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DE3121003A1 - Steuerungs- und uebertragungssystem - Google Patents

Steuerungs- und uebertragungssystem

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Publication number
DE3121003A1
DE3121003A1 DE19813121003 DE3121003A DE3121003A1 DE 3121003 A1 DE3121003 A1 DE 3121003A1 DE 19813121003 DE19813121003 DE 19813121003 DE 3121003 A DE3121003 A DE 3121003A DE 3121003 A1 DE3121003 A1 DE 3121003A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
transmission system
substations
line
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813121003
Other languages
English (en)
Other versions
DE3121003C2 (de
Inventor
Rudolf Dr. Kaločay
Werner Dipl.-Ing. Mack
Karl 4150 Krefeld Nieting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KALOCAY, RUDOLF, DR., 4150 KREFELD, DE
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19813121003 priority Critical patent/DE3121003C2/de
Publication of DE3121003A1 publication Critical patent/DE3121003A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3121003C2 publication Critical patent/DE3121003C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Steuerungs- und Ubertragungssystem
  • Die Erfindung betrifft ein leitungsgebundenes Steuerungs-und Übertragungssystem für dezentrale Automatisierungssysteme, bestehend aus mindestens einer Leitstation und Unter stationen.
  • Statt der aufwendigen sternförmigen Verkabelung peripherer Geräte mit einer Leitstation werden zunehmend elektronische Bussysteme eingesetzt. Ein solches datenverarbeitendes elektronisches System ist beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 1 206 183 beschrieben.
  • Alle zu dem System gehörenden Einheiten sind einem einzigen gemeinsamen Hauptkanal parallel geschaltet.
  • Eine Zuweiseschaltung ruft, solange der Hauptkanal frei ist, fortwährend nacheinander alle an den Hauptkanal angeschlossenen Einheiten des Systems durch Aussenden ihrer Anrufzeichen an und die entsprechende Unterstation gibt nach Empfang des Anrufzeichens ein Besetztpotential an eine im Hauptkanal befindliche Besetztleitung und sendet ein Signal, das ein Anrufzeichen für die Einheit oder die -Einheiten darstellt, für welche die zu übertragende Information bestimmt ist und das zudem gegebenenfalls die Operationsårt angibt und veranlaßt, daß eine solche angerufene Einheit sich für den Empfang der Information bereitstellt und, falls nötig, die Programmierung der von dem Signal definierten Art der mit der Information auszuführenden Operationsart anpaßt. Der Hauptkanal hat bei diesem Ubertragungssystem 10 Adern. Die Anwahl der Unterstation erfolgt über 5 Leitungen parallel. Es müssen Synchronisationsimpulse übertragen werden, die von einem Trommelspeicher abgeleitet werden. Eine Leitung wird für die Buchstaben/ Zeichen-Umschaltung benötigt.
  • Um ein solches Ubertragungssystem für industrielle Steuerungen einzusetzen, wo mit großen Störpegeln und relativ hohen Bitraten gerechnet werden muß, ist in (1) unter Berücksichtigung damals verfügbarer Bauelemente vorgeschlagen worden, die Adressenanwahl durch parallele Übertragung der Signale mit Hilfe mehrerer Leitungen vorzunehmen. Es sind etwa 20 adrige Kabel erforderlich. Taktgesteuerte D-Flip-Flops werden eingesetzt; die Übertragung der Signale ist unsymmetrisch.
  • Im Laborbereich, d.h. bei relativ geringen Störpegeln und Entfernungen bis 20 m, ist das Übertragungssystem (IEC-Bus) weit entwickelt; es liegen dazu nationale und internationale Normentwürfe vor.
  • In (2) und (3) ist angeregt worden, dieses Übertragungssystem für größere Entfernungen zu erproben. Das Verbindungskabel soll danach mindestens 17 Adernpaare haben. Es wird eine flankengetriggerte Steuerung für die Koppler vorgeschlagen, und die symmetrischen Strom- Schnittstellen sollen mit ca. 10 mA bei 5 V Speisespannung betrieben werden.
  • Es besteht aber weiter der Wunsch, bei den leitungsgebundenen Steuerungs- und Übertragungssystemen für dezentrale Automatisierungssysteme die Störsicherheit zu erhöhen.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, ein Steuerungs-und Übertragungssystem einzusetzen, das durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist.
  • Die Leitstation kann mit hundert oder mehr Unterstationen, die alle auf dasselbe Steuerkabel parallel angeschlossen sind in beiden Richtungen kommunizieren; das Steuerkabel zu den Unter stationen kann mehrere 100 m lang sein, wobei auch kurze Abzweigungen zu den Unterstationen zugelassen sind; die Unterstationen werden durch das Steuerkabel mit Strom versorgt; das Steuerkabel besteht aus 7 Adern.
  • Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Das erfindungsgemäße leitungsgebundene Steuerungs-und Übertragungssystem ist sehr flexibel; die Zahl der peripheren Vorrichtungen ist veränderbar und sie sind in beliebigem Abstand von der Leitstation an das Steuerkabel anschließbar. Kurze Abzweigungen (in der Größenordnung von 10 % der Kabellänge).zu den Unterstationen sind möglich. Eine Kommunikation mit mehreren Unterstationen ist bei Verwendung mehrerer Steuerkabel auch gleichzeitig möglich. Die Erdung der Unterstationen erfolgt über das Steuerkabel an einem zentralen Erdungspunkt in der Zentrale. Eine Alternative ist die galvanische Trennung der Unter stationen von Steuerkabel mit einer eigenen Stromversorgung an der Peripherie. Zur Entkopplung sind parametrische Transformatoren besonders geeignet. Die wichtigen Signale sollen bei einem Signalpegel von mindestens + 12 V und symmetrisch übertragen werden. Die lückenlose Kontrolle der Datenübertragung ist gewährleistet.
  • Wegen der erhöhten Störsicherheit ist das Steuerungs-und Übertragungssystem besonders für den Einsatz bei industriellen Steuerungen geeignet.
  • Als Steuerkabel ist ein mineralisoliertes Kabel (Mi-Kabel) besonders gevorzugt. Dadurch wird eine Feuerausbreitung längs der Kabel weitgehend verhindert.
  • Für die Installation einer Steuerung sind keine Drahtlisten erforderlich. Deshalb kann mit der Installation der Kabel schon während der Planung einer Steuerung begonnen werden. Dadurch ergeben sich kürzere Ausführungszeiten für eine Steuerung.
  • Beispielsweise sind die 7 Adern des Steuerkabels folgendermaßen belegt; 1,2 +12 V bzw. -12 V für die Eingangsstufen; 3,4 zur Adressenübertragung (symmetrische Signale zur Anwahl der Unterstationen); 5 für die Rückmeldung; 6 +12 V für die Speisung der Unterstationen; 7 Massepotential.
  • Der Schirm darf nur in der Zentrale geerdet werden.
  • Alle Teile des Übertragungssystems können in Serie gefertigt und auf Lager gehalten werden. Die Unterstationen unterscheiden sich lediglich durch die eingestellten Adressnummern.
  • Nach vorheriger Analog/Digital-Wandlung können auch Analogsignale mit dem Übertragungssystem übertragen werden Für die serielle Datenübertragung sind integrierte Schaltkreise, die sogenannten UARTs (Universal Asynchronous Receiver Transmitter) bekannt. Bekannte UARTs können mit einer Bitrate von beispielsweise 25 kBaud betrieben werden. Das entspricht einer Bitdauer von 40s.
  • Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der elektrischen Welle im Mi-Kabel bedingt eine Laufzeit von ca. 3As/300m so daß bei der Bitrate von 25 kBaud die Reflexionen an der Leitung auch bei einer nicht idealen Anpassung soweit abgeklungen sind, daß sich zum Zeitpunkt der Abtastung ein mit ausreichender Sicherheit definierter Pegel eingestellt hat. Eine hohe Ge- schwindigkeit des Übertragungssystems und eine hohe Störsicherheit sind an sich zwei widersprechende Anforderungen, eine Bitrate von 25 kBaud dürfte als optimaler Kompromiß in diesem Fall anzusehen sein. Bei den heute auf dem Markt befindlichen UARTs besteht ein Wort aus 12 Bits, einem Startbit, 8-Datenbits, einem Paritybit und 2 Stopbits. Daran muß natürlich das Übertragungssystem angepaßt sein, d.h. die acht Datenbits werden so aufgeteilt, daß sieben Bits für die Adressierung und ein Bit für die Übertragung der Information verwendet wird. Es können also 127 Stellen adressiert werden. Der besondere Vorteil einer solchen Aufteilung der Datenbits besteht darin, daß man die richtige und unverfälschte Datenübertragung lückenlos kontrollieren kann. Beim Senden der 8 Bits aus der Zentrale an die Unterstationen fügt der UART automatisch das richtige Paritätsbit zu. Beim Empfang des Wortes an der Peripherie wird automatisch geprüft, ob die Parität stimmt. Stimmt die Parität nicht, so erfolgt keine Rückmeldung und nach einer bestimmten Zeit wird die Sendung von der Zentrale wiederholt.
  • Bei positiver Paritätsprüfung sendet die Unterstation eine Rückmeldung in die Zentrale. Die Rückmeldung beinhaltet die aus 7 Bits bestehende Adresse und die Information als 8. Bit. In der Zentrale wird die empfangene Rückmeldung ebenfalls einer Paritätsprüfung unterzogen und die empfangene Adresse mit der gesendeten Adresse (Bit per Bit) verglichen. Wenn beide Prüfungen positiv verlaufen, ist das Bit der Information nicht verfälscht. Auf diese Art wird die Übertragung der Informationen vom Ort mit einer lückenlosen Kontrolle durchgeführt.
  • Erfolgt die Rückmeldung nicht, wiederholt die Zentrale die Sendung automatisch, beispielsweise noch zweimal; wenn dann keine Rückmeldung erfolgt, wird eine Störung angezeigt.
  • Bei der Übertragung besonders wichtiger Informationen in die Verteilung (z.B. eines Befehls zum Einschalten eines Schützes) wird nach der Rückmeldung und Kontrolle bei einwandfreier Übertragung von der Zentrale ein kurzes Freigabesignal ausgesendet, mit dem die Übernahme des Befehls freigegeben wird. Da in der Verteilung die Speisung der Elektronik mit einem Netzteil keine Probleme bereitet, kann für die Übertragung des Freigabesignals die Ader Nr. 6 verwendet werden, die sonst bei der Übertragung zur Speisung der Unterstationen vorgesehen ist.
  • Die Unter stationen befinden sich breit verstreut an der Peripherie. Es ist daher-sinnvoll, die für die Abfrage benötigte Elektronik der Signalgeber über das Steuerkabel zu speisen. Im Gegensatz zu der Obertragung in die Verteilung, bei der Befehle übertragen werden, werden an der Peripherie lediglich Abfragen durchgeführt.
  • Das erfindungsgemäße Übertragungssystem ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden weiter beispielhaft beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 Prinzipschaltbild eines Steuerungssystems; Fig. 2 Blockschaltbild des Steuerungcsyst.ems mit zentraler Anordnung der Leistungsschaltgeräte.
  • Fig. 3 Blockschaltbild des Steuerungssystems mit dezentraler Anordnung der Leistungsschaltgeräte.
  • In Figur 1 ist auf der linken Seite die Schützensteuerung mit Sender-Empfänger 1 und Hauptstromleitungen eines elektrischen Antriebes dargestellt, die in einer Schrankverteilung 2, in einem Schaltraum 3 untergebracht ist.
  • Darunter befindet sich der vor Ort 4 installierte Verbraucher, hier ein Motor 5 mit Reparatur-Trennschalter 6, Unterstation 7 und einer Drehzahlüberwachung 8, die an der Arbeitsmaschine angebracht ist.
  • Auf der rechten Seite ist die vom Schaltraum 3 räumlich getrennte Meßwarte 9, mit Zentraleinheit 10, Elektronik teil 11 und den in einem Fließbild 12 befindlichen Tastern 13 und 14, den Signallampen oder Leuchtdioden 15 und 16 und Amperemeter 17 dargestellt.
  • Die Sender-Empfänger 1 in der Schrankverteilung 2 und in der Unterstation 7 sind über ein 7adriges Steuerkabel 18, 19, 20, das bevorzugt als mineralisoliertes Kabel ausgelegt ist (Mi-Kabel), mit der Zentraleinheit 10 verbunden. Da die Unterstationen 7 vor Ort alle parallel an das Steuerkabel 19 angeschlossen sind, kann man sich das Kabel 19 von der Unterstation 7 weiterlaufend denken.
  • Über ein weiteres Mi-Kabel- 20 können z.B. räumlich entgegengesetzte Unterstationen an die Zentraleinheit 10 angebunden werden.
  • Wird der Antrieb mit den Tastern 13 und 14 im Fließbild in der Meßwarte angesteuert, sind alle Verriegelungen wirksam und der Schaltzustand wird mit der Leuchtdiode 15 angezeigt. Bei Ansteuerung vor Ort 4, mit den Tastern 21 und 22 in der Unterstation 7 sind alle Verriegelungen unwirksam und dieser Schaltzustand (entriegelt) wird mit der Leuchtdiode 16 angezeigt.
  • Bei ungestörtem Betriebsablauf wird die Stellung des Tasters 21 und 22 vor Ort, des Tasters 13 und 14 im Fließbild, des Drehzalwählers 8 zyklisch abgefragt, logisch in der Zentraleinheit 10 mit evtl. Verriegelung per Programm mit Hilfe z.B. einer speicherprogammierbaren Steuerung 23 verknüpft und das Ergebnis - ein Befehl zum Ein- oder Ausschalten des Schützes 24 und Ansteuerung der Leuchtdiode 15 oder 16, durchgeführt. Die Rückmeldung an die speicherprogrammierbare Steuerung 23 in der Zentraleinheit 10, ob der Antrieb ein- oder ausgeschaltet worden ist, wird nach einem Befehl durch eine zeitlich versetzte Abfrage des Hilfskontaktes 26 am Hauptschütz 24 ermittelt.
  • Ist das Übertragungssystem ausgefallen, bleibt der vorhandene Schaltzustand in der Schützensteuerung erhalten. Bei einer Oberlastung des Motors wird der Thermoschalter 27 den Antrieb über Schütz 24 abschalten.
  • Im Notbetrieb kann der Antrieb über die Taster 28 und 29 in der Schrankverteilung 2, per Hand ein- oder ausgeschaltet werden. Dabei ist eine Übersicht über den Betriebszustand der Produktion weiterhin durch ein Amperemeter 17 in der Meßwarte 9, das mit dem Stromwandler 30 in der Verteilung 2, wie bisher konventionell verdrahtet wird, gewährleistet.
  • Ein Blockschaltbild des Steuersystems ist für eine Zentraleinheit 10 und für zahlreiche auf der Peripherie verteilte Unterstationen 7 in Fig. 2 dargestellt. Die Zentraleinheit 10 ist in der Meßwarte aufgebaut. Daher ist von dem Elektronikteil 34 der Zentraleinheit 10 noch ein Kabel 31 zu einem Fließbild 12 gezeichnet, wo Lampen oder Leuchtdioden 15, 16, Schalter 13, 14, Hupen 32 oder ähnliche Instrumente untergebracht sind.
  • In der Meßwarte sind auch noch Meßinstrumente 17 untergebracht, die in konventioneller Verdrahtung 33 mit der Verteilung 2 verbunden sind. Diese Verkabelung ist konventionell; sie könnte auch von dem erfindungsgemäßen Übertragungssystem übernommen werden. Aus Sicherheitsgründen kann jedoch auf eine unabhängige Anzeige verschiedener Meßwerte in der Meßwarte nicht verzichtet werden. Steuerbefehle an die Anlage werden von den Schaltern 13, 14 oder 21, 22 aus eingegeben.
  • Alle wichtige Steuerfunktionen 13, 14, die von der Meßwarte aus gegeben werden können, müssen auch vor Ort 4 eingestellt werden können. Das ist an einer beispielhaft herausgegriffenen Einheit 35 schematisch angedeutet. Auch die bekannten Sende-Empfänger 7 sind dort nur skizziert. Die Schütze in der Verteilung 2 werden in diesem Beispiel über das Steuerkabel 18 mit Hilfe des Übertragungssystems angesteuert. Zur Steuerung des Übertragungssystems dient ein Mikrorechner 25.
  • Eine speicherprogrammierbare Steuerung 23 ist für die Ausführung der Verknüpfungen der Steuerung zuständig.
  • 11 und 34 ist im Prinzip eine Anpass- und Ansteuerelektronik.
  • In Fig. 3 ist das Steuerungssystem mit dezentral angeordneten Leistungsschaltgeräten dargestellt. Die Leistungsschaltgeräte 40 vor Ort 4 sind an eine Starkstorm-Ringleitung 41 angeschlossen. Die Unterstationen 7 sind an eine Steuerleitung 19, die ebenfalls in Form einer Ringleitung ausgeführt ist, angeschlossen. Über die Steuerleitungen 19 und 20 werden die Schaltzustände der Signalgeber 21, 22 zyklisch abgefragt und in der Zentrale 10 z.B. mit Hilfe einer speicherprogrammierbaren Steuerung 23 logisch verknüpft. Bei der Übertragung eines Befehls für das Ein- oder Ausschalten eines der Leistungsschalter 24 wird zuerst die Rückmeldung der angewählten Unter station 7 abgewartet, ihre Richtigkeit überprüft und nur bei einem positiven Ergebnis durch ein kurzes Freigabesignal auf den entsprechenden Adern des Steuerkabels die Durchführung des bereits übertragenen Schaltbefehls freigegeben. Aus diesen Gründen würde man in dem Anwendungsfall wie es Fig.
  • 3 darstellt die Anzahl der Adern im Steuerkabel um 2 erhöhen. Die Arbeitsweise ist die gleiche wie in Beispielen Fig. 1 und Fig. 2 beschrieben.
  • 1. Kalocay R.: Beitrag zur störungsfreien Ubertragung von Steuersignalen an der Peripherie industrieller Steuerungen, Dissertation, TU Hannover, 1972; 2. Haupt W., Otternberg W.: Der IEC-Bus für größere Entfernungen, Elektronik, 1979, 7, 74/76; 3. Haupt W., Otternberg W.: Zur Verlängerung des IEC-Bus: Bidirektionaler Koppler für Datenleitungen, Elektronik, 1980, 17, 56/60.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Leitungsgebundenes Steuerungs- und Ubertragungssystem, bestehend aus mindestens einer Leitstation und Unterstationen gekennzeichnet durch folgende Merkmale: Die Leitstation kann mit hundert oder mehr Unterstationen, die alle auf dasselbe Steuerkabel parallel angeschlossen sind, in beiden Richtungen kommunizieren; das Steuerkabel zu den Unterstationen kann mehrere 100 m lang sein, wobei auch kurze Abzweigungen zu den Unterstationen zugelassen sind; die Unterstationen werden durch das Steuerkabel mit Strom versorgt.
  2. 2. Leitungsgebundenes Ubertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung wichtiger Signale symmetrisch erfolgt.
  3. 3. Leitungsgebundenes Ubertragungssystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe besonders wichtiger Signale beispielsweise Schaltbefehle erst nach der Kontrolle der einwandfreien Übertragung mit einem Freigabesignal erfolgt.
  4. 4. Leitungsgebundenes Übertragungssystem nach Ansprüchen 1, 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalpegel mindestens gleich + 12 V sind.
  5. 5. Leitungsgebundenes Übertragungssystem nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß die Speicherung der Befehle für die Aussteuerung der peripheren Geräte durch deren Selbsthaltekontakte durchgeführt wird.
  6. 6. Leitung sgebundenes ttbertragungssystem nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß parametrische Transformatoren eingesetzt werden.
  7. 7. Leitungsgebundenes Übertragungssystem nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerkabel ein mineralisoliertes Kabel ist.
DE19813121003 1981-05-27 1981-05-27 Leitungsgebundenes Steuerungs- und Übertragungssystem für hohe Übertragungsgeschwindigkeit Expired DE3121003C2 (de)

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DE3121003C2 DE3121003C2 (de) 1987-01-22

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2740533A1 (de) * 1976-09-10 1978-03-16 Matsushita Electric Works Ltd Fernwirkverfahren nach dem zeitmultiplexsystem und fernwirkanlage zur ausfuehrung dieses verfahrens
DE3019444A1 (de) * 1979-05-23 1980-12-04 Marelli & C Spa Ercole System zur doppeltgerichteten uebertragung und adressierung elektrischer signale

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1962, H. 1, S. 13-18 *
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1975, H. 6, S. 412-418 *
DE-Buch: Gunther Swoboda: "Die Planung von Fernwirkanlagen", München/Wien 1967, S. 10-21, 44-51, 107-146 *
DE-Z.: "Brown Boveri Mitt." 1979, H. 3, S. 91-95 *
DE-Z.: "Siemens-Z." 1978, H.12, S. 650-653 *

Also Published As

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DE3121003C2 (de) 1987-01-22

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