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DE3127599A1 - Umlenk-klassierer, insbesondere nassklassierer - Google Patents

Umlenk-klassierer, insbesondere nassklassierer

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Publication number
DE3127599A1
DE3127599A1 DE19813127599 DE3127599A DE3127599A1 DE 3127599 A1 DE3127599 A1 DE 3127599A1 DE 19813127599 DE19813127599 DE 19813127599 DE 3127599 A DE3127599 A DE 3127599A DE 3127599 A1 DE3127599 A1 DE 3127599A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
rotating
disperse
separation
deflection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813127599
Other languages
English (en)
Other versions
DE3127599C2 (de
Inventor
Franz Dipl.-Ing. 8262 Altötting Köppl
Josef Prof. Dr. 8131 Aufkirchen Wessel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3127599A priority Critical patent/DE3127599C2/de
Publication of DE3127599A1 publication Critical patent/DE3127599A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3127599C2 publication Critical patent/DE3127599C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/32Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions using centrifugal force

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Erfindungsbeschreibung
  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Klassieren undfoder Sortieren körniger Haufwerke, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind. Der Apparat eignet sich ebenfalls zum Trennen zweier oder mehrerer nicht oder nur begrenzt mischbarer FlüssiE-keiten unterschiedlicher Dichte.
  • 1. Beschreibunt des Aufbaus Die Austangssuspension wird durch das stationäre Zuführungsrohr 1 dem Rotor 2 an zentralen Aufgaberaum 3 aufgegeben. Von hier führt ein mehr oder weniger radial nach außen verlaufender Aufgabekanal 4 zur Trennzone 5. In Drehrichtung gesehen nacheilend ist parallel zum Aufgabekanal der Feingutkanal 6 angeordnet, so daß beide Kanäle durch den Steg 7 betrennt werden1 der in eine Schneide 8 ausläuft. In die Trennzone 5 mündet an deren radial äußerem Ende der Spülkanal 9, der über einen radial verlnufenden Kanal 10 mit der als Zuführungsleitung dienenden zentralen Bohrung 11 der Rotorwelle verbunden ist. Der Spülkanal 9 kann von allen Seiten aus in die Trennzone 5 geführt werden; in einer bevorzugten Ausfiihrung ist er am Ende der nacheilenden Kanalwand angeordnet. An ihrem äuPeren Ende ist die Trennzone 5 durch die Wand 12 begrenzt, in der sich die Staudüse 13 befindet.
  • 2. Beschreibung der Funktion Die Arbeitsweise des Trennapparates soll im folgenden Am Beispiel einer Klassierung beschrieben werden: Das in einer Fliissigkeit suspendierte körnige Aufgabegut wird, über das Zufiihrungsrohr 1 in den Aufgaberaum 3 des Rotors 2 geleitet, der sich mit einer geeigneten konstanten Drehzahl in der angegebenen Richtung dreht. Aufgrund der Fliehkraftwirkung strömt die Suspension durch den Aufgabekanal 4 zur Trennzone 5, wobei sich der körnige Fests-off großenteils unmittelbar am Steg 7 bewegt.
  • Nach Passieren der Schneide 8 beschreiben Körner unterschiedlicher Größe unter der Wirkung von Fliehkraft, Corioliskraft und einer radial nach innen gerichteten Flüssigkeitsströmung unterschiedliche Bahnen, wobei die kleineren Körner vorwiegend in den Feingutkanal 6 gelangen, während die größeren Körner in entgegengesetzter Richtung zum äußeren Rand der Trennzone gelangen. Die kleineren Körner werden als Feingutsuspension über die Bohrung 14 an die Unterseite 15 des Rotors geleitet und von dort in den feststehenden Feingutauffangebehälter 16 ausgetragen. Die größeren Körner verlassen als Grobgut mit einem entsprechenden Flüssigkeitsanteil über die Staudüse 13 die Trennzone und werden im 5robgutauffangbehälter 17 gesammelt.
  • Sowohl in Feingutkanal 6 wie im zentralen Aufgaberaum 3 bilden sich zwei freie Flüssigkeitsoberflächen, die annähernd Ausschnitte aus zwei konzentrischen Kreiszylinderflächen darstellen. Die Bohrung 14 muß -im Bezug auf den Aufgaberaum 3 derart angeordnet sein, daß die durch den radialen Abstand der Flüssigkeitsspiegel und durch die Drehung verursachte Druckdifferenz zwischen Aufgabekanal 4 und Feingutkanal 6 ausreicht, um sowohl die Aufgabesuspension im Kanal 4 wie auch die Feingutsuspension im Kanal 6 mit der erforderlichen Geschwindigkeit zu bewegen.
  • Zu,- Erzielen einer radial nach innen gerichteten Fluidgeschwindigkeit im Feingutkanal 6 muß über den Spülkanal 9 der Trennzone ein bestimmter Mengenstrom an Zusatzflüssigkeit zugeführt werden.
  • Dies erfolgt über die Bohrung 11 in der Welle und über Kanal 10, der dabei als Druckerhöhungspumpe wirkt.
  • 3. Weitere Bauarten 3. 1 Die Druckhaltung im Rotor erfolgt über einen Rückstau aus dem robgutauffangbeh'ilter. Die Staudüse am Rotor kann damit entfallen. Der Grobgutaustrag aus dem Auffangbehälter kann dabei entweder ber einen nach unter weisenden Konus oder über einen Tangentialstutzen in Rotorhöhe erfolgen, wobci der Klassierrotor auch als Pumpe eingesetzt werden kann.
  • 3.2 Betrieb des Klassierers ohne Zusatzflüssigkeit, deren Aufgabe ein Teil der Aufgabeflüssigkeit übernimmt, der durch eine geeignet Ausbildung des Aufgabekanals abgezweigt wird.
  • 3.3 Einbau mehrerer parallel arbeitender Kanäle im Rotor 3.4 Hintereinanderschalten zweier Trennzonen, sowohl auf der Feingut wie auch auf der Grobgutseite 3.5 Rotationssymmetrische Ausfiihrung, mit senkrechter Welle und Umlenkung des Aufgabe gutes nach unten.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Klassieren oder Sortieren disperser fester oder flüssiger Stoffe in flüssigen i;edien, d a d u c c g e k e n n z e i c h n e t , daE das disperse System einen Trennraum zugeführt und dort umgelenkt wird, wobei durch Ausübung von in unterschiedliche Richtungen wirkenden Massen- und Strömungskräften eine Auftrennung der dispersen Teilchen nach. ihrer Sinkgeschwindigkeit stattfindet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Ausübung der Massenkräfte saugtsächlich die Schwerkraft benützt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Massenkräfte saugtsächlich durch Umlenkung des dispersen Systems erzeugt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Massenkräfte hauptsächlich durch Rotation des Trennapparates erzeugt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 - 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Ausübun der Strömungskräfte d mit dem dispersen Stoff aufgegebene Flüssigkeit dient.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 - 5, d a d u r c h g e k C ri n -z e i c h n e t , daß zur Ausübung von Strömungskräften eine Zusatz-Flüssigkeit verwendet wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, 4 - 6 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Zusatzflüssigkeit in einem rotierenden Kanal (10) auf einnn entsprechenden Druck tebracht wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, 4 - 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß dir Lage des freien F Flüssigkeitsspiegels im rotierenden System durch eine Überlaufvorrichtung (14) eingestellt wird.
  9. 9. Verfahren nach Ansprüch 1, 4 - 8, d a d u r c h g e -k e n n z e ü. h t e t , daß der Austrag des Grob- bzw.
    Schwergutes über eine Drossel (13) erfolgt.
    10. Verfahren nach Anspruch 1, 4 - 8, d a d u r c h g e -k e n n z e @ c h n e t , daß der Druckaufbau im rotierenden System über ein dieses umfangendes festes Gehäuse ermöglicht wird.
    11. Vorrichtung zum Klassieren oder Sortieren disperser flüssiger oder fester Stoffe in flüssigen Medien, 5 a d u r c h g e k e n n g e e i c Q n e t , daß die Auftrennung der dispersen Phase durch Umlenkung erfolgt.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, a a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , da die Auftrennung in einem rotierenden Gehäuse (2) erfolgt.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 12, d a d u r c h g e -k e n n z e i c ii n e t , daß im rotierenden System der freie Flüssigkeitsspiegel über eine Überlaufeinrichtung (14) eingestellt wird.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 11 - 13, d a d u r c h g e -k e n n z e j c h n e t , daß das Zusatzwasser über einer.
    Pumpkanal (10) auf den erforderlichen Druck gebracht wird.
    1. Vorrichtung nach Anspruch 11 - 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Grobgutaustrag über eine Drossel (13) erfolgt.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 11 -14, d a d u r c h g e -k e n n z e c h n e t , daß der grobgutaustrag über eine mit t rotierende, nach dem Drehzentrum gerichtete Schwanenhalsleitung ausgetragen wird.
    17. Vorrichtung nach Anspruche 11 - 14, d a d u r c h g e -1 e n n z e i c h n e t , daß der Druck im Rotationssystem sich über einem den Rotor umgebenden feststehenden Gehäuse aufbauen kann.
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DE3127599A1 true DE3127599A1 (de) 1983-07-21
DE3127599C2 DE3127599C2 (de) 1986-01-30

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