DE3122004A1 - Verfahren und einrichtung zum erfassen von unregelmaessigkeiten im ventilstellsystem von inneren brennkraftmaschinen - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum erfassen von unregelmaessigkeiten im ventilstellsystem von inneren brennkraftmaschinenInfo
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Description
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung besieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zxm. Erfassen von Unregelmäßigkeiten
im Ventilstellsystesa von inneren Brennkraftmaschinen .
Bekanntlich wird die Kontrolle eines Ventilstellsystems bei inneren Brennkraftmaschinen normalerweise während
der Montage des Ventilstellsystems am Motor vorgenommen. Dies bedeutet j daß die Teile des Ventilstellsystems
normalerweise nacheinander eingepasst und befestigt werden, wobei sie auf Mängel oder Unregelmäßigkeiten kontrolliert
werden. Es gibt jedoch bisher kein Verfahren, mit dem man
Unregelmäßigkeiten im Ventilstellsystera9 wie bspw. im
-Ventilspiel 5 im Nockenprofil s im Nockenphasenwinkel usw.
im zusammengebauten Zustand des Motors9 ermitteln bzw.
erfassen kann.
Damit jedoch die Teile genau montiert werden können, ist
es notwendig, daß in den darauffolgenden Schritten des Montageprozesses die Genauigkeit beibehalten wird. Genauer
gesagt, heißt dies, daß der Zustand des Ventilstellsystems vorzugsweise nach der Montage9 d.h. im zusammengebauten
Zustand des Ventilstellsystems, kontrolliert werden sollte« Auch vom Standpunkt der Effizienz der
Montagearbeit her möchte man das Ventilstellsystem im zusammengebauten Zustand kontrollieren können.
Es ist jedoch bisher leider auch keine Einrichtung bekannt, die dem Erreichen dieses Zieles dienen könnte.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein
Verfahren und eine Einrichtung der genannten Art zu schaffen, mit dem bzw. der Unregelmäßigkeiten im Ventilstellsystem
von inneren Brennkraftmaschinen im zusammengebauten Zustand des Ventilstellsystems erfasst
werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß beim Verfahren durch
die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale und bei der Einrichtung durch die im Kennzeichen des Anspruchs
6 angegebenen Merkmale gelöst.
Damit ergibt sich der Vorteil, daß Unregelmäßigkeiten überhaupt im zusammengebauten Zustand des Ventilstellsystems
ermittelt werden können» so daß der Zustand des Ventilstellsystems im Endzustand der Montage unabhängig
von einem Zwischenzustand der Montage kontrolliert werden kann. Außerdem wird die Genauigkeit dee Kontrollvorganges
beim Erfassen von Unregelmäßigkeiten im Ventilstellsystem verbessert. Ferner vermeidet man die Kontrolle des Ventilstellsystems
im Verlaufe der Montage der Brennkraftmaschine, was die Effizienz bzw. den Wirkungsgrad der
Montagearbeit verbessert. Mit der Erfindung ist es nunmehr möglich, den Montagezustand des Ventilstellsystems bei
Brennkraftmaschinen in einfacher Weise automatisch zu erfassen, nachdem man mindestens zwei Kurbelwinkelpositionen
und die Ventilhübe bei diesen Kurbelwinkelpositionen markiert bzw. indexiert hat. So wird die Kontrollarbeit vereinfacht
und die mit der Kontrolle des Ventilstellsystems bei Brennkraftmaschinen verbundene Arbeitsanstrengung
ist reduziert. · ·
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird also zunächst ein Ventilhub eines genau bzw, fehlerfrei zusammengebauten
Bezugsmotors bei mindestens zwai Kurbelwinkeln gemessen;
die Beziehung zwischen jedem gemessenen Ventilhub
und dem Kurbelwinkel wird dann in einer Arithmetikeinheit gespeichert» Ferries' wised eine Kurbelwelle eines
mit einem zu kontrollierenden Ventilstellsystems versehenen Motors bei den Kurbslwinkeln indexiert bzw. markiert
und die Ventilhöbs boi diesen Kurbelwinkeln werden
gemessen. Die Werte des3 gemessenen Ventilhübe des zu
kontrollierenden Systsa© werden dann an die Arithmetikeinheit
geliefert und s© jegliche Unregelmäßigkeiten im Stellsystem zu erfassen.
Das Ventilspiel wird durch die gemessenen Ventilhubwerte,
die in einen vorbestimmten Meßbereich fallen, erfasst. Das Nockenprofil wird ctoeh eine Kombination von gemessenen
Ventilhubwerten;, die in eine Kombination von vorbestimmten
Meßbereichen fallen» erfasst» Der Nockenphasen-"winkel
wird durch die gemessenen Ventilhubwerte aller Ventile des Systems bei vorbestimmten Kurbelwinkeln, die
in einen vorbestimmten Maßbereich fallen, erfasst.
Die erfindungsgemäße Einrichtung besitzt eine Kurbelwinkel-Indexvorrichtungj
die einen Motor zum rotierenden Antreiben der Kurbelwelle der inneren Brennkraftmaschine
aufweist, und einen Kurbelwink'el-Indexbezugssensor, der
den Kurbelwinkel erfasst und in Reaktion darauf ein Signal abgibt. Ferner besitzt die erfindungsgemäße Einrichtung
eine Wegmeßvorrichtung,,, die den Ventilhub bei Kontaktgabe
mit einem Ventilfederteller misst und die in Reaktion darauf ein Signal abgibt» Des weiteren enthält die Einrichtung
eine Arithmetikeinheit, die eine arithmetische Operation durchführt und so als Antwort auf die von der
'Indexvorrichtung und der» Meßvorrichtung empfangenen Signale das Ventilspiels das .Nockenprofil und den Nockenphasenwinkel
im Hinblick auf irgendeine Unregelmäßigkeit erfasst.
Die Arithmetikeinheit selbst besitzt einen Speicherabschnitt und einen Operationsabschnitt. Der Speicherabschnitt
speichert diejenigen Informationen, die die Beziehung des Ventilhubes zu jedem von wenigstens zwei
Kurbelwinkeln enthält. Der Operationsabschnitt vergleicht das gemessene Ventilhubsignal mit der gespeicherten Information
für jeden Kurbelwinkel und erzeugt ein Ausgangssignal in Reaktion auf das gemessene Ventilhubsignal, das
außerhalb eines vorbestimmten Bereiches der gespeicherten Information·liegt, so daß eine Unregelmäßigkeit in
mindestens einem der Fälle, zu denen das Ventilspiel, das Nockenprofil und der Nockenphasenwinkel des Ventilstellsystems
gehören, angezeigt wird.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die
Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellter. Ausführungsbeispieles
näher beschrieben und erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht einer Einrichtung zum
Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Ermitteln von Unregelmäßigkeiten bei
einem Ventilstellsystem von inneren Brennkraftmaschinen, gemäß einem Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. !,insbesondere
die Anordnung im Bereich' der Wegmeßvorrichtung,
Fig. 3a ein Blockdiagramm mit dem Inhalt der
arithmetischen Operation, die von einer Arithmetikeinheit der erfindungsgemäßen
Einrichtung durchgeführt wird,
Fig. 3b Flußdiagramme von arithmetischen und 3c Operationssohaltkreisen,
Fig. 4 ein Kurvendiagramm zur Darstellung des
Ventilhubes einer Viertakt-Brennkraftmaschine, wobei die ausgezogene Linie den Auslaßventilhub und die gestrichelte Linie
den Einlaßventilhub zeigt,
Fig. 5 ein Ventilhub-Kurvendiagramm eines der
Ventile der Fig. 4, wobei die ausgezogene
Linie die Ventilhubkurve eines normalen Ventils und die strichpunktierte Linie die
Ventilhubkurve eines zu prüfenden Ventils zeigt, und
Fig. 6 ein Ventilhub-Kurvendiagramm eines der
Ventile der Fig. M, wobei die ausgezogene Linie die Ventilhubkurve eines normalen Ventils,
die strichpunktierte Linie die Ventilhubkurve eines zu prüfenden Ventils, bei dem
das Ventilspiel größer als normal ist, und die gestrichelte Linie die Ventilhubkurve
eines zu prüfenden Ventils zeigt, bei dem das Ventilspiel kleiner als normal ist.
Gemäß Fig. 1 verwendet die Einrichtung zum Kontrollieren eines Ventilstellsystems bei einer inneren Brennkraftmaschine
1 eine Palette 2, auf der der Motor 1 befestigt ist und in eine vorbestimmte Kontrollposition
gehoben werden kann. Die Einrichtung besitzt ferner eine Kurbelwinkel-Indexvorrichtung 3 mit einem Motor 3a, der
unmittelbar oder mittelbar mit der Motorkurbelwelle verbunden ist, um die Welle rotierend anzutreiben und so den
Kurbelwinkel zu markieren bzw. einzuteilen. Die Kurbelwinkel-Indexvorrichtung 3 besitzt ferner einen Kurbelwinkel-Indexbezugssensor
3b, der ein Wegemeter bzw. eine Wegmeßvorrxchtung 6 aufweist, die eine V-Nut 5 abtasten
kann, die am Umfang einer Scheibe 4 vorgesehen ist, welche mit der Kurbelwelle verbunden und an einer Seite
des Motors 1 vorgesehen ist. Die Wegmeßvorrichtung 6 kann von der Art sein, wie sie in der deutschen Patentanmeldung
P 31 01 816.5 beschrieben ist. Die Anordnung ist derart, "daß es möglich ist, den Kurbelwinkel des Motors 1 in jeder
gewünschten Winkelposition durch Zusammenwirken des Motors 3a und des Kurbelwinkel-Indexbezugssensor 3b zu markieren
bzw. mit einem Index zu versehen und als Antwort auf den erfassten Kurbelwinkel ein Signal abzugeben.
Gemäß Fig. 2 besitzt die Einrichtung ferner einen Wegemeter bzw. eine Wegmeßvorrichtung 10, die, wenn der Motor
in die vo.rbestimmte Position angehoben ist, nahe demjenigen Bereich vorgesehen ist, in dem dann ein Ventil 7
des Motors 1 liegt. Die Wegmeßvorrichtung 10 besitzt ein Kontaktteil 9, das den Ventilfederteller bzw. den Ventilanschlag
8 berührt und sich in Verbindung mit dessen Bewegung bewegt. Bspw. ist das Kontaktteil 9 an der Wegmeßvorrichtung
10 schwenkbar angelenkt, in die ein Differentialumformer
zum Erfassen des Weges des Kontaktteiles 9
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- ίο -
eingebaut ist. Die Wegmeßvorrichtung 10 misst die Hubhöhe des Ventils, d.h., den Ventilhub über den Betrag
der Verschiebung bzw. die Länge des Weges des Kontaktteiles 9 und gibt ein Signal entsprechend dem Betrag
des Ventilhubes (einen gemessenen Ventilhubwert) ab.
Das Ausgangεsignal der Kurbelwinkel-Indexvorrichtung 3
und das der Wegmeßvorrichtung 10 werden an eine Arithmetikeinheit 11 geliefert, die, wie in Fig. 3a gezeigt
ist, einen Speicherabßchnitt 12 und einen Operationsabschnitt
13 besitzt« Der Speicherabschnitt 12 kann Informationen speichern, wie bspw. zu welchem Einlaß- oder
Auslaßventil einer Vielzahl von Ventilen des Motors das abgegebene Signal gehört, den Ventilhub des Ventils und
der indexierte Kurbelwinkel. Der Operationsabschnitt 13 führt eine arithmetische Operation durch, indem er Daten
wie bspw. die gespeicherte Ventilnummer des normal zusammengebauten Ventils, den Ventilhub, den indexierten
Kurbelwinkel und den Ventilhub des zu prüfenden Ventils des Motors, bei dem die Unregelmäßigkeit zu überprüfen
ist, verwendet, und erzeugt Ausgangssignale zur Anzeige von Informationen auf einer geeigneten Anzeigetafel, die,
wie dargestellt, irgend eine Unregelmäßigkeit im Ventilspiel, dem Nockenprofil und dem Nockenphasenwinkel betreffen.
In der Praxis wird zuerst ein Bezugsmotor 1 vorbereitet. Dieser Bezugsmotor 1 ist in richtiger und genauer Art
und Weise montiert, so daß das Ventilspiel, das Nockenprofil
und der Nockenphasenwinkel genau bestimmt und festgelegt sind. Der Bezugsmotor 1 wird dann auf die Palette
gesetzt und in die betreffende Kontrollposition gebracht.
J. J.
Daraufhin wird die Beziehung zwischen dem Kurbelwinkel
und dem Ventilhub beim Bezugsmotor 1 dadurch bestimmt, daß man eine Kurbelwinkel-Indexvorrichtung 3 verwendet.
Die Signale, die den Ventilhüben und den Kurbelwinkeln entsprechen, werden dann an die Arithmetikeinheit 11 geliefert
und man erhält die Beziehung zwischen dem Ventilhub und dem jeweiligen Kurbelwinkel dadurch, daß man die
Kurbelwelle über Winkelbereiche rotierend antreibt, die
um geeignete Winkel G1, Θ« von der nicht dargestellten
oberen Totpunktlagenmarkierung versetzt sind, die am Motor 1 und der V-förmigen Nut 5 gebildet ist, welche am am
Kurbelwellenende befestigten Rad f vorgesehen ist, und die
dem oberen Totpunkt entspricht. Dies wird dadurch erreicht, daß man den oberen Totpunkt durch den o.g. Kurbelwinkel-Indexbezugssensor
3b genau feststellt und dann mit Hilfe des Motors 3a die Kurbelwelle über die vorgenannten Winkelbereiche rotierend antreibt. Der Ventilhub wird als Höhe
Oder Niveau des Anschlags bzw. Tellers 8 mit Hilfe der
Wegmeßvorrichtung 10 bestimmt bzw. erfasst.,
Fig. H zeigt Ventilhubkurven, d.h., die Beziehung zwischen
dem Kurbelwinkel und den Ventilhüben, wie sie gemäß dem oben beschriebenen Vorgang bestimmt sind.
Eine dieser Ventilhubkurven ist in Fig. 5 dargestellt«
In dieser Figur zeigt die in ausgezogenen Linien gezeieh= nete Kurve die Ventilhubkurve des genau montierten Bezugs»
motors* Der Betrag des Hubes wird bei jeder von mindestens
zwei Kurbelstellungen θ* , θ- gemessen, und die gemessenen
Beträge des Hubes werden in der Arithmetikeinheit 11 nach dem Drehen gespeichert. Bei Beendigung der Speicherung
wird der Bezugsmotor von der Kontrolleinrichtung entferne ο
Daraufhin wird der zu untersuchende bzw. zu kontrollierende
Motor auf die Palette 2 gesetzt und in die Kontrollposition gebracht. Danach werden die Kurbelwinkel bei den
Kurbelwinkeln θ* , 9„ markiert bzw. indexiert, ähnlich wie
beim oben beschriebenen Vorgang, in dem man die Kurbelwinkel-Indexvorrichtung
3 verwendet.
Die Ventilhubbeträge werden bei diesen Kurbelwinkeln durch die Wegmeßvorrichtung 10 gemessen. Wenn der untersuchte
Motor eine Ventilhubkurve besitzt, wie sie in Fig. 5 in strichpunktierter Linie dargestellt ist, so fällt der beim
Kurbelwinkel Θ. gemessene Ventilhub in den Bereich von
1 - Δ1 , während der beim Kurbelwinkel 9„ gemessene
Ventilhub in den Bereich von I^ - Al4 fällt.
Fig. 6 zeigt eine Ventilhubkurve einer der Ventile der Fig. 4, wobei die in voll ausgezogenen Linien gezeichnete
Kurve die Ventilhubkurve eines normalen Ventils, während die strichpunktierte Linie eine Ventilhubkurve eines zu
prüfenden Ventils, dessen Ventilspiel größer als normal ist, und die gestrichelte Linie eine Ventilhubkurve eines
zu prüfenden Ventils zeigt, dessen Ventilspiel kleiner als normal ist.
Die Ventilhübe des bei den Kurbelwinkeln θ., θ zu untersuchenden
Motors 1, die entsprechend dem oben erwähnten Verfahren gemessen worden sind, werden an die Arithmetikeinheit
11 geliefert, die eine arithmetische Operation durchführt und dadurch ermittelt, ob irgendeine Unregelmäßigkeit
bzw. Fehler im Ventilstellsystem vorhanden ist.
Bei dieser arithmetischen Operation wird erfasst, daß das Ventilspiel mit dem betreffenden Ventil genau ist,
wenn die Ventilhübe bei Kurbelwinkeln Q1, θ0 in die vor-
bestimmten Bereiche von I0 - A I9 bzw. 1- -Al1. fallen,
wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Ebenso gilt, daß das Ventilspiel zu groß ist, wenn die Ventilhübe als derart
erfasst werden, daß sie bei den Kurbelwinkeln 9. und B0
in die Bereiche von 1. - Δ 1 bzw. I^ - Δ I1^ fallen. In
entsprechender Weise ist das Ventilspiel zu klein, wenn die Ventilhübe bei den Kurbelwinkeln Θ.. und Q0 als derart
erfasst werden, daß sie in die Bereiche I- - Δ 1 bzw.
Ip - A lc fallen.
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Fällt die Kombination der Ventilhübe nicht unter die o.g.
Kombinationen, d.h., liegt der Ventilhub beim Kurbelwinkel Θ. innerhalb von I9 - A I9 , während der Kurbelwinkel θ0
innerhalb 1_ - Δ1. liegt, so ist das Nockenprofil als
nicht genau bzw. fehlerhaft erfasst. Im Gegensatz dazu wird
das Nockenprofil als genau bzw, fehlerfrei erfasst, wenn die Kombination der Ventilhübe unter eine der oben ge-'nannten
Kombinationen fällt.
Fallen die Ventilhübe all dieser Ventile des Motors, d.h. die Auslaßventile (EX) und die Einlaßventile (IN) bei den
Kurbelwinkeln Θ, und Q0 in den Bereich I2 - Δ I9 bzw.
I1. - Al., dann wird der Nockenphasenwinkel als genau bzw.
fehlerfrei erfasst. Im Gegensatz dazu wird der Nockenphasenwinkel als nicht genau bzw. fehlerhaft erfasst, wenn die
Ventilhüb.e aller Ventile bei den Kurbelwinkeln 9. und 9„
innerhalb des Bereiches 1. - Δ I1 bzw. lc - Δ lc fallen
11 ob
oder wenn die Ventilhübe aller Ventile bei diesen Kurbelwinkeln
in die Bereiche I3 - A I3 bzw. 1 - Δ I14 fallen.
Die strichpunktierte Linie in Fig. 5 zeigt einen Fall, bei dem der Nockenphasenwinkel nicht genau bzw. fehlerhaft
ist, obwohl das Ventilspiel und das Nockenprofil genau bzw. fehlerfrei sind.
Die Information darüber, wie, ob das Ventilspiel genau, zu groß oder zu gering ist, ob das Nockenprofil genau
ist und ob der Nockenphasenwinkel genau ist, werden in eine Anzeige eingegeben, um so Unregelmäßigkeiten des
Ventilstellsystems von Brennkraftmaschinen zu erfassen.
Beim oben beschriebenen Verfahren werden die Ventilhübe bei zwei Kurbelwinkeln G1 und ©„ gemessen. Die Anzahl
der Messungen ist jedoch nicht auf zwei beschränkt; das Verfahren kann auch in der Weise durchgeführt werden, daß
die Messung bei einer beliebigen Zahl von mehr als zwei Punkten durchgeführt wird. Es braucht nicht gesondert
erwähnt zu werden, daß die Genauigkeit der Messung mit eier Zunahme der Anzahl von Meßpunkten steigt.
Die Fig. 3b und 3c zeigen die arithmetische Operation des Abschnitts 13 der Fig. 3a im einzelnen.
Fig. 3b ist ein Beispiel eines Flußdiagramms der arithmetischen Operation, anhand der entschieden wird, ob
unter Bezugnahme auf die Ventilhübe des entsprechenden Ventils des Bezugsmotors das Ventilspiel im Auslaßventil
EX1 oder Einlaßventil IN1 des ersten Zylinders des zu
überprüfenden Motors beim Kurbelwinkel G1 und/oder θ_
genau ist oder nicht. Was die anderen Ventile der Maschine anbetrifft, so wird dieselbe oder eine ähnliche arithmetische
Operation wie bei den zu kontrollierenden Ventilen EX1 und IN. verwendet.
Fig. 3c ist ein Beispiel eines Flußdiagramms der arithmetischen
Operation, anhand der ermittelt wird, ob der Nockenphasenwinkel im Motor genau ist oder nicht.
; -j "^·>Γιίι A
Fig» 3b herden die
den Kurbelwinkeln ©„ und ©„, £se Auflaßvestil "' ihX,3 >
to» ii >—
ersten Zylinders des zu
Ardthmetlkelnnelt 11 der Figo 3a @ingQg©pQi<cc Zummt vi
iia zu kontrollierenden EX. rait L· ia 1".,-, e^;-/; E^ßi^^-
verglichenD so daß anhand dQS ia sw Ιίοί£ΐί-^Λΐ3.α;.·^.ί>.ϊ.ΐ-«,.£
entschieden wirds ob 1«. in In ~ £>
Χ« Ό I0 " .ώ. 1,- c;'1^?;-Ι.,
-d&l« enthalten ist0
Ist das gemessene I0 ist 1« = <^>
I^ Gntha?,tG5u po i?ii'd
schiedens ob 1Q In. Ig » <& Ig QjjitlialtQft äiri, Ι.3ΐ I1...
I0 i Al2 und 2 1 in I5-^l5 QwthaltQi^ sq wäs^ "
Signal j das anseigt0 dal das
lierenden Ventil EX4 genau ist 9 in gIeiigs? gaalgiiiGt©« iv
1 .■
Vorrichtung angezeigte Ist das gssaassGiKs lr. in .lo und
das gemessene I0 nicht in L ^ & !€ 0 " üe.nn πIr-Signal
j, das anzeigt," ds& das
nicht genau- Ist bzw„ slnd9 in do?
Liegt Ip in L = AL0 dann ui^d QBiitoohiG^^^ ob "'-,->
:- lu =&L liegt odes' nlehto Ist lß a.raicB^hi:lb "/ea " A
φ 3
und 1A Innerhalb 1, ■=■ ^ 1». s s© ' w^jrcl G^-1 SIgaiffX., -i;r
zeigt j daß das Ventilspisl g5?©§ iot0 1ώ 4πλ· tosoinG ":»r
tung angezeigto Ist Ip1 Inne^halb 1. » ά, 1,} nuö. Aft ;;·.ΰ
innerhalb 1,, - Ä 1,, s i@© wl3?d q£b ϊ3<3"§:λ;-.«ιγΛ.·, dns'" -f;^
daB das sntspreohende Noeksnppofil anä/od«*,-· ',---H- ^:k-;:g:.,
phasenwinkel nicht genau ist bgWo @IndD irrt. :Vnr· Aa-^.-.r^,^".r
richtung angezeigte
Liegt 1A innerhalb 1- = ^ 1« 0 ©© wi^d es»s·^;'·-;»"''^-J----^; >;-
in le = öL enthalten Ist odez3 niebt, Iß:: 1,-, .!./»^ ^-υ·:'λ
S S :ju
Ig = Älgs so wird ©In SIgnal0 das as se igt. r "' «-^ -U]^
Ventilspiel klein ist s an ά®τ Äa2QigQVOi^;i.ca>:i'i-g ";>;;·. - v:-
Ist 1Q in 1« - Δ 1« und I16. nicht in 1,- -'j '. ."':... - ■.:■-* ·;
θ. 3 3 ©g ':. '■
3 1 2200A
ein NG-Signal, das anzeigte, daß das betreffende Hockenprofil
und/oder der Nockenphasenwinkel nicht genau ist
bzw. sind, in der Anzeigevorrichtung angezeigt.
bzw. sind, in der Anzeigevorrichtung angezeigt.
Das andere Ventil im ersten Zylinder im Motor wird hinsichtlich seines Ventilspiels in derselben Weise wie
im Falle des Ventils EX1 beurteilt.
im Falle des Ventils EX1 beurteilt.
Fig. 3c ist ein Flußdiagi'ajTto1. einer arithmetischen Operation,
anhand der entschieden wird, ob die Phase der Kurbelwelle zur Phase der Nockenwelle die richtige Beziehung hat
oder nicht und richtig eingestellt ist oder nicht. Liegt 1
innerhalb I9 - Δ 1- und 1_ innerhalb I1. - δ I1. , so wird
entschieden, ob 1Q und 1Q der Ventilhubbeträge im Auslaß-
und im EinlaßventiX des zweiten Zylinders (EX9 und IN,,) in
I0 - Δ 1? bzw. in 1- - Δ I5 enthalten sind oder nicht. Danach
wird entschieden, ob die Ventilhubbeträge der anderen Ventile des Motors in den vorbestimmten Werten, wie sie in
Fig. 3c dargestellt sind, bei den festgelegten Kurbelwinkeln enthalten sind oder nicht. Sind die Ventilhubbeträge
aller Ventile in den vorbestimmten Werten der festgelegten Kurbelwinkeln enthalten, dann wird ein Signal abgegeben,
das anzeigt, daß der Nockenphasenwinkel in Bezug auf den Kurbelwellenwinkel richtig eingestellt ist, und es
wird dies festgestellt.
Sind die Ventilhubbeträge jedes Ventils im Motor bei den
festgelegten Kurbelwinkeln in den Bereichen von I1 - Δ I1
bzw. 1 - Δ1-, so wird ein Signal abgegeben, das anzeigt, daß der Nockenphasenwinkel gegenüber dem normalen Winkel
negativ (nacheilend) eingestellt ist.
festgelegten Kurbelwinkeln in den Bereichen von I1 - Δ I1
bzw. 1 - Δ1-, so wird ein Signal abgegeben, das anzeigt, daß der Nockenphasenwinkel gegenüber dem normalen Winkel
negativ (nacheilend) eingestellt ist.
Liegen die Ventilhubbeträge jedes Ventils im Motor bei den festgelegten Kurbelwinkeln in den Bereichen 1_ - Δ 1 bzw.
L - δ I11, so wird ein Signal abgegeben, das anzeigt, daß
der Nockenphasenwinkel gegenüber deia noziaalen Winkel
positiv (voreilend) eingestellt ist.
Die linke Reihe der Fig. 3c zeigt an, daß d©r Nocken=»
phasenwinkel gegenüber dem normalen Winkel negativ eingestellt
ist; fällt der Ventilhubbetrag eines bestimmten
Ventils im Motor bei dem festgelegten Winkel nieht in don
vorbestimmten Wert von 1„ - Δ 1- oder L-Al5 bei
Ii ob
diesem "Kurbelwinkel, so wird ein NS-Signal, das angibt8
daß das Nockenprofil oder das Ventilspiel dieses Ventils
und/oder das betreffende Nockenprofil des Ventils nicht genau ist bzw. sind, in der Anzeigevox^idhitung anges©igt»
Dasselbe gilt für die mittlere und die rechte Reihe in
Fig. 3c.
Die vorliegende Erfindung bietet verschiedene Vorteils» Bspw. wird die Untersuchung des Ventilstellsystems des
Motors im montierten Zustand durchgeführt„ Somit kann das
System im Endzustand unabhängig von einen Zt-Jischonsustand
des Montageprozesses geprüft werdeno" Es ist deshalb nog™
liehs, die Genauigkeit der Untersuchung ebenso wie die
Effizienz bzw. den Wirkungsgrad der Montagearbeit zu erhöhen.
Die Untersuchung selbst ist sehr einfacha in dem nur d©r
Kurbelwinkel an mindestens zwei Winkelpositionen mit eine*:
Index versehen wird und die Ventilhübe bei diesen Kurbai·=-
winkeln gemessen werden. Danach führt die arithmetische Einheit automatisch eine arithmetisch© Operation dur-ch
und ermittelt so9 ob der Montagezustand des Ventilstellsystems
genau bzw. fehlerfrei ist» und seigt. d$is Ergebnis?
dieser Ermittlung bzw. Untersuchung an. Sosiit ist die
Untersuchungsarbeit vereinfacht und der Arbeitsaufwand
reduziert.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel stellt die
Achse der Abszisse der Koordinatendarstellung der Ventilhubkurve die Winkelstellung des Kurbelwinkels
dar. Der Kurbelwinkel kann selbstverständlich auch durch eine Winkelposition der Nocke ersetzt sein,
ohne daß dadurch die Funktion schlechter wird.
- Ende der Beschreibung -
Claims (1)
- PatentansprüeihiQVerfahren zum Erfassen von Unpegeliaäßigfteiten ia Stellsystem von inneren Brennkraftmasehinon gekenn zeichnet durch folgende Schrittes Messen des Ventilhubes eines fehlerfrei B,uemtmQn§,@ Bezugsmotors bei mindestens zwei Kupbelmnkoln ι Speichern der Beziehung zwischen jedesa gesHessenen hub und Kurbelwinkel in einer Arithisf Indexieren der Kurbelwelle eines mit liarenden Ventilstellsystem versehenen i-i©t©3fs bei di Kurbelwinkeln und Hessen der5 Ventilhöb® sei diGSon IC winl^sln der Kurbelwelle iund Zuführen der Werte der gemessenes ^GßtiliiüfoQ sieg kontrollierenden Systems zur A^ithaetiksinheit zwa E fassen von Unregelmäßigkeiten im sy System0Dro9c|ni?r Senk Stutipßrt(SU2B07 75(BlJ? C.C3t6n?n>2. Verfahren nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Kurbelwinkel ein Ventilhubwert gemessen wird j und die gsBisssgsnen Ventilhubwerte in der Arithmetikeinheit mit doz1 darin gespeicherten Beziehung verglichen3. Verfahren nach Anspzmeft 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilspiel isi» su kontrollierenden Ventilstellsystem anhand de? Vantilhubwerte9 die in einen vorbestimmten Meßbereieh fallen» erfasst wird»U. Verfahren nach Ansprueh 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet„ daß das Nockenprofil im zu kontrollierenden Ventilstellsystem anhand einer Kombination der gemessenen Ventilhubwerte, die in sine Korabination vorbestimrater Meßbereiche fällt, erfasst wirdο5. Verfahren nach Ansprueh 1 odsr 29 dadurch gekennzeichnet 9 daß der Nockenphasenwinkel ira zu kontrollierenden Ventilstellsystem anhand des? gemessenen Ventilhubwerte aller Ventile des Systems bsi den genannten Kurbelwinkeln, die in einen vorbestimmten Meßbereich fallenB erfasst wird.ο Einrichtung zum Erfassen von Unregelmäßigkeiten im Ventilstellsystem von inneren Brennkraftmaschinen«, gekennzeichnet durcheine Kurbelwinkel°Ind@xvorriehtung (3) mit einem Motor (3a) zum Rotieren de^ Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine und einen Kurbelwinkel-Indexbesugssensor (3b), der den Kurbelwinkel erfasst und in Reaktion darauf ein Signal abgibt;eine Wegmeßvorrichtung (Q0 1O)9 die den Ventilhub bei Kontaktnahme mit einem Ventilfederteller (8) misst und in Reaktion darauf ein Signal abgibt5 undeine Arithmetikeinheit (11), die eine arithmetische Operation durchführt und als Reaktion auf die von der Indexvorrichtung und der Meßvorrichtung empfangenen Signale das Ventilspiel, das Nockenprofil und den Nockenphasenwinkel im Hinblick auf Unregelmäßigkeiten bestimmt.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Arithmetikeinheit (11) einen Speicherabschnitt(12) zum Speichern von Informationen, die die Beziehung zwischen dem Ventilhub und jedem der wenigstens zwei Kurbelwinkeln enthält, und einen Operationsabschnitt(13) aufweist, der das gemessene Ventilhubsignal mit den gespeicherten Informationen für jeden Kurbelwinkel vergleicht und ein Ausgangssignal erzeugt, wenn das gemessene Ventilhubsignal außerhalb eines vorbestimmten Bereiches, der der gespeicherten Information entspricht, fällt, so daß eine Unregelmäßigkeit in mindestens einem der Fälle, wie Ventilspiel, Nockenprofil und Uockenphasenwinkel des Ventilstellsystems angezeigt wird.- Ende der Ansprüche -
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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1981
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- 1981-06-03 DE DE19813122004 patent/DE3122004A1/de not_active Ceased
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| JPS571950A (en) | 1982-01-07 |
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