DE3120753A1 - Scheinwerfereinheit - Google Patents
ScheinwerfereinheitInfo
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- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
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Description
IAO Industrie Riunite S.p.A. 14. Mai 1981
Beinasco/Turin ZL/Br/be
* 67871-Ä/8O
De Martino - 8 A. Mova - 6
Scheinwerfereinheit
Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheinwerfereinheit mit einem einseitig offenen Lampengehäuse, in dem eine
Lichtquelle angeordnet ist und dessen öffnung von einer Streuscheibe aus durchsichtigem Material abgedeckt ist.
Um eine den gesetzlichen Auflagen genügende- Lichtstärke
und Lichtverteilung zu erzielen, wird in bekannte Scheinwerfereinheiten, wie z.B. NebelSchlußleuchten für Kraftfahrzeuge,
ein Parabolreflektor eingebaut, damit dieser den größten Teil der von einer Lichtquelle ausgesandten Lichtstrahlen
einen vorbestimmten Raumwinkel reflektiert. Weiter ist vor der Scheinwerferöffnung eine Streuscheibe mit lichtbrechenden
Ausbildungen angeordnet, die im allgemeinen auf der der Lichtquelle zugewandten Seite prismenförmig strukturiert
ist. Die Streuscheibe trägt bei diesen bekannten Anordnungen nur teilweise zur vorgeschriebenen Bündelung des
Lichtes bei.
Nebelschlußleuchten und ähnliche Scheinwerfereinheiten mit
Parabolspiegelnhaben große Abmessungen, und zwar aufgrund der Tatsache, daß bei Abstrahlung in. vorbestimmte Raumwinkel große
Parabolreflektoren vorzusehen sind, da der zentrale Teil des Reflektors von der elektrischen Lichtquelle verdeckt wird
und nicht zur Reflektion benutzt werden kann. Darüber hinaus ist/Parabolreflektor kostspielig, so daß es erstrebenswert
ist, Scheinwerfereinheiten ohne Parabolspiegel zu bauen.
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67871-Α/δο
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Scheinwerfereinheit
zu schaffen, die den vorgeschriebenen Anforderungen bezüglich Bündelung und Lichtstärke genügt und die preiswert
herstellbar ist und eine geringe Baugröße aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Streuscheibe eine glatte, der Lichtquelle zugewandte Oberfläche aufweist, der eine zweite Oberfläche zugeordnet ist,
die der Lichtquelle abgewandt ist und die mit mehreren, lichtbrechenden, prismatischen VorSprüngen versehen ist,
so daß die Streuscheibe durchsetzendes Licht gerichtet abgestrahlt wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird erreicht, daß
zur gerichteten Abstrahlung des Lichtbündels anstelle eines Parabolreflektors eine Streuscheibe eingesetzt wird. Da die
Lichtquelle bei der Anordnung eines Parabolspiegels einen Teil des vom Spiegel reflektierten Lichtbündels abdeckt,
mußte dieser Parabolspiegel große Abmessungen haben. Durch den Einsatz der Streuscheibe ist es möglich, Scheinwerfereinheit/fiSt
kleineren Baumaßen zu bauen. Durch den Wegfall des Parabolreflektors ergibt sich ferner eine Senkung der Gesamtkosten
der Seheinwerfereinheit.
Dadurch, daß jeder Hauptfläche der Vielzahl der prismatischen Vorsprünge eine bestimmte vertikale und horizontale Neigung
zugeordnet ist, kann man die Leuchtdichte"Verteilung des abgestrahlten
Lichts wechselnden Erfordernissen anpassen. Weiterhin kann dieselbe Streuscheibe für andere Scheinwerfereinheiten
-wie Innenleuchten oder Punktleuchten- benutzt werden, wenn diese gleiche optische Abstrahleigenschaften
aufweisen sollen. Aufgrund der aus diesem Grund möglichen Standardisierung erzielt man Kostensenkungen.
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'67871-Α/δο
-4 -
In einer vorteilhaften Weiterbildung sind die an die Hauptflächen
angrenzenden Nebenflächen so geneigt, daß der Verlauf der die Hauptfläche durchsetzenden Lichtstrahl/von diesen
Nebenflächen/ z.B. durch Reflexion und Brechungen:ent beeinflußt
wird. Dadurch fallen alle die Hauptfläche durchsetzenden Lichtstrahlen in den vorbestimmten Raumwinkelbereich,
so daß die Lichtstärke in diesem Bereich nicht vermindert wird.
Durch die rasterförmige Einteilung und Anordnung der prismatischen
Vorsprünge längs vertikaler und horizontaler Bezugsachsen wird sowohl die Berechnung der Neigung der prismatischen
Vorsprünge als auch die Herstellung der Streuscheibe erleichtert.
Durch die doppelte Krümmung in horizontaler und vertikaler Ebene sind in einfacher Weise die unterschiedlichen Abmessungen
der Streuscheibe in horizontaler und vertikaler Richtung in bezug auf gute Ausleuchtung berücksichtigt; eine gute Ausleuchtung
wird ferner durch die mittige Anordnung der Glühlampe sichergestellt. Durch die Anordnung der Glühlampe
zwischen Streuscheibenoberfläche und dem Mittelpunkt des größeren Krümmungskreises wird eine kurze Baulänge möglich.
Ordnet man die Glühlampe so zur Streuscheibe an, daß der Einfallswinkel
eines jeden auf die Streuscheibe treffenden Lichtstrahls nicht größer als 6o° ist, so
scheibe reflektierte Anteil begrenzt.
Strahls nicht größer als 60 ist, so wird der von der Streu-
Hält man die beiden verschieden großen Krümmungsradien jeweils
konstant,so ergeben sich Vereinfachungen bei der Berechnung
der .StreuScheibenparameter und bei der Herstellung.
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Durch eine glatte, außen vor der Streuscheibe angebrachte .
Deckscheibe wird eine Verschmutzung der Streuscheibe und damit eine Schwächung des abgestrahlten Lichtbündels einfach
und sicher vermieden. Bei planparallelen,glatten Deckscheibenoberflächen bleiben die optischen Eigenschaften
der Scheinwerfereinheit nahezu unverändert.
Bildet man Streuscheibe und Deckscheibe aus Kunststoffmaterial
aus, so lassen sich diese spanlos, z.B. durch Preßvorgänge herstellen;
ein besonders geeignetes Kunststoffmaterial hoher Transparenz ist Polymethyl-Methacrylat.
Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Darstellung einer Nebelschlußleuchte in auseinandergezogenem
Zustand,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung längs der Linie U-II in Fig. 1 ,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung längs der Linie
IH-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Streuscheibe,
Fig. 5 einen schematischen· Querschnitt durch eine
Ebene entsprechend der Linie V-V von Fig.
und Fig. 6 ein Lichtstärkediagramm einer Nebelschlußleuchte.
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Wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, ist der Grundkörper 1o. des dargestellten Scheinwerfers kastenförmig und einseitig
offen; er kann beispielsweise aus Kunststoffmaterial gefertigt
sein. Der Grundkörper 1o ist im Ausführungsbeispiel als Einzeleinheit dargestellt, er kann jedoch auch ein Teil einer
komplexeren Scheinwerfereinheit sein, die neben einer Nebelschlußleuchte andere Leuchten umfaßt, wie z.B. Schlußlicht,
Rückfahrscheinwerfer und Blinker.
Der Grundkörper 1o hat einen rechteckigen Querschnitt 12. Am
Boden des kastenförmigen Grundkörpers 1o ist eine Lampenfassung
14 angebracht, in-die die Glühlampe 16 eingesetzt ist.
Der Glühfaden der Glühlampe 16 ist mittig zur Bodenfläche,
die den Querschnitt 12 aufweist, angeordnet.
Die offene Seitenfläche des Grundkörpers 1o ist im wesentlichen auch rechteckig und weist den Querschnitt 12 auf. über der
offenen Seite ist eine Streuscheibe 18 befestigt, die im Grundriß im wesentlichen eine rechteckige, dem Querschnitt 12
entsprechende Form hat.
Die Streuscheibe 18 besteht aus durchsichtigem Material, beispielsweise
aus Poylmethyl-Methacrylat. Die Oberfläche 2o der Streuscheibe 18, die zur Glühlampe16 gerichtet ist, ist
glatt, während die der Oberfläche 2o gegenüberliegende Oberfläche 22 mit lichtbrechenden Vorrichtung/Ersehen ist, die
aus einer Vielzahl prismatischer Vorsprünge 24 bestehen und deren Einzelheiten weiter unten unter Bezugnahme auf die
Fig. 4 und 5 beschrieben werden.
Die Streuscheibe 18 ist gebogen, wobei ihre Hohlrundung zur
Glühlampei6 gerichtet ist und ist insbesondere in zwei Ebenen,
also doppelt gekrümmt. In den Ebenen, die parallel zu der in Fig. 2 gezeichneten Schnittebene liegen, hat die Scheibe 18
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6?67T«A/8o
einen großen konstanten Kruitunungsradius R. und in den
Ebenen die parallel zur Schnittebene der Fig.3 liegen, hat sie einen kleineren, wiederum konstanten Krümmungsradius R9.
Diese Ausbildung eignet sich für Scheinwerfer, bei denen die Längsseiten der öffnung horizontal liegen; die
Ebenen mit dem größeren Krümmungsradius liegen horizontal, die mit dem kleinern Krümmungsradius liegen vertikal. Der
Zweck dieser Ausbildung wirdnun erklärt.
In der folgenden Beschreibung beziehen sich die Begriffe "horizontal"und"vertikal" auf die entsprechenden Richtungen,
wenn der Scheinwerfer mit der T.ängsseite der öffnung in einer
Horizontalebene liegend am Fahrzeug installiert ist.
Nachdem der Scheinwerfer im Fahrzeug installiert ist, weist die offene Seite des Grundkörpers 1o nach rückwärts und
ist von einer transparenten Deckscheibe 26 abgedeckt. Die Deckscheibe 26 besteht beispielsweise aus Polymethyl-Methacrylat.
Ihre Oberflächen verlaufen parallel und sind im wesentlichen glatt, so daß die Deckscheibe 26 die optischen
Eigenschaften nahezu unverändert läßt. Ihre Funktion besteht nur darin, die prismatischen Vorsprünge 24 vor Staub und
Schmutz zu schützen, die sich bei nicht vorhandener Deckscheibe
26 besonders in den Vertiefungen zwischen den Vorsprüngen 24
ansammeln würden.
Wie bereits erwähnt, hat die Streuscheibe 18 bei eingebautem ■
Scheinwerfer vorzugsweise eine doppelte Krümmung in horizontaler und vertikaler Ebene „ Die Hohlrundung der
Scheibe, d.h. ihre glatte, konkave Oberfläche 2o, liegt zur Glühlampe 16 hin. Dieseist zentral angebracht, wobei der
Glühfaden im wesentlichen auf der Schnittkante der horizontalen und vertikalen Mittelebenen der Streuscheibe 18 angeordnet
ist.
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'67871-A/80
Um bei der Streuscheibe 18 die größte Lichttransmission zu erzielen, wäre es erforderlich, daß die von dem Glühfaden
ausgehenden Strahlen auf alle Punkte der konkaven Oberfläche 2o in rechtem Winkel zur Oberfläche einfallen. Dies
daß der Glühfaden in den Krümmungsmittelpunkten angeordnet J '
ist, was wiederum bedeuten würde, daß/Krummungsmittelpunkte
beider Richtungen übereinstimmen müßten. In der Praxis ist diese Lösung unzweckmäßig, denn die Streuscheibe 18 müßte groß
sein, was dem angestrebten Ziel der Reduzierung der Baugröße widersprechen würde. Es wird insbesondere angestrebt, einen
sehr flachen Scheinwerfer, der zudem eine kleine Frontfläche hat, zu schaffen. Ein sehr flacher Scheinwerfer ließe sich
bei flachgehaltener Streuscheibe 18 verwirklichen, aber in diesem Fall wäre der Einfallswinkel der Lichtstrahlen auf die
äußeren Ränder der der Glühlampe /zugewandten Oberfläche 2o übermäßig groß mit einem daraus folgenden niedrigen Leuchtwirkungsgrad.
Einen guten Kompromiß zwischen Größenverminderung und hohem Leuchtwirkungsgrad schließt man, wenn die Anordnung der Glühlampe
16, der Streuscheibe 18 und des Mittelpunktes des' größeren Krümmungs-
kreises zueinander so gewählt wird, daß -wie in Fig. 2 veranschaulicht-
die Einfallswinkel oc der Lichtstrahlen bezüglich der Oberfläche 2o &=6o nicht überschreiten. Unter diesen Voraussetzungen
geht ein großer Teil des einfallenden Lichtes durch die Streuscheibe 18 hindurch und nur ein kleiner Prozentsatz wird
an der Oberfläche 2o reflektiert.
Bei einer mit guten Ergebnissen in der Praxis erprobten Ausführung
wurden folgende Maße eingehalten: R1 = 45omm, R0 = 2oomm; der Glühfaden der Lampe hatte 25mm
Abstand vom Mittelpunkt der Streuscheibe 18.
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■μλ 67871-Λ/8Ο
Wie aus Fig. 2 ersichtlich kann bei dieser raumsparenden Anordnung die Achse der Anordnung Glühlampe 16 und Lampenfassung
1.4 zur Bodenfläche des Grundkörpers 1o geneigt sein, wobei der Glühfaden parallel zur Bodenfläche angeordnet
ist. Damit ist sichergestellt, daß Liclfetrahlen von
dem Glühfaden der Glühlampe 16 in gerader Linie bis zu den
äußersten Randzonen der konkaven Oberfläche 2o der Streuscheibe 18 verlaufen .Diese geneigte Anordnung der Glühlampe
16 stellt einen weiteren Faktor dar, der zur Schaffung eines
sehr flachen Scheinwerfers beiträgt.
Die prismatischen Vorsprünge 24 auf der konvexen Fläche 22 der Streuscheibe 18 sind nach einem Raster im wesentlichen
regelmäßig angeordnet. Dieses Raster wird im wesentlichen von den Schnittlinien horizontaler und vertikaler Ebenen mit
der konvexen Oberfläche 22 gebildet. Das Rastermaß kann variiert werden. Wie noch zu sehen sein wird, ist der Leuehtwirkungsgrad
der Streuscheibe 18 bei einer größeren Anzahl ■ prismatischer Vorsprünge 24 besser. Andererseits ist die
Herstellung der Streuscheibe 18 durch die Formgebung des Kunststoffmaterials teurer, wenn eine große Anzahl von Vorsprüngen
24 vorhanden ist, die dann kleine Abmessungen aufweisen. Es wurde gefunden, daß ein guter Kompromiß bei einem
Rastermaß von 3 bis 5mm liegt.
Die Schnittlinien definieren eine viereckige gedachte Basisfläche
für jeden prismatischen Vorsprung 24. Jede Basisfläche wird von zwei Paaren von Schnittflächen 28,3o (Fig. 4) abgegrenzt.
In eingebautem Zustand liegt ein Paar von Schnittflächen 28 horizontal, das andere Paar von Schnittflächen 3o vertikal.
Jeder prismatische Vorsprung 24 begrenzt einen prismatischen
Körper, dessen eine Deckfläche aus einem unter dem Segment selbst liegenden Abschnitt der Oberfläche 2o und dessen obere
Deckfläche durch die Hauptfläche 32 gebildet wird. Jede Haupt-
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fläche 32 ist geneigt, sowohl in bezug auf eine horizontale als auch in bezug auf eine vertikale Ebene. Die Neigungen der
Hauptflächen 32 sind nicht alle gleich. Die Hauptflächen 32 sind so geneigt, daß das durch die Gesamtheit der
prismatischen VorSprünge 24 übertragene Lichtbündel in
einen vorbestimmten Raumbereich gerichtet ist.
Zur Ausschaltung der Schatten, die die prismatischen Vorsprünge 24 aufeinander werfen und die einer optimalen
optischen Ausnutzungim Wege stehen würden, sind der Hauptfläche
32 jedes Vorsprungs 24 zwei Nebenflächen 34,36 zugeordnet. Eine dieser Nebenflächen, die mit 34 gekennzeichnet
ist, ist nur in bezug auf eine vertikale Ebene geneigt, während die andere Nebenfläche, die mit 36 bezeichnet ist, nur
in bezug auf eine horizontale Ebene geneigt ist. Die drei Flächen 32,34 und 36 sind viereckig und enden in einer hervorragenden
Dreikantspitze mit dem Scheitelpunkt 38.
Die Anordnung jedes prismatischen Vorsprungs24 zu den Nebenflächen
34,36 in einer Schnittebene ist bei der Beschreibung der Fig. 5 erklärt, die sich auf den Fall der zu einer
vertikalen Ebene geneigten Nebefläche 34 bezieht, wobei es selbstverständlich ist, daß dasselbe für die Nebenflachen 36
gilt.
In Fig. 5 ist der Verlauf von Lichtstrahlen, die die Streuscheibe 18 durchsetzen, mit gestrichelten Linien r, r1, gekennzeichnet.
Die mit r1 bezeichneten Strahlen, die die Hauptfläche 32 in der Nähe eines'angrenzenden prismatischen
Vorsprungs 24 verlassen, würden durch den schraffierten Ab-
^ 24
schnitt 24a des prismatischen Vorsprungs/beeinflußt werden,
wenn dieser angrenzende Abschnitt 24a nicht entfernt wäre. Durch die Beseitigung dieses Abschnitts 24a und die Anordnung
der geneigten Nebenflache 34 können diese Strahlen r1 nach
Austritt aus der Streuscheibe zur optimalen Nutzung des von der Lampe ausgehenden Lichts beitragen.
ο ir!: ■ i
67cT71-k/8o
Fig. 6 ist eine Darstellung,-die zur Erläuterung der An- .
förderung an die Lichtstärke einer Nebelschlußleuchte dient. Den internationalen europäischen Bestimmungen (Vorschrift
£EE 77/538 und ECE-BeStimmung 3) muß ein gestreutes Lichtbündel einer Nebelschlußleuchte an einem Kraftfahrzeug genügen,'
sofern man als Lichtquelle eine elektrische 25 Watt-Glühlampe des Typs 25-1 benutzt, auf die sich die ECE-Bestimmung
37 bezieht. In Fig. 6 sind eine horizontale und vertikale Bezugsachse mit H und..V bezeichnet,die aufeinander
senkrecht stehen. Sie ergeben sich als Schnittlinien
einer Bezugsebene (in der Fig. 6 die Blattebene), auf der die Scheinwerferachse senkrecht steht,.entweder mit der
horizontalen Symmetrieebene oder mit der vertikalen Symmetrieebene
bezüglich des Scheinwerfers. Der Schnittpunkt der Achsen
H und V liegt in der Verlängerung der optischen Achse des Scheinwerfers. Mit A und C sind Punkte gekennzeichnet, die
auf der geraden Achse V liegen und die Schnittpunkte von Strahlen sind, die vom optischen Mittelpunkt des' Scheinwerfers
ausgehen, in der Vertikalebene verlaufen und In bezug auf die
Horizontalebene um -5° geneigt sind. Mit B und D sind zwei
Punkte gekennzeichnest, die auf der Achse H liegen und die Schnittpunkte von Strahlen sind, die vom optischen Mittelpunkt
des Scheinwerfers ausgehen, in der Horizontalebene verlaufen und in bezug auf die Vertikalebene um 1o° geneigt sind.
Die internationalen Bestimmungen legen fest, daß· ~ wenn die Bezugsebene betrachtet wird, die senkrecht zur Achse der Lampe
verläuft und nach Festlegung der oben definierten Punkte - .
die Lichtstärke des gestreuten Teils, der innerhalb der
Raute ABCD liegt, die durch die Eckpunkte A,B,C,D definiert ist, nicht weniger als 75 Candela betragen darf. Nach diesen
Bestimmungen darf darüber hinaus die Lichtstärke entlang der Linien AC und BD auf den Achsen A ηΐΐύ V nicht weniger als
15Ό Candela betragen.
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Ein erfindungsgemäßer Scheinwerfer, benutzt als Nebelschlußleuchte,
erfüllt die genannten Bedingungen, wenn ein die Hauptfläche 32 des jeweiligen prismatischen Vorsprungs 24 der Streuscheibe
18 durchsetzendes Lichtbündel in eine vorbestimrnte Zone
gerichtet wird. Im Entwurfstadium wird dazu eine Berechnung der
Neigung der Hauptflächen 32 und der Nebenflächen 34 und 36 vorgenommen,
die durch fortlaufende Näherung auf der Grundlage folgenden Schemas erfolgt:
- indem man den Raumwinkel, der durch den Glühfaden der Lampe und durch das zentral angeordnete Prisma (prismatischer
Vorsprung 24 und darunterliegender. Teil der Streuscheibe 18) definiert istfmit 1 festlegt, wird jedem Prisma
ein Koeffizient — 1 zugeordnet. Er resultiert aus dem Verhältnis
zwischen dem betreffenden Raumwinkel und dem vom zentralen Prisma festgelegten Raumwinkel. Dieser Koeffizient
gibt den Anteil, d.h. den von diesem Prisma geleisteten Beitrag zur Beleuchtung der Streuscheibe an. Dieser Anteil
ist umso geringer, je größer der Einfallswinkel des auf das Prisma einfal]enden Lichtbündels istj
- die Richtung der Strahlenbündel, die jedes Prisma verlassen,
und die erforderlich sind, um als Ergebnis die gewünschte Lichtstärkenverteilung zu erhalten (in dem Ausführungsbeispiel
die von Fig. 6), werden festgelegt. Diese Festlegung erfolgt durch Summation über alle Prismen unter Berücksichtigung
des Beleuchtungsanteils jedes einzelnen Prismasj
- dann werden die Neigungen der hervorstehenden Streuscheibenteile
berechnet unter der Annahme, daß der mittlere Weg des Lichtbündels jedes Prisma gleich der Abstandslinie ist, die
die Mitte des Glühfadens der Glühlampe mit dem Zentrum des jeweiligen Prismas verbindet:
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- danach erfolgt eine zweite" Näherungsrechnung, die die Vorr
lagerung des optischen Zentrums des Prismas in bezug auf seine geometrische Mitte berücksichtigt, und die auf der Basis
eines halbempirischen Algorithmus erfolgt, der als Parameter die zuvor errechneten Neigungen der drei hervorstehenden
Teile benutzt;
- die Neigungen dieser hervorstehenden Teile werden danach erneut unter Berücksichtigung der neuen Koordinaten des optischen Zentrums angenähert;
- die Berechnung wird iterativ so lange durchgeführt, bis die
Ergebnisse von zwei aufeinanderfolgenden Berechnungen innerhalb vorgegebener Grenzen übereinstimmen.
Die Nebelschlußleuchte als Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde deshalb ausgewählt, weil die Erfindung gerade in dieser
Ausführung besonders viele Vorteile bietet. Erfindungsgemriße
Scheinwerfereinheiten können jedoch auch für andere Zwecke benutzt werden, wie beispielsweise für Rückfahrscheinwerfer,
die auch internationalen Bestimmungen unterliegen und die insbesondere auch durch ein ähnliches Diagramm wie das in Fig. 6
dargestellte gekennzeichnet sind. Die Berechnung der Neigung der hervorstehenden Teile erfolgt näherungsweise" von dem vorgegebenen
Diagramm ausgehend.
Leerseite
Claims (9)
- IAO Industrie Riunite S.pVft."" '"'"'"lÄ. MSi" 1981 Beinascd/Turin ZL/Br/be67871-A/8ODe Martino - 8 A. Mova - 6Patentansprüche1y Scheinwerfereinheit mit einem einseitig offenen Lampengehäuse, in dem eine Lichtquelle angeordnet ist und dessen öffnung von einer Streuscheibe aus durchsichtigem Material abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuscheibe (18) eine glatte, der Lichtquelle (16) zugewandte Oberfläche (2o) aufweist, der eine zweite Oberfläche (22) zugeordnet ist, die der Lichtquelle (16) abgewandt ist und die mit mehreren, lichtbrechenden, prismatischen Vorsprüngen (24) versehen ist, so daß die Streuscheibe (18) durchsetzendes Licht gerichtet abgestrahlt wird.
- 2. Scheinwerfereinheit; insbesondere Nebelschlußleuchte, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lampengehäuse ein hohler, einseitig offener, kastenförmiger Grundkörper (1o) ist, in dem eine Glühlampe (16) mittig angeordnet ist,und daß die prismatischen Vorsprünge (24) der Streuscheibe (18) jeweils eine Hauptfläche (32) aufweisen, die bei installiertem Scheinwerfer sowohl in bezug auf eine horizontale als auch in bezug auf eine vertikale Ebene geneigt sind, so daß ein den prismatischen Vorsprung (24) durchsetzender Lichtstrahl gerichtet verläuft.
- 3. Scheinwerfereinheit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennz e ich net, daß jeder prismatische Vorsprung (24) zwei an die Hauptfläche (32) angrenzende Nebenflächen (34,36) hat, die jeweils nur in bezug auf eine vertikale oder auf eine horizontale Ebene so geneigt sind, daß ein Lichtstrahl, der die Hauptfläche (32) durchsetzt, nicht störend beeinflußt wird./2" "67871-Α/8Ο_ ο —
- 4. Scheinwerfereinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder prismatische Vorsprung (24) eine gedachte viereckige Grundfläche aufweist, die von zwei Paaren von Schnittflächen (/8,3o) abgegrenzt ist, wobei eines der Paare (28) horizontal und eines (3o) vertikal verlauftf und die Hauptfläche (32) und die Nebenflächen (34,36) rechteckig sind und eine hervorragende Dreikantspitze (38) bilden.
- 5. Scheinwerfereinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn ζ ei chne t, daß die Streuscheibe (18) sowohl in vertikalen als auch in horizontalen Ebenen gekrümmt ist> daß die konkave Oberfläche (2o) der Streuscheibe (18) zur Glühlampe (16) gerichtet ist und daß sich der Glühfaden der Glühlampe (16) an der Schnittkante der horizontalen und vertikalen. Mittelebene der Streuscheibe (18) befindet, und zwar an einem Punkt, der zwischen der Scheibe selbst und dem Mittelpunkt des größeren Krümmungskreises liegt.
- 6. Scheinwerfereinheit nach Anspruch 5,gekennzeichnet dadurch, daß die Glühlampe (16) in bezug auf die Streuscheibe (18) so angeordnet ist, daß der Einfallswinkel eines Lichtstrahls auf die konkave Oberfläche (2o) der Streuscheibe (18) nicht größer als 6o ist.
- 7. Scheinwerfereinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g-ekennzeichnet, daß die Krümmungsradien sowohl in den horizontalen als auch in den vertikalen Ebenen konstant sind./367871-Λ/δο
- 8. Scheinwerfereinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die offene Seite des hohlen Grundkörpers (1o) und die Streuscheibe (18) durch eine durchsichtige Deckscheibe (26) mit im wesentlichen planparallelen glatten Oberflachen unter gleichzeitiger Abdichtung abgedeckt ist.
- 9. Scheinwerfereinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Streuscheibe (18) und/oder die Deckscheibe (26) aus Kunststoffmaterial besteht.1o. Scheinwerfereinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das Kunststoffmaterial Polymethyl-Methacrylat ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT67871/80A IT1128804B (it) | 1980-06-05 | 1980-06-05 | Gruppo ottico particolarmente proiettore fendinebbia posteriore per autoveicoli |
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| DE3120753A1 true DE3120753A1 (de) | 1982-05-27 |
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|---|---|---|---|
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| GB (1) | GB2077413B (de) |
| IT (1) | IT1128804B (de) |
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