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DE3129373A1 - "verfahren zur herstellung von phosphorpentachlorid" - Google Patents

"verfahren zur herstellung von phosphorpentachlorid"

Info

Publication number
DE3129373A1
DE3129373A1 DE19813129373 DE3129373A DE3129373A1 DE 3129373 A1 DE3129373 A1 DE 3129373A1 DE 19813129373 DE19813129373 DE 19813129373 DE 3129373 A DE3129373 A DE 3129373A DE 3129373 A1 DE3129373 A1 DE 3129373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chlorine
phosphorus trichloride
mixture
phosphorus
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813129373
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Peter Dr. Rieck
Jürgen Dr. 6233 Kelkheim Russow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19803008194 external-priority patent/DE3008194A1/de
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19813129373 priority Critical patent/DE3129373A1/de
Publication of DE3129373A1 publication Critical patent/DE3129373A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/10Halides or oxyhalides of phosphorus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahrenzur Herstellung von Pho^mpçherpentachlorid
  • Zusatz zu Patent . ... ... (Patentanmeldung P 30 08 194.8) Gegenstand des Hauptpatentes Nr. ... ...(Patentanmeldung Nr. P 30 08 194.8) ist ein Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentachlorid hoher Reinheit in Form eines rieselfähigen Kristallpulvers durch Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Umsetzung in zwei Stufen vornimmt, wobei man in der ersten Stufe unter Rühren bei einer Temperatur von O bis 1500C Phosphortrichlorid mit der 0,7 bis 0,999-fachen molaren Menge Chlor vereinigt und dabei zu einem aus Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid bestehenden Kristallbrei umsetzt und diesen in der zweiten Stufe bei O bis 150°C mit einem Überschuß an Chlor zu Phosphorpentachlorid reagieren legt. In der ersten Stufe soll die Reaktion stets in einem Gemisch von Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid bestehenden Gemisch mit dem Molverhältnis PC15:PC13 von 2,3:1 bis 999:1 durchgeführt werden.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man die Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor in der ersten Stufe vorteilhaft auch so durchführen kann, daß man dort einen Teil des vorhandenen Phosphortrichlorids abdestilliert und eine entsprechend geringere Menge an Chlor zuthrt. Ferner wurde gefunden, daß die Reaktion auch in einem Gemisch mit dem Molverhältnis PC15:PC13 von 2,3:1 bis 1,0-1t noch zufriedenstellend abläuft.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher die weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Phosphorpentachlorid hoher Reinheit in Form eines rieselfahigen Kristallpulvers durch Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor, wobei man die Umsetzung in zwei Stufen vornimmt und in der ersten Stufe in einem PC15/PC13-Gemisch unter Rühren bei einer Temperatur von 0 bis 1500C Phosphortrichlorid mit einer unterstöchiometrischen Menge an Chlor vereinigt und zu einem aus Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid bestehenden Kristallbrei umsetzt und diesen in der zweiten Stufe bei 0 bis 1500C mit einem Überschuß an Chlor zu Phosphorpentachlorid reagieren läßt, nach Patentanmeldung P 30 08 194.8. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Stufe das Phosphortrichlorid mit der 0,1 bis 0,999-fachen molaren Menge Chlor vereinigt, man gleichzeitig oder anschließend 1 bis 90 % der zugegebenen Menge des Phosphortrichlorids abdestilliert, mit der Maßgabe daß dabei stets eine aus PCl5 und PCl3 bestehende Mischung mit dem Molverhältnis PCl5:PCl3 von 1,0:1 bis 999:1 entsteht.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Reaktionsmischung in Form eines Kristallbreis vorliegt, weil dann günstige Bedingungen für das Auskristallisieren von entstehendem Phosphorpentachlorid vorliegen. Bei Temperaturen an der Obergrenze des angegebenen Temperaturbereiches kann es jedoch vorkommen, daß das Phosphorpentachlorid in der Reaktionsmischung fast ganz gelöst ist.
  • Das Verfahren bietet den Vorteil, daß die Wärme der exothermen Reaktion durch die Verdampfungswärme des Phosphortrichlorids sehr gut abgeführt werden kann, so daß auf eine Kühlung des Reaktionsgefäßes gegebenenfalls verzichtet werden kann. Außerdem werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auch in der Reaktionsmischung vorhandene sehr geringe Mengen an Phosphoroxichlorid entfernt. Es läßt sich häufig nicht vermeiden, daß Spuren an POC13 durch Hydrolyse von PCl oder Oxidation von PC13 gebildet werden. Wird kein 5 PC13 abdestilliert, reichern sich die Mengen an POC13 mit fortschreitender Reaktionsdauer an und werden schließlich mit dem PC15 ausgetragen.
  • Das Abdestillieren des PCl3 kann nach, insbesondere aber während, der Reaktion mit Chlor erfolgen. Auf diese Weise kann die beim Auskristallisieren von PC15 und bei der Chlorierung freiwerdende Wärmemenge einfach abgeführt werden. Gleichzeitig erhöht sich hierbei das Molverhältnis PC15/PC13. Dabei richtet sich die Menge an abzudestillieren dem PCl3 nach der eingesetzten Chlormenge. Wichtig ist, daß in der ersten Stufe ein Kristallbrei aus PCl3 und PCl5 erhalten wird, der ein MolverhEltnis PCl5:PCl3 von 1,0:1 bis 999:1, vorzugsweise 2,3:1 bis 999:1 aufweist.
  • Die zweite Stufe erfolgt vorzugweise außerhalb des Gefäßes, in dem die Bildung des Kristalibreis stattfindet, oder innerhalb des Gefäßes in der Nahe der Stelle, wo das Produkt ausgetragen werden soll oder (bei diskontinuierlicher Reaktionsführung) innerhalb des Gefäßes zur Beendigung der Gesamtreaktion.
  • Bevorzugt sind Reaktionstemperaturen in der ersten Stufe von 75 bis 140°C und in der zweiten Stufe von ao bis 1500C.
  • Die Umsetzungen der beiden Reaktionsstufen können bei einem Druck von 0,1 - 10, vorzugsweise 0,5 - 1,2 bar durchgeführt werden. Chlor kann flüssig oder als Gas eingesetzt werden.
  • Vorzugsweise wird zur Vermeidung einer Gasphasenreaktion das Chlor in die als Reaktionsmedium dienende Mischung von PCl3 und PCl5 eingeleitet, während das Phosphortrichlorid von oben auf diese Mischung aufgegeben wird, beispielsweise aufgesprüht wird. Dadurch wird gewährleistet, daß die Chlorierung überwiegend im Innern der Reaktionsmischung stattfindet, kein Chlor in die Gasphase der ersten Stufe austritt und eine gute Kristallbildung von Phosphorpentachlorid erfolgt. Aber auch ein Einleiten von Phosphortrichlorid in die, im allgemeinen in Breiform vorliegende, Mischung ist möglich. Man kann das Phosphortrichlorid auch zusammen mit PC15 ZqB in Form einer Lösung von PC15 in PC13 oder in Form einer breiförmigen Mischung, in den Reaktor der ersten Stufe einführen.
  • Die erste und die zweite Stufe können im selben Reaktionsbehälter oder in zwei verschiedenen Behältern (kontinuierlich oder diskontinuierlich) durchgeführt werden.
  • Die Reaktion kann bereits bei OOC ablaufen. Vorzugsweise beträgt die Reaktionstemperatur jedoch 75 bis 1400C. Bei höheren Temperaturen als 1400C besteht die Gefahr, daß das Gemisch von Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid zu schmelzen beginnt und bei tieferen Temperaturen wieder, unter Bildung von groben Klumpen, erstarrt. Besonders bevorzugt wird eine Reaktionstemperatur von 80 bis 1200C.
  • Allgemein gilt, daß die Reaktionstemperatur bei hohem Phosphorpentachlorid-Anteil höher sein darf als bei geringerem.
  • Es ist ausreichend, wenn zumindest 1 % der eingesetzten Menge an Phosphortrichlorid überdestilliert, wenn auch noch geringere Mengen positive Effekte bezüglich Wärmeabfuhr und POCl3-Entfernung ergeben. Die Menge an abdestilliertem Phosphortrichlorid sollte jedoch bevorzugt größer als 10 % der insgesamt zugegebenen Menge sein. Bei gleichzeitigem Zugeben und Abdestillieren wird meistens in jedem Zeitabschnitt der Zugabe 10 bis 90 %, vorzugsweise 10 bis 75 % der zugegebenen Menge PC13 abdestilliert.
  • In der zweiten Reaktionsstufe wird, ohne weitere Zugabe von Phosphortrichlorid, das an Phosphorpentachlorid reiche Reaktionsgemisch mit einem Überschuß an Chlor umgesetzt.
  • Diese zweite Stufe kann unter Rühren mit gleichzeitiger Außenkühlung erfolgen, was besonders bei relativ hohem Phosphortrichlorid-Gehalt vorteilhaft ist. Besteht das Reaktionsgemisch jedoch nahezu vollständig aus Phosphorpentachlorid (95 bis 99,9 Mol.-%)/so kann die zweite Stufe auch so durchgeführt werden, daß die kristalle aus der ersten Stufe in einen mit einer Chloratmosphäre gefüllten Behälter rieseln.
  • Der Transport des (brei£drmigen oder'sandförmigen) Reaktionsgemisches der ersten Stufe zur zweite Stufe kann kontinuierlich durch ein Austragungsorgan, insbesondere eine Schnecke, erfolgen. Andere Fördermittel, beispielsweise Schwerkraft, sind ebenfalls einsetzbar. Man kann auch die Chlorierung der zweiten Stufe bereits im Austragungsorgan der ersten Stufe durchführen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn im Reaktionsgemisch nur noch sehr wenig Phosphortrichlorid vorhanden ist. Nach der Chlorierung in der zweiten Reaktionsstufe kann das Phosphorpentachlorid diskontinuierlich oder kontinuierlich abgeführt werden. Überschüssiges Chlor kann durch Evakuieren oder durch Ausblasen mit getrocknetem Stickstoff entfernt und der ersten Reaktionsstufe wieder zugeführt werden.
  • Falls man die erste Stufe so durchführt, daß man gleichzeitig Chlor und Phosphortrichlorid zu dem vorgelegten Gemisch aus Phosphortrichlorid und Phosphorpentachlorid zugibt, so wird man im allgemeinen für die zuzugebenden Stoffe ein Molverhältnis PCl3:Cl2 von 1:0,1 bis 1:2 und bevorzugt von 1:0,2 und 1:0,999 einhalten E ist vorteilhaft, wenn für jeden Zeitabschnitt von 60 Minuten dieses Verhältnis in den angegebenen Grenzen liegt, oho wenn nicht längere Zeit ausschließlich ein Reaktionspartner zugegeben wird. Die Menge an zuzugebendem PCl3 richtet sich vor allem. nach der Menge die während der Reaktion durch Destillation der Umsetzung entzogen wird. Durch Bestimmung Bestimmung der Mengen an zugeführtem PCl3 und Chlor sowie abdestilliertem PCl3 kann in einfacher Weise dafür gesorgt werden, daß das Molverhältnis PC15:PC13 im Kristallbrei, der die erste Stufe verläßt, 1:1 bis 99:1 insbesondere 2,3 bis 99,S, vorzugsweise 2,3 bis betarägt.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn Phosphortrichlorid und Chlor gleichzeitig und kontinuierlich zugegeben werden.
  • Gegenstand der Patentanmeldung P 30 08 194.8 ist weiterhin ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentachlorid hoher Reinheit in Form eines rieselfähigen Kristallpulvers durch Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in einem gerührten Reaktionsbehälter ein Gemisch aus Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid vorlegt, auf dessen Oberfläche man Phosphortrichlorid aufgibt, man eine (bezogen auf die zugegebene Menge Phosphortrichlorid) äquimolare Menge Chlor in das Gemisch einleitet, wobei das Gemisch im Temperaturbereich von 0 bis 1500C gehalten wird, man das Reaktionsprodukt in der Nähe der Stelle der Chloreinleitung abzieht und man die im abgezogenen Reaktionsprodukt enthaltene Menge Chlor zusätzlich in das Gemisch einleitet.
  • Bei dieser besonderen Ausgestaltung der Erfindung gemäß Hauptanmeldung werden die erste und die zweite Reaktionsstufe im gleichen Reaktionsgefäß realisiert.
  • In weiterer Ausgestaltung dieses Verfahrens wurde nun gefunden, daß man auch hier einen Teil des zugegebenen Phosphortrichlorids während oder nach der Reaktion abdestillieren kann, um die Reaktionswärme abzuführen. Diese Ausgestaltung des kontinuierlichen Verfahrens ist also dadurch gekennzeichnet, daß man das Phosphortrichlorid in das Gemisch PC15/PC13 einleitet oder auf dessen Oberfläche gibt, man 1 bis 90 % des kontinuierlich zugegebenen Phosphortrichlorids abdestilliert und die zugegebene Chlormenge äquimolar ist zu dem nicht abdestillierten, kontinuierlich zugegebenen Anteil an Phosphortrichlorid. Wenn die zugegebene Chlormenge nicht äquimolar, sondern geringer ist, so fällt ein unreines Produkt an, das z.B. 2 % Phosphortrichlorid enthält.
  • Das mit dem gebildeten PC15 ausgetragene Chlor wird am besten direkt in den Reaktionsbehälter zurückgeführt. Man kann auch das ausgetragene Chlor analysieren, auf Hypochlorit verarbeiten und eine entsprechende Menge frisches Chlor in den Reaktionsbehälter einführen.
  • Es ist vorteilhaft, wenn bei dieser Variante das vorgelegte Gemisch ein Molverhältnis PCl5:PCl3 von 1:1 bis 999:1, vorzugsweise von 2,3:1 bis 999:1,'inbesondere 2,3 bis 50 aufweist.
  • Das Phosphortrichlorid wird bevorzugt auf die Oberfläche des Reaktionsgemisches (durch Zulaufen, vorzugsweise aber Aufsprühen oder Zutropfen) aufgegeben0 Die Einleitungsstelle für das Chlor sollte tief in den Kristallbrei hineingetragen und möglichst in der Nähe der Stelle sein, wo das Produkt ausgetragen wird.
  • Der Reaktionsansatz wird am besten nur so stark gerührt, daß das Phosphortrichlorid eben einge2rbeitet wird. Eine vertikale Durchmischung soll dabei möglichst vermieden werden Bei dieser Verfahrensweise stellt sich im Reaktionsgefäß ein von der Oberfläche des Kristallbreis bis zru Einleitungsstelle des Chlor abnehmendes Konzentrationsgefälle an Phosphortrichlorid ein. Während an der Oberfläche noch Flüssigkeit festgestellt werden kann und Phosphortrichlorid an den kalten Wänden des Reaktors kondensiert, ist der Kristallbrei an der Einleitungsstelle des Chlor vollkommen durchreagiert und trocken Er kann somit kontinuierlich, z.B. mit einer Schnecke, ausgetragen werden.
  • Der Konzentrationsgradient für Phosphortrichlorid läßt sich am besten aufrechterhalten, wenn der Reaktionsbehälter langgestreckt ist und Chlor und Phosphortrichlorid an den entgegengesetzten Enden des Reaktionsbehälters eingeführt werden. Am besten wird ein rohrförmiger Reaktionsbehälter verwendet, der senkrecht angeordnet ist und bei dem Chlor am unteren Ende eingeleitet wird.
  • Auch eine diskontinuierliche Reaktionsführung ist möglich.
  • Die Menge an Phosphorpentachlorid nimmt bei dieser Reaktionsform ständig zu. Kurz vor Beendigung der Reaktion wird ein geringer Chlorüberschuß in das Reaktionsgefäß eingeleitet, um die letzten Reste an Phosphortrichlorid in Phosphorpentachlorid zu überführen, anschließend kann das Produkt ausgetragen werden.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert: Beispiel 1 Ein 1,5 l-Doppelmantelgefäß mit Ankerrührer, Destillationsbrücke, Tropftrichter, Gaseinleitung, Thermoelement und Bodenauslaß mit angesetzter Schnecke wird unter Stickstoff-Überlagerung mit 416,5 g (2,0 Mol) Phosphorpentachlorid und 68,7 g (0,50 Mol) Phosphortrichlorid gefüllt. Das Thermoelement und das Gaseinleitungsrohr tauchen tief in den Kristallbrei hinein.
  • Der Ausgang der Schnecke ist mit einem zweiten Gefäß verbunden, das mit einem Ankerrührer, Gaseinleitungsrohr und Stickstoffüberleitung versehen ist. Dieses zweite Reaktionsgefäß wird durch die umgebende Luft gekühlt.
  • Das Doppelmantelgefäß wird auf 80°C erwärmt und anschließend werden unter Rühren innerhalb 35 Min. 207 g (1,51 Mol) Phosphortrichlorid zugetropft und 96,4 g (1,36 Mol) Chlor in den Kristallbrei eingeleitet.- Gleichzeitig werden 79 g (0,57 Mol) PC13 abdestilliert.
  • 10 Min. nach Beginn der Chloreinleitung beträgt das Molverhältnis PCl5': : PC13Xetwa 5 d 1. Das Produkt wird 10 Minuten nach Beginn der PC13/C12-Einleitung mit der Schnecke kontinuierlich in das zweite Reaktionsgefäß ausgetragen. In diesem Gefäß wird eine Chloratmosphäre aufrecht erhalten Das im Kristallbrei vorhandene restliche Phosphortrichlorid reagiert mit dem Chlor sofort nach Austritt aus der Schnecke und rieselt in das zweite Reaktionsgefäß wo es unter Rühren durch die das Gefäß umgebende Luft abgekühlt wird. Man erhält 702 g (3,37 Mol) rieselfähiges, kristallines weißes bis heilgeibes Phosphorpentachlorid.
  • *) des Gefäßinhaltes im Mittel Beispiel-2 Die Versuchsapparatur entspricht etwa der von Beispiel 1, jedoch enthält das zweite Reaktionsgefäß (Vorlage) kein Gaseinleitrohr und keinen Rührer.
  • Das Doppelmantelgefäß wird mit 416,5 g (2,0 Mol) Phosphorpentachlorid gefüllt und auf 800C erwärmt. Danach werden 13,7 g (0,1 Mol) Phosphortrichlorid unt)gleichzeitig innerhalb 30 Min. 275 g (2,0 Mol) PC13 sowie 106 g (1,5 Mol) C12 zugegeben. Das Gaseinleitungsrohr endet in Nähe des Bodenablasses. Während der Reaktion wird gleichzeitig vom Boden des Doppelmantelgefäßes mit Hilfe der Schnecke Produkt ausgetragen, so daß der Stand der Füllung im Doppelmantelgefäß auf gleichem Niveau bleibt. Das Produkt rieselt aus der Schnecke trocken in die Vorlage. Zur Beendigung der Reaktion wird die Zugabe von PC13 beendet. Ferner werden 15 g (0,21 Mol) Chlor in das Doppelmantelgefäß eingeleitet.
  • Das Produkt wird. in die Vorlage überführt.
  • Man erhält insgesamt 763 g (3,66 Mol) kristallines weißes bis hellgelbes Phosphorpentachlorid, das praktisch frei von Chlor ist. Während der Reaktion werden 63 g (0,46 Mol) Phosphortrichloridabdestilliert.
  • *) anschließend

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Phosphorpentachlorid hoher Reinheit in Form eines rieselfähigen Kristallpulvers durch Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor, wobei man die Umsetzung in zwei Stufen vornimmt und in der ersten Stufe in einem PC15/PC13-Gemisch unter Rühren bei einer Temperatur von 0 bis 1500C Phosphortrichlorid mit einer unterstöchiometrischen Menge Chlor vereinigt und dabei zu einem aus Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid bestehenden Kristallbrei umsetzt und diesen in der zweiten Stufe bei 0 bis 1500C mit einem Überschuß an Chlor zu Phosphorpentachlorid reagieren läßt, nach Patentanmeldung P 30 08 194.8, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Stufe das Phosphortrichlorid mit der 0,1 bis 0,999-fachen molaren Menge Chlor vereinigt, man gleichzeitig oder anschließend 1 bis 90 % der zugegebenen Menge an Phosphortrichlorid abdestilliert, mit der Maßgabe, daß dabei ein aus PCl5 und PCl3 bestehender I<ristallbrei mit dem Molverhältnis PC15:PC13 von 1,0:1 bis 999:1 entsteht.
  2. 2. Weitere Ausbildung des kontinuierlichen Verfahrens zur Herstellung von Phosphorpentachlorid hoher Reinheit in Form eines riesel£ghigen Aristallpulvers durch Umsetzung von Phosphortrichlorid mit Chlor, wobei man in einem gerührten Reaktionsbehälter ein Gemisch aus Phosphorpentachlorid und Phosphortrichlorid vorlegt, zu dem man Phosphortrichlorid zugibt und in das man Chlor einleitet, wobei das Gemisch im Temperaturbereich von 0 bis 1500C gehalten wird, man das Reaktionsprodukt in der Nähe der Stelle der Chloreinleitung abzieht und man die im abgezogenen Reaktionsprodukt enthaltene Menge Chlor zusätzlich.in das Gemisch einleitet, nach Patentanmeldung P 30 08 194.8, dadurch gekennzeichnt, daß man des Pbosphortriclilorid in das Gemisch PC15/PC13 einleitet oder auf dessen Oberfläche gibt, man 1 bis 90 % des kontinuierlich zugegebenen Phosphortrichlorids abdestilliert und die zugegebene Chlormenge äquimolar ist zu dem nicht abdestillierten, kontinuierlich zugegebenen Anteil an Phosphortrichlorid.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem gerührten Reaktionsbehälter vornimmt, man in diesen ein Gemisch aus PC15 und PC13 im Molverhältnis PC15:PC13 von mindestens 1:1 vorlegt, man in das Gemisch Phosphortrichlorid einleitet oder flüssiges Phosphortrichlorid auf die Oberfläche des Gemisches aufgibt mit der Maßgabe, daß während der Reaktion ein Molverhältnis PCl 5:PCl3 im Reaktionsbehälter von mindestens 1:1, insbesondere von 1:1 bis 999:1, eingehalten wird, man bei Erreichen eines vorgegebenen Füllstandes des Reaktionsbehälters die Zugabe von PC13 beendet und eine überschüssige Menge Chlor in das Reaktionsgemisch einleitet.
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EP0816287A1 (de) * 1996-06-26 1998-01-07 Solvay Fluor und Derivate GmbH Herstellung anorganischer Pentafluoride

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US6645451B1 (en) 1996-06-26 2003-11-11 Solvay Fluor Und Derivate Gmbh Method of preparing inorganic pentafluorides

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