DE3128140A1 - "walze" - Google Patents
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Description
Walze
Die Erfindung bezieht sich auf eine Walze der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Walzen dieses Typs mit verschiedenen Ausbildungen der Längs- und Endquerdichtungen sind aus den DE-PSen
11 93 739, 20 25 777 und 27 18 414 bekannt. Die Endquerdichtungen sind hierbei als mit dem Querhaupt verbundene
Gleitring- bzw. Gleitleisten-Dichtungen ausgebildet, die gegen einen mit der umlaufenden Hohlwalze verbundenen Radia
flansch anliegen. Gegen die Gleitleisten wirkt der Druck der Flüssigkeit in der Kammer, d.h. sie liegen unter einer
zu diesem Druck proportionalen Kraft gegen die Gleitfläche an den Radialflansch an.
Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, daß diese Walzen zufriedenstellend arbeiten, solange der Druck in der
Kammer unter etwa 25 bar liegt. Dieser Druck ist für den Einsatz solcher Walzen in der Papier-, Textil- und Kunststoff
Industrie vollkommen ausreichend.
»β β ο a α
a.
• OB
Wird aber der Druck in der Kairaner über 25 bar gesteigert,
so nimmt die Reibung der Dichtungen an den Gegenflächen so zu, daß merkliche Leistungsverluste auftreten
und außerdem ein rasch zunehmender Verschleiß festzustellen ist. Dies fällt besonders schwer ins Gewicht, weil Walzen
an sich Dauerlaufelemente sind und das Auswechseln einer Walze einen erheblichen Aufwand und in vielen Fällen die
Stillsetzung einer ganzen Produktionslinie bedeutet.
Sollen nun aber Walzen des in Rede stehenden Typs für die Verarbeitung von Metallen eingesetzt werden, so
sind höhere spezifische Drücke erforderlich, die auch höhere Drücke in der Kammer bedingen.
Zwar ist aus der Schriftstelle "Melliand Textilberichte"
8/53 (1972), S. 935 bis 940 grundsätzlich bekannt, dem Oberbegriff entsprechende sogenannte schwimmende Walzen
auch in der Stahlindustrie einzusetzen. In der Praxis bedarf es hierzu aber wegen der höheren Drücke noch besonderer
Ausgestaltungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walze
der dem Oberbegriff zugrundeliegenden Art so auszugestalten, daß an den Endquerdichtungen auch bei höheren Drücken keine
übermäßigen Reibungsverluste und kein Verschleiß auftreten.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
Durch die Vorsehung einer Spaltdichtung sind die mit den bisher üblichen Gleitdichtungen einhergehenden
Reibungsprobleme und die daraus resultierenden Verluste und der Verschleiß umgangen. Es ist jedoch nicht damit getan,
irgendwo in einer Walze der dem Oberbegriff entsprechenden Art einen Spalt vorzusehen« Da sich die beiden
gegeneinander drehbaren und gegeneinander abzudichtenden Teile der Walze, nämlich das Querhaupt und die Hohlwalze
im Betrieb zusätzlich auch noch gegeneinander durchbiegen,
3128 HO
wäre es erforderlich, eine gewöhnliche Spaltdichtung mit einer erheblichen Spaltbreite zu versehen, um Berührungen
in bestimmten Betriebszuständen zu vermeiden. Ein solcher
Spalt wäre jedoch nicht in der Lage, die erforderliche Abdichtung bei höheren Drücken zu liefern, d.h. es würden
sich unzuträglich hohe Leckverluste ergeben. Aus diesem Grund ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Spaltflächen
durch ein eigenes Präzisionsrollenlager auf Abstand haltbar sind und daß dies unabhängig von eventuellen Durchbiegungen
des Querhaupts oder der Hohlwalze erreicht wird. Auf diese Weise ist eine Dichtung gegeben, die ihre Eigenschaften
in jedem Betriebszustand beibehält und die mit sehr kleinen Spaltweiten versehen werden kann.
Es sind Präzisionswälzlager der in Betracht kommenden Abmessungen im Handel, deren Lagerringe die zusammenwirkenden
Spaltflächen bilden. Im Extremfall gelingt es bei Axialrollenlagern die Toleranz des Abstandes der
Spaltflächen über den Umfang im Bereich von 0,01 mm zu halten. Die einander zugeordneten Lagerringe sind in solchen
Fällen natürlich besonders ausgesucht.
Es sind also die technischen Möglichkeiten gegeben, um gemäß Anspruch 2 den Abstand der Spaltflächen kleiner
als o,1 mm zu machen. In der Praxis kommen je nach Durchmesser
des Lagers Abstandswerte von o,o4 bis o,o7 ma in.
Betracht.
Anspruch 3 ist auf die erste Ausführungsform der
Erfindung gerichtet, bei der die Spaltflächen eben sind und sich radial erstrecken.
Die konstruktive Ausführung im einzelnen kann nach Anspruch 4 gewählt sein.
Es empfiehlt sich die Maßnahme nach Anspruch 5, um die Wälzkörper des Präzisionswälzlagers aus dem Bereich
des hohen Drucks herauszuhalten.
Die axialen Druckfedern nach Anspruch 6 gewährleisten die richtige Anlage der Lagerringe vor dem Druckaufbau
in der Kammer.
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«ο „
• · ο
ο«» β οο
Die Ansprüche 7 bis 9 geben die entsprechenden Merkmale für eine alternative Ausführungsform wieder„
bei der die Spaltflächen zylindrisch und das Präzisions-Wälzlager als Radiallager ausgebildet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt*
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Walze teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-IX
in Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit aus dem Kreis III in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab?
Fig. 4 zeigt eine entsprechende Darstellung einer anderen Ausführungsform.
Die in Fig. 1 als Ganzes mit 10 bezeichnete Walze umfaßt ein feststehendes Querhaupt 1 und eine um dieses
umlaufende Hohlwalze 3, deren Innenumfang 4 allseitigen Abstand vom Außenumfang des Querhauptes beläßt und die auf
in der Nähe der Enden angebrachten Lagern 2 auf dem Querhaupt 1 abgestützt ist. Die Enden 1' des Querhauptes 1
stehen aus der Hohlwalze 3 vor und bilden die Walzenzapfen,
an denen Kräfte auf die Walze 10 aufgebracht werden können bzw. an denen sie in einem Walzenständer gelagert werden
kann. Eine Gegenwalze 6 liegt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel von Oben an der Walze 10 an und bildet an deren
Oberseite den Walzspalt 5.
Der zwischen dem Innenumfang 4 der Hohlwalze 3 und dem Querhaupt 1 zwischen den Lagern 2 gebildete Zwischenraum
ist durch zu beiden Seiten des Querhauptes 1 etwa in dessen halber Höhe, also an der breitesten Stelle, angebrachte
Längsdichtungen 8, die am Innenumfang 4 der Hohlwalze 3 anliegen, sowie innenseitig der Lager 2 diesen
benachbart angeordnete Endquerdichtungen 9 in eine auf der
Seite des Walzspalts 5 gelegene Kammer 12 sowie eine dem Walzspalt 5 abgelegene Kammer 11 unterteilt. In die Kammer
III · a „ .
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führt eine Zuleitung 13, mittels deren Druckflüssigkeit in die Kammer 12 eingeleitet werden kann. Diese Druckflüssigkeit
stützt sich einerseits gegen den Innenumfang der Hohlwalze 3, andererseits gegen die dieser zugewandte
Oberfläche 7 des Querhauptes 1 ab. Das Querhaupt 1 kann sich durch den allseits vorhandenen Abstand zum Innenumfang
der Hohlwalze unter der Wirkung des zur Bildung des Liniendrucks benötigten Drucks in der Kammer 12 durchbiegen, ohne
daß die Hohlwalze 3 davon betroffen ist. Auch kann, weil
die Hohlwalze 3 über die Lager 2 auf dem Querhaupt 1 abgestützt ist, eine bewußte Durchbiegung der Hohlwalze 3 herbeigeführt werden.
An den Längs dichtungen 8 tritt beim Umlauf .der
Hohlwalze 3 immer etwas Leckflüssigkeit in die untere Kammer 11 über, so daß diese sich nach und nach mit Druckflüssigkeit füllt. Auch kann es in1 bestimmten Fällen erwünscht
sein, auch diese Kammer bewußt mit Druckflüssigkeit unter
einem zu dem Druck in der Kammer 12. in einem bestimmten Verhältnis stehenden anderen Druck zu füllen. Die hierfür
vorgesehenen Leitungen sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
Die Endquerdichtung 9 ist in Fig. 3 im einzelnen erkennbar. Sie umfaßt ein als Ganzes mit 14 bezeichnetes
Präzisionswälzlager in Gestalt eines Axialrollenlagers, dessen einer Lagerring 15 als Radialflansch ausgebildet
und mit der Hohlwalze 3 fest und 'dicht verbunden ist. Der
Radialflansch 5 liegt einerseits gegen einen Innenbund im Innenumfang 4 der Hohlwalze, andererseits gegen das
Lager 2 an. Der Lagerring 15 besitzt eine ebene Lauffläche
17 für die Lagerrollen 18 und bildet gleichzeitig eine Spaltfläche für den Dichtungsspalt 20. Die andere Spaltfläche 19 ist an dem anderen Lagerring 21 vorgesehen, der
aus einem Radialflansch 22 und einem an dessen äußerem
Rand gegen den Lagerring 15 vorgesehenen axial·«Bund 23
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besteht, dessen dem Lagerring 15 zugewandte Stirnfläche die Spaltfläche 19 bildet. Die Lauffläche 24 für die
Rollen 18 ist durch die dem Bund 23 zugewandte Seitenfläche des Radiälflanschs 22 gegeben.
Der Lagerring 21 wirkt mit einem im Querschnitt ebenfalls winkelförmigen Haltering 25 zusammen, der fest
und dicht auf dem Querhaupt innenseitig des Lagerrings 21 . sitzt und in seinem radialen Schenkel nicht dargestellte
axiale, lose in den Lagerring 21 eingreifende Zapfen trägt,
die die Drehung des Lagerrings 21 verhindern. Um auch ohne Druck in der Kammer 12 die Anlage des Lagerrings 21 an den
Rollen 18 bzw. dem anderen Lagerring 15 zu sichern, sind axial wirkende Federn 26 vorgesehen.
Der Lagerring 21 beläßt gegenüber dem radialen Schenkel des Halterings 25 einen Spalt 27, so daß «ich
der axiale Schenkel des Halterings 25 gegenüber dem Lagerring 21 etwas bewegen kann. In diesem Bereich ist in einer
umlaufenden Innennut 29 des Radialflansches 22 eine Dichtung 30 vorgesehen, die gegen den Übertritt von Druckflüssigkeit
aus der Kammer 12 abdichtet. Diese Dichtung braucht keine Drehung aufzunehmen, weil die Teile 21,25
gegeneinander nicht drehbar sind. Sie muß lediglich in der Lage sein, die geringfügigen Verlagerungen der Teile 21,25
unter Beibehaltung der Dichtfunktion bewältigen zu können= Die eigentliche Drehdichtung erfolgt an dem Spalt 20, an
welchem sich die Spaltflächen 17,19 gegeneinander drehen. Da diese Spaltflächen in einem sehr geringen Abstand von
o,o4 bis o,o7 mm gehalten werden können tritt durch den Drosseleffekt nur sehr wenig Druckflüssigkeit gemäß
Fig- 3 von oben nach unten längs des Spalts 20 über, so daß mit relativ geringem Verbrauch an Druckflüssigkeit der
Druck in der Kammer 12 aufrechterhalten werden kann. Die
übertretende geringe Menge an Druckflüssigkeit dient zur
Schmierung der Lager 14 und 2. Im Prinzip wäre es natürlich auch möglich, den axialen Bund 23 und den Spalt 20 radial
innerhalb der Rollen 18 anzubringen, doch befinden sich dann die Rollen 18 im Hochdruckbereich, was nicht erwünscht
ist.
In Fig. 4 ist .eine alternative Ausführungsform dargestellt, bei der die Endquerdichtung 91 ein Präzisiom
Radialrollenlager 34 umfaßt. Soweit in Fig. 4 die Teile mit den Teilen in den übrigen Figuren übereinstimmen, sind gleiche
Bezugszahlen verwendet.
Das Radialrollenlager 34 umfaßt einen inneren Laufring 35, dessen zylindrische Außenfläche 37 die eine Spaltfläche
bildet. Der Laufring 35 ist durch einen schmalen Spalt 47 vom Querhaupt 1 getrennt und kann sich somit radial
etwas gegenüber diesem verlagern und auch etwas kippen An der Drehung ist der Lagerring 35 durch einen Keil 46
gehindert, der in eine innere Axialnut 36 des Lagerrings 35 eingreift. Die Abdichtung gegen die von der Kammer 12 her
anstehende Druckflüssigkeit wird durch eine ümfangsdichtung 50 bewerkstelligt.
Der andere Lagerring 31 umfaßt einen Radialflansch 32, dessen Innenumfangsfläche die andere Spaltfläche 39
bildet. An dem Radialflansch 32 sitzt außen ein axialer Bund oder Flansch 33, dessen Innenumfangsflache 34 die andere
Lauffläche für die Rollen 18 bildet. .Durch die Rollen
18 werden die Spaltflächen 37,39 in dem schon erwähnten geringen Abstand gehalten, der die Bildung eines dichtenden
Spalts 40 ermöglicht. Auch in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 befinden sich die Rollen 18 außerhalb des Hochdruckbereichs.
Claims (9)
1.J Walze mit einer den arbeitenden Walzenumfang
bildenden umlaufenden Hohlwalze und einem diese der Länge nach durchgreifenden, ringsum Abstand zum Innenumfang der
Hohlwalze belassenden feststehenden Querhaupt, auf welches an den aus der Hohlwalze hervorstehenden Enden äußere
Kräfte aufbringbar sind und an welchem sich die Hohlwalze über eine Druckflüssigkeit in einer in dem Zwischenraum
zwischen der Hohlwalze und dem Querhaupt gebildeten, mit einer Zuleitung versehenen Kammer abstützt, welche durch
eine am Querhaupt angebrachte Dichtungsanordnung abgeteilt ist, die längs des Querhaupts und der Hohlwalze auf beiden
Seiten der Wirkebene der Walze sich erstreckende leistenf.örmige Längsdichtungen sowie an den längs des Querhaupts
und der Hohlwalze einander gegenüberliegenden Enden der Kammer vorgesehene Endquerdichtungen umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endquerdichtung (9,9') als Spaltdichtung ausgebildet ist, deren Spaltflächen (17,19?37,39)
durch ein eigenes Präzisionswälzlager (14,34) unabhängi^von Durchbiegungen des Querhaupts (1) oder der Hohlwalze (3)
auf Abstand haltbar sind.
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2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand -kleiner als 0,1 mm ist.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltflächen (17,19) eben sind und sich
radial erstrecken und daß die Endquerdichtung (9) ein Präzisionsajrtafwd/Hager' (14) umfaßt, dessen einer mit dem
Querhaupt (1) drehverbundener und diesem gegenüber abgedichteter, jedoch geringfügig axial und radial verlagerbare:
Lagerring (21) die eine Spaltfläche (19) aufweist und dessen anderer Lagerring (15) mit der Hohlwalze (3) fest verbunden
und dieser gegenüber abgedichtet ist und die andere Spaltfläche (17) aufweist.
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Lagerringe einen Radialflansch (22) umfaßt,
der einen axialen Bund (23) aufweist, dessen axiale Stirnseite die eine Spaltfläche (19) bildet und dessen dem
axialen Bund (23) zugewandte Seitenfläche (24) die Lauffläche
für die Wälzkörper (18) bildet.
5. Walze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Bund (23) bzw. die Spaltfläche (19) radial
außerhalb der Wälzkörper (18) angeordnet sind.
6. Walze nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß axiale Druckfedern (26) vorgesehen sind, mittels deren die Lagerring (15,21) gegeneinander gedrückt
sind.
7. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltflächen· (37,39) zylindrisch sind und
daß die Endguerdichtung (9') ein Präzisionsratfn/i/d/srlager (34)
umfaßt, dessen einer mit dem Querhaupt (1) drehverbundener und diesem gegenüber abgedichteter, jedoch geringfügig axiaj
und radial verlagerbarer Lagerring (35) die eine Spaltfläche
(37) aufweist und dessen anderer Lagerring (31) mit der Hohlwalze (3) fest verbunden und dieser gegenüber abgediente
ist und die Spaltfläche (39) trägt.
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8. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Lagerringe einen Radialflansch (32) umfaßt,
dessen eine Umfangsfläche die eine Spaltfläche (39) bildet und der einen axialen Bund (33) trägt, dessen dem radialen Flansch (32) zugewandte Umfangsfläche (34) die eine Lauffläche für die Wälzkörper (18) bildet.
dessen eine Umfangsfläche die eine Spaltfläche (39) bildet und der einen axialen Bund (33) trägt, dessen dem radialen Flansch (32) zugewandte Umfangsfläche (34) die eine Lauffläche für die Wälzkörper (18) bildet.
9. Walze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Radialflansch (32) bzw. die Spaltfläche (33) axial innerhalb der Wälzkörper (18) angeordnet sind.
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