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DE1410607C - Steuervorrichtung zum Regeln der Gleichmäßigkeit von Faserbändern an Streckwerken von Spinnereimaschinen, beispielsweise Strecken - Google Patents

Steuervorrichtung zum Regeln der Gleichmäßigkeit von Faserbändern an Streckwerken von Spinnereimaschinen, beispielsweise Strecken

Info

Publication number
DE1410607C
DE1410607C DE1410607C DE 1410607 C DE1410607 C DE 1410607C DE 1410607 C DE1410607 C DE 1410607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
control
reading
levers
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
N Schlumberger SAS
Original Assignee
N Schlumberger SAS
Publication date

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrich- den Hebel durch eine Zugfeder miteinander verbun-
tung zum Regeln der Gleichmäßigkeit von Faserbän- den sind.
dem an Streckwerken von Spinnereimaschinen, bei- Weiter kennzeichnet sich die Erfindung dadurch,
spielsweise Strecken. daß die beiden gleichzeitig den Steuerstift zwischen Diese Steuervorrichtungen haben den Zweck, das 5 sich aufnehmenden Hebel über einen Ausgleichshebel
Geschwindigkeits-Wechselgetriebe der Streckvorrich- mit dem Schwenkhebel der Faserbandabtastwalze
tung so zu steuern, daß die Unregelmäßigkeiten der bzw. mit dem Verstellhebel für das stufenlos regel-
Stärke des der Streckvorrichtung zugeführten Faser- bare Getriebe zum Antrieb der Streckwalzen verbun-
bandes ausgeglichen werden, indem die Stellen grö- den ist.
ßerer Stärke des zugeführten Faserbandes in der io Weiter ist erfindungswesentlich, daß die Achsen Streckvorrichtung stärker gestreckt werden als die für die gleichzeitig auf denselben Steuerstift einwir-Stellen geringerer Stärke, so daß sich ein gleichmäßi- kenden Hebel einen Abstand voneinander haben, der ges Faserband ergibt. Es sind derartige Steuervorrich- wesentlich größer ist als die Länge des Steuerstiftes, tungen bekannt, die die Dickenschwankungen des Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Hebel einlaufenden Faserbandes mechanisch abtasten und 15 auf getrennten Achsen ist auch bei plötzlichen Querin einem umlaufenden Verzögerungsrad speichern, Schnittsänderungen des zulaufenden Faserbandes eine an dessen Umfang durch die Abtastvorrichtung für einwandfreie Ablesung möglich, da der eine Ablesedas Band über Einstellhebel axial verschiebbare, mit hebel, der an der vorstehenden Stirnseite eines Steuerihren Stirnseiten eine Randkurve bildende, in ihren Stiftes zur Anlage gelangt, dem Steuerstift mühelos Einstellungengegen ungewollte Verstellung gesicherte 20 folgen kann, während der andere Ablesehebel dem Steuerstifte angeordnet sind, die nach Ablauf einer Ausschlag des Steuerstiftes nicht folgen kann, da er vorberechneten Zeitspanne über Ablesehebel die durch die benachbarten Steuerstifte hieran gehindert Drehzahl der Verzugswalzen des Streckwerkes in Ab- wird. Trotzdem ist eine einwandfreie Steuerung gehängigkeit von der abgetasteten Unregelmäßigkeit des geben, da der durch den Steuerstift ausgelenkte Ab-Faserbandes steuern. Die Zeitspanne zwischen der 25 lesehebel die tatsächliche Größe der Querschnitts-Abtastung und der Ablesung hängt ab einmal von änderung registriert, während der andere, dem dem Abstand der Abtaststelle von den Verzugswalzen Steuerstift nicht folgende Ablesehebel die Zeitdauer und zum anderen von der Fördergeschwindigkeit des kompensiert, die der ausgelenkte Ablesehebel beeinlaufenden Faserbandes. Bei den bekannten Vor- nötigt, um von einem weit vorstehenden Steuerstift richtungen sind die Einstellhebel und die Ablesehebel 30 wieder in Eingriff mit den anderen Steuerstiften des um zu den Achsen der Steuerstifte senkrecht liegende Verzögerungsrades zu treten. Auf diese Weise ist zuDrehachsen verschwenkbar. folge der erfindungsgemäßen Anordnung der Ablese-
Die bekannten Steuervorrichtungen weisen einen hebel gewährleistet, daß auch bei plötzlich auftretenwesentlichen Nachteil insoweit auf, als diese nicht in den Querschnittsschwankungen des zulaufenden Fader Lage sind, plötzlichen Änderungen in der Dicke 35 serbandes eine einwandfreie Steuerung erfolgt, sodes zugeführten Faserbandes zu folgen. Die an den wohl in Abhängigkeit von der Dicke als auch der beiden Stirnseiten der Steuerstifte anliegenden Ein- Länge der Querschnittsänderung. Die erfindungsstellhebel und Ablesehebel sind bei den bekannten gemäße Vorrichtung weist den weiteren Vorteil einer Ausführungsformen mit einem Bügel verbunden, der trägheitslosen Steuerung auf, da die erfindungsgemäß um eine senkrecht zu den Achsen der Steuerstifte 4° angeordneten Ablesehebel nicht mit Gegengewichten liegende Achse schwenkbar ist. Wenn bei einer plötz- versehen sind, und da die zwischen Ihnen angeordlichen starken Dickenänderung durch die Einstell- nete Zugfeder keine Kraft auf die Abtastrolle ausübt, hebel ein Steuerstift stark gegenüber den benachbar- so daß die Stärke der Feder ohne weiteres so-beten Steuerstiften verschoben wird, treten Klemmun- messen werden kann, daß eine sichere Anlage der gen insbesondere bei den Ablesehebeln auf, da der 45 Hebel an den Steuerstiften gewährleistet ist.
vorstehende Steuerstift auf den durch die Ablesehebel Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausgebildeten Bügel aufläuft, so daß eine Blockierung führungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, des Verzögerungsrades erfolgt. Außerdem vermö- und es bedeutet
gen die bekannten Ausführungsformen nicht trag- Fig. 1 eine schematische Ansicht der Steuervorheitslos zu arbeiten, wodurch eine Ungenauigkeit 50 richtung im Schnitt gemäß der Linie I-1 der Fig. 2 in der Ablesung gegenüber der Abtastung gege- ohne Darstellung der Ablesevorrichtung und des Beben ist. ' tätigungsriemens des Verzögerungsrades,
Demgegenüber liegt der vorliegenden Anmeldung F i g. 2 Vorderansicht gemäß F i g. 1,
die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung zu F i g. 3 Schnitt gemäß Linie TTT-III der F i g. 2 ohne
schaffen, die eine einwandfreie und trägheitslose 55 Darstellung der Einstellhebel,
Steuerung auch bei plötzlich auftretenden Änderun- Fig. 4 abgewandelte Ausführungsform gemäß
gen in der Dicke des zugeführten .Faserbandes ge- Fig. 1, .
währleistet. Fig. 5 abgewandelte Ausführungsform gemäß
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Fig. 3.
löst, daß jeder der an einer Stirnseite der Steuerstifte 60 Die Fig. 1 bis 3 zeigen das Verzögerungsrad, das unmittelbar oder mittelbar anliegenden Einstell- bzw. auf seinem Umfang mit Steuerstiften 1 versehen ist, Ablesehcbcl starr und je für sich um eine Achse die in den Wandungen 2, 3 axial verschiebbar aufschwenkbar ist, daß die Berührungsstellen der Hebel genommen sind. Das Rad wird mittels der Drehinit den Steuerstiflcn in Ebenen schwenkbar sind, die achse 5 in gleichmäßige Drehbewegung versetzt. Bei an der Binstell- bzw. Ablesestellc tangential zu der 65 dieser Drehbewegung werden die Steuerstifte 1 an durch die Achsen der Steuerstifte gegebenen Kreis- den tangential anliegenden Einstellhebeln 6,7 vorbeilinie liegen, wobei die mit den entgegengesetzten geführt, die einzeln auf den Achsen 8, 9 schwenkbar Enden des gleichen Steuerstiftes in Berührung stehen- sind, die senkrecht zu den Achsen der Steuerstifte 1
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liegen. Zwischen den Einstellhebeln 6, 7 ist eine Zug- durch die weiter unten beschriebene Ablesevorrich-
feder 10 befestigt, die die freien Hebelenden gegen tung auf einfache Weise ermöglicht wird. Nach er-
die Steuerstifte 1 andrückt. folgter Ablesung der Steuerstifte 1 kommen die Ge-
Die Betätigung der Einstellhebel 6 erfolgt durch winde 18 und 19 dadurch außer Eingriff, daß die
die die Dicke des in Pfeilrichtung 12 zugeführten 5 Stifte 20 in den unteren Teil des Rades gelangen, wo
Faserbandes abtastende Vorrichtung; sie besteht aus sie nicht mehr mit dem Riemen 24 in Berührung
einer Tastrolle 13, die sich am Ende eines Schwenk- stehen, so daß sie durch ihr Gewicht nach unten ge-
hebels 14 befindet, dessen anderes Ende an einem zogen werden und von den Steuerstiften 1 abfallen
Lenker 15 angelenkt ist, der seinerseits an einem und sich gegen den Ring 23 legen. Auf diese Weise
Winkelfortsatz 16 des Einstellhebels 6 angelenkt ist. io wird eine große Zahl von Steuerstiften 1 gleichzeitig
Die Abtastrolle 13 wird durch die Feder 17 gegen in ihren Stellungen verriegelt,' da der Riemen 24 auf
das Faserband 11 angedrückt. wenigstens dem halben Trommelumfang mit den
Die Stellung des Einstellhebels 6 wird unmittelbar Stiften 20 in Eingriff gehalten wird,
von der Stellung der Rolle 13, also von der Stärke des Die Ablesung der durch die Abtastrolle 13 über Faserbandes 11 bestimmt. Die Steuerstifte 1 werden 15 die Einstellhebel 6, 7 eingestellten Steuerstifte 1 ergemäß Fig. 1 unter Wirkung der Zugfeder 10 gegen folgt mit einer zeitlichen Verzögerung, die derjenigen den Einstellhebel 6 gedrückt, durch den ebenfalls Zeit entspricht, die das Faserband 11 benötigt, um unter Wirkung der Feder 10 stehenden anderen Ein- den Weg zwischen der Abtastrolle und der Streckvorstellhebel 7. Die Zugfeder 10 hat keine praktische richtung zu durchlaufen. Zufolge der Drehung des Wirkung auf den Lenker 15, so daß die Einstellhebel 20 Rades 2, 3, 4 in Richtung des Pfeiles 28 werden die 6, 7 ohne Gefahr einer Rückwirkung auf die Abtast- durch die Einstellhebel 6, 7 eingestellten und im oberolle 13 mit einer beliebigen Kraft gegen die Steuer- ren Bereich des Rades verriegelten Steuerstifte 1 mit hebel 1 angedrückt werden können. der erforderlichen Verzögerung einer Ablesevorrich-
Bei Drehung des Rades 2, 3, 4 werden also die tung zugeführt, die im wesentlichen aus zwei Ablese-Steuerstifte 1 durch die Einstellhebel 6, 7 so einge- as rollen 29, 30 besteht, die ebenso wie die Einstellhebel stellt, daß ihre Enden eine der Dickenänderung des beiderseits des Rades angeordnet und an um die durchlaufenden Faserbandes 11 darstellende Kurve Achsen 33, 34 schwenkbaren Ablesehebeln 31, 32 bilden, wobei eine einmal eingestellte Kurve während gelagert sind. Eine an den Ablesehebeln 31, 32 beder folgenden Umdrehung des Rades von den Ein-. festigte Feder 35 drückt die Hebel mit den Rollen stellhebeln 6, 7 gelöscht und durch eine neue Kurve 30 29,30 an die Enden der Steuerstifte 1 an. Die Abersetzt wird. lesehebel 31, 32 besitzen Verlängerungen 36, 37, an
Um die Ablesung der durch die Einstellhebel 6, 7 denen Lenker 38, 39 angelenkt sind, die an ihrem aneingestellten Steuerstifte zu ermöglichen, müssen deren Ende an einem Ausgleichshebel 40 angelenkt diese während einer bestimmten Zeit in ihrer Stellung sind, der in seiner Mitte bei 41 an einen Verstellhebel verriegelt und dann wieder entriegelt werden. Zu die- 35 42 angelenkt ist. Dieser Hebel 42 ist an seinem Ende sem Zwecke besitzen die Steuerstifte 1 an ihrem zwi- um eine Achse 43 schwenkbar und trägt an seinem sehen den Wänden 2, 3 liegenden Abschnitt ein vor- anderen Ende eine Gabel 44 zur Steuerung eines Riespringendes Gewinde oder Nuten mit entsprechendem mens 45 eines Geschwindigkeits-Wechselgetriebes, Profil 18, wobei an benachbarten Stiften 20 ein ent- das in an sich bekannter Weise durch zwei entgegensprechendes Gewinde oder entsprechende Nuten 19 40 gesetzt angeordnete, kegelstumpfförmige Riemenvo'rgesehen sind, die miteinander in Eingriff gebracht scheiben 46, 47 gebildet wird und zum Antrieb der werden können. Die Enden der Stifte 20 werden in Streckvorrichtung dient. ·
radialen Ausnehmungen 21, 22 der Wände 2, 3 ge- Die vorstehend geschilderte Vorrichtung arbeitet führt, derart, daß sie eine radiale Translationsbewe- wie folgt: Die Stellung der Steuerstifte 1 bestimmt die gung ausführen können, um die Gewinde 18 und 19 45 Stellung der ständig durch die Feder 35 gegen die in oder außer Eingriff zu bringen, ohne daß sie sich Steuerstifte angedrückten Ableserollen 29, 30. Die axial verstellen können. Die Stifte werden durch Rollen 29, 30 bestimmten über die Teile 38, 39, 40 einen Ring 23 am Herausfallen gehindert. die Winkelstellung des Verstellhebels 42 und somit
Die Anordnung der Stifte 20 und der Steuerstifte 1 die Lage des Riemens 45 auf den Riemenscheiben 46, ist derart, daß jeder Stift gleichzeitig mit zwei benach- 50 47 und damit die Antriebsgeschwindigkeit der Streckbarten Steuerstiften 1 zusammenwirkt, wie die Fig. 2 vorrichtung. Zufolge der Anordnung des Ausgleichszeigt. hebeis 40 nimmt der Verstellhebel 42 eine mittlere
Das Gewinde 19 der Stifte 20 wird mit dem Ge- Stellung zu den Stellungen der Rollen 29, 30 ein, wowinde 18 der Steuerstifte 1 zwangläufig durch einen durch ein weiches Arbeiten der Ablesevorrichtung Riemen 24 in Eingriff gebracht, der den oberen Teil 55 gewährleistet ist und ihr gleichzeitig ermöglicht wird, des Rades 2, 3, 4 umschlingt und hierbei über die plötzlichen Schwankungen in beiden Richtungen zu Stifte 20 läuft. Dieser Riemen wird durch eine Rolle folgen. Wenn die Gabel 44 auf einen Widerstand gespannt, die an einem unter der Wirkung einer Feder trifft, kann außerdem eine der Rollen 29,30 das ent-27 stehenden Schwenkhebel 26 gelagert ist. Bei Dre- sprechende Ende der Steuerstifte 1 verlassen, wobei hung des Rades in der Richtung des Pfeiles 28 gemäß 60 die Feder 35 als Kraftbegrenzer wirkt.
F i g. 2 bringt der Riemen 24 in der oberen Hälfte des Der Ausgleichshebel kann auch bei den Einstell-Rades die Gewinde 19 mit den Gewinden 18 der hebeln 6, 7 Anwendung finden, wie in F i g. 4 dargedurch die Einstellhebel 6,7 eingestellten Steuerstifte 1 stellt ist. Auch hier sind die Einstellhebel 6, 7 um die in Eingriff dadurch, daß die Stifte 20 radial nach Achsen 8, 9 schwenkbar und werden durch eine Zuginnen gedrückt werden. Da die Stifte 20 axial unver- 65 feder 10 an die Enden der Steuerstifte 1 angedrückt, schiebbar sind, werden die Steuerstifte 1 in der Stel- Die Betätigung der Einstellhebel 6, 7 durch die Ablung festgehalten, die ihnen von den Einstellhebeln tastrolle 13, die von dem unter der Einwirkung der 6,7 gegeben wird, wodurch die spätere Ablesung Feder 48 stehenden Schwenkhebel 14 getragen wird,
erfolgt hier über einen Lenker 49, der an einem Ausgleichshebel 50 angreift, der an beiden Enden an Verlängerungen 51, 52 der Einstellhebel 6, 7 angelenkt ist. Die Arbeitsweise dieser Einstellvorrichtung entspricht derjenigen der Fig. 1; die Steuerstifte 1 werden durch die Einstellhebel 6, 7 entsprechend der Bewegung der Abtastrolle 13 eingestellt. Hierbei erfolgt eine gleichmäßige Übertragung von der Abtastrolle auf die Einstellhebel 6, 7, wobei die Einstellhebel bei einer großen Verstellung der Abtastrolle 13 gegen übermäßige Kräfte geschützt werden, da die Zugfeder 10 einen Ausgleich bewirkt.
Die F i g. 5 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform der Ablesevorrichtung, die in ihrer Funktion der Fig. 1 entspricht. Die Fig. 5 zeigt die Ableserollen 29, 30 und ihre unter der Wirkung einer Feder 35 stehenden Ablesehebel 31, 32, wobei lediglich der Hebel 32 eine Verlängerung 37 besitzt, die über einen Lenker 53 den Schwenkhebel 43 entsprechend F i g. 3 zur Steuerung des Wechselgetriebes betätigt.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsformen, soweit diese im Rahmen der Ansprüche liegen. So kann die Steuervorrichtung auch für andere Zwecke verwendet werden. Die Verriegelung der Steuerstifte kann ebenfalls in anderer Weise erfolgen; auch kann ein einzelnes Verriegelungsglied mit einem oder mehr als zwei Steuerstiften zusammenwirken. Die Verriegelungsglieder können auch vollständig in Fortfall kommen, und durch den Spannriemen selbst ersetzt werden, dessen Innenfläche zu diesem Zwecke einen Belag aus einem Werkstoff mit hohem Reibungskoeffizienten aufweist, und der unter entsprechendem Druck an den Steuerstiften angedrückt wird, um sie in ihrer Längsrichtung zu fixieren. Hierbei können die Oberflächen der Steuerstifte mit Aufrauhungen in Form von Nuten, Rändelungen u. dgl. zur Verstärkung der Reibung mit dem Spannriemen versehen werden. Gegebenenfalls kann der Druck an der Ablesestelle dadurch verstärkt werden, daß außen auf den Riemen ein zusätzlicher Druck ausgeübt wird, der beispielsweise durch ein mit einer elastischen Auflage versehenes Rad ausgeübt werden kann. Auch können an Stelle der beim Ausführungsbeispiel verwendeten Federn in gleicher Weise wirkende Vorrichtungen, beispielsweise hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Vorrichtungen Anwendung finden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Steuervorrichtung zum Regeln der Gleichmäßigkeit von Faserbändern an Streckwerken von Spinnereimaschinen, z. B. Strecken, mit mechanischer Abtastung des einlaufenden Faserbandes und Speicherung seiner abgetasteten Dickenschwankungen in einem umlaufenden Verzögerungsrad, an dessen Umfang durch die Abtastvorrichtung für das Band über Einstellhebel axial verschiebbare, mit ihren Stirnseiten eine Randkurve bildende, in ihren Einstellungen gegen ungewollte Verstellung gesicherte Steuerstifte angeordnet sind, welche nach Ablauf einer vorberechneten Zeitspanne über Ablesehebel die Drehzahl der Verzugswalzen des Streckwerkes in Abhängigkeit von der abgetasteten Unregelmäßigkeit des Faserbandes steuern, wobei die Einstell- und Ablesehebel um zu den Achsen der .Steuerstifte senkrecht liegende Drehachsen verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der an einer Stirnseite der Steuerstifte (1) unmittelbar oder mittelbar anliegenden Einstellbzw. Ablesehebel (6, 7 bzw. 31, 32) starr und je für sich um eine Achse (8,9 bzw. 33,34) schwenkbar ist, daß die Berührungsstellen der Hebel (6, 7 bzw. 31, 32) mit den Steuerstiften (1) in Ebenen schwenkbar sind, die an der Einstell- bzw. Ablesestelle tangential zu der durch die Achsen der Steuerstifte (1) gegebenen Kreislinie liegen, wobei die mit den entgegengesetzter! Enden des gleichen Steuerstiftes in Berührung stehenden Hebel durch eine Zugfeder (10 bzw. 35) miteinander verbunden sind.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gleichzeitig den Steuerstift (1) zwischen sich aufnehmenden Hebel (6, 7 bzw. 31, 32) über einen Ausgleichshebel (50 bzw. 40) mit dem Schwenkhebel (14) der Faserbandabtastwalze (13) bzw. mit dem Verstellhebel (42) für das stufenlos regelbare Getriebe zum Antrieb der Streckwalzen verbunden ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (8,9 bzw. 33, 34) für die gleichzeitig auf denselben Steuerstift einwirkenden Hebel (6, 7 bzw. 31, 32) einen Abstand voneinander haben, der wesentlich größer ist als die Länge des Steuerstiftes (1).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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