DE3129755C2 - Verfahren zur Herstellung einer I↑2↑L-Halbleiterschaltungsanordnung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer I↑2↑L-HalbleiterschaltungsanordnungInfo
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Abstract
Eine erfindungsgemäße Halbleitervorrichtung weist Halbleiter-Inselzonen (13) eines ersten Leitungstyps auf, die dielektrisch voneinander getrennt sind. In jeder Inselzone (13) sind eine erste und eine zweite Senkenzone (15, 16) eines zweiten, dem ersten Leitungstyp entgegengesetzten Leitungstyps ausgebildet. Die erste Senkenzone (16), die Inselzone (13) und die zweite Senkenzone (15) bilden einen Lateraltransistor. In der ersten Senkenzone (16) ist mindestens eine Halbleiterzone (17) des ersten Leitungstyps ausgebildet. Diese Halbleiterzone (17), die erste Senkenzone (16) und die Inselzone (13) bilden einen Vertikaltransistor. Auf einem Abschnitt bzw. auf der Oberfläche der Inselzone (13) ist eine erste Isolierschicht (19) vorgesehen, die zumindest den Übergang bzw. die Sperrschicht zwischen der Halbleiterzone (17) und der ersten Senkenzone (16) bedeckt und sich über die erste Senkenzone (16) erstreckt. Eine mit einem Fremd atom des ersten Leitungstyps dotierte polykristalline Siliziumschicht (18) ist so ausgebildet, daß sie die Halbleiterzone (17) und einen Teil der ersten Isolierschicht (19) bedeckt.
Description
dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Verfahrensschritt a) und vor dem Verfahrensschritt b) eine zweite Isolierschicht (19, 19a, 19b) ausgebildet wird, welche zumindest die Oberfläche der Kollektorzone (16) bedeckt,
daß die zweite Isolierschicht (19, 19a, 196; zur Bildung von freiliegenden und nichtfreiliegenden Flächen der Kollektorzone selektiv geätzt wird,
daß die polykristalline Siliziumschicht (18) im Verfahrensschritt b) so ausgebildet wird, daß sie auch einen Teil der Oberfläche der zweiten Isolierschicht bedeckt und
daß nach dem Verfahrensschritt a) und vor dem Verfahrensschritt b) eine zweite Isolierschicht (19, 19a, 19b) ausgebildet wird, welche zumindest die Oberfläche der Kollektorzone (16) bedeckt,
daß die zweite Isolierschicht (19, 19a, 196; zur Bildung von freiliegenden und nichtfreiliegenden Flächen der Kollektorzone selektiv geätzt wird,
daß die polykristalline Siliziumschicht (18) im Verfahrensschritt b) so ausgebildet wird, daß sie auch einen Teil der Oberfläche der zweiten Isolierschicht bedeckt und
daß nach dem Verfahrensschritt d) der freiliegende Teil der zweiten Isolierschicht (19, 19a, \9b) unter
Benutzung der ersten Isolierschicht (22) als Maske so geätzt wird, daß die Kollektorzone (16) teilweise
freiliegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Isolierschicht (19a,) aus Siliziumnitrid
hergestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Isolierschicht (19) aus einer
Siliziumoxidschicht (19b) und einer auf letzterer ausgebildeten Siliziumnitridschicht (19a,) hergestellt
wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer I2L-Halbleiterschaltungsanordnung nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein solches Verfahren ist aus IEDM 1979, Technical Digest, S. 201 - 204, bekannt.
Diese Literaturstelle zeigt, daß eine Gate-Verzögerung von 0,9 ns erzielt werden konnte. Diese I2L-Konstruktion
verwendet eine vertiefte bzw. ausgesparte Oxidschicht zur Herabsetzung der Seitenwandkapazität.
Oberseitige Kollektoren von inversen npn-Transistoren werden durch Arsendolierung aus einer unmittelbar
auf einer epkaxialen Schicht ausgebildeten polykristallinen Siliziumschicht geformt. Die Oberfläche und
die Seitenwände dieser arsendotierten polykristallinen Siliziumschicht werden oxidiert, worauf so geätzt wird,
daß die oxidierten Schichten auf den Seiten wänden oder
-flächen dieser Siliziumschicht zurückbleiben. Auf diese Weise werden die Basis-Kontaktlöcher selbsttätig auf
die Ränder der Kollektoren ausgerichtet
Dieses Verfahren stützt sich suf die Tatsache, daß die
Oxidationsgeschwindigkeit von polykristallinen! Silizium, das mit einer großen Fremdatommenge dotiert ist,
wesentlich größer ist als diejenige einer epitaxialen Siliziumschicht. Wenn nämlich die dotierte polykristalline
Siliziumschicht oxidiert wird, bildet sich auf ihrer Oberfläche und ihren Seitenflächen eine vergleichsweise dikke
Oxidschicht während auf der epitaxialen Schicht nur eine sehr dünne Oxidschicht entsteht Aus diesem
Grund bleibt auch nach dem Ätzen der dünnen Oxidschicht auf der epitaxialen Schicht die dicke Oxidschicht
auf den Seitenflächen der dotierten polykristallinen Siliziumschicht zurück, so daß das Basis-Kontaktloch mit
Selbstjustierung zwischen den Seitenflächen geformt werden kann.
Wenn jedoch (vgl. hierzu IEDM 1979, Technical Digest,
S. 201—204), wie sich aus der Teilschnittdarstellung von Fig. 1 ergibt, eine epitaxiale Schicht 1 zur
Ausbildung eines oberseitigen Kollektors 2 lief mit Arsen
dotiert wird, diffundiert das Arsen gleicn/citig auch
in seitlicher Richtung. Beim Ätzen einer Oxidschicht 4 werden daher auch deren auf den Seitenflächen einer
polykristallinen Siliziumschicht 3 befindlichen Teile weggeätzt. Hierbei kann ohne weiteres der Übergang
bzw. die Sperrschicht des oberseitigen Kollektors 2 und der epitaxialen Schicht (Basis) 1 freigelegt werden.
Wenn sodann eine Metallschicht 5 ausgebildet wird, können Kollektor und Basis gegeneinander kurzgcschlossen
werden. Auch wenn die Fremdatomdiffusion in den Kollektor nur flach erfolgt, ist es schwierig, eine
Oxidschicht ausreichender Dicke auf den Seitenflächen der polykristallinen Siliziumschicht in der Nähe der
Grenzfläche zwischen dieser Siliziumschichi und der epitaxialen Schicht auszubilden. Die Kollektor-Basis-Sperrschicht
kann somit beim Ätzen der Oxidschicht freigelegt werden, wodurch ein Kurzschluß eingeführt
wird. Obgleich die bisherigen I2L-Schaltungen ausgezeichnete
Betriebseigenschaften besitzen, sind sie eben mit dem Mangel behaftet, daß dabei ein Kollcktor-Basis-Kurzschluß
auftreten kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung einer PL-Halbleiterschaltungsanordnung der
oben genannten Art zu schaffen, bei der die Vorteile der beschriebenen Halbleiterschaltungsanordnung erhalten
werden, ohne daß die Gefahr eines Kurzschlusses zwischen Kollektor und Basis in Kauf genommen werden
muß.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Im folgenden wird die Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
F i g. 1 eine Teilschnittansicht eines kurzgcschlossenen Teils einer Kollektor-Basis-Sperrschicht bei einer !^-Schaltungsanordnung nach dem Stand der Technik. Fig. 2 eine Teil-Schnittansicht einer Halbleilcrschaltungsanordnung,
F i g. 1 eine Teilschnittansicht eines kurzgcschlossenen Teils einer Kollektor-Basis-Sperrschicht bei einer !^-Schaltungsanordnung nach dem Stand der Technik. Fig. 2 eine Teil-Schnittansicht einer Halbleilcrschaltungsanordnung,
Fig. 3A bis 3F Schnittansichten /.ur Verunschaulichung
aufeinanderfolgender Verfahrcnsschriite bei einem Verfahren zur Herstellung der Halbleiterschal·
tungsanordnung nach F i g. 2,
F i g. 4 eine Aufsieht auf die Anordnung nach Fi g. 31'
Fig. 5 und 6 Schnittansichten anderer Ausführungsformen.
Fig. 1 ist eingangs bereits erläutert worden. In den
Figuren sind einander entsprechende Teile mit jeweils gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Fig.2 veranschaulicht eine I2L-Halbleiter-Schallungsanordnung.
Diese Halbleiterschaltungsanordnung weist ein n + -Typ-Haltbleitersubstrat 11 und eine aui
diesem ausgebildete epitaxiale n-Typ-Schicht 13 auf. Diese epitaxiale Schicht 13 ist von benachbarten epitaxialen
Schichten unter Festlegung einer Inselzone durch jeweils eine versenkte Oxidschicht 12 getrennt In dieser
Inselzone 13 sind voneinander getrennte p-Typ-Zonen
15 und 16 ausgebildet Auf diesen Zonen IS und 16 sowie
auf dem freiliegenden Teil der epitaxialen Schicht 13 ist eine isolierschicht 14 ausgebildet Diese Zonen 15 und
16 sowie die epitaxiale Schicht 13 bilden einen pnp-Laleraltransistor,
bei dein die Zone 15 den Emitter bzw. Injektor, die epitaxiale Schicht 13 die Basis und die Zone
16 den eigentüchen Kollektor biJden.
In der p-Typ-Kollektorzone 16 sind n-Typ-Zonen 17
ausgebildet. Die n-Typ-Zone 17, die p-Typ-Kollektorzonc 16 und die epitaxiale Schicht 13 bilden einen »umgekehrten«
npn-Vertikaltransistor bei dem die n-Typ-Zonc 17 den Kollektor, die p-Typ-Kollektorzone 16 die
Basis und die epitaxiale Schicht 13 den Emitter bilden.
Eine die n-Typ-Zone 17 umgebende (zweite) Isolierschicht 19 ist unmittelbar unter dem Rand der dotierten
polykristallinen Siliziumschicht 18 ausgebildet, d. h. aus der p-Typ-Kollektorzone 16, und zwar derart, daß sie
zumindest den Übergang bzw. die Sperrschicht der oberseitigen n-Typ-Kollektorzone 17 mit der p-Typ-Kollektorzone
16 bedeckt und sich über eine Strecke W auf der p-Typ-Kollektorzone 16 erstreckt. Diese Er-Streckung
Wder Isolierschicht 19 ist so groß gewählt, düß die Sperrschicht zwischen dem oberseitigen p-Typ-Kollektor
17 und der p-Typ-Kollektorzone 16 nicht freigelegt wird, wenn die dotierte polykristallinen Siliziumschicht
18 zur selektiven Zurücklassung von Teilen derselben sowie zur Ausbildung von Basis-Kontaktlöchern
20 gcät/.t wird. Diese Erstreckung W muß daher unter Berücksichtigung der Maskengenauigkeit und der seitlichen
Äizstrecke bestimmt werden. In der Praxis kann
diese Erstreckung W2 bis 3 μίτι betragen. Aufgrund des
Vorhandenseins dieser Isolierschicht 19 wird die Kollektor-Basis-Sperrschicht
des npn-Vertikaltransistors nicht freigelegt und bei der Ausbildung einer Metallschicht 21
wird somit ein Kurzschluß zwischen dem Kollektor und der Basis verhindert.
Die dotierte polykristalline Siliziumschicht 18 dient auch als Kollektoranschluß. Auf der Oberfläche und auf
den Seitenflächen der zurückgebliebenen Muster dieser
Siliziumschicht 18 ist außerdem eine erste Isolierschicht 22 vorgesehen, welche die Siliziumschicht 18 gegenüber
der Metallschicht 21 isoliert.
Im folgenden ist ein Verfahren zur Herstellung der I lalbleitcrschaltungsanordnung mit dem beschriebenen
Aufbau zunächst anhand der F i g. 3A bis 3F und 4 und sodann anhand der F i g. 5 und 6 erläutert.
Zunächst wird gemäß F i g. 3A die epitaxiale Siliziumschicht 13 mit einer Dicke von 0,5 bis 1,5 μπι und einer
π Typ-Fremdatomkonzentration von 1 χ ΙΟ15 bis
r) χ 1016CMi ' auf einem η+ -Typ-Halbleitersubstrat, ζ. Β.
einem η '-Siliziumsubstrat 11 ausgebildet. Sodann werden zur Festlegung von Inselzonen die beispielsweise
I iim dicken versenkten Oxidschichten 12 durch Ätzen
und Oxidation mit Maske geformt.
Sodann wird gemäß F i g. 3B auf der Oberfläche jeder Inselzone eine streifenförmige, z. B. etwa 0,4 um dicke
Oxid-Isolierschicht 14 ausgebildet Unter Heranziehung dieser Oxidschicht 14 als Maske werden p-Typ-Fremdatome,
".vie Bor, von der nach außen hin freiliegenden Oberfläche der Inselzone 13 aus eindiffundiert um p-Typ-Zonen
15 und 16 zu formen. Die Diffusionstiefe kann dabei z. B. 0,6 μπι betragen, und der Schichtwiderstand
der Zonen 15 und 16 kann bei 250 Ω/D bzw. Ω/cm2 liegen. Bei diesem Diffusionsvorgang wird auf
der freiliegenden Oberfläche der Inselzone 13 eine dünne Siliziumoxidschicht 19i>
mit einer Dicke von z. B. etwa 0,05 μΐη ausgebildet Im nächsten, in Fig. 3C veranschaulichten
Verfahrensschritt wird eine Isolierschicht, z. B. eine Siliziumnitridschicht 19a mit einer Dicke von
0,1 um nach einem chemischen Aufdampfverfahren (CVD) auf der gesamten Oberfläche der Anordnung
nach Fig.3B ausgebildet, ohne daß die Siliziumoxidschicht 19fe entfernt wird. Sodann werden die Siliziumnitridschicht
19a und anschließend die Siliziumoxidschicht 19£>auf den p-Typ-Kollektorzonen 16 nach einem Photoätzverfahren
zur Ausbildung von Kollektor-Kontaktlöchern 23 selektiv geätzt. Hierauf wird gemäß F i g. 3D
auf der Gesamtoberfläche der Anordnung die beispielsweise etwa 0,4 μίτι dicke polykristalline Siliziumschicht
18, die in hoher Konzentration von z.B. ΙΟ19 bis 1021
cm-J mit n-Typ-Fremdatomen, wie Phosphor oder Arsen, dotiert ist, ausgebildet. Die Ausbildung dieser dotierten,
polykristallinen Siliziumschicht 18 kann durch unmittelbares Niederschlagen von dotiertem polykristallinen
Silizium in einer n-Typ-Fremdatome enthaltenden Atmosphäre nach dem chemischen Aufdampfverfahren
erfolgen; wahlweise kann nach dem chemischen Aufdampfverfahren undotiertes polykristallines Silizium
niedergeschlagen und dann mit einem lonenimplantationsverfahren mit vorbestimmten n-Typ-Fremdatomen
dotiert werden. Auf die zuletzt beschriebene Weise kann diese Siliziumschicht 18 gleichmäßiger und schneller
hergestellt werden, weil sich undotiertes polykristallines Silizium schneller niederschlagen läßt.
Im nächsten Verfahrensschritt wird die dotierte polykristalline Siliziumsrhicht 18 selektiv weggeätzt, wobei
die Teile dieser Siliziumschicht zurückbleiben, unter denen Kollektoren ausgebildet werden sollen und die sich
zum Teil auf den Siliziumnitridschichten 19a befinden, so daß Löcher 24 gebildet werden, durch welche hindurch
die Siliziumnitridschichten 19a nach außen freiliegen. Anschließend werden die Kollektorzonen 17 ausgebildet,
indem die in der dotierten polykristallinen Siliziumschicht 18 enthaltenen Fremdatome durch Erwärmung
auf etwa 800 bis 10000C in einer Sauerstoff atmosphäre
oder in (Wasser-)Dampf eindiffundiert werden. Gleichzeitig damit werden auf den Oberflächen und Seitenflächen
der verbliebenen Teile der freigelegten polykristallinen Siliziumschicht 18 (vgl. F i g. 3E) dicke Siliziumoxidschichten
22 mit einer Dicke von z. B. 0,2 μπι bis 0,3 μιτι ausgebildet. Bei diesem Vorgang werden die
nach außen freiliegenden Siliziumnitridschichten 19a nicht oxidiert.
Im nächsten Verfahrensschritt gemäß Fig. 3F werden unter Benutzung der Siliziumoxidschichten 22 als
Maske die freiliegenden Siliziumnitridschichten 19a durch reaktives lonenätzen oder Plasmaätzen geätzt,
während die freiliegenden Siliziumoxidschichten 196 unter Benutzung der restlichen Siliziumnitridschicht 19a
als Maske geätzt werden. Da die Siliziumoxidschichten 22 ausreichend (z. B. 4- bis 6mal) dicker sind als die
Siliziumoxidschichten 196, werden sie beim Ätzvorgang
nicht abgetragen. Auf diese Weise werden die Basis-Kontaktlöcher 20 mit Selbstausrichtung bzw. -justierung
ausgebildet. Mit anderen Worten: Die Basis-Kontaktlöcher 20 werden ohne die Notwendigkeit für eine
Maskenjustierung geformt. Zum besseren Verständnis der Erfindung veranschaulicht Fig. 4 die Anordnung
nach F i g. 3F schematisch in Aufsicht.
Schließlich wird eine Metallschicht, etwa eine Aluminiumschicht (die Aluminiumschicht 21 gemäß Fig. 2),
auf der Oberfläche des in Fig. 3F dargestellten Gebildes
geformt. Nach einer vorbestimmten Musterformung dieser Aluminiumschicht 21 wird die in Fig. 2
dargestellte I2L-Halbleiterschaltungsanordnung erhalten.
Bei der beschriebenen Anordnung kann ein Kurz-Schluß zwischen Kollektor und Basis des npn-Vertikaltransistors
durch die Siliziumnitridschichten 19a im wesentlichen auch dann verhindert werden, wenn die Siliziumoxidschichten
196 nicht vorgesehen sind. Wenn jedoch die Siliziumnitridschichten unmittelbar auf Silizium
ausgebildet werden, kann an ihrer Grenzfläche eine Kristallversetzung auftreten. Aus diesem Grund werden
bevorzugt die Siliziumoxidschichten 19ö ausgebildet, um diese Kristallversetzung möglichst klein zu halten.
Die durch thermische Oxidation der polykristallinen Siliziumschicht hergestellten Siliziumoxidschichten 22
neigen zur Bildung von Feinlöchern, wobei gelegentlich ein Kurzschluß zwischen den Metallschichten 21 und
den polykristallinen Siliziumschicht 18 auftreten kann. Zur Vermeidung dieser Erscheinung kann nach der Herstellung
des Gebildes gemäß Fi g. 3D nach dem chemischen Aufdampfverfahren gemäß F i g. 5 eine Siliziumoxidschicht
50 auf der polykristallinen Siiiziumschicht 18 ausgebildet werden, worauf die angestrebte Halbleiterschaltungsanordnung
nach dem anhand der F i g. 3E und 3F beschriebenen Verfahren hergestellt bzw. fertiggestellt
werden kann. Nach dem Eindiffundieren der Fremdatome zur Herstellung der Kollektoren wird die
Oxidschicht 50 erwärmt, so daß sie eine Dichte erhält, welche derjenigen einer thermisch oxidierten Schicht
vergleichbar ist.
Weiterhin können gemäß Fig. 6 dünne polykristalline
Siliziumschichten 60, die p-Typ-Fremdatome, z. B. Bor. mit einer Konzentration von IxIO19 bis
1 χ 1020cm- 1 enthalten, in einer Dicke von z. B. 0,2 μπι
bis 03 μπι auf den durch die Basis-Kontaktlöcher 20
hindurch nach außen freiliegenden Teilen der Senkenzonen 16 ausgebildet werden, wonach die Aluminiumschicht
21 auf dieser Anordnung ausgebildet und gemustert werden kann. Auf diese Weise kann eine Trennung
der Aiuminiumschicht 21 aufgrund der überhängenden Anordnung beim Ätzen der Siliziumoxidschichten 19£>
nach dem Ätzen der Siliziumnitridschichten 19a verhindert werden. Weiterhin wird durch das Eindiffundieren
der p-Typ-Fremdatome aus der polykristallinen SiIiziumschicht 60 die Kollektor-Basis-Sperrschicht des
npn-Vertikaltransistors weiter nach einwärts verlagert
Außerdem kann durch Ausbildung der Schicht 60 der Basis-Kontaktwiderstand wirksam herabgesetzt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung einer I2L-Halbleiterschaltungsanordnung
mit folgenden Verfahrensschritten:
a) in einer dielektrisch isolierten Halbleiter-Inselzone
eines ersten Leitungstyps werden eine Emitter- und eine Kollektorzone eines zweiten,
dem ersten Leitungstyps entgegengesetzten Leitungstyps so ausgebildet, daß ein Lateraltransistor
durch die Emitterzone, die Kollektorzone und die Inselzone gebildet wird,
b) eine, Dotierstoffe des ersten Leitungstyps enthaltende polykristalline Siliziumschicht wird so
ausgebildet, daß sie die freiliegende Fläche der Kollektorzone zumindest teilweise bedeckt,
c) eine Halbleiterzone des ersten Leitungstyps wird in der Kollektorzone durch Ausdiffusion
der Dotierstoffe aus der polykristallinen SiIiziumschicht
gebildet und
d) eine erste Isolierschicht wird auf der Oberfläche und der Seitenflächen der polykristallinen Siliziumschicht
ausgebildet,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10334080A JPS5728352A (en) | 1980-07-28 | 1980-07-28 | Semiconductor integrated circuit and manufacture thereof |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3129755A1 DE3129755A1 (de) | 1982-02-25 |
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ID=14351409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE3129755A Expired DE3129755C2 (de) | 1980-07-28 | 1981-07-28 | Verfahren zur Herstellung einer I↑2↑L-Halbleiterschaltungsanordnung |
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|---|---|
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| DE (1) | DE3129755C2 (de) |
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| JP4806136B2 (ja) * | 2001-06-20 | 2011-11-02 | 株式会社ミヤワキ | 蒸気トラップ |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
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| JPS53142196A (en) * | 1977-05-18 | 1978-12-11 | Hitachi Ltd | Bipolar type semiconductor device |
| DE2757762C2 (de) * | 1977-12-23 | 1985-03-07 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Monolithische Kombination zweier komplementärer Bipolartransistoren |
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1980
- 1980-07-28 JP JP10334080A patent/JPS5728352A/ja active Pending
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1981
- 1981-07-28 DE DE3129755A patent/DE3129755C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| JPS5728352A (en) | 1982-02-16 |
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Legal Events
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
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