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DE502520C - Schaftantrieb fuer mechanische Webstuehle - Google Patents

Schaftantrieb fuer mechanische Webstuehle

Info

Publication number
DE502520C
DE502520C DEL75043D DEL0075043D DE502520C DE 502520 C DE502520 C DE 502520C DE L75043 D DEL75043 D DE L75043D DE L0075043 D DEL0075043 D DE L0075043D DE 502520 C DE502520 C DE 502520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shafts
shaft
eccentrics
eccentric
shaft drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL75043D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ISIDRO SERRA LLERA
LORENZO CODINA CORBATERA
Original Assignee
ISIDRO SERRA LLERA
LORENZO CODINA CORBATERA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ISIDRO SERRA LLERA, LORENZO CODINA CORBATERA filed Critical ISIDRO SERRA LLERA
Priority to DEL75043D priority Critical patent/DE502520C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE502520C publication Critical patent/DE502520C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Schaftantrieb für mechanische Webstühle Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schaftantrieb für mechanische Webstühle derjenigen Art, bei der unter gegenseitiger Verschiebungder sichgleichartigbewegenden Schäfte ein gegenseitiges Reiben der Kettenfäden beim Durchgang durch die Fachschlußebene verhütet wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese gegenseitige Verschiebung der Schäfte mit möglichst einfachen Mitteln zu erreichen, die sich leicht in jedem vorhandenen Webstuhl anbringen und auch wieder entfernen lassen. Erreicht wird der angestrebte Zweck im wesentlichen dadurch, daß zwei Gruppen von Exzenterpaaren auf einer gemeinsamen Drehwelle angeordnet sind und mit den Schäften durch nachgiebige, an den Exzentern befestigte Glieder so verbunden sind, daß sie bei ihrem Antrieb von den üblichen Bewegungsteilen der Schäfte diese in senkrechter Richtung versetzt zueinander bewegen.
  • Die Erfindung sei an Hand beiliegender Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es bedeutet: Abb. i die Ansicht einer Ausführungsform, bei der die Schäfte durch Tritte bewegt werden, Abb. 2 eine Ausführungsform, bei der die Schaftbewegung durch Schwinghebel von oben erfolgt, Abb. 3 eine Seitenansicht der beiden gemäß Abb. i verwendeten Exzenterpaare, Abb. 4, 5 und 6 zeigen die verschiedenen Exzenterstellungen gemäß der Ausführungsform der Abb. i beim Beginn, in der Mitte und in der obersten Lage der Schäfte.
  • Wird unter Bezugnahme auf Abb. x die Herstellung einer Leinwandbindung angenommen, wobei für die geradzahligen und ungeradzahligen Fäden je ein Schäftepaar verwendet wird, dann muß jedes dieser Schäftepaare so bewegt werden, daß bei Beginn der Bewegung die zugehörigen Schäfte eines Paares miteinander bündig liegen, während bei fortschreitender Bewegung die relative Höhenlage der beiden zugehörigen Schäfte desselben Paares sich allmählich verändert, bis diese Veränderung ihren Höchstbetrag erreicht hat, der in der Mitte der Schaftbewegung vorhanden ist. Kreuzen sich nun die Fäden des einen Schaftes mit den Fäden des anderen zum gleichen Schäftepaar gehörigen Schaftes, dann findet diese Kreuzung derart statt, daß die Fäden doppelt so weit voneinander entfernt sind, wie dies üblicherweise der Fall ist, weil die Kreuzungen zu verschiedenen Zeiten stattfinden, und der Abstand der sich kreuzenden Fäden ist daher doppelt so groß, als wenn die Fäden der dem gleichen Paare angehörigen Schäfte sich gleichzeitig kreuzen würden. Sobald die Bewegung des Schäftepaares beendigt ist, liegen die beiden Schäfte wieder bündig zueinander. Das eine Schäftepaar ist mit x, 2 und das zweite Paar mit 3,4 bezeichnet. Das erstgenannte Paar =, 2 wirkt auf die ungeradzahligen Kettenfäden 5 und das andere Paar 3, 4 auf die geradzahligen Kettenfäden 6. 7 und 8 sind die Tritte, von denen die Schäfte 1, 2 und 3, 4 bewegt werden.
  • Das Zugglied 9 (Abb. i und 3) des Schaftes i greift in eine Nut des Exzenters io und das Zugglied ii des Schaftes 2 in eine Nut des Exzenters i2, dessen Achse zu der Achse des Exzenters io auf der gemeinsamen Welle 13 versetzt ist.
  • Bei seiner Abwärtsbewegung dreht der Tritt 8 die Achse 13, wodurch die Exzenter io und 12 nacheinander die aus Abb. 4, 5 und 6 ersichtliche Lage einnehmen.
  • Befinden sich die Exzenter io und 12 in der aus Abb. 4 ersichtlichen Lage, während die Abwärtsbewegung der Schäfte i und 2 beginnt und während die durch die Mittelpunkte der Exzenter gehende Linie waagerecht liegt, dann liegen die Schäfte bündig zueinander. Erreichen die Schäfte ihre Mittellage, dann sind die Mittelpunkte der Exzenter in der aus Abb. 5 ersichtlichenWeise angeordnet, und die Schäfte i und 2 sind um den Meistbetrag gegeneinander verstellt. Die Schäfte i und 2 gelangen wieder in ihre bündige Lage, wenn, wie aus Abb. 6 ersichtlich, die Schäfte ihre Endstellung erreicht haben und die Achsen der Exzenter wieder waagerecht nebeneinanderliegen.
  • Die entgegengesetzte Wirkung findet gleichzeitig für das andere- Schäftepaar 3, 4 statt, die die geradzahligen_ Kettenfäden aufnehmen und ihre Abwärtsbewegung ausführen, wenn das andere Schäftepaar ansteigt. Für diese Schäfte findet das gleiche wie für die Schäfte i und 2 beim Aufsteigen während der Abwärtsbewegung in umgekehrtem Sinne statt. Die Schäfte 3 und 4 sind an die Zugglieder 14 und 15 (Abb. i und 3) angeschlossen, die ihrerseits mit den Exzentern 16 und 17 verbunden sind, die in ihrer Wirkung den Exzentern io und 12 entsprechen.
  • Wird die Schaftbewegung von Schwinghebeln 18 (Abb. 2) von oben abgeleitet, dann wird wenigstens einer der Schäfte 21 jeder Gruppe unter Zwischenschaltung von Hebeln 2o und einer Exzentergruppe 22 und 23, die in ihrer Wirkung den Exzentern io und 12 entsprechen, bewegt, während der andere oder die übrigen Schäfte i9 derselben Gruppe ihre Bewegung direkt von den Hebeln 2o ableiten.
  • Bei der Aufwärtsbewegung der Hebel 2o wickeln sich die Zugglieder derart ab, daß die Exzenter in Drehung gesetzt werden. Die Wirkung ist dabei so. geregelt, daß das Anheben des unter Zwischenschaltung der Exzenter erfolgten Schaftes zuerst schneller stattfindet als wie die Schäfte, die nicht unter Zwischenschaltung der Exzenter angetrieben werden, worauf eine Verzögerung in der Aufwärtsbewegung stattfindet und bei Beendigung der Anhebung die zugehörigen Schäfte wieder bündig miteinander liegen. Bei der Abwärtsbewegung findet natürlich der umgekehrte Vorgang statt.
  • Die Exzenter können entweder aus kreisrunden exzentrisch gelagerten Scheiben bestehen oder auch an sich einen exzentrischen Umfang besitzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaftantrieb für mechanische Webstühle, bei denen die Schäfte derart angetrieben werden, daß sie unter gegenseitiger Verschiebung der gleichartig bewegten Schäfte durch die Fachschlußebene gehen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gruppen von Exzenterpaaren (22, 27) auf einer gemeinsamen Drehwelle (17) angeordnet sind und mit den Schäften durch biegsame, an den Exzentern befestigte Glieder (9, 11, 14, 15) verbunden sind.
  2. 2. Schaftantrieb nach Anspruch i für Webstühle mit von oben wirkenden Schafthebeln, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schaft (21) einer Schaftgruppe unter Zwischenschaltung von Exzentern (22 und 23) zwischen die Schafthebel (2o) und den Schaft (21) angetrieben wird, während die übrigen Schäfte der zugehörigen Schäfte durch die Schafthebel (2o) unmittelbar ihren Antrieb erhalten.
DEL75043D 1929-05-07 1929-05-07 Schaftantrieb fuer mechanische Webstuehle Expired DE502520C (de)

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DE502520C true DE502520C (de) 1930-07-16

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