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Kennwort: Aufnahmeschiene II"
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Vorrichtung zur Aufnahme von in Betonteile teilweise einzugießende
Verbindungsstähle Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einsetzen in eine
Schalung von Betonbauteilen zur Aufnahme von im Betonbauteil teilweise einzugießende
Verbindungsstähle, die mit ihren freien Enden zum Anschluß von weiteren Betonbauteilen
dienen, bestehend aus einem nach dem Ausschalen des Betonbauteiles entfernbaren
Aufnahmekörper, der an der Innenseite der Schaltung zu befestigen ist und die zum
Anschluß von weiteren Betonbauteilen dienenden freien Enden der Verbindungsstähle
aufnimmt, wobei die freien Enden der Verbindungsstähle zur raumsparenden Aufnahme
in dem Aufnahmekörper abgewinkelt und nach dem Abnehmen des Aufnahmekörpers geradezubiegen
sind, wobei nach Patent ..... (Patentanemdlung P 31 05 889.2) der Aufnahmekörper
aus einer Schiene besteht, in deren Innenraum die abgewinkelten freien Enden der
Verbindungsstähle angeordnet sind, wobei die offene Seite der Schiene mit den Abständen
zwischen benachbarter Verbindungsstähle entsprechenden Abschlußdeckel verschlossen
ist.
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Dadurch wird in einfacher Weise erreicht, daß nach dem Aus schalen
des fertigen Betonbauteiles die einen U-förmigen
Querschnitt aufweisende
Schiene für eine Wiederverwendung abgezogen werden kann. Nach dem Abnehmen der Schiene
können dann die den Abständen zwischen benachbarter Verbindungsstähle entsprechenden
Abschlußdeckel entfernt werden. Die Abschlußdeckel können dabei ebenfalls wieder
verwendet werden. Für die Wiederverwendung sind die Verbindungsstähle in den Innenraum
der einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Schiene einzusetzen und mit dem einzusetzenden
Abschlußdeckel zu haltern. Die Abstände zwischen den Verbindungsstählen können dabei
durch Verkürzen der Abschlußdeckel bzw. durch Nebeneinanderanordnen von mehreren
Abschlußdeckeln variiert und somit den gegebenen Anforderungen angepaßt werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
erläuterten Art zu schaffen, bei der die Herstellung vereinfacht und verbilligt
wird.
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Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die die abgewinkelten
freien Enden der Verbindungsstähle aufnehmende Schiene und die die offene Seite
der Schiene verschließenden Abschlußdeckel gleiche Querschnitte aufweisen. Dadurch
können in einfacher Weise die SChiene und die Abschluß deckel in einer einzigen
Form hergestellt werden. Die Schiene wird dabei von einem längeren Abschnitt des
Formteiles gebildet, während die Abschlußdeckel kürzere Abschnitte des Formteiles
darstellen.
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Die Schiene und die Abschlußdeckel können einen etwa U-förmigen Querschnitt
mit ungleich langen Schenkeln aufweisen, wobei der Scheitelteil des U-förmigen Querschnitts
die Schmalseite des etwa rechteckigen Aufnahmekörpers bildet und an dem freien Rand
des längeren Schenkels eine nach innen gerichtete Abwinklung
angeformt
ist, während der kürzere Schenkel an seinem freien Rand mit einer nach innen gerichteten
Nut zur Aufnahme der am längeren Schenkel vorgesehenen Abwinklung versehen ist.
Mit dieser Querschnittform können in einfacher Weise die Schiene und die Abschlußdeckel
zu einem Hohlkörper mit etwa rechteckigem Querschnitt zusammengesetzt werden, wobei
in dem Hohlraum die abgewinkelten freien Enden der Verbindungsstähle anzuordnen
sind.
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Die am längeren Schenkel vorgesehene Abwinklung kann Rastvorsprünge,
insbesondere in Form von Rippen aufweisen, die in eine entsprechende Rastausnehmung
an der Aufnahmenut einschnappt. Dadurch sind in einfacher Weise die Abschlußdeckel
an der Schiene gehaltert.
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Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigen: Fig.1 die erfindungsgemäße Vorrichtung in schau bildlicher Darstellung,
teilweise abgebrochen, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1, wobei
jedoch die Schiene und der Abschlußdeckel in einer Stellung dargestellt sind, in
der sie kurz vor dem Zusammensetzen stehen.
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Die auf der Zeichnung dargestelle Vorrichtung dient zum Einsetzen
in eine Schalung von nicht näher dargestellten Betonbauteilen zur Aufnahme von im
Betonbauteil teilweise einzugießende Verbindungsstähle, die der Einfachheit halber
ebenfalls nicht näher dargestellt sind. Die in das Betonbauteil teilweise einzugießende
Verbindungsstähle sind mit ihren freien Enden zum
Anschluß von weiteren
Betonbauteilen vorgesehen. Die Vorrichtung besteht dabei aus einem nach dem Aus
schalen des Betonbauteiles entfernbaren Aufnahmekörper 13, der an der Innenseite
der nicht näher dargestellten Schalung zu befestigen ist und die zum Anschluß von
weiteren Betonbauteilen dienenden freien Enden der Verbindungsstähle aufnimmt, wobei
die freien Enden der Verbindungsstähle zur raumsparenden Aufnahme in dem Aufnahmekörper
13 abgewinkelt und nach dem Abnehmen des Aufnahmekörpers 13 geradezubiegen sind.
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Wie insbesondere aus der Fig.2 ersichtlich, besteht der Aufnahmekörper
13 aus einer einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Schiene 14, in deren Innenraum
15 die abgewinkelten freien Enden der Verbindungsstähle angeordnet sind. Die offene
Seite der Schiene 14 ist dabei mit den Abständen zwischen benachbarter Verbindungsstähle
entsprechenden Abschlußdeckel 16 verschlossen.
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Die die abgewinkelten freien Enden der Verbindungsstähle aufnehmende
Schiene 14 und die die offene Seite der Schiene 14 verschließenden Abschlußdeckel
16 weisen einen gleichen Querschnitt auf. DAdurch können die Schiene 14 und die
Abschlußdeckel 16 in einfacher Weise aus Kunststoff als Strangguß gefertigt werden.
Die Schiene 14 wird dabei in einfacher Weise von einem größeren Abschnitt des im
Strangguß gefertigten Formteiles gebildet, während die Abschlußdeckel 16 von kürzeren
Abschnitten des als Strangguß hergestellten Formteiles -gebildet werden. Für die
Herstellung des Aufnahmekörpers 13 ist somit nur eine einzige Form für den Strangguß
erforderlich.
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Die Schiene 14 und der Abschlußdeckel 16 weisen einen etwa U-förmigen
Querschnitt mit ungleich langen Schenkeln auf, wobei
der Scheitelteil
25 des U-förmigen Querschnitts die Schmalseite des etwa rechteckigen Aufnahmekörpers
13 bildet. An dem freien Rand des längeren Schenkels 26 ist eine nach innen gerichtete
Abwinklung 27 angeformt, während der kürzere Schenkel 28 an seinem freien Rand mit
einer nach innen gerichteten Nut 29 zur Aufnahme der am längeren Schenkel 26 vorgesehenen
Abwinklung 27 versehen ist. Durch Einstecken der Abwinklungen 27 in die Nuten 29
kann der Abschlußdeckel 16 zuverlässig an der Schiene 14 verbunden werden, wie dies
in der Fig.1 dargestellt ist. Um ein ungewolltes Abgehen des Abschlußdeckels 16
von der Schiene 14 zu verhindern, weist die am längeren Schenkel 26 vorgesehene
Abwinklung 27 Rastvorsprünge, insbesondere in Form von Rippen 30 auf, die in eine
entsprechende Rastausnehmung 31 an der Aufnahmenut 29 einschnappt.
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Wie insbesondere aus der Fig.1 ersichtlich, weisen die Abschlußdeckel
16 an den gegeneinanderstoßenden Enden 21 Aussparungen 22 für den Durchgriff der
eingesetzten Verbindungsstähle auf. Dadurch sind in einfacher Weise die Verbindungsstähle
zuverlässig zwischen den Abschlußdeckeln 16 gehaltert, wobei die Verbindungsstähle
lediglich aus den Aussparungen 22 der Abschlußdeckel 16 herausragen.
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Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch der Vorrichtung sind zunächst die
Verbindungsstähle in die U-förmige Schiene 14 einzusetzen.
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Dabei werden die abgewinkelten Enden der Verbindungsstähle, die zum
Anschluß von weiteren Betonbauteilen dienen, in den Innenraum 15 der Schiene 14
eingesetzt. Anschließend sind dann die Abschlußdeckel 16 einzusetzen. Durch Verkürzen
bzw. Aneinanderreihen von mehreren Abschlußdeckeln 16 können dabei die Verbindungsstähle
in jedem gewünschten Abstand angeordnet werden.
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Bedarfsweise kann dabei auch noch der Innenraum 15 der mit Abschlußdeckeln
16 verschlossenen Schiene 14 neben den eingesetzten Verbindungsstählen mit Füllstoffen
ausgefüllt werden.
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Dadurch wird in einfacher Weise ein unerwünschtes Eindringen von Beton
in den Innenraum 15 der Schiene 14 verhindert. Ebenso kann auch die Schiene an ihren
Enden mit nicht näher dargestellten Kappen verschlossen werden.
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Nach dem Einsetzen der Verbindungsstähle ist der Aufnahmekörper 13
an der Innenwand der nicht näher dargestellten Verschalung zu befestigen, und dann
der Beton in die Verschalung einzugießen.
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Nach der Fertigstellung des Betonbauteiles ist dann die nicht näher
dargestellte Verschalung abzunehmen und dann zunächst die Schiene 14 des Aufnahmekörpers
13 abzunehmen. Die abgewinkelten freien Enden der Verbindungsstähle können nunmehr
geradegebogen und die Abschlußdeckel 16 entnommen werden. Die Schiene 14 und die
Abschlußdeckel 16 können, wie bereits erwähnt, aus Kunststoff gefertigt werden,
so daß sie eine glatte Oberfläche aufweisen und leicht vom Betonbauteil abgenommen
werden können.
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Nunmehr können die Schiene 14 und auch die Abschlußdeckel 16 wieder
verwendet werden.
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Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung lediglich eine
beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr
sind noch mancherlei andere Ausführungen und Abänderungen möglich. So könnten die
Schiene 14 und die Abschlußdeckel 16 auch aus Stahl gefertigt werden.