DE3129298A1 - Verfahren zur herstellung von abriebbestaendigen ueberzuegen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von abriebbestaendigen ueberzuegenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von abriebbeständigen Überzügen■sowie einen Härtungskatalysator
für die Bildung abriebbeständiger Überzüge durch Aufbringen einer Polysiloxan-Beschichtungsmasse auf die Oberfläche von
Substraten, z.B. Kunststoff- oder Metallgegenständen, und anschließendes Aushärten in der Wärme.
Im allgemeinen haben Kunststoff-Formkörper, z.B. solche aus
thermoplastischen Kunstharzen, wie Polymethylmethacrylat, Polystyrol, Methylmethacrylat/Styrol-Copolymeren, Acrylnitril/Styrol-Copolymeren,
Polycarbonaten, Vinylchloridharzen und ABS-Harzen, ausgezeichnete Eigenschaften z.B. hinsichtlich
ihres leichten Gewichts, ihrer leichten Verarbeitbarkeit und guten Schlagfestigkeit. Andererseits jedoch werden
sie jedoch leicht verkratzt, da ihre Oberfläche weich ist, und beim Kontakt mit Lösungsmitteln werden sie leicht
gequollen und gelöst. Ferner werden die Oberflächen von weichen Metallen, wie Aluminium, und die Oberflächen von lackierten
Kunststoffen und Metallen leicht durch Reiben mit Stahlwolle oder Sand verletzt und auch während des Gebrauchs
verlieren sie ihren Glanz.
Um diese Nachteile zu beheben, sind bereits viele Verbesserungen vorgeschlagen worden. So ist z.B. in der US-PS 2 44o
ein Verfahren beschrieben, bei dem man eine Beschichtungsmasr se verwendet, die hauptsächlich aus einem hydrolysierten Produkt
eines Tetraalkoxysilans und eines organischen Polymers besteht. In der US-PS 3 451 838 besteht die Beschichtungsmasse
hauptsächlich aus einem .hydrolysierten Produkt von Alkyltrialkoxysilanen.
Bei Verwendung derartiger Massen ist jedoch die Härtungstemperatur im allgemeinen recht hoch (120
bis 170°c), so daß der Formkörper beim Verarbeiten von thermo-
Ί plastischen Harzen verformt wird und beim Härten bei relativ
niedriger Temperatur unterhalb der Formbeständigkeitstemperatur des Harzes lange Härtungszeiten erforderlich
sind und die Oberflächenhärte ungenügend ist. 5
In zahlreichen Patentanmeldungen sind Verfahren beschrieben,
bei denen die Nachteile der Niedertemperaturhärtung durch
Verwendung von Härtungskatalysatoren behohen werden sollen. So beschreibenz.B. die JP-OS 26 822/1973 und 56 230/1973 den
Zusatz eines Alkalimetallsalzes einer Thiocyansäure oder einer organischen Carbonsäure zu einem hydrolysieren Produkt
von Tetraalkdxysilan und Alkyltrialkoxysilanen. In der JP-OS 68 231/1977 ist der Zusatz eines Alkalimetallborats
zu einer Masse, die hauptsächlich aus einem hydrolysierten
Produkt von Alkoxysilanen besteht, beschrieben. Nach diesen Methoden kann die Härtung bei relativ niedriger Temperatur
in relativ kurzer Zeit erfolgen. Dennoch haben diese Methoden Nachteile, z.B. ein Ausblühen auf der Überzugsoberfläche,
eine relativ kurze Topfzeit der Beschichtungsmasse und eine geringe Löslichkeit des Katalysators in Lösungen des hydrolysierten
Produkts der Alkoxysilane, wodurch die Katalysatormenge begrenzt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von abriebbeständigen überzügen bereitzustellen.
Ein weiteres Ziel besteht in der Schaffung eines Härtungskatalysators, der sich in der Praxis zur Bildung abriebbeständiger
überzüge eignet,
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von abriebbeständigen überzügen durch thermisches Härten
einer Beschichtungsmasse, die hauptsächlich aus einem teilweise hydrolysierten Produkt eines Alkoxysilans der allgemeinen
Formel
35 R^S5
in der η eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist, R einen Alkylrest
L J
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Phenyl-, Allyl-, Vinyl-, Methacryloxy-, Methacryloxyalkyl-, Mercaptoalkyl-, Aminoalkyl-,
Epoxyalkyl-, Epoxyalkyloxy-, Epoxyalkyloxyalkyl-, Tetrahydrofuryl- oder Fluoralkylgruppe bedeutet und R ein
Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, besteht, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man als Härtungskatalysator
mindestens ein Alkalimetallsalz aus der Gruppe der
(A) Alkalimetallsalze von Thiosäuren, Dithiosäuren oder deren Derivaten der allgemeinen Formel
X-C-Y-M
Il
12 3 T 2
in der X die Gruppe -NR R oder R bedeutet, R und R jeweils Wasserstoffatome, Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
oder Phenyl-, Benzyl- oder Allylreste dar-ο
stellen, R ein Wasserstoffatom, eine Phenyl-oder Benzylgruppe,
einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Alkoxyrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet,
Y Sauerstoff oder Schwefel ist und M Lithium,
Natrium oder Kalium ist; 20
(B) Alkalimetallsälze von Barbitursäure oder deren Derivaten
der allgemeinen Formel
25 7.C C-Y-M
OR8
in der R und R jeweils Wasserstoffatome. Phenyl-,
Benzyl-, Allyl- oder Cyclohexylgruppen oder Alkylreste
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, R ein Wasserstoff atom oder eine Methylgruppe darstellt, Y Sauerstoff
oder Schwefel ist und M Lithium, Natrium oder Kalium ist; und
(C) Alkalimetallsalze von ß-D.icarbonylverbindungen der allgemeinen
Formel
L J
OM 0 R10- C = C-C-R11
in der R ein Wasserstoffatom, ein Alkylrest mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen oder ein Alkylenrest mit 3 oder 4 Kohlenstoffatomen ist, R und R jeweils Alkylreste
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonylreste mit 2 bis 5 Koh-"
lenstoffatomen, Alkylenreste mit 3 oder 4 Kohlenstoffatomen
oder Phenyl- oder Benzylgruppen darstellen und M Lithium, Natrium oder Kalium ist, verwendet.
Die erfindungsgemäß verwendeten Alkoxysilane sind z.B. Tetraalkoxysilane
und/oder Organoalkoxysilane der Formel:
4 in der η eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist, R einen Alkylrest
2Q mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Phenyl-, Allyl-, Vinyl-,
Methacryloxy-, Tetrahydrofuryl-, Methacryloxyalkyl-, Mercaptoalkyl-,. Aminoalkyl-, Epoxyalkyl-, Epoxyalkyloxy-, Epoxyalkyloxyalkyl-
oder Fluoralkylgruppe (wobei die Alkyl- oder Alkyloxygruppen vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome
enthalten) bedeutet, und R ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
Das teilweise hydrolysierte Produkt des Alkoxysilans kann nach an sich bekannten Methoden hergestellt werden, z.B. indem
man Wasser zu einer Alkohollösung des Alkoxysilans gibt,
wobei die Wassermenge nicht weniger als die O,5fache Molmenge
der Gesamtmole Alkoxysilan beträgt, und hierauf in Gegenwart einer Säure hydrolysiert. In manchen Fällen kann das teilweise
hydrolysierte Produkt auch durch direkte Hydrolyse
4 ·
eines Chlorsllans, wie RnSiCl4_n erhalten werden. Das hydrolysierte
Pr.odukt kann allein oder als Kombination aus zwei oder
L ' J
mehreren verwendet werden. Alternativ kann man auch zwei oder mehrere Alkoxysilane vermischen und partiell cohydrolysieren.
Die erfindungsgemäß verwendeten Härtungskatalysatoren umfassen
(A) Alkalimetallsalze von Thiosäuren, Dithiosäuren oder deren Derivaten der Formel
X-C-Y-M
Il
S
in der X, Y und M die vorstehende Bedeutung haben,
in der X, Y und M die vorstehende Bedeutung haben,
(B) Alkalimetallsalze von Barbitursäure oder deren Derivaten
der Formel:
6 Il
15 _7^C ^C-Y-M [
R V- H/- I
0 R8
6 7 8
in der R , R , R , Y und M die vorstehende Bedeutung ha-
20 ben und
(C) Alkalimetallsalze von ß-Dicarbony!verbindungen der Formel:
OM 0
25 R10— C = C-C-R11
R9
in der R , R und R die vorstehende Bedeutung haben.
Spezielle Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Härtungskätalysatoren
sind ein oder mehrere Alkalimetallsalze aus der Gruppe der Lithium-, Natrium- und Kaliumsalze von Thiocarbaminsäufederivaten,
wie Thiocarbaminsäure, Methy!thiocarbaminsäure, Äthylthiocarbaminsäure und Phenylthiocarbaminsäure;
Thiocarbonsäurederivaten, wie Thioameisensäure, Thioessigsäure, Thiobenzoesäure und Thiocarbonsäure; Dithiocarbaminsäu-
L ■ "-J
rederivaten, wie Methyldithiocarbaminsäure, Äthyldithiocarbaminsäure,
Butyldithiocarbaminsäure, Phenyldithiocarbaminsäure,
Allyldithiocarbaminsäure, Dimethyldithiocarbaminsäure·,
Diäthyldithiocarbaminsäure, Dibutyldithiocarbaminsäure, Äthyl
phenyldithiocarbaminsäure und Dibenzyldithiocarbaminsäure?
Dithiocarbonsäurederivaten, wie Dithioameisensäure, Dithioessigsäure,
Dithiopropionsäure und Dithiobenzoesäure; Dithiocarbonsäurederivaten.,
wie Methylxanthogensäure, Äthylxanthogensäure, Propylxanthogensäure und Butylxanthogensäure;
6-mpnosubstituierten Barbitursäuren, wie Barbitursäure, Methylbarbitursäure,
Äthylbarbitursäure, Isobutylbarbitursäure,
Phenylbarbitursäure, Benzylbarbitursäure und Allylbarbitursäure;
5-disubstituierten Barbitursäuren, wie Dimethylbarbitursäure,
Methylisopropylbarbitursäure, Methylphenylbarbitur-
^5 säure, Diäthylbarbitursäure, Äthylisopropylbarbitursäure,
Äthyl-n-butylbarbitursäure, Äthylphenylbarbitursäure, Äthylcyclohexylbarbitursäure,
Di-n-propylbarbitursäure, Isopropylallylbarbitursäure und Diallylbarbitursäure; N-Methylbarbitursäurederivaten,
wie N-Methylbarbitursäure, 5-Äthyl-ij-itiethylbarbitursäure,
5,5-Diäthyl-N-methylbarbitursäure und
5-Äthyl-5-phenyl-N-methylbarbitursäure; Thiobarbitursäurederivaten,
wie 2-Thiobarbitursäure, 5-Äthyl-2-thiobarbitursäure,
5-Phenyl-2-thiobarbitursäure, 5,5-Diäthyl-2-thiobarbitursäure und 5-Äthyl-5-a-methylbutyl-2-thiobarbitursäure;
ß-Diketonen, wie Acetylaceton , Benzoylaceton , Methylacetylaceton
(3-Methylpentan-2,4-dion), Äthy!acetylaceton, Benzoylacetylaceton
und 1,3-Cyclohexandion; ß-Ketoestern, wie Methylacetoacetat,
Äthylacetoacetat, n-Propylacetoacetat,
n-Butylacetoacetat, Benzylacetoacetat, Äthylmethylacetoacetat
(Äthyl-2-methyl-3-oxobutanoat), Äthyläthylacetoacetat,
ÄthyIbenzylacetoacetat, Äthylphenylacetoacetat, Äthy1-2,3-trimethylen-3-oxobutanoat
und Äthyl-2., S-tetramethylen-S-oxobutanoat?
ß-Diestern, wie Dimethylmalonat, Diäthylmalonat,
Di-n~butylnialonat und Diphenylmalonat; und ß-D.icarbonylver-
bindungen, z.B. Oxalessigsäurediestern, wie Dimethyloxalace-
tat, Diäthyloxalacetat und Diphenyloxalacetat.
Unter diesen Härtungskatalysatoren sind besonders bevorzugt ein oder mehrere Alkälimetallsalze aus der Gruppe der
Lithium-, Natrium- und Kaliumsalze von Thiocarbaminsäure,
Dithiocarbaminsäure, Thiocarbonsäure, Dithiocarbonsäure und
deren Alkylderivaten; Barbitursäure, Äthylbarbitursäure,
Phenylbarbitursäure, Dimethylbarbitursäure, Diäthylbarbitursäure,
Methylphenylbarbitufsäure, Äthylphenylbarbitursäure
und deren Thioderivaten; Acetylaceton, Benzoylaceton, Acetoessigsäureestern,
Malonsäurediestern, Oxalessigsäurediestern und deren Derivaten mit einem Alkylsubstituenten am α-Kohlenstoff
atom.
Die erfindungsgemäß verwendete Menge des.Härtungskatalysators
beträgt 0,1 bis 10 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,3 bis 5 Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile des partiell hydrolysier-
4 5 ten Produkts von Alkoxysilanen der Formel: R Si(OR ). , be-
4 4
rechnet als R SiO, , -wobei η und R die vorstehende Bedeu-
tung haben. Bei Mengen des Härtungskatalysators unterhalb die-2Q
ses Bereiches ist die Oberflächenhärte des Überzuges schlecht, während andererseits oberhalb dieses Bereiches die
Haftung und Wasserbeständigkeit des Überzuges beeinträchtigt werden.
Der erfindungsgemäßen Beschichtungsmasse, die hauptsächlich
aus dem teilweise hydrolysieren Produkt von Alkoxysilanen
besteht, kann ein organisches Polymerisat, z.B. ein Alkylacrylat
oder Alkylmethacrylat/Hydroxyalkylacrylat oder Hydroxyalkylmethacrylat-Cppolymer oder ein veräthertes
Methylolmelamin zugesetzt werden, um die physikalischen Eigenschaften, insbesondere die Hitzecyclenbeständigkeitr
des erhaltenen Überzuges zu verbessern. Außerdem kann ein
Tensid zugemischt werden, um Oberflächenfehler des erhaltenen Überzuges zu vermeiden,- z.B. Orangenhaut, Fischaugen oder
Lochbildung. Besonders gute Überzüge werden erhalten bei Zugabe
einer geringen Menge eines Alkylenoxid/Dimethylsiloxan-Blockcopolymerisats.
L ■ ' * J
Um die Anwendungseigenschaften der erfindungsgemäßen Beschichtung
smas se zu verbessern, können ihr Ultraviolett-Absorbentien, Antistatikmittel, Trübungsinhibitoren, Antigeliermittel,
Gleitmittel, Farbstoffe, Pigmente und/oder
5 Füllstoffe zugesetzt werden.
Die Beschichtungsmasse kann durch Auflösen oder Dispergieren dieser Komponenten in einem Lösungsmittel nach üblichen Methoden
hergestellt werden. Zur Herstellung der Beschichtungsmasse
geeignete Lösungsmittel sind z.B. Alkohole, Ketone, Ester, Äther, Cellosolve, Halogenide, Carbonsäuren und aromatische
Verbindungen. Die Wahl des Lösungsmittels richtet sich nach dem Substrat, z.B. den Polymerisaten, die beschichtet
werden sollen, sowie anderen Faktoren, wie der Verdampfungsgeschwindigkeit. Das Mengenverhältnis des Lösungsmittels
zu den anderen Komponenten der Beschichtungsmasse variiert innerhalb weiter Grenzen und die Lösungsmittelmenge hängt von
der Dicke des gewünschten Überzuges sowie der angewandten
Beschichtungstechnik ab.
Zum Aufbringen der erfindungsgemäßen flüssigen Beschichtungsmasse
können herkömmliche Beschichtungsmethoden angewandt werden, z.B. das Aufsprühen, Tauchen, Aufstreichen und Aufwalzen.
Beim Beschichten der Oberfläche eines Formkörpers aus einem thermoplastischen Kunstharz und Erhitzen erhält
man einen überzug mit ausgezeichneten Eigenschaften, z.B. guter Transparenz, Abriebbeständigkeit, Härte und chemischer
Beständigkeit.
Vorzugsweise erfolgt das Beschichten bei einer Temperatur von
20 +_ -3°C und einer relativen Feuchtigkeit von nicht mehr als
60':% .in einer staubfreien Atmosphäre, um die Transparenz der beschichteten Gegenstände nicht zu beeinträchtigen.
Das Erhitzen kann bei niedrigeren Temperaturen als in herkömmlichen
Verfahren durchgeführt werden. Da das Erhitzen z.'B. bei 60 bis 900C innerhalb 30 bis 120 Minuten vervoll-
L _!
' ständigt werden kann, eignet sich die Beschichtungsmasse zum
Beschichten von Kunstharzen mit niedriger Formbeständigkeitstemperatur, wie Polymethylmethacrylat.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Alle Teile beziehen sich auf das Gewicht, sofern nichts anderes angegeben
ist.
Beispiele 1 bis 33 10
1. "Herstellung einer Lösung des teilweise hydrolysierten
Produkts von Tetraäthoxysilan (Komponente I)
70 Teile Tetraäthoxysilan werden in 11 Teilen Isopropanol gtlöst
und mit 19 Teilen einer 0,05 N wäßrigen Salzsäure versetzt, worauf man die Hydrolyse unter Rühren bei Raumtemperatur
durchführt. Nach der Umsetzung läßt man die Lösung 20 Stunden altern, wobei eine Lösung des teilweise hydrolysierten
Produkts erhalten wird, die 20,2 %, berechnet als
SiO2, des teilweise hydrolysierten Produkts von Tetraäthoxysilan
enthält.
2. Herstellung einer Lösung des teilweise hydrolysierten Produkts von Methyltriäthoxysilan (Komponente II)
33 Teile Isopropanol und 54 Teile Methyltriäthoxysilan werden
in einen mit Rückflußkühler ausgerüsteten Reaktor eingebracht, worauf man 13 Teile 0,02 N Salzsäure zugibt und die
Hydrolyse 5 Stunden unter Rühren und unter Rückfluß der Lö-
30 "
sung durchführt. Nach der Umsetzung kühlt man die Lösung auf
Raumtemperatur ab und erhält eine Lösung des teilweise hydrolysierten Produkts, die 20,3 %, berechnet als CH,SiO1 _/
des teilweise hydrolysierten Produkts von Methyltriäthoxysilan enthält.
L -I
3. Herstellung einer Lösung des teilweise hydrolysieren
Produkts von Vinyltriäthoxysilan (Komponente III)
Unter Verwendung von 15 Teilen Isopropanol, 74 Teilen Vinyltriäthoxysilan
und 11 Teilen 0,02 N Salzsäure wird gemäß Ziffer 2) eine Lösung erhalten, die 20,2 %, berechnet als
CH2=CHSiO1 5, des teilweise hydrolysierten Produkts von Vinyltriäthoxysilan
enthält.
4. Herstellung der Beschichtungsmasse
Die vorstehend hergestellten Lösungen der Komponenten I, II und III sowie die erfindungsgemäßen Härtungskatalysatoren
werden in den in den Tabellen I bis III genannten Mischungs-
15 Verhältnissen in einem Gemisch aus 70 Teilen n-Butanol,
10 Teilen Essigsäure und 0,1 Teil eines grenzflächenaktiven
Mittels gelöst. Gegebenenfalls wird in den Lösungen ein Butylacrylat/2-Hydroxyäthylmethacrylat-Copolymer (Gewichtsverhältnis 4:1) zur Herstellung einer flüssigen Beschich-
20 tungsmasse gelöst.
5. Beschichtung und Eigenschaften der beschichteten Gegenstände
Eine transparente extrudierte Polymethylmethacrylatplatte von
3 mm Dicke ("Metha-ace" von der Tsutsunaka Plastic Co.) . wird mit einem neutralen Detergens und dann gründlich mit
Wasser gewaschen und hierauf an der Luft getrocknet.
Die Beschichtungsmasse wird bei 20°C und einer Feuchtigkeit von 55 % auf die Platte aufgebracht und 1 Stunde bei 75°C
in einem Heißlufttrockner gehärtet.
Die beschichtete Platte weist die in den Tabellen I bis III
genannten Eigenschaften auf. 35
L J
1 (1) Aussehen
Die Transparenz und Überzugsfehler werden visuell ausgewertet,
(2) Haftung
Jeder überzug wird mit einem Stahlmesser kreuzweise in
2
100 Quadrate von 1 nun geschnitten, wobei die Schnitte bis zum Substrat reichen. Ein Cellophanband (von der Sekisui Kagaku Kogyo Co.) wird auf den Überzug aufgebracht und dann' fest in einem Winkel von 90° abgezogen. Die Haftung wird ausgedrückt als An2ahl der Quadrate, die pro 100 Quadrate zurückbleiben.
100 Quadrate von 1 nun geschnitten, wobei die Schnitte bis zum Substrat reichen. Ein Cellophanband (von der Sekisui Kagaku Kogyo Co.) wird auf den Überzug aufgebracht und dann' fest in einem Winkel von 90° abgezogen. Die Haftung wird ausgedrückt als An2ahl der Quadrate, die pro 100 Quadrate zurückbleiben.
(3) Abriebbeständigkeit
(a). Verkratzbarkeit mit Stahlwolle
Der Überzug wird mit Stahlwolle Nr. 000 gerieben und folgender
bewertet:
A: Selbst bei starkem Reiben nicht verkratzt B: Bei starkem Reiben leicht verkratzt
C: Selbst bei leichtem Reiben verkratzt 20
Die unbeschichtete Polymethylmethacrylatplatte wird mit C bewertet. .
(b) Bleistifthärte
Dieser Test wird mit einem Bleistifthärte-Prüfgerät durchgeführt. Es wird die maximale Bleistifthärte angegeben, die
bei einer Auflast von 1 kg keinen Kratzer ergibt. Die unbeschichtete Polymethylmethacrylatplatte hat eine Bleistifthärte
von 5H.
30
30
(4) Heißwasserbeständigkeit
Die beschichtete Platte wird 1 Stunde in 800C heißes Wasser
getaucht und dann den vorstehenden Tests hinsichtlich Haf-. tung und Aussehen unterzögen. '
L· J
ro
οι cn
Beispiel
teilweise hydrolysiertes Produkt von Alkoxysilanen
Härtungskatalysator
Komponente Komponente Komponente
I II III
(Teile) (Teile) (Teile) Art
| 1 | 100 | — | - |
| 2 | 100 | - | - |
| 3 | 70 | 3O | - |
| 4 | 50 | 50 | - |
| 5 | 30 | 70 | - |
| 6 | - | 100 | - |
| 7 | - | 100 | 50 |
| 8 | 50 | - | 50 |
| 9 | - | 50 | 100 |
| 10 | - | 100 | |
| 11 | mm | ||
Kaliumthbcarbamat
Natriumäthylthiocarbamat
Natriumdi äthyldithiocarbamat
Natriumäthylthiocarbamat
Natriumdi äthyldithiocarbamat
ti
Kaliumdibutyldithiocarbamat
Natriumdithiocarbamat
Natriummethylxanthogenat
Natriumäthylxanthogenat
Ka 1iumäthylxanthogenat
Natriumthiocarbonat
Natriumdithiocarbonat
Teile
1 1 1 1
■2 2 2 2 2 2 2
NJ CO NJ
ω cn
Tabelle I - Fortsetzung
Beispiel
Additive Eigenschaften der beschichteten Gegenstande
Butylacrylat/2-Hydroxyäthylmethacrylat-Copolymer,
Teile Aussehen Haftung Abriebbeständigkeit
| 1 | 25 | ■ | - |
| 2 | 30 | 20 | |
| 3 | 3O | ||
| 4 | 20 | - | |
| 5 | 10 | ||
| 6 | |||
| 7 | |||
| 8 | |||
| 9 | |||
| 10 | |||
| 11 |
Verkratzbar- Bleistiftkeit mit härte Stahlwolle
Aussehen
Haftung
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut.
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut.
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| loo/ioo | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| loo/ioo | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
7H 7H 7H 7H 7H 7H 7H 7H 7H 7H . . 7H
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
100/100 100/100 100/1OO
loo/ioo loo/ioo
100/100 100/100 100/100 100/1OO 100/100 100/100
K) CO N) CD CX) J
teilweise hydrolysiertes Produkt von Alkoxysilanen ___
Härtungskatalysator
Komponente Komponente Komponente
I II III (Teile) (Teile) (Teile) Art
| 12 | 100 | - | 50 | - | - | — | • | - |
| 13 | 100 | - | - | 30 | - | - | ||
| 14 | 70 | 50 | - | - | ||||
| 15 ■ | .50 | 70 | 50 | |||||
| 16 | 30 | 100 | 50 | |||||
| 17 | 100 | 100 | ||||||
| 18 | - | 100 | ||||||
| 19 | 50 | |||||||
| 20 | - | |||||||
| 21 | ||||||||
| 22 |
• Natriumbarbiturat
Natriumäthylbarbiturat
Natriumphenylbarbiturat
Natriumdimethylbarbiturat
Kaliumdimethylbarbiturat
Natriumdiäthylbarbiturat
Kaliumdiäthylbarbiturat
Natriummethylphenylbarbiturat
Natriumäthylphenylbarbiturat
Natrium-2-thiobarbiturat
Natriumäthylbarbiturat
Natriumphenylbarbiturat
Natriumdimethylbarbiturat
Kaliumdimethylbarbiturat
Natriumdiäthylbarbiturat
Kaliumdiäthylbarbiturat
Natriummethylphenylbarbiturat
Natriumäthylphenylbarbiturat
Natrium-2-thiobarbiturat
Natrium-5-äthyl-5-£X-methylbuty1-2-thiobarbiturat
Teile
1 1 1 1 2 2 2 2 2 2 2
ω
cn
cn
ω ο
N)
O
O
cn
cn
Tabelle II - Fortsetzung
Beispiel
Additive Eigenschaften der beschichteten Gegenstände
Butylacrylat/2-Hydroxyäthylmethacrylat-Copolymer,
Teile
Aussehen Haftung Abriebbeständigkeit Heißwasserbeständigkeit
Verkratzbar- Bleistift- Aussehen Haftung
keit mit härte ■
Stahlwolle
| 12 | 25 |
| 13 | 30 |
| 14 | 30 |
| 15 | 20 |
| 16 | 10 |
| 17 | - |
| 18 | - |
| 19 | 20 |
| 20 | - |
| 21 | - |
| 22 |
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
| loo/ioo | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| loo/ioo | A |
| 100/100 . | A |
7H 7H /H 7H 7H 7H 7H 7H 7H 7H 7H
gut gut gut gut gut gut gut gut gut gut gut
loo/ioo loo/ioo
100/100 100/100 100/100 100/100 100/100 100/100 100/100 . 100/100 100/100
N) UD INJ CD CO
Cö
σι
ro
Oi
Beispiel teilweise hydroIysiertes Produkt von
Alkoxysilanen Härtungskatalysator
Komponente Komponente Komponente I II III (Teile) (Teile) (Teile)
| 23 | 100 | - | — | — |
| 24 | 100 | 50 | - | - |
| 25 | 70 | - | 30 | - |
| 26 | 50 | - | 50 | - |
| 27 | 30 | _ | 70 | - |
| 28 | - | 100 | - | |
| 29 | 100 | |||
| 30 | - | 50 | ||
| 31 | 50 | .50 | ||
| 32 | - | 100 | ||
| 33 | 100 |
Natriumacetylacetonat
11
Natriumbenzoylacetonat
Natriumäthy1acetoacetat
Natriumäthy1acetoacetat
It
Kaiiummethylacetoacetat
Natriumdiäthyimalonat
Kaliumdiäthyloxalacetat
Natriura-di-n-butyloxalacetat
Natriumäthy !methyl aceto'acetat
Natriumdiäthyimalonat
Kaliumdiäthyloxalacetat
Natriura-di-n-butyloxalacetat
Natriumäthy !methyl aceto'acetat
Natriumäthyl-2', 3-«tetramethylen-3-oxobutanoat
Teile
2,
CD NJ CD 00
ω
cn
cn
CfI
cn
Tabelle III - Fortsetzung
Beispiel
Additive·
Butylacrylat/2-Hydroxyäthylmethacrylat-Copolymer,
Teile
| 23 | 25' |
| 24 | 30 |
| 25 | " 30 |
| 26 | 20 |
| 27 | 10 |
| 28 | - |
| 29 | - |
| 30 | 20 |
| 31 | - |
| 32 | - |
| 33 |
Aussehen Haftung Abriebbeständigkeit Heißwasserbeständigkeit
Verkratzbar- Bleistift- Aussehen Haftung keit mit härte
Stahlwolle
Stahlwolle
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
| 100/1OO | A |
| lOO/lOO | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
| loo/ioo | A |
| 100/100 | A |
| 100/100 | A |
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
7H
gut
guu
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
guu
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
100/100 100/100
loo/ioo
100/100 100/100 100/100 100/100 100/100
loo/ioo loo/ioo
100/100
CD NJ CD OO
- 21 1 Vergleichsbeispiele 1 bis 9
Die Beschichtung erfolgt wie in Beispiel 1, jedoch werden der
Härtungskatalysator/ die verwendete Menge und die Härtungstemperatur auf die in Tabelle IV genannte Weise geändert.
Die Formulierung der Beschichtungsmasse und die Testergebnisse
sind in Tabelle IV genannt.
ι— ω ω ιο ιο
ι in ο cn ο
teilweise hydrolysiertes Produkt von Härtungskatalysator
Vergleichs- Alkoxysilanen
Komponente Komponente Komponente Art Teile
' I II III
(Teile) (Teile) Teile
(Teile) (Teile) Teile
| 1 | •100 | — |
| 2 | - | 1OO |
| 3 | 50 | - |
| 4 . | 50 | 50 |
| 5 | 5O | 50 |
| 6 | 50 | 50 |
| 7 | 50 | 50 |
| 8 | 50 | 50 |
| 9 | 50 | 50 |
50
Natriumthiocyanat
Natriumacetat
Natriumtetraborat
Natriumthiocyanat
Natriumacetat
- . . Natriumtetraborat
| 1 | I; |
| to | |
| 1 | to ι ( t ι |
| I ' | |
| 1 | |
| 1 | t < ι |
| 1 | |
| 1 |
CO
CD KJ CD 00
OS
cn
Tabelle IV - Fortsetzung
| Additive | Härtungs | Eigenschaften der beschichteten | Aussehen | Haftung | Abriebbeständigkeit | Gegenstände | Rißbildung leichtes Ab schälen gut |
Haftung | I | |
| Vergleichs | Butylacrylat/ | temperatur (°c\ |
Verkratz- barkeit mit Stahl wolle |
Rißbildung Rißbildung |
O/100 0/100 ■ o/loo |
(O U) >'l ) |
||||
| beispiel | 2-Hydroxyäthyl- methacrylat- Copolymer, Teile |
gut gut gut |
35/100 20/100 44/100 |
C C C |
gut | 88/100 92/1OO |
||||
| 20 | 75 75 75 |
leichtes Ausblühen gut |
100/100 100/100 |
B B |
Heißwasserbeständigkeit | Rißbildung | 95/100 | J ■ ι | ||
| 1 2 3 |
75 75 |
gut... | 100/100 | B | Bleistift- Aussehen härte |
Rißbildung | 100/100 | |||
| 4 5 |
10 | 75 | leichtes Ausblühen |
lOO/lOO | A | <5H <5H |
gut | lOO/lOO | ||
| 6 | 90 | gut | 100/100 | A | 6H 6H |
100/100 | CO | |||
| 7 | - | 80 | gut | 100/100 | A | 6H | 129298 | |||
| 8 | 10 | 80 | 7H | |||||||
| 9 | 7H | |||||||||
| 6H | ||||||||||
Claims (4)
- VOSSiUS · VOSSlUS · TAU G^ N:E R -H-E U N EMAN N · RAUHPATENTANWÄLTESIEBERTSTRASSE 4. · 8OOO MÜNCHEN 86 · PHONE: (O89) 474Ο75 CABLE: BENZOLPATENT MÖNCHEN -TELEX 5-29 4-5 3 VOPAT Du.Z.: R 338 24. Juli 1981Case: 501787SUMITOMO CHEMICAL COMPANY, LIMITED
Osaka, Japan" Verfahren zur Herstellung von abriebbeständigen Überzügen "Patentansprüche1= Verfahren zur Herstellung von abriebbeständigen überzü- ·- *gen durch Hitzehärtung einer Beschichtungsmasse, die -2hauptsächlich aus einem teilweise hydrolysieren Produkt \von Älkoxysilanen der allgemeinen Formel4 in der η eine ganze Zahl von O bis 2 ist, R einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Phenyl-, Allyl-, Vinyl-, Methacryloxy-, Methacryloxyalkyl-, Mercaptoalkyl-, Aminoalkyl-, Epoxyalkyl-, Epoxyalkyloxy,. Epoxyalkyloxyalkyl-, Tetrahydrofuryl- oder3Q Fluoralkylgruppe bedeutet und R ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, besteht, dadurch gekennz eichnet, daß man als Härtungskatalysator mindestens ein Alkalimetallsalz aus der Gruppe der (A) Alkalimetallsalze von Thiosäuren, Dithiosäuren oder deren Derivaten der allgemeinen FormelX-C-Y-MIlL Jin der X die Gruppe -NR R oder R bedeutet, R und2
R jeweils Wasserstoffatome, Phenyl-, Benzyl- oder Allylgruppen oder Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen, R ein Wasserstoffatom, eine Phenyl- oder Benzylgruppe oder einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Alkoxyrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, Y Sauerstoff oder Schwefel ist und M Lithium, Natrium oder Kalium ist; (B) Alkalimetallsalze von Barbitursäure oder deren Deri-10 vaten der allgemeinen Formeln C XC-Y-M R/ ^-H'O R0C "7in der R und R jeweils Wasserstoffatome, Phenyl-, Benzyl-, Allyl- oder Cyciohexylgruppen oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe darstellt, Y Sauerstoff oder Schwefel ist und M Lithium, Natrium oder Kalium ist; und
(C) Alkalimetallsalze einer ß-Dicarbonylverbindung der25 allgemeinen FormelOM O10 J » 11 I ■Rx—C β C-C-RI9 /30 ΈΓin der R ein Wasserstoffatorn, ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Alkylenrest mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, R und R11 jeweils Alkylreste oder Alkoxyreste mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonylreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkylenreste mit 3 bis 4 Kohlenstoff-L J.-. 3Ί29298atomen oder Phenyl- oder Benzylgruppen bedeuten und M Lithium, Natrium oder Kalium 1st, verwendet. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Härtungskatalysator ein oder mehrere Alkalimetallsalze aus der Gruppe der Lithium-, Natrium- und Kaliumsalze von Thiocarbaminsäure, Dithiocarbaminsäure, Thiocarbonsäuren Dithiocarbonsäure und deren Alkyl-derivaten; Barbitursäure, 5-Alky!barbitursäuren,5,5-Dialky!barbitursäuren und deren Thioderivaten;. Acetylaceton, Benzoylaceton, Acetoessigsäureestern, Malonsäurediestern, Oxalessigsäuredxestern und deren Derivaten mit einem Alkylsubstituenten am α-Kohlenstoff atom verwendet.
15 - 3„ Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des Härtungskatalysators 0,1 bis 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des teilweise hydroly-sierten Produkts von Alkoxysilanen der Formel20 4 5 4 5R Si(OR ). , in der n, R und R die in Anspruch 1 gen 4-n 4nannte Bedeutung haben, beträgt, berechnet als R SiO._4 ^ ^t**nwobei η und R die in Anspruch 1 genannte Be- 2deutung haben.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des Härtungskatalysators 0,3 bis 5 Gewichtsteile beträgt.L J
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