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DE312562C - - Google Patents

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Publication number
DE312562C
DE312562C DENDAT312562D DE312562DA DE312562C DE 312562 C DE312562 C DE 312562C DE NDAT312562 D DENDAT312562 D DE NDAT312562D DE 312562D A DE312562D A DE 312562DA DE 312562 C DE312562 C DE 312562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
wooden
bale
ruler
clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT312562D
Other languages
English (en)
Publication of DE312562C publication Critical patent/DE312562C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/12Baling or bundling compressible fibrous material, e.g. peat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor-• richtung zur Verschnürung von Ballen aus Strohzellstoffuter o. dgl.
Das durch Aufschließung von Stroh gewonnene Strohzellstoffuter, welches bei der jetzigen Futternot in sehr großen Mengen hergestellt wird, muß zur Versendung auf weite Entfernungen zu Ballen zusammengepreßt werden, welche in irgendwelcher Weise bewehrt werden müssen, damit sie ihre Form dauernd behalten und widerstandsfähig bleiben gegenüber den beim Transport, beim Anwuchten, Umkippen, Hochheben und Niederwerfen der Ballen auftretenden deformie-
!5 renden Kräften.
Da in den einzelnen Anlagen zur Herstellung von Strohzellstoffutter täglich eine sehr große Anzahl soldier Ballen fertiggestellt werden muß, so darf die Bewehrung jedes Ballens nur geringe Zeit in Anspruch nehmen. Es ist außerdem wünschenswert, daß das Gewicht -der zur Bewehrung dienenden Teile möglichst gering ist, und daß die Bewehrung mit möglichst geringen Kosten hergestellt werden kann. Schließlich ist es wünschenswert, daß die Bewehrung auf die ganze Ober- : fläche möglichst gleichmäßig verteilt wird, daß also keine sehr großen Teilflächen von der Bewehrung frei bleiben, weil das Strohzelistoffuter auch in zusammengepreßtem Zustande noch verhältnismäßig locker ist und
.... i- daher leicht deformiert werden kann.
Nach der Erfindung erfolgt die Bewehrung der Ballen durch allseitige Verschnürung mit Hilfe eines streifenförmigen Materials, welches in ausreichend großen Mengen zur Verfügung steht, ein sehr geringes Gewicht hat und so billig ist, daß es nach dem Gebrauch fortgeworfen werden kann. Es werden zur Verschnürung diejenigen Stahlbandstreifen verwendet, welche bei der Massenherstellung von gestanzten Stahlblechteilen, Federn, Klammern, Hülsen usw., als Abfall übrigbleiben. Da jeder dieser Streifen trotz.des Stahlmaterials wegen der in ihm ausgestanzten Löcher nur eine verhältnismäßig geringe Zugfestigkeit besitzt, so müssen eine Reihe von Streifen nebeneinander und quer dazu eine zweite Reihe solcher Streifen angeordnet werden. Zwei solche kreuzweise übereinandergelegten Streifen werden unter den zu pressenden Ballen und auf den zu pressenden Ballen gelegt. Nach der Pressung des Ballens werden die freistehenden Enden nach aufwärts bz\v. nach abwärts gebogen und mit einander verbunden. Hier entstehen aber neue Schwierigkeiten. Wenn in jeder Reihe nur fünf Streifen gelegt werden, so sind im ganzen 20 Streifen zu verlegen. Das Verlegen dieser Streifen in. der richtigen Läge und in dem richtigen Abstände voneinander muß mühelos und schnell erfolgen können. Desgleichen darf die Verbindung der zwanzig freien Streifehenden nur geringe Zeit und Mühe beanspruchen. Alle diese Schwierigkeiten werden durch die. Erfindung mit einfachsten Mitteln behoben. Die Verwendung einer Reihe von in geringen Abständen neben-
einander liegender Streifen, welche, den ganzen Ballen umhüllen und nur verhältnismäßig schmale Teilflächen der Oberfläche freigeben, bietet den weiteren Vorteil, daß der Ballen gegen Deformierung besonders gut geschützt ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
In Fig. ι ist in schematischer Weise die
ίο zur Ballenpressung verwendete Hohlform und die zur Pressung dienende Druckplatte perspektivisch gezeichnet, und zwar nach Zusammenstellung der Hohlform und nach Füllung derselben mit Strohzellstoffutter, aber vor Beginn der Pressung. Die zur Verschnürung dienenden Stahlbandstreifen sind eingezeichnet.
' In Fig. 2 sind die zur Herstellung der parallelen Reihen von Stahlbandstreifen in den erforderlichen Längen dienenden Vorrichtungen perspektivisch dargestellt.
In Fig. 3 ist je eine Draufsicht und Vor-. deransicht der beiden zu je einer Holzklemme gehörigen Teile gezeichnet, mittels welcher die Stahlbandstreifen festgeklemmt werden.
Fig. 4 zeigt in größerem Maßstabe die Vorderansicht des fertig gepreßten Ballens nach Entfernung der beiden Hälften der Preßhohlform, ^. nach Heraufklappen bzw. Herunterklappen der Stahlbandstreifen und nach Verschnürung derselben mittels eines Ouerstreifens.
In Fig. 5 sind die überstehenden Enden der Stahlbänder um den Querstreifen zurückgebogen, durch zwei weitere Querstreifen festgebunden und die noch vorstehenden Enden noch einmal um diese Querstreifen zurückgebogen. . ■
Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung des unteren Endes eines oberen und des oberen Endes eines unteren Stahlbandstreifens nach Verschnürung desselben mittels · eines Querstreifens, nach Verschnürung der zurückgebogenen Enden mittels zweier anderer Querstreifen und nach nochmaliger Zurückbiegung der noch überstehenden Enden.
Auf der Grundplatte α ist der aus zwei U-förmigen Hälften bb bestehende hohle, an beiden Enden offene, zweckmäßig aus armierten Holzbohlen hergestellte Kasten aufgestellt, welcher die Hohlform für den zu pressenden Ballen bildet. An der Grundplatte α sind Ösen c befestigt, in welche an den Kastenhälften b b befestigte Haken d eingreifen. Jede Kastenhälfte ist mit einem Eisenstab e armiert. Durch zwei in Einschnitte der Eisenstäbe e eingreifende, mit vorstehenden Nasen versehene Anker f werden die beiden Kastenhälften fest zusammengehalten. Das Zusammenpressen des Ballens erfolgt mittels der Druckplatte g, deren Form dem lichten Querschnitt der Hohlform b b entspricht, und welche mittels einer Schraubenspindel h herabgesenkt wird.
Zur Verschnürung des Ballens werden die beim Ausstanzen von Stahlteilen übrigbleibenden durchlochten Stahlbandstreüen verwandt. Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind aus den 7°. Stahlbandstreifen i dicht hintereinander Rechtecke ausgestanzt, so daß sie nur aus zwei schmalen Längsstreifen bestehen, welche durch schmale Querstreifen miteinander verbunden sind. Solche Stahlbandstreifen sind 7^ in Rollen erhältlich. Diese Rollen werden in j Unterabteilungen eines Kastens k gestellt und aus an der unteren Kante dieses Kastens befindlichen Öffnungen I herausgezogen. Die Öffnungen I haben den gleichen Abstand voneinander, welchen die zu einer Reihe gehörigen Streifen voneinander haben sollen. Es werden nun die Enden der sämtlichen (bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel der sämtlichen fünf) Streifen i mit einer Holzklemme erfaßt, welche aus einem unteren Lineal m und einem gegen dasselbe mittels Schrauben und. Flügelmuttern festschraubbaren oberen Lineal η bestehen (s. Fig. 2 und 3). Das obere Lineal η hat zweckmäßig in nicht angespanntem Zustande eine gewölbte Form, damit durch das Festspannen derselben der Reihe nach die sämtlichen Streifen sicher erfaßt und festgehalten werden. Es wird nun das Lineal m an den beiden äußeren Handgriffen erfaßt und sämtliche Streifen bis auf die gewünschte Länge j herausgezogen. Es werden dann in dem erforderlichen Abstand die Streifen i mittels einer zweiten Holzklemme «, η festgeklemmt und. hinter dieser zweiten Holzklemme m, η ■ abgeschnitten. In dieser Weise werden vier solcher Streifenreihen hergestellt. Zwei dieser Reihen ,-werden nun kreuzweise auf die Grundplatte α gelegt, dann wird die Hohlform b b darübergestellt und durch die Anker / fest miteinander verbunden. Dann wird die Hohlform mit dem Strohzellstoffutter angefüllt, und nunmehr werden oben auf die Hohlform die beiden anderen Streifenreihen no kreuzweise übergelegt (s. Fig. 1), dann beginnt die Pressung. Nach Beginn der Pressung durch Niedersenken der Druckplatte g werden diie sämtlichen Holzklemmen ih, η abgenommen. Die oberen Streifenreihen ! werden während des Pressens in die Hohlform hineingezogen. Die unteren Streifenreihen bleiben auf dem Boden liegen. Ist die j Druckplatte g bis auf das zur Zusammenpressung des Ballens erforderliche Maß herabgesenkt, dann wird die Hohlform b b abgenommen, und es werden die oberen Streifen i
nach unten, die unteren Streifen i nach oben bis zur Anlage an den Ballen umgebogen und sämtliche Streifen gleichzeitig durch ein Querband o, welches gleichfalls aus einem Abfallstahlstreifen bestehen kann, fest verschnürt (s. Fig. 4). Dann werden die unteren Enden der oberen Streifen nach oben, die oberen Enden der unteren Streifen nach unten zurückgebogen und durch zwei andere Querstreifen p und q fest verschnürt, worauf die noch überstehenden Enden noch einmal zurückgebogen werden können (s. Fig. 5 und 6). Ein Lösen der Streifen kann auch noch dadurch sicher verhindert werden, daß die Enden der Streifen mittels einer Zange deformiert und eingekniffen werden. Die ganze Verschnürung erfolgt in sehr geringer Zeit. Die Kosten der Verschnürung sind außerordentlich geringe, das Eigengewicht der Verschnürung ist gleichfalls sehr geringfügig.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Verschnürung von Ballen aus Strohzellstoffuter o. dgl., gekennzeichnet durch unter den zu bildenden Ballen und auf den zu bildenden Ballen gelegte parallele Reihen von Streifen (t), welche aus den bei der Fabrikation von gestanzten Blechteilen bestehenden Abfallstreifen bestehen und nach Zusammenpressen des Ballens und nach Entfernung der Hohlform umgebogen und gemeinsam durch ein Querbarid (0) verschnürt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Holzklemmen (m,ri), mittels deren die Enden der in Rollen- ■ form in einem Gefäß (fe) nebeneinander gelagerten und aus nebeneinander befindliehen Öffnungen (I) des Gefäßes (k) austretenden Streifen gemeinsam erfaßt und herausgezogen werden, worauf die Streifen in dem erforderlichen Abstand durch eine zweite Holzklemme festgeklemmt und hinter der zweiten Holzklemme abgeschnitten werden, so daß die ganze Reihe in der gewünschten Weise verlegt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine aus einem unteren Holzlineal (m) und einem oberen gewölbten Holzlineal (n) bestehende Holzklemnie, deren beide Teile durch Schrauben aneinandergepreßt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT312562D Active DE312562C (de)

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DE (1) DE312562C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949033C (de) * 1953-06-26 1956-09-13 Aschaffenburger Zellstoffwerke Verfahren zum Herstellen von Ballen aus feuchtem Zellstoff
DE1076554B (de) * 1956-02-21 1960-02-25 Kopparfors Ab Vorrichtung zum automatischen Verschnueren von zusammendrueckbaren Ballen
DE1228551B (de) * 1960-07-27 1966-11-10 Courtaulds Ltd Vorrichtung zum Transportieren, Pressen und Einhuellen in Verpackungsmaterial von fadenartigem Material

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949033C (de) * 1953-06-26 1956-09-13 Aschaffenburger Zellstoffwerke Verfahren zum Herstellen von Ballen aus feuchtem Zellstoff
DE1076554B (de) * 1956-02-21 1960-02-25 Kopparfors Ab Vorrichtung zum automatischen Verschnueren von zusammendrueckbaren Ballen
DE1228551B (de) * 1960-07-27 1966-11-10 Courtaulds Ltd Vorrichtung zum Transportieren, Pressen und Einhuellen in Verpackungsmaterial von fadenartigem Material

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