DE3121465A1 - Mehrstufiges planetenwechselgetriebe - Google Patents
Mehrstufiges planetenwechselgetriebeInfo
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Description
PRAGA zävody Kiementa Gottwalda, närodni podnik
Prag, CSSR
Mehrstufiges Planetenwechselgetriebe
Die Erfindung betrifft ein mehrstufiges Wechselgetriebe
für Motorfahrzeuge und Baumaschinen, das aus drei bis vier einfachen Planetengetrieben, zwei Kupplungen
und drei bis vier Bremsen besteht.
Zur Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs, Verlängerung
der Lebensdauer des Motors, Herabsetzung der Schadstoffe in den Abgasen und zur Verminderung der Geräusche
ist es zweckmäßig, daß der Motor im möglichst niedrigen Drehzahlbereich arbeitet. Das ist nur möglich,
wenn das Wechselgetriebe genügend fein abgestuft ist. Die feine Abstufung wird im allgemeinen bei mehrfachen
Wechselgetrieben erreicht, deren großer Nachteil ist, daß einige Schaltstufen in beiden Wechselgetrieben gleichzeitig
geschaltet werden, was die Kontinuität der Kraftübertragung verschlechtert. Bei bekannten Wechselgetrieben
ohne doppelte Schaltung, von denen die verbreiteteten
233-(S 9883)-Sd-E
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die Wechselgetriebe vom "Wilson"-Typ sind oder die Wechselgetriebe,
die vom Schema "Simpson" abgeleitet sind, ist eine feinere Abstufung schwierig. Sie verlangt nämlich
die Anwendung von ungeeigneten Parametern der Planetengetriebe, deren Folge.relativ hohe Drehzahlen der
Umlaufräder und hohe Drehmomente einiger Schaltstufen sind, was die Belastbarkeit und die Lebensdauer des Wechselgetriebes
begrenzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein mehrstufiges Pia-·
netenwechselgetriebe der angegebenen Gattung zu schaffen, das feinstufiger abgestimmte Gänge und in keinem der Gänge
übermäßig hohe Drehmomente aufweist, wodurch u. a. eine längere Lebensdauer erreicht wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Planetenwechselgetriebe, das drei bis vier einfache Planetengetriebe, zwei Kupplungen
und drei bis vier Bremsen enthält> erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ausgangswelle mit einem Außen'rad
des Getriebes des ersten Rückwärtsganges und mit dem Mitnehmer des Eingangsgetriebes verbunden ist, daß die Eingangswelle
über eine Kupplung mit der Welle der Vorwärtsgänge verbunden ist, die mit dem Außenrad des Eingangsgetriebes
und mittels der zweiten Kupplung des Rückwärtsganges mit einer Welle für die Rückwärtsgänge verbunden
ist, die mit den Sonnenrädern der Planetengetriebe fest verbunden ist, wobei der Getriebekasten über die erste
Bremse mit der Welle des Rückwärtsganges, mittels der zweiten Bremse mit dem Mitnehmer des Planetengetriebes des· zweiten
Rückwärtsganges und mittels einer dritten Bremse mit dem Mitnehmer des Getriebes des ersten Rückwärtsganges"verbunden
ist.
Weiter ist es vorteilhaft, mit der Welle der Vorwärts-
stufen das Sonnenr.id des Getriebes der langsamsten Stu-'
fe zu verbinden, dLe Austrittswelle mit dem Mitnehmer
des Getriebes der Langsamsten Stufe zu verbinden und den Getriebekasten mittels der vierten Bremse mit dem
Außenrad des-Getriabes der langsamsten Stufe zu verbinden.
Ebenfalls kann man mit der Welle des Rückwärtsganges das Sonnenrad des Getriebes der langsamsten Stufe
verbinden, mit der Austrittswelle den Mitnehmer des Getriebes der langsamsten Stufe verbinden und den Getriebekasten
mittels der vierten Bremse mit dem Außenrad des Getriebes der langsamsten Stufe verbinden.
Der ökonomische und technologische Vorteil der erfindungsgemäßen Erfindung besteht darin, daß der beträchtliche
Teil der Bestandteile des Planetengetriebes, d. h. die Zahnräder und die Einzelheiten ihrer Lagerung, identisch
sind.
In den beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schaltung eines 4+2° Grundwechselgetriebes,
Fig. 2 eine andere Ausführung des 4+2° Grund-, Wechselgetriebes,
Fig. 3 ein 5 + 2° Getriebe aus dem Grundwechselgetriebe,
Fig. 4 eine andere Ausführung eines 5+2° Wechselgetriebes,
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-S-
Pig. 5. ein Beispiel der Zähnezahl der Planetengetriebe ,
Fig. 6 ein Sehaltschema und die Übersetzungsverhältnisse
der Grundwechselgetriebe nach den Fig. 1 bzw. 2 mit der Zähnezahl· gemäß Fig. 5,
Fig. 7 ein Schaltschema und die Übersetzungsverhärtnisse
des Wechselgetriebes nach Fig. mit der Zähnezahl nach Fig. 5, und
Fig. 8 ein Schaltschema und die Übersetzungsverhältnisse des Wechselgetriebes nach Fig. 4
mit der Zähnezahl nach Fig. 5.
Das Getriebe nach Fig. 1 umfaßt drei Planetenradgetriebe A, B und C, wobei das Getriebe A für einen zweiten
Rückwärtsgang, das Getriebe B für den ersten Rückwärtsgang und das Getriebe C ais Eingangsgetriebe konzipiert
sind.
Eine Ausgangswe^e 4 ist mit dem Mitnehmer eines Getriebes
A für den zweiten Rückwärtsgang und mit dem-Außenrad des Eingangsgetrxebes C fest verbunden. Das Außenrad "
des Getriebes B für den ersten Rückwärtsgang ist mit dem Mitnehmer des Eingangsgetrxebes C fest verbunden. Eine
Kuppiung S 1 für Vorwärtsgänge verbindet eine Eingangswelle
1 mit einer We^e 2 für die Vorwärtsgänge, die mit .
dem Außenrad des Getriebes A für den zweiten Rückwärtsgang fest verbunden ist. Eine Kuppiung S 2 verbindet die
Eingangswege 1 mit einer Welle 3,. die mit den jeweiligen Sonnenrädern der Getriebe A, B und C fest verbunden ist.
Ein Getriebegehäuse 5 ist durch eine erste Bremse B 1 mit
312U65
der Welle 3, über eine zweite Bremse B 2 mit dem Mitnehmer
des zweiten Getriebes B und mittels einer dritten Bremse B 3 mit dem Mitnehmer des Eingangsgetriebes C verbunden.
Im ersten Vorvärtsgang I sind die Kupplung S 1 der Vorwärtsgänge und die dritte Bremse B 3 eingerückt. Das
Getriebe A des zweiten Rückwärtsganges und das Eingangsgetriebe C arbeiten als ein zusammengesetztes Differentialgetriebe
und das.Getriebe B für den ersten Rückwärtsgang läuft frei ohne Belastung.
Im zweiten Vorwärtsgang Il sind die Kupplung S 1 und
die zweite Bremse B 2 eingerückt. Alle drei Planetengetriebe A, B und C sind belastet und arbeiten als ein zusammengesetztes
Differentialgetriebe.
Im dritten Vorwärtsgang III sind.die Kupplung S 1 und
die erste Bremse B 1 eingerückt. Das Getriebe A arbeitet als einfaches Planetengetriebe. Das Getriebe B und das
Eingangsgetriebe C rotieren frei ohne Belastung.
Im vierten Vorwärtsgang IV sind die Kupplung S 1 und
die Kupplung S 2 eingerückt. Der ganze Plänetenteil rotiert als Ganzes.
Im ersten Rückwärtsgang R I sind die Kupplung S 2 und die dritte Bremse B 3 eingerückt. Das Eingangsgetriebe C
arbeitet als ein einfaches Plantengetriebe. Die Getriebe
A und B rotieren frei ohne Belastung.
Im zweiten'Rückwärtsgang R II sind die Kupplung S 2
und die zweite Bremse B 2 eingerückt. Das Getriebe B und
das Eingangsgetriebe C arbeiten als ein zusammengesetztes Differentialgetriebe. Das Getriebe A rotiert frei ohne Belastung
. . .
Wenn zu diesem 4 + 2 Wechselgetriebe ein weiteres Planetengetriebe D der langsamsten Stufe derart angeschlossen
wird, daß das Sonnenrad dieses Getriebes an die Welle 2 der Vorwärtsstufen angeschlossen wird, sein
Mitnehmer mit der Ausgangswelle 4 verbunden wird und das Getriebegehäuse 5 sich mittels einer vierten Bremse B 4
mit dem Außenrad des Getriebes D verbindet, wird das in Fig. 5 dargestellte 5+3° Wechselgetriebe erzielt. Im
ersten Vorwärtsgang I dieses erweiterten Wechselgetriebes sind die Kupplung S 1 der Vorwärtsstufen - Fig. 7 und
die vierte Bremse B 4 eingerückt. Das Getriebe D der· langsamsten Stufe arbeitet als einfaches Planetengetriebe.
Die übrigen drei Planetengetriebe A, B, C rotierenfrei.
Der zweite Vorwärtsgang II dieses Wechselgetriebes entspricht dem ersten Vorwärtsgang I des 4+2 Grundgetriebes
, der dritte Vorwärtsgang III entspricht dem II., der IV. entspricht dem III., der V. entspricht dem IV.,.
der zweite Rückwärtsgang R II entspricht dem Rückwärtsgang R I und der Rückwärtsgang R III entspricht dem Rückwärtsgang
R II des Grundgetriebes.
Wenn zu dem 4+2° Wechselgetriebe ein Planetengetriebe der langsamsten Stufe derart angeschlossen wird,
daß sein Sonnenrad an die Welle 3 des Rückwärtsganges angeschlossen, sein Mitnehmer mit der Ausgangswelle 4
und das Getriebegehäuse 5 über die vierte Bremse B 4 mit dem Außenrad des Getriebes D der langsamsten Stufe verbunden
ist, wird das 5 + 2° Wechselgetriebe nach Fig. 4 erhalten.
Im ersten Vorwärtsgang I sind bei diesem Wechselgetriebe die Kupplung S 2 des Rückwärtsganges und die vierte
Bremse B 4 eingekuppelt (siehe die Tabelle in Fig.. 8)
Das Getriebe D der langsamsten Stufe arbeitet als einfaches
Planeten ge tr i€:be. Die übrigen Getriebe A, B, C rotieren frei chne Belastung.
Gang II dieses Wechselgetriebes entspricht Gang I, Gang III entspricht Gang II, Gang IV entspricht Gang III,
Gang V entspricht dem Rückwärtsgang R II des Grundwechselgetriebes 4 + 2.
Die Übersetzungsverhältnisse, die in Tabellen der Fig. 6, 7 und 8 angeführt sind, werden durch die Wahl der
Zähnezahl vor. Rädern nach der Tabelle in Fig. 5 erzielt. Aus der Tabe]Ie in Fig. 5 ist es ersichtlich, daß die Planetengetriebe
A, B, C, D bei allen Ausführungen nach Fig. 1, 2, 3, 4 gleich groß sind/ was vom herstellungstechnischen
und vom kostenmäßigen Standpunkt besonders zweckmäßig ist.
Leerseite
Claims (3)
- AnsprücheM ./ Mehrstufiges Planetenwechselgetriebe für Motorfahrzeuge und Arbeitsmaschinen, das wenigstens aus drei einfachen Planetengetrieben (A, B und C), aus zwei Kupplungen und wenigstens aus zwei Bremsen besteht,dadurch gekennzeichnet,daß die Ausgangswelle (4) mit einem Außenrad des Getriebes (B) des ersten Rückwärtsganges und mit dem Mitnehmer des Eingangsgetriebes (C) verbunden ist, daß die Eingangswelle (1) über eine Kupplung (S 1) mit der Welle (2) der Vorwärtsgänge verbunden ist, die mit dem Außenrad des Eingangsgetriebes (C) und mittels der zweiten Kupplung (S 2) des Rückwärtsganges mit einer Welle (3) für die Rückwärtsgänge verbunden ist, die mit den Sonnenrädern der Planetengetriebe (A, B und C) fest verbunden ist, wobei der Getriebekasten (5) über die erste Bremse (B 1) mit der Welle (3) des Rückwärtsganges, mittels der zweiten Bremse (B 2) mit dem Mitnehmer des Planetengetriebes (A) des zweiten Rückwärtsganges und mittels einer dritten Bremse (B 3) mit dem Mitnehmer des Getriebes (B) des ersten Rückwärtsganges verbunden ist.
- 2. Planetenwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,233-(S 9883)-Sd-EI L- I -t KJA-daß mit der Welle (2) der Vorwärtsgänge das Sonnenrad eines vierten Planetengetriebes (D) des langsamsten Ganges verbunden ist, daß mit der Ausgangswelle (4) der'Mitnehmer dieses vierten Planetengetriebes (D) verbunden ist, und daß das Getriebegehäuse (5) mittels der vierten Bremse (B 4) mit dem Außenrad des vierten Planetengetriebes · (D) verbunden ist.
- 3.' Planetenwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß mit der Welle (3) des Rückwärtsganges das Sonnenrad ■ eines vierten Planetengetriebes (D) des langsamsten Ganges verbunden ist, daß mit der Ausgangswelle (4) der Mitnehmer des vierten Getriebes (D) der langsamsten Stufe verbunden ist, und daß das Getriebegehäuse (5) mittels der vierten Bremse (B 4) mit dem Außenrad dieses Getriebes (D) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| CS382180A CS215666B1 (cs) | 1980-05-30 | 1980-05-30 | Vícestupňová planetová převodovka |
| CS678080A CS220383B1 (cs) | 1980-10-08 | 1980-10-08 | Vícestupňová planetová převodovka |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE3121465A1 true DE3121465A1 (de) | 1982-04-22 |
| DE3121465C2 DE3121465C2 (de) | 1984-01-19 |
Family
ID=27179437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19813121465 Expired DE3121465C2 (de) | 1980-05-30 | 1981-05-29 | Planetenräderwechselgetriebe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3121465C2 (de) |
| FR (1) | FR2486185A1 (de) |
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Also Published As
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|---|---|
| FR2486185A1 (fr) | 1982-01-08 |
| FR2486185B1 (de) | 1985-01-18 |
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Legal Events
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