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DE3129186A1 - Anordnung zur abgabe elektrische impulse - Google Patents

Anordnung zur abgabe elektrische impulse

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DE3129186A1
DE3129186A1 DE19813129186 DE3129186A DE3129186A1 DE 3129186 A1 DE3129186 A1 DE 3129186A1 DE 19813129186 DE19813129186 DE 19813129186 DE 3129186 A DE3129186 A DE 3129186A DE 3129186 A1 DE3129186 A1 DE 3129186A1
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Germany
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output
flip
pulses
circuit
input
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Application number
DE19813129186
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English (en)
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DE3129186C2 (de
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Hans Dr. 8000 München Hentzschel
Jakob Designer Müller (grad.), 8190 Weidach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eurosil Electronic GmbH
Original Assignee
Eurosil 8000 Muenchen GmbH
Eurosil GmbH
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Publication date
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Publication of DE3129186A1 publication Critical patent/DE3129186A1/de
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Publication of DE3129186C2 publication Critical patent/DE3129186C2/de
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/15Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/001Electromechanical switches for setting or display
    • G04C3/007Electromechanical contact-making and breaking devices acting as pulse generators for setting
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/153Arrangements in which a pulse is delivered at the instant when a predetermined characteristic of an input signal is present or at a fixed time interval after this instant

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Eine derartige Anordnung ist z. B. aus der DZ POS 28 40 009 bekannt. Die dortigen Figuren 2, bzw. 3 zeigen eine Anordnung aus drei Kontaktelementen, von denen jeweils zwei mittels Brileken, welche auf einen Träger, z. B. in Form einer Drehscheibe, aufgebracht sind, elektrisch leitend verbunden werden können.
  • Dabei ist ein Kontaktelement permanent mit einem Abfragepotential verbunden, whrend die anderen beiden Kontaktelemente mit einer Auswerteschaltung, und, über ohmsche Widerstände, mit dem Ausgang eines Taktgenerators, bzw. mit einem Bezugspotential verbunden sind.
  • Die Auswerteschaltung entprellt die von den Kontaktelementen erzeugten Signale und synchronisiert dieselben mit einem vorgegebenen Takt aus dem Taktgenerator. Eine Dekodiereinrichtung wertet die entprellten und synchronisierten Signale so aus, daß an Ihrem Ausgang Signale ausgegeben werden, die Informationen über den Wechsel zwischen zwei Kontaktschließungen, sowie über die Reihenfolge der Kontaktschließungen enthalten. Aus der o. g. DE-OS ist allerdings der Aufbau der Dekodiereinrichtung nicht entnehmbar. Außerdem ist die Auswerteschaltung insgesamt sehr aufwendig, d. h. aus sehr vielen Gattern aufgebaut.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, bei einer bekanten Anordnung der vorgenannten Art, unter Beibehaltung der bereits erreichten Vorzüge, die Auswerteschaltung weiter zu vereinfachen.
  • Diese Aufgabe wirdWerfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Anordnung der eingangs genannten Art gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 ausgestaltet wird.
  • Dadurch ergibt sich in vorteilhafter Weise eine Reduzierung der Zahl der benötigten Gatter. Gleichzeitig benötigt die Anordnung ebenfalls nur zwei Ferbindungsleitungen zwischen der Auswerteschaltung un fen Kontaktelementen.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Anordnung beinhaltet die Auswerteschaltung eine weitere Vergleichs-und Synchronisierschaltung, welche ab einer, mittels eines vorgegebenen vorherbestimmbaren Betätigungsgeschwindigkeit der Schaltervorrichtung,die Zahl der erzeugten Ausgangsimpulse proportional zur Geschwindigkeitszunahme vervielfacht. Weiterhin werden die erzeugten Ausgangsimpulse mit dem vorgegebenen Takt synchronisiert, und können so in einfacher Weise weiterverarbeitet werden. Dabei ist die Vergleichs-und Synchronisierschaltung in sich völlig unkritisch aufbaubar und mit der restlichen Auswerteschaltung koppelbar.
  • Insbesondere eignet sich die erfindungsgemäße Anordnung durch die Einfachheit der Kontaktanordnung und die Möglichkeit, eine gt sprechende Schaltervorrichtung sehr klein aufzubauen,teine Anwendung z. B. in Armbanduhpen.
  • Damit ergibt sich eine Möglichkeit, eine, insbesondere digitale Anzeigevorrichtung, analog zu einer mechanischen Uhr durch die Drehung einer Krone vorwärts und rückwärts zu verstellen. Dabei wird in der bevorzugten Ausgestaltung der Anordnung durch die geschwindigkeitsabhängige Vervielfachung der Ausgangsimpulse gleichzeitig eine genaue und schnelle Verstellung der Anzeigevorrichtungen erreicht.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen und Vorteile, bzw. Anwendungsfälle der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung und den weiteren Ansprüchen.
  • Die Erfindung soll im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Im Einzelnen zeigt: Fig. 1 ein Prinzipschaltbild der Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse, Fig. 2 ein Spannungs-Zeit-Diagramm für mehrere Schaltungspunkte der Anordnung nach Fig. 1, Fig. 3 ein weiteres Prinzipschaltbild der-Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse, Fig. 4 ein Spannungs-Zeit-Diagramm für mehrere Schaltungspunkte der Anordnung nach Fig. 3, Fig. 5 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse mit einem Schaltungsteil zur Vervielfachung der Zahl der auszugebenden Impulse, Fig. 6 ein Spannungs-Zelt-Diagramm für mehrere Schaltungspunkte der Anordnung nach Fig. 5.
  • Fig, 1 zeigt ein Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung, bestehend aus einer Schaltervorrichtung 1 und einer Auswerteschaltung 2. Die Schaltervorrichtung 1 besteht aus einer ringförmigen Kontaktanordnung aus drei Kontaktelementen 3, 4, 5 in Form von Ringsegmenten, deren Länge jeweils etwa einen Winkel von 1200 entspricht. Eine um den Mittelpunkt des Ringes drehbar angeordnete streifenförmige Kontaktbrücke 6 verbindet je nach ihrer Stellung jeweils zwei der Kontaktelemente 3, 4, 5 elektrisch leitend miteinander.
  • Ein Kontaktelement 3 ist mit einem Potential U verbunden. Die beiden anderen Kontaktelemente 4, 5 sind mit je einem Steuereingang 7, 7' der Auswerteschaltung 2 verbunden. Die Auswerteschaltung 2 weist pro Steuereingang 7, 7' je eine Kippstufe 8, 8' auf, deren Ausgänge 9, 9' zum ersten über eine disjunktive Verknüpfung 10 verbunden sind, und weiter zwei Eingänge 11, 11' einer bistabilen Kippstufe 12 ansteuern.
  • Die Kippstufen 8, 8' sind identisch aufgebaut und bestehen aus zwei in Serie geschalteten Inverterstufen 13, 13', 14, 14', wobei ein Ausgang 15, 15' der zweiten Inverterstufe 14, 14' mit einem Eingang 16, 16' der ersten Inverterstufe 13, 13' verbunden ist. Die Inverterstufen 13, 13?, 14, 14' sind in - für CMOS-Technologie - üblicher Weise aus je zwei komplementären Feldeffekttransistoren aufgebaut.
  • Zwischen den Ausgang 15, 15', bzw. den damit kurzgeschlossenen Eingang 16, 16', und das Bezugspotential, ist ein steuerbarer Pull-Down-Widerstand 17, 17' in Form der Source-Drain-Strecke eines weiteren FET geschaltet. Die Gates dieser FET's sind über Kopplungsleituñgen 21,-21' mit dem Ausgang 15, 15' der Inverterstufen 13, 13' 14, 14' der jeweils anderen Kippstufe 8, 8' verbunden, d. h. die FETts sind jeweils so geschaltet, daß ihre Gates von der Kippstufe 8, 8' angesteuert werden, an der ihre Source-Drain-Strecke nicht angeschlossen ist. Der Eingang 16, 16' der ersten Inverterstufe 13, 13' bildet den Eingang 7, 7' der Kippstufe 8, 8'; der Ausgang 15, 15' der zweiten Inverterstufe 14, 14' bildet den Ausgang 9, 9' der jeweiligen Kippstufe 8, 8'. Die Ausgänge 9, 9' der Kippstufen 8, 8( sind mit der disjunktiven Verknüpfung 10 verbunden, welche hier durch ein NOR-Gatter 18 realisiert ist. Der Ausgang 19 des NOR-Gatters 18 liefert die Ausgangsimpulse dieser Anordnung. Weiterhin sind die Ausgänge 9, 9' der Kippstufen 8, 8' mit den Eingängen 11, 11' der bistabilen Kippstufe 12 verbunden. Diese bistabile Kippstufe 12 ist durch ein SR-Flip-Flop 20 realisiert. Der Setzeingang S, bzw. der Rücksetzeingang R dieses SR-Flip-Flops 20 bildet die Eingänge 11, 11 der bistabilen Kippstufe 12. Am Ausgang Q bzw. auch am invertierten Ausgang 5 des SR-Flipflops 20 wird ein Signal erzeugt, welches von der Drehrichtung der Kontaktbrücke 6 abhängig ist.
  • Die Funktion dieser Anordnung soll im Folgenden anhand der Spannungs-Zeit-Diagramme in Fig. 2 besprochen werden.
  • Die Figuren 2a, bzw. 2b zeigen die Spannungsverhältnisse an den Steuereingängen 7', bzw. 7 der Kippstufen 8', bzw. 8; die Fig. 2c eigt das Signal am Ausgang 18 der disjunktiven Verknüpfung 10; die Fig. 2d zeigt das Signal am Ausgang Q des SR-Flip-Flops 20, welcher dem Ausgang der bistabilen Kippstufe 12 en-tspricht. Dabei ist der linken Hälfte der Figuren 2 eine Drehung der Kontaktbrücke 6 im Uhrzeigersinn und der rechten Hälfte der Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinn zugrundegelegt. Eine eingetragene Periodendauer T entspricht einer 3600-Drehung der Kontaktbrücke 6.
  • Bei einer Drehung der Kontaktbrücke 6 werden der Reihe nach jeweils zwei Ringsegmente 3, 4, 5 elektrisch leitend miteinander verbunden. Bei einer Verbindung z. B. des Kontaktelementes 5 mit dem Kontaktelement 3> welches letztere an einem Potential U angeschlossen ist, wird demnach am Steuereingang 7 der einen Kippstufe 8 eine logische Eins erzeugte und dieselbe Kippstufe 8 schaltet in die Stellung "High" um. Das am Ausgang 9 der Kippstufe 8 anliegende High-Signal steuert nun unter anderem das Gate des als steuerbarer Widerstand 17' geschalteten FET's> welcher am Ausgang 9' der anderen Kippstufe 8t angeschlossen ist.
  • Dadurch wird der steuerbare Widerstand 17' niederohmig und die andere Kippstufe 8' geht, bzw. verbleibt im Low-Zustand. Dies ist notwendig, da der Eingang der anderen Kippstufe 8' so lange offen bleibt> wie die Kontaktelemente 3 und 5 miteinander verbunden sind, d. h. ohne den steuerbaren Widerstand 17' könnte der Zustand der am Konta-ktelement 4 angeschlossenen Kippstufe 8' undefiniert sein.
  • Wird das Kontaktelement 4 mit dem Kontaktelement 3 verbunden, so schaltet die andere Kippstufe 8' in den High-Zustand und die eine Kippstufe 8 wird, analog zur obigen Beschreibung, in den Low-Zustand geschaltet, bzw. verbleibt dort.
  • Werden die beiden Ringsegmente 4 und 5 miteinander verbunden, so sind gleichzeitig die beiden Steuereingänge 7, 7' der Kippstufen 8, 8' miteinander verbunden. Nachdem bei dieser Kontaktkombination in der vorherigen Stellung eines der Kontaktelemente 4 oder 5 mit dem Potential U verbunden war, ist demnach eine der Kippstufen 8, 8' im Hlgh-Zustand, während die andere im Low-Zustand ist. Bei geeigneter Dimensionierung des steuerbaren Widerstandes 17, 17' werden nun bei einem Verbinden der Steuereingänge 7, 7' über die Kontaktelemente 4 und 5 beide Kippstufen 8, 8' in den Low-Zustand übergehen, bzw. dort verbleiben.
  • Durch die Kopplung der beiden IPippstuSen 8, 8' über die steuerbaren Widerstände 17, 17' wird außerdem auch vermieden, daß beide Kippstufen 8, 8' gleichzeitig in den High-Zustand schalten, was bei der beschriebenen Anordnung verboten ist.
  • Das Ein-, bzw. das äquivalente Ausgangssignal der Kippstufen 8, 8' ist in den Figuren 2a und 2b dargestellt. Es entstehen zwei zeitlich gegeneinander versetzte Impulsreihen mit einem puls-Pausen-Verhältnis von etwa 1:2, entsprechend der Aufteilung des ringförmigen Kontaktes in die drei Kontaktelemente 3, 4> und 5, wobei bei einer Drehung der KOntaktbrAcke 6 im Uhrzeigersinn die Ausgangsimpulse der einen Kippstufe 8 (Fig. 2b) nach denen der anderen Kippstufe 8' (Fig. 2a) erzeugt werden ( linke Hälfte der Fig. 2a und b) während dies bei einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn umgekehrt ist (rechte Hälfte der Fig. 2a und b).
  • Diese Ausgangssignale der Kippstufen 8, 8' werden der disjunktiven Verknüpfung 10, also dem NOR-Gatter 18 zugeführt, wo sie entsprechend. verknüpft werden. Es ergibt sich somit pro 3600-Drehung der Kontaktbrücke 6 ein Ausgangsimpuls (siehe Fig. 2c)> welcher in der Pause zwischen den Ausgangsimpulsen der Kippstufen 8 und 8' liegt.
  • Weiterhin werden die Ausgangssignale der Kippstufen 8, 8' den Eingängen 11, 11' einer bistabilen Kippstufe 12 zugeführt. Der Setz-Eingang S des als bistabile Kippstufe 12 werwendeten SR-Flip-Flops 20 ist dabei mit dem Ausgang 15 der Kippstufe 8 verbunden, der Rücksetz-Eingang R Fit dem Ausgang 159 der Kippstufe 82.
  • Je nachdem, ob nun der Setz-Impuls oder Rücksetz-Impuls früher auftritt, d. h. abhängig von der Drehrichtung der Kontaktbrücke 6, ist der nicht invertierte Aus gang Q des SR-Flip-Flops 20 während der Abgabe der Ausgangsimpulse am Ausgang 19 der disjunktiven Verknüpfung 10 im High- bzw. Low-Zustand (Fig0 2d), bzw.
  • umgekehrt am invertierten Ausgang Q des SR-Flip-Flops 20.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung erzeugt also zwei unterschiedliche Ausgangssignale, zum ersten werden am Ausgang 19 der disjunktiven Verknüpfung 10 Ausgangssignale erzeugt, und zwar pro 3600-Drehung der Kontaktbrücke 6 ein Ausgangsimpuls; zum zweiten wird am Ausgang der bistabilen Kippstufe 12 ein Ausgangssignal erzeugt, das von der Drehrichtung der Kontaktbrücke 6 abhängig ist, d. h. dieses Signal ordnet den Ausgangsimpulsen am Ausgang 19 der disjunktiven Verknüpfung eine Drehrichtung zu. Es ist somit möglich, mit dieser Anordnung einen Vor-/Rückwärtszähler und eine eventuell damit gekoppelte Anzeigevorrichtung anzusteuern, bzw. in beiden Richtungen zu verstellen.
  • Insbesondere kann die beschriebene Anordnung zur Verstellung einer vorzugsweise digitalen Anzeigeanordnung z. B. bei Uhren, dienen. Durch die mögliche Miniatur sierung der sehr einfachen Schaltervorrichtung 1 ist die Anwendung dieser Anordnung in vorteilhafter Weise auch bei Armbanduhren möglich.
  • Im Sinne der Erfindung ist es auch möglich, bei der.
  • beschriebenen Anordnung statt der disjunktiven Verknüpfung 10 eine konjunktive Verknüpfung zu verwenden. Dies ergibt sich aus folgender Überlegung: Wird das Ausgangssignal der Kippstufe 8s mit a, und das der Kippstufe 8 mit b bezeichnet so erfolgt im NOR-Gatter 18 die folgende Verknüpfung (in Boolescher Algebra): c=a+b wobei c das Ausgangssignal des N0R Gatters 18 ist Dies ist aber nach dem Morganschen Theorem identisch mit folgender Verknüpfung: c = # Somit kann statt des NOR-Gatters 18 auch ein UND-Gatter verwendet werden, wenn dieses mit dem invertierten Ausgangssignal der Kippstufen 8, 8' angesteuert wird.
  • Ein solches invertiertes Signal ist bei der oben beschriebenen Anordnung in einfacher Weise erhältlich, indem die Eingänge des UND-Gatters an der Verbindung zwischen den ersten Inverterstufen 13, 13' und den zweiten Inverterstufen 149 14' angeschlossen wird.
  • Das Vorhergesagte gilt in äquivalenter Weise auch für die im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele.
  • Fig. 3 zeigt ein weiteres Prinzipschaltbild der Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse, bestehend aus einer Schaltervorrichtung 101 und einer Auswerteschaltung 102. Die Schaltervorrichtung 101 bestent aus einer ringförmigen Kontaktanordnung aus drei Kontaktelementen 103, 104, 105 in Form von Ringsegmenten, wobei das Kontaktelement 103 eine, einem Winkel von etwa 1800 entsprechende Länge aufweist, während die anderen Kontaktelemente 104, 105 eine Länge aufweisen, die jeweils etwa einem Winkel von 900 entspricht.
  • Eine T-förmige Kontaktbrücke 106 ist um den Mittelpunkt der ringfrmigen Kontaktanordnung drehbar angebracht, wobei die T-förmige Kontaktbrücke 106 drei gleich lange Schenkel aufweist, und der Drehpunkt in der Zusammenführung der drei Schenkel liegt. Die T-förmige Kontaktbrücke 106 verbindet, abhängig von ihrer Stellung entweder alle Kontaktelemente 103, 104, 105 miteinander, oder aber nur die Kontaktelemente 103 und 104, bzw. die Kontaktelemente 103 und 105.
  • Das Kontaktelement 105 ist bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Bezugspotential verbunden, während die anderen Kontaktelemente 104, 105, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, mit je einem Steuereingang 107, 107? der Auswerteschaltung 102 verbunden sind. Die Auswerteschaltung 102 weist, äquivalent verschaltet, wie bei Fig. 1 beschrieben, pro Steuereingang 107, 107' je eine Kippstufe 108, 108', sowie eine disjunktive Verknüpfung 110 und eine bistabile Kippstufe 112 auf. Dabei ist der Ausgang 109.der einen Kippstufe 108 mit einem Eingang der disjunktiven Verknüpfung 110 und mit einem Eingang 111 der bistabilen Kippstufe 112 verbunden, sowie, über eine Koppelleitung 121' mit der anderen Kippstufe 108'. Der Ausgang 109' der anderen Kippstufe 108' ist einem anderen Eingang der disjunktiven Verknüpfung 110 und mit einem weiteren Eingang 1111 der bistabilen Kippstufe 112 verbunden, sowie über eine Koppelleitung 121 mit der einen Kippstufe 108.
  • Für die Kippstufen 108, 1081 sind z. B. Monoflops verwendbar, deren Ruhestellung bei offenen Eingang "High" ist. Die Koppelleitungen 121, 121' dienen dabei dazu, äquivalent wie bei Fig. 1, die beiden Kippstufen 108, 1081 so zu steuern, daß beide nicht gleichzeitig im Zustand High sind, wie es zum Beispiel bei einem Kontaktprellen der Schaltervorrichtung 102 vorkommen könnte.
  • Der Ausgang 119 der disjunktiven Verknüpfung 110 liefert, äquivalent wie bei der Anordnung nach Fig. 1, die Ausgangsimpulse; das Ausgangssignal der bistabilen Kippstufe 112 ist von der Drehrichtung der Kontaktbrücke 106 abhängig. Die bei der Beschreibung der Anordnung nach Fig. 1 genannten Verendungszwecke und Vorteile gelten somit im identischer Weise bei der hier beschriebenen Anordnung. Als besonderer Vorteil bei der Anordnung nach Fig. 3 erweist sich, daß das Kontaktelement 103 und somit auch die Kontaktbrücke 106 permanent mit dem Bezugspotential verbunden sein können. Bei einer miniaturisierten Ausführung einer entsprechenden Schaltervorrichtung 101 müssen somit nur die Kontaktelemente 104 und 105 gegen das Bezugspotential isoliert sein, was den Aufbau erheblich erleichtert und verbilligt.
  • Die Funktion der Anordnung nach Fig. 3 soll im folgenden anhand der Spannungs-Zeit-Diagramme in Fig. 4 Die erläutert werden Die Anordnung, bzw. der Aufbau der Fig. 4a, b, c, und d ist identisch wie bei Fig. 2.
  • Bei einer Drehung der Kontaktbrücke 106 werden der Reihe nach jeweils die Kontaktelemente 103 und 104, bzw.
  • die Kontaktelemente 103 und 105, oder aber alle Kontaktelemente 103, 104 und 105 miteinander elektrisch leitend verbunden. Bei einer Verbindung z. B. des Kontaktelementes 105 mit dem Kontaktelement 103, welches letztere am Bezugspotential angeschlossen ist, wird demnach am Steuereingang 107 der einen Kippstufe 108 eine logische Null erzeugt, und dieselbe Kippstufe 108 schaltet in die Stellung "Low" um, bzw. verbleibt dort.
  • Durch die Kopplung der beiden Kippstufen 108, 108' iiber die Koppelleitungen 121, 121' wird, äquivalent wie bei Fig. 1 beschrieben, außerdem noch vermieden, daß beide Kippstufen 108, 108' gleichzeitig in den High-Zustand schalten, was z. B. bei Verwendung eines SR-Flipflops als bistabile Kippstufe 112 hier ebenfalls verboten ist.
  • Das Ein-, bzw. das äquivalente Ausgangssignal der Kippstufen 108, 108' ist in dem Figuren 4a und b dargestellt. Es entstehen zwei zeitlich gegeneinander versetzte Impulsreihen mit einem Puls-Pausen-Verhältnis von etwa 1:3, entsprechend der Aufteilung des ringförmigen Kontaktes in die drei Kontaktelemente 103, 104, und 105, wobei Ei einer Drehung der Kontaktbrücke 106 im Uhrzeigersinn die Ausgangsimpulse der einen Kippstufe 108 (Fig. 4b) nach denen der anderen Kippstufe 108' (Fig. 4a) erzeugt werden (linke Hälfte der Fig. 4a und b), während dies bei einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn umgekehrt ist (rechte Hälfte der Fig. 4a und b).
  • Diese Ausgangssignale der der Kippstufen 108, 108' werden der disjunktiven Verknüpfung 110 zugeführt, wo sie entsprechend verknüpft werden. Es ergibt sich somit hier wie bei Fig. 1 pro 360°-Drehung der Kontaktbrücke 106 ein Ausgangsimpuis (siehe Fig. .4 c), welcher in der Pause zwischen den Ausgangs impulsen der Kippstufen 108 und 108' liegt. Ein besonderer Vorteil der hier beschriebenen Anordnung liegt darin, daß die Ausgangsimpulse am Ausgang 119 der disjunktiven Verknüpfung 110 mit einem Puls-Pausen-Verhältnis von etwa 1:1 auftreten, rodurch sie besonders leicht weiterverarbeitet werden können.
  • Weiterhin werden die Ausgangssignale der Kippstufen 108, 108' den Eingängen 111, 111 der bistabilen Kippstufe 112 zugeftihrt. Die Funktion dieser bistabilen Kippstufe 112 ist identisch mit der der Kippstufe 12 aus Fig. 1. So entsteht, abhEngig von der Drehrichtung der Kontaktbrücke 106, am Ausgang der bistabilen Kippstufe 112 während der Abgabe der Ausgangsimpulse am Ausgang 119 der disjunktiven Verknüpfung 110 ein High-, bzw. Low-Signal, welches jeweils die Drehrichtung angibt (Fig. 4 d).
  • Im Sinne der Erfindung ist es natürlich auch möglich, bei den in den Fig. 1, bzw 3 gezeigten AusfUhrungsbeispielen die Kontaktelemente 3, bzw. 103 mit dem jeweils entgegengesetzten Potential zu beaufschlagen.
  • Bei Fig. 1 werden dann die steuerbaren Widerstände 17, 17' als Pull-Up-, statt als PuD;Down-Widerstände geschaltet, die restliche Schaltung bleibt gleich.
  • Äquivalent kann bei Fig. 3 verfahren werden.
  • Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung mit einer nicht mehr näher ausgeführten Schaltervorrichtung 201 und einer Auswerteschaltung 20gw welche Funktionen entsprechend der Beschreibung der Anordnungen nach Fig0 1 oder 3 aufweisen. Die Auswerteschaltung-202 besteht aus zwei über Koppelleitungen 221, 221' miteinander gen koppelten Kippstufen 208, 208' mit Steuereingängen 207, 207', welche von der Schaltervorrichtung 201 angesteuert werden.Die Ausgänge 209, 209' der Kippstufen 208, 208' sind mit den Eingängen einer disjunktiven Verknüpfung 210, sowie mit den beiden Eingängen 211, 2111 einer bistabilen Kippstufe 212 verbunden.
  • Die bistabile Kippstufe 212 weist in Abwandlung der bisher beschriebenen Ausführung zusätzlich einen Takteingang 211" auf, auf dessen Funktion im weiteren näher eingegangen wird. Am Ausgang der disjunktiven Verknüpfung 210 werden die Ausgangsimpulse erzeugt, welche liner Vergleichs-und Synohronisierschaltung 231 zugeführt werden, welche hier einen Teil der Auswerteschaltung 202 bildet.
  • Die Vergleichs- und Synchronisierscheltung 231 besteht aus einer Rücksetzschaltung 232, welche RUcksetzimpulse zu Beginn eines jeden Ausgangsimpulses erzeugt; aus einer Zählerschaltung 233, welche von einem Taktgenerator 234 erzeugte Taktimpulse zählt, und welche bei einem bestimmten Zählerstand ihren Zählereingang 235 zumindest teilweise sperrt; aus einer Synchronisationsschaltung 236 zur Synchronisierung der ersten Ausgangs impulse mit einem vorgegebenen Takt aus dem Taktgenerator 234, und aus einer Verknüpfungsschaltung 237 zum Verknüpfen der synchronisierten Ausgangs impulse der disjunktiven Verknüpfung 210 mit weiteren Impulsen, die vorzugsweise aus dem vorgegebenen Takt abgeleitet sind.
  • Die Rücksetzschaltung 232 ist aus einem getakteten D-Flip-Flop 238 und einem NOR-Gatter 239 aufgebaut, wobei der Takteingang Cl desD-Flip-Flops 238 mit dem Ausgang 219 der disjunktiven Verknüpfung 210 verbunden ist. Der Setzeingang D des D-Flip-Flop 238 ist permanent mit einem Potential verbunden, welches einer logischen "Eins" entspricht. Der nichtinvertierte Ausgang Q ist mit dem Takteingang 211" der bistabilen Kippstufe 212 verbunden.
  • Der invertierte Ausgang Q beaufschlagt einen Eingang des NOR-Gatters 239; der andere Eingang des NOR-Gatters 239 wird mit dem Takt aus dem Taktgenerator 234 angesteuert, ist also mit dem Zählereingang 235 verbunden. Am Ausgang des NOR-Gatters 239 liegt das Rücksetzsignal an, mit welchem der Rücksetzeingang R des D-Flip-Flops 238 und ein Rücksetzeingang 240 der Zählerschaltung 233 gesteuert wird.
  • Die Zählerschaltung 233 besteht aus einem mehrstufigem Binärzähler 241 mit dem Rücksetzeingang 240 und einem zweiten Eingang 242, welcher von einem UND-Gatter 243 angesteuert wird. Die Ausgänge 244 der einzelnen Stufen des Binärzählers 241 steuern die Eingänge eines NAND-Gatters 245, wobei diesen Verbindungen die gewünschte Kodierung für den höchsten gewünschten Zählerstand des mehrstufigen BinärzähWers 241 gewählt werden kann. Der Ausgang des NAND-Gatters 245 ist mit dem Eingang des UND-Gatters 243 verbunden. Der zweite Eingang des UND-Gatters 243 entspricht dem Zähleingang 235 der Zählerschaltung 233; welcher vom Taktgenerator 234 angesteuert wird.
  • Die Synchronisationsschaltung 236 ist aus einem zweiten D-Flip-Flop 246 aufgebaut. Der Takteingang Cl des zweiten D-Flip-Flops 246ist mit dem Ausgang des UND-Gatters 243 verbunden. Der Setz-Eingang D des zweiten D-Flip-Flops 246 ist mit dem Ausgang 219 der disJunktiven Verknüpfung 210 verbunden. Der nichtinvertierte Ausgang Q des zweiten D.-Flip-Flops 246 ist mit dem Eingang der Verknüpfungsschaltung 237 verbunden.
  • Die Verknüpfungsschaltun& 237 ist aus einem OR-Gatter 247 aufgebaut, dessen einer Eingang, wie vorher vermerkt, mit dem nichtinvertierten Ausgang Q des zweiten D-Flip-Flops 246 verbunden ist, und dessen anderer Eingang mit dem Ausgang des UND-Gatters 243 verbunden ist. Ein Ausgang 248 des OR-Gatters 247 liefert weitere Ausgangs impulse.
  • Die oben beschriebene Vergleichs- und Synchronisierschaltung 231 hat zwei Aufgaben, die im Folgenden beschrieben werden sollen. Als erstes sollen die am Ausgang 219 der disjunktiven Verknüpfung 210 erzeugten Ausgangsimpulse mit einem vorgegebenen Takt, hier beispielsweise aus dem Taktgenerator 254, synchronisiert werden. Zum zweiten soll die Zeitdauer der gleichen Ausgangsimpulse aus dem Ausgang 219 mit einer vorgegebenen Zeitspanne verglichen werden, und, sofern die Dauer dieser Ausgangsimpulse geringer.
  • ist, als die vorgegebene Zeitspanne, sollen in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden ersten Ausgangsimpulsen weitere kurze Impulse eingefügt werden.
  • Dies bedeutet, daß bei einer Betätigung der Schaltervorrichtung 201, in Abhängigkeit von der Betätigungsgeschwindigkeit, die Zahl der Ausgangsimpulse vervielfacht werden kann. Die am Ausgang 248 der Verknüpfungsschaltung 237 zur Verfügung stehenden zweiten Ausgangs impulse sind also mit einem vorgegebenen Takt synchronisiert, und in den Impulspausen werden in Abhängigkeit von der Betätigungsgeschwindigkeit der Schaltervorrichtung 201 weitere zusätzliche Impulse, welche vorzugsweise aus dem vorgegebenen Takt des Taktgenerators 234 abgeleitet sind, ausgegeben.
  • Die genauere Funktion der oben beschribenen Anordnung nach Fig. 5 sol nun im folgenden anhand der Fig. 6 näher ausgeführt werden. Fig. 6 stellt ein Spannungs--Zeit-Diagramm dar, welches an verschiedenen Stellen dieser Anordnung erhaltbar ist. Die einzelnen Figurenteile sind mit den Kleinbuchstaben a bis h bezeichnet. In Fig. 5 sind die Punkte, an welchen diese Spannungs-Zeit-Diagramme erhaltbar sind, init den gleichen Kleinbuchstaben bezeichnet.
  • Im einzelnen sind in den Spannungs-Zeit-Diagrammen die folgenden Signale dargestellt: Fig. 6a vorgegebener Takt aus dem Taktgenerator 234, Fig. 6b Ausgangsimpulse am Ausgang 219 der disjunktiven Verknüpfung 210 (entspricht Fig. 2c, bzw. 4c), Fig. 6c Rücksetzaignal am nichtinvertierten. Ausgang Q des D-Flip-Flops 238, Fig. 6d Signal am Eingang 242 des mehrstufigen Binärzählers 241, Fig. 6e Freigabesignal am Ausgang des NÅND;Gatters 245 zur Freigabe oder Sperrung des Zählereinganges 235, Fig. 6f synchronisiertes Ausgangssignal am Ausgang der Synchronisierschaltung 236, Fig. 6g weitere Ausgangsimpulse am Ausgang 248 der Verglqichs- und Synchronisierschaltung 231, Fig. 6h Ausgangssignal am Ausgang der bistabilen Kippstufe 212 zur Kennzeichnung der Drehrichtung der Schaltervorrichtung 201 (für eine Drehung im Uhrzeigersinn).
  • Der vorgegebene Takt (Signal a) aus dem Taktgenerator 234 wird dem Zählereingang 235 der Zählerschaltung 233 zugeführt. Liegt der Zählerstand des mehrstufigen Binärzählers 241 niedriger als der gewünschte Zählerstand, welcher durch die Auswahl der mit dem NAND-Gatter 245 verbundenen Ausgänge 244 des mehrstufigen Binärzählers 241 festgelegt ist, soj liefert das RAND--Gatter 245 eine logische Eins (Signal e) an einen Eingang des UND-Gatters 243, dessen anderer Eingang mit dem Zähleingang 235 identisch ist. Somit ist der Zähleingang 235 freigegeben und der vorgegebene Takt gelangt während eines bestimmten Zeitraumes an den zweiten Eingang 242 des mehrstufigen Binärzählers 241 (Signal d). Dieser Zeitraum ist dann beendet, wenn dem zweiten Eingang 242 des Binärzählers 241 eine vorbestimmte Anzahl Saktimpulse zugeführt ist.
  • Bei Erreichen dieses höchsten Zählerstandes schaltet das WAND-Gatter 245 seinen Ausgang von logisch Eins auf logisch Null und damit ist durch das UND-Gatter 243 der Zähleingang @ 235 gesperrt.
  • Bei Erscheinen eines Ausgangsimpulses am Ausgang 219 der disjunktiven Verknüpfung 210 (Signal b) erzeugt die Rücksetzschaltung 232 nach Beginn dieses Ausgangsimpulses einen kurzen Rücksetzimpuls (Signal c), welcher mit der ansteigenden Flanke des n&chstfolgenden TaktimpuAses (Signal a) zusammenfällt. Dadurch soll vermieden werden, daß am Ausgang 248 der Vergleichs- und Synchronisierschaltung 231 bereits vor dem synchronisierten weiteren Ausgangsimpulsen (Signal g, wie im weiteren beschrieben) ein Ausgangsimpuls erscheint. Diese Rücksetzimpulse (Signal c) werden dem Rücksetzeingang 240 des Binärzählers 241 zugeführt, und setzen diesen taktsynchron auf den Zählerstand Null zurück.
  • Der Ausgangsimpuls aus der disjunktiven Verknüpfung 210 (Signal b) wird weiterhin einer Synchronisationsschaltung 236, bestehend aus einem D-Flip-Flop 246, zugeführt. Der Takteingang Cl des D-Flip-Flops wird, sofern der Zählereingang 235 der Zählerschaltung nicht gesperrt ist, mit dem vorgegebenen Takt aus dem Taktgenerator 234 angesteuert, erhält also das gleiche Signal d, welches auch am zweiten Eingang 242 des mehrstufigen Binärzählers 241 apliegt. Am nichtinvertierten Ausgang Q des D-Flip-Flops 246 wird also der Ausgangsimpuls aus der disjunktivenVerknüpfung 210 erstweitergegeben, wenn der nächste Taktimpuls erscheint; beendet wird der Ausgangsimpuls bei Erscheinen des auf sein Ende ersten. folgenden Taktimpulses.
  • Diese nunmehr mit dem vorgegebenen Takt synchronisierten Ausgangsimpulse (Signal f) werden der Verknüpfungsschaltung 237 zugeführt.
  • Die Verknüpfungsschaltung 237, bestehend aus dem OR-Gatter 247, verknüpft die synchronisierten Ausgangsimpulse (Signal f) mit den ebenfalls am zweiten Eingang 242 des Binärzählers 241 anliegenden Taktimpulsen (Signal d). Dauert nun der synchronisierte Ausgangsimpuls (Signal f) länger, als die Zählperiode der Zählerschaltung 233 bis zur Sperrung des Zählereingangs 235 andauert, so sind die weiteren Ausgangsimpulse (Signal g) am Ausgang 248 der Verknu.pfungsschaltung 237, bzw. der gesamten Vergleichs- und Synchronisierschaltung 231, identisch mit d synchronisierten Ausgangsimpulsen (Signal f). Ist der synchronisierte Ausgangsimpuls (Signal f) dagegen kürzer als die Zählperiode der Zählerschaltung 233, so werden im Anschluß an den synchronisierten Ausgangsimpuls (Signal f) zusätzliche Impulse durch die Verknüpfungsschaltung angefügt,.und zwar solange, bis die Zählperiode zu Ende ist, oder aber am Ausgang 219 der disjunktiven Verknüpfung 210 der nächste Ausgangsimpuls erscheint.
  • Das in der Fig.; 6 dargestellte Beispiel geht davon aus, daß die synchronisierten Ausgangsimpulse (Signal f) kürzer sind, als die Zählperiode der Zählerschaltung 233.
  • Somit ergeben sich am Ausgang 248 der Vergleichs- und Synchronisierschaltung 231 pro Umdrehung der Schaltervorrichtung 201 mehrere weitere Ausgangslmpulse (Signal g), die sich aus dem synchronisierten Ausgangsimpuls (Signal f) und, darauf folgend, den zusätzlichen, aus den Taktimpulsen abgeleiteten Impulsen (Signal d) zusammensetzen. Aus Gründen der übersichtlichkeit wurde für Fig. 6. angenommen, dafl für tt den Binärzähler 241 ein 3-Bit-ZÇhler verwendet wird.
  • Es ist natürlich auch möglich, wie auch dRe Zahl der Ausgänge 244 des Binärzählers a41 in Fig. 5 entnehmbartist, einen eventuell höherfrequenten Takt zu verwenden, und entsprechend mehr Taktperioden zu zählen.
  • Dadurch vergrößert sich der Beschleunigungseffekt bei einer schnellen Betätigung der Schaltervorrichtung 201.
  • In Fig. 6 h ist schließlich das Ausgangssignal der bistabilen Kippstufe 212 dargestellt, und zwar hier alsBeispiel für eine Drehung der Schaltervorrichtung 201 im Uhrzeigersinn. Wie bereits oben erwähnt, weist die bistabile Kippstufe 212 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 einen zusätzlichen Takteingang 211" auf, welcher mit den Rücksetzimpulsen (Signal c) aus der RUcksetzschaltung 232 angesteuert wird.
  • Wie.aus den Figuren 2 c und d, bzw. 4 c und d entnehmbar@ist, endet der Teil des Ausgangssignal der bistabilen Kippstufe 12, 112, welcher die Drehrichtung der Schaltervorrichtung 1,101 kennzeichnet, jeweils gleichzeitig mit den Ausgangsimpulsen der disjunktiven Verknüpfung 10, 110. Da bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 nach dem Ende dieses Ausgangsimpulses zusätzliche Impulse ausgegeben werden können, denen die gleiche Drehrichtung wie den Ausgangs impulsen zuzu-,ordnen ist,muß das richtungsangebende Ausgangssignal (Signal h) der bistabilen Kippstufe 212 mindestens bis zum Ende der Zählperiode der Zählerschaltung 233 ausgegeben werden. Dies kann hier realisiert werden, indem als bistabile Kippstufe 212 zusätzlich zu einem SR-Fl-ip-Flop, welcher das drehrichtungsabhängige Signal erzeugt, ein speicherndes Element verwendet wird, welches Uber den Takteingang 211" mittels der vom der Rücksetzschaltung 232 erzeugten Rücksetzimpulse (Signal c) gesteuert wird. Dies geschieht derart, daß bei jedem Rücksetzimpuls das drehrichtungsabhängige Signal gespeichert und solange ausgegeben wird, bis bei einem später erscheinenden Rücksetzimpuls eine geänderte Drehrichtung vorliegt. Dann wird das neue drehrichtungsunibhEngige Signal gespeichert. Als speicherndes Element kann z. B. ein übliches D-Flip--Flop dienen.
  • Bezugszeichenliste 1; 101; 201 Schaltervorrichtung 2; 102; 202 Auswerteschaltung 3; 103 Kontaktelement 4; 104 Kontaktelement 5; 105 Kontaktelement 6; 106 Kontaktbrücke 7, 7'; 107, 107'; 207, 207' Steuereingang 8, 8'; 108, 108'; 208, 208' Kippstufe 9, 9'; 109, 109'; 209, 209' Ausgang der Kippstufe 10; 110; 210 disjunktive Verknüpfung 11, 11'; 111, 111', 211, 211', 211" Eing-änge der bistabilen Kippstufe 12; 112; 212 bistabile Kippstufe 13, ' erste Inverterstufe 14, 14' zweite Inverterstufe 15, 15' Ausgang der zweiten Inverterstufe 16, 16' Eingang, der ersten Inverterstufe 17, 17' steuerbarer Widerstand 18; 118 NOR-Gatter 19; 119; 219 Ausgang der disjunktiven Verknüpfung 20; 120 SR-Flipflop 1, 21'; 121, 121'; 221, 221' Koppelleitungen 231 Vergleichs- und Synchronisierschaltung 232 Rücksetzschaltung 233 Zählerschaltung 234 Taktgenerator 235 Zähleingang 236 Synchronisationsschaltung 237 Verknü@fungsschaltung 238 D-Flip-Flop 239 NOR-Gatter 240 Rücksetzeingang von 233 241 mehrstufiger Binärzähler 242 zweiter Eingang von 240 243 UND@Gatter 244 Ausgänge von 240 245 FAND-Gatter 246 zweites D-Flip-Flop 247 OR-Gatter 248 Ausgang von 231

Claims (16)

  1. Pat entanspruche le Anordnung zur Abgabe elektrischer Impulse, bestehend aus einer Schaltervorrichtung zum Erzeugen impuisförmiger Signale durch wechselweises Verbinden von drei oder mehr Kontaktelementen, aus einer Schaltung zur Auswertung der impuisförmigen Signale sowie zur Auswertung der Reihenfolge des wechselweisen Verbindens der Kontaktelemente, wobei zur Erzeugung der impulsfUrmigen Signale jeweils mindestens zwei der Kontaktelemente elektrisch leitend verbunden sind, und wobei mindestens eines der drei oder mehr Kontaktelemente mit einem Potential verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der drei oder mehr, nicht mit einem Potential verbundenen Kontaktelemente (4, 5; 104, 105) mit einem Steuereingang 7, 7'; 107, 107'; 207, 207') je einer Kippstufe (8, 8'; 108, 108', 208, 208') verbunden sind, daß die Ausgänge 9, 9t; 109, 109'; 209, 209') der Kippstufe ( 8, 8'; 108, 108'; 20S, 208') einerseits über eine disJunlstive Verknüpfung (10; 110; 210) und andererseits mit einer bistabilen Kippstufe (12; 112; 212) verbunden sind, daß am Ausgang (19; 119; 219) der disjunktiven Verknüpfung (10; 110; 210) Ausgangsimpulse abnehmbar sind, und daß das Ausgangssignal der bistabilen Kippstufe (12; 112; 212) von der Reihenfolge des wechselweisen Verbindens der Kontaktelemente (3, 4, 5; 103, 104, 105) abhängig ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstufen (8, 8'; 108, 108?; 208, 208') über Koppe-lleitungen (21, 21'; 121, 121'; 221, 221') so miteinander gekoppelt sind, daß mindestens eine der möglichen Zustandskombinationen ihrer Ausgänge (9, 9'; 109, 109'; 209') nicht auftritt.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstufen (8, 8'; 208, 208') aus zwei in Serie geschalteten Inverterstufen (13, 13', 14, 14') aufgebaut sind, daß der Eingang (16, 16') der ersten Inverterstufe (13, 13') mit dem Ausgang (15, 15') der zweiten Inverters;tufe (14, 14') verbunden ist, und daß diese Kurzschlußleitung gleichzeitig den Steuereingang (7, 7'; 207, 207') und den Ausgang (9, 9'; 209, 209') der Kippstufe (8, 8'; 208, 208') darstellt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang ( 16, 16') der ersten Inverterstufe (13, 13') bzw. der Ausgang (15, 15') der zweiten Inverterstufe (14, 1 4') über einen steuerbaren Widerstand (17, 17') mit einem Potential verbunden ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kippstufen (8, 8'; 208, 208') vorhanden sind, daß als steuerbarer Widerstand (17, 17') die Source-Drain-Strecke mindestens eines Feldeffekt- transistors vorgesehen ist9 und daß das Gate dieses eldeffekttransistos von derjenigen-Kippstufe (8, 8'; 208, 208') ansteuerbar ist9 mit welcher seine restlichen Elektroden nicht verbunden sind.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet, daß die Kippstufen (8, 8'; 108, 108'; 208, 208') aus je einem Monoflop aufgebaut sind.
  7. 70 Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ruhezustand der Monoflops bei offenen Eingang logisch "High" ist.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als bistabile Kippstufe (12; 112; 212) ein SR-Flipflop t209 120) verwendet ist, daß der Setz-und der Rücksetzeingang des SR-Flipflops (20; 120) direkt mit je einem Ausgang (9, 9'; 109, 109'; 209, 209') der Kippstufen (8, 8'; 108, 108'; 208, 208') verbunden sind, und daß am invertierten und/oder am nichtinvertierten Ausgang des SR-Flipflops (20; 120) ein Signal erhaltbar ist, welches von der Reihenfolge des wechselweisen Verbindens der Kontaktelemente (3s 4, 5; 103, 104, 105) abhängig ist.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als disjunktive Verknüpfung (10; 110; 210) ein NOR-Gatter (18; 118) verwendet ist und daß am Ausgang (19; 119; 219) des NOR-Gatters (18; 118) die Ausgangsimpulse abnehmbar sind.
  10. 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (19; 119; 219) der disjunktiven Verknüpfung (10; 110; 210) mit einer Vergleichs-und Synchronisierungsschaltung (221) verbunden ist, welche die Ausgangsimpulse mit einem vorgegebenen Takt synchronisiert und die Dauer der Ausgangsimpulse mit einer vorgegebenen Zeitdauer vergleicht.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß die Dauer der Ausgangsimpulse geringer ist, als die vorgegebene Zeitdauer, durch die Vergleichs- und Synchronisierungsschaltung (231) zusätzliche Impulse erzeugbar sind, wobei an einem Ausgang (248) der Vergleichs- und Synchronisierungsschaltung (.231) aus den synchronisierten Ausgangsimpulsen und den zusätzlichen Impulsen erzeugte weitere Ausgangsimpulse zur Verfügung stehen.
  12. 12. Anordnung nach den Ansprüchen 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichs- und Synchronisierungsschaltung (231) aus folgenden Schaltungsteilen besteht: - eine Rücksetzschaltung (232) zur Erzeugung von Rücksetzimpulsen zu Beginn eines jeden Ausgangsimpulses, - eine Zählerschaltung (233), welche bei einem bestimmten Zählerstand ihren Zähleingang (235) zumindest teilweise sperrt.
    - eine Synchronisationsschaltung (236) zur Synchronisation der Ausgangsimpulse mit dem vorgegebenen Takt, - und eine Verknüpfungsschaltung (237) zum Verknöpfen der synchronisierten Ausgangsimpulse mit den zusätzlichen Impulsen.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rücksetzschaltung (232) die Zählerschaltung (233) auf Null rücksetzbar ist, daß durch die Zählerschaltung (233) die Impulse des Taktes wählbar sind, daß die Verknüpfungsschaltung (237) einerseits mit den synchronisierten Ausgangsimpulsen und andererseits mit dem vorgegebenen Talet ansteuerbar ist und zwar solange, bis die Zählerschaltung (233) ihren Zähleingang (235) sperrt
  14. 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählerschaltung (233) aus einem mehrstufigen Binärzähler (241) besteht, daß die Ausgänge (244) der einzelnen Zählerstufen mit den Eingängen einer konjunktiven Verknüpfung (243) verbunden sind, wobei die konjunlftive Verknüpfung (243) bei einem vorherbestimmten Zählerstand ihr Ausgangssignal ändert, und daß mittels ieser Ausgangssignaländerung der Zähleingang (235) der Zählerschaltung (233) sperrbar ist.
  15. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabile Kippstufe (12 112, 212) ein zusätzliches speicherndes Element enthält, durch welches das Ausgangssignal des SR-Flipflons (20) zu Beginn eines jeden Ausgangsimpulses am Ausgang (19; 119; 219) der disjunktiven Verknüpfung (10; 110; 210) speicherbar ist, und daß an einem Ausgang des speichernden Elements das Signal erhaltbar ist, welches von der Reihenfolge des wechselweisen Verbindens der Kontaktelemente (3, 4, 5; 103, 104, 105) abhängig ist.
  16. 16. Verwendung einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 zur Verstellung der Anzeige einer Uhr, vorzugsweise einer Kleinuhr.
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