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DE3125842A1 - Kassette zur aufnahme von speisen - Google Patents

Kassette zur aufnahme von speisen

Info

Publication number
DE3125842A1
DE3125842A1 DE19813125842 DE3125842A DE3125842A1 DE 3125842 A1 DE3125842 A1 DE 3125842A1 DE 19813125842 DE19813125842 DE 19813125842 DE 3125842 A DE3125842 A DE 3125842A DE 3125842 A1 DE3125842 A1 DE 3125842A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
muffle
food
heat
lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813125842
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 6072 Dreieich Rehahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813125842 priority Critical patent/DE3125842A1/de
Publication of DE3125842A1 publication Critical patent/DE3125842A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J39/00Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils
    • A47J39/006Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils for either storing and preparing or for preparing food on serving trays, e.g. heating, thawing, preserving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Devices For Warming Or Keeping Food Or Tableware Hot (AREA)

Description

  • Kassette zur Aufnahme von Speisen
  • Die Erfindung betrifft eine Kassette zur Aufnahme von Speisen mit einem wärmeisolierten Kassettengehäuse und einem die Speisen aufnehmenden Kassetteninnenraum, der mittels einer wärmeisolierten Verschlußklappe verschließbar ist.
  • Wärmeisolierende Kassetten dienen dazu, vorbereitete Speisen, die im allgemeinen mehrteilige Menüs mit mindestens einem warmzuhaltenden Menübestandteil sind, während des Transports zum Verbraucher und gegebenenfalls während einer Bereithaltungszeit aufzunehmen, wobei die Speisen hygienisch geschützt und auf einer für den Verzehr vorgegebenen Temperatur gehalten werden sollen.
  • Je länger die zwischen der Zubereitung der Speisen und dem Verzehr liegende Zeitspanne ist, desto stärker wirkt sich die Schwierigkeit aus, daß auch bei guter Isolationswirkung der Kassette während dieser Zeitspanne ein gewisser Wärmeaustausch der Speisen mit der Umgebung nicht zu vermeiden ist, wobei dieser Wärmeaustausch immer in der unerwünschten Richtung erfolgt, d. h. eine warme Speise gibt Wärme an die Umgebung ab, während eine gekühlte Speise Umgebungswärme aufnimmt. Durch eine Erhöhung der Isolierwirkung der Kassette kann dieser unerwünschte Wärmesustausch zwar gemildert, aber nicht vollständig verhindert werden.
  • Ausgehend von einer Kassette-der eingangs genannten Art, wie sie in der Patentanmeldung P 31 09 134.2 vorgeschlagen ist, liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine Kassette zu Schaffen, in der die Speisen wesentlich länger als bisher erreichbar in dem für den Verzehr geeigneten und gewünschten Temperaturbereich bleiben. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kassetteninnenraum mindestens teilweise mit einer Auskleidung aus Material mit hohem Wärmespeichervermögen versehen ist. Durch die in diesem Material gespeicherte Wärme hält sich die Temperatur der im erwärmten oder Gekühlten Zustand eingesetzten Speisen über einen sehr langen Zeitraum konstant, weil der auch bei sehr wirksamer Isolation unvermeidbare Wärmeaustausch mit der Umgebung weitestgehend zwischen der wärmespeichernden Auskleidung und der Umgebung erfolt, während die Temperatur im Innenraum sich nur geringfügig verändert. Die Überschußeuergie des aufgeladenen Speichermaterials verhindert weitgehend einen Wärmeaustausch zwischen der Speise und ihrer Umgebung, d0 he der im Innenraum enthaltenen Luft bzw0 der Auskleidung. Die Erzielung dieses nWärmeüberschusses erfolgt hierbei nicht durch eine Uberhitzung oder starke Unterkühlung der Speisen, was in den meisten Fällen schon mit Rücksicht auf die Speisenqualität nicht möglich wäre, sondern durch eine Speicherung (bzw. einem Entzug) eine verhältnismäßig großen Wärmemenge ohne wesentliche Temperaturverhänderung Ein besonderer Vorteil besteht noch darin, daß die Temperatureinstellung des wärmespeichernden Materials unabhängig von den aufzunehmenden Speisen erfolgt, d.h.
  • die Auskleidung kann beispielsweise vor der Aufnahme der Speisen auf eine Temperatur gebracht werden, die von der Speisentemperatur im Augenblick der Aufnahme in der Kassette abweicht. So können beispielsweise warme Speisen, die sich während des Portioniervorgangs durch die dabei oft unvermeidbare Verzögerung abgekühlt haben, nach Aufnahme in die Kassette wieder aufgewärmt werden. Im Extremfall könnte sogar die Erhitzung (oder Abkühlung) der Speisen vollständig durch die wärmespeichernde Auskleidung der Kassette erfolgen.
  • Es ist zwar bekannt, die Abkühlung von Speisen durch sogenannte Peletts (vorgewärmte Metallscheiben) zu verzögern, die als Unterlage für Teller, Schüsseln usw.
  • dienen. Außerdem ist es auch bekannt, zur Wärmespeicherung doppelwandige Teller von Pflegegeschirr oder Kindergeschirr mit heißem Wasser zu fUllenP Diese Maßnahmen sind jedoch nicht geeignet, Speisen während des Transports in geschlossenen Kassetten vor einer unerwünschten Abkühlung bzw0 Erwärmung zu bewahren.
  • In einer-besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist vorgesehen,daß die Auskleidung als eine nur an einer Stirnseite offene Muffel ausgeführt ist. Dadurch wird bei besonders platzsparender Gestaltung eine weitgehende Umhüllung des die Speisen aufnehmenden Innenraums erreicht, wodurch ein Wärmetausch zwischen diesem Innenraum und der Umgebung verhindert wird, da nur die Außenseite der Muffel dem Wärmetausch mit der Umgebung unterliegt.
  • In Ausgestaltung des Erfindungsgedenkens ist vorgesehen, daß die Auskleidung in wärmeleitender Vorbindung mit einer Heiz- oder Kühleinrichtung steht Dadurch wird es ermöglicht, die für die Erwärmung oder Abkühlung der Auskleidung erforderliche Energie unmittelbar in oder an der Auskleidung zu erzeugen, wodurch die Ener gieverluste besonders gering gehalten werden können.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform besteht aber darin, daß die Speisen nach dem Transportvorgang, bei dem sie auf einer hierfür geeigneten Temperatur ge halten wurden, vor dem Verehr auB die hierfür gewünschte Temperatur gebracht werden können. Dadurch ist es beispielsweise möglich, die Speisen im gekEhlten Zustand zu transportieren bzw. aufzubewahren, wobei durch die gekühlte Auskleidung über einen langen Zeitraum eine mit Rück@icht auf das gefährliche Bakterienwachstum unerwünschte Erwärmung der Speisen verhindert wird; unmittelbar vor dem Verzehr können die Speisen, die noch in der Kassette enthelten sind, dadurch auf die für den Verzehr gewünschte Temperatur erwärmt werden, daß die Heizeinrichtung, die bei- spielsweise eine thermostatgesteuerte elektrische Widerstandsheizung ist, die Auskleidung und damit auch die Speisen aufheizt.
  • Hierzu ist die elektrische Widerstandsheizung zweckmäßigerweise mit einer Zeitsteuerung versehen, die es gestattet, den Aufheizvorgang in Abhängigkeit von dem vorherigen Temperaturzustand der Speisen (beispielsweise gekühlt oder tiefgefroren) durchzuführen, ohne daß eine besondere Temperaturüberwachung notwendig ist.
  • Es ist zwar bekannt, Speiseservierwagen mit einer eingebauten elektrischen Energiequelle zu versehen, die es ermöglicht, im Speiseservierwagen aufgenommene Speisentabletts aufzuheizen, die jeweils mit einer elektrischen Widerstandsheizung versehen sind (DE-PS 24 44 442). Es sind auch stationäre Speisewarmhaltegeräte mit elektrischen Heizeinrichtungen zur Aufnahme von Speisentabletts bekannt. Diese bekannten Einrichtungen sind jedoch nicht dazu geeignet, die Speisen zum Transport in einer geschlossenen Kassette aufzunehmen und hierbei auf der gewünschten Temperatur zu halten.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen vereinfachten Längsschnitt durch eine wärmeisolierte Kassette mit einer an beiden Enden offenen wärmespeichernden Auskleidung, Fig. 2 einen Längsschnitt entsprechend der Fig. 1 durch eine Kassette, bei der die wärmespeichernde Auskleidung als Muffel ausgeführt ist, Fig. 3 in einem Längsschnitt eine Kessette ähnlich der Ausführung nach Fig. 2, jedoch mit einer elektrischen Winderstandsheizung, Fig. 4 in perspektivischer Darstellungsweise eine geöffnete Kassette mit zwei voneinander isolierten wärmespeichernden Muffeln, Fig, 5 ein vereinfachtes Schaltbild einer elektrischen Widerstandsheizung für Kassetten nach Fig. 3 oder 4, Fig. 6 einen vereinfachten LEngsschnitt durch eine Kassette mit Kunststoff-Innenauskleidung und Fig. 7 einen vereinfachten Querschnitt durch einen Muffeleinsatz, der teils aus wärmespeicherndem und teils aus gut wärmeleitendem Material besteht.
  • Den in den Figuren dargestellten Kassetten zur Aufnahme von Speisen ist gemeinsam, daß sie ein im wesentlichen quaderförmiges Kassettengehäuse j aufweisen das im wesentlichen aus einer Wärmeisolierschicht 2 besteht und das an einer Stirnseite eine Beschickungs- und Entnahmeöffnung 3 aufweist, die mittels einer ebenfalls wärmeisolierten Verschlußkleppe 4 verschließbar ist.
  • Im Innenraum 5 sind Speisen beispielsweise in Speisenbehältern 6, einschüben od. dgl. aufgenommen.
  • Der Kassetteninnenraum 5 ist bei der Ausführung nach Fig. 1 mit einer an beiden Enden offenen Auskleidung 7 versehen, die aus einem Material mit hohem Wärmespeichervermögen besteht, beispielsweise einer Al-Mg-Legierung0 Bei der Ausführung nach den Fig. 2 und 3 ist die wärmespeichernde Auskleidung als geschlossene Muffel 8 ausgeführt, die nur an ihrer der Öffnung 3 zugekehrten Stirnseite offen ist.
  • Die Auskleidung 7 bzw. Muffel 8 ist bei den Ausführungen nach den Fig. 1 und 2 an ihrer Außenseite mit einer hitzebeständigen Trennschicht 9, beispielsweise aus Asbest umhüllt. Zwischen dieser hitzebeständigen Trennschicht 9 und der Isolierung 2 ist eine Metallfolie 10, beispielsweise aus Aluminium, angeordnet, die als Reflexschicht eine Wärmeabstrahlung verhindert.
  • Als Material für die Auskleidung 7 bzw. die Muffel 8 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Aluminiumlegierung mit hohem Wärmespeichervermögen vorgesehen.
  • Bei der Ausfahrung nach der Fig. 3 ist an der Außenseite der Muffel 8 und von dieser durch eine BlektroisolationsX schicht 11 getrennt eine elektrische Widerstandsheizung 12, beispielsweise in Form einer Heizwicklung oder einer Heizmatte vorgesehen, die gegenüber der augenliegenden Wärmeisolationsschicht 2 mit einer Wärmeschutzschicht 13 verkleidet ist @ an deren Außenseite sich ebenfalls eine Metallfolie 14 als Reflexschicht gegen Wärmeabstrahlung befindet.
  • An der Rückseite der Muffel 8 ist in Fig. 3 ein Thermostat 15 angedeutet, der die elektrische Widerstandsheizung 12 steuert.
  • Die Auskleidung 7 oder die Muffel 8 werden vor der Aufnahme der Speisen dadurch auf die gewünschte Temperatur gebracht, daß die Kassetten im geöffneten Zustand in einen Wärmeschrank bzw. in einen Kühl- oder Gefrierschrank gestellt werden. Stattdessen ist es auch möglich, den Innenraum 5 mit Heißluft oder Kaltluft zu durchblasen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 3 kann die elektrische Widerstandsheizung 12 dazu verwendet werden, die Muffel 8 vor der Aufnahme der Speisen auf auf gewünschte Temperatur zu erwärmen. Stattdessen ist es aber auch möglich, die Muffel 8 der Kassette nach Fig. 3 vor Aufnahme der Speisen in der beschriebenen Weise durch Fremdenergie zunächst auf die für den Transport der Speisen gewünschte Temperatur zu bringen, beispielsweise abzukühlen. Erst sor dem Verzehr dor Speisen wird die elektrische Widerstandscheizung 12 betätigt, um den Inhalt der Muffel 8 auf die für den Verzehr gewünschte temperatur aufzuheizen.
  • Für diesen Zweitemperaturbetrieb wird bevorzugt eine Zeitsteuerung verwendet, die in Fig. 5 vereinfacht dargestellt ist. In einem Stecker 16, der zum Anschluß der elektrischen Widerst@ndsheizung 12 an ein Stromnetz vorgesehen ist, ist eine Zeitsteuereinrichtung 17 angeordnet, die beim dargesteLlten Ausführungsbeispiel drei Schaltstellungen aufweist, mämlich eine Grundstellung, in der ein Vorheizen von etwa 2 Minuten erfolgt, eine mittlere Stellung, in der Kühlkost etwa 10 Minuten lang regeneriert wird, und eine Stufe, in der Gefriert kost etwa 18 bis 20 Minuten erhitzt wird, um sie zu- nächst aufzutauen und nachfolgend zu regenerieren.
  • Wie man aus der Schaltung nach Fig. 5 erkennt, erfolgt die Stromversorgung der Widerstandsheizung 12 in jedem Fall über den Thermostat 15, der die Stromversorgung unterbricht, sobald eine vorgegebene Höchsttemperatur erreicht ist.
  • Die in Fig. 4 im geöffneten Zustand gezeigte Kassette enthält in ihrem Kassettengehäuse 1 zwei voneinander durch eine Wärmeisolierschicht 2' getrennte, wärmespeichernde Muffeln 8 und 8', die jeweils Speisenbehälter 6, 6' und 6 aufnehmen. Dabei handelt es sich beispielsweise um einen Menübehälter 6 und einen Suppenbehälter 6", die Speisen enthalten, die warm verzehrt werden sollen. Dagegen enthält der Behälter 62 kalt zu verzehrende Speisen, beispielsweise Nachtisch.
  • Nur die Muffel 8 ist in der in Fig. 3 erläuterten Weise mit einer elektrischen Widerstandsheizung 12 umgeben. Unter der Muffel 8 ist im Kassettengehäuse 1 ein gesondertes Fach 18 zur Aufnahme eines elektrischen Anschlußkabels mit Stecker für die Widerstandsheizung 12 angeordnet. Seitlich daneben weist das Kassettengehäuse 1 einen Einschnitt 19 auf, der bei geschlossener Klappe 5 der Kabeldurchführung dient.
  • In der Kassette nach Fig. 4 werden alle Speisen zunächst im gekühlten bzw. sogar tiefgefrorenen Zustand aufgenommen, wobei die Muffeln 8 und 8' zuvor in der beschriebenen Weise auf tiefe Temperatur gebracht wurden.
  • In diesem Temperaturzustand wird die Kassette transportiert und gegebenenfalls gelagert. Vor dem Verzehr wird die elektrische Widerstandsheizung 12 an ein Stromnetz angeschlossen und aufgeheizt, bis die Speisen in den Be-.
  • hältern 6 und 6" ausreichend erwärmt sind; die Muffel 8' bleibt dabei kalt.
  • Beim BeiSpiel nach Fig. 3 kann anstelle der Widerstandsheizung 12 auch eine in die Kassette eingebaute KUhleinrichtung vorgesehen werden, beispielsweise eine an ein Kühlsystem anschließbare SEhlschlange, ein Verdampfer oder Absorber.
  • Fig. 6 zeigt einen vereinfachten Längsschnitt durch eine Kassette, die ähnlich wie in Fig. 3 dargestellt eine wärmespeichernde Muffel 8 aufweist, an deren Außenseite die elektrische Widertandsheizung 12 angeordnet ist. Von der Ausführung nach Fig. 3 unterscheidet sich die Ausführung nach Fig. 6 nur dadurch, daß in die Muffel 8 eine Kunststoff-Innenmuffel 18 eingeschoben ist, durch die eine leicht sauber zu haltende und daher hygienische Innenfläche der Kassette geschaffen wird. Zugleich schützt die Kunststoff-Innenmuffel 18, die einstückig mit einem die Entnahmeöffnung 3 umgebenden Rendflansch 19 ausgeführt ist, alle elektrischen Teile gegen das Eindringen von Feuchtigkeit.
  • Durch die Verwendung der Kunststoff-Innenmuffel 18 vereinfacht sich die Herstellung und Montage der wärmespeichernden Muffel 8 , die keinen Randflansch mehr aufweisen muß die in Fig. 3), und die im Bereich der Entnahmeöffnung 3 nicht mehr gegen die Wärmeisolierschicht 2 oder das Kassettengehäuse 1 abgedichtet werden muß. Die wärmespeichernde Muffel 8 wird bei der Montage einfach von hinten auf die Kunststoff-Innenmuffel 18 aufgeschoben. Der Grundaufbau aller Kassettenmodelle ist dabei im wesentlichen gleich, unabhängig davon, ob es sich um beheizte, unbeheizte und/oder mit einer Wärmespeichereinrichtung versehene Modelle handelt.
  • Die Innenmuffel 18 besteht aus Kunststoff oder einem ähnlichen Material, vorzugsweise Polysulfon.
  • Fig. 7 zeigt im vereinfachten Querschnitt eine Muffel, die im Längsschnitt beispielsweise wie die Muffel 8 nach den Fig. 3 oder 6 ausgeführt sein kann. Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform besteht die Muffel in ihrer oberen Hälfte aus einer Schale 7' aus wärmespeicherndem Material, das die Wärme verhältnismäßig schlecht leitet, während die untere Hälfte von einer Schale 20 gebildet wird, die aus Material mit hohem Wärmeleitvermögen besteht, Unter der die Wärme gut leitenden Schale 20 ist die elektrische Heizung 12 angeordnete Dis unmittelbar beheizte untere Schale 20 gibt die Wärme schnell und unmittelbar an die Speisebehälter weiter. Bei der Erwärmung der Speise heizt sich auch die obere, wärmespeichernde Schale 7' auf.
  • Nach Beendigung der Energiezufuhr durch die Heizung 12 hält die inzwischen aufgeladene, speichernde Schale 7' die Temperatur der Speise in der gewünschten Weise durch Wärmeabgabe.
  • Wie am Beispiel der aus den Schalen 7' und 20 bestehenden Muffel nach Fig. 7 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, kann die Muffel anstelle der Einschub-Ausführung auch aufklappbar ausgefAhrt werden, wobei die beiden Muffelhälften (in Fig. 7 die Schalen 7' und 20) durch ein Scharnier 21 verbunden sind.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Kassette zur Aufnahme von Speisen P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Kassette zur Aufnahme von Speisen mit einem wärmeisolierten Kassettengehäuse und einem dLe Speisen aufnehmenden Kassetteninnenraum, der mittels einer wärmeisolierten Verschlußklappe verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassetteninnenraum (5, 5') mindestens teilweise mit einer Auskleidung (7, 8, 8') aus Material mit hohem Wärmespeichervermögen versehen ist.
  2. 2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung als eine nur an einer Stirnseite offene Muffel (8, 8') ausgeführt ist.
  3. 3. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (79 8, 8') in wärmeleitender Verbindung mit einer Heiz- oder Kühleinriohtung (12) steht.
  4. 4. Kassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung eine thermostatgesteuerte elektrische Widerstandsheizung (12) ist.
  5. 5. Kassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Widerstandsheizung (12) mit einer Zeitsteuerung (17) versehen ist.
  6. 6. Kassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Widerstandsheizung (12) auf der Außenseite der Auskleidung (7, 8) angeordnet und an ihrer der außenliegenden Wärmeisolierschicht (2) zugekehrten Seite mit einer Wärmeschutzschicht (13) abgedeckt ist.
  7. 7. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kassette zwei voneinander durch eine Wärmeisolationsschicht (2') getrennte Kassette innenräume vorgesehen sind, die jeweils mit einer Auskleidung (8, 8') aus Material mit hohem Wärmespeichervermögen versehen sind.
  8. 8. Kassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Auskleidungen (8) mit einer elektrischen Widerstandsheizung (12) versehen iat,
  9. 9. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Muffel (8, 8e) eine Kunststoff-Innenmuf fel (18) eingesetzt ist.
  10. 10. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffel aus zwei miteinander verbundenen Schalen (7', 20) besteht, deren eine Schale (71) aus Material mit hohem Wärmespeichervermögen besteht und deren andere Schale (20) aus Material mit hohem Wärmeleitvermögen besteht, und daß an der Außenseite der Schale (20) aus Material mit hohem Wärmeleitvermögen eine elektrische Widerstandsheizung (12) angeordnet ist.
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