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DE3122243A1 - Neue treibstoffe auf basis von butylalkohol und aceton - Google Patents

Neue treibstoffe auf basis von butylalkohol und aceton

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Publication number
DE3122243A1
DE3122243A1 DE19813122243 DE3122243A DE3122243A1 DE 3122243 A1 DE3122243 A1 DE 3122243A1 DE 19813122243 DE19813122243 DE 19813122243 DE 3122243 A DE3122243 A DE 3122243A DE 3122243 A1 DE3122243 A1 DE 3122243A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
mixture
fuels
acetone
clostridium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813122243
Other languages
English (en)
Inventor
Jean-Claude 78100 Saint Germain en Laye Guibet
Jean-Paul 78112 Fourqueux Vandecasteele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IFP Energies Nouvelles IFPEN
Original Assignee
IFP Energies Nouvelles IFPEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR8012822A external-priority patent/FR2483944B1/fr
Priority claimed from FR8017147A external-priority patent/FR2487846B2/fr
Application filed by IFP Energies Nouvelles IFPEN filed Critical IFP Energies Nouvelles IFPEN
Publication of DE3122243A1 publication Critical patent/DE3122243A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/02Liquid carbonaceous fuels essentially based on components consisting of carbon, hydrogen, and oxygen only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/24Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a carbonyl group
    • C12P7/26Ketones
    • C12P7/28Acetone-containing products

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description

DR. GERHARD RATZEL r' eWo mannh-e.Vi. b. ouni 19^1
PATENTANWALT Sed<enhelmer Straße 36a · 1S0 (0621) 406315
ATH-f» /L^R6 31 222 A 3 Po»»check: Franklin t/M. Nr. 8293-603
ASAj JO Bank: Deutache Bank Mannhelm (BLZ 67070010) Nr. 7200066
Tel*sr.-Code: Gerpat
Telex 463570 Pare D
Institut Francais du Petrole
4, Avenue de Bois-Preau
92502 Rueil-Malmaison/Frankreich
Neue Treibstoffe auf Basis von Butylalkohol und Aceton
Die Erfindung betrifft neue Treibstoffe oder Brennstoffe, die z.B. als Autobenzin oder als Treibstoffe für Dieselmotoren verwendbar sind. Diese neuen Treibstoffe haben im Allgemeinen höhere Oktan- oder Cetan-Zahlen, als die klassischen Benzine und können ohne Verminderung des Verdichtungsdruckes der Motoren verwendet werden. Die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe enthalten
(a) einen klassischen Treibstoff oder Brennstoff, d.h. einen Treibstoff oder Brennstoff aus der Gruppe der Kohlenwasserstoff-Benzine (für Autos), Gasöle und Heizöle,
(b) ein Gemisch aus Butanol (n-Butanol) und Aceton sowie
(c) Methanol.
Erfindungsgemäß als Treibstoff oder Brennstoff verwendbare Kohlenwasserstoffbezine sind z.B. Benzine aus einer Vorrichtung für die Reformierung und/oder die katalytisch^ oder nicht-katalytische Crackung.
Die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe können auch anders verwendet werden als Autobenzin oder Treibstoff für Dieselmotoren. So eignen sie sich als Treibstoffe für Motoren, die im landwirtschaftlichen Bereich verwendet werden (z.B. Motoren von Traktoren) und sie eignen sich auch hervorragend als Heizstoffe für verschiedene Heizungseinrichtungen.
130052/0868
Die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe enthalten:
(a) 5 bis 97 oder 65 bis 93 oder 75 bis 9o Gew.-^ eines Benzins oder Gasols oder Heizöls (oder auch in Abhängigkeit von gewissen Verwendungsarten 35 bis 85 oder 45 bis 8o Gew.-^),
(b) 95 bis 1 oder 95 bis 5 Gew.-# oder sogar 35 bis 7 bzw. 25 bis 1o Gew.-^ eines Gemisches aus Butanol und Aceton; je nach der vorgesehenen Verwendungsart kann man auch 15 bis 65 oder 2o bis 55 Gew.-# dieses Gemisches oder auch 1 bis Ίο % des Gemisches verwenden. Die Mischung enthält 4o bis 85 Gew.-# Butanol und 15 bis 6o Gew.~# Aceton,
(c) 1 bis 25 Gew.-$, vorzugsweise 3 bis 15 oder 7 bis 12 Gew.-% Methanol*
Ein ausgezeichneter erfindungsgemäßer Treibstoff kann also beispielsweise wie folgt zusammengesetzt sein:
(a) 8o bis 96 Gew.-# eines klassischen Treibstoffs oder Brennstoffs
(b) 1 bis 10 % des Geraisches aus Butanol und Aceton sowie
(c) 3 bis 10 Gew.-# Methanol.
Als bevorzugtes Beispiel sei ein Treibstoff genannt, der etwa 94· Gew.-% eines Autobenzins, 2 % eines Gemisches aus 6o Teilen Butanol und 4-0 Teilen Aceton sowie 4· % Methanol enthält.
Erfindungsgemäß kann dieses Gemisch außer n-Butanol und Aceton entweder IsopropandL oder Äthanol oder gleichzeitig
130052/0868
Isoproanol und Äthanol enthalten.
Wenn das Gemisch Isopropanol enthält, so besteht es vorzugsweise aus 5o bis 85 Gew.-# Butanol, 15 bis 25 Gew.-# Aceton und 5 bis 35 Gew.-# Isopropanol.
Wie oben angegeben, ist es in manchen Fällen zweckmäßig, dem Gemisch (aus Butylalkohol und Aceton) Äthanol zuzusetzen,
undzwar unter folgenden Gewichtsverhältnissen:
40 bis 8o Gew.-# Butanol, 15 bis 45 Gew.-# Aceton und 1 bis 15 Gew.-9» Äthanol. Ein besonders geeigneter erfindungsgemäßer
Treibstoff enthält also
(a) 94 Gew.-# eines Autobenzins
(b) 2 Gew.-% eines Gemisches aus Butanol, Aceton und Äthanol (65 : 30 : 5 oder 60 : 30 : 10) und
(c) 4 Gew.-# Methanol.
Wie oben angegeben kann man auch spezielle Gemische verwenden, die gleichzeitig Butylalkohol, Aceton, Isopropanol und Äthanol enthalten undzwar in folgenden Gewichtsverhältnissen: 45 bis 75 Gew.-# Butanol, 15 bis 25 Gew.-# Aceton, 1o bis 30 Gew.-# Isopropanol und 1 bis 1o Gew.-# Äthanol, (vorzugsweise 4 bis 9 #♦)
Als Beispiel wird vorgeschlagen, ein Autobenzin (Super-Treibstoff) mit ijeder der zwei unten angegebenen Mischungen A und B zu vermischen. Der Einfluß des Methanols wird später ange-
130G52/08S8
31222A3
geben. Eine erste Mischling (A) enthält 75 Gew.-^ Butylalkohol und 25 # Aceton;
diese Mischung hat eine Oktanzahl RCZ gleich 99»5 und einen MOZ-Index von 86,4-. Eine zweite Mischung (B) enthält 70 Gew.-# Butylalkohol, 15 Gew.-# Aceton und 15 Gew.-# Isopropanol; sie hat eine Oktanzahl RO.Z gleich 1o1,2 und einen MO'Z-Oktanindex von 87,ο. (ROZ:Research Oktanzahl; MOZ:Oktanzahl des Motors).
Vermischt man so diese Gemische A und B mit einem anderen Benzin, dessen Oktanzahl geringer ist als diejenige dieser Mischungen, so kann man überraschender Weise die Oktanzahl dieses Benzins erhöhen, insbesondere wenn man auch nur geringe Mengen Methanol, z.B. 1 bis 10 Gew.-# Methanol (bezogen auf das Gesamtgemisch) zusetzt.
Die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe haben Siedetemperaturen der gleichen Größenordnung wie die Bestandteile der üblicher Weise verwendeten Benzine oder Treibstoffe. Ihre Einführung in einen Motor und die Verbrennungstechnik lassen sich leicht realisieren.
Da die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe mehrere Bestandteile enthalten, deren Siedepunkte verschieden sind und in gleichmäßigem AbstandHLegen, kann man eine kontinuierliche Destillationskurve wie bei einem handelsüblichen Treibstoff erhalten.
130062/0868
/fZ
Gewisse Typen der Mischungen können je nach den Verwendungsbedingungen bevorzugt Bein. So ist z.B. ein Treibstoff auf Basis eines Gemisches wie das oben definierte A im Winter besonders empfehlenswert, undzwar wegen seines hohen Aceton-Gehalts, wodurch man ein verbessertes Verhalten beim Starten und bei der Verwendung dieses Treibstoffes- erhält. Umgekehrt entspricht ein Treibstoff, der ein Gemisch wie das oben definierte B enthält, mehr einem Treibstoff vom "Sommer-Typ".
Im Gemisch mit klassischen Benzinen integrieren sich Mischungen wie A und B völlig mit den anderen Bestandteilen der klassischen Benzine und führen zu keiner Verzerrung der Destillationskurve, im Gegensatz zu denjenigen, die man bei Treibstoffen beobachtet, welche ein Benzin und mindestens einen leichten Alkohol, wie Methanol, enthalten. TJm das Ver-
ijn Hinblick auf die
halten eines Treibstoffs" " - Herstellung eines
kohlenstoffhaltigen Gemischs zu testen, betrachtet man meist als representative Werte die #-Werte, die bei 70°C und 1000C destillieren. Man stellt fest, daß es möglich ist, die Produkte A oder B z.B. in einer Menge von 25 oder 50 Gew.-# einem klassischen Autobenzin zuzusetzen, ohne die prozentualen Mengen, die bei 7o°C und 1oo°C destillieren, wesentlich zu ändern (vergl. die folgende Tabelle I):
1300Β2/08β8
31222A3 \lil
Tabelle I
bei 70° C destillie
rende Menge (#)
bei 100°C destil
lierende Menge (%)
klassisches Benzin 25,5 52
klassisches Benzin
+ 25 % A
25 51
klassisches Benzin
+ 50 # A
22 4-6
klassisches Benzin
+ 25 # B
25,5 53
klassisches Benzin
+ 50 # B
20
Hier und im folgenden wird als "klassisches Benzin" ein Super-Autotreibstoff bezeichnet, der den Spezifikationen des Jahrs 198o, d.h. ROZ 97 bis 99, entspricht, dessen Destillationskurve regulär ist und der einen Anfangssiedepunkt von 28 bis 55°C und einen Endpunkt von etwa 180 bis 20O0C hat.
Man weiß andererseits, daß man Methanol nicht direkt einem Benzin, Heizöl oder Gasöl zusetzen kann, undzwar wegen der Phänomene der spontanen Entmischung, welche durch die Anwesenheit sogar geringer Mengen Wasser noch erschwert werden. Mischungen wie A und B und ganz allgemein Mischungen aus Butanol und Aceton, die gegebenenfalls Isopropanol und/ oder Äthanol in den oben angegebenen Mengenverhältnissen
130052/08SI
enthalten, erlauben einen Zusatz bis zu 25 und vorzugsweise bis zu 12 Gew.-^ Methanol', ohne daß man eine Senkung der charakteristischen Werte der Treibstoffe oder Brennstoffe beobachtet· So wird z.B. durch Äthanol-Zusatz zu einem Treibstoff oder Brennstoff, bestehend aus einem Autobenzin, Methanol und einem Gemisch aus Butanol und Aceton, die Wassertoleranz des Treibstoffs oder Brennstoffs gesteigert. Die durch Mischung eines klassischen Benzins mit den Mischungen A und B erhaltenen Treibstoffe behalten also die in Tabelle I angegebenen Eigenschaften auch nach Zusatz von weniger als 25 Gew.-# Methanol, bezogen auf den Gesamt-Treibstoff.
Die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe besitzen auch gute thermische Eigenschaften. So haben z.B. die oben beschriebenen Mischungen A -und B jeweils einen Heizwert in der Größenordnung von 7650 Kilo-Kai./kg bzw. 31977 KiIo-Joules-/kg, d.h. mehr als die Treibstoffe auf Basis von Alkoholen allein, insbesondere auf Basis von Methanol (4764- KiIo-KaI./kg bzw. 1999oo Kilo-ebules/kg.)
13-0052/0&6-8
Bei den Mischungen A und B ist das Verhältnis Masse Luft / Masse Treibstoff entsprechend der stoechiometrischen Einstellung etwa 10,8 statt 14,A- "bei einem klassischen Treibstoff und 6,4 bei Methanol· Die Änderungen der Einstellung, um die Motoren dem Betrieb mit den erfindungsgemäßen Treibstoffen oder Brennstoffen anzupassen, sind also weniger groß als die Änderungen, die man bei den Motoren durchführen muß, welche mit Methanol allein anstelle von klassischem Benzin betrieben werden sollen. Wenn der Treibstoff oder Brennstoff geringe Mengen eines Gemische A oder B, z.B. weniger als 10 Gew.~# und in der Größenordnung von 1 oder 2 bis 8 Gew.-# Methanol enthält, so sind die durchzuführenden Änderungen praktisch unbedeutend und brauchen überhaupt nicht durchgeführt zu werden.
Die Verdampfungswärme der Treibstoffe A und B liegt in der Größenordnung von 140CaI/g bzw. 585tfoules/g, d.h. relativ nahe derjenigen der klassischen Treibstoffe ( ?0 bis 80 G-äl/g oder 290 bis 335Joules/g ). In einem aus Methanol bestehenden Treibstoff dagegen ist die Verdampfungswärme sehr hoch ( 262 C.al/g bzw. 1o95Jo:ules./g ) und die Vergasung erfordert dann einen beträchtlichen Teil der Außenwärme· Will man z. B· einen Liter eines Kohlenstoffhaltigen Gemische mit einem Anreicherungsgrad von 1 erhalten, so benötigt man bei 25°C unter einem Druck
von 1 Atmosphäre (0,1 MPa):
188 Joules (44,9 CaI) bei Methanol
25,9 " (6,2 Cal) bei einem klassischen Treibstoff 56 bis 57 Joules( ca. 13,4· bis 13,7QaI ) für die Gemische vom Typ A oder B.
Die erhöhte Oktanzahl (ROZ nahe 110) des Acetons, welches der flüchtigste Bestandteil der beschriebenen Mischungen ist, bewirkt, daß diese Treibstoffe einen geringen Wert Δ R haben ( Δ R informiert über das Oktan-G-leichgewicht entlang der Destillationskurve ), was für die Verbesserung des Verhaltens des Motors bei der Beschleunigung aus niederen Bereichen sehr günstig ist.
Durch die Treibstoffe, die man den Bestandteilen mit erhöhtem A R- Wert zusetzt (z.B. Effluents der katalytischen Reformierung, Benzine mit einem hohen Gehalt an diesen Effluents) erhält man einen befriedigenden Δ R - Wert.
In einem speziellen Beispiel erhält man einen sehr befriedigenden Δ R - Wert von 7,5 , wenn man 25 Gew.-# des Gemischs A und 5 % Methanol einem Benzin zusetzt, das ursprünglich einen erhöhten Δ R - Wert in der Größenordnung von 12,5 hat.
130052/Οδβθ
Erfindungsgemäß wird durch den Zusatz von Methanol zu einem Benzin, das mit einem Gemisch von Butanol/Aeeton versetzt ist, die Oktanzahl dieses Gemische mit einem synergistischen Effekt erhöht und gleichzeitig werden durch die Anwesenheit des Gemische Butanol/Aeeton die Nachteile des Methanols insbesondere das Phänomen der Entmischung, wesentlich vermindert. Dies alles -läuft so ab, als wenn das Methanol einerseits und das Gemisch Butanol/Aeeton andererseits sich gegenseitig stimulieren wurden.
Ein anderer Vorteil der erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe, wie die oben definierten Treibstoffe A und B, im Gemisch mit einem klassischen Benzin und mit Methanol, besteht wie oben angegeben darin, daß sie nicht zur Entmischung in Gegenwart von Wasser führen, wie dies z.B. bei einem Treibstoff mit einer hohen Methanol-Konzentration der Fall ist. Daraus resultiert, daß die erfindungsgemäßen Treibstoffe oder Brennstoffe die Anwesenheit von Wasser-Mengen tolerieren, welche z.B. , je nach Zusammensetzung der verwendeten Mischungen bis zu 100 g Wasser oder mehr pro Liter des Gemische bei O0C erreichen können.
Die Mischungen Butanol/Aeeton, welche gegebenenfalls Isopropanol und/oder Äthanol enthalten, werden in geeigneter Weise hergestellt, z.B. durch einfaches Vermischen der einzelnen Bestandteile. Es wuz*de aber gefunden, daß ein
13Ό0Β2/08··
-y-
besonders vorteilhaftes Verfahren zur Gewinnung dieser Mischungen darin besteht> daß man
(a) cellulolytische Enzyme durch Fermentation eines geeigneten Organismus herstellt,
(b) anschließend mindestens ein Cellulose-Substrat
mit Hilfe der in Stufe (a) hergestellten cellulolytischen Enzyme hydrolysiert, so daß man ein Hydrolysat erhält, und
(c) dieses Hydrolysat einer Fermentation unterwirft.
Der in Stufe (a) für die Gewinnung der cellulolytischen Enzyme verwendete geeignete Organismus ist im allgemeinen ein Pilz,vorzugsweise der Gattung Sporotrichum, Polyporus Fusarium, Penicillium, Myrothecium und Trichoderma oder ein Bakterium vorzugsweise aus der Gattung Clostridium.
Die in Stufe (b) verwendeten Cellulose-Substrate sind z.B. solche, die man nach.Vorbehandlung von Altpapier, Getreidestroh, Bagasse, Mais-Spindeln und Stengel, Sägeoder Forst-Abfälle aus Laub- und Nadel-Bäumen erhält. Diese Vorbehandlung kann mechanisch (z.B. vermählen) und/oder chemisch sein (z.B. durch Behandlung mit Natronlauge, vorzugsweise mit etwa 6 Gew-# Natronlauge bezogen auf das Gewicht der Substrate). Die Zuckerhydrolyse (enzymatische Reaktion), die Gegenstand der Stufe (b) ist, wird anschließend nach üblichen Methoden durchgeführt,
130082/0
41-
vorzugsweise bei 30 bis 600C bei einem pH-Wert von im allgemeinen 3i5 bis 6,5»' wobei diese Reaktionsbedingungen im wesentlichen von der Art des enzymatischen Systems abhängen.
Die auf diese Weise in Stufe (b) erhaltenen Hydrolysate werden nach Zusatz von Nährelementen einer Fermentation unterworfen, welche Gegenstand der Stufe (c) ist. Die Organismen sind Bakterien, welche vorzugsweise der Gattung Clostridium angehören. Die Fermentation erfolgt anaerob bei einer Temperatur von im allgemeinen 25 bis AO0C und einem pH-Wert von etwa 4- bis 7,5. ■
Die Faktoren, welche die Zusammensetzung der erhaltenen Mischungen beeinflussen, sind der verwendete Stamm, das Substrat und die Fermentationsbedingungen, d.h. der pH-Wert, die Temperatur, die Zusammensetzung des Milieus, insbesondere die Stickstoffquelle.
Präziser sind die für die Aceton/Butanol-Fermentation verwendeten Organismen Bakterien, die im allgemeinen der Gattung Clostridium angehören. Die verwendeten Arten sind unter den Namen Clostridium saccharoacetobutylicum Clostridium acetobutylicum, Clostridium saccharobutyl acetonicum, Clostridium saccharoperbutylicum.beschrieben. Eine typische Art ist Clostridium acetobutylicum.
130052/Οδϋ
Die für die Butanol/Isopropanol-Fermentation verwendeten Organismen sind beinahe die gleichen wie die vorstehenden und gehören ebenfalls der Gattung Clostridium an. Die verwendeten Arten sind unter den Hamen Clostridium propylbutylicum, Clostridium viscifasciens beschrieben, aber bevorzugte! Arten im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind Clostridium butylicum sowie Clostridium bei,jerinckii und Clostridium toanum.
Unter diesen Reaktionsbedingungen erhält man folgendes:
a) bei der Fermentation Aceton/Butanol ein Gemisch, dessen Zusammensetzung beispielsweise wie folgt ist:
- n-Butanol : 40-80 Gew.-^
- Aceton : 15-45 Gew.-^
- Äthanol : 0-15 Gew.-#
b) bei der Fermentation Butanol/Isopropanol ein Treibstoff, dessen Zusammensetzung z.B. wie folgt ist:
- n-Butanol : 45-75 Gew.-%
- Aceton : 2-15 Gew.-%
- Äthanol : 0-10 Gew.-^
- Isopropanol : 10-30 Gew.-^
Es sei bemerkt, daß eine weitere Original-Reihe zur Durchführung einer Butanol/Aceton- oder Butanol/Isopropanol-Fermentation möglich ist* sie besteht darin, daß man nicht
130052/0868
nur Cellulose-Substrate verwenden kann, sondern auch Topinambur,. den man nach dem Waschen, Extrahieren und Verpressen einer Hydrolyse unterwirft, worauf anschließend eine Fermentation des erhaltenen Hydrolysate erfolgt.
Beisp_iel
Man stellt ein Gemisch her, das 25 Gew*—# des Treibstoffs A, wie er im allgemeinen Teil dieser Anmeldung beschrieben ist, sowie 75 Gew.-^ eines Benzins aus einer Vorrichtung der katalytischen Crackung enthält, dessen Oktanzahl ROZ 85 und dessen MOZ Oktanzahl 80 ist.
Man stellt ferner ein Gemisch her, das 50 Gew.-^ des Treibstoffs A und das gleiche Benzin wie oben enthält.
Schließlich stellt man zwei weitere Mischungen mit dem selben Benzin wie oben her,.wobei das erste 25 Gew.-^ des Treibstoffs B enthält, wie er im allgemeinen Teil dieser Anmeldung beschrieben ist, während die zweite Mischung 5o Gew,-# des Treibstoffs B enthält.
Die Mischungsindices der Treibstoffe A und B in den vier auf diese V/eise erhaltenen Mischungen sind in Tabelle II angegeben. Die Indexe sind höher, wenn man den vier
13QÖS2/086I
Versuchsmischungen Methanol zusetzt: so wurde nämlich festgestellt, daß der Methanolzusatz zu einer Erhöhung von 0,3 bis 0,4 Punkten bei den Oktanzahlen ROZ oder MOZpro Prozent zugesetzten Methanols führt (Gew.-% bezogen auf den Treibstoff oder Brennstoff). So werden bei Zusatz von 5 Gew.-^ Methanol die Indexe ROZ und MOZdes ersten Gemischs von Tabelle II auf 101,8 bzw. 88,3 erhöht und die Indices ROZ und MOZ des dritten Gemische von Tabelle II auf 105,9 bzw. 90.
Tabelle II
Erhaltener Treibstoff
oder Brennstoff (Gew.-#)
Mischungsoktanzahl MOZ Oktanzahlen
25 % des Gemische A
50 % des Gemische A
25 # des Gemischs B
5o % des Gemischs B
ROZ A : 86,5
A : 87*2
B : 88,1
B : 88,2
99,5 86,4
101,2 87,0
Zur Erinnerung:
Gemisch A allein
Gemisch B allein
A : 100,0
A : 100,8
B : 104,0
B : 104,0
130052/0068
Tabelle III zeigt die Wasser-Toleranz, die man bei den erfindungsgemäßen Treibstoffen oder Treibstoffgemischen erhält *
Man stellt fest, daß unter den untersuchten Treibstoffen die besten Wasser-Toleranzen bei den erfindungsgemäßen Treibstoffen bzw. Brennstoffen erhalten werden, welche relativ große Mengen des Gemischs Butanol und Aceton (z.B. 5o# ) enthalten. In der Praxis wählt man derzeit Treibstoffe oder Brennstoffe, die viel weniger Butanol-Aceton-Gemisch enthalten und daher weniger gute Wasser-Toleranzen haben; sie haben aber den Vorteil, daß man sie ohne Änderungen und sogar ohne Einstellung der Motoren verwenden kann, welche daher in gleicher Weise mit den derzeitigen handelsüblichen Treibstoffen oder Brennstoffen (Benzin, Super-Benzin, Gas-Öl, Heiz-Öl etc.) und mit den erfindungsgemäßen Treibstoffen oder Brennstoffen betrieben werden können. Kurz gesagt sollte man die Tatsache nicht vergessen, daß die Einschränkungen des Handels häufig dazu zwingen, Treibstoffe oder Brennstoffe zu verwenden, deren Zusammensetzung nicht unbedingt derjenigen entspricht, welche die besten Resultate liefert. Dies erklärt den ziemlich großen Umfang der Konzentrationsbereiche der verschiedenen Bestandteile, die als bevorzugte Beispiele in der vorliegenden Anmeldung angegeben sind.
130052/0811
Tabelle III
Zusammensetzling des !Treibstoffs
(Gew.-^) (das verwendete klassische
Super-Benzin enthält 65 Gew.-^
Aromaten)
Wasser-Toleranz
(zusetzbare Wassermenge
bei 0OC in g/l)
klassisches Super-Benzin 92 #
Methanol 8 %
0,50
klassisches Super-Benzin 85 #
Methanol 15 %
1,00
klassisches Super-Benzin 87 %
Methanol 8 %
A. 5 #
3,25
klassisches Super-Benzin 75 #
Methanol 15 %
k Λο %
9
klassisches Super-Benzin 67 %
Methanol 13 #
A. 20 ^
22
klassisches Super-Benzin 50 #
Mischung 50 #
59 % Butanol
8 % Äthanol
6 % Aceton
27 % Isopropanol
60,5
klassisches Super-Benzin 50 %
Mischung 50 %
66 % Butanol
29 % Aceton
5 % Äthanol
52,5
0052/0808
klassisches Super-Benzin 50 % 59,8
Mischung 4-5.0
59 % Butanol
8 % Äthanol
6 # Aceton
27 # Isopropanol
Methanol 5#
klassischeB Super-Benzin 50 % 51,9
Mischung 50 %
66 % Butanol
29 % Aceton
5 # Äthanol
Methanol 5 *
Ausgehend aus einer 10 #igen Suspension von zermahlenem Zeitungspapier bewirkt man eine Zuckerhydrolyse, wobei man als Cellulase ein Piltrat der Pilzkultur Trichoderma viride QM 9^-14- verwendet, und zwar 10 internationale Einheiten pro Gramm Substrat. Man erhält auf diese Weise nach 48 Stunden bei 5O0C und einem pH-Wert von 4-,8 38 g reduzierende Zucker, von denen 29 g Glucose sind.
Ausgehend von einer 10 #igen Suspension von mit Natronlauge behandeltem Stroh erhält man unter den selben Bedingungen 46 g reduzierende Zucker, von denen 20,5 g Glucose und 15g Aldopentosen sind.
130052/08
Ein Teil dieser Hydrolysate wird nach Zusatz von Nährelementen einer Acetonobutyl-Fermentation nach bekannten Methoden bei 300C und einem Anfangs-pH-Wert von 6 in Gegenwart des Bakteriums Clostridium acetobutylicum unterworfen. Ausgehend von dem Hydrolysat aus Zeitungspapier erhält man nach 70 Stunden in einer 28,5 Gew.-#igen Ausbeute ein Gemisch C, das 66 Gew.-^ Butanol, 29 Gew.-^ Aceton und 5 $ Äthanol enthält. Ausgehend aus dem Stroh-Hydrolysat erhält man nach 70 Stunden in einer Ausbeute von 27 Gew.-^ ein Gemisch D, das 73 Gew.-% Butanol, 25 Gew.- °fi Aceton und 2 Gew.-^ Äthanol enthält.
Beis£iel_4
Einen weiteren Teil der im Beispiel 3 hergestellten Hydrolysate unterwirft man einer Butanol/Isopropanol-Permentation nach den klassischen Methoden in Gegenwart des Bakteriums Clostridium butylicum.
130052/0863
Man arbeitet bei 37°O und einem Anfangs-pH-Wert von 6,5-Man wählt eine Inkubationszeit von 1oo Stunden und erhält, ausgehend von dem Hydrolysat des Zeitungspapiers in einer 26,5 Gew.-$igen Ausbeute ein Gemisch E, das 65 Gew.-^ n-Buta nol, 5 Gew.-$ Äthanol, 16 Gew.-$ Isopropanol und 14· Gew.-$ Aceton enthält; ausgehend von dem Stroh-Hydrolysat erhält man in einer 31 Gew.-#igen Ausbeute ein Gemisch F1 das 59 Gew.-$ n-Butanol, 8 Gew.-# Äthanol, 6 Qew.-# Aceton und 27 -^ Isopropanol enthält·
Die folgende TabelleIV zeigt die Oktanzahl ROZ und MOZ der in den Beispielen 3 und 4 erhaltenen Gemische
Tabelle IV
ROZ MOZ
C 1oo,5 87,2
D 99,9 86,6
E 1o2,1 87,6
Έ 1o3,5 88,3
1300 52/006$
Die auf diese Weise erhaltenen Gemische C, D, E und T? eignen sich hervorragend zur Mischung mit (a) einem klassischen Benzin oder Heizöl oder Gasöl und (b) Methanol in den oben angegebenen Mengen, wobei man einen ausgezeichneten Treibstoff oder Brennstoff erhält. Es sei daran erinnert, daß pro % Methanol einen Steigerung der Oktanzahlen ROZ und MOZ von etwa 0,3 bis 0,4 Punkten erzielt wird.
Man nimmt erneut die Mischung, welche 75 Gew.-^ Butylalkohol und 25 Gew.-# Aceton enthält, Man mischt diese mit normalen handelsüblichen Gasöl (dessen Eigenschaften in Tabelle V angegeben sind) in den folgenden Verhältnissen: 80 Gew.-# Gasöl und 20 # Mischung A (d.h. schließlich: Gasöl 8o#
Butanol Ί5 %
Aceton 5 #)·
Die Eigenschaften, welche man auf diese Weise durch "Vermischen von Gasöl und der Mischung A erhält, sind in Tabelle V zusammengestellt. Man erhält etwas bessereExgenschaften, wenn man 5 Gew.-^ Methanol, bezogen auf das Gesamtgemisch, zufügt. Es tritt keinerlei Entmischung auf.
ed» e> ο· cn
- 28 Tabelle Y
handelsübliches Gasöl 80 Gew.-% Gasöl +
20 Gew.-% Mischung A
Volumenmasse bei 200C (g/ml) 0,8275 0,821
P.C.I (Kilo-JoulesAg)
(Heizwert)
42419 4o369
Viskosität bei 20°C 4,16 Centistokes dji.
4,16 χ 1o~6 mVsek.
2.91
Cetan-Index 54 41
Klarpunkt (0C) ' 78 < 1o
Trübungspunkt (0C) -2 bis -3 -1 bis -2 1^J
Fließpunkt (0C) -15 bis -18 KJ
-15 bis -18 K)
Grenztemperatur der Filtrierbarkeit (0C) -7 bis -8 -4 bis -5 ^o
20.
Das oben verwendete handelsübliche Gasöl wurde mit einem Zusatz versehen, um gute Kälteeigenschaften zu erhalten (Winter-Gasöl).
Man wiederholt Beispiel 5» wobei man der Reihe nach 2 Gasöle verwendet, die von dem in Beispiel 5 verwendeten leicht verschieden sind, d.h. ein nicht mit einem Zusatz versehenes Gasöl und ein Gasöl vom "Sommer-Typ". Die erhaltenen Resultate sind in den Tabellen 6 und 7 angegeben:
Tabelle VI 8o Jl
20 Jl
Gasöl ohne Zusatz
Trübungspunkt(0O)
Fließpunkt (0C)
Grenztemperatur der
Eiltrierbarkeit (0O)
+ 7
- 3
+ 7
δ &asöl +
5 Mischung A
+ 9
- 6
+ 6
190052/0668
Tabelle VII
0O handelsübliches
Gasöl (Sommertyp)
I oo
J OO CVI
% Gasöl +
# Mischung A
Trübungspunkt ( + 3 + 1
Fließpunkt (0C) der
(8C)
- 12 - 15
Grenztemperatur
Filtrierbarkeit
- 1 - 5
Aus den Tabellen V biß VII wird ersichtlich, daß man durch Zusatz eines Gemisches von Butanol/Aceton zu einem Gasöl einen sehr brauchbaren Treibstoff erhält, dessen Eigenschaften - wenn sie als nicht ausreichend betrachtet werden sollten - immer leicht korrigiert werden können, z.B. durch Zusatz geeigneter Additive. Der Vorteil des auf diese Weise erhaltenen Treibstoffes besteht darin, daß man ihm Methanol zusetzen kann, ohne daß das Phänomen der Entmischung auftritt.
Man führt einen Motorversuch durch, um die Einsetzbarkeit eines Treibstoffs zu testen, der aus einem Gemisch von 80 # des Gasöls von Beispiel 5 und 20 % des Gemisches A besteht.
Der gewählte Motor ist ein Antriebsmotor mit Ricardo-Typ-Vorkammer in seinem Standardzustand der Einstellung für norma
les Gasöl.
130052/OSßi
irotz der verschiedenen Eigenschaften des mit einem Zusatz versehenen Gasöls muß keine Änderung der Motoreinstellung
für den Versuch durchgeführt werden und demzufolge ist auch keine neue Optimierung bezüglich der Emissionen und der Ausbeuten in diesem Stadium erforderlich·
^z
Unter diesen Bedingungen sind die bei^ 'charakteristischen Motorbereichen (Bereich des maximalen Moments: 2000 U /min und Kaximalbereich des Motors: 4150 tr ymin) erhaltenen Resultate in den Tabellen VIII und IX zusammengestellt·
TJ =■ Umdrehungen
Q O cn ro
Tabelle VIII (Bereich des maximalen Moments: 2ooo tJ /min)
Leistung PS (DIN) 12,8 26,0 59,o 48,4
Spezifischer Verbrauch bei
Gasöl allein (kcal/ch^h)
24o4 1993 1887 1955
Spezifischer Verbrauch bei
Gasöl + Mischung A (80#-20#)
(kcal/ch,h)
2354 19oo 1823 1871
Auspufftemperatur bei Gasöl
allein (0C)
245 382 475 575
Auspufftemperatur bei Gasol
+ Mischung A (80# - 20$) (0C)
2I0 32o 450 55o
Rauch mit Gasöl allein
(Bosch-Index)
0,7 1,6 2,2
Rauch mit GäsSl +Mischung A
(80# - 20#) (0C)
0,6 0,7· 1,2 2,1
( 1 kcal =4,18 Kilo-Joule ) ( 1 ch.h = 2648 Kilo-Joule )
CO
i*
Tabelle IX
(Maximalbereich des Motors: 415o U/ min)
Leistung PS (DIN) 18,3 36,5 54,8 73,0
Spezifischer Verbrauch bei
Gasol allein (kcal/ch.h)
4-358 2929 2503 2443
Spezifischer Verbrauch bei Gas
öl + Mischung A (80 % - 20# )
(kcal/ch.h)
4408 2971 2440 ■ 2411
AusTDUfftemperatur bei Gasöl
allein (°C)
360 440 540 685
Auspufftemperatur bei Gasöl
+ Mischung A (80# - 20^) (<>C)
365 445 540 685
Rauch mit Gasöl allein
(Bosch-Index)
0,8 1,3 1,1 0,9
Rauch mit Gasöl + Mischung A
(80$ - 20#) (OC)
1,0 1,2 1,0 0,7
( 1kcal = 4,18 Kilo-Joule ) ( 1ch.h = 2648 Kilo-Joule )
ACrKSi-.--CL-OHT
Es sei bemerkt, daß die Vergleiche bei gleicher Leistung durchgeführt wurden. Jedoch ist der Heizwert pro Liter des Gemisches Gasöl + Mischung Aceton-Butanol etwas geringer als derjenige des Basis-Gasöls, d.h. des verwendeten handelsüblichen Gasöls allein.
Die beobachteten Maximal-Leistungen betragen
5o,2-PS (DIK) bei 2ooo ü/min mit Basis-Gasöl (50,2 PS DIW)
.8,4 PS (DIN) bei 2ooo U /min mit Basis Gasöl+Mischung A
(.8o-20#) (48,4 PS DIN)
75.5 PS (DIN) bei 415o U/min mit Basis-Gasöl (75,5 PS DIN)
73 PS (DIN) bei 415o U/min mit Basis-Gasöl+Mischung A
(80-20 SO (73 PS din)
Das ist konform mit den entsprechenden Heizwerten pro Liter und den beobachteten leichten Ausbeute-Zunahmen, da die Injektionspumpen volumetrisch sind. Durch eine leichte Einstellung der Pumpe kann man die Norainal-Leistung ohne weiteres wiedererhalten, wenn die Ausbeute-Zunahme nicht ausreicht. Aber diese Einstellung ist nicht mehr nötig, wenn man den oben untersuchten Treibstoffen z.B. 5 Gew.-# Methanol zusetzt. Die Wirkung des Methanols ist im Beispiel 9 hinsichtlich der Wassertoleranz untersucht worden.
Beisgiel8:
Man bestimmt den Cetan-Index von verschiedenen Treibstoffen, deren Zusammensetzung in Tabelle X angegeben ist.
ΜΛ'.-r
Tabelle X
Basis-Gasöl von Beispiel 1 allein Cetan-Index 54
(wie im Beispiel Mischung A
1 definiert)
It 4-9
8CfO " + 2o# It It 41
70$ " + 30$ It It 36
50* « + 5C* ir ti 30
Es ist möglich, eine viel größere Menge des Gemisches A zu verwenden und einen-richtigen Cetan-Index zu erhalten, unter der Voraussetzung, daß man den erhaltenen Treibstoff mit einem Additiv versetzt,das aus
(a) etwas öl (z.B. pflanzlich oder mineralisch oder ein
einem anderen
anderes)oder . geeigneten Additiv um eine adäquate
Viskosität zu erhalten, oder aus
(b) Mittelnzur Verbesserung des Cetan-Index, z.B. solche vom Typ der Alkylnitrate etc. ,· besteht.
Alle obigen Betrachtungen sind übrigens für Treibstoffe gültig, die Methanol enthalten und gleichzeitig basieren auf (a) einem Gasöl und (b) einem Gemisch aus Butylalkohol (n-Butanol), Aceton und Isopropanol. Durch Zusatz von Methanol wird der Cetan-Index gesteigert, undzwar um jeweils etwa 0,35 Punkte, wenn man Λ Gew.-# Methanol zusetzt.
130052/ΟδΙβ
Dieses Beispiel soll zeigen, daß man den erfindungsgemäßen Treibstoffen oder Brennstoffen nicht-vernachlässigbare Mengen Methanol zusetzen kann, welche man allein nicht verwenden könnte. Es sei daran erinnert, daß man Methanol nicht direkt einem Gasöl zusetzen kann, undzwar. wegen des Phänomens der spontanen Entmischung, welches durch die Anwesenheit sogar geringer Mengen Wasser erschwert wird. Diese Mischungen vom Typ Aceton-Butanol können dritte Lösungsmittel ersetzen und erlauben daher den Zusatz von Methanol in Mengen, die von der Art und der Menge der Bestandteile des Treibstoffs oder Brennstoffs abhängen.
Die folgende Tabelle XI zeigt die prozentualen Mengen Methanol, die nicht überschritten werden dürfen, um die Stabilität nicht zu verringern, die Abscheidung in der Kälte und die Abscheidung bei Raumtemperatur von verschiedenen Treibstoffen, bestehend aus (a) den in Beispiel 1 verwendeten Gasöl oder einem Gasöl US 2D mit 35 Gew.-^ aromatischen Kohlenwasserstoffen und (b) der Mischung A, welche 75 Gew.-# Butanol und 25 Gew.-# Aceton enthält, oder der Mischung B, welche 70 Gew.-# Butanol, 15 Gew«-# Aceton und 15 Gew.-^ Isopropanol enthält.
130052/OÖii
Tabelle XI Einfluß des Zusatzes von absolutem Methanol (Gew.-^
Zusammensetzung dar
Basis-Mischung
Stabilität Abscheidung m der Kalte Abscheidung bei Raumtemperatur
Gasöl von Beispiel 1
Gasöl
80
11,1
13,o
Gasöl
90 Gew.-^
Gew.-^
7,ο
9,1
Gasöl
80 Gew
11,1
14,9
Gasöl
90 Gew.
20 Gew.-#
7,o
Gasöl US 2 D (35 % Aromaten)
Gasöl
80
14,9
16,7
2o,o
11,1
CO
V-
11,1
V O
V
V
O
IN
11,1
1
O
D-
Vs ο
H Q) \
:o co \
Jo \
FQO
H (D \
:O ci> \
M \
to o \
CiJCO \
fflO
H to \
!OO \
K \
«JO \
- yf- Ι/ο-
Beispiel 10:
In Tabelle XII sind einige' Eigenschaften von Auto-Treibstoffen mit geringen Konzentrationen des Gemisches Butanol-Aceton-Äthanol (65 Gew.-^ Butanol, 30 Gew.-# Aceton und 5 Gew.-# Äthanol) zusammengestellt.
Tabelle XII
ta σο cn
O 0*
β»
Zusammensetzung des Benzins
Benzin (mit 38%Aromaten)
Methanol
Mischung Butanol-Aceton-
Ithanol (M.B.A.E.)
94
4
2
9o
6,5
3,5
1
9o
8
2
Volumenmasse bei 200O (g/ml) 0,756 0,757 0,757
Dampfdruck Seid (MäHibar)
(P.V.B.)
709 696 716
Harze 0 0 0
Destillation
Anfangspunkt
bei 700C Destillierendes (<$)
bei 1000O Destillierendes (#)
Endpunkt
360C
1960G
.
380C
36
. 1930C
36°C
38
1910C
*
Research Oktanzahl
Dktanzahl des Motors
99,5 I 1oo,o !
89,o 88,8 :
i
1oo,6 ;f
89,o
CO _i
rs)
Die Wasser-Toleranz liegt in der Größenordnung von 3 S Liter und wächst im allgemeinen einerseits mit dem Verhältnis Fiethanol und andererseits mit der prozentualen Menge MBAE
der aromatischen Kohlenwasserstoffe im verwendeten Benzin.
Man unterwirft einen Liter Topinambur-Saft, den man durch Verpressen in einer hydraulischen Presse der zerkleinerten Knollen erhalten hat, einer sauren Hydrolyse, in/dem man mit Schwefelsäure auf einem pH-Wert von 2 ansäuert und 30 Minuten bei 90° hält, worauf man den pH-Wert mit Kalilauge auf 6,0 einstellt. Dazu gibt man steril die folgenden Nährelemente in 2 Liter Wasser: (HEL)2 SO^, : 9 g; K2HPO4 : 1,5 g; Mg SO^, 7 H2O : 0,3 g; Hefeextrakt: 0,75 g; CaCO, : 4,5 g- Man impft anaerob mit 2oo ml einer Präkultur von Clostridium Acetobutylicun an, die im gleichen Milieu hergestellt wurde, und läßt die Fermentation bei 33°C ablaufen. Nach 4-8 Stunden erhält man in 18 $iger Ausbeute (bezogen auf die eingesetzten Zucker) ein Gemisch, das aus 70 % Butanol, 27 % Aceton und 3 % Äthanol besteht ·
130052/0060
Man führt einen ähnlichen Versuch durch, ersetzt aber die Stufe der sauren Hydrolyse durch einen 20 ι dnütige Sterilisation bei 1100C. Nach Kultur des gleichen Stammes Clostridium Acetobutylicum erhält man innerhalb von 3 Tagen in einer Ausbeute von 22 % (bezogen auf die eingesetzten Zucker) ein Gemisch, das aus 69 % Butanol, 27 % Aceton und 4 # Äthanol besteht.
Man führt einen weiteren Versuch durch, bei dem der Saft durch Mazeration der Topinambur-Lamellen von 1 mm Dicke ( 1 kg Topinambur pro 2 1 Wasser) erhalten wurde. Der pH-Wert wird durch Zusatz von Schwefelsäure auf 2,5 eingestellt und die Mazeration 45 Minuten bei 90°C durchgeführt. Der erhaltene Saft wird mit Kalilauge auf pH 6 neutralisiert und die gleichen Nährelemente wie im Beispiel 1 zugesetzt, so daß man die gleichen End-Konzentrationen erhält. Die Kultur des Clostridium Acetobutylicums wird anschließend wie oben beschrieben durchgeführt und man erhält in 48 Stunden ein Gemisch aus Kohlenstoffverbindungen mit 70 % Butanol, 27 % Aceton und 3 # Äthanol in einer Ausbeute von 23 #, bezogen auf die eingesetzten Zucker, in 48 Stunden.
Im Rahmen der vorliegenden Offenbarung bedeutet der Ausdruck "Effluent" "das Ausströmende".
130052/0S6Ö

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    daß sie gleichzeitig folgende Bestandteile enthalten:
    (a) einen klassischen Treibstoff oder Brennstoff aus der Gruppe der Kohlenwasserstoff-Benzine, Gasöl oder Heizöl ,
    (b) ein Gemisch aus Butanöl und Aceton sowie (e) Methanol,
    2. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 1, bestehend aus:
    (a) 5 bis 97 Gew.-# eines klassischen Treibstoffs oder Brennstoffs
    (b) 1 bis 95 Gew.-# eines Gemische aus 40 bis 85 Gew.-# Butanol und 15 bis 60 Gew.-# Aceton sowie
    (c) 1 bis 25 Gew.-# Methanol.
    3. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, bestehend aus:
    (a) 5 bis 95 % des klassischen Treibstoffs oder Brennstoffs
    (b) 5 bis 95 % des Gemisches aus Butanol und Aceton sowie
    (c) 1 bis 25 % Methanol.
    130052/086»
    4* Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch ,einen Gehalt von 3 bis 15 # Methanol·
    5# Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 7 bis Λ2. % Methanol.
    6. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 65 bis 93 # des klassischen Treibstoffes oder Brennstoffs und 35 bis 7 % des Gemisches·
    7. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 75 bis 90 # des klassischen Treibstoffes oder Brennstoffes und 25 bis 1o % des Gemisches.
    8. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 35 bis 85 # des klassischen Treibstoffs oder Brennstoffs und 15 bis 65 I/o des Gemisches·
    9. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 45 bis 8o % des klassischen Treibstoffs oder Brennstoffs und 20 bis 55 % des Gemisches·
    130062/0868
    10. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch ,einen Gehalt an 80 bis 96 # des klassischen Treibstoffs oder Brennstoffs, 1 bis 10 # des Gemisches und 3 bis 10 % Methanol.
    11. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch außerdem Isopropanol enthält.
    12. Treibstoffe oder Brennstoffe gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gemisch 5o bis 85 Gew.-# Butanol, 15 bis 25 Gew.-# Aceton und 5 bis 35 Gew.-# Isopropanol enthält.
    13. Treibstoff oder Brennstoff gemäß Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch außerdem Ithanol enthält.
    . Treibstoff oder Brennstoff gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gemisch 4o bis 80 Gew.-# Butanol, 15 bis #5 Gew.-^ Aceton und 1 bis I5 Gew.-# Äthanol enthält.
    130052/08SJ
    15. Treibstoff gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    ' daß das Gemisch außerdem Isopropanol und Äthanol enthält, wobei das Gemisch 45 bis 75 Gew.-# Butanol, 15 bis 25 Gew.-# Aceton, 10 bis 30 Gew.-^ Isopropanol und 1 bis 10 Gew.—% Äthanol enthält.
    16. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß man das Gemisch durch ein Verfahren erhält, bei dem man
    (a) cellulolytische Enzyme durch Fermentation eines geeigneten Organismus herstellt,
    (b) anschließend mindestens ein Cellulose-Substrat mit Hilfe der in Stufe (a) hergestellten cellulolytischen Enzyme hydrolisiert, so daß man ein Hydrolysat erhält, und
    (c) dieses Hydrolysat einer Fermentation unterwirft·
    17. Verfahren gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
    daß der in Stufe (a) verwendete geeignete Organismus zur Gewinnung der cellulolytischen Enzyme ein Bakterium aus der Gattung Clostridium oder ein Pilz aus der Gattung Sporotrichum, Polyporus, Penicillium, Fusarium, Myrothecium und Trichoderma ist.
    1300S2/0888
    _. 5 —
    18· Verfahren gemäß Anspruch 16, angewandt auf die Acetpnobutyl-Fermentation, dadurch gekennzeichnet,
    daß man in Stufe (c) die Fermentation des Hydrolysate in Gegenwart mindestens eines Bakteriums der Gattung Clostridium durchfiihrt, welches aus der Gruppe folgender Arten gewählt wird:
    Clostridium Saccharoacetobutylicum, Clostridium Acetqbutylicum,
    Clostridium Saccharobutyl Acetpnicum, Clostridium Saccharoperbutylicum.
    19. Verfahren gemäß Anspruch 16, angewandt auf die Butanol/Isopropani-Fermentation, dadurch gekennzeichnet,
    daß man in Stufe (c) die Fermentation des Hydrolysate in pegenwart mindestens eines Bakteriums der Gattung Clostridium durchführt, welches aus der Gruppe folgender Arten gewählt wird:
    Clostridium Propylbutylicum,
    Clostridium Viscifasciens,
    Clostridium Butylicum.
    Clostridium Beigerinickii,
    Clostridium Toanum.
    130 0 52/088!
    20· Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Gemisch aus Topinambur erhalten wird, welcher nach dem Waschen, Extrahieren und Auspressen einer Hydrolyse unterworfen wird, worauf man anschließend eine Fermentation des erhaltenen Hydrolysate durchführt.
    130052/08Ü
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