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DE3121583A1 - Abbeermaschine - Google Patents

Abbeermaschine

Info

Publication number
DE3121583A1
DE3121583A1 DE19813121583 DE3121583A DE3121583A1 DE 3121583 A1 DE3121583 A1 DE 3121583A1 DE 19813121583 DE19813121583 DE 19813121583 DE 3121583 A DE3121583 A DE 3121583A DE 3121583 A1 DE3121583 A1 DE 3121583A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
shaft
segments
cylinder
destemming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813121583
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen 7129 Güglingen Rennstich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMOS MASCHF GmbH
Original Assignee
AMOS MASCHF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMOS MASCHF GmbH filed Critical AMOS MASCHF GmbH
Priority to DE19813121583 priority Critical patent/DE3121583A1/de
Publication of DE3121583A1 publication Critical patent/DE3121583A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N15/00Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
    • A23N15/02Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for stemming, piercing, or stripping fruit; Removing sprouts of potatoes
    • A23N15/025Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for stemming, piercing, or stripping fruit; Removing sprouts of potatoes for stemming grapes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • A b b e e r m a s c h i n e
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Abbeermaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Es ist eine Abbeermaschine bekannt, bei der über einen Zuführtrichter die Trauben zum Entstielen in die Maschine eingebracht werden. Hierzu gelangen sie in einen Abbeerzylinder, der an seinen Umfang Stacheln aufweist und der mit einer Stachelwalze zusammenarbeitet, die gegenläufig zum Abbeerzylinder läuft. Infolge dieser gegenläufigen Bewegung werden die Stiele von den Trauben getrennt, die darm durch den Abbeerzylinder nach unten in den Bereich zweier Quetschwalzen fallen. Die Stiele werden innerhalb des Abbeerzylinders infolge ihres spezifischen leichteren Gewichtes weiter bis ans Ende gefördert und fallen dann dort durch eine Rutsche nach außen. Zum Antrieb des Abbeerzylinders, der Stachelwalze und der Quetschwalzen ist ein aufwendiger Riemen- und Kettentrieb notwendig, der nicht nur sehr aufwendig im Aufbau, sondern darüberhinaus auch eine sehr hohe Gerçuschentwicklung sowie einen schlechten 'tfirkungsgrad und einen sehr hohen Verschleiß hat.
  • Der Abbeerzylinder besteht in bekannter Weise aus einem Drahtgeflecht oder einem Lochblech. Durch diese Ausbildung des Zylinders ist er über seine gesamte Länge mit Löcher gleicher Größe versehen.. Eine Veränderung der Querschnitte der Löcher beziehungsweise verschiedene Querschnitte der Löcher in einem Zylinder vorzusehen, ist nicht möglich. Hierdurch können am Ende des Abbeerzylinders Trauben mit kleinen Stielen durchfallen, was sich nachteilig auf die Weiterverarbeitung auswirkt.
  • Auch ist eine Stachelwalze bekannt, auf deren Umfang radial abstehende -liolzstäbe oder Kunststoffstäbe befestigt sind und zwar in der Weise, daß diese Stäbe eine bestimmte Steigung in Förderrichtung der Trauben aufweisen. Es ist aber häufig notwendig, die Steigung dieser Stäbe zu ändern, um dadurch die Maschine an die zu verarbeitenden Trauben anpassen zu können. Je nach Größe der Trauben ist es namlich notwendig, die Einzuggeschwindigkeit der Trauben in den Abbeerzylinder zu verändern. Bei einer vorgegebenen Steigung der Stacheln der Walze ist dies.nur dadurch möglich, daß die gesamte Stachelsalze ausgebaut und gegen eine entsprechende Walze mit einer anderen Steigung ausgetauscht wird Ein solcher Umbau ist sehr zeitaufwendig und bedingt eine erhebliche Stillstandzeit der Maschine.
  • Auch sind Quetschwalzen für eine Abbeermaschine bekannt, die über einen Kettentrieb angetrieben werden. Da es zum Verarbeiten von Trauben aller Größen erforderlich ist, den Spalt zwischen der Walze entsprechend der Traubengröße einzustellen, aber unter Umständen die Trauben auch überhaupt nicht zu quetschen, ist ein Antrieb erforderlich, der eine solche Verschiebung der Walzen zueinander zuläßt. Ein Kettentrieb der bekannten Art läßt nur eine relativ geringe Verschiebung der Walzen zu.
  • Die Gehäuse bekannter Abbeermaschinen weisen einen tragenden Rahmen aus Profilen auf, der mit Blechplatten oder dergleichen verkleidet ist.
  • Diese Ausführung hat den Nachteil, daß wenig durchgehende glatte Flächen bestehen, so daß eine Innenreinigung der Maschine wesentlich erschwert wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Abbeermaschine so auszubilden, daß sie mit einem möglichst einfachen, nur aus wenigen Teilen bestehenden Getriebe mit hohem Wirkungsgrad und relativ gerouscharm arbeiten kann und darüberhinaus die Maschine so auzubilden, daß eine Anpassung an die jeweilig zu verarbeitenden Trauben und den Verarbeitungsvorgang in einfacher Weise möglich wird. Ferner sollen Auswechslungen von Teilen an der Walze beziehungsweise am Zylinder schnell und problemlos erfolgen können Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelost. Weitere vorteilhafte Merkmale beinhalten die Urrterem serüche .
  • Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile bestehen darin, daß durch die Getriebe ausbildung mit Zahnrädern und die tber tra,,-ung des Drehmoments vom Motor zur Getriebewelle mittels eines Rielaentriebes ein leistungsfähigeres Getriebe gebildet wird. Es besteht auch die Möglichkeit, durch den Einsatz entsprechender Zahnräder, die Einzugschnecke mit dem Abbeerzylinder gegenüber der Stachelwalze gegensinnig als auch gleichsinnig anzutreiben. Au:3erdem ist eine unterschiedliche Drehgeschwindigkeit zwischen den beiden Einheiten möglich, so daß eine Relativdrehung stattfinden kann.
  • Das Zahnradgetriebe ist vorzugsweise in einem separaten Gehause gelagert, das gleichzeitig die Lagerungen für die Wellen aufnimmt. Es ist zur Aufnahme von Schmiermittel dichtgeschlossen ausefUüirt. Durch seine kompakte Ausbildung und da es eine in sich geschlossene Einheit bildet, ist ein relativ einfacher Einbau und Ausbau möglich.
  • Die Verbindung der Hohlwelle der Einzugschnecke mit dem Abbeerzylinder erfolgt über eine Buchse,die zur Aufnahme von Querbewegungen der Welle vorzugsweise über ein Pendellager nachgeben kann, so daß Lagerbeschädigungen unterbunden werden.
  • Das Zusammensetzen des Abbeerzylinders aus einer Vielzahl von Segmenten ermöglicht es, ohne Austausch des.gesamten Abbeerzylinders lediglich die bereits vorhandenen Segmente gegen Semente mit anderem Zapfenabstand beziehungsweise -teilung aus zum tauschen. Es ist dadurch in optimaler Weise möglich,die Maschine genau auf die zu verarbeitenden Trauben einzustellen. Insbesondere kann dadurch der Abstand zwischen den Zapfen am Ende des Zylinders in Förderrichtung gesehen, verkleinert werden, so daß auch noch in diesem Bereich sichergestellt ist, daß die Trauben mit kleinen Stielen en-tstielt werden können.
  • Zur einfachen minderung der Steigung der Stacheln an der Stachelwalze in Anpassung an die zu verarbeitenden Trauben, ist vorgesehen, die Stachelwalze aus einer Vielzahl von Segmenten zusammenzusetzen. Durch gegenseitige Arretierung der Segmente kann eine Stachelwalze geschaffen werden, die optimal an die Gegebenheiten anzupassen ist. Darüberhinaus ist aber auch die Auswechselbarkeit der Segmente erleichtert, was die Stillstandzeit der Maschine wesentlich herabsetzt.
  • Der Antrieb der Quetschwalzen über in Gelenkkupplungen gelagerte Zwischenwellen ermöglicht eine Verschiebung der Walzen zueinander, in der Weise, daß die Spaltbreite in einen großen Bereich einstellbar ist.
  • Das Gehäuse der Maschine ist glattflächig ausgeführt und durch Zwischenwände versteift, die gleichzeitig Lagerstellen bilden.
  • Durch die großflächige Bauweise des Gehäuses unter Vermeidung von Winkeln als tragende Elemente wird ein leicht zu reinigendes Innengehäuse geschaffen, das zudem durch einen gegliederten Auf bau entsprechend der Anordnung der Einzugschnecke und dem Abbecrzylinder mit Stachelwalze den Ein- und Ausbau dieser Einrichtung wesentlich erleichtert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigt Figur 1 eine Seitenansicht der Abbeermaschine teilweise im Schnitt, Figur 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung D der Figur 1 gesehen, Figur 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der'Figur 2, Figur 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Figur 1 Figur 5 eine Seitenansicht auf eine Mitnahmeeinrichtung für den Abbeerzylinder, Figur 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Figur 1, Figur 7 eine Seitenansicht des Abbeerzylinders, Figur 8 eine Ansicht auf den Abbeerzylinder in Pfeilrichtung Z gesehen, Figur 9 ein Segment des Abbeerzylinders, Figur 10 eine Draufsicht auf das Segment des Abbeerzylinders, Figur 11 eine schaubildliche Darstellung einer aus mehreren axial zusammengesetzten Segmenten bestehenden Stachelwalze Figur 12 eine Vorderansicht der Stachelwalze, Figur 13 eine Vorderansicht eines Segments mit seinen Schleuderflügeln, Figur 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV der Figur 13 durch das Segment mit seinen Schleuderflügeln, Figur 15 eine Seitenansicht auf die Quetschwalzen mit ihren Antrieb unter Zwischenschaltung eines Wendegetriebes, Figur 16 eine Draufsicht auf die Quetschwalzen mit ihrem Antrieb, Figur 17 eine Seitenansicht des Riementriebes-in einer weiteren Ausführungsform mit verstellbaren Keilriemenscheiben.
  • Die Abbeermaschine umfaßt eine - in Förderrichtung 2 der Trauben gesehene - Einzugschnecke 3, an die sich ein koaxial zu dieser angeordneter Abbeerzylinder 4 mit einer innenliegenden und zentrisch angeordneten Stachelwalze 5 anschließt. Unterhalb des Abbeerzylinders 4 sind 2 Quetschwalzen 9, 9a gelagert.
  • Diese Einrichtungen 3, 4, 5 und 9, 9a sind in einem Gehäuse b gelagert, das hierzu zum Beispiel entsprechende Stützwande l, 8 aufweist. Oberhalb der Einzugschnecke 3 ist im Gehäuse 6 eine Einlaßöffnung 10 vorgesehen. Ein Auslaß 11 für die von den Trauben entfernten Stiele ist in Bezug auf die Förderrichtung 2 der Trauben gesehen, am Ende des Gehäuses 6 angeordnet, der als Rutsche ausgeführt ist, die ins Freie mündet.
  • Der Antrieb der Maschine erfolgt über einen Motor 12, der vorzugsweise als E-Motor ausgef;jhrt ist, welcher mittels eines Riementriebes 13 unter Zwischenschaltung einer Antriebseinrichtung 14, die Einzugschnecke 3, den Abbeerzylinder 4 und die Stachelwalze 5 antreibt. Ein weiterer Riementrieb 15 dient zum Betreiben der Quetschwalzen 9 und 9a.
  • Die Antriebseinrichtung umfaßt im wesentlichen ein Zahnradgetriebe mit mindestens einem auf einer gemeinsamen Getriebewelle 16 gelagerten Zahnradpaar 17, das aus einem ersten großen Zahnrad 18 und einem zweiten im Durchmesser kleineren Zahnrad 19 besteht. Das größere Zahnrad 18 kämmt mit einem auf einer Welle 20 gehaltenem Zahnrad 21, wodurch die Welle20 zum Beispiel in Pfeilrichtung 22 angetrieben wird. Gleichzeitig greift das im Durchmesser kleinere Zahnrad 19 in eine Innenverzahnung eines Zahnrades 24 ein, das drehfest mit einer Hohlwelle 25 verbunden ist, die Teil der Einzugschnecke 3 ist. Durch diesen Antrieb wird die Welle 20 zur Hohlwelle 25 gegenläufig angetrieben. Anstelle des gegenläufigen Antriebes kann die Maschine auch so ausgebildet sein, daß die beiden Wellen 20 und 25 gleichsinnig angetrieben werden. Auch ist der Antrieb in der Weise möglich, daß eine Relativverdrehung zwischen diesen beiden Wellen 20 und 25 stattfindet.
  • Ebenfalls ist auf der gemeinsamen Getriebewelle 16 ein Paar Keilriemenscheiben 26 gelagert. Die äußere, im Durchmesser große Scheibe 27 ist über einen Riemen mit dem Motor 12 antriebsverbunden und die im Durchmesser kleinere Scheibe 28 ist über einen weiteren Riemen mit den Quetschwalzen 9, 9a antriebsverbunden. Die Anordnung dieser beiden Riemenscheiben 13 und 15 sind in Figur 2 niher gezeigt.
  • Die Antriebseinrichtung 14 ist in einem geschlossenen vorzugsweise aus zwei Schalen 29 und 30 gebildeten Gehäuse 31 gelagert, das zur Aufnahme von Schmiermittel dicht ausgeführt ist.
  • Wie in Figur 3 näher zu erkennen ist, weist das Gehäuse 31 auch eine Lagerung 32 für die Welle 20 sowie eine weitere Lagerung 33 für die Hohlwelle 25 auf.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Riementriebes 13 gemäß der Figur 17 kann dieser statt der gerillen Riemenscheibe auch eine Riemenscheibe umfassen, die zur Drehzahlregulierung der Maschine beziehungsweise Nachstellung der Riemenspannung verstellbar ausgeführt ist.
  • Die zu entstielenden Trauben werden durch die Einlaßöffnung 10 in die Maschine 1 eingebracht und von der Einzugschnecke 3 in Pfeilrichtung 2 gefördert.Die Trauben gelangen dann in den anschließenden Abbeerzylinder 4, der über die Hohlwelle 25 in pfeilrichtlmg 22a umlaufend angetrieben wird. Die Drehverbindung der Hohlwelle 25 und dem Abbeerzylinder 4 wird durch eine Buchse 34 erreicht, die über eine Keilverbindung 35 mit der Hohlwelle 25 antriebsvt3rbunden ist. Die Hohlwelle 25 trägt einen Mitnehmer 36, der als leistenförmiges Teil ausgebildet ist und radial von der Buchse 34 absteht. An einem Ende des Abbeerzylinders 4 ist ein ringförniges Druckteil 37 vorgesehen, das an seiner Stirnseite einen fianschartigen, teilkreisförmig gekrümmten Lappen 38 trägt, der einen sich in timlaufrichtung erstreckenden Schlitz 39 aufweist, in dem der Mitnehmer 36 eingreift und dadurch die Antrieb verbindung zum Abbeerzylinder 4 herstellt.
  • Die Buchse 34.ist vorzugsweise in einem Pendellager 40 aufgehängt, das über einen Träger 41 an einem Ringflansch 42 des Gehäuses 6 abgestützt wird.
  • Anschließend an die Einzugschnecke 3, die im Eingangsbereich der Maschine 1 angeordnet ist, ist der Abbeerzylinder 4 mit der Stachelwalze 5 vorgesehen.
  • Die Trauben mit den Stielen werden zwischen dem Abbeerzylinder 4 und den Schleuderflügeln 44 der Walze 5 entstielt, wobei dann die entstielten Trauben nach unten in den Bereich der Quetschwalzen 9, 9a fallen, während die Stiele weiter transportiert und am Ende des Abbeerzylinders 4 zum Auslaß 11 auf die Rutsche gelangen, auf der sie dann nach unten aus der Maschine 1 ins Freie fallen.
  • Der Abbeerzylinder 4 umfaßt eine Vielzahl von kreisförmigen Segmenten 45, die sowohl in Umfangsrichtung zu einem geschlossenen Kreissegment, als auch in Axialrichtung zu einem Hohlzylinder zusammengesetzt werden, wie es in Figur 7 näher dargestellt ist.
  • Die Segmente 45 sind leistenförmig ausgebildet und haben an ihrer einen Breitseite 46 vorstehende Zapfen 47. Die dieser Breitseite 46 abgekehrte Breitseite 48 weist koaxial zu den Zapfen 47 verlauSende Zentrierbohrungen 49 auf. In diesen Bohrungen 49 wird ein axial anschließendes Segment fixiert. An den beiden stirnseitigen Enden 50 und 51 ist das Segment 45 jeweils als Formschlußelement ausgebildet. Das Formschlußelement besteht am Ende 50 aus einer keilförmigen Vertiefung 52 und am Ende 51 aus einer keilförmigen Spitze 53. Hierdurch wird erreicht, daß die Spitze 53 des Segments 45 formschlüssig in die entsprechende Vertiefung 52 des anschließenden Segments eingreift. Die Segmente 45 werden auf Stangen 54 aufgereiht, die parallel zur Welle 20 verlaufen und durch Durchgangsöffnungen 55 der Segmente 45 ragen. Auf diese Weise können auf die einzelnen Stangen 54 die Segmente 45 aufgefädelt werden, die dann im eingebauten Zustand zwischen dem dem Getriebe zugewandten Druckteil 37 und einem weiteren Druckteil 57 eingespannt werden, in dem auf die mit Gewinde versehenen Enden der Stangen 54 Muttern aufgesetzt werden. Dadurch sind die einzelnen Segmente 45 fest gegeneinander gespannt und bilden so den Abbeerzylinder 4. Zum axialen Fixieren der Segmente 45 weisen die Zapfen 4l Ansätze 58 mit einem geringeren Durchmesser auf.
  • Infolge der segmentförmigen Ausbildung ist es möglich, über die Länge des Abbeerzylinders 4 Segmente mit Zapfen 47 zu verwenden, die unterschiedlichen Abstand voneinander haben. Dadurch kann der zwischen benachbarten Zapfen 47 des Segmentes 45 gebildete Abstand, der die größte Durchfallöffnung für die Trauben bildet, innerhalb des Abbeerzylinders 4 geändert werden, wie auch die Zeichnung zeigt. Es ist hierdurch möglich, o-hne Austausch eines gesamten Abbeerzylinders 4 lediglich die bereits vorhandenen Segmente gegen Segmente mit anderem Zapfenabstand bzw. Teilung auszutauschen.
  • Die Segmente 45 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, können aber auch aus Materialien bestehen, die für Spritzguß geeignet sind, beispielsweise aus Aluminiun.
  • Die koaxial zum Abbeerzylinder 4 angeordnete Stachelwalze 5 besteht aus einer Vielzahl von axial hintereinander auf einer Welle 20 angeordneten Segmenten 60. Die Segmente 60 weisen jewelle diametral einander gegenüberliegende Schleuderflügel 61, 62 auf, wie insbesondere die Figuren 13 und 14 näher zeigen.
  • Das Segment 60 besteht aus einem Ring 63, der mittig eine Durchgangsj'i'fnung G4 für die Welle 20 aufweist und das auf seinen beiden Stirnseiten 65 und 66 jeweils eine Rasteinrichtung 67 und 68 trägt. Diese besteht aus einer zwischen zwei benachbarten Segr,enten 60 gebildeten Verzahnung, wobei das Segment 60 an seiner einen Stirnseite 66 einen Kreisbereich mit RastzEhnen 69 und an seiner abgekehrten Stirnseite 65 einen Kreisringtereich mit einer entsprechenden Nutung 70 aufweist. Auf der t.Jelle 20 sitzen Endanschläge 71 und 72, die die axialeLage der Stachelwalze 5 bestimmen.
  • Zum Auffädeln der Stachelwalzensegmente 60 wird ein Gehäuse deckel 73 abgenommen, eine I;Tutt.er 74 gelöst und dann der Endanschlag 72 von der Welle 20 abgezogen.
  • Dann können nacheinander die einzelnen Segmente 60 auf die reelle 20 aufgeschoben werden. Auf der einen Seite des Stachelfalzensegmentes 60 stehen die Rastzähn-e 69 über, während auf der gegenüberliegenden Seite die entsprechenden Nuten 70 für die Zähne der benachbarten Stachelwalzensegmente vorgesehen sind.
  • Dadurch können die einzelnen Stachelwalzensegmente 60 ane-nandergesetzt und entsprechend der Teilung der Rastzähne 69 verdreht zueinander eingestellt. werden. Auf diese Weise läßt sich die Steigung der Schleuderflügel 61 und 62 individuell einstellen und gleichzeitig eine verdrehsichere Verbindung zwischen den einzelnen Stachelwalzensegmenten 60 erreichen. Die Rastzahne 69 und die entsprechenden Nuten 70 der einzelnen Stachelwalzensegmente sind so ausgebildet, daß eine dichte Verbindung zwischen benachbarten Teilen erreicht wird, so daß das zu verarbeitende Gut nicht in den Bereich innerhalb der Stachelwalze gelangen kann.
  • In einen Bereich unterhalb des Abbeerzylinders 4 sind die beiden Quetschwalzen 9, 9a in einer horizontalen Ebene angeordnet. Wie -eingangs ausgeführt, erfolgt der Antrieb der Quezschwalzen vom Motor 12 über einen Riementrieb 15 unter Zwischenschaltung eines Wendegetriebes 56. Dieses weist eine Eingangswelle 59, sowie zwei Ausgangswellen 75 und 76 auf. Mit diesen sind jeweils über Zwischenwellen 79, 80 die beiden Quetschwalzen 9, 9a antriebsverbunden. Die Zwischenwellen 79 und 80 sind endseitig in GelenEcupplungen 77 und 78 der Ausgangswellen 75 und 76 und in Gelenklcupplungen 81 und 82 der Quetschwalzen 9, 9a gehalten.
  • Infolge der Gelenkkupplungen können die beiden Quetscfrlzen 9, 9a quer zueinander in einem großen Bereich verstellt werden, ohne daß eine Beeinträchtigung des Antriebes der Quetschwalzen 9, 9a erfolgt. Bei der dargestellten Ausführung wird nur eine der beiden Quetschwalzen verstellt. Es könnten aber auch beide aI:ii gegeneinander verstell-t werden.
  • Zur Querverstellung der einen Quetschwalze ist eine Verstellvorrichtung 83 vorgesehen. Diese weist eine im Lagergehäuse 84 der Quetschwalze 9 gelagerte Spindelmutter auf, in die eine im Gehäuse b der Maschine 1 befestigte Spindel 85 eingreift. Durch entsprechendes Drehen der Spindel 86 wird die zugehörige Quetschwalze 9 zwangsläufig in der gevunschten Richtung verschoben.
  • Dadurch kann der Walzenspalt 8/ in seiner Breite verändert uld eingestellt werden.

Claims (23)

  1. Ansprüche Abbeermaschine zum Entstielen und Quetschen von Trauben, mit einer Antriebseinrichtung für eine eingangsseitige Einzug -schnecke sowie einen anschließenden Abbeerzylinder mit inr,enliegend angeordneter Stachelwalze, die mit dem Zylinder oberhalb von Quetschwalzen in einem Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (1es) ein ZahnradUetriebe mit mindestens einem auf einer gemeinsamen Getriebewelle (16; gelagerten Radpaar (17) umfaßt, das zum getrennten Antrieb des mit der Einzugschnecke verbundenen Abbeerzylinders (4) sowie der Stachelwalze (5) mit einem jeweils an der Einzugschnecke (3) und an der Stachelwalzeneinheit (5, 25) befindlichen Zahnrad (21, 24) in Wirkverbindung steht.
  2. 2. Naschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Maschine (1) über einen Riementrieb (13) von einen Motor (12) zur gemeinsamen Getriebewelle (16) erfolgt und diese Welle (16) mindestens ein Keilriemenscheibenpaar (27, 28) tr2gt, wobei die äußere Keilriemenscheibe (2z) den Grund-Riementrieb vom Motor (12) aufnimmt und die weitere Keilriemenscheibe (28) für einen Riementrieb (15) zum Betreiben der Quetschwalze (9, 9a)
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Durchmesser größere Zahnrad (18) des Radpaares (17) auf der gemeinsamen Getriebewelle (16) mit einem Zahnrad (21) auf einer Welle (20) kämmt, die mit der Stachelwalze (5) drehfest verbunden ist.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere im Durchmesser kleinere Zahnrad (19) des Radpaares (17) auf der gemeinsamen Getriebewelle (16) in eine Innenverzahnung eines Zahnrades (24) eingreift, das mit einer Hohlwelle (25) verbunden ist, die ein Teil der Einzugschnecke (3) bildet.
  5. 5. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (18, 19 und 21, 24) des Getriebes (14) in der Weise ausgebildet sind, daß ein gleichsinniger oder gegensinniger Antrieb der Hohlwelle (25) sowie der Antriebswelle (20) für die Stachelwalze (5) mit unterschiedlicher Drehzahl erfolgt.
  6. 6. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hohlwelle (25) der Einzugschnecke (3) die Welle (20) zum Antrieb der Stachelwalze (5) hindurchgeführt ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Hohlwelle (25) mit dem Abbeerzylinder (4) über eine Buchse (34) erfolgt, die mittels einer Keilverbindung (35) auf der Hohlwelle (25) gehalten ist, wobei die Buchse (34) eine Mitnahme einrichtung (43) für den Abbeerzylinder (4) umfaßt.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (43) einen an der Hohlwelle (25) befestigten Mitnehmer (36) umfaßt, der leistenförmig ausgebildet ist und radial von der Buchse (34) absteht und mit seinem freien Ende in einen in Umlaufrichtung verlaufenden Schlitz (39) eines mit dem Abbeerzylinders (4) verbundenen flanschartigen, teilkreisförmig gekru.X.sten Lappens (38) eingreift, der an einem ringförrnigen Druc',tteil (,1) zwei der Stirnseite des Xbbeerzylinders (4) vorgesehen i:-;t.
  9. 9. Maschine nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (34) über ein Pendellager (40) in einen Träger (41) des Gehäuses (6) der Maschine (1) abgestützt ist.
  10. 10. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspfliche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (14) in einem geschlossenen mit Schmiermittel gefüllten Gehäuse (31) angeordnet ist, das eine Lagerung für die gemeinsame Getriebewelle (16), für die Welle (20) der Stachelwalze (5) und für das mit der Hohlwelle (25) verbundene Zahnrad (24) mit Irunenverzahnung aufweist.
  11. 11. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Quetschwalzen (9, 9a) über den Riementrieb (15) unter Zwischenschaltung eines Wendegetriebes (56) angetrieben werden, wobei eine Drehverbindung zwischen zwei Getriebeausgangswellen (75, 76) des Wendegetriebes (So') und den Quetschwalzen (9, 9a) über in Gelenkkupplungen (77, 78 und 81, 82) gehaltene Zwischenwellen (79, 80) erfolgt.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum kontinuierlichen Einstellen eines Spaltes (87) zwischen den Quetschwalzen (9, 9a) mindestens eine der Walzen über eine Versellvorrichtung (83) quer vcrchiebbar im Gehäuse gelagert ist.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeiclmet, daß die Verstellvorrichtung (83) eine jeweils endseitig der Quetschwalzen (9) am Maschinengehäuse (6) abgestützte Spindel (86) umfaßt, die mit einer Mutter (85) am jeweiligen Lagergehäuse (84) der zu verstellenden Walze (9) in Wirkverbindung steht.
  14. 14. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abbeerzylinder (4) eine Vielzahl von kreisförmigen Segmenten (45) umfaßt, die im Unds-und in Axialrichtung zu einer Einheit zusammengesetzt und steif miteinander verbunden sind.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (45) leistenförmig ausgebildet sind und an ihrer einen Breitseite (46) in Axialrichtung des Zylinders verlaufende vorstehende Zapfen (47) aufweisen und an ihrer dieser Seite abgekehrten weiteren Breitseite (48) die Segmente (45) mit Öffnungen (49) zur Aufnahme für die Zapfen (47) eines sich axial anschließenden weiteren Segmentes versehen sind.
  16. 16. Maschine nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß durch Abstandhaltung der axial hintereinander angeordneten Segmente (45) die Zapfen (47) Ansätze (58) mit einen geringeren Durchmesser aufweisen.
  17. 17. Maschine nach den Ansprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Segment (45) an seinem stirnseitigem Ende (50 und 51) als Formschlußelement ausgebildet ist, in der Weise, daß das eine Ende eine keilförmige Kerbe (52) und das andere Ende eine keilförmige Spitze (53) aufweist.
  18. 18. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (45) auf in Axialrichtung der Welle (20) angeordneten Stangen (54) aufgereiht sind, welche durch Durchgangsbohrungen (55) der Segmente (45) verlaufen, die jeweils zwischen dem dem Getriebe zugewandten Druckteil (37) und einem weiteren endseitigen Druckteil (57) über Muttern eingespannt gehalten sind.
  19. 19. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelwalze (5)- aus einer Vielzahl von hintereinander angeordneten Segmenten (60) besteht, wobei jedes Segment (60) diametral einander gegenüberliegende Schleuderflügel (61, 62) aufweist und die Segmente (60) mit der Welle (20) sowie miteinander über Rasteinrichtungen (ó7, 63) verdrehsicher verbunden sind.
  20. 20. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtungen (67, 68) aus einer zwischen zwei benachbarten Segmenten (60) gebildeten Verzahnung besteht, wobei das Segment (60) an seiner einen Stirnseite (66) einen Bereich mit Rastzähnen (69) und an seiner abgekehrten Stirnseite (65) einen Bereich mit einer entsprechenden Nutung aufweist.
  21. 21. Maschine nach den Ansprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (60) entsprechend der Teilung der Rastzä.hne (69) zueinander in der Weise v-erstellbar sind., daß die Schleuderflügel (61, 62) eine Steigung in Förderrichtung (2) aufweisen.
  22. 22. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (60) auf der Welle (20) gegen einen Endanschlag (71) über eine Mutter (74) verspannbar sind.
  23. 23. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, durch gekennzeichnet, daß das gesamte Maschinengehäuse (6) selbsttragend und mit glatten Gehäusewänden ausgebildet ist.
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DE102006001514B4 (de) 2005-01-15 2018-04-05 Armbruster Kelterei-Technologie GmbH Segment eines Abbeerzylinders und Abbeerzylinder

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