DE3123887A1 - Umwindegarnspinnmaschine - Google Patents
UmwindegarnspinnmaschineInfo
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Description
PATENTANWÄLTE DR.- ING. H. H. WILHELM - D I P L.-Ϊ-KKS. ί+.: :D:a"ü STH R
Anmelder; -6- D 6190
Fritz Stahlecker
Josef-Neidhart-Str. 18
Josef-Neidhart-Str. 18
7347 Bad überkingen
und
und
Hans Stahlecker
Haldenstr. 20
Haldenstr. 20
7334 Süssen
Umwindegarnspinnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Umwindegarnspinnmaschine mit mehreren, in einer Reihe nebeneinander auf wenigstens einer
Maschinenseite angeordneten Spinnaggregaten, die jeweils eine Liefervorrichtung für ein Faserband, eine in Transportrichtung
des Faserbandes folgende, einen Bindefaden in Form einer Spule tragende, in einem Lagergehäuse gelagerte und mit einem Antriebsmittel
angetriebene Hohlspindel und eine darauf folgende Abzugsvorrichtung für ein ersponnenes Umwindegarn enthalten,
wobei der die Bindefadenspule tragende Bereich der Hohlspindel mit einer geschlossenen Umhüllung geschützt ist, die an jedem
Spinnaggregat mit einem zum Freilegen der Hohlspindel wegbewegbaren Deckel versehen ist.
Bei einer bekannten Umwindegarnspinnmaschine (US-PS 42 26 077) ist jede einzelne Hohlspindel im Bereich der Bindefadenspule
mit einer eigenen Umhüllung versehen, die als ein zylindrischer Topf ausgebildet ist. Die Hohlspindeln sind jeweils auf Schwenkarmen
um horizontale Achsen verschwenkbar gelagert,die die
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Lagergehäuse aufnehmen= Auf diesen Schwenkarmen stützt sich
auch der Boden der Umhüllung ab ο Zwischen der Umhüllung und
den Lagergehäusen ist die Hohlspindel mit einem Wirtel versehen, der sich bis in den Boden der topfartigen Umhüllungen
hineinerstrecktο Die topfartigen Umhüllungen sorgen dafür,
daß der Bereich des Bindefadens und insbesondere der sich ausbildende Ballon des Bindefadens gegen Flugfasern geschützt
wird, mit denen in jedem Spinnsaal gerechnet werden muß und die beispielsweise von der Liefervorrichtung der Umwindegarnspinnmaschine
selbst erzeugt werden können= Damit wird die Gefahr vermieden, daß die Flugfasern von dem Ballon des Bindefadens
gefangen werden, an dem sie sich als sogenannte "Haarnadeln" verhängen könnten» Diese "Haarnadeln" würden über
kurz oder lang zu einem Bruch des Bindefadens führen, da sie
an der Stelle des größten Durchmessers des Ballons hängen bleiben und nicht mitgenommen werden= Die bei der bekannten
Bauart getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Binddfadenspulen
sind jedoch sehr aufwendig und im Ergebnis noch nicht voll befriedigend= Da der Wirtel der Hohlspindeln durch die Böden
der topfartigen Umhüllungen hindurchgeführt werden muß, gelingt
es nicht, die Umhüllungen in diesem Bereich vollständig abzudichten, da aus Toleranzgründen ein relativ großes Spiel
zwischen den Wirtein und den Böden belassen werden muß. Darüber
hinaus ergibt sich eine recht aufwendige und auch schwere Konstruktion,
da die topfartigen Umhüllungen mit den Spindeln mit verschwenkt werden müssen= Da bei der bekannten Bauart die
Einlaufmündungen der Hohlspindeln relativ di dit an den Liefervorrichtungen
angeordnet werden, nämlich in einem Abstand kleiner als die Stapellänge, läßt sich der Deckel der zylindrischen
Töpfe erst entfernen, wenn die Hohlspindeln abgeklappt sind» Dadurch werden zwei Handgriffe zum Freilegen der Hohlspindeln
erforderlich, wobei es auch ungünstig ist, daß die Bindefadenspulen nur von der Oberseite der Töpfe her für ein
Auswechseln ergriffen werden können=
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umwindegarnspinnmaschine
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit geringem baulichem und konstruktivem Aufwand die Bindefadenspule
sicher gegen Faserflug geschützt sind, während zusätzlich die Zugänglichkeit zu den Hohlspindeln und insbesondere
zu dem Bereich der Bindefadenspulen für ein Auswechseln der Bindefadenspulen nicht behindert ist. Diese Aufgabe wird dadurch
gelöst, daß die Umhüllungen der Bindefadenspulen einer Maschinenseite zu einem sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden
Kasten zusammengefaßt sind, der an jedem Spinnaggregat mit einem auf der Maschinenseite angeordneten, wenigstens der Höhe der
Seitenwand des Kastens entsprechenden Deckel ausgerüstet ist, daß zwischen den Einlaufmündungen der Hohlspindeln und den Liefervorrichtungen
Faserbandzuführrohre angeordnet sind, und daß mit dem Boden des Kastens die Lagergehäuse der Hohlspindeln dichtend
verbunden sind, die in Richtung der Abzugsvorrichtungen aus
den Lagergehäusen herausragen und in diesem Bereich von dem Antriebsmittel angetrieben sind.
Durch die Verwendung eines stationären Kastens als Umhüllung wird erreicht, daß die für eine Wartung zu bewegenden Teile
ein geringeres Gewicht haben. Durch die Verwendung der Faserbandzuführrohre ergibt sich eine größere konstruktive Freiheit,
insbesondere bezüglich des Abstandes der Hohlspindeln zu den Lxefervorrichtungen, so daß die Zugänglichkeit zu den Bindefadenspulen
insbesondere in Verbindung mit dem großflächigen Deckel verbessert wird. Durch den dichtenden Anschluß der Lagergehäuse
an den Boden des Kastens wird eine einwandfreie, spaltlose Abdichtung auch in diesem Bereich gewährleistet. Die Anordnung
des Antriebes unterhalb der Lagergehäuse führt zu einer klar gegliederten Aufteilung, bei welcher der spinntechnologische
Bereich von dem Antriebsbereich getrennt ist. Außerdem ergibt sich ein optisch ansprechendes, geschlossenes Aussehen für die
gesamte Maschine.
Weitere Merkmale und Vorteile ergebe;n sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele und den Unteransprüchen.
Fig, 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch ein Spinnaggregat
einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine in Betriebszustand,
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt ontlang der Linie IV-IV
der Figo 1,
Fig. 3 das Spinnaggregat der erfindungsgemäßen Spinnmaschine
nach Fig„ 1 im Außerbetriebszustand mit abgeschwenkter
Hohlspindel,
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch ein Spinnaggregat einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine in Betriebszustand
unter Verwendung einer stationären Hohlspindel,
Fig. 5 einen vertikalen Schnitt dirch die Ausführungsform nach
Fig. 4 im Außerbetriebszustand,
Fig. 6 eine Ansicht auf die Maschinenvorderseite der Spinnaggregate
der Umwindegarnspinnmaschine nach Fig. 4 und 5 in Betriebszustand,
Fig» 7 einen horizontalen Schnitt auf einen die Hohlspindeln im Bereich der Bindefadenspulen umschließenden Kasten,
wobei die Hohlspindeln und die Deckel weggelassen sind,
Fig ο 8 einen vertikalen Schnitt durch eine Spindellagerung
für eine schwenkbar gelagerte Hohlspindel,
Fig. 9 eine Vorderansicht der Spindellagerung nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Draufsicht auf einen die Bindefadenspulen umhüllenden
Kasten mit justierbarer Anordnung der Faserbandzufuhrrohre,
Fig. 11 einen vertikalen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines Spinnaggregates einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine mit stationär angeordneter
Hohlspindel und einem zweiten, die Lagergehäuse und einen Tangentialriemen umhüllenden Kasten,
Fig. 12 einen vertikalen Schnitt durch ein Spinnaggregat
einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine mit um eine horizontale
Achse verschwenkbar angeordneten Hohlspindeln und um vertikale Achsen aufklappbaren Deckeln,
Fig. 13 einen horizontalen Schnitt durch zwei Spinnaggregate entsprechend Fig. 13 und
Fig. 14 einen horizontalen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines Spinnaggregates einer Umwinde garnsp innmas chine.
Das Umwindegarnspinnaggregat der Fig. 1 enthält eine Liefervorrichtung
1 , von der nur zwei Zuführwalzen dargestellt sind. Die Liefereinrichtung 1 führt ein zu umspinnendes Faserband A einem
Drallorgan 2 zu, in dessen Bereich das Faserband A mit einem Bindefaden B umwunden wird. An das Drallorgan 2 schließt eine
Abzugsvorrichtung 3 an, von der zwei Abzugswalzen dargeste-llt
sind, die das fertige Umwindegarn abzieht und zu einer nicht dargestellten Aufspuleinrichtung liefert.
Das Drallorgan 2 enthält eine Hohlspindel 4, die mit einer Axialbohrung 5 versehen ist, in die das Faserband A eingeführt
wird. Auf die Ilohlspindel 4 ist eine Spule 6 mit dem Bindefaden B
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drehfest aufgesteckt, der ebenfalls in die Einlaufmündung der Hohlspindel 4 eingeführt wird. Die Hohlspindel 4 ist in einem
Lagergehäuse 7 gelagert, aus welchem die Hohlspindel 4 nach unten herausragt. An diesem aus dem Lagergehäuse 7 herausragenden
Ende läuft als Antriebsmittel ein Tangentialriemen 8 an, der zum Antrieb aller Hohlspindeln einer Maschinenseite dient.
Dieser Tangentialriemen 8 wird in nicht nähdr dargestellter
Weise mit Andrückrollen in Richtung zu den Hohlspindeln 4 belastet.
Die ümwindegarnspinnmaschine besteht aus einer Vielzahl
derartiger Spinnaggregate,, die in einer Reihe nebeneinander
auf jeder Maschinenseite angeordnet sind.
Der Bereich der Hohlspindeln A1 der die Bindefadenspulen 6
trägt, ist von einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Kasten 11 umschlossen, der alle Bindefadenspulen 6 einer Maschinenseite
umhüllt und der sich in nicht näher dargestellter Weise zu den Maschinenköpfen erstreckt, die die Antriebs- und
Hilfseinrichtungen enthalten und die jeweils eine den Kasten
verschließende Stirnwand bilden. Es ist auch möglich, bei einer aus mehreren Sektionen bestehenden Maschine die Länge des
Kastens 11 auf eine oder mehrere Sektionen zu beschränken.
Der Kasten 11 besteht aus einem C-förmig gebogenen Blechprofil
14, das die Rückwand, den Boden und die Decke des Kastens 11
bildet und das zu der Maschinenvorderseite (in Fig. 1 rechts) offen ist. Die nach oben und unten abgewinkelten Ränder des
C-fönnigen Blechprofils 14 können unter Belassung von großzügigen
Öffnungen im Bereich der Bindefadenspulen durch eingeschweißte
Blechstreben miteinander verbunden werden, um das Profil 14 auszusteifen. Die Innenwände des Profils 14 sind mit
Platten 15, "16, 17 und 26 (Fig. 3) aus lärmdämmendem Material
ausgekleidet, die insbesondere aus aufgeklebten Hartschaumplatten bestehen können. Die Platten 17 besitzen ebenfalls großzügige
Aussparungen im Bereich der einzelnen Hohlspindeln 4 bzw. der Bindefadenspulen 6. Diese Aussparungen sind deutlich breiter
gehalten als der maximale Durchmesser der Bindefadenspulen 6.
Die Lagergehäuse 7 der Hohlspindeln 4 sind in den Boden des Kastens 11 integriert, der entsprechend den Lagergehäusen 7
mit Aussparungen 11 versehen ist (vgl. Fig. 7). In diese Aussparungen 41 ragen die Lagergehäuse 7 mit ihrem oberen Rand
hinein. Die Lagergehäuse sind mit einem elastischen Dichtungselement 21 eingefaßt, das sich beispielsweise an den entsprechenden
Ausschnitt der Platte 26 im geschlossenen Zustand anlegt, die den Boden des Profils 14 abdeckt.
Die Lagergehäuse 7 der Höh]spindeln 4 sind um eine unterhalb
des Kastens 11 und dos Tanqentialriemens 8 im Bereich der Rückwand
des Kastens 11 liegende horizontale und in Maschinenlängsrichtung
verlaufende Schwenkachse 24 mit einem Arm 23 gelagert. Die Schwenkachse 24, die über die gesamte Spinnmaschine durchlaufen
kann, wird von Halterungen 39 des Maschinengestells getragen. Der Arm 23 ist über die Schwenkachse 24 hinaus mit einem
Betätigungsarm 25 verlängert, an den in nicht näher dargestellter Weise ein Betätigungsmechanismus angreift, der bei einem
Fadenbruch, der über einen nicht dargestellten Fadenwächter festgestellt wird, das Spindellagergehäuse 7 mit der.betreffenden
Hohlspindel 4 in die Außerbetriebsposition (Fig.' 3) verschwenkt. Bei diesem Verschwenken der Lagergehäuse 7 verläßt
die Hohlspindel 4 wenigstens mit ihrem der Liefervorrichtung 1 zugekehrten Ende, der Einlaufmündung, deutlich den Innenraum
des Kastens 11, so daß die auf die Hohlspindel 4 aufgesteckte
Spule 6 mit dem Bindefaden leicht zugänglich ist und bei Bedarf eine leere Spulenhülse gegen eine volle Spule 6 ausgewechselt
werden kann. Bei dem Herausschwenken der Hohlspindel 4 und der
Spule 6 wird der Kasten 11 geöffnet, der auf der Maschinenvorderseite,
aus der die Hohlspindel 4 herausschwenkt, durch einen
Deckel 13 abgedeckt ist, der im Betriebszustand mit Hilfe von
Dichtungsschnuren 70 die Öffnung des Kastens 11 verschließt.
Der Deckel 13 besteht bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3
aus jeweils einer Platte 19, die an einem mit der Oberseite des Lagergehäuses 7 verbundenen Winkelhalter 20 angebracht ist.
An der Platte 19 ist außen eine Platte 18 aus einem lärmdämmenden Material, insbesondere aus Hartschaumstoff, angebracht, die
nach unten bis zu dem Arm 23 der Lagergehäuse 7 verlängert ist und somit auch den Bereich der Lagergehäuse 7 und des Tangentialriemens
8 abschirmt. Die Platten 18 erstrecken sich in Maschinenlängsrichtung über die Breite der Lagergehäuse 7 hinaus,
so daß sie unter Belassen eines engen Spaltes an die Platten 18 der benachbarten Deckel 13 anschließen (Fig. 2). Dadurch entsteht
von der Maschinenvorderseite oder Bedienungsseite her ein ■geschlossener, kompakter Anblick.
Der Abstand zwischen den im Inneren des Kastens 11 befindlichen Einlaufmündungen der Hohlspindeln 4 und den Lieferwalzen der
Liefervorrichtung 1 wird durch Faserbandzuführrohre 9 überbrückt, die koaxial in Verlängerung der in Betriebsstellung befindlichen
Hohlspindeln 4 angeordnet und an dem Deckenteil des Profils 14 befestigt sind. An die Faserbandzuführrohre 9 schließen Absaugleitungen
10 an, über die die Faserbandzuführrohre 9 bei Bedarf, insbesondere beim Anspinnvorgang, mit Saugluft beaufschlagt werden.
Der Abstand der Absaugleitungen 10 zu dem Einlauf des Faserbandes
A in die Faserbandzuführungsrohre 9 soll so groß sein, daß
die Luftabsaugung in die von dem Faserbandlauf abweichende Richtung,
sofern während des Betriebszustandes überhaupt abgesaugt
wird, erst dann erfolgt, wenn die Fasern durch eine Garndrehung, insbesondere eine Falschdralldrehung, schon etwas eingebunden
und somit verfestigt sind. Dabei ist es wichtig, daß ein Luftstrom
in Transportrichtung der Faserbandzuführrohre 9 erhalten wird. Um möglichst auszuschließen, daß auch Luft von dem der
Liefervorrichtung 1 abgewandten Ende der Faserbandzuführungsrohre
9 angesaugt wird, können die Faserbandzuführungsrohre 9 an ihrem
der Hohlspindel 4 gegenüberliegenden Ende durch einen Einsatz oder eine Kappe bis auf eine kleine Öffnung verschlossen sein,
wie dies beispielsweise anhand der Kappe 57 in Fig. 11 dargestellt
ist ο Durch die Absaugleitungen 10 kann eventuell entstehender
Faserflug vor Erreichen des Innenraums des Kastens 11 abgesaugt werden.
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Der Kasten 11 ist nach außen dicht geschlossen, so daß die Bindefadenspulen 6 nach außen gegen das Eindringen von Faserflug
geschützt sind. Dabei wirken die innerhalb der Lagergehäuse 7 untergebrachten Lager der Hohlspindeln 4 als Dichtungselemente.Um zu verhindern, daß an eventuell vorhandenen undichten
Stellen dennoch Luft mit Faserflug einströmen kann, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 vorgesehen, daß an einer
oder mehreren Stellen des Kastens 11 eine Druckluftleitung 22
angeschlossen ist, durch die ein leichter überdruck in dem Kasten 11 erzeugt wird, so daß an einer undichten Stelle nur
Luft nach außen abgegeben werden kann, jedoch keine Luft mit Faserflug eindringen kann. Der Kasten 11 ist so bemessen, daß
er mit relativ geringem Abstand nach oben und unten die Bindefadenspule 6 umschließt. Der Abstand der Seitenwandungen, die
von der Rückwand des Profils 14 und der Platte 15 sowie von dem Deckel 13 und den Platten 17 gebildet werden, ist so gewählt,
daß der im Betrieb sich ausbildende Ballon des Bindefadens B diese Wandungen nicht berühren kann.
Der Kasten 11 wird in Maschinenlängsrichtung zweckmäßig aus mehreren Teilstücken zusammengesetzt, deren Länge einem Vielfachen
der Teilung der einzelnen Spinnaggregate I, II, III usw. entspricht, während die Länge der Platten 18 den Deckel 13 vorzugsweise
der Teilung der Spinnaggregate I, II, III usw. entspricht (Fig. 2). Dabei entstehen dann Trennfugen im Bereich
der Stoßstellen zwischen den Platten 18, d.h. mittig zwischen den benachbarten Hohlspindeln 4. Gegebenenfalls können im Bereich
dieser Trennstellen zwischen den einzelnen Teilstücken des Kastens 11 Dichtungselemente vorgesehen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 sind die Spindellagergehäuse
7 mit den Hohlspindeln 4, die ebenfalls von einem Tangentialrlemen 8 an einem aus den Spindellagergehäusen 7 nach
unten herausragenden Ende angetrieben werden, stationär an einem
entsprechenden Tragarm 27 des Maschinengestells gelagert. Auch bei dieser Ausführungsform ist ein durchlaufender geschlossener
Kasten 11 vorgesehen, der die Hohlspindeln 4 im Bereich der Bindefadenspulen 6 umhüllt. Der Kasten 11, der ebenfalls wie
bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 keine metallische Verbindung zu den Spindellagergehäusen 7 aufweist, besteht
aus einem stationären Teil 12 und einem beweglichen Teil, dem Deckel 13. Der stationäre Teil 12 besteht aus einem
gekanteten Blechprofil 14, das an dem Maschinenqestell angebracht ist und das den Boden, die Rückwand und einen Teil der Deckenseite
des Kastens 11 bildet. Die Rückwand und die Decke sind
durch Platten 15 und 16 aus lärmdämmendem Material ausgekleidet. Ebenso ist die Vorderseite mit einer Platte 17 aus lärmdämmendem
Material innen abgedeckt, die mit großzügigen Öffnungen zum Zugänglichmachen der Hohlspindeln 4 versehen ist» Die gleichen
Aussparungen befinden sich auch in der aus einzelnen Stegen 36 bestehenden Frontwand, die die nach oben und unten abgewinkelten
Ränder des Profils 14 verbindet und die beispielsweise aus eingeschweißten Blechstreifen besteht. Bei dieser Ausführungsform
besteht der bewegliche Deckel 13 aus einem winkelförmig gekanteten Blechprofil 29, das innen in seinem vertikalen Teil mit einer Platte 18 aus lärmdämmendem Material, insbesondere Hartschaumstoff,
und einer lärmdämmenden Platte 30 ausgekleidet ist. Dieses Winkelprofil 29 deckt nicht nur die Öffnung im Bereich
der Maschinenvorderseite sondern auch eine vorzugsweise U-förmige Aussparung 37 im Bereich der Oberseite des Kastens 11 ab.
Der diese Oberseite des Kastens 11 abdeckende Teil des Profils
29 trägt bei dieser Ausführungsform die Faserbandzuführungsrohre
9. Der Deckel 13 ist mit einem Halter 31 an einer horizontal liegenden Schwenkachse 32 verschwenkbar gelagert, die an einem
Ansatz 33 der Lagergehäuse 7 angebracht ist. Wenn der Deckel 13 in die in Fig. 5 dargestellten Außerbetriebsstellung verschwenkt
wird, so ist die Hohlspindel 4 mit der Bindefadenspule 6 gut zugänglich, so daß beispielsweise die Bindefadenspule 6 bei Bedarf
ausgewechselt werden kann. Dabei wird in nicht näher dargestellter
Weise vorgesehen, daß das Aufschwenken des Deckels 13 über einen Betätigungsmechanismus durchgeführt wird, der in nicht
näher dargestellter Weise von einem Fadenwächter'ausgelöst wird.
Dabei wird zweckmäßigerweise vorgesehen, daß der Deckel 13 mit
einer Einrichtung zum Stillsetzen der betreffenden Hohlspindel 4 versehen ist, d.h. beispielsweise mit einer an dem Deckel 13
angelenkten Abheberolle, die den Tangentialriemen 8 von der Hohlspindel 4 abhebt. Gegebenenfalls kann auch noch mit dem
Deckel 13 ein federnd gehaltener Bremsarm verbunden sein, der bei einem öffnen des Deckels 13 sich an die Hohlspindel 4 anlegt.
Unterhalb des Kastens 11 ist im Bereich der Maschinenvorderseite ein Abdeckblech 34 vorgesehen, das den Bereich der Lagergehäuse
7 und des Tangentialriemens 8 zur Maschinenvorderseite hin abschirmt.
Dieses Abdeckblech 34 ist mit Aussparungen 35 versehen, durch die die Halter 31 hindurchragen. Bei dieser Ausführungsform
erstrecken sich die Deckel 13 nur etwas über die Breite der Aussparungen in der Vorderwand 36 des Kastens 11.
Um bei dieser Ausführungsform eine Abdichtung des Bodens zu erhalten,
ist zwischen der Oberseite der Spindellagergehäuse 7 und dem Boden des Kastens 11 eine Platte 38 aus einem nicht metallischen
Werkstoff, insbesondere aus einem lärmdämmenden Hartschaumstoff, angeordnet. Bei dieser Ausführungsform ist
ebenfalls vorgesehen, daß an den Kasten 11 ein oder mehrere Anschlüsse 22 für Druckluft anschließen. Für die Faserbandzuführungsrohre
9 sind ebenfalls Absaugleitungen 10 vorgesehen, die von den Faserbandzuführuncjsrohren 9 trennbar sind, die mit einem elastischen
Dichtungsring 28 vergehen sind.
Bei einer stationären Anordnung der Lagergehäuse 7 und damit der Hohlspindeln 4 muß zwischen der. Liefervorrichtung 1 und dem Einlaufende
der Hohlspindel 4 ein ausreichender Abstand vorgesehen werden, um die Bindefadenspulen 6 nach oben abziehen und auch
von oben aufstecken zu können. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 4 bis 6 ist vorgesehen, daß der Kasten 11 sich auch über diesen Bereich erstreckt. Durch die Verwendung der Faserbandzuführungsrohre
9 ist jedoch auch möglich, den Kasten 11 wesentlich
-17-
... .3-12 38-8
zu verkleinern und beispielsweise dicht oberhalb des Druckluftanschlusses
22 enden zu lassen. Der größte Teil der Faserband zuführungsrohre 9 und auch die Absaugleitung 10 würden dann
außerhalb des Kastens 11 liegen.
In Fig. 7 ist ein Schnitt durch den stationären Teil 12 des Kastens 11 ähnlich Fig. 2 dargestellt. Auch hier ist ein C-förmiges
Profil 14 vorgesehen, dessen Innenwände durch Platten 15
und 17 sowie die nicht sichtbaren Platten 16 und 26 ausgekleidet sind. Die Aussparungen 41, in die die Spindellagergehäuse 7 eingepaßt
werden, sind mit einem elastischen Dichtungsprofil 40 eingefaßt, gegen die sich die Spindellagergehäuse 7 in Betriebszustand
anlegen. In diesem Falle kann auf die Djchtungsprofilo 21
verzichtet werden. Die im wesentlichen U-i iirinlgon Aussparungen 41
verjüngen sich zur Rückwand des Kastens 11 hin leicht, so daß die bei einem Ein- und Ausschwenken der Spindellagergehäuse 7 mögliche
Reibung verringert wird. Die gleiche Ausgestaltung wird zweckmässigerweise auch dann vorgesehen, wenn die Spindellagergehäuse 7
mit den Dichtungsprofilen 21 eingefaßt sind.
In Fig. 8 und 9 ist in größerem Maßstab die Ausbildung der Spindellagergehäuse
7 dargestellt, die bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 und Fig. 12 bis 13 eingesetzt werden. Das Spindellagergehäuse
7 besitzt zunächst ein die Wälzlager für die Hohlspindel 4 aufnehmendes Lagergehäuse 44, das über eine elastische
Büchr.e 4 3 mit einer Außenbüchse 42 des Spindellagergehäuses 7 verbunden ist, die einteilig mit dem aus zwei die Hohlspindel 4
umgreifenden Armen 23a und 23b bestehenden Befestigungsarm 23 ausgebildet
ist. Die Büchse 43 aus schwingungs- und lärmdämmendem Material, insbesondere Gummi, ist durch Sicherungsringe 45 mit
dem Gehäuse 44 und der Außenbüchse 42 verbunden. Die Haltearme 23a und 23b sind mit Naben 47 versehen, die unter Zwischenfügen
eines Ringes 46 aus schwingungsdämpfendem Material auf der Achse 24 verschwenkbar angeordnet sind.
-18-
Die Faserbandzuführungsrohre 9 verlaufen geradlinig und werden koaxial zu den Bohrungen 5 der Hohlspindeln 4 angeordnet. Um
eine Justierung der Faserbandzuführungsrohre 9 bezüglich der Hohlspindeln 4 zu ermöglichen, sind diese mit Rechteckplatten
51 an dem Profil 14 bzw. an dem Oberteil des Deckels 13 befestigt (Fig. 10). Die Rechteckplatten 51, die fest mit den
Faserbandzuführungsrohren 9 verbunden sind, sind mit zwei
Schrauben 49 an der Kanaloberseite befestigt, wobei die Durchgangslöcher
48 der Rechteckplatten 51 einen größeren Durchmesser aufweisen, als die Schraubenbolzen, die mit Muttern 50 gesichert
werden. Ebenso weist die Durchgangsbohrung in. dem Oberteil des Kastens für die Faserbandzuführungsrohre 9 einen größeren Durchmesser
als der Außendurchmesser der Faserbandzuführungsrohre 9 auf. Die Muttern 50 und die Schraubenköpfe überdecken selbstverständlich
die Durchgangsbohrungen 48. Auf diese Weise ergibt sich eine radiale Justiermöglichkeit für die Faserbandzuführungsrohre
9.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind die Lagergehäuse 7 der
Hohlspindeln 4 stationär angeordnet. Sie werden an einem Flansch 64 des Maschinengestells 27 angebracht. Oberhalb der Lagergehäuse
7 befindet sich der Teil der Hohlspindel 4, der die Bindefadenspule 6 trägt. Unterhalb der Lagergehäuse 7 befindet sich der
Teil der Hohlspindeln 4, der von dem Tangentialriemen 8 angetrieben wird. Der Bereich der Bindefadenspulen 6 ist durch einen
in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Kasten 11 umhüllt, der auch bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem stationären Teil
12 und einem Deckelteil 13 gebildet wird. Der stationäre Teil 12 besteht aus einem C-förmig gekanteten Blechprofil 14, dessen
Rückwandoberseite und Vorderseite durch Platten 15, 16 und 17 aus lärmdämmendem Material, insbesondere Hartschaumstoff, abgedeckt
sind. Das C-förmige Profil 14 bildet den Boden, die Rückwand und die Oberseite des Kastens 11. In der Vorderwand befinden
sich großzügige Öffnungen, die von dem schwenkbar an dem Maschinengestell
27 an einer horizontalen Schwenkachse 32 angelenkten Deckel 13 abgedeckt werden. Der Deckel 13 besteht bei
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dieser Ausführungsform aus einer vorzugsweise aus lärmdämmendem
Material, insbesondere Hartschaumstoff, hergestellten Platte 18, die über einen Halter 31 an der Achse 32 gehalten ist. Die dem
Kanal 11 zugekehrte Innenseite des Deckels 13 ist durch eine
Platte 90 aus gummielastischem Material abgedeckt, die sich abdichtend an die abgewinkelten Ränder des C-förmigen Profils 14
und die die Öffnung seitlich begrenzenden Wandungsteile anlegt. Unterhalb des Bodens des Kastens 11 ist entsprechend der Ausführungsform
nach Fig. 4 bis 6 eine nicht metallische Platte 38, insbesondere aus Hartschaumstoff, angeordnet, die den Bereich
zwischen dem Boden des Kastens 11 und den Lagergehäusen 7 abdichtet. Diese Platte 38 kann eine scheibenförmige oder eine in
Längsrichtung der Maschine über mehrere Spinnaggregate durchlaufende Gestalt aufweisen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind die Lagergehäuse 7 der
Hohlspindeln 4 und der Tangentialriemen 8 innerhalb eines zweiten Kastens 59 untergebracht, der unmittelbar an den ersten
Kasten 11 anschließt und der ebenfalls aus einem C-förmig gekanteten Blechprofil 66 gebildet ist. Auch dieser Kasten 59 besteht
aus einem stationären Teil 58, nämlich dem C-förmig gekanteten Blechprofil 66 und einem beweglichen Deckel, nämlich dem Deckel
13, der sich über diesen Kasten 59 hinaus erstreckt. Der stationäre Teil 58 ist an dem Maschinengestell 27 angebracht. Er ist
ebenfalls innen mit Lärmdämmplatten 61, 62 und 63 ausgekleidet,
die die Rückwand, den Boden und die Vorderseite bis auf die von dem Deckel 13 abgedeckten Öffnungen auskleiden. In der Rückwand
sind Öffnungen vorgesehen, um die Halter der Lagergehäuse 7 an dem Maschinengestell 27 anzuschließen. Im Bereich des Bodens
dieses zweiten Kastens 59 sind in koaxialer Verlängerung zu der Hohlspindel 4 Öffnungen 65 vorgesehen, durch die das fertige
Umwindegarn C herausgeführt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind die Faserbandzuführungsrohre
9 durch eine Trennfuge 56 in einen stationären Teil 54 und einen verschwenkbaren Teil unterteilt. Der stationäre
Teil 54 ist mit einem Flansch 55 an der Oberseite des Profils 14 befestigt und ragt in den Spalt zwischen der Liefervorrichtung
1. Der schwenkbare Teil der Faserbandzuführrohre ist mit einer eine horizontale Schwenkachse aufweisenden Halterung 52
mittels Befestigungseinrichtungen 5 3 an der Oberseite des Profils 14 befestigt. Nach öffnen des Deckels 13 kann der verschwenkbare
Teil der Faserbandzuführrohre 9 in eine horizontale Position verschwenkt werden, so daß die Bindefadenspule 6
nach oben abgezogen und durch eine neue ersetzt werden kann. Dabei muß der Abstand der Schwenkachse der Halterung 52 zu der
Einlaufmündung der Hohlspindel 4 etwas größer als die Länga der Bindefadenspule 5 sein. Bei dieser Ausführungsform wird zweckmäßigerweise
vorgesehen, daß die Absaugleitungen 10 im Bereich
der Schwenkachse der Halterungen 52 an die Faserbandzuführrohre 9 anschließen.
Die Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 entspricht in ihrem
Grundaufbau der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3. Auch hier
ist ein den Bereich der Bindefaden-spulen 6 umgebender Kasten aus einem C-förmigen Profil 14 vorgesehen, das durch Platten 15,
16, 17 und 26 aus lärmdämmendem Material ausgekleidet ist. Die Spindellagergehäuse 7, die mit einem elastischen Dichtungselement
21 eingefaßt sind, sind entsprechend Fig. 1 bis 3 um eine horizontale Achse 24 derart verschwenkbar gelagert, daß die Hohlspindeln
4 mit der Bindefadenspule 6 aus dem Kasten 11 herausgeschwenkt werden können, wobei sie sich von dem Tangentialriemen
8 lösen, so daß der Antrieb unterbrochen ist. Die Ausführungsform nach Fig. 12 unterscheidet sich jedoch von der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 bezüglich der Ausbildung des Deckels. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 ist ein Deckel 67 aus
einer Platte aus lärmdämmendem Material, insbesondere aus Hartschaumstoff, vorgesehen, die um eine vertikale Achse 69 verschwenkbar
ist, die In einem Halteprofil 68 gelagert ist, das außen an dem stationären Profil 14 angebracht 1st. Das Halteprofil
68 und der Deckel 67 erstrecken sich über die Höhe des
Kastens 11 und der darunter befindlichen Lagergehäuse 7 einschließlich
der Haltearme 23. An den Lagergehäusen 7 ist ein kugelförmiger Mitnehmer 72 vorgesehen, der gegen einen profilierten
Anschlag 73 anläuft, der an den Deckeln 67 befestigt ist. Dadurch wird die Verschwenkbewegung der Lagergehäuse 7 um
die horizontale Schwenkachse 24 in eine Verschwenkbewegung der Deckel 67 um deren vertikale Schwenkachse 69 übertragen. In
nicht näher dargestellter Weise ist der Deckel in dem Bereich seiner vertikalen Achse 69 mit einer Schließfeder versehen,
die den Deckel 67 in den geschlossenen Zustand drückt. Mit einem Zurückschwenken der Lagergehäuse 7 und der Hohlspindeln 4 in
die Betriebsstellung schließt sich somit der Deckel 67 automatisch. Bei dieser Ausbildung ist mithin vorgesehen, daß der
Deckel 67 von den Lagergehäusen 7 der Hohlspindeln getrennt ist, so daß eine Schwingungsübertragung des Antriebs und der Lagerungen
der Hohlspindeln 4 auf den Deckel 67 ausgeschlossen wird, so daß eine weiter verbesserte Geräuschabschirmung erzielt wird.
Diese Geräuschdämpfung wird auch durch die Dichtungsstreifen 70 weiter verbessert, über die die Deckel 67 an den Kasten 11 bzw.
das Profil 14 angeschlossen sind.
Auch die Ausführungsform nach Fig. 14 sieht vor, daß der Deckel
67, der um eine vertikale Schwenkachse 69 in einem Halteprofil 68 vorschwenkbar ist, von den Spindollagergehäusen 7 getrennt ist.
Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Spindellagergehäuse
7 mit den Hohlspindeln 4 und der Bindefadenspule 6 um
eine vertikal stehende Schwenkachse 24 aus dem Kanal 11 herausgeschwenkt werden können, der entsprechend dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 12 und 13 aus einem C-förmigen Profil 14 besteht, das mit lärmdämmenden Platten 15, 16, 17 und 26 ausgekleidet ist. Der
Boden, des Kanals 11 ist mit einer Aussparung 41 versehen, die durch einen elastischen Dichtungseinsatz 76 ausgekleidet ist. Die
Aussparung 41 und der Einsatz 76 entsprechen der Kontur des Spindellagergehäuses 7, das mit dem Schwenklager 24 einen dicht
« · ■ · * · w ν β „ β
abschließenden Einsatz bildet. Dieser Eineatz 76 ist durch
eine vordere Wand 75 nach oben verlängert, die entsprechend mit Dichtungsstreifen 70 gegen die Deckel 67 abgedichtet
sind. Bei einem.automatischen, durch einen Fadenbruch ausgelösten
Herausschwenken des Lagergehäuses 7 mit der Hohlspindel
4 aus dem Kasten 11 wird gleichzeitig der Deckel 67 geöffnet, der ebenfalls mit einer im Bereich seiner vertikalen
Achse 69 angeordneten, nicht dargestellten Verdrehfeder in Schließstellung belastet ist.
Leerseite
Claims (1)
- Patent- und SchutzansprücheUmwindegarnspinnmaschine mit mehreren, in einer Reihe nebeneinander auf wenigstens einer Maschinenseite angeordneten Spinnaggregaten, die jeweils eine Liefervorrichtung für ein Faserband, eine in Transportrichtung des Faserbandes folgende, einen Bindefaden in Form einer Spule tragende, in einem Lagergehäuse gelagerte und mit einem Antriebsmittel angetriebene Hohlspindel und eine darauf folgende Abzugsvorrichtung für ein ersponnenes Umwindegarn enthalten, wobei der die Binde fadenspule tragende Bereich der Hohlspindel mit einer geschlossenen Umhüllung geschützt ist, die an jedem Spinnaggregat mit einem zum Freilegen der Hohlspindel wegbewegbaren Deckel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllungen der Bindefadenspulen (6) einer Maschinenseite zu einem sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Kasten (11) zusammengefaßt sind, der an jedem Spinnaggregat mit einem auf der Maschinenvorderseite angeordneten, wenigstens der Höhe der Seitenwand-2-des Kastens (11) entsprechenden Deckel (13) ausgerüstet ist, daß zwischen den Einlaufmündungen der Hohlspindeln (4) und den Liefervorrichtungen (1) Faserbandzuführrohre (9) angeordnet sind, und daß mit dem Boden des Kastens (11) die Lagergehäuse (7) der Hohlspindeln (4) dichtend verbunden sind, die in Richtung der Abzugsvorrichtungen (3) aus den Lagergehäusen (7) herausragen und in diesem Bereich von dem Antriebsmittel (8) angetrieben sind.2. Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Kastens (11) einen Abstand zu den Hohlspindeln (4) aufweisen, der größer als der Durchmesser eines sich ausbildenden Ballons des Bindefadens (B) ist.3. Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlspindeln (4) mit ihren Lagergehäusen (7) gegenüber dem Kasten (11) derart verschwenkbar gehalten sind, daß bei geöffnetem Deckel (13) wenig stens das der Liefervorrichtung (1) zugewandte Ende der Hohlspindeln (4) aus dem Kasten (11) herausbewegbar ist.4. Ümwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbar angeordneten Lagergehäuse (7) der Hohlspindel (4) in Aussparungen (41) des Bodens des Kastens (11) eingepaßt sind, wobei zwischen den Rändern der Aussparung (41) und den Lagergehäusen (7) elastische Dichtungselemente (21, 40) angeordnet sind.5. ' ümwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) an den verschwenkbar angeordneten Lagergehäusen (7) angebracht sind.ή β ρ Λ * # η β » -, - „δ» ümwindegarnspinninas chine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlspindeln (4) mit ihren Lagergehäusen (7) stationär angeordnet sind, und daß die Faserbandzuführrohre (9) von den Hohlspindeln (4) wegschwenkbar angeordnet sind«,7„ ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) mit Mitteln zum Unterbrechen des Antriebs der Hohlspindeln (4) gekoppelt sind.8„ Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführrohre (9) an den abschwenkbar angeordneten Deckeln (13) angebracht sind, die einen Teil der Oberseite des Kastens (11) bilden.ο Ümwindegarnspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4r dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (67) um vertikale Achsen (69) aufklappbar an dem Kasten (11) gelagert und die Lagergehäuse (7) mit den Hohlspindeln (4) um horizontale Achsen (24) verschwenkbar angeordnet sind, und daß Übertragungsmechanismen (72, 73) zwischen den Lagergehäusen (7) und den zugehörigen Deckeln (67) vorgesehen sind, die die Schwenkbewegung der Lagergehäuse (7) als Öffnungsund Schließbewegung auf die Deckel (67) übertragen.1Oo Ümwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Deckel (13) in Maschinenlängsrichtung eine Seitenwand des Kastens (11) abdecken.11. Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) den Kasten (11) nach unten überragen und den Bereich der Lagergehäuse (7) .der Hohlspindeln (4) und eines die Hohlspindeln (4) antreibenden, in Maschinenlängsrichtung laufenden Tangentialriemens (8) überdecken.12. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagergehäuse (7) der Hohlspindeln (4) und der Tangentialriemen (8) in einem zweiten kanalartigen Kasten (59) angeordnet. sind.13. Umwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) die Höhe der Seitenwände der beiden Kästen (11, 59) überdecken.14. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführungsrohre (9) in den Kasten (11) hineinragen und aus zwei aufeinanderfolgenden Teilen (9, 54) bestehen, wobei die im Kasten (11) befindlichen Teile der Faserbandzuführrohre (9) um im Bereich der Kanaldeckel liegende horizontale Achsen(52) verschwenkbar sind.15. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Innenflächen des Kastens (11) mit Auskleidungen (15, 16, 26) aus einem lärmdämmenden Material, insbesondere einem Schaumstoff, ausgekleidet sind.16. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kasten (11) ein Druckluftanschluß (22) angebracht ist.17. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinig verlaufenden Faserbandzuführrohre (9) koaxial zu den Hohlspindeln (4) angeordnet sind.18» ürawindegarnspinrunaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführrohre (9) in radialer Richtung einstellbar an dem Deckel (13) oder dem Kasten (11) gehalten sind.19= Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18,, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführrohre (9) mit Saugluftanschlüssen (10) verbunden sind.2Oo Umwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hohlspindeln (4) zugekehrten Enden der Faserbandzuführrohre (9) mit einem Einsatz oder einer Kappe (57) abgedeckt sind, die eine öffnung aufweisen, deren Innendurchmesser kleiner als dor der Faserbandzuführrohre (9) ist»
Priority Applications (2)
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| DE19813123887 DE3123887A1 (de) | 1981-06-16 | 1981-06-16 | Umwindegarnspinnmaschine |
| US06/388,622 US4481760A (en) | 1981-06-16 | 1982-06-15 | Wrapped yarn spinning machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19813123887 DE3123887A1 (de) | 1981-06-16 | 1981-06-16 | Umwindegarnspinnmaschine |
Publications (1)
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| DE3123887A1 true DE3123887A1 (de) | 1983-01-05 |
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ID=6134816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19813123887 Withdrawn DE3123887A1 (de) | 1981-06-16 | 1981-06-16 | Umwindegarnspinnmaschine |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE3123887A1 (de) |
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- 1981-06-16 DE DE19813123887 patent/DE3123887A1/de not_active Withdrawn
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1982
- 1982-06-15 US US06/388,622 patent/US4481760A/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US4481760A (en) | 1984-11-13 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |