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DE3123227A1 - Schaftmaschine fuer webmaschinen - Google Patents

Schaftmaschine fuer webmaschinen

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Publication number
DE3123227A1
DE3123227A1 DE19813123227 DE3123227A DE3123227A1 DE 3123227 A1 DE3123227 A1 DE 3123227A1 DE 19813123227 DE19813123227 DE 19813123227 DE 3123227 A DE3123227 A DE 3123227A DE 3123227 A1 DE3123227 A1 DE 3123227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shaft
slide
reversing shaft
dobby
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813123227
Other languages
English (en)
Other versions
DE3123227C2 (de
Inventor
Igor Valentinovič Klimovsk Moskovskaja oblast' Klyčkov
Evgenij Vasilievič Kuzmin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLIMOVSK SP K B PROEKT TKATS
Original Assignee
KLIMOVSK SP K B PROEKT TKATS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLIMOVSK SP K B PROEKT TKATS filed Critical KLIMOVSK SP K B PROEKT TKATS
Priority to DE19813123227 priority Critical patent/DE3123227C2/de
Publication of DE3123227A1 publication Critical patent/DE3123227A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3123227C2 publication Critical patent/DE3123227C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schaftmaschine für Webmaschinen
  • Die Erfindung liegt auf dem Gebiete des Textilmaschinenbaus und betrifft eine Schaftmaschine für Webmaschinen. Sie kann in einer Webmaschine beliebigen Typs verwendet werden.
  • Am wirksamsten kann die Erfindung in Hochgeschwindigkeitswebmaschinen zur Erzeugung von Geweben angewendet werden, die nach der Webereitechnologie offenes, halboffenes oder geschlossenes Fach erfordern.
  • Gegenwärtig besteht die Tendenz zur Erweiterung des Sortiments von auf den Webmaschinen erzeugten Geweben unter gleichzeitiger Steigerung der Geschwindigkeiten dieser Webmaschinen. Dies setzt die Schaffung von Hochgeschwindigkeitsschaftmaschinen voraus, die erweiterte technologische Möglichkeiten besitzen.
  • Alle bekannten Schaftmaschinen verschiedener Konstruktionen bilden nur eine Art des Webfachs: geschlossenes, halboffenes bzw. offenes Fach. Da die Erzeugung von verschiedenen Geweben die Arbeit mit unterschiedlichen Webfacharten gemäß der jeweiligen Webereitechnologie erfordert, ist man genötigt, beim übergang zur Erzeugung eines anderen Gewebesortiments in die Webmaschine verschiedene Typen von Schaftmaschinen einzubauen: für offenes, halboffenes bzw. geschlossenes Fach.
  • Bekannt sind messerartige Schaftmaschinen, die nach dem Prinzip des offenen bzw. des halboffenen Fachs arbeiten. In diesen Schaftmaschinen erfolgt die Steuerung der Verschiebung der Schaftrahmen mit Hilfe eines Hubmechanismus, der aus Messern und Haken besteht, die durch eine Programmeinrichtung eingeschaltet werden (CH-PS 509 436, US-PS 3 365 973).
  • Diese Schaftmaschinen stellen Doppelhubmaschinen dar: ein Messerbewegungszyklus findet während zweier Umdrehungen der Hauptwelle der Webmaschine statt, also sind diese Schaftmaschinen schnelläufig, was ihren Einbau in den Hochgeschwindigkeitswebmaschinen ermöglicht.
  • Jedoch besitzen diese Schaftmaschinen begrenzte technologische Möglichkeiten: sie werden zur Erzeugung von leichten und mittleren Geweben aus glattem Kettgarn verwendet.
  • Außerdem führen die Spalte zwischen dem Messer und dem Haken, die ein geringes Absinken der Fäden in der Halboffenfach-Schaftmaschine gewährleisten, zur Entstehung von Schlägen, zum Verschleiß in den kinematischen Paaren, zu Geräusch und zur Verringerung der Geschwindigkeit der Schaftmaschine.
  • Zur Erzeugung von schweren und dichten Geweben bei rauhem, haarigem, zum Zusammenkleben neigendem Garn werden Schaftmaschinen verwendet, die mit geschlossenem Fach arbeiten.
  • Bekannt ist eine messerartige Schaftmaschine, die nach dem Prinzip des geschlossenen Fachs arbeitet, in der jene Schaftrahmen, die bei offenem Fach während einiger Umdrehungen der Webmaschine sich in einer der Endlagen befinden müssen, eine zusätzliche Bewegung bis zur Fachumtrittsphase und zurück ausführen (DE-PS 1 950 401).
  • Die zusätzliche Verschiebung der Schaftrahmen verhindert das Zusammenkleben der Kettfäden, wobei diese energischer voneinander getrennt werden können; im Augenblick des Anschlagens des Schusses wird die Spannung aller Kettfäden ausgeglichen, was zum besseren Schußfadenanschlag an den Warenschluß beiträgt, wobei die Schaftrahmen keinerlei Kraftwirkungen seitens der Kettfäden ausgesetzt sind, was die Lebensdauer und die Funktionssicherheit der Schaftmaschine erhöht.
  • Die oben angeführten Vorteile des geschlossenen Fachs machen die Arbeit mit diesem Fachtyp in den Hochgeschwindigkeitswebmaschinen zweckmäßig, aber die in der Industrie zum Einsatz gelangenden bekannten Schaftmaschinen, die mit geschlossenem Fach arbeiten, sind langsamlaufend, da sie Einhubmaschinen darstellen: während einer jeden Umdrehung der Hauptwelle der Webmaschine führen die Messer der Schaftmaschine einen Zyklus aus.
  • Die Aufgabe, eine Hochgeschwindigkeitsschaftmaschine zu schaffen, die mit geschlossenem Fach arbeitet, war bis heute nicht gelöst. Die bekannteKonstruktion einer Zweihubschaftmaschine nach der CH-PS 375 672, die mit geschlossenem Fach arbeitet, hat wegen des traditionsgemäß angewendeten Messerprinzips, einer hohen Kompliziertheit, der erforderlichen hohen Herstellungs- und Einrichtungsgenauigkeit keine praktische Anwendung gefunden.
  • Bekannt sind Rotationsschaftmaschinen, in denen zur Steuerung der Verschiebung der Schaftrahmen eine sich periodisch drehende Welle verwendet ist, die mit einem Exzenter mittels eines Schiebers verbunden wird, die die Bewegung je nach Programm auf die Schaftrahmen überträgt. Der Exzenter kann auf der sich periodisch drehenden Welle frei angebracht (CH-PS 396 791) oder aber mit der Welle mittels eines Zahnradgetriebes (DE-AS 28 41 280) verbunden sein.
  • Diese Schaftmaschinen stellen Hochgeschwindigkeitsmaschinen dar, aber sie arbeiten nur nach dem Offenfachprinzip: die Bewegung wird nur auf jene Schaftrahmen übertragen, deren Lage sich-entsprechend dem Bindungsbild bei weiterem Schußfadeneintrag ändert, während jene Schaftrahmen, die entsprechend dem Bindungsbild während einiger Umdrehungen der Hauptwelle der Webmaschine die gehobene bzw. die gesenkte Stellung einnehmen müssen, in dieser Zeit unbeweglich bleiben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer Rotationshochgeschwindigkeitsschaftmaschine eine zusätzliche Verschiebung in Richtung der Fachumtrittslinie und zurück zu jenen Schaftrahmen zu gewährleisten, die bei geöffnetem Fach während einiger Umdrehungen der Hauptwelle der Webmaschine in einer ihrer Endlagen stillstehen müssen.
  • Die gestellte Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
  • Das vorgesehene Mittel zur zusätzlichen Verschiebung des Schaftrahmens,das eine Umsteuerwelle und einen zusätzlichen Schieber umfaßt, der die Umsteuerwelle mit dem auf dieser frei angeordneten Zahnrad verbindet, das die Bewegung auf das Zahnrad des Exzenters überträgt, sowie die Verbindung des zusätzlichen Schiebers mit der Programmeinrichtung, die diese befähigt, in Gegenphase zum Hauptschieber zu arbeiten, gewährleisten beim Einschalten des zusätzlichen Schiebers die zusätzliche Verschiebung jener Schaftrahmen, die programmgemäß keine Bewegung von der Hauptwelle erhalten.
  • Also ist die erfindungsgemäße Universal-Hochgeschwindigkeitsschaftmaschine imstande, mit einem beliebigen Fachtyp - geschlossen, halboffen bzw. offen - in den Hochgeschwindigkeitswebmaschinen zu arbeiten.
  • Breite technologische Möglichkeiten der Schaftmaschine ermöglichen, das Sortiment der auf den Webmaschinen erzeugten Gewebe zu erweitern. Die Arbeitsleistung der Webmaschinen wird dank der hohen Geschwindigkeit bei der Arbeit mit geschlossenem und halboffenem Fach erhöht. Ferner werden die Bedingungen für das Anschlagen des Schusses bei der Arbeit mit halboffenem Fach dadurch verbessert, daß die zusätzliche Verschiebung jener Kettfäden, die entsprechend dem Bindungsbild in einer der Endlagen während einiger Umdrehungen der Hauptwelle der Webmaschine verbleiben müssen, aus den beiden Endlagen, der oberen und der unteren, erfolgt.
  • Die Schaffung einer Universal-Hochgeschwindigkeitsschaftmaschine gestattet es, die Nomenklatur der hergestellten Schaftmaschinen bis auf eine Basiskonstruktion zu reduzieren.
  • In einer der Ausführungsvarianten der Erfindung wird die kinematische Verbindung des Zahnrads der Umsteuerwelle mit dem Zahnrad, das mit den Exzenter starr verbunden ist, mittels eines auf der Hauptwelle angeordneten Zahnrads hergestellt.
  • In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung wird die kinematische Verbindung des Zahnrads der Umsteuerwelle mit dem mit dem Exzenter starr verbundenen Zahnrad durch unmittelbare Verzahnung derselben untereinander hergestellt.
  • Das Zahnrad der Umsteuerwelle besitzt mehrere radiale Nuten, wobei der zwischen ihnen bestehende Winkel cc 1800 n beträgt, wobei n das übersetzungsverhältnis zwischen dem mit dem Exzenter starr verbundenen Zahnrad und dem Zahnrad der Umsteuerwelle bedeutet.
  • Die Ausführung des Zahnrads der Umsteuerwelle mit mehreren radialen Nuten gestattet, die Abmessungen der Schaftmaschine zu verringern, den Drehwinkel des Zahnrads der Umsteuerwelle zu vermindern und somit den Energieaufwand für die Drehung desselben herabzusetzen sowie den Verschleiß von Zahnrad und Welle zu verringern.
  • Die Haupt- und Zusatzschieber sind jeweils in den Nuten der Haupt- und der zusätzlichen Welle untergebracht, was die Konstruktion der Schaftmaschine einfacher macht und eine konstante Verbindung der Schieber mit der Programmeinrichtung gewährleistet.
  • Die Schieber stehen mit der Programmeinrichtung mittels eines gemeinsamen Schwinghebels in Verbindung, was eine höchst einfache Konstruktion für die Gewährleistung der Arbeit der Schieber in Gegenphase zueinander erzielen läßt.
  • In der Schaftmaschine ist ein Mittel zur stufenlosen Regelung des Drehwinkels der zusätzlichen Welle vorhanden, das einen auf der zusätzlichen Welle starr angebrachten Hebel mit einer Nut sowie einen Antriebshebel mit einer Nut enthält, der schwingbar angeordnet und mit dem ersteren Hebel mittels eines Zapfens mit Stein verbunden ist, der in den Nuten der Hebel zur Veränderung des Abstandes zwischen den Achsen von Welle und Zapfen verschiebbar ist.
  • Die stufenlose Regelung des Drehwinkels der zusätzlichen Welle gestattet, bei der Erzeugung von Geweben bestimmter Art eine optimale Größe der zusätzlichen Verschiebung der Schaftrahmen zu wählen, was eine höchst effektive Arbeit der Webausrüstungen gewährleistet.
  • Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung ihrer Ausführungsbeispiele und beigefügten Zeichnungen verständlich; in den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 die erfindungsgemäße Schaftmaschine in einer Lage, bei der keine zusätzliche Verschiebung dem Schaftrahmen erteilt wird; Fig. 2 die Schaftmaschine in einer Lage, bei der eine zusätzliche Verschiebung dem Schaftrahmen erteilt wird; Fig. 3 eine Einrichtung zur Drehung der zusätzlichen Umsteuerwelle und stufenlosen Regelung dieser Drehung; Fig. 4 eine Ansicht in Pfeilrichtung A von Fig. 3; Fig. 5 eine Ausführungsform des Mittels zur zusätzlichen Verschiebung der Schaftrahmen.
  • Die Universalschaftmaschine enthält eine sich periodisch drehende Hauptwelle 1 (Fig. 1), die von der Welle der Webmaschine (nicht dargestellt) in Bewegung gesetzt wird.
  • Die Welle 1 kann eine diskontinuierliche Drehbewegung in einer Richtung oder aber eine umkehrbare Bewegung je nach dem erforderlichen Drehwinkel derselben erhalten.
  • Die Welle 1 weist eine längsverlaufende radiale Nut 2 auf, in der ein Schieber 3 verschiebbar untergebracht ist, der durch eine Leiste 4 fixiert ist, die von einer Feder 5 abgefedert ist.
  • Der Schieber 3 ist über eine Zugstange 6, einen Schwinghebel 7, der von einer Feder 8 abgefedert ist, sowie über Haken 9, 10 mit Messern 11, 12 verbunden. Die Haken 9, 10 stehen mit einer (nicht dargestellten) Programmeinrichtung in Verbindung.
  • Auf der Welle 1 ist ein Zahnrad 13 mit Nuten 14 frei angeordnet, wobei die Winkel zwischen diesen Nuten dem Drehwinkel der Welle 1 gleich sind. In der angeführten konkreten Ausführungsform der Erfindung ist bei einem Übersetzungsverhältnis n = 3 : 1 zwischen dem Zahnrad 13 und einem mit ihm im Eingriff stehenden Zahnrad 15 der Drehwinkel der Welle 1 gleich 600, und demnach besitzt das Zahnrad 13 sechs Nuten 14.
  • Das Zahnrad 15 ist an einem Exzenter 16 starr befestigt, der sich auf einer Achse 17 frei dreht. Mit dem Exzenter 16 kontaktieren Feststeller 18, die von einer Feder 19 abgefedert sind. Der Exzenter 16 ist von einer Kurbelstange 20 frei umfaßt, die mit einem Hebel 21 gelenkig verbunden ist, der über ein System von Zugstangen und Hebeln mit einem Schaftrahmen in Verbindung steht (nicht dargestellt).
  • Das Mittel zur zusätzlichen Verschiebung des Schaftrahmens der Webmaschine enthält eine Umsteuerwelle 22, die parallel zur Hauptwelle 1 angeordnet ist. Die Umsteuerwelle 22 weist eine längsverlaufende radiale Nut 23 auf, in der ein Schieber 24 verschiebbar untergebracht ist, der durch eine Zugstange 25 mit dem Schwinghebel 7 gelenkig verbunden ist und weiter mit der Programmeinrichtung in Verbindung steht.
  • Jeder Schieber 3 und 24 kann eine selbständige Steuerung von der Programmeinrichtung aus besitzen.
  • Ihre Umkehrbewegungen erhält die Umsteuerwelle 22 von einem Nocken-Gegennocken 26 (Fig. 3) über einen Antriebshebel 27 und einen Hebel 28, der auf der Umsteuerwelle 22 starr befestigt ist. Der Antriebshebel 27 und der Hebel 28 sind mittels eines Zapfens 29 mit einem Stein 30 verbunden, der längs Nuten 28' und 27' des Hebels 28 und des Antriebshebels 27 verschiebbar ist.
  • Ein Zahnrad 31 weist Nuten 32 auf, wobei die zwischen ihnen bestehenden Winkel α 180° . n gleich sind, wobei n das übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 15 und 31 bedeutet. Im angeführten konkreten Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt das übersetzungsverhältnis der Zahnräder 15 und 31 1:2, und folglich ist der Winkel zwischen den Nuten 32 gleich 900, d. h., das Zahnrad 31 besitzt vier Nuten 32.
  • Bei diesem übersetzungsverhältnis muß zur Erzielung des geschlossenen Fachs der Schwingungswinkel der Umsteuerwelle 22 45° betragen. Hierbei wird die Drehung des Zahnrads 15 und des Exzenters 16 um 900 zur zusätzlichen Verschiebung des Schaftrahmens aus der Endlage in die Umtrittslage und zurück gewährleistet.
  • Zur Erzielung des halboffenen Fachs muß der Drehwinkel der Umsteuerwelle 22 kleiner als 450 sein; in diesem Fall verschiebt sich der Schaftrahmen um eine gegenüber dem geschlossenen Fach kleinere Größe, ohne die Umtrittslinie zu erreichen. Die Regelung der Schwingungsgröße der Umsteuerwelle 22 erfolgt durch Umstellung des Zapfens 29 mit dem Stein 30 längs den Nuten 27', 28' des Hebels 28 und des Hebels 27; hierbei verändert sich der Schwingungswinkel des Hebels 28 und folglich auch der Schwingungswinkel der Umsteuerwelle 22 (Fig. 3).
  • Die erfindungsgemäße Schaftmaschine arbeitet folgendermaßen: Je nach dem Bindungsbild wird in die Programmeinrichtung vor dem Arbeitsbeginn ein entsprechendes Programm eingegeben.
  • Bei der Arbeit der Webmaschine und Ankunft eines Signals von der Programmeinrichtung treten die Haken 9 bzw. 10 in die Wirkungszone der jeweiligen Messer 11 bzw.
  • 12 (Fig. 1) ein. Die Messer 11 bzw. 12 führen über die Haken 9 bzw. 10, den Hebel 7 und die Zugstange 6 den Schieber 3 in eine der Nuten 14 des Zahnrads 13 ein, über die Zugstange 25 aber den zusätzlichen Schieber 24 aus der Nut 32 des Zahnrads 31 heraus. Hierbei fixiert die Leiste 4 den Schieber 3 in eingeschaltetem Zustand. In dieser Stellung der Schieber 3 und 24 erfolgt bei Drehung der Wellen 1 und 22 die Verschiebung des Schaftrahmens aus der einen Endlage in die andere. Das Zahnrad 31 dreht sich frei in Bezug auf die Umsteuerwelle 22.
  • Die Steuerung der Verschiebung der Schaftrahmen, deren Lage gemäß dem Bindungsbild bei weiterem Schußfadeneintrag verändert wird, erfolgt in gleicher Weise unabhängig davon, mit welchem Fachtyp - dem geschlossenen, halboffenen oder offenen - die Schaftmaschine arbeitet.
  • Bei der Arbeit der Schaftmaschine mit geschlossenem Fach wird der Schieber 3 bei Ankunft des Signals von der Programmeinrichtung unter der Wirkung der Feder 8 aus der Nut 14 des Zahnrads 13 herausgeführt.
  • Der Schieber 24 wird dagegen in die Nut 23 des Zahnrads 31 (Fig. 2) eingeführt. Die Umsteuerwelle 22 vollführt schwingende Bewegungen und setzt das Zahnrad 31 und über das Zahnrad 13 das Zahnrad 15 in Bewegung. Vom Zahnrad 15 wird die Bewegung über den Exzenter 16 und die Kurbelstange 20 auf den Hebel 21 übertragen, der über das erwähnte System von Zugstangen und Hebeln den Schaftrahmen bis zur Umtrittslinie und zurück verschiebt.
  • Bei der Arbeit der Schaftmaschine mit halboffenem Fach wird eine kleinere Schwingungsgröße der Umsteuerwelle 22 als bei der Arbeit mit geschlossenem Fach eingestellt, und die Verschiebungslänge des Schaftrahmens aus der Endlage in Richtung der Umtrittslinie wird demgemäß auch geringer.
  • Zur Erzielung des offenen Fachs muß der Zapfen 29 mit dem Stein 30 vom Antriebshebel 27 abgeschaltet werden, und die Umsteuerwelle 22 ist in ihrer Endlage zu fixieren.
  • In Fig. 5 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, in der die kinematische Verbindung des Zahnrads 31 der Umsteuerwelle 22 mit dem Zahnrad 15, das mit dem Exzenter 16 starr verbunden ist, durch unmittelbare Verzahnung derselben erreicht wird.
  • Die Arbeit der Schaftmaschine bei dieser Ausführungsform ist der Funktion derselben nach der vorbeschriebenen Ausführungsvariante ähnlich.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Ansprüche 1. Schaftmaschine für Webmaschinen, die eine sich periodisch drehende Welle zumindest mit einer radialen Längsnut für einen Schieber enthält, der die Welle mit einem Exzenter kinematisch verbindet, der von einer Kurbelstange frei umfaßt ist, die mittels eines Gestänges mit dem Schaftrahmen der Webmaschine verbunden ist, wobei der Exzenter auf einer zur Welle parallelen Achse angebracht und mit der Welle mittels eines Zahnradgetriebes verbunden ist, dessen eines Rad auf der Achse frei angeordnet und mit dem Exzenter starr verbunden ist, während das andere Rad auf der Welle frei angeordnet und zumindest mit einer radialen Nut für einen Schieber versehen ist, sowie eine mit dem Schieber in Verbindung stehende Programmeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel zur zusätzlichen Verschiebung des Schaftrahmens vorgesehen ist, das in Gestalt einer Umsteuerwelle (22) ausgeführt ist, die parallel zu einer Hauptwelle (1) angeordnet und zumindest mit einer radialen Längsnut (23) für einen zusätzlichen Schieber (24) versehen ist, der die Umsteuerwelle (22) mit einem Exzenter (16) mittels eines auf der Umsteuerwelle (22) frei angeordneten Zahnrads(31) verbindet, das mit einem mit dem Exzenter (16) starr verbundenen Zahnrad (15) kinematisch verbunden ist, wobei das Zahnrad (31) der Umsteuerwelle (22) zumindest mit einer Nut (23) für den Schieber (24) versehen ist und der Schieber (24) mit der Programmeinrichtung zur Arbeit in Gegenphase zum Schieber (3) in Verbindung steht.
  2. 2. Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kinematische Verbindung des Zahnrads (31) der Umsteuerwelle (22) mit dem Zahnrad (15), das mit dem Exzenter (16) starr verbunden ist, mittels eines auf der Hauptwelle (1) angeordneten Zahnrads (13) erfolgt.
  3. 3. Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kinematische Verbindung des Zahnrads (31) der Umsteuerwelle (22) mit dem Zahnrad (15) durch deren unmittelbare Verzahnung untereinander zustandegebracht ist.
  4. 4. Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (31) der Umsteuerwelle (22) mehrere radiale Nuten (32) besitzt, wobei der zwischen ihnen bestehende Winkel (oc) gleich 1800 n ist, wobei n das Übersetzungsverhältnis zwischen dem mit dem Exzenter (16) starr verbundenen Zahnrad (15) und dem Zahnrad (31) der Umsteuerwelle (22) bedeutet.
  5. 5. Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (3, 24) jeweils in Nuten (14, 23) der Hauptwelle (1) und der Umsteuerwelle (22) untergebracht sind.
  6. 6. Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (3, 24) mit der Programmeinrichtung mittels einer gemeinsamen Hebelschwinge (7) in Verbindung stehen.
  7. 7. Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel zur stufenlosen Regelung des Drehwinkels der Umsteuerwelle (22) vorgesehen ist, das einen auf der Umsteuerwelle (22) starr angebrachten Hebel (28) mit einer Nut (28') sowie einen Antriebshebel (27) mit einer Nut (27') enthält, der um seine eigene Achse schwingbar angeordnet und mit dem Hebel (28) mittels eines Zapfens (29) mit Stein (30) verbunden ist, der in den Nuten (27', 28') der Hebel (27, 28) zur Veränderung des Abstands zwischen den Achsen der Umsteuerwelle (22) und des Zapfens (29) verschiebbar ist.
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EP1516947B2 (de) 2003-09-17 2012-08-29 Groz-Beckert KG Schaftantrieb für Webmaschinenschäfte

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DE3123227C2 (de) 1983-12-29

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