit denen die Verbindungseinrichtungen verbunden sind undC) es sind überwachungseinrichtungen zum überwachen der Telefonleitungen vorgesehen, mit denen die Verbindungseinrichtungen verbunden sind,und die überwachungseinrichtungen wei-- 4 - JA 44 766 b
k - 17722. JuIi 1981 - 4 -sen Signalerzeugungseinrichtungen auf, durch die ein Telefon-Freiton, Telefon-Wählsignale, Telefon-Läutsignale und Telefon-Besetztsignale erkennbar und in entsprechende,vom Benutzer wahrnehmbare Hinweissignale umsetzbar sind.7. Terminal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Blinkeinrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe jeweils ein Blinken derjenigen Ziffer einer ausgewählten, angezeigten Telefonnummer herbeiführbar ist, die beim Wählen einer Telefonnummer der gerade gewählten Ziffer entspricht.8. Kommunikationsvorrichtung gekennzeichnet durch folgende Merkmale:A) es ist eine Anzeigeeinheit vorgesehen, mit deren Hilfe lediglich eine begrenzte Anzahl alphanumerischer Zeichen gleichzeitig darstellbar ist;B) mit der Anzeigeeinheit ist ein .dieser zugeordnetes Anzeigeregister verbunden, in dem Daten speicherbar sind, die die angezeigten Zeichen definieren und mit dessen Hilfe die Zeichenpositionen individuell und wahlfrei ansteuerbar sind, um an einer ausgewählten Stelle der Anzeigeeinheit ein neues Zeichen einzugeben, ohne vorhandene Zeichen an anderen Positionen zu stören;C) es ist ein Tastenfeld vorgesehen, welches eine Eingabe unzweideutiger alphanumerischer Zeichen ermöglicht;A 44 766 bk - 17722. JuIi 1981 - 5 -D) es sind Koppeleinrichtungen zum direkten elektrischen Verbinden der Vorrichtung mit Telefonleitungen vorgesehen, und die Koppeleinrichtungen umfassen frequenzselektive Filtereinrichtungen;E) es ist ein Digitalprozessor vorgesehen;F) dem Prozessor sind Speichereinrichtungen zugeordnet, die ein Betätigungssystem enthalten, wobei der Prozessor mit den Koppeleinrichtungen verbunden ist, um unter Steuerung des Betätigungssystems in Abhängigkeit von den Telefonrichtlinien einen Wählvorgang durchzuführen, wobei das Betätigungssystem Kodiereinrichtungen zum Übertragen von Daten von dem Tastenfeld oder den Speichereinrichtungen über die Telefonleitungen mit Hilfe der Koppe!einrichtungen umfaßt undG) es ist ein Gehäuse im Taschenformat vorgesehen, welches die Anzeigeeinrichtungen mit dem Anzeigeregister, dem Tastenfeld, den Koppeleinrichtungen, dem Prozessor und den Speichereinrichtungen enthält.Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wandler zur Tonerzeugung vorgesehen ist und dass das Betriebssystem einen Vorrat von Godefolgen bereithält, von denen Jede, wenn sie ausgegeben wird, den Wandler derart steuert, dass eine entsprechende unterscheidungskräftige Tonfolge erzeugt wird,A 44 766 bk - 17722. JuIi 1981 - 6 -und dass das Betriebssystem in Abhängigkeit von dem Empfang eines BEL-Zeichens das zuvor empfangene Zeichen prüft und entsprechend dem Wert dieses Zeichens eine zugeordnete Tonfolge aus dem Vorrat von Tonfolgen auslöst.10. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:Ä) es ist eine Breitband-Tonfilter- und Detektoranordnung vorgesehen, die mit den Telefonleitungen verbindbar ist und auf Frequenzbänder anspricht, zu denen diejenigen Frequenzbänder gehören, die in den normalen Läute- und Besetztsignalen enthalten sind und mit deren Hilfe bei Vorliegen derartiger Signale ein logisches Signal an den Prozessor ausgebbar ist undB) das Betriebssystem umfaßt selektiv betätigbare Einrichtungen zur Ansteuerung des Wandlers derart, dass dieser einen Ton erzeugt, der in seiner Dauer im wesentlichen mit dem Auftreten des logischen Signals synchron ist.11. Datenkommunikationsvorrichtung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:A) es ist eine Anzeigeeinrichtunge vorgesehen, mit deren Hilfe nur eine begrenzte Anzahl von alphanumerischen Zeichen gleichzeitig anzeigbar ist, wobei die Zahl der anzeigbaren Zeichen kleiner als 40 ist;A 44 766 b ■·'· ··k - 17722. JuIi 1981 - 7 -B) mit der Anzeigeeinrichtung sind zugeordnete Anzeigeregistereinrichtungen verbunden, um die Daten zu speichern, die die gerade angezeigten Zeichen definieren, wobei die Zeichenpositionen individuell und wahlfrei durch die Registereinrichtungen adressierbar sind, um ein neues Zeichen an einer ausgewählten Stelle in die Anzeigeeinheit einzugeben, ohne die bestehenden Zeichen an anderen Positionen zu stören;C) es sind Koppeleinrichtungen für eine direkte elektrische Verbindung der Vorrichtung mit Telefonleitungen vorgesehen, wobei die Koppeleinrichtungen frequenzselektive Filtereinrichtungen umfassen;D) es ist ein digitaler Prozessor vorgesehen; ;E) es sind Serien/Parallel-ümsetzeinrichtungen vorgesehen, die den Prozessor und die Koppeleinrichtungen miteinander verbinden;F) es ist ein Tastenfeld vorgesehen, das die Eingabe unzweideutiger alphanumerischer Zeichen ermöglicht und das mit dem Prozessor verbunden ist;G) es sind Lesespeichereinrichtungen vorgesehen, die mit dem Prozessor verbunden sind und ein Betriebssystem enthalten, wobei der Prozessor mit den Kopplungseinrichtungen verbunden ist, um ein Wählen unter Steuerung durch das Betriebssystem gemäß den Telefonbestimmungen zu bewirken, wobei das Betriebssystem durch fol-\J I £— -<J IA 44 766 bk - 17722. JuIi 1981 - 8 -gende Merkmale gekennzeichnet ist:H) es sind Einrichtungen vorgesehen, die auf eine neue Folge von Zeichen ansprechen, welche durch die Kopplungseinrichtungen empfangen wurde, um das erste Zeichen in der neuen Folge an der äussersten linken Position der Anzeigeeinrichtungen einzugeben, um nacheinander nachfolgende Zeichen in aufeinanderfolgenden, rechts da-'von befindlichen Positionen einzugeben, bis die Anzeige-gefüllt ist,und um dann weitere Zeichen in derselben Folge in die äusserste rechte Anzeigeposition einzugeben, während die früheren Zeichen im Laufschriftbetrieb nach links verschoben werden.I) es sind Einrichtungen vorgesehen, die in Abhängigkeit von einer neuen Folge von Zeichen, die über das Tastenfeld eingegeben werden, aufeinanderfolgende Zeichen der neuen Zeichenfolge in die äusserste rechte Anzeigeposition eingeben, wobei frühere Zeichen derselben Folge als Laufschrift nach links verschoben werden und wobei alle zuvor eingegebenen Zeichen-,die stationär bleiben, überschrieben.werden;J) es sind Einrichtungen vorgesehen, die einen Pufferspeicher umfassen, der zunächst die Zeichen von den Kopplungseinrichtungen empfängt, um die Geschwindigkeit der Laufschriftdarstellung der Zeichen auf der Anzeige auf eine Geschwindigkeit zu begrenzen, die vom Benutzer auswählbar und von der Geschwindigkeit unab-■ - 9 -A 44 766 b · ·"· ·*k - 17722. JuIi 1981 - 9 -hängig ist, mit der die Zeichen empfangen werden undK) es ist ein Gehäuse im Taschenformat vorgesehen, welches die Anzeigeeinrichtung, das Tastenfeld, die Kopplungseinrichtungen, den Prozessor und die Speichereinrichtungen enthält.12. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:A) es ist ein Wandler zur Tonerzeugung vorgesehen;B) das Tastenfeld umfaßt eine Schneller-Taste und eine Langsamer-Taste zur Steuerung der Laufschriftgeschwindigkeit undC) es sind Einrichtungen vorgesehen, mit deren Hilfe in Abhängigkeit von der Betätigung der Schneller-Taste die Laufschriftgeschwindigkeit in vorgegebenen Schritten periodisch vergrößerbar ist, wobei bei jedem Geschwindigkeitswechsel durch den Wandler ein Tonhinweis ausgebbar ist, dessen Höhe der neuen Geschwindigkeit entspricht, wobei die genannten Einrichtungen ferner auf die Betätigung der Langsamer-Taste in der Weise ansprechen, dass die Laufschriftgeschwindigkeit periodisch in vorgegebenen Schritten verlangsamt wird, wobei bei jeder Geschwindigkeitsänderung ein Ton ausgelöst wird, der eine Tonhöhe besitzt, die der neuen Geschwindigkeit entspricht«- 10 -ο ι L ο ι υ υA 44 766 bk - 17722. Juli 1981 - 10 -13. Kommunikationsvorrichtung, welche für die Benutzung durch einen Laien geeignet ist und folgende Merkmale aufweist:-A) es ist eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen,• mit deren Hilfe gleichzeitig nur eine begrenzte Anzahl von alphanumerischen Zeichen anzeigbar ist, wobei diese Anzahl kleiner als 32 ist;B) mit der Anzeigeeinrichtung sind dieser zugeordnete Anzeigeregistereinrichtungen verbunden, um Daten zu speichern, die die Zeichen definieren, die gerade angezeigt werden, wobei die Zeichenpositionen individuell und wahlfrei durch das Register adressierbar sind, um ein neues Zeichen an der ausgewählten Stelle in die Anzeige einzugeben, ohne bestehende Zeichen an anderen Positionen zu stören;C) es ist ein Tastenfeld vorgesehen, welches eine unzweideutige alphanumerische Zeicheneingabe ermöglicht;D) es sind Kopplungseinrichtungen zum Herstellen einer elektrischen Verbindung der Vorrichtung mit Telefonleitungen vorgesehen, und die Kopplungseinrichtungen umfassen frequenzselektive Filtereinrichtungen;E) es ist ein Digitalprozessor vorgesehen;- 11 -A 44 766 bb - 17722. JuIi 1981 - 11 -F) mit dem Prozessor sind Lesespeichereinrichtungen verbunden, die ein Betriebssystem enthalten, wobei der Prozessor mit den Kopplungseinrichtungen derart verbunden ist, dass ein Wählen von Telefonnummern unter Steuerung durch das Betriebssystem gemäß den Telefon-Betriebsbedingungen durchführbar ist, wobei das Betriebssystem zusätzlich Kodiereinrichtungen umfaßt, um Daten von dem Tastenfeld oder aus dem Speicher unter Benutzung der Kopplungseinrichtungen über die Telefonleitungen zu übertragen;G) es sind Pufferspeichereinrichtungen zum Speichern empfangener Daten vor der Darstellung derselben auf der Anzeigeeinrichtung vorgesehen;H) es sind Einrichtungen vorgesehen, die auf ein Steuerzeichen eines ersten Typs in der Weise ansprechen, dass sie bewirken, dass anschliessend empfangene alphanumerische Zeichen beginnen mit der äussersten linken Anzeigestelle nacheinander an aufeinanderfolgenden stationären Stellen der Anzeigeeinrichtung eingegeben werden, wobei diese Einrichtungen ausserdem auf ein Steuerzeichen eines zweiten Typs in der Weise ansprechen, dass sie bewirken, dass anschliessend empfangene alphanumerische Zeichen, ausgehend von der äussersten rechten Anzeigestelle nacheinander eingegeben werden, in der Weise, dass die Zeichen, die im Anschluß an das Steuerzeichen des zweiten Typs empfangen werden, die jeweils zuvor empfangenen Zei-- 12 -A 44 766 bb - 17722. JuIi 1981 - 12 -chen einer Zeichenfolge im Laufschriftbetrieb nach links längs der Anzeige weiterschieben undI) es ist ein Gehäuse im Taschenformat vorgesehen, welches die Anzeigeeinrichtung mit dem Anzeigeregister, das Tastenfeld, die Kopplungseinrichtungen, den Prozessor und die Speichereinrichtungen enthält.
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