DE3123670C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Friktionsfalschdraller
entsprechend dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Die nicht vorveröffentlichte DE 29 28 522 A1 zeigt einen
derartigen Friktionsfalschdraller; ebenso die nicht vorveröffentlichte
DE 80 16 896 U1.
Ein besonderer Vorteil dieses Friktionsfalschdrallers besteht
darin, daß er neben der Zwirnung auch eine Förderwirkung auf
den Faden ausübt, nachteilig ist dagegen, daß die Betriebsbedingungen
nicht optimal einstellbar sind.
Aus der US 31 56 084 und der US 41 45 871 sind noch
Friktionsfalschdraller mit gegensinnig angetriebenen Friktionsscheiben
bekannt, deren starr ausgebildete Friktionsflächen
elastisch gegeneinandergedrückt sind und bei denen
der Faden in den Zwickelbereich der sich teilweise überdeckenden
Scheiben geführt und im Spalt zwischen den gegenüberliegenden
Friktionsflächen falschgezwirnt wird. Eine
Änderung der Betriebsbedingungen ist bei dem Falschdraller
nach der US 31 56 084 nur sehr begrenzt möglich, und zwar
durch die Änderung des Abstandes der Friktionsscheibenachsen
in den Grenzen der durch Exzenter einstellbarer Lagerungen.
Bei dem Falschdraller nach der US 41 45 871 dagegen sind
Änderungen der Betriebsbedingungen nur durch eine Einstellung
des Schlupfes zwischen dem Faden und der Friktionsfläche
möglich.
Dabei wird vorgeschlagen, in Abhängigkeit von der Fadenspannung
zwischen dem Falschdraller und dem nachfolgenden
Lieferwerk die Spaltweite zwischen den Friktionsflächen und
hierdurch die Anzahl der Drehungen im laufenden Faden
einzustellen, indem der Anpreßdruck zwischen den Friktionsscheiben
geregelt wird. Die Fadenspannung vor und hinter dem
Falschdraller selbst ist aber nicht einstellbar.
Die Erfindung geht davon aus, daß Friktionsfalschdraller der
eingangs beschriebenen Art in großer Zahl in vielstelligen
Texturiermaschinen eingebaut und beispielsweise durch einen
in Maschinenlängsrichtung mit unveränderbarer Bewegungsrichtung
umlaufenden Tangentialriemen und jedem Falschdraller
zugeordnete tangential an diesem Riemen anliegende Wirtel
angetrieben werden. Es ist daher wünschenswert, jeden
einzelnen Friktionsfalschdraller auf optimale und gewünschte
Betriebsbedingungen einstellen zu können.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin,
den eingangs genannten Friktionsfalschdraller so weiterzubilden, daß
eine optimale Einstellung sämtlicher für die Zwirngebung und
das Texturierergebnis maßgebenden Parameter unabhängig
voneinander möglich wird. Dadurch soll insbesondere ermöglicht
werden, daß der Faden entweder ohne Schlupf zwischen
den Scheiben und dem Faden oder mit einem festgelegten
Schlupf die Falschdrallvorrichtung durchläuft und auch die
Fadenspannungen vor und hinter dem Falschdraller entsprechend
den gewünschten Betriebsbedingungen wählbar sind.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Hierdurch lassen sich gewünschte und auch optimale Betriebsbedingungen einstellen.
Hierzu sei vermerkt, daß die Andrückeinrichtung, welche auf die
Rückseite der weichen Scheibe wirkt, einen Andrückbereich von
geringen Dimensionen definiert und dadurch auch eine entsprechend
genaue Definition der Bewegungskomponenten der Scheiben in
diesem Andrückbereich ermöglicht.
Im einfachsten Falle lassen sich die Bewegungskomponenten und
ihre Richtung dadurch bestimmen, daß bei unverändertem Achsabstand
der Scheiben lediglich der Abstand der Andrückeinrichtung
von der gemeinsamen Axialebene geändert wird.
Hierdurch kann bereits gewährleistet werden, daß für bestimmte
Einsatzgebiete sämtliche vorkommende Betriebszustände eingestellt
werden können. Einen vergrößerten Bereich von Betriebszuständen
kann man erreichen, wenn der Achsabstand der Scheiben
geändert wird. Eine optimale Ausnutzung des gesamten Betriebsbereichs
der Friktionsfalschdrallvorrichtung ist möglich, wenn
sowohl der Achsabstand der Scheiben als auch der Abstand der
Andrückeinrichtung von der gemeinsamen Axialebene verändert
wird.
Diese optimale Ausnutzung des gesamten Betriebsbereichs des
Friktionsfalschdrallers läßt sich aber auch erzielen, wenn -
wie nach Anspruch 3 vorgeschlagen - die Wellen der beiden Scheiben
mit ihren Lagerungen senkrecht zu ihren Rotationsachsen
und parallel im wesentlichen zu derjenigen Tangente, welche
in der mittleren Betriebsposition an die jeweilige Scheibe im
Andrückbereich parallel zu dem dem Andrückbereich benachbarten Scheibenrand gelegt wird, verschiebbar ist, während die
Andrückeinrichtung ortsfest gehalten wird. Bei dieser Ausgestaltung
des Friktionsfalschdrallers läßt sich die Einstellung und
die Reproduzierbarkeit der Einstellung wesentlich vereinfachen,
ohne daß dadurch der Betriebsbereich eingeschränkt wird.
Es ist durch die Einstellbarkeit des Achsabstandes und/oder
die Einstellbarkeit der Andrückeinrichtung möglich, im Zwirnpunkt,
d. h. im Andrückbereich, das Größenverhältnis von Förderkomponente
und der Drallkomponente, in welche die Scheiben
umfangsgeschwindigkeit im Zwirnpunkt zu zerlegen ist, festzulegen.
Als Förderkomponente wird dabei die Komponente der Umfangs
geschwindigkeit bezeichnet, welche in Richtung der Fadenachse
liegt. Als Drallkomponente wird die Komponente der Scheiben
umfangsgeschwindigkeit bezeichnet, welche senkrecht zur Fadenachse
liegt. Bevorzugt sollte durch entsprechende Einstellung
des Achsabstandes und der Andrückeinrichtung der Zwirnpunkt so
gewählt werden, daß der Basiswinkel des von den Achsen und der
Andrückeinrichtung aufgespannten gleichschenkligen Dreiecks
gleich dem Drallwinkel des falsch zu zwirnenden Fadens im gezwirnten
Zustand ist. Die geometrische Konfiguration des Friktionsfalschdrallers
soll also der geometrischen Konfiguration
des gezwirnten Fadens entsprechen.
Hierbei sei bemerkt, daß der Faden durch die Zwirngebung eine
geometrische Änderung erfährt, die im wesentlichen aus einer
Durchmesserzunahme und einer Längenabnahme besteht. Der Drallwinkel
unterscheidet sich daher nennenswert
von dem rein rechnerisch sich ergebenden Drallwinkel, dem
Fadenlänge und Fadendurchmesser im ungezwirnten Zustand zugrundeliegen.
Durch diese bevorzugte geometrische Einstellung des Friktionsfalschdrallers
ist eine erste Voraussetzung dafür gegeben, daß
ein gutes Zwirnergebnis erzielt wird.
Es ist zwar durch die DE-OS 23 10 803 bereits vorgeschlagen worden,
bei einem Friktionsfalschdraller, welcher aus drei gleichsinnig
rotierenden Achsen mit darauf aufgesteckten, sich zwischen
den Achsen überlappenden Scheiben besteht, den Achsabstand
und/oder die axiale Anordnung der Scheiben so zu wählen, daß
der Winkel zwischen Scheibenumlaufrichtung und Fadenlauf gleich
dem Drallwinkel ist. Hierdurch soll ein schlupfloser Betrieb
ermöglicht werden. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, daß
für die schlupffreie Mitnahme des Fadens ausreichende Normalkräfte
zwischen Friktionsoberfläche und Faden herrschen müssen,
eine Voraussetzung, welche bei dem Friktionsfalschdraller nach
der DE-OS 23 10 803 nicht geschaffen werden kann.
Die Erfindung schafft demgegenüber die Voraussetzung dafür,
daß zur Optimierung des Texturierprozesses und der Falschzwirngebung
insbesondere bei dem Friktionsfalschdraller nach
der DE 29 28 522 A1 sämtliche maßgebende Parameter einschließlich
des Schlupfes unabhängig voneinander eingestellt werden können.
Es sei hierzu bemerkt, daß keineswegs immer ein schlupffreier
Betrieb erwünscht ist. Das Auftreten eines gewissen Schlupfes
kann durchaus wünschenswert sein zur Auflösung des Falschzwirns
und zur Fadenspannungsregulierung. Eine praktisch bevorzugte
geometrische Konfiguration, die nicht nur nach Anspruch 3,
sondern insbesondere auch nach Anspruch 2 durch Versetzung der
Andrückeinrichtung ohne Änderung des Achsabstandes erzielbar
ist, weist die Anordnung der Scheibenachsen und der Andrückeinrichtung
auf den Eckpunkten eines gleichschenkligen Dreiecks
mit einem Basiswinkel zwischen 50° und 65° bevorzugt zwischen
55° und 60° auf.
Für den in vielen Fällen wünschenswerten schlupflosen Betrieb
wird vorgeschlagen, daß die Andrückkraft der Andrückeinrichtung
so eingestellt wird, daß das Torsionsmoment, welches sich als
Produkt aus von der Scheibe auf den Faden ausgeübter Normalkraft,
Reibungskoeffizient und Fadenradius ergibt, größer ist als das
Rückstellmoment des Fadens im gewünschten Zwirnzustand. Zur
Erklärung hierfür sei darauf hingewiesen, daß der Faden und
insbesondere der unter Spannung stehende Faden als drehelastisches
Gebilde zu betrachten ist, welches seiner Torsion ein gewisses
Rückstellmoment entgegensetzt. Dieses Rückstellmoment hängt u. a.
auch ab von der Stärke der Zwirnung, aber auch von der Stärke
der Erhitzung in der Falschzwirnzone.
Erfindungsgemäß ist es darüber hinaus möglich, unabhängig von
den Drall-, Förder- und Schlupfverhältnissen auch die Fadenspannungen
vor und hinter dem Friktionsfalschdraller und insbesondere
das Verhältnis dieser Spannungen einzustellen.
Hierbei ist davon auszugehen, daß zur Erzielung einer bestimmten
Kräuselung zunächst die Stärke der Zwirnung festzulegen und
daraus in Abhängigkeit von dem Fadentiter ein bestimmter optimaler
Basiswinkel α zu ermitteln ist (vgl. z. B. Fig. 6).
Ferner ist davon auszugehen, daß die Fadengeschwindigkeit im
allgemeinen durch Maschinendaten, aber auch Prozeßdaten wie
z. B. Verweilzeit des Fadens auf der Heizplatte bei gegebenen
Heiztemperaturen und Wärmeübertragungswerten vorgegeben ist.
Es wird sodann die Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben im Andrückbereich
auf einen für die Fadenspannung optimalen Wert
eingestellt. Es hat sich herausgestellt und wird erfindungsgemäß
als bevorzugt vorgeschlagen, daß das Verhältnis der Scheiben
geschwindigkeit D im Anpreßbereich zur Fadengeschwindigkeit Y
ist, wobei α der gewünschte Drallwinkel des Fadens im gezwirnten
Zustand bzw. der die Position der Andrückeinrichtung
definierende Basiswinkel ist. Bevorzugte Werte für das Verhältnis
D : Y liegen zwischen 1,5 und 2.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1a die Scheibenstirnflächen eines Friktionsfalschdrallers
mit Fadenlauf senkrecht zu der den beiden
Rotationsachsen des Friktionsfalschdrallers
gemeinsamen Axialebene;
Fig. 1b Friktionsfalschdraller mit Fadenlauf parallel
zu der gemeinsamen Axialebene;
Fig. 2 Teilschnitt durch die Andrückeinrichtung mit
Eingangsfadenführer;
Fig. 3 Schnitt durch den Friktionsfalschdraller nach
Fig. 1a;
Fig. 4 schematische Darstellung der Kräfte, Momente
und Geschwindigkeiten im Andrückbereich;
Fig. 5 die schematische Darstellung eines Fadenstücks
im gezwirnten Zustand;
Fig. 6 ein aus Erfahrungswerten zu bildendes Diagramm
für die Einstellung des Basiswinkels α in
Abhängigkeit von der gewünschten Zwirngebung und
dem Fadentier.
Fig. 7 eine Draufsicht des Friktionsfalschdrallers mit
Fadenlauf senkrecht zu der Ebene, welche den
beiden Rotationsachsen des Friktionsfalschdrallers
gemeinsam ist;
Fig. 8 Schnitt durch den Friktionsfalschdraller nach Fig. 7;
Fig. 9a Seitenansicht eines Friktionsfalschdrallers zur
Erzeugung von S-Zwirn;
Fig. 9b die Seitenansicht des Friktionsfalschdrallers nach Fig. 9a
zur Erzeugung von Z-Zwirn;
Fig. 10 Schnitt durch den Friktionsfalschdraller nach Fig. 9, bei
welchem die Scheibenlagerungen auf Schwingen gelagert
sind.
Der in Fig. 1a, 1b bzw. Fig. 3 dargestellte Friktionsfalschdraller besteht
aus einer starren Scheibe 1 und einer weichen Scheibe 2. Beide
Scheiben sind auf den Wellen 3 und 4 in Lagerungen 5 und 6
drehbar gelagert und durch hier nicht dargestellte Antriebe
über Riemenscheiben 27 und 28 angetrieben. Die starre Scheibe
besitzt einen Reibbelag 26, welcher z. B. aus Gummi, Vulkollan,
einem verschleißfesten Metall, einer Plasmabeschichtung, einer
Keramikbeschichtung, einer Nickel-Diamantbeschichtung u. ä.
bestehen kann.
Die weiche Scheibe besteht aus einem Material und eventuell aus
einem Materialkomposit, das einerseits die durch Zentrifugalkräfte
auftretenden Zugkräfte aufnehmen kann, zum anderen aber
leicht beulbar und/oder biegbar ist. Es kann sich z. B. handeln
um eine Gummischeibe von 0,5 bis 2 mm Dicke, die zur Erhöhung
der Zugfestigkeit eine Kordfadeneinlage auf ihrer Rückseite
besitzt, oder eine Federstahlscheibe von weniger als 1 mm
Dicke mit einem ringförmigen Reibbelag.
Die weiche Scheibe 2 wird durch Andrückeinrichtung 10 auf
ihrer Rückseite mit der Druckfläche 7 beaufschlagt und beult
und biegt sich dadurch gegen den Faden 14 aus. Dadurch wird
der Faden zwischen der weichen Scheibe 2 und der ringförmigen
Reibfläche 26 der starren Scheibe 1 in einem engen Bereich eingeklemmt.
Die Andrückeinrichtung besteht aus einem Zylinder 9
und einem darin beweglichen Kolben 8, welcher auf seiner, der
weichen Scheibe 2 zugewandten Druckfläche 7 eine Ausnehmung 13
besitzt. Es ist ein Druckluftanschluß 11 mit einstellbarem
Druckregler 72 vorgesehen. Durch die Druckluft wird der Kolben einerseits
in Richtung auf die weiche Scheibe gedrückt. Zum anderen wird
über den Luftkanal 12 Druckluft in die Ausnehmung 13 gepreßt. Dadurch erfolgt
einerseits die Ausübung einer definierten Anpreßkraft N (siehe
Fig. 4) und andererseits eine Druckluftschmierung und Ausbildung
eines Druckluftpolsters zwischen der Druckfläche 7 und der
weichen Scheibe.
In Fig. 1b wird der Faden 14 durch den Eingangsfadenführer 22
parallel zu der den beiden Achsen gemeinsamen Axialebene geführt.
Erfindungsgemäß sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel - wie
insbesondere Fig. 3 zeigt - die Lagerungen 5 und 6 und die
Andrückeinrichtung 10 verstellbar. Hierzu besitzen die Lagerungen
5, 6 Führungen, mit denen sie auf den Schiebestangen
15, 16 verschiebbar sind. Zum Feststellen dienen die Schrauben
17 und 18. Hierdurch sind die Scheiben zwischen den in Fig. 1a
und 1b dargestellten inneren Extrempositionen 29 und äußeren
Extrempositionen 30 verschiebbar. Der Verschiebeweg ist durch
die Anschläge 31 bzw. 32 begrenzt. Die Positionierung erfolgt vorzugsweise
so, daß der Abstand zur Fadenlinie für beide Wellen bzw.
Achsen jeweils gleich ist.
Gleichermaßen ist die Andrückeinrichtung 10 auf der Rechteck
stange 19 verschiebbar und durch Schraube 20 positionierbar,
und zwar zwischen den Extremstellungen 24.1 und 25.1 sowie
24.2 und 25.2.
In Fig. 1a entspricht die Position 24.1 und 25.1 der Andrück
einrichtung der Scheibenposition 29, und die Positionen 24.2
und 25.2 der Scheibenposition 30. Bei gegensätzlicher
Drehrichtung 23 der Scheiben 1 und 2 wird in der Position
24 der Andrückeinrichtung ein Z-Zwirn und in der Position 25
der Andrückeinrichtung ein S-Zwirn in den zulaufenden Faden 14
eingebracht. Die Verschiebung zwischen den Extrempositionen 24.1
und 24.2 erfolgt, wenn zur Herstellung eines Z-Dralls das
Verhältnis zwischen Drallgebung und Förderung verändert werden
soll. Die Verschiebung zwischen den Positionen 25.1 und 25.2
erfolgt, wenn zur Herstellung eines S-Dralls das Verhältnis
zwischen Drallgebung und Förderung verändert werden soll.
Es sei zur Klarstellung bemerkt, daß zwischen den hier aufgezeigten
Extrempositionen 29, 30 der Scheiben und 24.1 bis 24.2
der Andrückeinrichtung für Z-Drall und 25.1 bis 25.2 der Andrückeinrichtung
für S-Drall jede Zwischenstellung gewählt werden
kann, die für das gewünschte Falschzwirnverfahren günstig ist.
Hierauf wird später noch eingegangen.
Es hat sich herausgestellt, daß die Zwirngebung eines Friktions
falschdrallers abhängig ist vom Abstand der Fadenführer
und insbesondere des Eingangsfadenführers von dem Drallpunkt,
d. h. dem Punkt, in welchem das Torsionsmoment aufgebracht wird.
Dieser Drallpunkt ist bei dem Friktionsfalschdraller der vorliegenden
Erfindung definiert durch die Position der Andrückeinrichtung.
Um den konstanten Abstand zu gewährleisten, sind
der Eingangsfadenführer 22 und die Andrückeinrichtung durch
eine Stange 21 mechanisch miteinander verbunden. Dies ergibt
sich aus Fig. 2, die sich auf einen Friktionsfalschdraller mit
dem in Fig. 1a gezeigten Fadenlauf bezieht. Es sei bemerkt,
daß die Länge der Stange 21 so ist, daß der Fadenführer 22 die
Scheiben auch in der extremsten unteren Position 25.1 der Andrückeinrichtung
nicht berührt.
Aus Fig. 1b ergibt sich, daß bei dem dort angewandten Fadenlauf
zur Umstellung von S- auf Z-Drall der Eingangsfadenführer
auf die andere Seite der den beiden Achsen gemeinsamen Axialebene
verlegt wird.
Bei diesem Fadenlauf nach Fig. 1b ist zur S-Z-Umstellung des
Zwirns eine Änderung der Drehrichtung erforderlich. Diese Drehrichtungen
der Scheiben sind durch die Pfeile S und Z angegeben.
Der in Fig. 7, 8 dargestellte Friktionsfalschdraller besteht
aus einer starren Scheibe 1 und einer weichen Scheibe 2. Beide
Scheiben sind auf den Wellen 3 und 4 in Lagerungen 5 und 6
drehbar gelagert und durch hier nicht dargestellte Antriebe
über Riemenscheiben 27 und 28 angetrieben. Die starre Scheibe
besitzt einen Reibbelag 26, welcher zum Beispiel aus Gummi,
Vulkollan, einem verschleißfesten Metall, einer Plasmabeschichtung,
einer Keramikbeschichtung, einer Nickel-Diamantbeschichtung
u. ä. bestehen kann.
Die weiche Scheibe besteht aus einem Material und evtl. aus
einem Materialkomposit, das einerseits die durch Zentrifugalkräfte
auftretenden Zugkräfte aufnehmen kann, zum anderen
aber leicht biegbar und beulbar ist. Es kann sich z. B. um
eine Gummischeibe von 0,5 bis 2 mm Dicke handeln, die zur Erhöhung
der Zugfestigkeit eine in die Gummischicht eingebettete
Kordfadeneinlage besitzt.
Einzelheiten hierzu ergeben sich aus der DE 29 28 522 A1.
In Fig. 7 wird der Faden 14 dem Friktionsfalschdraller durch
den Eingangsfadenführer 22 senkrecht zu der den beiden Achsen
der Scheiben 1 und 2 gemeinsamen Ebene zugeführt. Dementsprechend
ist die länglich ausgebildete Druckfläche 7 längs des Fadenlaufs
in senkrechter Richtung zur gemeinsamen Ebene der
Wellen 3, 4 und damit parallel zum Fadenlauf ausgerichtet.
Erfindungsgemäß sind die Lagerungen 5, 6 verstellbar, während
die Andrückeinrichtung 10 ortsfest ist. Hierzu besitzen die
Lagerungen 5, 6 Führungen, mit denen sie auf den symmetrisch
zum Fadenlauf angeordneten, vorzugsweise rechteckigen Schiebestangen
15, 16 verschiebbar sind. Zum Feststellen dienen die
Schrauben 17 und 18. Hierdurch sind die Scheiben zwischen den
in Fig. 7 dargestellten inneren Extrempositionen 29 und äußeren
Extrempositionen 30 verschiebbar. Der Verschiebeweg ist durch
die Anschläge 31 begrenzt. Die Positionierung erfolgt so, daß
der Abstand zur Fadenlinie für beide Wellen bzw. Achsen jeweils
gleich ist.
Die Führungsstangen 15 für Lagerung 5 und 16 für Lagerung 6
sind parallel zu der Tangente 136, 137 ausgerichtet, welche
die starre Scheibe 1 bzw. die weiche Scheibe 2 in den mittleren
Betriebspositionen 134 im Bereich der Fadenklemmung,
also im Bereich der Andrückeinrichtung 10 hat. Hierdurch wird
gewährleistet, daß mit technisch ausreichender Genauigkeit
zwischen den extremen Betriebspositionen 29 und 30 eine Verschiebung
der Lagerungen möglich ist, ohne daß sich die Umfangs
geschwindigkeiten der Scheiben im Andrückbereich wesentlich
ändern.
Die Verschiebung zwischen den Positionen 29 und 30 erfolgt,
wenn zur Herstellung eines S-Dralls das Verhältnis zwischen
Drallgebung und Förderung verändert werden soll.
Es sei zur Klarstellung bemerkt, daß zwischen den hier aufgezeigten
Extrempositionen 29, 30 der Scheiben jede Zwischenstellung
gewählt werden kann, die für das gewünschte Falsch
zwirnverfahren günstig ist.
Die Drehrichtung der Scheiben ist durch die Pfeile 23 in
Fig. 7 gekennzeichnet.
Die Fig. 9a und 9b zeigen die Seitenansicht des in Fig. 10
im Schnitt gezeigten Falschdrallers, wobei in der Stellung
der Reibscheiben 1 und 2 nach Fig. 9a und 10 ein S-Zwirn und
in der Stellung der Reibscheiben 1 und 2 nach Fig. 9b
ein Z-Zwirn erzeugt wird. Der dort dargestellte Friktionsfalsch
draller besteht aus dem Hauptgestell 138, das einen U-förmigen
Querschnitt hat, wie sich aus Fig. 10 ergibt. In der einen Flanke
dieses U-förmigen Hauptgestells 138 ist die Andrückeinrichtung
10, bestehend aus Zylinder 9 und Kolben 8, gelagert.
Konzentrisch zu der Mittelachse 139 der Andrückeinrichtung 10
sind die Schwingen 140 und 141 in den U-förmigen Flanken des
Hauptgestells 138 schwenkbar und mittels Muttern 142, 143 feststellbar
gelagert. In den Enden der Schwingen befinden sich
die Lagerungen 5 und 6 für die Scheiben 1 und 2.
Der Antrieb des Friktionsfalschdrallers geschieht durch Tangentialriemen
145, der sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt
und mit konstanter Geschwindigkeit und gleich bleibender
Antriebsrichtung umläuft. An dem Tangentialriemen 145 liegt
der Hauptwirtel 144 des Friktionsfalschdrallers an, der in
dem Wirtelgestell 146 drehbar gelagert ist und auf seinem
Wellenende die Hauptriemenscheibe 147 besitzt. Diese wird von
dem Endlosriemen 148 bis ca. 180° umschlungen, welcher sodann
mit seinem Riementrum 149 die Riemenscheibe 150 der Friktionsscheibe 2
und mit seinem anderen Trum 151 die Riemenscheibe 152
der Friktionsscheibe 1 um ca. 180° umschlingt und sodann zu der
frei drehbaren Spannrolle 153 zurückkehrt, um mit seinem anderen
geschlossenen Ende diese mit ca. 180° zu umschlingen. Die
Lagerung 154 ist in Spannrichtung 156 bewegbar und wird durch
Druckfeder 155 in Spannrichtung gedrückt. Die Druckfeder ist
an dem Hauptgestell mit Bolzen 157 abgestützt.
Das Wirtelgestell 146 ist mit einem Anschlußstück 158 auf einer
Führungsebene 159 des Hauptgestells 138 in zwei Positionen 160
und 161 montierbar. Das Wirtelgestell 146 ist mit dem Anschlußstück
158 durch eine Parallelogrammfeder 162 verbunden. Diese
besteht aus zwei parallelen Federplatten 163, die an ihren Enden
fest miteinander verbunden sind, so daß bei Auslenkung
der Federplatte 163 ihre Enden lediglich eine Parallelbewegung
durchführen können. Der Hebel 164 ist im Hauptgestell 138
im Schwenkpunkt 165 schwenkbar gelagert. Er gleitet mit Bolzen
166 auf einem Gleitstück 167 mit Raste 168. In der in Fig. 9a
eingezeichneten Stellung wird der Wirtel 144 durch die Kraft
der Parallelogrammfeder 162 gegen den Tangentialriemen 145 gedrückt.
Wenn der Bolzen 166 in die Raste 168 einrastet, wird
der Wirtel 144 vom Tangentialriemen 145 abgehoben.
Für die in Fig. 9b gezeigte Montageposition 161 des Anschlußstücks
158 besitzt das Wirtelgestell ein weiteres Gleitstück
169 mit Raste 170. Zum Anheben des Wirtels 144 von dem Treibriemen
145, d. h. zum Außerbetriebsetzen des Friktionsfalschdrallers
wird der Bolzen 166 in das mit dem Gleitstück 169
zusammenwirkende Auge am Hebel gesteckt und in Raste 170
eingerastet. Um die Riemenspannung konstant zu halten, kann
bei Umstellung des Wirtelgestells von der Position 160 auf
Position 161 bzw. umgekehrt auch der Einhängepunkt der Druckfeder
155 dadurch verstellt werden, daß der Bolzen 157 aus dem
im Hauptgestell 138 befindlichen Auge 171 herausgezogen und
in das Auge 172 eingesetzt wird bzw. umgekehrt.
Es sei hervorgehoben, daß die Druckfeder 155 eine sehr flache
Kennlinie besitzt, so daß die von ihr ausgeübte Kraft in
den durch den Betrieb vorgegebenen Grenzen unabhängig vom
Federweg ist.
Der in Fig. 9 und 10 dargestellte Friktionsfalschdraller
funktioniert wie folgt:
Der Faden erhält in der Stellung nach Fig. 9a einen S-Zwirn. Damit kann der Zwirnpunkt, d. h. der durch die Andrückeinrichtung bestimmte Punkt, in welchem der Faden in reibschlüssigem Kontakt zwischen den Scheiben gehalten wird, zwar ortsfest gehalten, trotzdem aber relativ zu den Scheiben dadurch verstellt werden, daß die Winkellage der Schwingen 140 und 141 zueinander verändert wird. Es sei erwähnt, daß am Hauptgestell 138 zu diesem Zweck Winkelskalen vorgesehen sind, die sich in den Zeichnungen nicht darstellen lassen. Zur Umstellung über S- auf Z-Zwirn wird die aus Fig. 3b ersichtliche Lageveränderung dergestalt durchgeführt, daß die Scheibe 2 nunmehr rechts des Fadenlaufs und die Scheibe 1 links des Fadenlaufs liegt. Gleichzeitig wird der Wirtel 144 aus der in Fig. 9a gezeigten Position links des Tangentialriemens 145 in die in Fig. 3b dargestellte Position rechts des Tangentialriemens gebracht, ohne daß die Laufrichtung des Tangentialriemens verändert wird. Für die Umsetzung des Wirtels erfolgt eine Versetzung des Anschlußstücks 158 aus der Position 160 in die Position 161. Um den Falschdraller durch Abheben des Wirtels vom Tangentialriemen weiterhin außer Betrieb setzen zu können, wird der Bolzen 166 im Handhebel 164 aus dem einen Auge in das Auge gesetzt, welches mit dem Gleitstück 167 und Raste 168 bzw. Gleitstück 169 und Raste 170 zusammenwirkt.
Der Faden erhält in der Stellung nach Fig. 9a einen S-Zwirn. Damit kann der Zwirnpunkt, d. h. der durch die Andrückeinrichtung bestimmte Punkt, in welchem der Faden in reibschlüssigem Kontakt zwischen den Scheiben gehalten wird, zwar ortsfest gehalten, trotzdem aber relativ zu den Scheiben dadurch verstellt werden, daß die Winkellage der Schwingen 140 und 141 zueinander verändert wird. Es sei erwähnt, daß am Hauptgestell 138 zu diesem Zweck Winkelskalen vorgesehen sind, die sich in den Zeichnungen nicht darstellen lassen. Zur Umstellung über S- auf Z-Zwirn wird die aus Fig. 3b ersichtliche Lageveränderung dergestalt durchgeführt, daß die Scheibe 2 nunmehr rechts des Fadenlaufs und die Scheibe 1 links des Fadenlaufs liegt. Gleichzeitig wird der Wirtel 144 aus der in Fig. 9a gezeigten Position links des Tangentialriemens 145 in die in Fig. 3b dargestellte Position rechts des Tangentialriemens gebracht, ohne daß die Laufrichtung des Tangentialriemens verändert wird. Für die Umsetzung des Wirtels erfolgt eine Versetzung des Anschlußstücks 158 aus der Position 160 in die Position 161. Um den Falschdraller durch Abheben des Wirtels vom Tangentialriemen weiterhin außer Betrieb setzen zu können, wird der Bolzen 166 im Handhebel 164 aus dem einen Auge in das Auge gesetzt, welches mit dem Gleitstück 167 und Raste 168 bzw. Gleitstück 169 und Raste 170 zusammenwirkt.
Durch die Versetzung des Wirtels wird die Laufrichtung des
Endlosriemens 148 aus der Richtung 173 in die Richtung 174
in Fig. 9b umgekehrt, so daß sich auch die Drehrichtung der
Scheiben 1 und 2 ändert. Um die Riemenspannung zu erhalten,
wird gleichzeitig der Bolzen 157 der Druckfeder 155 aus Auge
171 in das Auge 172 versetzt.
Nunmehr wird ein Z-Zwirn erzeugt.
In beiden Betriebspositionen für S-Zwirn und Z-Zwirn läßt sich
der Achsabstand zwischen den Achsen 3 und 4 der Scheiben 1 und
2 durch Lösen und Feststellen der Muttern 142, 143 beliebig
und symmetrisch zum Fadenlauf einstellen. Dadurch ergibt sich
gleichzeitig die erfindungsgemäß gewünschte Änderung der
Konfiguration zwischen Andrückeinrichtung und Scheiben und
insbesondere die gewünschte Einstellung des Basiswinkels in dem
durch diese drei Elemente gebildeten gleichschenkligen Dreieck.
An einem Friktionsfalschdraller nach den Fig. 1 bis 3 kann für die
erfindungsgemäße Einstellung optimaler Betriebszustände insbesondere
der Achsabstand der Scheiben und/oder aber der Abstand der
Andrückeinrichtung von der gemeinsamen Axialebene der Scheiben oder
aber beides verändert werden. Es ist dabei darauf zu achten, daß
die Achsen und die Andrückeinrichtung auf den Eckpunkten eines
gleichschenkligen Dreiecks liegen sollten, so daß die von den
Scheiben ausgeübten Geschwindigkeitskomponenten gleiche Beträge
haben. Im letzteren Fall ist es insbesondere vorteilhaft, eine
Synchronisierung zwischen Achsabstand und Abstand der Andrückeinrichtung
vorzusehen, wie es in Fig. 3 durch die Verbindungsstege
oder Schwenkhebel 67 und 68 angedeutet ist. Es wird in vielen
Fällen ausreichend sein, lediglich den Abstand der Andrückeinrichtung
10 von der gemeinsamen Axialebene zu ändern. Läßt sich
hierdurch ein optimaler Betriebszustand nicht erreichen, so kann
zusätzlich der Achsabstand verändert werden. Bei der Ausführung
nach Fig. 9, 10 erfolgt lediglich ein Verschwenken der Schwingen.
Es sei bemerkt, daß die Achsen des Friktionsfalschdraller
parallel oder leicht verschränkt zueinander sein können. Mit Rücksicht
auf diese leichte Verschränkung ist der Ausdruck gemeinsame
Axialebene nicht ganz korrekt. Da der Winkel, um welchen die
Achsen gegeneinander verschränkt sind, jedoch sehr gering ist,
wird auch im folgenden der Begriff "gemeinsame Axialebene"
beibehalten.
Zur weiteren Optimierung des Betriebszustandes ist - wie sich
aus Fig. 2 und aus Fig. 3 ergibt - vorgesehen, daß die Anpreßkraft
der Andrückeinrichtung 10 einstellbar ist, und zwar durch
Einstellung des Luftdrucks über das Drucksteuergerät 175. Es
ist darüberhinaus hervorzuheben, daß auch die Rotationsgeschwindigkeit
der Scheiben und die Fadenlaufgeschwindigkeit
einstellbar sind.
Bevorzugte Betriebszustände für die geometrische Anordnung der
Scheiben und Andrückeinrichtung liegen in einem Bereich des in
Fig. 1a eingezeichneten Winkels α bei dem dort angegebenen
Fadenlauf zwischen 50 und 65 Grad. Dabei wird der Achsabstand
und die Andrückeinrichtung bevorzugt so angeordnet, daß die
Achsen die Eckpunkte der Basis eines gleichschenkligen Dreiecks
bilden (an deren Spitze die Andrückeinrichtung liegt). Bevorzugt
ist, daß der Basiswinkel α dieses gleichschenkligen
Dreiecks gleich dem Drallwinkel im gezwirnten Zustand des Fadens
ist. Der gezwirnte Zustand des Fadens ist in Fig. 5 dargestellt
und dabei auch der Drallwinkel α eingezeichnet. Es ist
hierbei hervorzuheben, daß der Faden im gezwirnten Zustand eine
Verkürzung seiner Länge und eine Vergrößerung seines Durchmessers
erfährt. Deshalb ist der Winkel α im gezwirnten
Zustand kleiner als der Drallwinkel im ungezwirnten Zustand
bzw. kleiner als der sich aus der eingestellten Fadenlaufge
schwindigkeit, Drehungszahl und Durchmesser des fertigen Fadens
sich rechnerisch ergebende Drallwinkel. Fig. 6 zeigt in einem
Diagramm Erfahrungswerte für die Einstellung des Basiswinkels
α in Abhängigkeit von dem Fadentiter und der gewünschten
Zwirnung, hier ausgedrückt als Anzahl der Zwirndrehungen
pro Meter Fadenlänge (TPM).
Bei dieser Einstellung des Friktionsfalschdrallers läßt sich
erreichen, daß der Faden mit gleichem Schlupf gefördert und
gezwirnt wird.
Weitere Voraussetzung für eine schlupffreie
Förderung und Zwirnung ist, daß der Anpreßdruck der Andrückeinrichtung
auf einen Wert eingestellt wird, der gewährleistet,
daß das von den Friktionsscheiben auf den Faden ausgeübte
Torsionsmoment MS=N · μ · DF/2 das Rückdrehmoment MF des
Fadens übersteigt. Diese Verhältnisse sind in Fig. 4 dargestellt.
Mit N ist die Normalkraft, mit MS das Torsionsmoment, mit μ
der Reibungskoeffizient, mit MF das sich aus der Elastizität
des Fadens ergebende Rückdrehmoment des Fadens, mit DF der
Fadendurchmesser und mit N′ die Andrückkraft der Andrückeinrichtung
bezeichnet.
Bis hierher ist gewährleistet, daß für den Texturierprozeß optimale
Zwirnverhältnisse eingestellt werden können.
Darüber hinaus hat die Erfindung aber auch zum Gegenstand, die
Fadenspannungsverhältnisse in optimaler Weise einzustellen. Dabei
ist davon auszugehen, daß es bei sämtlichen bisher bekannten
Falschdrallern, und zwar sowohl bei den Spindelfalschdrallern
als auch bei den bekannten Friktionsfalschdrallern, nicht möglich
war, die Fadenspannungsverhältnisse frei zu wählen. Vielmehr
waren die Fadenspannungsverhältnisse auch abhängig von den
Zwirnverhältnissen. Es ist allgemein bekannt, daß die Fadenspannung
vor und hinter dem Friktionsfalschdraller durch Einstellung
des Verhältnisses Scheibengeschwindigkeit : Fadengeschwindigkeit
eingestellt werden kann. Dies liegt daran, daß durch den erfindungsgemäßen
Friktionsfalschdraller der Geschwindigkeitsvektor
der Friktionsscheiben im Anpreßbereich quer zur Fadenachse gerichtet
ist und mithin eine Komponente in Förderrichtung und
eine Komponente in Drallrichtung hat. Da bei dem erfindungsgemäßen
Friktionsfalschdraller nach der Einstellung einer bestimmten Lage
der Scheiben und der Andrückeinrichtung
zueinander die Zwirnverhältnisse, d. h. der
von den Bewegungskomponenten eingeschlossene Winkel, nicht mehr verändert
wird, wird es möglich, durch Einstellung der Fadengeschwindigkeit
oder der Scheibenumfangsgeschwindigkeit die Fadenspannung
vor und hinter dem Friktionsfalschdraller frei einzustellen.
Bevorzugt sollte für das Verhältnis
Scheibengeschwindigkeit D/Fadengeschwindigkeit Y gelten:
wobei α wiederum der gewünschte Drallwinkel im gezwirnten
Zustand bzw. der Basiswinkel des zuvor engestellten, durch die
Scheibenachsen und die Andrückeinrichtung aufgespannten gleich
schenkligen Dreiecks ist.
Abschließend sei erwähnt, daß der Friktionsfalschdraller auch
mit dem in Fig. 1b gezeigten Fadenlauf betrieben werden kann.
Die geometrische Betriebseinstellung nach dieser Erfindung erfolgt
so, daß der Winkel α der halbe Spitzenwinkel des von
den Achsen und der Andrückeinrichtung aufgespannten gleich
schenkligen Dreiecks und vorzugsweise gleich dem Drallwinkel
α im gezwirnten Zustand des Fadens ist.
Die vorausgegangene Beschreibung der Ausführungsbeispiele der
Erfindung gilt für jede Ausführung von Friktionsfalschdrallern,
die mit zwei im wesentlichen parallelen Scheiben arbeiten, von
denen zumindest eine gegenüber ihrer Welle kardanisch, d. h.
in jeder Richtung schwenkbar, gelagert ist. Derartige Friktionsfalschdraller
sind beschrieben in der DE 29 28 522 A1 sowie dem
DE 80 16 896 U1. Bemerkt sei, daß insbesondere das in den Fig. 9
und 10 gezeigte Ausführungsbeispiel, die Scheibenlagerung nach
dem DE 80 16 896 U1 und die erfindungsgemäße Einstellung optimale
Betriebsverhältnisse gestattet, da bei diesen Ausführungsbeispielen
der Zwirnbereich stationär bleibt.
- Bezugszeichenaufstellung:
1 starre Scheibe
2 weiche Scheibe
3 Welle der starren Scheibe, Achse
4 Welle der weichen Scheibe, Achse
5 Lagerung der starren Scheibe
6 Lagerung der weichen Scheibe
7 Druckfläche
8 Kolben
9 Zylinder
10 Andrückeinrichtung
11 Druckluftanschluß
12 Luftkanal
13 Ausnehmung
14 Faden
15 Führungsstange für Lagerung 5
16 Führungsstange für Lagerung 6
17 Feststellschraube
18 Feststellschraube
19 Führungsstange für Andrückeinrichtung
20 Feststellschraube
21 Abstandshalter
22 Eingangsfadenführer
23 Drehrichtung
24 Stellung für Z-Drall
25 Stellung für S-Drall
26 Reibbelag
27 Riemenscheibe
28 Riemenscheibe
29 Extremposition
30 Extremposition
31 Anschläge
32 Anschläge
33 Fadenlaufrichtung
67 Schwenkhebel
68 Schwenkhebel
72 Druckregler
134 mittlere Betriebsposition
135 mittlere Betriebsposition
136 Tangente
137 Tangente
138 Hauptgestell
139 Mittelachse, Schwenkachse
140 Schwinge
141 Schwinge
142 Mutter
143 Mutter
144 Hauptwirtel
145 Tangentialriemen
146 Wirtelgestell
147 Hauptriemenscheibe
148 Endlosriemen
149 Riementrum
150 Riemenscheibe
151 Riementrum
152 Riemenscheibe
153 Spannrolle
154 Lagerung
155 Druckfeder
156 Spannrichtung
157 Bolzen
158 Anschlußstück
159 Führungsebene
160 Position für Wirtelgestell
161 Position für Wirtelgestell
162 Parallelogrammfeder
163 Federplatten
164 Hebel, Handhebel
165 Schwenkpunkt
166 Bolzen
167 Gleitstück
168 Raste
169 Gleitstück
170 Raste
171 Auge
172 Auge
173 Riemenlaufrichtung
174 Riemenlaufrichtung
175 Drucksteuergerät
Claims (10)
1. Friktionsfalschdraller
bestehend aus zwei rotierenden Scheiben (1, 2),
welche den Faden mit ihren Stirnseiten zwischen sich
einklemmen,
wobei zumindest eine Scheibe gegenüber ihrer Welle
kardanisch gelagert ist oder aus einem weichen,
elastischen Material besteht und durch eine Andrückeinrichtung
gegen die andere Scheibe gedrückt wird,
und wobei die Achsen (3, 4) der Scheiben auf den
Eckpunkten der Basis und die Andrückeinrichtung (10) in
der Spitze eines gleichschenkligen Dreiecks angeordnet
sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Veränderung der geometrischen Form des gleichschenkligen
Dreiecks die Lage der Scheiben (1, 2) und
die Lage der Andrückeinrichtung (10) relativ zueinander
veränderbar und einstellbar ist.
2. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand der Andrückeinrichtung (10) von der gemeinsamen
Axialebene der Scheiben (1, 2) veränderbar und
einstellbar ist.
3. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede der beiden Scheiben (1, 2) senkrecht zu ihrer Achse
(3, 4) und parallel im wesentlichen zu derjenigen
Tangente (136, 137), welche in der mittleren Betriebsposition
an die jeweilige Scheibe im Andrückbereich
parallel zu dem dem Andrückbereich benachbarten
Scheibenrand gelegt wird, verschiebbar ist,
und daß die Andrückeinrichtung (10) ortsfest angeordnet
ist.
4. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Scheiben (1, 2) auf einer Schwinge (140, 141)
gelagert ist, deren gemeinsame Schwenkachse (139)
parallel zu den Scheibenachsen und im wesentlichen
konzentrisch zur Andrückeinrichtung (10) liegt.
5. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der
vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Achsabstand der Scheiben (1, 2) und/oder der Abstand
der Andrückeinrichtung (10) von der gemeinsamen Axialebene
derart einstellbar ist, daß die Achsen (3, 4) und
die Andrückeinrichtung (10) jeweils auf den Eckpunkten
eines gleichschenkligen Dreiecks liegen, dessen Basiswinkel
dem Drallwinkel des Fadens im gezwirnten Zustand
entsprechen.
6. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Basiswinkel zwischen 55° und 60° groß sind.
7. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Anpreßkraft der Andrückeinrichtung (10) und damit
die von den Scheiben (1, 2) auf den Faden (14) ausgeübte
Normalkraft so einstellbar ist,
daß das auf den Faden durch die Scheiben (1, 2) ausgeübte
Torsionsmoment größer als das Rückdrehmoment des
Fadens für den gewünschten Drallwinkel α im gezwirnten
Zustand ist.
8. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der
vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenspannung vor und hinter dem Friktionsfalschdraller
durch Einstellung der Fadengeschwindigkeit Y
und/oder der Scheibengeschwindigkeit D im Anpreßbereich
auf ihren Sollwert bringbar ist.
9. Friktionsfalschdraller nach einem oder mehreren der
Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Anpreßbereich das Verhältnis von Scheibengeschwindigkeit
D zur Fadengeschwindigkeit Y so einstellbar ist,
daß D : Y=(1 : cos α) (1±20%) ist, wobei α
der gewünschte Drallwinkel im gezwirnten Zustand des
Fadens bzw. der Basiswinkel des gleichschenkligen
Dreiecks ist.
10. Friktionsfalschdraller nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Anpreßbereich das Verhältnis der Scheibengeschwindigkeit D
zur Fadengeschwindigkeit Y durch Einstellung der
Rotationsgeschwindigkeit der Scheiben bei vorgegebener
Fadengeschwindigkeit so einstellbar ist, daß D : Y
zwischen 1,5 und 2 liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813123670 DE3123670A1 (de) | 1980-07-09 | 1981-06-15 | "friktionsfalschdraller" |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8018392 | 1980-07-09 | ||
| DE19813123670 DE3123670A1 (de) | 1980-07-09 | 1981-06-15 | "friktionsfalschdraller" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3123670A1 DE3123670A1 (de) | 1982-09-02 |
| DE3123670C2 true DE3123670C2 (de) | 1988-07-28 |
Family
ID=25793907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813123670 Granted DE3123670A1 (de) | 1980-07-09 | 1981-06-15 | "friktionsfalschdraller" |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3123670A1 (de) |
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| CH663224A5 (de) * | 1984-06-22 | 1987-11-30 | Heberlein Hispano Sa | Drallgeber fuer ein laufendes faseraggregat. |
Family Cites Families (5)
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| DE2928522A1 (de) * | 1979-07-14 | 1981-01-29 | Barmag Barmer Maschf | Vorrichtung zum zwirnen oder texturieren von textilfaeden |
| DE8016896U1 (de) * | 1980-06-26 | 1981-12-03 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag, 5630 Remscheid | Friktionsfalschdraller |
-
1981
- 1981-06-15 DE DE19813123670 patent/DE3123670A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3123670A1 (de) | 1982-09-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: D02G 1/04 |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BARMAG AG, 5630 REMSCHEID, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |