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DE3128703C2 - Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten oder dgl. - Google Patents

Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten oder dgl.

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DE3128703C2
DE3128703C2 DE3128703A DE3128703A DE3128703C2 DE 3128703 C2 DE3128703 C2 DE 3128703C2 DE 3128703 A DE3128703 A DE 3128703A DE 3128703 A DE3128703 A DE 3128703A DE 3128703 C2 DE3128703 C2 DE 3128703C2
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shaft
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Kunz Maschinen- und Apparatebau 7850 Loerrach De GmbH
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Kunz Maschinen- und Apparatebau 7850 Loerrach De GmbH
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/002Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor for travelling workpieces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
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    • B24B41/002Grinding heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Abstract

Eine Maschine (1) zum Entgraten der Ränder (2) von Blechen (3) od.dgl. weist rotierende Drahtbürsten (4 und 5) auf, wobei in Vorschubrichtung der Werkstücke (3) im Bereich wenigstens einer Längsseite dieser Werkstücke (3) nebeneinander mehrere gegensinnig angetriebene Bürsten (4 und 5) vorgesehen sind. Dabei sind diese gegensinnig drehbaren Bürsten (4 und 5) auf einer gemeinsamen, parallel zur Vorschubrichtung (Pf 1) verlaufenden Welle (11, 28, 29, 34, 47, 64) oder Achse angeordnet und einander benachbarte Bürsten (4 und 5) haben über Umkehrräder, Zwischengetriebe od.dgl. einander entgegengesetzte Drehrichtungen. Dadurch werden beide Kanten eines Blechrandes bei einem einzigen Arbeitsgang genügend stark durch die sich jeweils gegen diese Kanten drehenden Bürsten (4 und 5) beaufschlagt, so daß zum Entgraten eines solchen Werkstückes dieses nicht umgewendet werden muß. Darüber hinaus kann durch diese Anordnung mit einem oder zwei Antriebsmotoren die gesamte Reihe von Bürsten angetrieben werden, wobei die Bürstenreihe beliebig lang sein kann.

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten od. dgl. mittels rotierender Drahtbürsten, wobei in Vorschubrichtung der Werkstücke im Bereich von wenigstens einer Längsseite der Werkstücke nebeneinander mehrere gegensinnig angetriebene Bürsten vorgesehen sind, die auf wenigstens einer gemeinsamen, parallel zur Vorschubrichtung verlaufenden Welle angeordnet sind, wobei die Bürsten der einen Drehrichtung mit der Welle fest verbunden und die übrigen Bürsten auf der Welle drehbar gelagert und über Zwischengetriebe angetrie-
ben sind.
Eine derartige Maschine ist in der nicht vorveröffentlichten DE-OS 30 06 832 beschrieben. Diese Maschine hat sich bewährt, um wenigstens eine Gruppe von Bürsten von einem gemeinsamen Motor aus antreiben zu können. Dabei ist für das Zwischengetriebe eine mit Abstand parallel zu der die Bürsten tragenden Welle angeordnete Vorgelegewelle vorgesehen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die Maschine der eingangs erwähnten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine kompaktere Bauweise der Maschine möglich wird, indem eine mit Abstand zu der die Bürsten tragenden Welle verlaufende Vorgelegewelle vermieden wird.
Eine mögliche Lösung bei der Maschine zum Entgraten der eingangs erwähnten Art besteht darin, daß die Welle als Hohlwelle ausgebildet und in ihrem Inneren eine drehangetriebene Welle gelagert ist und daß die Zwischengetriebe aus auf der Welle fest sitzenden Zahnrädern, in Durchbrüchen der Hohlwelle gelagerten Zwischenrädern und an den auf der Hohlwelle drehbar gelagerten Bürsten befestigten Innenzahnrädern bestehen. Es ergibt sich auf diese Weise eine sehr kompakte und platzsparende Anordnung, bei der eine parallel verlaufende Welle vermieden
Eine andere Lösung kann bei der Maschine der eingangs erwähnten Art darin bestehen, daß die Zwischengetriebe Planetenzahnradgetriebe sind, deren Antriebszahnräder die mit der Welle fest verbundenen Bürsten tragen, und daß die Stege der Planetenzahnradgetriebe mit den Pianetenrädern ortsfest gehalten und jeweils zwischen einem Paar gegensinnig antreibbarer Bürsten angeordnet sind. Dabei können die Antriebs-
Zahnräder und die damit kämmenden Planetenräder jeweils als Kegelräder ausgebildet sein.
Eine weitere abgewandelte Lösung der Aufgabe kann bei der Maschine der eingangs erwähnten Axt darin bestehen, daß die Zwischengetriebe Planetenreibradgetriebe sind, bei denen als Planetenräder zwischen den einander zugewandten Seitenflächen gegensinnig angetriebener Bürsten über ihren Steg ortsfest gehaltene und drehbar gelagerte Reibrollen vorgesehen sind Sowohl bei einem als Planetenzahnradgetriebe als auch bei einem als P! inetenreibradgetriebe ausgebildeten Zwischengetriebe können die Stege Ringe sein, die sich über Lager auf der Welle abstützen und gegen Verdrehen mittels einer am Maschinengestell befestigten Momentenstütze gesichert sind.
Vor allem bei einem Planetenreibradgetriebe können die Stege sich am Maschinengestell abstützende Bleche sein, welche zwischen den Bürstenpaaren angeordnet sind und Durchbrüche aufweisen, in denen die Reibrollen auf an den Blechen befestigten Achsen gelagert sind. Dies ergibt eine platzsparende und auch einfach zu montierende Anordnung.
Zum Erzeugen des Anpreßdruckes in dem Planetenreibradgetriebe kann wenigstens eine in Achsrichtung der Welle wirkende Feder vorgesehen sein. Diese kann dabei zur Erzeugung einer großen Kraft auf engem Raum als Tellerfeder ausgebildet sein.
Bei einer weiteren abgewandelten Ausführungsform betrifft die Erfindung eine Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten od. dgl. mittels rotierender Drahtbürsten, wobei in Vorschubrichtung der Werkstücke im Bereich von wenigstens einer Längsseite der Werkstücke im Maschinengestell fluchtend nebeneinander mehrere gegensinnig angetriebene Bürsten gelagert sind, wobei zum gegensinnigen Antreiben der Bürsten Zwischengetriebe vorgesehen sind. Eine derartige Maschine kann zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe dadurch gekennzeichnet sein, daß die Bürsten auf einer vom Maschinengestell getragenen Achse gelagert sind, daß die Achse zwischen den Bürsten jeweils wenigstens einen quer zur Achse verlaufenden Lagerzap/en mit einem Kegelrad trägt, das mit auf den Stirnflächen der an Bürsten angeordneten Kegelrädern kämmt, und daß eine der Bürsten mit einpm Drehantrieb verbunden ist. In diesem Falle ist also keine angetriebene Welle vorgesehen, sondern die Antriebsbewegungen der gegensinnig drehbaren Bürsten wird von Bürste zu Bürste übertragen.
Bei einer derartigen Maschine gemäß Oberbegriff des Anspruchs 8 ist es auch möglich, daß die Bürsten auf einer vom Maschinengestell getragenen Achse gelagert sind, daß die Achse zwischen den Bürsten jeweils wenigstens einen quer zur Achse verlaufenden Lagerzapfen mit einem Reibrad trägt, das mit einander gegenüberliegenden Stirnflächen der Bürsten in kraftschlüssiger Verbindung steht, und daß eine der Bürsten mit einem Drehantrieb verbunden ist.
Selbstverständlich können jeweils zwei Reihen von gegensinnig angetriebenen Bürsten vorhanden sein, um zwischen diesen ein Werkstück hindurchzuführen, welches an zwei Längsrändern gleichzeitig entgratet werden soll, insbesondere im Zusammenwirken mit Längsteilanlagen beim Schneiden vom Coil.
Nachstehend sind verschiedene Ausführungsbeispiele erfindUngsgemäOer Maschinen anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung
F i g. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Draufsicht einer erfindungsgemäßen Maschine, bei der die gegensinnig angetriebenen Bürsten auf einer Hohlwelle angeordnet sind und jeweils die eine Bürste eines Bürstenpaares drehfest mit der Hohlwelle verbunden ist, während die andere Bürste dieses Bürstenpaares drehbar auf der Hohlwelle sitzt und im Inneren der Hohlwelle eine drehangetriebene Welle verläuft, die die drehbar auf der Hohlwelle sitzende Bürste über ein Zahnradzwischengetriebe gegensinnig antreibt,
F i g. 2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Draufsicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine zum Entgraten, bei der zwischen den jeweils gegensinnig drehbaren Bürsten ein Kegelradplanetengetriebe vorgesehen ist,
F i g. 3 eine im Schnitt gehaltene Teildraufsicht einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine,
F i g. 4 den Schnitt A-B aus F i g. 3 und
F i g. 5 eine teilweise im Schnitt, gehaltene Draufsicht einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine, bei der die Bürsten auf einer feststehenden Achse gegensinnig drehbar und zwischen den Bürsten Kegelradwendegetriebe vorgesehen sind.
Eine im folgenden bei allen teilweise übereinstimmenden, in der jeweiligen Ausgestaltung jedoch verschiedenen Ausführungsbeispielen mit 1 bezeichnete Maschine dient zum Entgraten der Ränder von Blechen oder Plavien mit Hilfe von rotierenden Drahtbürsten 4 und 5. Bei allen Ausführungsbeispielen ist vorgesehen, daß in Vorschubrichtung des Bleches und des zu entgratenden Blechrandes einander benachbarte Bürsten 4 und 5 vorgesehen sind, deren Achsen parallel zur Vorschubrichtung liegen und von denen die Bürsten 4 gegensinnig gegenüber den Bürsten 5 angetrieben sind.
Die Bürsten 4 der einen Drehrichtung entgraten also beispielsweise die obere Kante des Blechrandes, während die anderen Bärsten 5 die untere Blechkante entgraten, weil sie sich von unten gegen das Blech drehen. Die Bürsten 4 und 5 haben dabei in allen Ausführungsbeispielen jeweils den gleichen Durchmesser.
Außerdem haben jeweils unmittelbar einander henachbarte Bürsten 4 und 5 — die somit ein Bürstenpaar bilden - gegensinnige Drehrichtungen, obwohl auch eine Vierergruppe von Bürsten 4 und 5 so angetrieben werden könnte, daß die beiden äußeren Bürsten 4 die eine und die beiden inneren Bürsten 5 die andere Drehrichtung haben.
Bei allen Ausführungsbeispielen ist vorgesehen, daß alle Bürsten 4 und 5 unterschiedlicher Drehrichtung auf derselben Welle oder Achse angeordnet sind.
In F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die gegensinnig angetriebenen Bürsten 4 und 5 auf einer als Hohlwelle ausgebildeten Welle 34 angeordnet sind, in deren Innerem eine drehangetriebene Welle 35 in Lagern 35' drehbar gelagert ist. Jeweils im Bereich zwischen gegensinnig drehbaren Bürsten 4 und 5 hat die Hohlwelle 34 wenigstens einen Durchbruch 36 für ein Zwischengetriebe 37. Die Hohlwelle 34 ist im Maschinengestell 21 in Lagern 34' gelagert.
In F i g. 1 ist als Zwischengetriebe 37 ein Zahnradgetriebe vorgesehen, bei dem ein erstes Zahnrad 38 auf der Welle 35 mit Hilfe einer Paßfeder 39 drehfest angebracht ist. Im Bereich des Durchbraches 36 ist ein Zwischenrad 40 auf einer im Durchbruchbereich an der Hohlwelle 34 befestigten Achse 41 drehbar gelagert, das in ein Innenzahns'ad 42 singreift, welches an der Bürste 5 befestigt ist, die über Wälzlager 43 drehbar auf der
Hohlwelle 34 gelagert ist.
Dabei sind die Hohlwelle 34 und die Welle 35 jeweils angetrieben. Dies kann entweder jeweils mit einem eigenen Antriebsmotor oder aber auch mit Hilfe eines einzigen Motors und einem nachgeschalteten Verteilergetriebe erfolgen. Je nach Wahl der Drehzahlen der Hohlwelle 34 und der Welle 35 können die gegensinnig angetriebenen Bürsten 4 und 5 gleiche oder auch verschiedene Drehzahlen haben.
in den F i g. 2 bis 4 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele dargestellt, bei denen die gegensinnig angetriebenen Bürsten 4 und 5 auf einer einzigen gemeinsamen Welle 47 angeordnet sind, wobei die Bürsicr 4 der einen Drehrichtung über Paßfedern 11 drehfest mit dieser Welle 47 verbunden sind und die anderen Bürsten 5 über Wälzlager 12 drehbar auf der Welle 47 sitzen.
Dabei ist jeweils ein sich an der Welle 47 und/oder dem Maschinengestell 21 abstufendes, im folgenden jeweils noch näher zu beschreibendes Zwischengetriebe 48 zwischen je zwei gegensinnig angetriebenen Bürsten
4 und 5 eines Bürstenpaares vorgesehen.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist jeweils zwiüchen zwei gegensinnig angetriebenen Bürsten 4 und
5 ein Planetenzahnradgetriebe mit Kegelrädern als Zwischengetriebe 48 vorgesehen, wobei zumindest ein Planetenrad 49, welches mit Antriebszahnrädern 50 an den Bürsten 4 und 5 kämmt, ortsfest gehalten, im Ausl'ührungsbeispiel mit dem Maschinengestell 21 verbunden ist.
Fig. 2 zeigt ferner, daß zur besseren Kraftübertra- jo gung und zur Vermeidung von Verkantungen u. dgl. wenigstens zwei Planetenräder 49 an den mit den Bürsten 4 und 5 verbundenen Antriebszahnrädern 50 angreifen können, wobei das eine Planetenrad 49 über eine Momentenstütze 51 mit dem Maschinengestell 21 verbunden ist und gleichzeitig an einem feststehenden, auf der gemeinsamen Welle 47 mittels eines Kugellagers 52 gelagerten ringförmigen Steg 53 angreift, der das
das dabei an
Verschraubung 54 befestigt ist. Man erkennt auch -»o deutlich die die Bürsten 4 und 5 parallel zur Welle 47 durchsetzenden Schrauben 55, mit denen jeweils die drehfest mit den Bürsten 4 und 5 verbundenen Antriebszahnräder 50 an den einander zugewandten Seitenflächen der Naben der Bürsten 4 und 5 befestigt sind. Im Bereich der Zwischengetriebe 48 und der Momentenstützen 51 erkennt man zwischen den Bürsten 4 und 5 jeweils Anschläge 20 für die zu entgratenden Bleche, während der Spalt 56 zwischen zwei Bürstenpaaren so knapp wie möglich bemessen ist.
Es sei erwähnt, daß die Zwischengetriebe, insbesondere auch das Zwischengetriebe 37 der Ausführungsform nach Fig. 1, jeweils in Ausnehmungen 57 der Bürstenstirnseiten angeordnet sind, damit die Bürsten 4 und 5 selbst zwischen sich nur möglichst geringe Abstände haben. Dadurch kann beispielsweise bei F i g. 1 jeglicher Anschlag 20 zwischen benachbarten Bürsten 4 und 5 vermieden werden.
Im Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 sind an den einander zugewandten Seitenflächen der gegensinnig angetriebenen Bürsten 4 und 5 Reibrollen 58 wiederum in Ausnehmungen 57 der Bürsten 4 und 5 in noch zu beschreibender Weise angeordnet, deren Achse 59 mit dem Maschinengestell 21 in ebenfalls zu beschreibender Weise verbunden ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 greift jeweils zwischen zwei gegensinnig angetriebenen Bürsten 4 und 5 eines Bürstenpaares ein Steg 60 ein, welcher zwischen den Seitenwänden bzw. den Ausnehmungen 57 der Bürsten 4 und 5 Durchbrüche 61 hat. in denen die Achsen 59 und die auf diesen gelagerten Reibrollen 58 nach beiden Seiten vorstehend angeordnet sind. Die Achsen 59 -sind dabei feststehend mit den Rändern 62 der Durchbrüche 61 verschraubt.
Man erkennt in Fig.4, daß zwischen zwei Bürsten 4 und 5 bevorzugt drei, mit ihren Achsen 59 radial angeordnete Reibrollen 58 gleichmäßig auf einem konzentrisch zum Bürstenumfang liegenden Kreis angeordnet sind. Entsprechend große Kräfte können übertragen werden. Wichtig ist dabei, daß zumindest jeweils zwei gegensinnig angetriebene Bürsten 4 und 5 mittels wenigstens einer Feder, im Ausführungsbeispiel einer Tellerfeder 63 in axialer Richtung gegeneinander gedrückt sind, damit die Reibkräfte gut übertragen werden.
Wird bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 die WeIIp 47 gedreht, werden die drehfest verbundenen Bürsten 4 mitgedreht. Dadurch werden die ihrerseits drehbaren, jedoch ortsfesten Reibrollen 58 in Drehung versetzt, so daß sie die drehbar auf der Welle 47 gelagerten Bürsten 5 entgegengesetzt zu den Bürsten 4 in Drehung versetzen.
Fig.5 zeigt eine Ausführungsform bei der alle Bürsten 4 und 5 jeweils auf einer vom Maschinengestell 21 getragenen Achse 64 über Wälzlager 12 gelagert sind. Jeweils zwischen zwei gegensinnig drehbaren Bürsten 4 und 5 hat die Achse 64 wenigstens eine Halterung, im Ausführungsbeispiel eine Querbohrung 65 für zumindest einen Lagerzapfen 66 mit Einern Kegelrad 67, das seitlich mit Kegelrädern 68 an den beidseitig angeordneten Bürsten 4 und 5 kämmt. Die Anordnung ist in gewissem Umfange mit der Ausführungsform nach F i g. 2 vergleichbar. Es werden jedoch die äußeren Verbindungen zum Maschinengestell 21 vermieden. Dabei ist wenigstens eine am Ende der Bürstenreihe angeordnete erste Bürste 4 mit einem sie in Drehung versetzenden Antrieb verbunden, der von einem Stirnzahnrad 70 und daran angreifenden weiteren Getriebeteilen 71 gebildet ist.
Es leuchtet ohne v/eiteres ein, daß diese Ausführuiigsform nach F i g. 5 auf einfache Weise auch mit der nach den F i g. 3 und 4 dadurch kombiniert werden kann, daß an Stelle der in F i g. 5 vorgesehenen Kegelräder 67 und 68 Reibrollen eingebaut werden, die auf der feststehenden Achse 64 gelagert sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten od. dgL mittels rotierender Drahtbürsten, wobei in Vorschubrichtung der Werkstücke im Bereich von wenigstens einer Längsseite der Werkstücke nebeneinander mehrere gegensinnig angetriebene Bürsten vorgesehen sind, die auf wenigstens einer gemeinsamen, parallel zur Vorschubrichtung verlaufenden Welle angeordnet sind, wobei die Bürsten der einen Drehrichtung mit der Welle fest verbunden und die übrigen Bürsten auf der Welle drehbar gelagert und über Zwischengetriebe angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (34) als Hohlwelle ausgebildet und in ihrem Inneren eine drehangetrieber.e Welle (35) gelagert ist, und daß die Zwischengetriebe (37) aus auf der Welle (35) fest sitzenden Zahnrädern (38), in Durchbrüchen (36) der Hohlwelle gelagerten Zwischenrädern (40) und an den auf der Hohl* die drehbar gelagerten Bürsten (5) befestigten Sniienzahnrädem (42) bestehen.
2. Maschine gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischengetriebe (48) Planetenzahnradgetriebe sind, deren Antriebszahnräder (50) die mit der Welle (47) fest verbundenen Bürsten (4) tragen, und daß die Stege (53) der Planetenzahnradgetriebe mit den Planetenrädern (49) ortsfest gehalten und jeweils zwischen einem Paar gegensinnig antreibbarer Bürsten (4, 5) angeordnet sind.
3. Maschine »emäß Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischengetriebe (48) Planetenreibradgetriebe sind, bei denen als Planetenräder zwischen dert einander zugewandten Seitenflächen gegensinnig angetriebener Bürsten (4, 5) über ihren Steg (60) ortsfest gehaltene und drehbar gelagerte Reibrollen (58) vorgesehen sind.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (60) sich am Maschinengestell (21) abstützende Bleche sind, welche zwischen den Bürstenpaaren (4, 5) angeordnet sind und Durchbrüche (61) aufweisen, in denen die Reibrollen (58) auf an den Blechen befestigten Achsen (59) gelagert sind.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen des Anpreßdruckes in dem Planetenreibradgetriebe wenigstens eine in Achsrichtung der Welle (47) wirkende Feder (63) vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (63) als Tellerfeder ausgebildet ist.
7. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (53; 60) Ringe sind, die sich über Lager (52) auf der Welle (47) abstützen und gegen Verdrehen mittels einer am Maschinengestell (21) befestigten Momentenstütze (51) gesichert sind.
8. Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten Qd, dgl, mittels rotierender Drahtbürsten, wobei in Vorschubrichtung der Werkstücke im Bereich von wenigstens einer Längsseite der Werkstücke im Maschinengestell fluchtend nebeneinander gegensinnig angetriebene Bürsten gelagert sind, wobei zum gegensinnigen Antreiben der Bürsten Zwischengetriebe vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bürsten (4,5) auf einer vom Maschinengestell (21) getragenen Achse (64) gelagert sind, daß die Achse (64) zwischen den Bürsten (4, 5) jeweils wenigstens einen quer zur Achse (64) verlaufenden Lagerzapfen (66) mit einem Kegelrad (67) trägt, das mit auf den Stirnflächen der Bürsten (4, 5) angeordneten Kegelrädern (68) kämmt, und daß eine der Bürsten (4, 5) mit einem Drehantrieb (70,71) verbunden ist
9. Maschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (4,5) auf einer vom Maschinengestell (21) getragenen Achse (64) gelagert sind, daß die Achse (64) zwischen den Bürsten (4, 5) jeweils wenigstens einen quer zur Achse (64) verlaufenden Lagerzapfen (66) mit einem Reibrad trägt, das mit einander gegenüberliegenden Stirnflächen der Bürsten (4, 5) in kraftschlüssiger Verbindung steht, und daß eine der Bürsten (4,5) mit einem Drehantrieb (70,71) verbunden ist
DE3128703A 1981-07-21 1981-07-21 Maschine zum Entgraten der Ränder von Blechen, Platten oder dgl. Expired DE3128703C2 (de)

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