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DE3123887A1 - Umwindegarnspinnmaschine - Google Patents

Umwindegarnspinnmaschine

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Publication number
DE3123887A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
cover
hollow
hollow spindles
spinning machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813123887
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz 7347 Bad Überkingen Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813123887 priority Critical patent/DE3123887A1/de
Priority to US06/388,622 priority patent/US4481760A/en
Publication of DE3123887A1 publication Critical patent/DE3123887A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/38Threads in which fibres, filaments, or yarns are wound with other yarns or filaments, e.g. wrap yarns, i.e. strands of filaments or staple fibres are wrapped by a helically wound binder yarn
    • D02G3/385Threads in which fibres, filaments, or yarns are wound with other yarns or filaments, e.g. wrap yarns, i.e. strands of filaments or staple fibres are wrapped by a helically wound binder yarn using hollow spindles, e.g. making coverspun yarns
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE DR.- ING. H. H. WILHELM - D I P L.-Ϊ-KKS. ί+.: :D:a"ü STH R
D-7000 STUTTGART 1 · GYMNASIUMSTRASSE 31B- TELEFON (07 11) 291133/292857
Anmelder; -6- D 6190
Fritz Stahlecker
Josef-Neidhart-Str. 18
7347 Bad überkingen
und
Hans Stahlecker
Haldenstr. 20
7334 Süssen
Umwindegarnspinnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Umwindegarnspinnmaschine mit mehreren, in einer Reihe nebeneinander auf wenigstens einer Maschinenseite angeordneten Spinnaggregaten, die jeweils eine Liefervorrichtung für ein Faserband, eine in Transportrichtung des Faserbandes folgende, einen Bindefaden in Form einer Spule tragende, in einem Lagergehäuse gelagerte und mit einem Antriebsmittel angetriebene Hohlspindel und eine darauf folgende Abzugsvorrichtung für ein ersponnenes Umwindegarn enthalten, wobei der die Bindefadenspule tragende Bereich der Hohlspindel mit einer geschlossenen Umhüllung geschützt ist, die an jedem Spinnaggregat mit einem zum Freilegen der Hohlspindel wegbewegbaren Deckel versehen ist.
Bei einer bekannten Umwindegarnspinnmaschine (US-PS 42 26 077) ist jede einzelne Hohlspindel im Bereich der Bindefadenspule mit einer eigenen Umhüllung versehen, die als ein zylindrischer Topf ausgebildet ist. Die Hohlspindeln sind jeweils auf Schwenkarmen um horizontale Achsen verschwenkbar gelagert,die die
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Lagergehäuse aufnehmen= Auf diesen Schwenkarmen stützt sich auch der Boden der Umhüllung ab ο Zwischen der Umhüllung und den Lagergehäusen ist die Hohlspindel mit einem Wirtel versehen, der sich bis in den Boden der topfartigen Umhüllungen hineinerstrecktο Die topfartigen Umhüllungen sorgen dafür, daß der Bereich des Bindefadens und insbesondere der sich ausbildende Ballon des Bindefadens gegen Flugfasern geschützt wird, mit denen in jedem Spinnsaal gerechnet werden muß und die beispielsweise von der Liefervorrichtung der Umwindegarnspinnmaschine selbst erzeugt werden können= Damit wird die Gefahr vermieden, daß die Flugfasern von dem Ballon des Bindefadens gefangen werden, an dem sie sich als sogenannte "Haarnadeln" verhängen könnten» Diese "Haarnadeln" würden über kurz oder lang zu einem Bruch des Bindefadens führen, da sie an der Stelle des größten Durchmessers des Ballons hängen bleiben und nicht mitgenommen werden= Die bei der bekannten Bauart getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Binddfadenspulen sind jedoch sehr aufwendig und im Ergebnis noch nicht voll befriedigend= Da der Wirtel der Hohlspindeln durch die Böden der topfartigen Umhüllungen hindurchgeführt werden muß, gelingt es nicht, die Umhüllungen in diesem Bereich vollständig abzudichten, da aus Toleranzgründen ein relativ großes Spiel zwischen den Wirtein und den Böden belassen werden muß. Darüber hinaus ergibt sich eine recht aufwendige und auch schwere Konstruktion, da die topfartigen Umhüllungen mit den Spindeln mit verschwenkt werden müssen= Da bei der bekannten Bauart die Einlaufmündungen der Hohlspindeln relativ di dit an den Liefervorrichtungen angeordnet werden, nämlich in einem Abstand kleiner als die Stapellänge, läßt sich der Deckel der zylindrischen Töpfe erst entfernen, wenn die Hohlspindeln abgeklappt sind» Dadurch werden zwei Handgriffe zum Freilegen der Hohlspindeln erforderlich, wobei es auch ungünstig ist, daß die Bindefadenspulen nur von der Oberseite der Töpfe her für ein Auswechseln ergriffen werden können=
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umwindegarnspinnmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit geringem baulichem und konstruktivem Aufwand die Bindefadenspule sicher gegen Faserflug geschützt sind, während zusätzlich die Zugänglichkeit zu den Hohlspindeln und insbesondere zu dem Bereich der Bindefadenspulen für ein Auswechseln der Bindefadenspulen nicht behindert ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Umhüllungen der Bindefadenspulen einer Maschinenseite zu einem sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Kasten zusammengefaßt sind, der an jedem Spinnaggregat mit einem auf der Maschinenseite angeordneten, wenigstens der Höhe der Seitenwand des Kastens entsprechenden Deckel ausgerüstet ist, daß zwischen den Einlaufmündungen der Hohlspindeln und den Liefervorrichtungen Faserbandzuführrohre angeordnet sind, und daß mit dem Boden des Kastens die Lagergehäuse der Hohlspindeln dichtend verbunden sind, die in Richtung der Abzugsvorrichtungen aus den Lagergehäusen herausragen und in diesem Bereich von dem Antriebsmittel angetrieben sind.
Durch die Verwendung eines stationären Kastens als Umhüllung wird erreicht, daß die für eine Wartung zu bewegenden Teile ein geringeres Gewicht haben. Durch die Verwendung der Faserbandzuführrohre ergibt sich eine größere konstruktive Freiheit, insbesondere bezüglich des Abstandes der Hohlspindeln zu den Lxefervorrichtungen, so daß die Zugänglichkeit zu den Bindefadenspulen insbesondere in Verbindung mit dem großflächigen Deckel verbessert wird. Durch den dichtenden Anschluß der Lagergehäuse an den Boden des Kastens wird eine einwandfreie, spaltlose Abdichtung auch in diesem Bereich gewährleistet. Die Anordnung des Antriebes unterhalb der Lagergehäuse führt zu einer klar gegliederten Aufteilung, bei welcher der spinntechnologische Bereich von dem Antriebsbereich getrennt ist. Außerdem ergibt sich ein optisch ansprechendes, geschlossenes Aussehen für die gesamte Maschine.
Weitere Merkmale und Vorteile ergebe;n sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele und den Unteransprüchen.
Fig, 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch ein Spinnaggregat einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine in Betriebszustand,
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt ontlang der Linie IV-IV der Figo 1,
Fig. 3 das Spinnaggregat der erfindungsgemäßen Spinnmaschine nach Fig„ 1 im Außerbetriebszustand mit abgeschwenkter Hohlspindel,
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch ein Spinnaggregat einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine in Betriebszustand unter Verwendung einer stationären Hohlspindel,
Fig. 5 einen vertikalen Schnitt dirch die Ausführungsform nach Fig. 4 im Außerbetriebszustand,
Fig. 6 eine Ansicht auf die Maschinenvorderseite der Spinnaggregate der Umwindegarnspinnmaschine nach Fig. 4 und 5 in Betriebszustand,
Fig» 7 einen horizontalen Schnitt auf einen die Hohlspindeln im Bereich der Bindefadenspulen umschließenden Kasten, wobei die Hohlspindeln und die Deckel weggelassen sind,
Fig ο 8 einen vertikalen Schnitt durch eine Spindellagerung für eine schwenkbar gelagerte Hohlspindel,
Fig. 9 eine Vorderansicht der Spindellagerung nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Draufsicht auf einen die Bindefadenspulen umhüllenden Kasten mit justierbarer Anordnung der Faserbandzufuhrrohre,
Fig. 11 einen vertikalen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Spinnaggregates einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine mit stationär angeordneter Hohlspindel und einem zweiten, die Lagergehäuse und einen Tangentialriemen umhüllenden Kasten,
Fig. 12 einen vertikalen Schnitt durch ein Spinnaggregat einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Umwindegarnspinnmaschine mit um eine horizontale Achse verschwenkbar angeordneten Hohlspindeln und um vertikale Achsen aufklappbaren Deckeln,
Fig. 13 einen horizontalen Schnitt durch zwei Spinnaggregate entsprechend Fig. 13 und
Fig. 14 einen horizontalen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Spinnaggregates einer Umwinde garnsp innmas chine.
Das Umwindegarnspinnaggregat der Fig. 1 enthält eine Liefervorrichtung 1 , von der nur zwei Zuführwalzen dargestellt sind. Die Liefereinrichtung 1 führt ein zu umspinnendes Faserband A einem Drallorgan 2 zu, in dessen Bereich das Faserband A mit einem Bindefaden B umwunden wird. An das Drallorgan 2 schließt eine Abzugsvorrichtung 3 an, von der zwei Abzugswalzen dargeste-llt sind, die das fertige Umwindegarn abzieht und zu einer nicht dargestellten Aufspuleinrichtung liefert.
Das Drallorgan 2 enthält eine Hohlspindel 4, die mit einer Axialbohrung 5 versehen ist, in die das Faserband A eingeführt wird. Auf die Ilohlspindel 4 ist eine Spule 6 mit dem Bindefaden B
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drehfest aufgesteckt, der ebenfalls in die Einlaufmündung der Hohlspindel 4 eingeführt wird. Die Hohlspindel 4 ist in einem Lagergehäuse 7 gelagert, aus welchem die Hohlspindel 4 nach unten herausragt. An diesem aus dem Lagergehäuse 7 herausragenden Ende läuft als Antriebsmittel ein Tangentialriemen 8 an, der zum Antrieb aller Hohlspindeln einer Maschinenseite dient. Dieser Tangentialriemen 8 wird in nicht nähdr dargestellter Weise mit Andrückrollen in Richtung zu den Hohlspindeln 4 belastet. Die ümwindegarnspinnmaschine besteht aus einer Vielzahl derartiger Spinnaggregate,, die in einer Reihe nebeneinander auf jeder Maschinenseite angeordnet sind.
Der Bereich der Hohlspindeln A1 der die Bindefadenspulen 6 trägt, ist von einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Kasten 11 umschlossen, der alle Bindefadenspulen 6 einer Maschinenseite umhüllt und der sich in nicht näher dargestellter Weise zu den Maschinenköpfen erstreckt, die die Antriebs- und Hilfseinrichtungen enthalten und die jeweils eine den Kasten verschließende Stirnwand bilden. Es ist auch möglich, bei einer aus mehreren Sektionen bestehenden Maschine die Länge des Kastens 11 auf eine oder mehrere Sektionen zu beschränken.
Der Kasten 11 besteht aus einem C-förmig gebogenen Blechprofil 14, das die Rückwand, den Boden und die Decke des Kastens 11 bildet und das zu der Maschinenvorderseite (in Fig. 1 rechts) offen ist. Die nach oben und unten abgewinkelten Ränder des C-fönnigen Blechprofils 14 können unter Belassung von großzügigen Öffnungen im Bereich der Bindefadenspulen durch eingeschweißte Blechstreben miteinander verbunden werden, um das Profil 14 auszusteifen. Die Innenwände des Profils 14 sind mit Platten 15, "16, 17 und 26 (Fig. 3) aus lärmdämmendem Material ausgekleidet, die insbesondere aus aufgeklebten Hartschaumplatten bestehen können. Die Platten 17 besitzen ebenfalls großzügige Aussparungen im Bereich der einzelnen Hohlspindeln 4 bzw. der Bindefadenspulen 6. Diese Aussparungen sind deutlich breiter gehalten als der maximale Durchmesser der Bindefadenspulen 6.
Die Lagergehäuse 7 der Hohlspindeln 4 sind in den Boden des Kastens 11 integriert, der entsprechend den Lagergehäusen 7 mit Aussparungen 11 versehen ist (vgl. Fig. 7). In diese Aussparungen 41 ragen die Lagergehäuse 7 mit ihrem oberen Rand hinein. Die Lagergehäuse sind mit einem elastischen Dichtungselement 21 eingefaßt, das sich beispielsweise an den entsprechenden Ausschnitt der Platte 26 im geschlossenen Zustand anlegt, die den Boden des Profils 14 abdeckt.
Die Lagergehäuse 7 der Höh]spindeln 4 sind um eine unterhalb des Kastens 11 und dos Tanqentialriemens 8 im Bereich der Rückwand des Kastens 11 liegende horizontale und in Maschinenlängsrichtung verlaufende Schwenkachse 24 mit einem Arm 23 gelagert. Die Schwenkachse 24, die über die gesamte Spinnmaschine durchlaufen kann, wird von Halterungen 39 des Maschinengestells getragen. Der Arm 23 ist über die Schwenkachse 24 hinaus mit einem Betätigungsarm 25 verlängert, an den in nicht näher dargestellter Weise ein Betätigungsmechanismus angreift, der bei einem Fadenbruch, der über einen nicht dargestellten Fadenwächter festgestellt wird, das Spindellagergehäuse 7 mit der.betreffenden Hohlspindel 4 in die Außerbetriebsposition (Fig.' 3) verschwenkt. Bei diesem Verschwenken der Lagergehäuse 7 verläßt die Hohlspindel 4 wenigstens mit ihrem der Liefervorrichtung 1 zugekehrten Ende, der Einlaufmündung, deutlich den Innenraum des Kastens 11, so daß die auf die Hohlspindel 4 aufgesteckte Spule 6 mit dem Bindefaden leicht zugänglich ist und bei Bedarf eine leere Spulenhülse gegen eine volle Spule 6 ausgewechselt werden kann. Bei dem Herausschwenken der Hohlspindel 4 und der Spule 6 wird der Kasten 11 geöffnet, der auf der Maschinenvorderseite, aus der die Hohlspindel 4 herausschwenkt, durch einen Deckel 13 abgedeckt ist, der im Betriebszustand mit Hilfe von Dichtungsschnuren 70 die Öffnung des Kastens 11 verschließt. Der Deckel 13 besteht bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 aus jeweils einer Platte 19, die an einem mit der Oberseite des Lagergehäuses 7 verbundenen Winkelhalter 20 angebracht ist.
An der Platte 19 ist außen eine Platte 18 aus einem lärmdämmenden Material, insbesondere aus Hartschaumstoff, angebracht, die nach unten bis zu dem Arm 23 der Lagergehäuse 7 verlängert ist und somit auch den Bereich der Lagergehäuse 7 und des Tangentialriemens 8 abschirmt. Die Platten 18 erstrecken sich in Maschinenlängsrichtung über die Breite der Lagergehäuse 7 hinaus, so daß sie unter Belassen eines engen Spaltes an die Platten 18 der benachbarten Deckel 13 anschließen (Fig. 2). Dadurch entsteht von der Maschinenvorderseite oder Bedienungsseite her ein ■geschlossener, kompakter Anblick.
Der Abstand zwischen den im Inneren des Kastens 11 befindlichen Einlaufmündungen der Hohlspindeln 4 und den Lieferwalzen der Liefervorrichtung 1 wird durch Faserbandzuführrohre 9 überbrückt, die koaxial in Verlängerung der in Betriebsstellung befindlichen Hohlspindeln 4 angeordnet und an dem Deckenteil des Profils 14 befestigt sind. An die Faserbandzuführrohre 9 schließen Absaugleitungen 10 an, über die die Faserbandzuführrohre 9 bei Bedarf, insbesondere beim Anspinnvorgang, mit Saugluft beaufschlagt werden. Der Abstand der Absaugleitungen 10 zu dem Einlauf des Faserbandes A in die Faserbandzuführungsrohre 9 soll so groß sein, daß die Luftabsaugung in die von dem Faserbandlauf abweichende Richtung, sofern während des Betriebszustandes überhaupt abgesaugt wird, erst dann erfolgt, wenn die Fasern durch eine Garndrehung, insbesondere eine Falschdralldrehung, schon etwas eingebunden und somit verfestigt sind. Dabei ist es wichtig, daß ein Luftstrom in Transportrichtung der Faserbandzuführrohre 9 erhalten wird. Um möglichst auszuschließen, daß auch Luft von dem der Liefervorrichtung 1 abgewandten Ende der Faserbandzuführungsrohre 9 angesaugt wird, können die Faserbandzuführungsrohre 9 an ihrem der Hohlspindel 4 gegenüberliegenden Ende durch einen Einsatz oder eine Kappe bis auf eine kleine Öffnung verschlossen sein, wie dies beispielsweise anhand der Kappe 57 in Fig. 11 dargestellt ist ο Durch die Absaugleitungen 10 kann eventuell entstehender Faserflug vor Erreichen des Innenraums des Kastens 11 abgesaugt werden.
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Der Kasten 11 ist nach außen dicht geschlossen, so daß die Bindefadenspulen 6 nach außen gegen das Eindringen von Faserflug geschützt sind. Dabei wirken die innerhalb der Lagergehäuse 7 untergebrachten Lager der Hohlspindeln 4 als Dichtungselemente.Um zu verhindern, daß an eventuell vorhandenen undichten Stellen dennoch Luft mit Faserflug einströmen kann, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 vorgesehen, daß an einer oder mehreren Stellen des Kastens 11 eine Druckluftleitung 22 angeschlossen ist, durch die ein leichter überdruck in dem Kasten 11 erzeugt wird, so daß an einer undichten Stelle nur Luft nach außen abgegeben werden kann, jedoch keine Luft mit Faserflug eindringen kann. Der Kasten 11 ist so bemessen, daß er mit relativ geringem Abstand nach oben und unten die Bindefadenspule 6 umschließt. Der Abstand der Seitenwandungen, die von der Rückwand des Profils 14 und der Platte 15 sowie von dem Deckel 13 und den Platten 17 gebildet werden, ist so gewählt, daß der im Betrieb sich ausbildende Ballon des Bindefadens B diese Wandungen nicht berühren kann.
Der Kasten 11 wird in Maschinenlängsrichtung zweckmäßig aus mehreren Teilstücken zusammengesetzt, deren Länge einem Vielfachen der Teilung der einzelnen Spinnaggregate I, II, III usw. entspricht, während die Länge der Platten 18 den Deckel 13 vorzugsweise der Teilung der Spinnaggregate I, II, III usw. entspricht (Fig. 2). Dabei entstehen dann Trennfugen im Bereich der Stoßstellen zwischen den Platten 18, d.h. mittig zwischen den benachbarten Hohlspindeln 4. Gegebenenfalls können im Bereich dieser Trennstellen zwischen den einzelnen Teilstücken des Kastens 11 Dichtungselemente vorgesehen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 sind die Spindellagergehäuse 7 mit den Hohlspindeln 4, die ebenfalls von einem Tangentialrlemen 8 an einem aus den Spindellagergehäusen 7 nach unten herausragenden Ende angetrieben werden, stationär an einem entsprechenden Tragarm 27 des Maschinengestells gelagert. Auch bei dieser Ausführungsform ist ein durchlaufender geschlossener
Kasten 11 vorgesehen, der die Hohlspindeln 4 im Bereich der Bindefadenspulen 6 umhüllt. Der Kasten 11, der ebenfalls wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 keine metallische Verbindung zu den Spindellagergehäusen 7 aufweist, besteht aus einem stationären Teil 12 und einem beweglichen Teil, dem Deckel 13. Der stationäre Teil 12 besteht aus einem gekanteten Blechprofil 14, das an dem Maschinenqestell angebracht ist und das den Boden, die Rückwand und einen Teil der Deckenseite des Kastens 11 bildet. Die Rückwand und die Decke sind durch Platten 15 und 16 aus lärmdämmendem Material ausgekleidet. Ebenso ist die Vorderseite mit einer Platte 17 aus lärmdämmendem Material innen abgedeckt, die mit großzügigen Öffnungen zum Zugänglichmachen der Hohlspindeln 4 versehen ist» Die gleichen Aussparungen befinden sich auch in der aus einzelnen Stegen 36 bestehenden Frontwand, die die nach oben und unten abgewinkelten Ränder des Profils 14 verbindet und die beispielsweise aus eingeschweißten Blechstreifen besteht. Bei dieser Ausführungsform besteht der bewegliche Deckel 13 aus einem winkelförmig gekanteten Blechprofil 29, das innen in seinem vertikalen Teil mit einer Platte 18 aus lärmdämmendem Material, insbesondere Hartschaumstoff, und einer lärmdämmenden Platte 30 ausgekleidet ist. Dieses Winkelprofil 29 deckt nicht nur die Öffnung im Bereich der Maschinenvorderseite sondern auch eine vorzugsweise U-förmige Aussparung 37 im Bereich der Oberseite des Kastens 11 ab. Der diese Oberseite des Kastens 11 abdeckende Teil des Profils 29 trägt bei dieser Ausführungsform die Faserbandzuführungsrohre 9. Der Deckel 13 ist mit einem Halter 31 an einer horizontal liegenden Schwenkachse 32 verschwenkbar gelagert, die an einem Ansatz 33 der Lagergehäuse 7 angebracht ist. Wenn der Deckel 13 in die in Fig. 5 dargestellten Außerbetriebsstellung verschwenkt wird, so ist die Hohlspindel 4 mit der Bindefadenspule 6 gut zugänglich, so daß beispielsweise die Bindefadenspule 6 bei Bedarf ausgewechselt werden kann. Dabei wird in nicht näher dargestellter Weise vorgesehen, daß das Aufschwenken des Deckels 13 über einen Betätigungsmechanismus durchgeführt wird, der in nicht näher dargestellter Weise von einem Fadenwächter'ausgelöst wird.
Dabei wird zweckmäßigerweise vorgesehen, daß der Deckel 13 mit einer Einrichtung zum Stillsetzen der betreffenden Hohlspindel 4 versehen ist, d.h. beispielsweise mit einer an dem Deckel 13 angelenkten Abheberolle, die den Tangentialriemen 8 von der Hohlspindel 4 abhebt. Gegebenenfalls kann auch noch mit dem Deckel 13 ein federnd gehaltener Bremsarm verbunden sein, der bei einem öffnen des Deckels 13 sich an die Hohlspindel 4 anlegt.
Unterhalb des Kastens 11 ist im Bereich der Maschinenvorderseite ein Abdeckblech 34 vorgesehen, das den Bereich der Lagergehäuse 7 und des Tangentialriemens 8 zur Maschinenvorderseite hin abschirmt. Dieses Abdeckblech 34 ist mit Aussparungen 35 versehen, durch die die Halter 31 hindurchragen. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die Deckel 13 nur etwas über die Breite der Aussparungen in der Vorderwand 36 des Kastens 11.
Um bei dieser Ausführungsform eine Abdichtung des Bodens zu erhalten, ist zwischen der Oberseite der Spindellagergehäuse 7 und dem Boden des Kastens 11 eine Platte 38 aus einem nicht metallischen Werkstoff, insbesondere aus einem lärmdämmenden Hartschaumstoff, angeordnet. Bei dieser Ausführungsform ist ebenfalls vorgesehen, daß an den Kasten 11 ein oder mehrere Anschlüsse 22 für Druckluft anschließen. Für die Faserbandzuführungsrohre 9 sind ebenfalls Absaugleitungen 10 vorgesehen, die von den Faserbandzuführuncjsrohren 9 trennbar sind, die mit einem elastischen Dichtungsring 28 vergehen sind.
Bei einer stationären Anordnung der Lagergehäuse 7 und damit der Hohlspindeln 4 muß zwischen der. Liefervorrichtung 1 und dem Einlaufende der Hohlspindel 4 ein ausreichender Abstand vorgesehen werden, um die Bindefadenspulen 6 nach oben abziehen und auch von oben aufstecken zu können. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 ist vorgesehen, daß der Kasten 11 sich auch über diesen Bereich erstreckt. Durch die Verwendung der Faserbandzuführungsrohre 9 ist jedoch auch möglich, den Kasten 11 wesentlich
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zu verkleinern und beispielsweise dicht oberhalb des Druckluftanschlusses 22 enden zu lassen. Der größte Teil der Faserband zuführungsrohre 9 und auch die Absaugleitung 10 würden dann außerhalb des Kastens 11 liegen.
In Fig. 7 ist ein Schnitt durch den stationären Teil 12 des Kastens 11 ähnlich Fig. 2 dargestellt. Auch hier ist ein C-förmiges Profil 14 vorgesehen, dessen Innenwände durch Platten 15 und 17 sowie die nicht sichtbaren Platten 16 und 26 ausgekleidet sind. Die Aussparungen 41, in die die Spindellagergehäuse 7 eingepaßt werden, sind mit einem elastischen Dichtungsprofil 40 eingefaßt, gegen die sich die Spindellagergehäuse 7 in Betriebszustand anlegen. In diesem Falle kann auf die Djchtungsprofilo 21 verzichtet werden. Die im wesentlichen U-i iirinlgon Aussparungen 41 verjüngen sich zur Rückwand des Kastens 11 hin leicht, so daß die bei einem Ein- und Ausschwenken der Spindellagergehäuse 7 mögliche Reibung verringert wird. Die gleiche Ausgestaltung wird zweckmässigerweise auch dann vorgesehen, wenn die Spindellagergehäuse 7 mit den Dichtungsprofilen 21 eingefaßt sind.
In Fig. 8 und 9 ist in größerem Maßstab die Ausbildung der Spindellagergehäuse 7 dargestellt, die bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 und Fig. 12 bis 13 eingesetzt werden. Das Spindellagergehäuse 7 besitzt zunächst ein die Wälzlager für die Hohlspindel 4 aufnehmendes Lagergehäuse 44, das über eine elastische Büchr.e 4 3 mit einer Außenbüchse 42 des Spindellagergehäuses 7 verbunden ist, die einteilig mit dem aus zwei die Hohlspindel 4 umgreifenden Armen 23a und 23b bestehenden Befestigungsarm 23 ausgebildet ist. Die Büchse 43 aus schwingungs- und lärmdämmendem Material, insbesondere Gummi, ist durch Sicherungsringe 45 mit dem Gehäuse 44 und der Außenbüchse 42 verbunden. Die Haltearme 23a und 23b sind mit Naben 47 versehen, die unter Zwischenfügen eines Ringes 46 aus schwingungsdämpfendem Material auf der Achse 24 verschwenkbar angeordnet sind.
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Die Faserbandzuführungsrohre 9 verlaufen geradlinig und werden koaxial zu den Bohrungen 5 der Hohlspindeln 4 angeordnet. Um eine Justierung der Faserbandzuführungsrohre 9 bezüglich der Hohlspindeln 4 zu ermöglichen, sind diese mit Rechteckplatten 51 an dem Profil 14 bzw. an dem Oberteil des Deckels 13 befestigt (Fig. 10). Die Rechteckplatten 51, die fest mit den Faserbandzuführungsrohren 9 verbunden sind, sind mit zwei Schrauben 49 an der Kanaloberseite befestigt, wobei die Durchgangslöcher 48 der Rechteckplatten 51 einen größeren Durchmesser aufweisen, als die Schraubenbolzen, die mit Muttern 50 gesichert werden. Ebenso weist die Durchgangsbohrung in. dem Oberteil des Kastens für die Faserbandzuführungsrohre 9 einen größeren Durchmesser als der Außendurchmesser der Faserbandzuführungsrohre 9 auf. Die Muttern 50 und die Schraubenköpfe überdecken selbstverständlich die Durchgangsbohrungen 48. Auf diese Weise ergibt sich eine radiale Justiermöglichkeit für die Faserbandzuführungsrohre 9.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind die Lagergehäuse 7 der Hohlspindeln 4 stationär angeordnet. Sie werden an einem Flansch 64 des Maschinengestells 27 angebracht. Oberhalb der Lagergehäuse 7 befindet sich der Teil der Hohlspindel 4, der die Bindefadenspule 6 trägt. Unterhalb der Lagergehäuse 7 befindet sich der Teil der Hohlspindeln 4, der von dem Tangentialriemen 8 angetrieben wird. Der Bereich der Bindefadenspulen 6 ist durch einen in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Kasten 11 umhüllt, der auch bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem stationären Teil 12 und einem Deckelteil 13 gebildet wird. Der stationäre Teil 12 besteht aus einem C-förmig gekanteten Blechprofil 14, dessen Rückwandoberseite und Vorderseite durch Platten 15, 16 und 17 aus lärmdämmendem Material, insbesondere Hartschaumstoff, abgedeckt sind. Das C-förmige Profil 14 bildet den Boden, die Rückwand und die Oberseite des Kastens 11. In der Vorderwand befinden sich großzügige Öffnungen, die von dem schwenkbar an dem Maschinengestell 27 an einer horizontalen Schwenkachse 32 angelenkten Deckel 13 abgedeckt werden. Der Deckel 13 besteht bei
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dieser Ausführungsform aus einer vorzugsweise aus lärmdämmendem Material, insbesondere Hartschaumstoff, hergestellten Platte 18, die über einen Halter 31 an der Achse 32 gehalten ist. Die dem Kanal 11 zugekehrte Innenseite des Deckels 13 ist durch eine Platte 90 aus gummielastischem Material abgedeckt, die sich abdichtend an die abgewinkelten Ränder des C-förmigen Profils 14 und die die Öffnung seitlich begrenzenden Wandungsteile anlegt. Unterhalb des Bodens des Kastens 11 ist entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 eine nicht metallische Platte 38, insbesondere aus Hartschaumstoff, angeordnet, die den Bereich zwischen dem Boden des Kastens 11 und den Lagergehäusen 7 abdichtet. Diese Platte 38 kann eine scheibenförmige oder eine in Längsrichtung der Maschine über mehrere Spinnaggregate durchlaufende Gestalt aufweisen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind die Lagergehäuse 7 der Hohlspindeln 4 und der Tangentialriemen 8 innerhalb eines zweiten Kastens 59 untergebracht, der unmittelbar an den ersten Kasten 11 anschließt und der ebenfalls aus einem C-förmig gekanteten Blechprofil 66 gebildet ist. Auch dieser Kasten 59 besteht aus einem stationären Teil 58, nämlich dem C-förmig gekanteten Blechprofil 66 und einem beweglichen Deckel, nämlich dem Deckel 13, der sich über diesen Kasten 59 hinaus erstreckt. Der stationäre Teil 58 ist an dem Maschinengestell 27 angebracht. Er ist ebenfalls innen mit Lärmdämmplatten 61, 62 und 63 ausgekleidet, die die Rückwand, den Boden und die Vorderseite bis auf die von dem Deckel 13 abgedeckten Öffnungen auskleiden. In der Rückwand sind Öffnungen vorgesehen, um die Halter der Lagergehäuse 7 an dem Maschinengestell 27 anzuschließen. Im Bereich des Bodens dieses zweiten Kastens 59 sind in koaxialer Verlängerung zu der Hohlspindel 4 Öffnungen 65 vorgesehen, durch die das fertige Umwindegarn C herausgeführt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 sind die Faserbandzuführungsrohre 9 durch eine Trennfuge 56 in einen stationären Teil 54 und einen verschwenkbaren Teil unterteilt. Der stationäre
Teil 54 ist mit einem Flansch 55 an der Oberseite des Profils 14 befestigt und ragt in den Spalt zwischen der Liefervorrichtung 1. Der schwenkbare Teil der Faserbandzuführrohre ist mit einer eine horizontale Schwenkachse aufweisenden Halterung 52 mittels Befestigungseinrichtungen 5 3 an der Oberseite des Profils 14 befestigt. Nach öffnen des Deckels 13 kann der verschwenkbare Teil der Faserbandzuführrohre 9 in eine horizontale Position verschwenkt werden, so daß die Bindefadenspule 6 nach oben abgezogen und durch eine neue ersetzt werden kann. Dabei muß der Abstand der Schwenkachse der Halterung 52 zu der Einlaufmündung der Hohlspindel 4 etwas größer als die Länga der Bindefadenspule 5 sein. Bei dieser Ausführungsform wird zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Absaugleitungen 10 im Bereich der Schwenkachse der Halterungen 52 an die Faserbandzuführrohre 9 anschließen.
Die Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 entspricht in ihrem Grundaufbau der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3. Auch hier ist ein den Bereich der Bindefaden-spulen 6 umgebender Kasten aus einem C-förmigen Profil 14 vorgesehen, das durch Platten 15, 16, 17 und 26 aus lärmdämmendem Material ausgekleidet ist. Die Spindellagergehäuse 7, die mit einem elastischen Dichtungselement 21 eingefaßt sind, sind entsprechend Fig. 1 bis 3 um eine horizontale Achse 24 derart verschwenkbar gelagert, daß die Hohlspindeln 4 mit der Bindefadenspule 6 aus dem Kasten 11 herausgeschwenkt werden können, wobei sie sich von dem Tangentialriemen 8 lösen, so daß der Antrieb unterbrochen ist. Die Ausführungsform nach Fig. 12 unterscheidet sich jedoch von der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 bezüglich der Ausbildung des Deckels. Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 und 13 ist ein Deckel 67 aus einer Platte aus lärmdämmendem Material, insbesondere aus Hartschaumstoff, vorgesehen, die um eine vertikale Achse 69 verschwenkbar ist, die In einem Halteprofil 68 gelagert ist, das außen an dem stationären Profil 14 angebracht 1st. Das Halteprofil 68 und der Deckel 67 erstrecken sich über die Höhe des
Kastens 11 und der darunter befindlichen Lagergehäuse 7 einschließlich der Haltearme 23. An den Lagergehäusen 7 ist ein kugelförmiger Mitnehmer 72 vorgesehen, der gegen einen profilierten Anschlag 73 anläuft, der an den Deckeln 67 befestigt ist. Dadurch wird die Verschwenkbewegung der Lagergehäuse 7 um die horizontale Schwenkachse 24 in eine Verschwenkbewegung der Deckel 67 um deren vertikale Schwenkachse 69 übertragen. In nicht näher dargestellter Weise ist der Deckel in dem Bereich seiner vertikalen Achse 69 mit einer Schließfeder versehen, die den Deckel 67 in den geschlossenen Zustand drückt. Mit einem Zurückschwenken der Lagergehäuse 7 und der Hohlspindeln 4 in die Betriebsstellung schließt sich somit der Deckel 67 automatisch. Bei dieser Ausbildung ist mithin vorgesehen, daß der Deckel 67 von den Lagergehäusen 7 der Hohlspindeln getrennt ist, so daß eine Schwingungsübertragung des Antriebs und der Lagerungen der Hohlspindeln 4 auf den Deckel 67 ausgeschlossen wird, so daß eine weiter verbesserte Geräuschabschirmung erzielt wird. Diese Geräuschdämpfung wird auch durch die Dichtungsstreifen 70 weiter verbessert, über die die Deckel 67 an den Kasten 11 bzw. das Profil 14 angeschlossen sind.
Auch die Ausführungsform nach Fig. 14 sieht vor, daß der Deckel 67, der um eine vertikale Schwenkachse 69 in einem Halteprofil 68 vorschwenkbar ist, von den Spindollagergehäusen 7 getrennt ist. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Spindellagergehäuse 7 mit den Hohlspindeln 4 und der Bindefadenspule 6 um eine vertikal stehende Schwenkachse 24 aus dem Kanal 11 herausgeschwenkt werden können, der entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 und 13 aus einem C-förmigen Profil 14 besteht, das mit lärmdämmenden Platten 15, 16, 17 und 26 ausgekleidet ist. Der Boden, des Kanals 11 ist mit einer Aussparung 41 versehen, die durch einen elastischen Dichtungseinsatz 76 ausgekleidet ist. Die Aussparung 41 und der Einsatz 76 entsprechen der Kontur des Spindellagergehäuses 7, das mit dem Schwenklager 24 einen dicht
« · ■ · * · w ν ββ
abschließenden Einsatz bildet. Dieser Eineatz 76 ist durch eine vordere Wand 75 nach oben verlängert, die entsprechend mit Dichtungsstreifen 70 gegen die Deckel 67 abgedichtet sind. Bei einem.automatischen, durch einen Fadenbruch ausgelösten Herausschwenken des Lagergehäuses 7 mit der Hohlspindel 4 aus dem Kasten 11 wird gleichzeitig der Deckel 67 geöffnet, der ebenfalls mit einer im Bereich seiner vertikalen Achse 69 angeordneten, nicht dargestellten Verdrehfeder in Schließstellung belastet ist.
Leerseite

Claims (1)

  1. Patent- und Schutzansprüche
    Umwindegarnspinnmaschine mit mehreren, in einer Reihe nebeneinander auf wenigstens einer Maschinenseite angeordneten Spinnaggregaten, die jeweils eine Liefervorrichtung für ein Faserband, eine in Transportrichtung des Faserbandes folgende, einen Bindefaden in Form einer Spule tragende, in einem Lagergehäuse gelagerte und mit einem Antriebsmittel angetriebene Hohlspindel und eine darauf folgende Abzugsvorrichtung für ein ersponnenes Umwindegarn enthalten, wobei der die Binde fadenspule tragende Bereich der Hohlspindel mit einer geschlossenen Umhüllung geschützt ist, die an jedem Spinnaggregat mit einem zum Freilegen der Hohlspindel wegbewegbaren Deckel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllungen der Bindefadenspulen (6) einer Maschinenseite zu einem sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Kasten (11) zusammengefaßt sind, der an jedem Spinnaggregat mit einem auf der Maschinenvorderseite angeordneten, wenigstens der Höhe der Seitenwand
    -2-
    des Kastens (11) entsprechenden Deckel (13) ausgerüstet ist, daß zwischen den Einlaufmündungen der Hohlspindeln (4) und den Liefervorrichtungen (1) Faserbandzuführrohre (9) angeordnet sind, und daß mit dem Boden des Kastens (11) die Lagergehäuse (7) der Hohlspindeln (4) dichtend verbunden sind, die in Richtung der Abzugsvorrichtungen (3) aus den Lagergehäusen (7) herausragen und in diesem Bereich von dem Antriebsmittel (8) angetrieben sind.
    2. Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Kastens (11) einen Abstand zu den Hohlspindeln (4) aufweisen, der größer als der Durchmesser eines sich ausbildenden Ballons des Bindefadens (B) ist.
    3. Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlspindeln (4) mit ihren Lagergehäusen (7) gegenüber dem Kasten (11) derart verschwenkbar gehalten sind, daß bei geöffnetem Deckel (13) wenig stens das der Liefervorrichtung (1) zugewandte Ende der Hohlspindeln (4) aus dem Kasten (11) herausbewegbar ist.
    4. Ümwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbar angeordneten Lagergehäuse (7) der Hohlspindel (4) in Aussparungen (41) des Bodens des Kastens (11) eingepaßt sind, wobei zwischen den Rändern der Aussparung (41) und den Lagergehäusen (7) elastische Dichtungselemente (21, 40) angeordnet sind.
    5. ' ümwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) an den verschwenkbar angeordneten Lagergehäusen (7) angebracht sind.
    ή β ρ Λ * # η β » -, - „
    δ» ümwindegarnspinninas chine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlspindeln (4) mit ihren Lagergehäusen (7) stationär angeordnet sind, und daß die Faserbandzuführrohre (9) von den Hohlspindeln (4) wegschwenkbar angeordnet sind«,
    7„ ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) mit Mitteln zum Unterbrechen des Antriebs der Hohlspindeln (4) gekoppelt sind.
    8„ Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführrohre (9) an den abschwenkbar angeordneten Deckeln (13) angebracht sind, die einen Teil der Oberseite des Kastens (11) bilden.
    ο Ümwindegarnspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4r dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (67) um vertikale Achsen (69) aufklappbar an dem Kasten (11) gelagert und die Lagergehäuse (7) mit den Hohlspindeln (4) um horizontale Achsen (24) verschwenkbar angeordnet sind, und daß Übertragungsmechanismen (72, 73) zwischen den Lagergehäusen (7) und den zugehörigen Deckeln (67) vorgesehen sind, die die Schwenkbewegung der Lagergehäuse (7) als Öffnungsund Schließbewegung auf die Deckel (67) übertragen.
    1Oo Ümwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Deckel (13) in Maschinenlängsrichtung eine Seitenwand des Kastens (11) abdecken.
    11. Ümwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) den Kasten (11) nach unten überragen und den Bereich der Lagergehäuse (7) .
    der Hohlspindeln (4) und eines die Hohlspindeln (4) antreibenden, in Maschinenlängsrichtung laufenden Tangentialriemens (8) überdecken.
    12. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagergehäuse (7) der Hohlspindeln (4) und der Tangentialriemen (8) in einem zweiten kanalartigen Kasten (59) angeordnet. sind.
    13. Umwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (13) die Höhe der Seitenwände der beiden Kästen (11, 59) überdecken.
    14. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche
    1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführungsrohre (9) in den Kasten (11) hineinragen und aus zwei aufeinanderfolgenden Teilen (9, 54) bestehen, wobei die im Kasten (11) befindlichen Teile der Faserbandzuführrohre (9) um im Bereich der Kanaldeckel liegende horizontale Achsen
    (52) verschwenkbar sind.
    15. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Innenflächen des Kastens (11) mit Auskleidungen (15, 16, 26) aus einem lärmdämmenden Material, insbesondere einem Schaumstoff, ausgekleidet sind.
    16. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kasten (11) ein Druckluftanschluß (22) angebracht ist.
    17. Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinig verlaufenden Faserbandzuführrohre (9) koaxial zu den Hohlspindeln (4) angeordnet sind.
    18» ürawindegarnspinrunaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführrohre (9) in radialer Richtung einstellbar an dem Deckel (13) oder dem Kasten (11) gehalten sind.
    19= Umwindegarnspinnmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18,, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserbandzuführrohre (9) mit Saugluftanschlüssen (10) verbunden sind.
    2Oo Umwindegarnspinnmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hohlspindeln (4) zugekehrten Enden der Faserbandzuführrohre (9) mit einem Einsatz oder einer Kappe (57) abgedeckt sind, die eine öffnung aufweisen, deren Innendurchmesser kleiner als dor der Faserbandzuführrohre (9) ist»
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